LIFAS Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Willem G. van Agtmael seit 15.3.2012 | Geschäftsführer |
Wienand Dr. Meilicke seit 10.11.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BSG Beteiligungs-GmbHStuttgartKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Geschäftstätigkeit und Organisation Seit dem 1. Januar 2010 ist die BSG Beteiligungs-GmbH, Stuttgart, die Muttergesellschaft der Breuninger-Gruppe und stellt den Konzernabschluss und Konzernlagebericht auf. Die Geschäftstätigkeit der BSG Beteiligungs-GmbH, Stuttgart, beschränkt sich auf das Halten von Beteiligungen. Über Zwischengesellschaften, deren Tätigkeit sich ausschließlich auf die Verwaltung von Beteiligungen beschränkt, ist die BSG Beteiligungs-GmbH, Stuttgart, an der im Einzelhandel tätigen E. Breuninger GmbH & Co., Stuttgart, und deren Tochtergesellschaften beteiligt. Die E. Breuninger GmbH & Co., Stuttgart, ist überregional in Deutschland und Luxemburg an 13 Standorten und einem Online-Shop unter der Firmenbezeichnung Breuninger tätig. Zum Unternehmenskreis der E. Breuninger GmbH & Co., Stuttgart, gehören drei Vermietungsgesellschaften sowie eine Versicherungsvermittlungsgesellschaft. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, der Geschäftsverlauf und die Lage der Breuninger-Gruppe werden hauptsächlich durch die Verhältnisse bei der E. Breuninger GmbH & Co., Stuttgart, (nachfolgend auch Breuninger genannt) bestimmt. Daneben sind die Vermietungsgesellschaften von Bedeutung. Gegenstand ist die Vermietung des Dorotheen Quartiers in Stuttgart sowie die Anschaffung, Herstellung und Vermietung von Betriebsvorrichtungen und anderen beweglichen Einrichtungen und Gegenständen, insbesondere im Dorotheen Quartier in Stuttgart. Daneben besteht eine weitere Vermietungsgesellschaft, die die Breuningerländer in Ludwigsburg und Sindelfingen sowie das Mode-Order-Center in Sindelfingen betreibt und vermietet. II. Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Die Weltwirtschaft musste im Jahr 2023 weiterhin mit großen Herausforderungen umgehen und hat sich diesen gegenüber als robust erwiesen. Die hohe Inflation konnte durch eine deutliche Straffung der Geldpolitik durch die Zentralbanken reduziert werden, dieser Schritt wirkte sich aber bremsend auf die Dynamik des Wirtschaftswachstums vor allem in den entwickelten Volkswirtschaften aus. Das Wachstum des weltweiten Bruttoinlandprodukts (BIP) verlangsamte sich 2023 nach Angaben der OECD auf 3,1% nach 3,4% im Vorjahr. Für den Euroraum fällt das Wachstum 2023 mit 0,5% nach 3,5% im Jahr 2022 hingegen deutlich niedriger aus. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war 2023 ebenfalls durch die beschriebenen Herausforderungen geprägt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, verzeichnete das BIP im Jahr 2023 einen preisbereinigten Rückgang von 0,3%. Auf der Nachfrageseite machten sich die hohe Inflation und das fehlende Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher bemerkbar. Dies schlug sich in rückläufigen privaten Konsumausgaben im Jahr 2023 nieder, die preisbereinigt um -0,8% im Vergleich zum Vorjahr sanken. Die Konsumausgaben des Staates reduzierten sich 2023 ebenfalls um 1,7% und auch die Bauinvestitionen nahmen preisbereinigt um 2,1% ab. Die Investitionen in Maschinen und Ausrüstungen stiegen auch 2023 weiter an - preisbereinigt um 3,0% gegenüber dem Vorjahr. Die preisbereinigten Exporte von Waren und Dienstleistungen sanken um 1,8%, während die vergleichbaren Importe ebenfalls um 3,0% zurückgingen. Die Inflationsrate gemessen am Verbraucherpreisindex stieg im Jahr 2023 auf 5,9% und zeigte im Jahresverlauf, dass die Maßnahmen zur Inflationsbekämpfung durch die Zentralbanken Wirkung entfalteten. Der Einzelhandel insgesamt musste 2023 einen Rückgang von real -3,3% verzeichnen (nominal betrug das Plus 2,3%). Dagegen verzeichnete der Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren unter allen erfassten Einzelhandelsbranchen mit einem Plus von real 2,6% einen realen Umsatzzuwachs zum Vorjahr. Trotz dieses Zuwachses konnte die Branche die coronabedingten Verluste noch nicht vollständig wettmachen: Die Umsätze im Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren lagen im Jahr 2023 mit einem Minus von real 4,6% noch immer deutlich unter dem Niveau des Jahres 2019. Allerdings zeigten sich im vergangenen Jahr wieder deutliche Unterschiede innerhalb der verschiedenen Vertriebskanäle: Während der stationäre Modehandel laut dem Handelsverband BTE ein Plus von 3-4 % verzeichnen konnte lag der Umsatz mit Bekleidung und Schuhen im Internet und Versandhandel 2023 laut dem Branchenverband BEVH mit einem Rückgang von nominal 13,3% deutlich unter Vorjahr. Umsatzentwicklung und Warenmanagement In einem durch die hohe Inflation und verunsicherten Verbraucherinnen und Verbrauchern geprägten Marktumfeld konnte Breuninger 2023 als Multi-Channel Department Store erneut Marktanteile hinzugewinnen und die Robustheit des Geschäftsmodells unter Beweis stellen. Der Gross Margin Value (GMV) konnte gegenüber dem Vorjahr trotz der belasteten Konsumstimmung um 7,0% auf EUR 1.485,9 Mio. (i.Vj. EUR 1.388,8 Mio.) gesteigert werden. Der Umsatz aus Warenverkäufen ist von EUR 1.076,0 Mio. auf EUR 1.139,2 Mio. gestiegen. Das Umsatzwachstum der Warenverkäufe entspricht einem Plus von 5,9% gegenüber dem Vorjahr und das für 2023 angestrebte Umsatzwachstum konnte somit realisiert werden. Erfreulicherweise haben die beiden