Stammdaten

Register
Amtsgericht Bonn HRB 24663
Vorher
BENDER-Univers-Reisen GmbH
Eingetragen
25.6.2003
Branche
Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich OmnibusbahnhöfenReisebürosErbringung sonstiger reisebezogener Dienstleistungen a. n. g.
Gegenstand
der Betrieb eines Reisebüros und die damit verbundene Vermittlung von Reisen aller Art zu Lande, zu Wasser und in der Luft, die Unterhaltung eines Omnibusbetriebes, Mietwagengewerbes, die Errichtung von Garagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Aenne Kimmel
seit 15.8.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
UNIVERS-Reisen GmbHEigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Knipper-Kimmel & Univers-Reisen GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

UNIVERS-Reisen GmbH

Bonn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

Grundlagen des Unternehmens

Die UNIVERS-Reisen GmbH ist im Handelsregister Bonn unter HR B 24663 eingetragen und der Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Reisebüros und die damit verbundene Vermittlung von Reisen aller Art zu Lande, zu Wasser und in der Luft, die Unterhaltung eines Omnisbusbetriebs, Mietwagengewerbes sowie die Errichtung von Garagen. Tatsächlich wurde seit Corona in 2020 im Wesentlichen der Omnisbusbetrieb durchgeführt.

An Ihrem Firmensitz Justus-von-Liebig-Str. 20, 53121 Bonn, wird ein Betriebshof für die eingesetzten Fahrzeuge unterhalten. Außerdem befinden sich auf den Gelände eine Tankstelle, eine Arbeitshalle sowie ein teilweise angemietetes Verwaltungsgebäude. Es existiert eine Zweigniederlassung in Wuppertal, die jedoch nur die Funktion eines Reisevermittlers erfüllt.

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland hat sich in 2023 mäßig entwickelt. Immer noch bedingt durch die Nachwehen der Corona-Pandemie und die Folgen des Ukraine-Kriegs ist das Wachstum weiter schwach und wird im Bereich von 0,2% erwartet (Stand 25.1.2024). Wie bereits im Vorjahr berichtet, wurde mit einem schweren Jahr gerechnet. Auch für 2024 ist keine nennenswerte Besserung in Sicht. Die Inflation ist zwar rückläufig, jedoch hat die breite Industrie einen Auftragsrückgang zu beklagen. Die Arbeitslöhne sind in der Breite durch hohe Tarifabschlüsse gestiegen und haben die Leistungserstellung deutlich verteuert. Die Mitarbeiter stellen auf der anderen Seite aber auch ein Branchenproblem dar, da nicht ausreichend Fachpersonal vorhanden ist, um die bestehende Nachfrage zu decken.

Das Unternehmen ist der Branche der Personenbeförderung (hier: im öffentlichen Personennahverkehr) zuzuordnen. Die Corona-Pandemie hat diese Branche besonders hart getroffen. Während bis 2019 immer neue Fahrgastrekorde aufgestellt werden konnte, haben die Lockdowns in 2020 und 2021 quasi zum Erliegen des Geschäfts geführt. Fern- und Reisebusse hatten monatelang kein Geschäft und der ÖPNV gravierend weniger Gäste aus Angst vor einer Ansteckung. Der Branchenverband VDV hat für 2021 einen Einnahmeverlust von 3,6% prognostiziert, in 2020 erreichte man zweitweise lediglich 20% des Fahrgastaufkommens. Der ÖPNV-Rettungsschirm konnte die pandemiebedingten Verluste weitestgehend ausgleichen und Insolvenzen abwenden.

Gleichzeitig wurde während der Pandemie das Konzept der sogenannten Verstärkerfahrten intensiv eingesetzt, um überhaupt ÖPNV anbieten zu können. Hierunter versteht man den Einsatz zusätzlicher Fahrzeuge zur Abfederung von Fahrgastspitzen - während Corona aber auch, um ausreichend Abstand in den jeweiligen Fahrzeugen durch Einsatz mehrerer Fahrzeuge gewährleisten zu können.

Mit Beginn des Ukraine-Kriegs hat sich das Preisgefüge des wesentlichen Rohstoffs (Diesel) gravierend verändert. Die Literpreise sind bis zum Sommer 2022 drastisch gestiegen und auch heute noch nicht wieder auf dem Niveau von 2021. Verteuerung durch die CO 2 -Bepreisung haben einen Beitrag daran. Diese Preissteigerung bedeutet für die Branche ein erhebliches Problem, da das Benzin nach den Personal- und Buskosten die größte Position darstellt.

