Cambia 3 Grundstücks GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Moshe Maimon Cohen seit 10.3.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Orlestivo Limited | 50.00% |
VRB Vorratsgesellschaften GmbHEigenbeteiligung | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ATCP Management GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die ATCP Management GmbH hat ihren Sitz in Berlin und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg (HRB Reg.Nr. 163540). Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 ist nach den Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und den Vorschriften des GmbHG aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Aroundtown S.A., Luxemburg, einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss ist auf der Internetseite www.aroundtown.de einsehbar. II. Bilanzierungsmethoden und Bewertungsmethoden Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet (§ 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB). Der Grundsatz der Vorsicht sowie das Realisationsprinzip und das Imparitätsprinzip wurden beachtet (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB). Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rückstellungen, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden, die Rückstellungen sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind entsprechend dem Anschaffungskostenprinzip unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten einerseits und Anschaffungspreisminderungen andererseits sowie unter Berücksichtigung zeitanteiliger linearer Abschreibungen bilanziert. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennbetrag vermindert um soweit notwendig Einzel- und Pauschalwertberichtigungen auf Liefer- und Leistungsforderungen. Die Bewertung von Forderungen in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr erfolgt grundsätzlich mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls und nachfolgend zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennbetrag angesetzt. Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, sind als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital stimmt mit den Angaben im Handelsregister sowie den Regelungen im Gesellschaftsvertrag überein. Die Einlagen sind in voller Höhe erbracht. Der Ansatz erfolgte zum Nennbetrag. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 Abs. 1 HGB gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Erfüllungsbetrag bemessen. Die voraussichtliche Restlaufzeit der Rückstellungen ist jeweils kleiner als ein Jahr. Das Wahlrecht zur Abzinsung von Rückstellungen bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurde nicht ausgeübt. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag. Die Bewertung von Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr erfolgt grundsätzlich mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls und nachfolgend zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Das Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde nicht ausgeübt. III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung des Anlagevermögens mit den Abschreibungen des Geschäftsjahres 2022 wird im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang aufgegliedert dargestellt. Immaterielle Vermögensgegenstände unterliegen einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von 3 bis 10 Jahren. Bei Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden wirtschaftliche Nutzungsdauern von 3 bis 13 Jahre angenommen. Unter den Finanzanlagen sind Ausleihungen in Höhe von T€ 1.106 (Vorjahr T€ 1.081) an verbundene Unternehmen ausgewiesen, welche eine Laufzeit von mehr als 1 Jahr haben. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Höhe dieser Forderungen ist durch das Cash Pooling ähnliche Cash Management bedingt. Rückstellungen wurden im Wesentlichen für noch ausstehende Urlaubsansprüche, Abschluss- und Prüfungskosten sowie zum Bilanzstichtag noch ausstehende Rechnungen gebildet. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten in Höhe von T€ 7.632 (Vorjahr: T€ 8.717) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr und in Höhe von T€ 27.062 (Vorjahr: T€ 31.405) Darlehen, welche in Höhe von T€ 24.257 (Vorjahr: T€ 0) eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und in Höhe von T€ 2.805 (Vorjahr: T€ 31.405) eine Restlaufzeit von mehr als einem und mehr als fünf Jahren haben. Sämtliche Darlehen gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Cash Pooling ähnlichen Cash Management der Aroundtown Gruppe. Die ATCP Management GmbH erbringt ausschließlich Leistungen im Zusammenhang mit dem Immobilienmanagement, somit entfällt die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen. Im Jahr 2022 wurden Umsatzerlöse in Höhe von T€ 78.017 (Vorjahr: T€ 72.748) erzielt, davon im Inland in Höhe von T€ 69.822 (Vorjahr: T€ 64.029) und im Ausland in Höhe von T€ 8.195 (Vorjahr: T€ 8.719). Die Umsatzerlöse beinhalten periodenfremde Erlöse im Wesentlichen aus der Nachberechnung von Managementgebühren in Höhe von T€ 338. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 219 (Vorjahr: T€ 2). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen insbesondere für Beratungsleistungen in Höhe von T€ 738 (Vorjahr: T€ 1.103). IV. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Im Geschäftsjahr 2023 sind durch Umstrukturierungen im Jahresdurchschnitt rund 150 Mitarbeiter, vorwiegend aus den Bereichen Asset und der operativen Administration von der Aroundtown Consulting GmbH zur ATCP Management GmbH gewechselt. Daraus resultieren in den Folgejahren ein deutlicher Anstieg der Personalkosten und gegenläufig nehmen die Aufwendungen für bezogenen Leistungen deutlich ab. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen der Gesellschaft bestehen in Form von Leasing- und Mietverträgen. Diese belaufen sich für die nachfolgenden Geschäftsjahre auf insgesamt ca. T€ 7.300. Davon bestehen rund T€ 5.050 gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Gesellschaft wird seit dem 27. Juli 2021 durch Herrn Oleg Zaslavsky, hauptberuflicher Geschäftsführer, Berlin, vertreten. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 346 Mitarbeiter, davon 155 Frauen und 191 Männer. Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt T€ 12 und betrifft in voller Höhe Abschlussprüfungsleistungen. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von T€ 1.465, der sich aus dem Jahresüberschuss von T€ 267 und dem Gewinnvortrag von T€ 1.198 ergibt, auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, den 18.12.2024 Oleg Zaslavsky, Geschäftsführer Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte mit Gesellschafterbeschluss vom 07.02.2025. Übersicht über das Anlagevermögen zum 31. Dezember 2022
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Geschäftsmodell, gesamtwirtschaftliches und branchenbezogenes Umfeld und Geschäftsverlauf 1.1 Geschäftsmodell Die ATCP Management GmbH (nachfolgend die "Gesellschaft" oder "ATCP" genannt) ist ein Unternehmen im Immobilienkonzernverbund der Aroundtown S.A., Luxemburg. Die ATCP erbringt basierend auf Ihrem Geschäftsmodell Asset- und weitere immobilienbezogene Managementleistungen aller Art für Gewerbe-, Hotel- und sonstige Immobiliengesellschaften. Schwerpunktmäßig erfolgen diese Managementleistungen für Gesellschaften des Aroundtown S.A. Konzerns und umfassen im Wesentlichen die folgenden Teilbereiche:
1.2 Gesamtwirtschaftliches und branchenbezogenes Umfeld Im Jahr 2022 stieg das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland um 1,8 %. Im dritten Quartal 2022 hatten jedoch die Investitionen und der private Verbrauch noch nicht wieder das Niveau von vor der Pandemie und gingen auf Grund des Ukraine Krieges und der hohen Inflation im vierten Quartal zurück, wobei das Bruttoinlandsprodukt um 0,2 % schrumpfte. Der deutsche Immobilienmarkt hat sich allerdings als robust und widerstandsfähig erwiesen und die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen und umfassenden Managementleistungen war wie auch im Vorjahr positiv, so dass die ATCP Management GmbH auch im Jahr 2022 eine positive Geschäftsentwicklung vorweisen kann. 1.3 Geschäftsverlauf Die Gesellschaft konnte Ihr Geschäft durch die Erbringung von Asset-, Property- und ähnlichen Leistungen gegenüber der TLG Immobilien AG im Geschäftsjahr weiter ausbauen. Durch die sehr gute und positive Reputation der Gesellschaft war diese auch jederzeit in der Lage, den Mitarbeiterstamm zu halten bzw. weiter auszubauen und damit das wachsende Auftragsvolumen jederzeit adäquat zu bearbeiten. 2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.1 Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 3.131 auf T€ 58.098 verringert. Dies ist auf der Aktivseite insbesondere auf den Rückgang der unfertigen Leistungen um T€ 3.594 auf T€ 0 und der Bankguthaben um T€ 4.999 auf T€ 4.927 zurückzuführen, während sich gegenläufig die Forderungen gegen verbundene Unternehmen abrechnungsbedingt um T€ 6.678 auf T€ 46.696 erhöht haben. Auf der Passivseite sind im Wesentlichen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um T€ 5.429 auf T€ 34.693 gesunken, während sich gegenläufig die sonstigen Verbindlichkeiten um T€ 1.995 auf T€ 2.498 erhöht haben. Neben den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bilden das Anlagevermögen, welches hauptsächlich aus Büroausstattung und Softwarelizenzen besteht, die langfristigen Ausleihungen an verbundene Unternehmen und der Bankbestand die wesentlichen Positionen auf der Aktivseite. Darüber hinaus bestanden zum vorherigen Bilanzstichtag unfertige Leistungen im Zusammenhang mit bezogenen Leistungen, für die die korrespondierenden Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2022 realisiert wurden. Die Entwicklung dieser Positionen im Vergleich zum Vorjahr ist mit dem Geschäftsmodell der Gesellschaft verknüpft und marktüblich. Die wesentlichen Positionen der Passiva bilden neben dem Eigenkapital die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zusammen mit den Rückstellungen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Rückstellungen sind direkt mit der operativen Tätigkeit verknüpft. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stehen insbesondere im Zusammenhang mit der Finanzierung der Gesellschaft durch die Einbeziehung in das konzernweite Cash Management der Aroundtown S.A. Gruppe und resultieren zu einem großen Teil aus Darlehen im Rahmen des konzernweiten Cash Pooling ähnlichem Cash Management. Durch den im Geschäftsjahr erwirtschafteten Jahresüberschuss von T€ 267 konnte das Eigenkapital auf T€ 11.490 gesteigert werden. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Rückstellungen leicht um T€ 295 auf T€ 7.440 verringert, resultierend aus noch nicht final abgerechneten Beratungs- und Due Diligence Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer sowie Umsatzsteuer. Die Finanzierung des allgemeinen Geschäftsbetriebes und der Investitionen erfolgte im Geschäftsjahr grundsätzlich aus dem laufenden Geschäftsbetrieb sowie aus den von verbundenen Unternehmen im Rahmen des konzernweiten Cash Pooling ähnlichem Cash Management erzielten liquiden Mitteln. 2.2 Ertragslage Die Umsatzerlöse der Gesellschaft konnten im Vorjahresvergleich wachstumsbedingt infolge der Ausweitung des gemanagten Immobilienportfolios sowie höherer Beratungsleistungen deutlich auf T€ 78.017 (VJ. T€ T€ 72.748) gesteigert werden. Die Umsatzerlöse setzen sich aus den laufenden Asset- und Property- Management Gebühren, Due Diligence Fees, erlaubnisfreien Immobilientransaktions-, Finanzierungs- und Beratungs- und Baubetreuungsgebühren zusammen. Unter Berücksichtigung der Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen erhöhte sich korrespondierend die Gesamtleistung von T€ 72.748 auf T€ 74.423. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten zum überwiegenden Teil Erträge aus der Verrechnung der Sachbezüge sowie die sonst üblichen Kleinerträge. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.051 auf T€ 32.481 erhöht. Darunter werden im Wesentlichen die Kosten für eingekaufte Leistungen im Rahmen des Asset- und Property Managements und für Due Diligence Projekte sowie für rechtliche Beratung im Zusammenhang mit Bauprojekten ausgewiesen. Die Personalaufwendungen haben sich trotz leicht gesunkener Mitarbeiterzahl aufgrund der hohen Auflösung der Urlaubsrückstellungen im Vorjahr und aufgrund von Gehaltssteigerungen im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.238 auf T€ 29.215 erhöht. Die Abschreibungen haben sich leicht um T€ 128 auf T€ 1.284 verringert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, welche u.a. die Mietaufwendungen für Büros, Fahrzeugkosten, Internet und Telefonkosten, Reisekosten sowie sonst übliche Aufwendungen im Zusammenhang mit der ordentlichen Geschäftstätigkeit beinhalten, haben sich im Vergleich zum Vorjahr insbesondere aufgrund geringerer IT- und Reisekosten sowie geringerer periodenfremder Aufwendungen um T€ 1.390 auf T€ 11.646 reduziert. Das Finanzergebnis war im Berichtsjahr negativ. Das Finanzergebnis ist im Wesentlichen auf die Ausleihungen von und an verbundene Unternehmen zurückzuführen und durch das interne Transferpricing bestimmt. 3. Beurteilung der wirtschaftlichen Lage Die für die Gesellschaft bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren, die vorstehend in Bezug auf die im Jahresabschluss ausgewiesenen Beträge analysiert wurden, sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Wesentlicher nichtfinanzieller Leistungsindikator ist die Zahl der Mitarbeiter. Die Geschäftsführung beurteilt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach wie vor positiv. Im Rahmen der ordentlichen Geschäftstätigkeit konnten Überschüsse erzielt werden. Das positive Jahresergebnis als wesentlicher finanzieller Leistungsindikator beträgt im Geschäftsjahr 2022 T€ 267 (Vorjahr: T€ 166) und bewegt sich somit - wie im Vorjahreslagebericht prognostiziert - in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Der wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikator ist die Mitarbeiterzahl. Die ATCP Management GmbH beschäftigte ähnlich zum Vorjahr im Durchschnitt 346 Mitarbeiter. Durch die Zugehörigkeit zum Aroundtown S.A. Konzern ist zudem jederzeit gewährleistet, auch weiterhin größere Investitionen durchzuführen und damit Chancen am Markt ideal nutzen zu können. Die liquiden Mittel zur Finanzierung der laufenden operativen Tätigkeit werden auch weiterhin ausschließlich aus den Umsatzerlösen sowie aus den von verbundenen Unternehmen im Rahmen des konzernweiten Cash Pooling ähnlichem Cash Management erzielten liquiden Mitteln generiert. Im Hinblick auf die sehr gute Mitarbeiter- und Organisationsstruktur sowie die sehr guten Marktkontakte der Gesellschaft beurteilt die Geschäftsleitung die wirtschaftliche Lage in den Folgejahren auch durchweg als positiv. 