Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
etalon GmbHLiquidiert
Großbeerenstraße 231, 14480 Potsdam, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Olaf Friedhelm Gerd Jürgen Pagel seit 7.3.2006 | Geschäftsführer |
Sven Maletzki seit 7.3.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 32.35% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
etalon GmbHPotsdamJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012Bilanz
AnhangAllgemeine Angaben zu Bilanzierung, Bewertung, Währungsumrechnung und KonsolidierungAngaben zur Buchführung Das Unternehmen ist nach § 238 HGB buchführungspflichtig. Diese Verpflichtung gilt nach § 140 AO auch für steuerliche Zwecke. Es wird ein Jahresabschluss nach handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Die Gesellschaft stellt eine Handels- und eine Steuerbilanz auf. Aus der Handelsbilanz wird eine eigenständige Steuerbilanz entwickelt. Anhand einer Überleitungsrechnung nach § 60 EStDV wird ausgehend vom Gewinn laut GuV unter Berücksichtigung der nicht abzugsfähigen Betriebsaufwendungen und der steuerfreien Betriebseinnahmen das zu versteuernde Ergebnis ermittelt. Abweichende Darstellung gegenüber dem Vorjahr Abweichend vom Vorjahr wird im Kapitalbereich der Bilanz und nach dem Ergebnis der Gewinn- und Verlustrechnung ein Bilanzgewinn ausgewiesen. Dieser beinhaltet die im Vorjahr separat ausgewiesenen Posten Gewinnvortrag, Jahresüberschuss und Ausschüttung. Angaben zu Bilanzierung und Bewertung Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Die stillen Beteiligungen der Gesellschafter stehen im Rang nach den übrigen Gläubigern und vor dem Eigenkapital der Gesellschafter und besitzen somit überwiegend Eigenkapitalcharakter. Größenmerkmale Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen der § 267, 276, 288, 326 HGB Gebrauch gemacht. Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei Software zwischen drei und fünf Jahre zugrunde gelegt. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Abschreibungen erfolgen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Zum 31.12.2009 wurde in Fällen von degressiver Abschreibung zur linearen Methode übergegangen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis max. 150,- € netto wurden als sofort abzugsfähige Betriebsausgaben gebucht (§ 6 Abs. 2 EStG). Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- und Herstellungskosten mehr als 150,-- € aber nicht mehr als 1.000,-- € betrugen, wurden in einen Sammelposten eingestellt (§ 6 Abs. 2a EStG). Der Sammelposten wurde im Jahr der Bildung und wird in den folgenden vier Wirtschaftsjahren zu jeweils 1/5 gewinnmindernd aufgelöst. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Sachanlagevermögen Die Sachanlagen unter Punkt ll. Sachanlagen 1. Technische Anlagen und Maschinen wurden vom Unternehmen selbst hergestellt und entsprechend § 255 (2) HGB bilanziert. Für das Wirtschaftsjahr 2012 wurden die auf die Herstellung entfallenden Lohnkosten als Fertigungskosten in Höhe von 196.155,96 € aktiviert. Die Zuordnung der Einzel- und Gemeinkosten zu den Herstellungskosten der einzelnen Anlagen erfolgt anhand der Kostenstellenrechnung, welche in die Finanzbuchhaltung integriert ist. Fremdkapitalzinsen, die in der Zeit der Herstellung der Anlagen angefallen sind, wurden grundsätzlich entsprechend § 255 (3) HGB i.V.m. R 6.3 (4) EStR nicht in die Herstellungskosten einbezogen. In den Vorjahren bis 2006 wurden diese teilweise aktiviert. In 2008 wurden Fremdkapitalzinsen für ein Objekt i.H.v. insgesamt 9.340,18 € in die Herstellungskosten einbezogen. Die unter der Position "Technische Anlagen" aufgeführten Gebäudeautomationsanlagen stellen bewegliche Wirtschaftsgüter dar. Die Vertragslaufzeiten und die Abschreibungsdauer der EM-Anlagen entsprechen einander. Die in den Wirtschaftsjahren 2005 bis 2007 fertiggestellten Anlagen wurden degressiv abgeschrieben. Ab dem Wirtschaftsjahr 2009 wurde auf lineare Abschreibung umgestellt, indem die Restbuchwerte dieser Anlagen auf die verbleibende Restnutzungsdauer gleichmäßig aufgeteilt wurden. Ab dem Wirtschaftsjahr 2008 fertiggestellte Anlagen werden linear abgeschrieben Umlaufvermögen Unfertige Erzeugnisse werden zu durchschnittlichen Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben dem Fertigungsmaterial, den Fertigungslöhnen und den Abschreibungen die steuerlich aktivierungspflichtigen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Die etalon GmbH hält 51% der Anteile an der etatherm GmbH (HRB 19338 P AG Potsdam). Weitere Angaben nach § 285 Nr.11 HGB unterbleiben entsprechend § 286 (3) HGB, da diese hier von untergeordneter Bedeutung sind. Forderungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden debitorisch erfasst. Unter dieser Position sind Forderungen aus Sicherheitseinbehalten