Lacont Umwelttechnik GmbH
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus Heßmer seit 3.8.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Klaas Hübner | 80.00% |
K**** S************ | 20.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lacont Umwelttechnik GmbHEgeln (vormals: Köthen )Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Erzeugnissen der Lager- und Transporttechnik insbesondere der umweltbewussten Lager-, Sammel- und Transporttechnik für umweltgefährdende Stoffe sowie Entwicklung, Herstellung, Montage und Vertrieb von Stahlhochbauten für gewerbliche Baumaßnahmen auch für den Anlagen- und Maschinenbau. In 2023 lag der Schwerpunkt unserer Haupttätigkeit in der Herstellung von Gefahrstoff-Containern, Auffangwannen, Sicherheitsschränken und dem Vertrieb von Feuerwehr-Sicherheits-Handleuchten sowie diversen Produkten der Sicherheits- und Behältertechnik. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft hat keine Forschungsabteilung. Im Rahmen der Fertigung nimmt sie jedoch am Markt nachgefragte Produktentwicklungen in verschiedenen Bereichen vor. 2. Personalbereich In der Gesellschaft waren im Jahresdurchschnitt 70 Beschäftigte (ohne Geschäftsführer und Auszubildende 68 Beschäftigte) tätig. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach unseren Informationen gab es in der Lagertechnik-Branche ein Umsatzwachstum um bis zu 2 %. Unsere betriebliche Leistung konnte gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.248 (+7,2%) gesteigert werden. 2. Geschäftsverlauf a.) Auffangwannen und Gefahrstoffcontainer: In diesem Bereich zeigte sich das Geschäft im ganzen Geschäftsjahr äußerst stabil und erfolgreich. Die Auftragseingänge waren sowohl im Kleinauftragsbereich als auch im Projektbereich sehr erfreulich. Notwendige Preiserhöhungen wegen nach wie vor bestehenden Verteuerungen auf der Einkaufsseite wurden von unseren Kunden größtenteils akzeptiert. Im 2. Halbjahr 2023 hat sich auch die Materialverfügbarkeit wieder deutlich verbessert. In diesem Geschäftsfeld konnten die Umsätze deutlich gesteigert werden. b.) Sicherheitsschränke: In diesem Produktbereich konnten die erfreulichen Umsätze des Vorjahres ebenfalls leicht gesteigert werden. Das Programm von schnell lieferbaren Bestseller-Produkten wurde ausgebaut. c.) Feuerwehr-Sicherheits-Handleuchten: War der Trend im 1. Quartal noch deutlich rückläufig, zeigte sich das Geschäft ab dem 2. Quartal 2023 doch wieder sehr stabil. Lacont ist im Bereich der Feuerwehr-Sicherheitshandleuchten auch weiterhin Marktführer in Deutschland. Anlässlich der "A+A 2023" (Int. Leitmesse für sicheres und gesundes Arbeiten) in Düsseldorf wurde unser neuer überarbeiteter Hauptkatalog 2024 vorgestellt. Sowohl Neuheiten Im Schrank- und Containerbereich als auch im Leuchtenbereich wurden auf der Messe erstmals unseren Kunden vorgestellt. Die Resonanz war äußerst positiv. In 2023 wurden T€ 95 Investitionen für die Erneuerung und Modernisierung der Anlagen getätigt. Der Personalbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr mit durchschnittlich 70 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen leicht verringert. Im Geschäftsjahr 2023 nahm die betriebliche Leistung gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.248 zu, was einem Zuwachs von 7,2 % entspricht. Der Rohertrag nahm absolut um T€ 1.187 und prozentual um 3,5 Prozentpunkte zu. Mit T€ 1.199 wurde wieder ein deutlicher Jahresüberschuss erzielt. Unter Berücksichtigung der Ertragsteuern, der Abschreibungen, des Finanzergebnisses und der Sondereinflüsse ergab sich ein EBITDA von T€ 1.872. Die an der Gesamtleistung gemessene Quote beträgt 10,1 % (Vorjahr T€ 1.332 = 7,7%). 3. Lage Unser bilanzielles Eigenkapital stieg um den Jahresüberschuss auf T€ 10.030, was 76,0 % der Bilanzsumme entspricht. Wir sehen uns mit unseren Kennzahlen hinsichtlich des Ertrages, der Eigenkapitalausstattung und der Liquidität gut aufgestellt; unsere Gesamtlage bezeichnen wir als gut. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung im Wesentlichen die Kennzahlen EBITDA und den Brutto-Cashflow heran. Als 100%‐Größe legen wir die betriebliche Leistung, die sich aus den Umsätzen, den Bestandsveränderungen (und gegebenenfalls den aktivierten Eigenleistungen) errechnet, zugrunde. III. Prognosebericht Im Geschäftsjahr 2024 verlief das erste Quartal trotz einer deutlich spürbaren Kaufzurückhaltung der Industrie doch zufriedenstellend. Aufgrund der zu erwartenden Auswirkungen der weltweiten Spannungen stellen wir uns für 2024 dennoch vorsorglich auf einen bis zu 5 % reduzierten Umsatz und einer Abschwächung des EBITDA ein. Lacont wurde im März 2023 wieder erfolgreich nach dem Qualitätsmanagementsystem DIN EN ISO 9001 sowie auch nach dem Umweltmanagementsystem DIN EN ISO 14001 vom TÜV Nord zertifiziert. Die Vertriebsmannschaft wurde nochmals personell verstärkt. Im Export konnten zusätzliche strategische Partner gewonnen werden. Erfreuliche Erstaufträge konnten bereits erfolgreich ausgeliefert werden. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Sollten sich die weltweiten Turbulenzen an den Märkten aufgrund der derzeitigen weltweiten Spannungen weiter verstärken und sich dadurch die Konjunktur abkühlen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus könnten für uns dann Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Derzeitig ist ein solcher Trend nicht klar erkennbar, aber es ist nicht auszuschließen, dass sich diese Unsicherheiten verstärken und den Geschäftsverlauf negativ beeinflussen werden. Seit 2021 herrscht eine zunehmende Verknappung am Stahlmarkt, hervorgerufen durch die Schließung von Stahlwerken sowie starke Nachfragen aus Asien und der USA. Dies führte zu massiven Preiserhöhungen auf der Beschaffungsseite. Verstärkt wird diese Situation noch durch massive Preiserhöhungen im Energiesektor. Durch Preiserhöhungen unserer Verkaufspreise versuchen wir dies bestmöglich zu kompensieren, was uns in 2023 auch gelungen ist. Ein besonderes Augenmerk ist in Zukunft auf das Halten und Ausbauen der Belegschaft zu richten. Durch den bestehenden Fachkräftemangel wird es immer schwieriger, offene Stellen zu besetzen. Durch das Forcieren von In-House-Schulungsprogrammen und Zusatzleistungen für Mitarbeiter wollen wir Lacont als Arbeitgeber weiter interessant halten. Ertragsorientierte Risiken Die Gesellschaft hat ein Controlling, das extern durchgeführt wird und ein Berichtswesen aufgebaut, das die Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich gewährleistet. Im Rahmen des Risikomanagements wurden keine wirtschaftlichen oder rechtlichen Risiken mit bestandsgefährdenden Auswirkungen für das Unternehmen festgestellt. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft finanziert das Anlagevermögen durch Eigenkapital und Bankdarlehen. Für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft sind liquide Mittel vorhanden. Währungsrisiken bestehen im üblichen Rahmen. 2. Chancenbericht Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen durch. Wir sind nach dem Qualitäts-Managementsystem DIN EN 9001 erfolgreich zertifiziert. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Bestandskunden sollen gebunden, Neukunden gewonnen werden. Derzeit stellen wir eine weiterhin stabile Nachfrage fest. 3. Gesamtaussage Das operative Ergebnis (EBITDA) war deutlich positiv. Die Bilanzverhältnisse sind als überdurchschnittlich gut zu bezeichnen. Im Moment ist allerdings eine Eintrübung des wirtschaftlichen Umfelds erkennbar, so dass es voraussichtlich schwierig sein wird, Umsatz und Ertrag stabil zu halten. Wir erwarten nach Überwindung der Unsicherheiten wieder steigende Umsätze und Erträge. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben sowie Kontokorrentlinien bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt im Wesentlichen über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Zudem besteht mit den umsatzstärksten Kunden eine langjährige Zusammenarbeit. Verbindlichkeiten wurden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen bedient. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels eigener liquider Mittel. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko werden regelmäßig Liquiditätspläne erstellt, die einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermitteln. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. II. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangDer Jahresabschluss des Unternehmens ist nach den Vorschriften des HGB aufgestellt worden. 1. Angaben zur Identifizierung des Unternehmens nach § 264 Abs.1a HGB