4. Internes Kontrollsystem, Chancen und Risiken und Ausblick Die Gesellschaft hat ein Internes Kontrollsystem (nachfolgend IKS) eingeführt, um sowohl die betrieblichen Abläufe optimal zu steuern und zu monitoren als auch den inhärenten Risiken des Geschäftsbetriebes in adäquater Weise entgegenzutreten. Kernpunkte des IKS sind die strukturierten Prozesse, welche die internen Abläufe erläutern und feste Regeln und Leitlinien für diese festschreiben. In monatlich stattfindenden Strategiemeetings des Managements mit allen Abteilungsleitern wird die Ausrichtung der angebotenen Services sowie die zu erwartende Marktlage innerhalb eines Planungshorizontes von 2 Jahren analysiert. Darauf aufbauend wird der Personalbedarf, die Kooperation mit externen Dienstleistern und die Einholung von Expertisen für die Steuer- und Rechtslage geplant und abgestimmt. In wöchentlichen Meetings werden die operativen Sachverhalte des täglichen Geschäfts besprochen. Im Rahmen des Asset Managements werden kurzfristige Ziele definiert, Sachverhalte zwischen den Abteilungen abgestimmt und auf die jeweilige Immobilie zugeschnittene Strategien und Konzepte entwickelt. Durch das Cash Management, verbunden mit der täglichen Abstimmung mit der Buchhaltung und der Erstellung eines detaillierten Budgets für das jeweilige Geschäftsjahr, kann der Liquiditätsbedarf genau und angemessen geplant werden. Die wesentlichen Chancen der Gesellschaft im Rahmen der Erbringung von immobilienbezogenen Managementleistungen für Gesellschaften des Aroundtown S.A. Konzerns sind verbunden mit der Personalplanung und dem vorhandenen Fachwissen der Mitarbeiter. Hierdurch kann sichergestellt werden, dass für die jeweiligen Immobilien spezifische und richtige Entscheidungen getroffen werden. Der Ukraine-Krieg, die hohe Inflation und die damit einhergehenden gestiegen Zinsen hatte auch auf die Aroundtown S.A. Gruppe Auswirkungen, welche in den veröffentlichten Jahres- und Quartalsabschlüssen ausführlich dargestellt wurden. Wesentlichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der ATCP hatte dies im Jahr 2022 nicht. Neben den bestehenden Marktrisiken durch den Ukraine-Krieg und dem Krieg in Nahost sowie dem daraus resultierenden schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld einschließlich der anhaltend vergleichsweise hohen Inflation sieht die Geschäftsleitung das Personalrekrutierungsrisiko. Diesem Risiko tritt das Management durch die Schaffung eines positiven Arbeitsumfelds, der strategischen Zusammenarbeit mit Personaldienstleistern und einer starken HR- Abteilung entgegen und es konnte bisher deutlich belegt werden, dass die Maßnahmen des Managements geeignet sind, diesem Risiko zu begegnen, da die ATCP stets über ausreichend und qualifiziertes Personal verfügt, um die Geschäftstätigkeit jederzeit sicherzustellen. Die genannten Risiken haben die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft auch in den Geschäftsjahren 2023 und 2024 nicht wesentlich beeinträchtigt. Auf Grund von Umstrukturierungen sind vorwiegend Mitarbeiter aus den Bereichen Asset und der operativen Administration von der Aroundtown Consulting GmbH zur ATCP Management GmbH gewechselt. Für die Gesellschaft bestehen grundsätzlich steuerliche Risiken, die zu zusätzlichem Steueraufwand aus noch nicht abschließend geprüften Veranlagungszeiträumen führen könnten. Das Steuerrisiko schätzen wir aktuell als gering ein. Die Gesellschaft unterliegt darüber hinaus einem als moderat eingeschätzten Zinsrisiko aufgrund der variabel verzinsten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Umsatzerlöse konnten im Jahr 2023 weiter gesteigert werden und betrugen auf Basis des vorläufigen Jahresabschlusses rund € 80 Mio. Das Jahresergebnis bewegt sich 2023 auf Vorjahresniveau. Das Management erwartet auch für das Jahr 2024 ein positives Ergebnis in etwa auf Vorjahresniveau bei Umsatzerlösen in Höhe von etwa € 78 Mio. Aufgrund der beschriebenen Umstrukturierungen hat sich die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Geschäftsjahr 2023 deutlich erhöht. Gleichzeitig unterlag die Mitarbeiterzahl in den beiden Geschäftsjahren 2023 und 2024 Schwankungen, die final für 2024 zu einer durchschnittlichen Mitarbeiterzahl von rund 480 Mitarbeitern geführt haben.
Berlin, 18.12.2024 ATCP Management GmbH Oleg Zaslavsky Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ATCP Management GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ATCP Management GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ATCP Management GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 18. Dezember 2024 FAIR
AUDIT GmbH
Tobias Kannen, Wirtschaftsprüfer Axel Backhus, Wirtschaftsprüfer |
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