Hütter GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Volker Heinz Schlautek seit 5.11.2025 | Prokura |
Viola Gieß seit 21.10.2008 | Prokura |
Dieter Willi Schlautek seit 6.3.2002 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ARISTIK AGAltenstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand der Gesellschaft ist der Handel mit Produkten und Systemen aus dem Bereich der Bürokommunikation sowie die Erbringung und die Vermittlung von Dienstleistungen in diesem Bereich. 2. Forschung und Entwicklung Im Geschäftsjahr 2023 lag unser Fokus auf der Umsetzung und Prüfung der Einführung eines neuen ERP-Systems, welches in 2024 in Betrieb genommen wird. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die immer noch hohe Inflation und der fortwährende Krieg in der Ukraine haben das Jahr 2023 durch ein hohes Maß an Unsicherheiten geprägt. Rückläufige Frequenzen in den Geschäften, stark gestiegene Materialkosten, Lieferengpässe, die Verunsicherung durch politische Vorgaben und fehlende Rahmenbedingungen wie beispielsweise beim Heizungsgesetz schreckten die Kunden in ihrem Konsumverhalten ab. Die Kaufbereitschaft, größere Warenanschaffungen zu tätigen, ist gesunken. 2. Geschäftsverlauf Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 weiterhin ihre Tätigkeit als Logistik- und Marketingunternehmen für die angeschlossenen Vertriebsunternehmen wahrgenommen. Umsatz- und Auftragsentwicklung: Im Geschäftsjahr 2023 betrugen die Umsatzerlöse T€ 48.182 und lagen damit unter dem Niveau des Vorjahrs (T€ 51.696). Die Umsatzerlöse verzeichnen einen Rückgang von 6,8 %. Der Materialaufwand ist korrespondierend zu den Umsatzerlösen um 7,5 % gesunken. Wettbewerbssituation: Der starke Wettbewerb in der Handelsbranche, die Konkurrenz von Vertriebskonzepten sowie angebotene Leistungen und Servicequalitäten kennzeichnen auch die Märkte für Büroartikel. Durch Auswertung interner Informationen und externe Quellen können wir die Wünsche unserer Kunden frühzeitig erkennen und umsetzen. Marketing und Vertrieb: Aus unserer Sicht werden hybride Modelle weiterhin zunehmen. Unsere Aktivitäten und Dienstleistungen sind mit der Zielsetzung ausgerichtet, zukunftsfähige Leistungen anzubieten. Nur so wird es uns langfristig gelingen, die Gestaltung moderner Bürowelten weiter zu entwickeln. Investitionen: Die Investitionen in Anlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr 2023 T€ 1.210. Sie betrafen im Wesentlichen den Erwerb neuer Servicefahrzeuge und daneben Investitionen in die Einführung unserer neuen Warenwirtschaft sowie Ersatzinvestitionen im Bürobereich. Kapital- und Finanzierungsmaßnahmen: Die bankenmäßigen Darlehen wurden im Geschäftsjahr 2023 planmäßig mit T€ 1.015 zurückgeführt. Personal: Die Personalkosten sind, vor allem bedingt durch die geringere Beschäftigtenzahl gegenüber dem Vorjahr um 9,8 % gesunken. 3. Wirtschaftliche Lage a) Ertragslage Das Unternehmen weist im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresfehlbetrag von -T€ 44 aus, der sich wie folgt errechnet:
Die Gesellschaft hat in 2023 ein positives operatives Ergebnis erzielt, dem allerdings ein hohes negatives Finanzergebnis entgegensteht, sodass sich insgesamt ein Jahresfehlbetrag 2023 errechnet. b) Vermögenslage Die Vermögenslage stellt sich dar:
Das Anlagevermögen wird weitgehend durch das Eigenkapital und das mittel- und langfristige Kapital gedeckt. Das Umlaufvermögen deckt nahezu vollständig die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Passivseite umfasst - branchen- und betriebsbedingt - weit überwiegend kurzfristiges Fremdkapital. Das Eigenkapital ist gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant geblieben. c) Finanzlage Der operative cash flow hat sich im Vergleich zum Vorjahr entwickelt:
Die Aristik AG verfügte im Geschäftsjahr 2023 über ausreichende Kreditlinien zur Deckung des Finanzbedarfs. Sämtliche Verbindlichkeiten wurden unter Nutzung erster Konditionen beglichen. Unser Finanzmanagement stellt durch ständige Überwachung und Überprüfung aller finanzwirtschaftlichen Faktoren die gesamte Ablaufplanung und -steuerung sicher. Durch optimale Gestaltung der Zahlungsbedingungen, Beschleunigung der Zahlungsströme sowie der Nutzung von Cash Management Tools ist eine Aufrechterhaltung des finanziellen Gleichgewichts gewährleistet. Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung und zur Analyse der wirtschaftlichen Lage werden vor allem herangezogen:
Die vorstehenden Indikatoren sind aus dem Jahresabschluss und den die Lage des Unternehmens erläuternden Abschnitten des Lageberichtes ableitbar. Die genutzten finanziellen Leistungsindikatoren weisen im Vergleich zum Vorjahr differenzierte, z. T. günstigere und z. T. ungünstigere Werte auf. 5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Ein wichtiger, nicht finanzieller Leistungsindikator, ist die Mitarbeiterzufriedenheit, welche durch flexible Arbeitszeit- und Urlaubsregelung sowie eine moderne Arbeitsplatzumgebung kontinuierlich verbessert wird. Der Konsum von Produkten beeinflusst immer stärker nicht nur die wirtschaftliche und soziale Situation der Menschen, sondern auch den Zustand der Umwelt. Im Gebrauch von Produkten liegt folglich ein großes Potenzial zur Verringerung der Umweltbelastung. Es geht darum, dieses Potenzial zu erkennen, zu verbessern und damit die Kundenzufriedenheit zu steigern. III. Prognosebericht Die vorjährige Prognose im Hinblick auf ein leicht positives Jahresergebnis 2023 ist unterschritten worden. Bei den Verbrauchern herrscht seit Frühjahr 2023 eine große Unsicherheit, die sich in einer starken Kaufzurückhaltung niederschlägt und zu einem erheblichen Rückgang der Kundenfrequenzen führt. Die Sorge ist groß, infolge der Flut an Gesetzesvorhaben und der unübersichtlichen Nachrichtenlage weitere Umsätze zu verlieren. Der Handel leidet massiv unter hohen Verbraucherpreisen und sinkenden Realeinkommen. Es gilt daher, u. a. das Investitionsvertrauen zu stärken, damit die Konsumlust beim Verbraucher zurückkehrt. Wie groß die Folgen des weiterhin andauernden Ukrainekriegs für die Aristik AG sein werden, kann seriös nicht eingeschätzt werden. Für das Jahr 2024 planen wir, unter weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen, mit konstanten Umsatzerlösen und einem ausgeglichenen Jahresergebnis. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenrisiken: Wir schätzen den Markt des klassischen Bürobedarfs als Verdrängungsmarkt ein. Chancen werden sich durch die damit verbundene Branchenkonsolidierung ergeben. Zudem wird der Dienstleistungsanteil im PBS-Handel weiter ansteigen und sich der klassische PBS-Markt hybrider aufstellen und neue Produkte ins Sortiment aufnehmen. Ertragsrisiken: Ertragsrisiken liegen in den verringerten Auftragswerten und den damit verbundenen relativ erhöhten Sachkosten für Frachten, Verpackung und Personal. Spezifische Maßnahmen zur Margensicherung und alternative Beschaffungsquellen wirken diesen Risiken entgegen. Finanzwirtschaftliche Risiken: Finanzwirtschaftliche Risiken bestehen aufgrund der vorhandenen hohen Eigenkapitalausstattung und der ständigen kurzfristigen Finanzzuflüsse nicht. Dies zeigt auch die Ausgewogenheit der kurzfristigen Aktiva und Passiva. Die weitere dauerhafte Sicherstellung einer ausreichenden Liquidität wird durch das Finanzcontrolling unterstützt. Personalrisiken: Eine große Herausforderung ist der Arbeitskräfte- und Fachkräftemangel für unser Unternehmen. Es ist eine dauerhafte Aufgabe, unser Personal an das Unternehmen zu binden, da es kurzfristig nur schwer ersetzt werden kann. Rechtliche Risiken: Wesentliche rechtliche Risiken bestehen nicht. Technische Risiken: Das technische Umfeld stellt sehr hohe Anforderungen an die Datensicherheit und den reibungslosen Ablauf der Geschäftsprozesse. Durch