Die Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Deutschland hat in den letzten Jahren aber auch einige bemerkenswerte Trends gezeigt:

1. Erholung von der Pandemie: Nachdem die Fahrgastzahlen im ÖPNV durch die Corona-Pandemie stark zurückgegangen waren, steigt die Nachfrage seit dem Jahr 2022 wieder an.

2. Beitrag zur Mobilitätswende: Die Mitgliedsunternehmen des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) befördern jeden Tag 24 Millionen Fahrgäste in Deutschland mit Bus und Bahn und ersparen damit 17 Millionen Autofahrten. Im Jahr 2022 transportierten die VDV-Unternehmen im öffentlichen Schienengüterverkehr 360 Millionen Tonnen Güter.

3. Umweltfreundlichkeit: Durch ihre Verkehrsleistung im Jahr 2022 sparten Busse und Bahnen 10 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen ein.

4. Wirtschaftlicher Nutzen: Eine Studie des CONOSCOPE-Instituts 2024 hat erstmals den volkswirtschaftlichen Nutzen der nachhaltigen Mobilitätswirtschaft bestimmt. Insgesamt gehen über 67,4 Milliarden Euro der Wertschöpfung in Deutschland auf den öffentlichen Verkehr zurück. Jeder Euro direkte Wertschöpfung bei den Unternehmen des öffentlichen Verkehrs ist mit weiteren 2,10 Euro Wertschöpfung für die Bundesrepublik verknüpft.

5. Beschäftigungseffekte: Der Gesamtbeschäftigungseffekt der Branche der nachhaltigen Mobilitätswirtschaft in Deutschland beläuft sich auf über 1,7 Millionen Voll- und Teilzeitbeschäftigte.

6. Fahrgastzahlen: Rund 8,8 Milliarden Fahrgäste nutzten 2022 den ÖPNV der VDV-Mitgliedsunternehmen in Deutschland.

Diese Trends zeigen, dass der ÖPNV eine entscheidende Rolle für die Mobilitätswende und bei der Lösung verkehrlicher Herausforderungen spielt. Es wird erwartet, dass sich diese Entwicklung in den kommenden Jahren fortsetzen wird.

1. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Umsatz der UNIVERS-Reisen GmbH konnte in 2023 gegenüber 2022 um 72,52 % gesteigert werden. Grund hierfür ist die weiterhin deutlich gestiegene Auftragslage, welche sich nicht nur auf einen Kunden, sondern den gesamten Kundenstamm bezieht.

Im Laufe des Jahres konnte der Fahrzeugbestand um 15 Fahrzeuge erhöht werden, der Mitarbeiterbestand wuchs um 45 Personen auf 177 Personen an. Für 2024 sind weitere Zusatzaufträge angekündigt worden. Ein weiterer Umsatztreiber ist in den inflationsindexierten Verträgen zu sehen.

2. Investition

Die UNIVERS-Reisen GmbH hat in 2023 weiter in den Fuhrpark investiert. Es ist Geschäftspolitik, hochwertige und gut gepflegte Fahrzeuge einzusetzen und hierdurch ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt zu erlangen. Die Busse sind - auch bei dem Einsatz für Großkunden - immer in der Farbe und der Corporate Identity des Unternehmens unterwegs.

Die Investitionen in 2023 betrugen 6.848.454,28 Euro, für 2024 sind weitere Investitionen in den Fuhrpark geplant. Die Abschreibungen betrugen 2.902.618,28 Euro.

3. Finanzierungsmaßnahmen

Die unter 2 dargestellten Investitionen wurden teilweise aus Eigenkapital finanziert, im Wesentlichen aber durch Kreditaufnahme der Partnerbanken. Die Fremdfinanzierung über Banken beträgt aktuell 59,6% der Bilanzsumme nach 75% im Vorjahr. Alle Bankdarlehen wurden planmäßig zurückgeführt.

Leasingverpflichtungen sind die Ausnahme und werden nur für kleinere Einsatzfahrzeuge oder Büromaschinen abgeschlossen.

4. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Die UNIVERS-Reisen GmbH hat in 2022 einen Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft, der UNIVERS Holding GmbH abgeschlossen. Dieser hatte in 2023 bestand.

B. Darstellung der Lage

1. Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft hat sich wie erwartet entwickelt. Die Planzahlen konnten übertroffen werden. Der Gewinn betrug 4.635.600,02 € vor Ergebnisabführung.