Vertriebskanäle stationärer Handel und E-Commerce zu diesem Wachstum beigetragen. Die Rohertragsquote beträgt 49,4% und ist trotz des herausfordernden Marktumfeldes konstant gegenüber dem Vorjahresniveau (49,4%). Seit Jahren legt Breuninger ein besonderes Augenmerk auf eine aktuelle Altersstruktur seiner Warenbestände. Der Bestand erhöhte sich analog den steigenden Umsätzen um EUR 9,9 Mio. auf EUR 200,1 Mio. Die Warenbestände werden täglich überwacht und die zum planmäßigen Abverkauf erforderlichen Abschriften werden, abgeleitet aus einem etablierten Lebenszyklusmodell, konsequent vorgenommen. Dies ist nur aufgrund einer IT-gestützten Transparenz über die gesamten Bestände möglich. Die Umsätze aus Vermietung bzw. Verpachtung sind im Jahr 2023 um EUR 5,1 Mio. auf EUR 64,7 Mio. gestiegen. Positive Ertragslage bei weiterhin hoher Investitionstätigkeit Das Jahresergebnis der E. Breuninger GmbH & Co. weist einen Gewinn von EUR 29,5 Mio. (i.Vj. EUR 12,7 Mio.) aus. Das geplante Jahresergebnis konnte, trotz der beschriebenen Verwerfungen, aufgrund einer engen Kostensteuerung und dadurch realisierten Einsparungen, deutlich übertroffen werden. Unabhängig davon wurden auch im Jahr 2023 hohe Investitionen in das Anlagevermögen, in Systeme und Personal getätigt. Die strategische Positionierung von Breuninger als internationale Marke und als Fashion- und Lifestyle-Unternehmen wurde auch 2023 konsequent vorangetrieben. Für die Expansion der Online-Aktivitäten und des stationären Handels konnten 2023 motivierte und hoch qualifizierte Mitarbeitende gewonnen werden. Obwohl der Personalbestand zum Vorjahr leicht rückläufig ist, stieg die Personalaufwandsquote 2023 auf 20,9% (i.Vj. 20,4%). Begründet ist dies vor allem durch eine überdurchschnittlich hohe Gehaltserhöhung, die ab September 2023 den Mitarbeitenden zu Teil wurde. Breuninger differenziert sich nachhaltig über einen hohen Anspruch an Stil und Geschmack. Die Sortimentskompetenz konnte in sämtlichen Bereichen ausgebaut werden. Zudem wurden die Konzepte hinsichtlich Inszenierung, Service und Architektur auf einen hohen Emotionalisierungsgrad des Einkaufserlebnisses ausgerichtet. Hohe Investitionen, erfolgreiche Expansion in neue Märkte und die Kapazitätserweiterung durch das Warendienstleistungszentrum (WDZ) in Sachsenheim waren Voraussetzung für das erneute Umsatzwachstum im Bereich E-Commerce. Zudem hat Breuninger im Jahr 2023 das Haus am Standort München umfangreich renoviert und erfolgreich neu im Markt positioniert. Wie in den Vorjahren wurden 2023 in erheblichem Umfang sofort aufwandswirksame Instandhaltungsmaßnahmen realisiert. Das Ergebnis vor Zinsaufwendungen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 2023 lag mit EUR 66,9 Mio. deutlich über dem Niveau des Vorjahres (EUR 51,0 Mio.) und stabilisiert sich auf Vorkrisenniveau. Die EBITDA-Marge betrug 5,6% (i.Vj. 4,5%). Das EBITDA des Konzerns belief sich auf EUR 93,3 Mio. (i.Vj. EUR 80,2 Mio.) und erreichte eine EBITDA-Marge von 7,4% (i.Vj. 6,8%). Der Jahres-Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit nach dem Standard DRS 21 hat sich gegenüber dem noch durch Corona-Verwerfungen verzerrten Vorjahr aufgrund der Normalisierung der Entwicklung der Warenbestände und Kundenforderungen deutlich verbessert und beträgt 2023 EUR 5,9 Mio. (im Vorjahr EUR -69,3 Mio.). Der Jahres-Cashflow des Konzerns nach dem Standard DRS 21 beläuft sich auf EUR 60,4 Mio. (i.Vj. EUR 15,2 Mio.). Für die Sicherung der Liquiditätsversorgung in der Corona-Pandemie hat die E. Breuninger GmbH & Co. 2020 einen KfW-Unternehmerkredit über EUR 100 Mio. beantragt und genehmigt bekommen. Der Abruf der Mittel ist im November 2020 erfolgt. Nach planmäßig erfolgten Tilgungen beträgt die Restvaluta zum 31. Dezember 2023 des KfW-Unternehmerkredits EUR 38,1 Mio. Der Finanzmittelfonds reduzierte sich um EUR 65,1 Mio. auf EUR -78,8 Mio. (i.Vj. EUR -13,7 Mio.). Der Finanzmittelfonds im Konzern liegt bei EUR -77,8 Mio. (i.Vj. EUR -12,2 Mio.). Stabile Finanzierungsstrukturen Das positive Jahresergebnis 2023 wirkt sich eigenkapitalerhöhend aus. Das Konzerneigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 19,5 Mio. verbessert. Im Branchenvergleich ist die Konzerneigenkapitalquote von 29,2% (i.Vj. 29,3%) weiterhin überdurchschnittlich gut. Oberste Priorität hatte auch in 2023 die Sicherstellung der Liquidität. Mit einer durchschnittlichen gewichteten Darlehensrestlaufzeit von 6 Jahren (ohne Berücksichtigung des KfW-Unternehmerkredits von EUR 100 Mio.) ist Breuninger ausreichend finanzierungssicher aufgestellt. Die eingeräumten Kontokorrentlinien unserer Hausbanken bestehen in unveränderter Höhe fort und sind Ausweis des ungebrochenen Vertrauens der Hausbanken in unser Unternehmen. Der im Vergleich mit anderen Unternehmen der Branche sehr hohe Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bei der E. Breuninger GmbH & Co. in Höhe von EUR 183,6 Mio. (i.Vj. EUR 175,8 Mio.) reflektiert insbesondere die Forderungen gegenüber den Kunden aus dem Einsatz der Breuninger Card. Diese Position ist aufgrund des Weihnachtsgeschäfts am Jahresende traditionell am höchsten. Die Breuninger Card hat für Breuninger und somit auch für den Konzern eine sehr große Bedeutung und die Breuninger Card-Umsätze weisen unverändert den höchsten Anteil am Gesamtumsatz auf. Angesichts einer Kartenanzahl von ca. 2,0 Millionen sind Marketingmaßnahmen hoch effizient und es wird eine außerordentlich starke Kundenbindung erreicht. Die Vermögens- und Finanzlage ist weiterhin solide. Mitarbeitende: Ein entscheidender Wettbewerbsfaktor Motivierte, service- und dienstleistungsorientierte Mitarbeitende sind im Wettbewerb ein bedeutender Erfolgsfaktor und damit ein wichtiger Werttreiber in Unternehmen. 