2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der Anlagegegenstände ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen vorgenommen worden. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Unfertigen und Fertigen Erzeugnisse wurden mit den Material- und Fertigungskosten, angemessenen Teilen der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens bewertet. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind zu ihren Nennwerten ausgewiesen. Risiken wurde durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Aufgrund fehlender Werthaltigkeit wurden Einzelwertberichtigungen sowie Pauschalwertberichtigungen vorgenommen. Der Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zu Nennwerten bilanziert. Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Bewertung notwendigen Erfüllungsbetrags berücksichtigt worden. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag enthalten. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen ist in Höhe von T€ 1.868 ein Darlehen mit Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bis zu fünf Jahren enthalten. Die Restlaufzeiten der anderen Posten liegen alle unter einem Jahr. 4. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Gebühren für Darlehen und Nutzungsentgelte für Softwarelizenzen. 5. Sonderposten Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 werden Investitionszuschüsse aus Mitteln der "Gemeinschaftsaufgabe" in Höhe von T€ 64 ausgewiesen. 6. Rückstellungen Die Rückstellungen entwickelten sich wie folgt:
7. Verbindlichkeiten und sonstige finanzielle Verpflichtungen
* außer Lieferungen unter dem branchenüblichen Eigentumsvorbehalt. Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestehen in Höhe von T€ 23 für Bürgschaften. Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 285 HGB außerhalb der Bilanz bestehen für langfristige Mietverpflichtungen in Höhe von T€ 1.511. 8. Erläuterungen zur Gewinn und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Als Sonstige betriebliche Erträge werden ausgewiesen:
9. Angaben zum Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital beträgt laut Handelsregisterauszug und Gesellschaftsvertrag € 26.000,00. Die Ergebnisse der vorherigen Geschäftsjahre sind verrechnet worden und in Höhe von € 8.804.859,61 als Gewinnvortrag bilanziert. 10. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinnvortrag und den Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
11. Personal In der Gesellschaft waren im Jahresdurchschnitt 70 Beschäftigte (ohne Geschäftsführer und Auszubildende 68 Beschäftigte) tätig. 12. Angaben zu Mitgliedern der Geschäftsführung Geschäftsführer ist Herr Klaus Heßmer, Rieneck. Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 13. Nachtragsbericht Wesentliche Ereignisse, die nach dem Bilanzstichtag bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2023 eingetreten sind, haben sich insofern ergeben, als durch die weltweiten Spannungen das wirtschaftliche Umfeld schwierig geworden ist und die weiteren Folgen der Unsicherheiten im Moment schwer abzuschätzen sind. sonstige Berichtsbestandteile
Egeln, den 22. April 2024 Klaus Heßmer, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 06.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - der Lacont Umwelttechnik GmbH für das Geschäftsjahr 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Prüfungshandlungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 22. April 2024 UNITAS Treuhand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Berles, Wirtschaftsprüfer |
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