2. Finanzlage

Die Finanzlage hat sich in 2023 positiv entwickelt. Die Investitionen wurden teilweise mit Eigenmitteln und teilweise über Bankverbindlichkeiten finanziert. Die Kreditmittelbeschaffung ist unproblematisch.

3. Vermögenslage

Das Anlagevermögen wurde deutlich ausgeweitet. Aufgrund des höheren Umsatzes haben sich die Forderungen aus Lieferung und Leistung entsprechend entwickelt.

C. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Entwicklung

Die weiterhin sehr positive Entwicklung in 2024 weist auf eine deutliche Umsatzsteigerung in 2024 hin. Wir gehen derzeit von einem Zuwachs von ca. 5% aus. In dieser Prognose sind eventuelle Umsätze aus zusätzlichen Verstärkerfahrten für die Deutsche Bahn aufgrund von Streckenstilllegungen nicht enthalten, da deren Aufkommen von vielen Variablen und dem schwer prognostizierbaren Start von Gleissanierungen abhängt.

Der Umsatzanstieg wird sich zu einem konstanten Prozentsatz beim Jahresergebnis bemerkbar machen. Aufgrund der Indexierung der bestehenden Verträge können Kostensteigerungen an die Kunden weiterberechnet werden.

Chancen

Das Schienennetz der Deutschen Bahn soll in den nächsten Jahren umfangreich saniert werden. Hier besteht eine Chance in der Ausweitung der Tätigkeit für die Deutsche Bahn im Rahmen des Schienenersatzverkehrs. Die Nachfrage der städtischen Auftraggeber für den ÖPNV ist weiterhin steigend, da politisch eine umfangreiche Ausweitung des Streckennetzes gewünscht ist. Gleichzeitig haben die Städte erhebliche Probleme, eigenen Kapazitäten aufzubauen. Ein steigendes Umwelt- und Klimabewusstsein besteht weiterhin, welches ebenfalls zu einer steigenden Nachfrage im ÖPNV führen sollte.

Risiken

Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Ertrags- oder Finanzlage haben können, hinzuweisen.

Zu deren Identifikation und Bewertung haben wir ein Kontroll- und Risikomanagementsystem als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Dieses wird an neue Entwicklungen angepasst.

Grundsätzliche Ertragsrisiken sehen wir aufgrund der vertraglichen Situation weiterhin in der finanziellen Situation der öffentlichen Hand.

Für die bestehenden Finanzierungen ist kein Zinsrisiko erkennbar, da die Fahrzeuge zeitlich deckungsgleich mit Rücknahmegarantien der Industrie finanziert sind. Ein Risiko kann jedoch in höheren Zinsen für die Bestellung neuer Fahrzeuge liegen. Hierfür wird bei jeder neuen Bestellung der Markt sondiert und es werden bei allen Partnerbanken sowie der Industrie Finanzierungsangebote eingeholt. Der starke Cash-Flow ermöglicht es zudem, Investitionen in gewissem Umfang auch aus dem Eigenkapital zu tätigen. Bei Abschluss neuer Verträge wird das Preisangebot unter Berücksichtigung der Konditionen für die hierfür neu anzuschaffenden Fahrzeuge kalkuliert.

Des Weiteren läuft ein Ermittlungsverfahren im Hinblick auf die ordnungsgemäße Vergabe von Aufträgen aus dem Jahr 2022. Schlimmstenfalls würde die Feststellung einer nicht ordnungsgemäßen Erlangung des Auftrags zu dessen sofortiger Beendigung führen. Hieraus würden sich keine unmittelbaren finanziellen Nachteile ergeben, da die freiwerdenden Ressourcen sofort an anderer Stelle eingesetzt werden könnten. Gleichwohl hätte dies sicherlich eine negative Auswirkung auf zukünftige Vergaben. Nach derzeitigem Stand des Verfahrens ist ein Eintritt dieses Risikos, auch unter Hinzuziehung der fachlichen Meinung der beauftragten Rechtsanwaltin, als sehr gering (unter 15%) zu beurteilen.

Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Im Übrigen lässt sich der Einfluss der genannten Risiken auf unsere wirtschaftliche Lage nicht hinreichend quantifizieren. Bestandsgefährdende Risiken sind nach unseren Erkenntnissen aber nicht gegeben.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 12.309.260,00 9.553.945,27
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
II. Sachanlagen 12.309.259,00 9.466.505,07
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.545,00 3.403,00
2. technische Anlagen und Maschinen 190.431,00 152.700,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.117.283,00 9.310.402,07
III. Finanzanlagen 0,00 87.439,20
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 87.439,20
B. Umlaufvermögen 6.167.806,31 3.149.536,20
I. Vorräte 54.709,64 75.100,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.360.562,98 1.786.653,47
1. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 101.125,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 101.125,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.360.562,98 1.685.528,47
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.517,00 1.517,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.752.533,69 1.287.782,73
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.240,42 24.339,35
Aktiva 18.489.306,73 12.727.820,82

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.229.913,43 1.229.913,43
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 1.204.913,43 1.204.913,43
davon Gewinnvortrag 1.204.913,43 1.204.913,43
B. Rückstellungen 624.929,05 449.613,23
C. Verbindlichkeiten 16.242.755,48 10.679.990,16
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.607.837,97 8.714.061,19
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.009.702,42 1.537.495,57
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 9.598.135,55 7.176.565,62
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.615.600,02 1.600.945,50
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.615.600,02 1.600.945,50
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.019.317,49 364.983,47
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.019.317,49 364.617,81
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 365,66
D. Rechnungsabgrenzungsposten 39.348,77
E. Passive latente Steuern 352.360,00 368.304,00
Passiva 18.489.306,73 12.727.820,82

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 19.157.132,17 12.158.110,57
2. Personalaufwand 8.474.799,39 5.034.133,01
a) Löhne und Gehälter 7.178.307,74 4.229.256,77
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.296.491,65 804.876,24
davon für Altersversorgung 3.428,76 3.428,76
3. Abschreibungen 2.902.618,28 2.074.077,71
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.902.618,28 2.074.077,71
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.930.703,27 3.311.824,77
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 1.435,00
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 18.129,17
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.674,41 4.386,27
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 237.124,72 154.922,20
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -11.933,91 -21.484,05
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 15.944,00 21.484,05
9. Ergebnis nach Steuern 4.644.624,00 1.609.023,20
10. sonstige Steuern 9.023,98 8.077,70
11. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 4.635.600,02 1.600.945,50
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.204.913,43 1.204.913,43
14. Bilanzgewinn 1.204.913,43 1.204.913,43

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: UNIVERS-Reisen GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Bonn
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Bonn
Register-Nr.: 24663

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von 1.204.913,43 Euro enthalten.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 3.366.320,71 Euro

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 5.626.632,01 Euro

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für einen laufenden Gerichtsprozess enthalten. Die im Fall des Unterligens anfallenden Kosten wurden durch den beauftragten Anwalt schriftlich mitgeteilt.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 105.669,35 EUR (Vorjahr: 411.518,61 EUR).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 11.607.837,97 EUR.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: Sicherungsübereignung der Fahrzeuge.

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit größer 5 Jahre Betrag
EUR
Sicherung Betrag
EUR
Vermerk
Anleihen 0,00 0,00
davon konvertibel 0,00 0,00
gegenüber Kreditinstituten 105.669,35 105.669,35 2
erhaltene Anzahlungen 0,00 0,00
aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00
aus der Annahme und Ausstellung von Wechseln 0,00 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00
gegenüber stillen Gesellschaftern 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00
davon aus Steuern 0,00 0,00
davon im Rahmen sozialer Sicherheit 0,00 0,00
Summe 105.669,35 105.669,35

Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen

2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen

3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten

4 = Sicherungsübereignung Vorräte

5 = Sicherheitsabtretung Forderungen

6 = Eigentumsvorbehalt

Latente Steuern

Der Saldo der passiv latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 352.360,00 EUR.

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: -15.944,00 EUR.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
EUR
aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 268.832,19
davon durch Pfandrechte oder sonstige Sicherheiten gesichert
davon Altersversorgung
davon gegenüber verbundenen Unternehmen
davon gegenüber assoziierten Unternehmen

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 2.899.674,66 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen die Mietzahlungen auf die Laufzeit des Mietvertrags. Es liegen nur unwesentliche Leasingverträge vor.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 153,00
Angestellte 8,00
leitende Angestellte 3,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 164,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 140,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 24,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Änne Kimmel ausgeübter Beruf: Kauffrau

sonstige Berichtsbestandteile

 

Bonn, den 13.6.2024

gez. Änne Kimmel, Geschäftsführerin

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.06.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Univers Reisen GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Univers Reisen GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Univers Reisen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der beigefügte Lagebericht vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einkklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschrfiten und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf,den 26.4.2024

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