mit einer Laufzeit über 1 Jahr in Höhe von 38.861,97 € enthalten. Forderungen gegenüber Gesellschaftern bestehen nicht. Für die Forderung Debitor 11055 (Superfit) wurde in den Vorjahren eine Einzelwertberichtigung in Höhe von 29.000,00 € gebildet. Diese Einzelwertberichtigung wurde im Wirtschaftsjahr 2012 um 15.000,00 € auf 44.000,00 € erhöht. Über den Gesamtbetrag von 92.652,22 Euro, welcher sich aus der Forderung von 74.636,22 Euro und der Forderung aus Sicherheitseinbehalt von 18.016,00 Euro zusammensetzt, steht ein gerichtliches Verfahren an. Die Forderung ist folglich mit 52,51 % ihres Nennbetrages in Höhe von 48.652,22 € als Vermögensgegenstand angesetzt. Die Geschäftsführung rechnet mit einer Quote von knapp 55%. Für Bestandsrisiken werden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung der Vorräte erfolgt verlustfrei. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angesetzt. Anlass zu Einzelwertberichtigungen zu Forderungen und Pauschalwertberichtigungen gab es nicht. Eigenkapital Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2012 unter Berücksichtigung der in 2012 erfolgten Ausschüttung auf neue Rechnung vorzutragen. Rückstellungen Rückstellungen (Steuerrückstellungen und Sonstige Rückstellungen) werden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Die Gesellschaft hat aufgrund der Aufhebung der Maßgeblichkeit zwischen der Steuerbilanz und der Handelsbilanz bereits zum 31.12.2009 bei der Abschreibung von Sachanlagevermögen teilweise von der degressiven Abschreibung auf die lineare Abschreibung umgestellt. Steuerlich wurde die degressive Abschreibung beibehalten. Somit kommt es zu Differenzen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz, für die grundsätzlich passive latente Steuern gem. § 274 HGB zu bilden sind. Die Gesellschaft hat jedoch von Ihrem Wahlrecht gem. § 274a HGB Gebrauch gemacht und auf die Bildung von latenten Steuern verzichtet. Nach Auffassung des IDW ist jedoch in solchen Fällen eine Steuerrückstellung gem. 249 (1) Satz 1 HGB zu bilden. Somit wurde in 2010 erstmalig eine solche Steuerrückstellung hinsichtlich der Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz und der steuerlichen Verlustvorträge gebildet. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. Der Saldo der Verbindlichkeiten aus Sicherheitseinbehalten beläuft sich zum 31.12.2012 auf 38.861,97 €. Die Verbindlichkeiten aus Sicherheitseinbehalten werden in der Kreditorenbuchhaltung geführt und unter der Position Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Die Restlaufzeit dieser Verbindlichkeiten liegt zwischen 1 und 5 Jahren. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Gesellschaftern bestehen lediglich aus dem laufenden Abschluss der Kreditkartenabrechnungen in Höhe von 368,01 €. Ausstehende Beteiligungsvergütungen aus der stillen Beteiligung sind als Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in der Bilanz gesondert ausgewiesen. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht. Gesamtbetrag der gesicherten Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der gesicherten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beläuft sich zum 31.12.2012 auf 5.777.060,08 €. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr bestanden in Höhe von 234.332,00 €, mit einer Laufzeit von mehr als 5 Jahren in Höhe von 3.393.701,54 €. Gewährleistungsbürgschaften Avalkredit Mietaval Konto 1151005386, IG Fond & Co. Gewerbeportfolio 13.205,00 € Soll. Sonstige Angaben Die in 2008 fertig gestellte und aktivierte Anlage Profiroll wurde mit Vertrag vom Dezember 2008 bzw. Januar 2009 an die KBC Lease GmbH & Co. KG verkauft. Gleichzeitig wurde zwischen den Gesellschaften ein Mietkaufvertrag geschlossen. Mit Wirkung vom 01.01.2009 erfolgte seitens der etalon GmbH der Rückkauf über einen Zeitraum von 72 Monaten. Organe Zu den Geschäftsführern waren während des gesamten Geschäftsjahres bestellt: Herr Olaf Pagel Herr Sven Maletzki Jeder der beiden Geschäftsführer ist befugt, die Gesellschaft allein zu vertreten. Beide Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gemäß § 286 (4) HGB unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer. Bestätigungs-/Versagungsvermerk/BescheinigungstextBestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der etalon GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Brandenburg, den 17. Juni 2013 Siegel Detlef Hergaden Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
9 nahegelegene Organisationen
Öffentliche Verwaltung des Umwelt- und Naturschutzes
Speichern von Gas zu Versorgungszwecken
Architekturbüros für Garten- und Landschaftsgestaltung
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von physiotherapeutischen Dienstleistungen (ohne Ergotherapie)
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen