Stammdaten

Register
Amtsgericht Flensburg HRB 4548 FL
Vorher
Calgros Andresen GmbH
Eingetragen
15.6.2005
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Grundstoffen, lebenden Tieren, textilen Rohstoffen und HalbwarenGroßhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und GewürzenGroßhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Gegenstand
Der Handel mit Waren aller Art, insbesondere der Import und Export sowie der Handel mit Lebensmitteln, die Erbringung damit in Zusammenhang stehender Dienstleistungen sowie die Übernahme der Geschäftsführung von Handelsgesellschaften.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Sebastian Drießen
seit 30.12.2022
Prokura
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Dangaard Isenkram GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
J.A. Schnell Gesellschaft mit beschränkter Haftung & Co. KG
Germany
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Calgros GmbH

Harrislee

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Calgros GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Calgros GmbH, Harrislee - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Calgros GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 23. Januar 2024

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Barnstedt, Wirtschaftsprüfer

Klüber, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 30. September 2023

Aktiva

30.09.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 73.830,00 1.901,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 29.480,22
73.830,00 31.381,22
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.950,00 60.057,07
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 97.039,45
17.950,00 157.096,52
91.780,00 188.477,74
B. Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.259.791,00 1.418.060,49
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 12.382.220,76 12.827.995,32
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.083.236,61 345.006,38
davon aus Steuern (EUR 997.652,00)
14.725.248,37 14.591.062,19
14.725.248,37 14.591.062,19
14.817.028,37 14.779.539,93

Passiva

30.09.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 4.026.000,00 4.026.000,00
II. Gewinnvortrag 8.836.604,50 8.388.932,71
III. Jahresüberschuss 580.402,00 447.671,79
13.443.006,50 12.862.604,50
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 103.863,00
2. Sonstige Rückstellungen 103.229,00 93.142,85
103.229,00 197.005,85
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13.120,61 34.627,42
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.233.775,76 1.649.231,06
3. Sonstige Verbindlichkeiten 23.896,50 36.071,10
1.270.792,87 1.719.929,58
14.817.028,37 14.779.539,93

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023

2021/2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 26.598.698,00 26.992.692,36
2. Sonstige betriebliche Erträge 345,00 1.729,37
26.599.043,00 26.994.421,73
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren 24.437.095,00 24.948.595,02
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 409.017,00 434.724,87
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 63.326,00 59.448,45
davon für Altersversorgung EUR 954,00 (Vj. EUR 953,60)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 56.041,00 55.587,35
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 809.532,00 832.561,83
25.775.011,00 26.330.917,52
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.033,00 2.335,15
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.344,00 2.339,43
9.689,00 -4,28
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -252.559,00 -214.803,87
10. Ergebnis nach Steuern 581.162,00 448.696,06
11. Sonstige Steuern 760,00 1.024,27
12. Jahresüberschuss 580.402,00 447.671,79

Amtsgericht Flensburg, HRB 4548 FL

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und der §§ 264 ff. HGB sowie nach den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte im Rahmen der Vorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren).

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt grundsätzlich unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke an dieser Stelle gemacht.

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss anzuwendenden Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig und unverändert angewendet.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über einen Zeitraum von bis zu 6 Jahren linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird grundsätzlich mit Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bilanziert. Den Abschreibungen liegen Nutzungsdauern von 3 bis 15 Jahren zugrunde.

Im Geschäftsjahr zugegangene Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten über EUR 800,00 wurden aktiviert und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Zugegangene Wirtschaftsgüter bis einschließlich EUR 800,00 wurden voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Forderungen erfolgt zum Nennwert. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Dem allgemeinen Kredit-, Zins- und Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen Rechnung getragen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nominalbetrag angesetzt. Das Niederstwertprinzip wird beachtet.

Die Rückstellungen berücksichtigen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vorangegangenen sieben Geschäftsjahre gem. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst.

Die Rückstellungen für Betriebsjubiläen von Mitarbeitern werden für 10-, 25-, 40- bzw. 50-jährige Mitarbeiterzugehörigkeit einzeln und hinsichtlich der Abzinsung mit dem individuellen durchschnittlichen laufzeitabhängigen Marktzinssatz gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst. Ein Fluktuationsabschlag ist unternehmensindividuell ermittelt und berücksichtigt worden. Eine Rückstellung wird erst für Mitarbeiter gebildet, die eine Betriebszugehörigkeit von mindestens 5 Jahren zum Bilanzstichtag aufweisen.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Temporäre Differenzen bestanden ausschließlich beim Geschäfts- oder Firmenwert.