2023 wurden daher die Themen Mitarbeiterentwicklung, -auswahl und -bindung sowie Führung weiter fokussiert. Ziel ist es, neben der starken Unternehmensmarke die Arbeitgebermarke deutlich weiterzuentwickeln und am Arbeitsmarkt zu etablieren. Neben der Gewinnung von Führungskräften auf dem externen Markt war auch im Jahr 2023 die Führungskräfte- und Mitarbeiterentwicklung "aus den eigenen Reihen" einer der wesentlichen Faktoren für den Erfolg unseres Unternehmens. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeitenden einschließlich der Auszubildenden lag 2023 bei 6.188 Mitarbeitenden (i.Vj. 6.311). Im Geschäftsjahr 2023 hat das Unternehmen im Jahresdurchschnitt 200 Mitarbeitenden die Möglichkeit einer Ausbildung gegeben. Die Unternehmensleitung von Breuninger bedankt sich an dieser Stelle bei allen Mitarbeitenden für ihre außergewöhnlich hohe Identifikation, immense Einsatzbereitschaft und Loyalität zum Unternehmen gerade in diesen herausfordernden Zeiten. III. Risikobericht Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Breuninger ist durch unternehmerisches Handeln den verschiedensten Risiken ausgesetzt. Diese Risiken systematisch zu erfassen, zu bewerten und zu kommunizieren ist Basis einer effektiven Einleitung geeigneter Gegenmaßnahmen. Breuninger hat hierzu Controllinginstrumente etabliert, die in ihrer Gesamtheit geeignet sind, die auftretenden Risiken beherrschen zu können. Diese Instrumente werden laufend optimiert und an strukturelle Veränderungen angepasst. Hierbei ist wichtig, dass insbesondere die Warensteuerung inzwischen einen Grad der Genauigkeit erreicht hat, der eine Steuerung auf Artikelebene zulässt. Das etablierte interne Kontrollsystem (IKS) ist geeignet, Unregelmäßigkeiten (Vermögensschädigungen) aufzudecken, das interne und externe Rechnungswesen verlässlich abzubilden und die Einhaltung von maßgeblichen rechtlichen Vorschriften sicherzustellen. Zusätzlich zum allgemeinen Geschäftsrisiko ist Breuninger nachfolgend näher beschriebenen Risiken ausgesetzt:
Vor dem Hintergrund der Auswirkungen der hohen Inflation, steigender Energiepreise und kriegerischer Auseinandersetzungen, wie z.B. der Ukraine-Krieg und der Krieg im Gaza-Streifen, auf die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen waren 2023 sämtliche Planungen risikobehaftet. Breuninger hat den Schwerpunkt seiner Geschäftstätigkeit in Deutschland. Dementsprechend prägt die Konsumneigung in Deutschland den Geschäftsverlauf maßgeblich. Prognosen über das Konsumentenverhalten sind in diesem Zusammenhang grundsätzlich stark risikobehaftet. Dieser Unsicherheit begegnet Breuninger durch die Erstellung von verschiedenen Planungsszenarien und unterjährig durch eine Fortschreibung der prognostizierten Ergebnisse in Form von monatlichen Forecasts sowie in besonderen Marktsituationen durch Stresstests. Auf Basis dieser Ergebnisse werden Handlungsoptionen und Entscheidungszeitpunkte konkret definiert und nachgehalten. Zudem überwacht Breuninger laufend die Bonität der Lieferanten und die Entwicklung der offenen Forderungsposten. Vertikale Vertriebssysteme, sinkende Flächenleistungen, der Rückgang des traditionellen Facheinzelhandels, die zunehmende Bedeutung des Internethandels und der sozialen Netzwerke sowie veränderte Sortimentsstrukturen bei den direkten Wettbewerbern prägen die Branche seit Jahren und sorgen für eine fortgesetzte Intensivierung des Wettbewerbs. Sich in kürzeren Zyklen veränderndes Konsumverhalten und der nachhaltige Wandel in den Wertesets der Verbraucher stellen den Einzelhandel ständig vor neue Herausforderungen. Breuninger aktualisiert laufend die Zielgruppendefinitionen und passt aktiv die Sortimente an. Komparative Vorteile versucht Breuninger über erstklassige Dienstleistungen, eine hohe Kundenorientierung und über einen besonderen Sortimentsmix zu erreichen. Exklusivität in Teilen des Angebots hat dabei eine hohe Bedeutung. Änderungen im Konsumentenverhalten erfordern die stetige Ausrichtung des Vertriebskonzepts an die Ansprüche der Kunden bezüglich Sortimente und Services. Dies ist naturgemäß hinsichtlich ihrer Akzeptanz mit nicht unbeachtlichen Risiken verbunden. Als Multi-Channel-Department Store vertraut Breuninger auf verlässliche externe Lieferanten und Dienstleister. Sich daraus ergebende Risikofaktoren wie Störungen beim Warenbezug, Verletzungen von Qualitäts-, Sicherheits- und Sozialstandards, ethische Fragwürdigkeit oder Ausbeutung der Umwelt sind permanent zu überwachen. Um die Risikofaktoren zu minimieren, trifft Breuninger eine sorgfältige Auswahl seiner Lieferanten. Diese wird kontinuierlich auf den Prüfstand gestellt. Wegen der Vielzahl an gepflegten Lieferantenbeziehungen besteht zudem keine Abhängigkeit von einem einzelnen Lieferanten. Bestehenden Liquiditäts-, Zins- und Währungsrisiken begegnet Breuninger mit einer Strategie bestehend aus Finanzplanung, Risikoabsicherung und weitgehender Risikovermeidung. Kurz- und langfristige Liquiditätsplanungen sowie ein vertrauensvoller, von Gleichbehandlung geprägter Umgang mit allen Kreditgebern sind Basis des Risikomanagements im finanziellen Bereich. Breuninger verfügt auch weiterhin über Kreditlinien bei verschiedenen Kreditinstituten, die den maximalen Fremdfinanzierungsbedarf innerhalb eines Geschäftsjahres bei weitem übersteigen. Den in diesem Zusammenhang bestehenden Kontrahentenrisiken begegnet Breuninger durch eine fortlaufende Beobachtung der Finanzmärkte. Zinsänderungsrisiken sind durch längerfristige Zinsbindungen aktuell abgesichert, bei anstehenden Neu- und Refinanzierungen bestehen diese jedoch. Zu vernachlässigen sind Währungsrisiken, da Breuninger die Ware hauptsächlich in Euro fakturiert bekommt. Eine nachhaltige Verschlechterung der terms-of-trade tangiert dabei naturgemäß die Kalkulation negativ. Einem Forderungsausfallrisiko ist Breuninger bei Kunden und insbesondere bei den Tochtergesellschaften EKZ LUBU + SIFI Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG, Stuttgart, und EKZ Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG, Stuttgart, bei Mietern ausgesetzt. Bei Kunden resultiert dieses Risiko vornehmlich aus dem Einsatz der Breuninger Card und der E-Shop-Zahlungsart "Kauf auf Rechnung". Aufgrund der Vielzahl der bestehenden Forderungen mit relativ kleinen Beträgen und den praktizierten Sicherungsmaßnahmen liegt der Wertberichtigungsbedarf weiterhin signifikant unter dem Branchendurchschnitt. Bei Mietern wird neben der Absicherung durch Kautionen, Bürgschaften und Aufrechnungsmöglichkeiten die Bonität systematisch und fortlaufend geprüft. Die Notwendigkeit der permanenten Verfügbarkeit der Kassen- und Rechnersysteme ist kennzeichnend nicht nur für den stationären Einzelhandel, sondern insbesondere auch für den E-Commerce, und damit das zentrale IT-Risiko. Die Stabilität der Systeme (auch bei externen Angriffen) wird durch eine Vielzahl von technischen und prozessualen Maßnahmen gewährleistet. Hierbei wird auf eigene und fremde Ressourcen zurückgegriffen. Um die wirtschaftlichen Risiken eines Cyberangriffs auf Breuninger abzusichern, hat das Management bereits vor einigen Jahren eine Cyberversicherung abgeschlossen. Dem Thema Datenschutz wird durch entsprechende interne Vorkehrungen, die laufend überwacht werden, Rechnung getragen. Aufgrund seines hohen Immobilienbestands ist Breuninger grundsätzlich einem Wertänderungsrisiko ausgesetzt, es besteht jedoch auch eine Wertänderungschance. Daher wird die Wertentwicklung an den verschiedenen Standorten laufend beobachtet. Aufgrund der guten Lage der Immobilien sind die Marktwerte stabil. Darüber hinaus investiert Breuninger laufend in seinen Immobilienbestand und vermeidet so einen sukzessiven Werteverzehr. Projektentwicklungsrisiken bestehen vor allem in den Bau- und Umbauprojekten. Diesem Risiko begegnet Breuninger durch etablierte Projektsteuerungsmechanismen unter Zukauf von externen, hoch erfahrenen Projektsteuerungsressourcen. Die Einhaltung einer Vielzahl von Rechtsordnungen und -verfügungen erfordert von einem international agierenden Unternehmen ein hohes Maß an Sensibilität und Integrität von allen Mitarbeitenden. Compliance-Risiken können dabei aus verschiedensten Unternehmensbereichen resultieren. Beispielhaft können Risiken aus Korruption im Umgang mit Behörden oder Lieferanten, aus Zuwiderhandlungen im Datenschutz oder bei der Nichteinhaltung des Arbeitsrechts erwachsen. Um diese Risiken zu minimieren und ein Compliance-Bewusstsein dauerhaft aufrecht zu halten, hat Breuninger ein Corporate Governance-Department etabliert und schult seine Mitarbeitenden sorgfältig und regelmäßig. In 2023 hat Breuninger im Corporate Governance-Department mit dem Aufbau des Bereichs Environmental Social Governance (ESG) & Social Compliance begonnen. Dadurch sollen die daraus erwachsenden Anforderungen angemessen betreut und umgesetzt werden und der Beitrag von Breuninger zur Umsetzung der zentralen ESG-Ziele gewährleistet werden. Erhebliche Risiken für das Unternehmen stellen weiterhin Epidemien oder Pandemien dar. Die oben beschriebenen Risikofelder werden durch eine solche Lage allesamt tangiert und erfordern entsprechende Maßnahmen. Breuninger hat zu den Risikofeldern adäquate Pläne erarbeitet, die auch für zukünftig eintretende Krisen herangezogen werden können. Nach Kenntnis der Gesellschaft sind keine Gerichts- oder Schiedsverfahren anhängig, die maßgeblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage von Breuninger haben könnten. Versicherungsschutz besteht in ausreichendem Umfang. Die Beurteilung des Gesamtrisikos von Breuninger hat ergeben, dass gegenwärtig keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken bestehen und zum jetzigen Zeitpunkt auch keine künftigen bestandsgefährdenden Risiken erkennbar sind. IV. Prognosebericht Die deutsche Wirtschaft ist 2024 weiter mit volatilen Bedingungen konfrontiert. Gemäß der Frühjahrsprojektion der Bundesregierung wird ein Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 0,3% erwartet. Niedrigere Inflationsraten, geldpolitische Lockerungen, steigende Löhne und Einkommen, eine anhaltend stabile Arbeitsmarktentwicklung und zunehmende Impulse von der Außenwirtschaft sollen für eine allmähliche Erholung und eine zunehmende Dynamik sorgen. Wachstumsimpulse sollen im weiteren Jahresverlauf auch von dem privaten Konsum ausgehen: deutlich höhere Reallöhne in Verbindung mit einer insgesamt robusten Beschäftigungsentwicklung holen die inflationsbedingten Kaufkraftverluste der privaten Haushalte auf und führen erwartungsgemäß zu einer Belebung des privaten Konsums. Da für diese in Bezug auf die für die Berichtsgesellschaft relevanten