die Einführung eines neuen ERP-Systems in 2024 erhoffen wir uns eine Minimierung technischer Risiken in Bezug auf Datensicherheit und IT-gestützte Geschäftsprozesse. Zur Sicherstellung der Unternehmenstätigkeit sind zudem umfassende Überwachungen auf Hardware-, Betriebssystem- und Prozessebene implementiert worden. Lieferantenrisiken: Durch einfache und effektive Kennzahlen sowie eine enge und regelmäßige Kommunikation mit den Lieferanten können die Risiken kontinuierlich überwacht werden. Um das Lieferantenrisiko zu minimieren, verfolgen wir eine klare Strategie: weniger Lieferanten, die global bzw. international mehr aus einer Hand bieten. Unser Primärziel ist dabei die Kostenreduktion in Verbindung mit der Bestandsreduzierung. 2. Chancenbericht Die Veränderungen im Konsumverhalten bzw. im Orderverhalten erfordern die ständige Anpassung der Vertriebskonzepte wie auch des Warengeschäfts. Durch die kontinuierliche Entwicklung und Umsetzung passgenauer digitaler Lösungen eröffnen sich viele Chancen, für unsere Kunden ein noch besserer und effizienterer Partner zu sein, Umsatzchancen in neuen Geschäftsfeldern zu heben und damit auf den Strukturwandel in der Bürobranche zu reagieren. Die Gesellschaft wird sich weiterhin stark an den Erfordernissen und Strukturen der angeschlossenen Vertriebsunternehmen orientieren. Damit wird der Nutzen für die angeschlossenen Unternehmen erhöht und die Attraktivität der Aristik AG insgesamt gestärkt. 3. Gesamtbeurteilung Die Chancen- und Risikoposition hat sich im Vergleich zum Vorjahr insgesamt nicht verändert. Es bestehen keine Risiken, die den Fortbestand bzw. die Entwicklung des Unternehmens gefährden oder beeinträchtigen. Es sind gegenwärtig ebenfalls keine Risiken erkennbar, die zukünftig eine Bestandsgefährdung darstellen könnten. Die Aristik AG wird sich weiterhin stark in seiner Organisation an den Erfordernissen und Strukturen der Kunden orientieren und somit den Nutzen für die Kunden weiterhin erhöhen und die Attraktivität des Unternehmens insgesamt stärken. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den zentralen Aufgaben der Aristik AG zählen die Ressourcenlokation und Sicherung der finanziellen Unabhängigkeit. In diesem Zusammenhang sorgt die Gesellschaft für die Begrenzung von Risiken. Spekulationsgeschäfte oder sonstige Maßnahmen mit spekulativem Charakter sind nicht zulässig. Mittels des Debitorenmanagements wird dem Forderungsausfallrisiko wirksam begegnet. Im Rahmen von regelmäßigen Auswertungen der Finanzbuchhaltung und des Warenwirtschaftssystems werden die Risiken identifiziert, analysiert und bewertet. Die Ergebnisse werden hinreichend dokumentiert. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine Optimierung der Finanzierung sowie die Begrenzung der finanzwirtschaftlichen Risiken. Die Rückstellungen entsprechen den zu erwartenden Ausgaben und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt, zu erwartende Skonti wurden ebenfalls berücksichtigt. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten. Derivate Finanzinstrumente werden durch das Unternehmen nicht eingesetzt. Risiken, die nicht im Zusammenhang mit Kern- und / oder Unterstützungsprozessen stehen, werden nicht übernommen. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Altenstadt, den 07. Juni 2024 Aristik AG Dieter Schlautek BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Aristik AG, Altenstadt, ist nach den Vorschriften des Zweiten Abschnitts des Dritten Buchs des Handelsgesetzbuchs und den ergänzenden Bestimmungen des Aktiengesetzes aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem Gesamtkostenverfahren. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen sind zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Die Abschreibungen werden linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Anlagegüter mit Anschaffungs-/Herstellungskosten größer € 250,00 bis € 800,00 werden sofort abgeschrieben und bei tatsächlichem Ausscheiden aus dem Unternehmen als Abgang gezeigt. Die Genossenschaftsanteile werden zu Anschaffungskosten ausgewiesen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bewertet. Gängigkeitsabschläge brauchten nicht vorgenommen zu werden. Aufgrund der zeitnahen Anschaffungen und des kurzfristigen Umschlags der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind Abwertungen nach dem Niederstwertprinzip nicht nötig gewesen. Die Bewertung des Warenbestands erfolgt zu durchschnittlichen Einkaufspreisen unter Berücksichtigung von Skonti, Boni und Garantierückvergütungen. Die Gesellschaft hat Abwertungen für die Überalterung einzelner Artikel und die damit verbundenen Vertriebsrisiken in angemessenem Umfang vorgenommen. Aufgrund der generell zeitnahen Anschaffungen und des kurzfristigen Warenumschlags sind Abwertungen nach dem Niederstwertprinzip nicht nötig gewesen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel werden zu Nennwerten ausgewiesen. Wertberichtigungen auf den Forderungsbestand brauchten wegen deren generellen Werthaltigkeit, u. a. infolge des eng begrenzten Kundenkreises, nicht gebildet zu werden. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist in angemessenem Umfang gebildet. Die Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend ihrer Laufzeit mit dem von der Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzins abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die latenten Steuern sind mit der sich aus unterschiedlichen Wertansätzen in Handels- und Steuerbilanz resultierenden Steuerbelastung errechnet. II. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel ersichtlich. Die Vorräte (T€ 3.982) bestehen weitestgehend aus Büromaterialien. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 7.338) und die sonstigen Vermögensgegenstände (T€ 1.669) haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Bei der Gesellschaft entstehen aktive latente Steuern aus dem unterschiedlichen Ansatz in der Handels- und Steuerbilanz bei den sonstigen Rückstellungen. Die aktiven Steuerlatenzen werden in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Die Latenzen sind mit einer Steuerquote von 28,30 % bewertet worden. Das gezeichnete Kapital umfasst 500.000 vorzugslose Namensaktien im Nennwert von € 1,00 je Aktie. Die gesetzliche Rücklage wird gem. § 150 AktG mit 10 % des gezeichneten Kapitals in Höhe von T€ 50 ausgewiesen. Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 06. Juli 2023 ist der Bilanzverlust 2022 in Höhe von -T€ 243 auf neue Rechnung vorgetragen worden. Die sonstigen Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr 2023 entwickelt:
Die Verbindlichkeiten weisen zum 31. Dezember 2023 folgende Restlaufzeiten auf (Vorjahreswerte in Klammern):
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden in Höhe von nominal T€ 5.345 sowie durch Abtretung der Miet- und Pachtforderungen aus einem Immobilienobjekt besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten ein Darlehen über T€ 1.050, das voll umfänglich durch eine Hypothek auf ein Immobilienobjekt besichert ist. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die im Inland erzielten Umsatzerlöse betragen nahezu 100 % des gesamten Umsatzvolumens. Die Umsatzerlöse setzen sich zusammen:
Die sonstigen betrieblichen Erträge (T€ 249) betreffen vor allem Buchgewinne aus Anlageabgängen (T€ 164) sowie Versicherungsentschädigungen (T€ 51). Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ 1.882) beinhalten vor allem Frachten und sonstige Versandkosten (T€ 717), Kfz-Kosten (T€ 283), IT-Kosten (T€ 187), Telefonkosten u. a. (T€ 113), Lizenzen und Konzessionen (T€ 108) sowie Versicherungen (T€ 86). Die periodenfremden Erträge betragen T€ 189 und resultieren überwiegend aus der Nachzahlung von Einspeisevergütungen. Die periodenfremden Aufwendungen belaufen sich auf T€47. IV. Nachtragsbericht Ereignisse mit wesentlichem Einfluss auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage sind nach dem Bilanzstichtag 2023 nicht eingetreten. V. Sonstige Angaben Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB aus Miet- und Leasingverträgen belaufen sich auf T€ 50. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Aufwendungen für Altersversorgung betragen T€ 8 p. a. Während des Geschäftsjahrs 2023 sind - neben dem Vorstand - durchschnittlich elf Angestellte und elf gewerbliche Arbeitnehmer beschäftigt gewesen. Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 14 und entfällt in vollem Umfang auf Abschlussprüfungsleistungen. Als alleiniger Vorstand ist Herr Dieter Schlautek bestellt. Gemäß der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet die Gesellschaft auf die Angabe der Vorstandsbezüge. Der Aufsichtsrat setzt sich im Geschäftsjahr zusammen aus: • Herbert König, - Aufsichtsratsvorsitzender -, Kaufmann, • Viola Gieß, Kauffrau, • Michael Ruhnau, Kaufmann. Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 keine Vergütungen erhalten. VI. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den Bilanzverlust 2023 in Höhe von -€ 287.858,59 auf neue Rechnung vorzutragen.
Altenstadt, den 07. Juni 2024 Firma ARISTIK AG, Industriestraße 33, 63674 Altenstadt vertreten durch den Vorstand Dieter Schlautek Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 in seinen turnusgemäßen Sitzungen und in Gesprächen eingehend über den Geschäftsverlauf, über die Lage des Unternehmens sowie über grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik unterrichten lassen und darüber mit dem Vorstand umfassend beraten. Der Vorstand ist seinen Informationspflichten nachgekommen und hat den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend in schriftlicher und mündlicher Form über die für das Unternehmen relevanten Vorkommnisse und Maßnahmen unterrichtet. Beschlüsse zu allen Maßnahmen, die der Zustimmung des Aufsichtsrats bedurften, wurden im Aufsichtsrat geprüft und nach eingehender Beratung gefasst. Der Jahresabschluss der Aristik AG zum 31.12.2023 sowie der Lagebericht sind unter Einbeziehung der Buchführung von dem Wirtschaftsprüfer Dr. Höflich, Mainz, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Abschluss, Lagebericht und Prüfungsbericht des Abschlussprüfers haben allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vorgelegen. Der Aufsichtsrat hat den Bericht des Wirtschaftsprüfers zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss zum 31.12.2023, den Lagebericht sowie den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzverlust geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis dieser Prüfung sind Einwendungen nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat hat daher den Jahresabschluss in seiner Sitzung am 06. August 2024 gebilligt, der damit gemäß §172 AktG festgestellt ist. Dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzverlust schließt sich der Aufsichtsrat an.
Der Aufsichtsrat sonstige Berichtsbestandteile
Altenstadt, den 07.06.2024 ARISTIK AG gez. Dieter Schlautek, Vorstand Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 06.08.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkWiedergabe des BestätigungsvermerksNach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 (Stand 07.Juni 2024) in der diesem Bericht als Anlage I bis IV beigefügten Fassung mit Datum vom 07. Juni 2024 den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: "An die Aristik AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Aristik AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Aristik AG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsorgans für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Das Aufsichtsorgan ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." |
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