Der Abschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

III. ANGABEN ZUR BILANZ

Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Aufgliederung der Abschreibungen werden im Anlagenspiegel dargestellt.

Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert resultiert aus dem Erwerb des Geschäftsbetriebs eines Großhändlers im Grenzhandel. Der Grenzhandel hat einen Punkt erreicht, in dem das Wachstum stagniert und die dänische Regierung einen Fokus auf eine Veränderung der Abgabenpolitik in Dänemark zu Lasten der Produkte und des Handels im Grenzhandel setzt. Daraus resultierend wird eine Nutzungsdauer für den übernommenen Kundenstamm von sechs Jahren geschätzt. Zum 30.09.2023 ist der Geschäfts- oder Firmenwert vollständig abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gehören in Höhe von EUR 12.382.221 (Vorjahr: EUR 12.827.995) auch zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen folgende wesentlichen Verpflichtungen und ungewissen Verbindlichkeiten:

30.09.2023 30.09.2022
TEUR TEUR
Personalrückstellungen 35 38
Kundenrückvergütungen 54 34
ausstehende Rechnungen 0 3
sonstige Verpflichtungen 14 18
103 93

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 30.09.2023 bis zu einem Jahr von mehr als einem Jahr davon mehr als fünf Jahre
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13.121 13.121 0,00 0,00
(Vorjahr 34.627 34.627 0,00 0,00)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.233.776 1.233.776 0,00 0,00
(Vorjahr 1.649.231 1.649.231 0,00 0,00)
3. sonstige Verbindlichkeiten 23.894 23.894 0,00 0,00
(Vorjahr 36.071 36.071 0,00 0,00)
Gesamtsumme 1.270.791 1.270.791 0,00 0,00
(Vorjahr 1.719.930 1.719.930 0,00 0,00)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gehören in Höhe von EUR 1.233.776 (Vorjahr: EUR 1.649.231) zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

IV. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt:

2022/2023 2021/2022
TEUR TEUR
Food/Nonfood 26.599 26.987
Vermietung und sonstige Umsatzerlöse 0 6
26.599 26.993

In den Aufwendungen für bezogene Waren sind Verbrauchssteuern in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. Die Zusammenfassung erfolgte, um die Klarheit der Darstellung zu vergrößern.

V. Sonstige Angaben

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr 2022/23 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers entfällt in Höhe von EUR 16.631 auf die Abschlussprüfungsleistungen.

Angaben zur Geschäftsführung

Geschäftsführer der Calgros GmbH waren im abgelaufenen Geschäftsjahr:

Herr Jeppe Lund Groth, Aabenraa/Dänemark, die Berufsbezeichnung des Geschäftsführers entspricht seiner Organstellung.

Auf die Angabe der gewährten Gesamtbezüge wird unter Inanspruchnahme der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Personalbestand

Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden durchschnittlich 5 Mitarbeiter beschäftigt. Diese Zahl setzt sich wie folgt zusammen:

2022/2023 Anzahl 2021/2022 Anzahl
Angestellte 4 5
gewerbliche Arbeitnehmer 1 1
5 6

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen beträgt TEUR 80 (Vorjahr: TEUR 62), welche gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen.

Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der Calgros GmbH wird in den Konzernabschluss der AKIESELS- KABET FLADKÆR, Kruså, Dänemark, sowie den Konzernabschluss der Fleggaard Holding A/S, Kruså, Dänemark, einbezogen.

Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die AKTIESELSKABET FLADKÆR mit Sitz in Kruså, Kollund, Dänemark. Der Konzernabschluss ist bei Erhvervs- og Selskabsstyrelsen, Kobenhavn, Dänemark, unter der Reg.-Nr. 19549291 erhältlich.

Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Fleggaard Holding A/S mit Sitz in Kruså, Kollund, Dänemark. Der Konzernabschluss ist bei Erhvervs- og Selskabsstyrelsen, Kobenhavn, Dänemark, unter der Reg.- Nr. 77847316 erhältlich.

Vorschlag über die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 580.402 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 8.836.607 auf neue Rechnung vorzutragen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben. Unter Berücksichtigung der vorhandenen Informationen ist die Einschätzung der Geschäftsführung, dass durch den Ende Februar 2022 begonnenen Ukraine Konflikt kein bestandsgefährdendes Risiko für die Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vorliegt.

 

Harrislee, den 30. November 2023

Calgros GmbH

Jeppe Lund Groth

Entwicklung des Anlagevermögens 2022/2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.10.2022 Zugänge Abgänge 30.09.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 74.178,26 93.900,09 0,00 168.078,35
2. Geschäfts- oder Firmenwert 235.000,00 0,00 0,00 235.000,00
309.178,26 93.900,09 0,00 403.078,35
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 118.295,12 0,00 37.517,07 80.778,05
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 97.039,45 0,00 97.039,45 0,00
215.334,57 0,00 134.556,52 80.778,05
524.512,83 93.900,09 134.556,52 483.856,40
Kumulierte Abschreibungen
01.10.2022 Zugänge Abgänge 30.09.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 72.277,26 21.971,09 0,00 94.248,35
2. Geschäfts- oder Firmenwert 205.519,78 29.480,22 0,00 235.000,00
277.797,04 51.451,31 0,00 329.248,35
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 58.238,05 4.590,00 0,00 62.828,05
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
58.238,05 4.590,00 0,00 62.828,05
336.035,09 56.041,31 0,00 392.076,40
Buchwerte
30.09.2023 30.09.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 73.830,00 1.901,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 29.480,22
73.830,00 31.381,22
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.950,00 60.057,07
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 97.039,45
17.950,00 157.096,52
91.780,00 188.477,74

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023

I. Grundlagen der Gesellschaft

Verkauf

Unsere Gesellschaft ist nicht nur regional, sondern auch überregional aufgestellt.

Regional liefern wir als Großhandel nahe der deutsch-dänischen Grenze Güter des täglichen Bedarfs.

Unsere dortigen Kunden sind entweder ganz oder zumindest teilweise auf den so genannten Grenzhandel mit Genuss- und Lebensmitteln spezialisiert. Dieser durch skandinavische (dänische und schwedische) Verbraucher bestimmte Markt existiert aufgrund der Unterschiede in der Mehrwertsteuer und den Verbrauchssteuern.

Überregional beliefern wir dänische Großhändler und Einzelhändler mit internationalen und skandinavischen Produkten.

Weiterhin beliefern wir innerhalb von Deutschland führende Großhandelsbetriebe, die mit Lebensmitteln, Getränken und Süßwaren handeln, mit ausgewählten skandinavischen Produkten.

Somit geben wir dem deutschen Handel neue Verkaufsimpulse.

Beschaffung

Unsere Firma unterhält Geschäftsbeziehungen zu verbundenen Unternehmen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Rahmenbedingungen im Grenzhandel haben sich im Berichtszeitraum nicht ver- ändert. Im Grenzhandel ist weiterhin ein konstanter Wettbewerb zu verzeichnen. Dies führt zu einem unveränderten Wettbewerbsdruck auf Einzelhandels- und Großhandelsseite.

Die stetigen Sortimentserweiterungen und neue Geschäftspartner auf Einkaufs- und Verkaufsseite führten zu einer weiteren Steigerung der Kompetenz unserer Gesellschaft. Wir sehen durch die Sortimentserweiterung die Chance, für Grenzhandelskunden weiterhin attraktiv zu bleiben.

2. Geschäftsverlauf

Der Umsatz ist leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Dieser wurde wesentlich beeinflusst durch den Krieg in der Ukraine und die steigenden Preise.

Die angespannte wirtschaftliche Lage hat deshalb einen negativen Einfluss auf das Ergebnis vom Geschäftsjahr 2022/2023. Mithilfe verbesserter Einkaufs- und Verkaufskonditionen konnte der Umsatzrückgang abgefedert werden.

3. Lage

3.1 Ertragslage

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2022/2023 (TEUR 26.599) sind gegenüber dem Vorjahr (TEUR 26.993) gesunken. Die Entwicklung resultiert im Wesentlichen aus den Folgen der Preiserhöhungen von Handelswaren.

Die EBT-Marge (EBT/Rohergebnis) ist im Berichtsjahr aufgrund des gestiegen EBT ebenfalls von 32,4 % auf 38,6% gestiegen.

Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr von TEUR 494 auf TEUR 472 gesunken.

3.2 Vermögens- und Finanzlage

Unsere Gesellschaft weist unverändert eine solide Vermögens- und Finanzlage auf.

Die Bilanzsumme ist um TEUR 37 auf TEUR 14.817 gestiegen. Hierbei ist das Anlagevermögen um TEUR 54 gesunken. Dies ergibt sich daraus, dass zwei große Anlagegüter im Wirtschaftsjahr vollständig abgeschrieben wurden.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um TEUR 134 gestiegen.

Der Saldo des im Geschäftsjahr 2022/2023 erwirtschafteten Jahresergebnisses von TEUR 580 stellt die Erhöhung des Eigenkapitals dar.

Die Rückstellungen sind um TEUR 94 gesunken, dies beruht im Wesentlichen darauf, dass für Gewerbe- und Körperschaftsteuer zum Bilanzstichtag keine Rückstellung, sondern ein Sonstiger Vermögensgegenstand ausgewiesen erwartet wird.

Im Bereich des kurzfristigen Fremdkapitals bleiben die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten auf ähnlichem Niveau zum Vorjahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um TEUR 415 gesunken; diese resultieren im hohen Maße aus Warenlieferungen.

Kreditlinien standen im Berichtsjahr ausreichend zur Verfügung. Zusammenfassend ist das Unternehmen nach wie vor in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachzukommen.

3.3 Finanzielle Leistungsindikatoren

Das Unternehmen zieht für die interne Unternehmenssteuerung folgende Leistungsindikatoren heran:

Umsatzentwicklung

EBT

Die Umsatzentwicklung gibt die Umsätze zum Vorjahr sowie zum Budget an.

Das EBT ergibt sich aus dem Ergebnis vor Steuern.

Die Entwicklung der Kennzahlen ergibt sich aus der Ertragslage.

3.4 Plan-Ist-Vergleich und Bewertung

Der im Vorjahr prognostizierte leicht steigende Umsatz ist nicht eingetreten. Dies ist durch den Krieg in der Ukraine und die steigenden Preise von Waren beeinflusst.

Das erwartete leicht gestiegene EBT ist eingetroffen. Dieses ist gegenüber dem Vorjahr von TEUR 663 auf TEUR 834 um ca. 26% gestiegen.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens leicht positiv.

Für den Geschäftsbereich Grenzhandel prognostizieren wir folgende Leistungsindikatoren:

Wir rechnen im Geschäftsjahr 2023/2024 mit einer leichten Umsatzsteigerung.

Insgesamt erwarten wir jedoch ein leicht rückläufiges EBT.

Dies ist auf hohe Investitionen in Personal und den Ausbau des Onlinehandels zurückzuführen.

2. Chancenbericht

Die geplante Ausweitung der Produktpalette im Grenzhandelsbereich wird als weitere Chance gesehen, die Geschäftsentwicklung zu verbessern.

3. Risikobericht

a) Branchenspezifische Risiken

Es besteht für uns das Risiko, dass es aufgrund von gesetzlichen oder wirtschaftlichen Änderungen für unsere Kunden weniger attraktiv ist, in Tax-Free-Shops einzukaufen. Dies könnte zum Beispiel sein, wenn die Preisunterschiede zwischen den Ländern sich ausgleichen oder es eine Konjunktureintrübung und dadurch weniger Nachfrage in Europa gibt.

b) Ertragsorientiertes Risiko und finanzwirtschaftliches Risiko

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Aufgrund der stabilen Vermögens- und Ertragslage unseres Unternehmens sind keine bestandsgefährdenden Risiken hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung des Unternehmens erkennbar. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind aufgrund unseres stringenten Debitorenmanagements die absolute Ausnahme. Zudem besteht zu einem Großteil der Kunden eine langjährige Zusammenarbeit. Sämtliche Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

c) Gesamtaussage

Unter Berücksichtigung der vorhandenen Informationen ist die Einschätzung der Geschäftsführung, dass durch den Ende Februar 2022 begonnenen Ukraine Konflikt kein bestandsgefährdendes Risiko für die Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vorliegt. Auch sonst sind derzeit keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

 

Harrislee, 30. November 2023

Calgros GmbH

Jeppe Lund Groth

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