Rahmenbedingungen weiterhin eine hohe Unsicherheit besteht, ist die Prognosefähigkeit für das Jahr 2024 erheblich eingeschränkt. Breuninger konnte im ersten Quartal 2024 gegenüber dem Vorjahresquartal ein Umsatzplus von 3,2% realisieren. Dieser Zuwachs resultiert gleichermaßen aus den Vertriebskanälen stationär und online. Nach wie vor erreichen die Verkaufshäuser aufgrund von nachhaltig verändertem Einkaufsverhalten und weniger stark frequentierten Innenstädten nicht wieder das Vorkrisenniveau. Die Umsätze des Breuninger E-Shops behaupten sich dagegen weiterhin auf hohem Niveau. Das geplante positive Jahresergebnis wird von diesem Umsatzwachstum aufgrund Investitionsmaßnahmen in Innovation und Expansion nicht profitieren und plangemäß deutlich unter dem Vorjahresergebnis liegen. Aufgrund der weiterhin bestehenden großen Unsicherheiten im Geschäftsverlauf der nächsten Monate hat Breuninger diverse Maßnahmen zur Ergebnis- und Liquiditätssteuerung ergriffen und überprüft diese durch eine ständige Fortschreibung der Ergebnis- und Liquiditäts-Forecasts. Die enge Kundenbindung kann angesichts des insgesamt schwierigen Umfelds nicht hoch genug geschätzt werden. Daher wird Breuninger das bestehende, besonders bedeutsame Vertrauensverhältnis zu seinen Kunden weiter mit hohem Engagement pflegen. Die konsequente Kundenzentrierung der Mitarbeiter und der einzigartige Dienstleistungs- und Sortimentsmix werden auch nach Corona die Basis für eine nachhaltig positive Entwicklung über alle Vertriebskanäle sein. Den Veränderungen des Modehandels sehen wir dank einer ausgeprägten und durch weitere Maßnahmen verankerten Innovationskultur im Unternehmen positiv entgegen.
Stuttgart, den 7. Juni 2024 BSG Beteiligungs-GmbH Die Geschäftsführer gez. Willem G. van Agtmael gez. Dr. Wienand Meilicke KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Vorbemerkung Die BSG Beteiligungs-GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter der Nummer HRB 19263 eingetragen. Die Gesellschaft hält unmittelbar und mittelbar Beteiligungen an Unternehmen der Breuninger-Gruppe. Die BSG Beteiligungs-GmbH, Stuttgart, hat einen Konzernabschluss unter Zugrundelegung der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke sowie weitergehende Erläuterungen enthält der Konzernanhang. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 298 Abs. 1 i.V.m. § 275 Abs. 2 HGB beibehalten. I. Darstellung der Konzernverhältnisse 1. Stichtag des Konzernabschlusses und der einbezogenen Jahresabschlüsse Der Konzernabschluss wurde gemäß § 290 HGB von der BSG Beteiligungs-GmbH, Stuttgart, als Mutterunternehmen zum 31. Dezember 2023 aufgestellt. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Jahresabschlüsse der Konzern-Gesellschaften wurden ebenfalls zum 31. Dezember 2023 aufgestellt. 2. Allgemeine Angaben zum Konsolidierungskreis Die Abgrenzung des Konsolidierungskreises erfolgt nach den Grundsätzen der §§ 294, 296 HGB. In den Konzernabschluss werden nach § 294 Abs. 1 HGB neben der BSG Beteiligungs-GmbH, Stuttgart, als Mutterunternehmen alle Tochterunternehmen nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogen. Drei Tochterunternehmen werden gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss mit einbezogen, da diese Gesellschaften von untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gruppe sind. Eine Konsolidierung erfolgte zwar nicht, in einem Fall wurde aber das Jahresergebnis aus dem Einzelabschluss der Gesellschaft im Konzernabschluss berücksichtigt. Die OSARAM GmbH & Co. Objekt München KG, Pullach i. Isartal, wurde trotz einer Mehrheitsbeteiligung aufgrund der Regelungen des § 290 HGB nicht in den Konsolidierungskreis einbezogen. 3. Anteilsliste Angaben nach § 313 Abs. 2 HGB:
4. Konzernstruktur Die BSG Beteiligungs-GmbH, Stuttgart, ist das Mutterunternehmen der Breuninger-Gruppe. Das Mutterunternehmen hält unmittelbar Anteile an der Breuninger Holding GmbH, Stuttgart, und an der "Breuninger-Markt" Vermögensverwaltung GmbH, Stuttgart, deren Geschäftsgegenstand ausschließlich das Halten von Beteiligungen ist. Die E. Breuninger GmbH & Co., Stuttgart, ist ein Kaufhausunternehmen mit 12 Standorten in Deutschland, einem Standort in Luxemburg und einem Online-Shop im Geschäftsjahr 2023. Zum Unternehmenskreis der E. Breuninger GmbH & Co., Stuttgart, gehören die E. Breuninger Versicherungs-Vermittlungs-GmbH, Stuttgart, die EKZ Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG, Stuttgart, die EKZ LUBU + SIFI Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG, Stuttgart, die Einkaufszentrum Beteiligungs-GmbH, Stuttgart, (Komplementärin der EKZ Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG und der EKZ LUBU + SIFI Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG), die EKZ Mobilien GmbH, Stuttgart, die KUSOM GmbH & Co. KG, Stuttgart, mit ihren Beteiligungen an den Immobilien-Leasinggesellschaften LIFAS GmbH & Co. Objekt Reutlingen KG, Stuttgart, und der LIFAS GmbH & Co. Objekt Freiburg KG, Stuttgart, sowie die nicht in den Konzern der Breuninger-Gruppe einbezogene Breuninger Sozialhilfe GmbH, Stuttgart. Gegenstand der EKZ Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG, Stuttgart, ist die Verwaltung ihres Grundvermögens, insbesondere die Vermietung des Dorotheen Quartiers in Stuttgart. Gegenstand der EKZ LUBU + SIFI Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG, Stuttgart, ist die Verwaltung ihres Grundvermögens, insbesondere die Betreibung und Vermietung der Breuningerländer in Ludwigsburg und Sindelfingen sowie des Mode-Order-Centers in Sindelfingen. Gegenstand der EKZ Mobilien GmbH, Stuttgart, ist die Anschaffung, Herstellung und Vermietung von Betriebsvorrichtungen und anderen beweglichen Einrichtungen und Gegenständen insbesondere im Dorotheen Quartier in Stuttgart. Bei der E. Breuninger Versicherungs-Vermittlungs-GmbH, Stuttgart, handelt es sich um ein auf dem Gebiet der Versicherungsvermittlung tätiges Unternehmen von untergeordneter Bedeutung. 5. Befreiende Wirkung nach § 264 Abs. 3, § 264b HGB Die E. Breuninger GmbH & Co., Stuttgart, die EKZ Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG, Stuttgart, und die EKZ LUBU + SIFI Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG, Stuttgart, sind in den Konzernabschluss eines Mutterunternehmens (BSG Beteiligungs-GmbH) mit Sitz in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union einbezogen. Auch die KUSOM GmbH & Co. KG, Stuttgart, die LIFAS GmbH & Co. Objekt Reutlingen KG, Stuttgart, sowie die LIFAS GmbH & Co. Objekt Freiburg KG, Stuttgart, sind in den Konzernabschluss eines Mutterunternehmens (BSG Beteiligungs-GmbH) mit Sitz in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union einbezogen. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht wurden nach dem für das den Konzernabschluss aufstellende Unternehmen maßgeblichen Recht aufgestellt, von einem zugelassenen Abschlussprüfer geprüft und werden bis zum 31. Dezember 2024 zur Offenlegung eingereicht. Damit sind die genannten Gesellschaften gemäß § 264b HGB von der Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Personengesellschaften i.S.d. § 264a HGB geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offen zu legen. Die "Breuninger-Markt" Vermögensverwaltung GmbH, Stuttgart, ist Tochterunternehmen eines nach § 290 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichteten Mutterunternehmens (BSG Beteiligungs-GmbH) und ist gemäß § 264 Abs. 3 HGB von der Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offen zu legen. II. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für Erstkonsolidierungen nach dem 31. Dezember 2009 zwingend nach der Neubewertungsmethode. Danach ist das Eigenkapital eines Tochterunternehmens mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten zum Erstkonsolidierungszeitpunkt entspricht (§ 301 HGB). Im Rahmen der Erstkonsolidierung zum 1. Januar 2010 ergaben sich bei der E. Breuninger GmbH & Co., Stuttgart, Neubewertungseffekte aus der Bewertung von Immobilienvermögen zu Zeitwerten (TEUR 480.559). Aus dieser Aufstockung der Immobilienwerte resultierte zum 1. Januar 2010 eine passive latente Steuer in Höhe von TEUR 143.663. Aus der Kapitalkonsolidierung zum 1. Januar 2010 ergab sich ein passiver Unterschiedsbetrag von TEUR 294.813, der im vorliegenden Konzernabschluss entgegen § 301 Abs. 3 HGB im Eigenkapital unter Gewinnrücklagen ausgewiesen wird. Die Entstehung des passiven Unterschiedsbetrags hat Eigenkapital-Charakter und ist technisch durch Gewinnthesaurierungen sowie insbesondere durch den Neubewertungseffekt bei der E. Breuninger GmbH & Co., Stuttgart, bedingt. Der Ausweis im Eigenkapital ist insoweit einem Ausweis als Sonderposten nach dem Eigenkapital vorzuziehen. Alle konzerninternen Forderungen und Verbindlichkeiten wurden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung eliminiert. Zinsen und sonstige Erträge zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet (Aufwands- und Ertragskonsolidierung). Für einen Sachverhalt von untergeordneter Bedeutung erfolgte zum Bilanzstichtag eine Zwischenergebniseliminierung. III. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Die Gliederung der Bilanz erfolgt entsprechend §§ 297 ff. i.V.m. § 266 Abs. 2 und 3 HGB, die Bewertung im Konzern nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Bewertungsvorschriften. Bei den einbezogenen Unternehmen lagen keine wesentlichen Bewertungsunterschiede vor, so dass keine Überleitung auf die Bewertungsmethoden der Muttergesellschaft vorzunehmen war. Im vorliegenden Abschluss wurden in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 248 Abs. 2 HGB selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Die selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zum beizulegenden Zeitwert zum 1. Januar 2010 und zu Anschaffungskosten für Zugänge ab dem 1. Januar 2010, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Ein vom Buchwert zum 1. Januar 2010 abweichender (höherer) beizulegender Zeitwert ergab sich ausschließlich beim unbeweglichen Sachanlagevermögen der E. Breuninger GmbH & Co., Stuttgart. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das unbewegliche Sachanlagevermögen werden linear abgeschrieben. Zugänge zum beweglichen Anlagevermögen werden linear abgeschrieben. Bei den planmäßigen Abschreibungen wird im Wesentlichen von folgenden Nutzungsdauern ausgegangen: vier bis zehn Jahre für selbst geschaffene und entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, zehn Jahre für Geschäfts- oder Firmenwerte, überwiegend fünfundzwanzig Jahre für Mietereinbauten, drei bis fünfzehn Jahre für technische Anlagen und Maschinen sowie drei bis vierzehn Jahre für Betriebs- und Geschäftsausstattung. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben und im Anlagespiegel aus Vereinfachungsgründen im Jahr des Zugangs als Abgang gezeigt. Das neubewertete Immobilienvermögen wird linear über die durch Gutachten belegten Restnutzungsdauern zwischen überwiegend 33 und 35 Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden soweit erforderlich vorgenommen. Die Vorräte werden auf der Grundlage von Einstandspreisen bewertet, von denen zur Berücksichtigung von Wertminderungen wegen modischer Einflüsse oder sonstiger Umstände entsprechende Abschläge vorgenommen werden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Ausfallrisiken sind durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Verfahren nach der sogenannten Projected Unit Credit Methode unter Anwendung der Richttafeln 2018 G mit einem Rechnungszins von 1,83%, einem Gehaltstrend von 2,25% und einem Rententrend von 2,2% bis 2,25% gebildet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit den vorsichtig geschätzten Erfüllungsbeträgen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist am Ende des Anhangs dargestellt. 2. Finanzanlagen Unter den Finanzanlagen werden die Anteile an der Breuninger Sozialhilfe GmbH, Stuttgart, der Lifas Beteiligungs GmbH, Stuttgart sowie die Anteile an der autoretouch GmbH, Stuttgart, ausgewiesen. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 80 (i.Vj. TEUR 80). 4. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen im Wesentlichen die Abgrenzung von Mietvorauszahlungen, gewährten Mieter-Baukostenzuschüssen, einer Entschädigungszahlung an einen Vermieter, Lizenz- und Wartungsgebühren sowie Werbemaßnahmen. Die passiven Rechnungsabgrenzungen betreffen insbesondere Abgrenzungen aus dem regresslosen Verkauf von zukünftigen Mietzinsforderungen im Geschäftsjahr 2017. Mit dem Verkaufserlös aus der echten Forfaitierung wurden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten abgelöst. Die Auflösung erfolgt linear über die Vertragslaufzeit von 30 Jahren. Des Weiteren enthalten die passiven Rechnungsabgrenzungen die Abgrenzung von erhaltenen Vermieter-Baukostenzuschüssen und gewährten mietfreien Zeiten aus Mietvertragsverlängerungen. 5. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 107 (i.Vj. TEUR 107). 6. Kapitalrücklage Der Posten betrifft eine Kapitalrücklage aus Einbringungsvorgängen der Vorjahre beim Mutterunternehmen. 7. Gewinnrücklagen Der Posten betrifft im Wesentlichen den passiven Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung zum Erstkonsolidierungszeitpunkt 1. Januar 2010. 8. Konzerngewinn Der Konzerngewinn ergibt sich aus dem Konzernjahresüberschuss abzüglich des auf andere Gesellschafter entfallenden Gewinns. 9. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Rückgang der Pensionsrückstellungen gegenüber dem Vorjahr beträgt TEUR 1.050. Die jährliche Zinskomponente (Aufzinsung des Jahresanfangsbestandes) in Höhe von TEUR 591 (i.Vj. TEUR 627) wird gemäß § 277 Abs. 5 HGB im Zinsaufwand ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 220 (i.Vj. TEUR 1.174). Der für Zwecke der Ermittlung des Unterschiedsbetrags nach § 253 Abs. 6 HGB verwendete durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre beträgt 1,76% (i.Vj. 1,45%). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personal- und Sozialaufwand (TEUR 19.321, i.Vj. TEUR 14.983), ausstehende Rechnungen (TEUR 30.301, i.Vj. TEUR 27.974), Warenretouren (TEUR 26.173, i.Vj. TEUR 27.848) sowie Instandhaltungsmaßnahmen und Aufwendungen gemäß § 249 Abs. 1 HGB und § 249 Abs. 2 HGB a.F. (TEUR 9.082, i.Vj. TEUR 9.561). Von dem Beibehaltungs- bzw. Fortführungswahlrecht des Art. 67 Abs. 3 Satz 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. 10. Verbindlichkeiten Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 472.036 (i.Vj. TEUR 460.328) durch Grundpfandrechte abgesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die nicht in den Konzernabschluss einbezogene Breuninger Sozialhilfe GmbH, Stuttgart. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 19.585 (i.Vj. TEUR 19.121) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 501 (i.Vj. TEUR 458). 11. Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 131.031 (i.Vj. TEUR 132.167) entfallen auf:
Für die Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 30,455% (i.Vj. 30,455 %; Gewerbesteuer 14,630% zzgl. Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag 15,825%) verwendet. Die latenten Steuersalden haben sich wie folgt entwickelt:
12. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden entsprechend der Definition des § 277 Abs. 1 HGB erfasst und gliedern sich wie folgt: Umsätze Warenverkäufe Die E. Breuninger GmbH & Co. betrieb in 2023 an 13 Standorten in Stuttgart, Ludwigsburg, Sindelfingen, Freiburg, Karlsruhe, Reutlingen, Erfurt, Nürnberg, München, Sulzbach bei Frankfurt a.M., Leipzig, Luxemburg und Düsseldorf Einzelhandel mit Bekleidung, Schuhen, Sportartikeln, Heimtextilien, Lederwaren, Boutique-Artikeln, Parfümerie-Erzeugnissen und anderen Artikeln, die zum Sortiment eines Warenhauses zählen, sowie Gastronomie- und Friseurdienstleistungen. Ähnliche Sortimente werden auch im Breuninger Online-Shop angeboten. Umsätze aus Grundstücken und Geschäftsgebäuden Die Umsätze aus der Vermietung und Verpachtung betragen 2023 TEUR 64.691 (i.Vj. TEUR 59.617). Sonstige Umsätze Die sonstigen Umsätze betragen 2023 TEUR 52.780 (i.Vj. TEUR 45.196) und setzen sich im Wesentlichen aus Werbekostenzuschüssen, Erträgen aus Concession und Marktplatz Fees, Erträgen aus Parkhäusern und Kostenerstattungen zusammen. 13. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich aus periodenfremden Erträgen in Höhe von TEUR 25.627 (i.Vj. TEUR 14.007) sowie aus weiteren Erträgen in Höhe von TEUR 12.116 (i.Vj. TEUR 8.890) zusammen. Bei den periodenfremden Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Erträge aus ausgebuchten Forderungen und aus der Herabsetzung von Pauschalwertberichtigungen sowie um Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten. Die weiteren Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 346 (i.Vj. TEUR 256). 14. Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 203 (i.Vj. TEUR 714) enthalten. Des Weiteren wurden 2023 keine Erträge aus Kurzarbeitergeld (i.Vj. TEUR 329) mit den Personalaufwendungen saldiert. 15. Abschreibungen Darin enthalten sind Mehrabschreibungen im Konzern aufgrund der Bewertung von Immobilienvermögen zum Zeitwert in Höhe von TEUR 5.199 (i.Vj. TEUR 4.688). Auf immaterielle Vermögensgegenstände sowie auf Sachanlagen wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. 16. Sonstige betriebliche Aufwendungen Hierin enthalten sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 6.100 (i.Vj. TEUR 6.376). Es handelt sich im Wesentlichen um die Abschreibung und Ausbuchung zweifelhafter Forderungen. 17. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Davon betreffen TEUR 34 (i.Vj. TEUR 9) Zinsen an verbundene, nicht in den Konsolidierungskreis einbezogene Unternehmen. Ferner sind TEUR 591 (i.Vj. 627) Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen enthalten. 18. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In dieser Position ist die Veränderung der passiven latenten Steuern (Ertrag in Höhe von TEUR 1.136, i.Vj. Ertrag TEUR 1.683) enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Außerbilanzielle Geschäfte Die E. Breuninger GmbH & Co., Stuttgart, hat zum Teil mit Lieferanten sogenannte Depotvereinbarungen geschlossen. Insoweit entfallen für die Gesellschaft das Warenbestandsrisiko und die Warenvorfinanzierung. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen der E. Breuninger GmbH & Co., Stuttgart, aus langfristigen Mietverträgen für Verkaufsräume entwickeln sich folgendermaßen (Werte in TEUR):
Die Verträge haben Restlaufzeiten von einem bis 23 Jahren und sind teilweise mit Verlängerungsoptionen ausgestattet. 3. Unternehmensverträge im Konzern Es bestehen Ergebnisabführungsverträge im Konzern zwischen: - E. Breuninger GmbH & Co., Stuttgart, (Organträger) und E. Breuninger Versicherungs-Vermittlungs-GmbH, Stuttgart, (Organgesellschaft) - BSG Beteiligungs-GmbH, Stuttgart, (Organträger) und "Breuninger-Markt" Vermögensverwaltung GmbH, Stuttgart, (Organgesellschaft) 4. Entwicklungskosten des Geschäftsjahres Im Jahr 2023 sind Entwicklungsaufwendungen in Höhe von TEUR 8.045 (i.Vj. TEUR 8.844) angefallen. Davon wurden TEUR 8.045 (i.Vj. TEUR 8.844) für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. 5. Derivative Finanzinstrumente Im Geschäftsjahr wurden derivative Finanzinstrumente (Zinsswaps) zur Absicherung künftiger Zahlungsströme aus variabel verzinslichen (Euribor) Darlehen eingesetzt. Den Zinsswaps liegen laufende und teilweise antizipative Grundgeschäfte mit vergleichbarem, gegenläufigem Risiko zugrunde. Die Regelungen zur Bildung einer Bewertungseinheit zur kompensatorischen Bewertung der Sicherungsbeziehung werden angewandt. Aufgrund der Betragsidentität und der Kongruenz der Laufzeiten und Zinssätze gleichen sich die gegenläufigen Wertänderungen bzw. Zahlungsströme während der Laufzeit von Grund- und Sicherungsgeschäft im Wesentlichen aus. Zum 31. Dezember 2023 bestanden bei der E. Breuninger GmbH & Co., Stuttgart, zum Zweck der Zinssicherung Zinsswaps mit einem Nominalvolumen von TEUR 38.000 (i.Vj. TEUR 38.000), welche einen positiven Marktwert von TEUR 4.924 hatten. Zum 31. Dezember 2023 bestanden bei der EKZ LUBU + SIFI Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG, Stuttgart, zum Zweck der Zinssicherung, Zinsswaps mit einem Nominalvolumen von TEUR 234.088 (i.Vj. TEUR 255.038), welche einen positiven Marktwert von TEUR 14.802 hatten. Die Marktwerte ergeben sich aus den Bestätigungen der Kontrahenten. 6. Honorar für den Wirtschaftsprüfer Im Geschäftsjahr betrug der Aufwand für Honorare des Wirtschaftsprüfers für die Abschlussprüfung TEUR 486 (i.Vj. TEUR 444), für andere Bestätigungsleistungen TEUR 8 (i.Vj. TEUR 52) und für sonstige Leistungen TEUR 226 (i.Vj. TEUR 159). 7. Mitarbeiterzahl Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:
8. Angaben zu den Mitgliedern der Unternehmensorgane der BSG Beteiligungs-GmbH, Stuttgart van Agtmael, Willem G., Geschäftsführer, einzelvertretungsberechtigt Dr. Meilicke, Wienand, Geschäftsführer, einzelvertretungsberechtigt Angaben über die Bezüge der Geschäftsführung unterbleiben gemäß §§ 314 Abs. 1 Nr. 6, 286 Abs. 4 HGB.
Stuttgart, den 7. Juni 2024 BSG Beteiligungs-GmbH Die Geschäftsführer gez. Willem G. van Agtmael gez. Dr. Wienand Meilicke Anlagenspiegel 1. Januar - 31. Dezember 2023:
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BSG Beteiligungs-GmbH, Stuttgart Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der BSG Beteiligungs-GmbH, Stuttgart, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der BSG Beteiligungs-GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 7. Juni 2024 BANSBACH
GmbH
Ungerer, Wirtschaftsprüfer Hus, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Billigung des Konzernabschlusses Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 25. Juni 2024 gebilligt. |
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