Goldkindchen GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von kosmetischen Erzeugnissen, Körperpflegemitteln, Putz- und Reinigungsmitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Dr. Albrecht seit 12.8.2025 | Geschäftsführer |
Mathias Matthies seit 9.3.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
EYGI Holding Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GFIS GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023
11th -January 2024 EYGI Holding Limited MR ALISDAIR MANN, DIRECTOR Bilanz zum 30.06.2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss ist gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Beträge im Jahresabschluss sind jeweils auf tausend Euro (TEUR) gerundet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma GFIS GmbH, Stuttgart mit Sitz in Stuttgart im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 24972 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände (Softwarelizenzen) sind zu Anschaffungskosten, jeweils vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend ihrer jeweiligen voraussichtlichen Nutzungsdauer (in der Regel zwischen drei und fünf Jahren), bewertet. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, jährlich um planmäßige Abschreibungen (Zugänge zeitanteilig) vermindert. Die wesentlichen Nutzungsdauern des Sachanlagevermögens sind die folgenden:
Bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als 250,00 bis 1.000,00 Euro werden entsprechend den steuerlichen Regelungen in einem Sammelposten erfasst, der pauschal mit 20 Prozent p. a. abgeschrieben wird. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist, unter Angabe der auf das Geschäftsjahr entfallenden Abschreibungen, im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, aktiviert. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Ein Wahlrecht oder eine Pflicht zum Ansatz latenter Steuern hat sich nicht ergeben, da weder zeitliche Unterschiede zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen noch körperschaft- oder gewerbesteuerliche Verlustvorträge vorhanden sind. Erläuterungen zur Bilanz Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Steuererstattungsansprüche sowie debitorische Kreditoren. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Verpflichtungen aus ausstehenden Rechnungen. Zum Bilanzstichtag bestanden keine sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr. Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten weist die Gesellschaft zum Abschlussstichtag folgende zwei Darlehen der EY Global Finance Inc., Delaware (USA) aus:
Der Gesamtbetrag der sonstigen Verbindlichkeiten (zum Abschlussstichtag) mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt 45.487 TEUR (Vorjahr: 14.758 TEUR) und derjenige der sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 13.000 TEUR (Vorjahr: 26.000 TEUR); davon entfallen, wie auch im Vorjahr, keine auf sonstige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Das zum Geschäftsjahresbeginn bestehende Darlehen Nr. 1 wurde mit der EY Global Finance Inc., Delaware (USA) zum 25. April 2023 vertraglich angepasst. Dabei wurde das Darlehen weiterhin als revolvierendes Darlehen mit einer Gesamtsumme von 50.000 TEUR und unverändertem Zinssatz ausgestaltet. Die Laufzeit des Vertrages endet am 15. Juni 2025. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse wurden nahezu ausschließlich durch IT-Dienstleistungen für andere im Ausland ansässige Unternehmen der globalen EY-Organisation erzielt. Da die Leistungsverrechnung anhand der Cost-plus-Methode erfolgt, korreliert der Umsatzanstieg mit dem Anstieg der Aufwendungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Wechselkursumrechnungsdifferenzen und periodenfremde Gewinne aus dem Verkauf von Anlagevermögen in Höhe von 85 TEUR (Vorjahr: 334 TEUR). Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen handelt es sich im Wesentlichen um Aufwendungen für Mieten (einschl. Nebenkosten) sowie um IT- und Kommunikationskosten. Im Vorjahr enthielt der Posten periodenfremde Aufwendungen aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von 31 TEUR. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten ausschließlich Zinsaufwendungen für die von der EY Global Finance Inc., Delaware (USA) in Anspruch genommenen Darlehen (siehe Erläuterungen zur Bilanz). Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus der Bilanz nicht ersichtliche sonstige finanzielle Verpflichtungen betreffen Wartungs- und Leasingverträge sowie Beschaffungsverträge für Anlagegüter. Die künftigen Verpflichtungen sind wie folgt fällig:
Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für Abschlussprüfungsleistungen (Prüfung des Jahresabschlusses) für das Geschäftsjahr voraussichtlich zu beanspruchende Honorar (einschließlich Auslagenersatz) beträgt 34 TEUR. Geschäfte mit nahestehenden Personen Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen bestehen insbesondere mit der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart sowie mit Unternehmen der globalen EY-Organisation. Sämtliche Geschäfte mit diesen Unternehmen werden auf der Basis marktüblicher Konditionen (Cost-plus-Methode) abgewickelt. Haftungsverhältnisse Risiken aus weiteren, nicht bereits in der Bilanz enthaltenen Geschäften sind nicht bekannt. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinnvortrag in Höhe von 10.454 TEUR und den Jahresüberschuss in Höhe von 1.032 TEUR auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Ende des Geschäftsjahres eingetreten sind und sich auf die Beurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft auswirken könnten, haben sich nicht ergeben. Konzernverhältnisse Das Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten und zugleich für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die EYGI B. V., Rotterdam (Niederlande). Der Konzernabschluss ist am Sitz der EYGI B. V. in Rotterdam (Niederlande) erhältlich. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind:
Stuttgart, 29. September 2023 Markus Baum Mathias Matthies Entwicklung des Anlagevermögens 2022/2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023Grundlagen der Geschäftstätigkeit Die GFIS GmbH, Stuttgart wurde am 29. Oktober 2004 gegründet. Die Gesellschaft verfügt heute über Rechenzentren an den Standorten Frankfurt am Main und Rüsselsheim, wobei das Rechenzentrum in Rüsselsheim als Back-up-Rechenzentrum dient. Die Geschäftstätigkeit der GFIS GmbH erstreckt sich überwiegend auf die Bereitstellung der technischen Infrastruktur ihrer Rechenzentren, die durch einen externen Dienstleister betreut werden. Aufwendungen werden grundsätzlich mit einem 5-prozentigen Gewinnaufschlag an die Unternehmen der globalen EY-Organisation weiterbelastet. Die Weiterbelastungen sind wesentlicher Bestandteil der Umsatzerlöse. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliches Umfeld Die deutsche Wirtschaft hatte im Jahr 2022 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes trotz der gesamtwirtschaftlichen Lage, die durch die Folgen des Ukraine- Kriegs und den extremen Energiepreiserhöhungen geprägt war, ein Bruttoinlandsprodukt (BIP), das um 1,8 Prozent höher war als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 1,9 Prozent. Getrieben ist das Wachstum insbesondere durch Dienstleistungsbereiche, die von Nachholeffekten, durch die Aufhebung der COVID-19- Schutzmaßnahmen profitierten. Andere Bereiche hingegen, wie z.B. der Handel, Verkehr und Gastgewerbe konnten nicht zum Wachstum beitragen. 1 Im ersten Quartal 2023 wiederum legte die Bruttowertschöpfung gegenüber dem Vorquartal preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,9 Prozent zu. 2 Die hohe Inflation belastet die konjunkturelle Dynamik im Jahr 2023. Die drastisch steigenden Energie- und Nahrungsmittelpreise führen zu massiven Kaufkraftverlusten der privaten Haushalte. Der Preisdruck lässt seit dem Jahreswechsel schrittweise nach, jedoch müssen private Haushalte dennoch ihre Ausgaben einschränken. Der staatliche Verbrauch verringerte sich ebenfalls, was durch die rückläufigen, COVID-19 bedingten Ausgaben begründet ist.
1 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom
24. Februar 2023 - Nr. 070/23.
Während die Arbeitnehmerentgelte um 6,3 Prozent wuchsen, nahmen die Unternehmens- und Vermögenseinkommen ebenfalls um 9,9 Prozent zu. Neben dem Rückgang der Kurzarbeit dürften dazu auch die Zahlung von Inflationsausgleichsprämien beigetragen haben. Gleichzeitig erhöhte sich die Arbeitslosigkeit im ersten Quartal leicht auf 2,6 Mio. Personen. Obwohl die Brutto- bzw. Nettolöhne- und -gehälter gestiegen sind, reicht dieser Effekt nicht aus, um die Inflation zu kompensieren und es setzt sich ein Reallohnverlust bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern durch. 3 Im Zweiten Halbjahr des laufenden Jahres wird die Wirtschaftsleistung voraussichtlich stagnieren, mit der Jahreswende wird mit einer Erholung für die Jahre 2024 und 2025 und mit Zuwächsen des BIP um 1,3 bzw. 1,5 Prozent gerechnet. 4 Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2022/2023 haben sich die Umsatzerlöse (finanzieller Leistungsindikator) um 4.333 TEUR (13,9 Prozent) auf 35.494 TEUR erhöht. Somit wird die Umsatzprognose des Vorjahres übertroffen. Gleiches gilt auch für den Jahresüberschuss, welcher um 15,3 Prozent auf 1.032 TEUR (Vorjahr: 895 TEUR) ansteigt. Wesentlicher Grund für den Anstieg sind Investitionen in Hardware und IT-Infrastruktur, wodurch die Umsätze aus Weiterbelastung deutlich erhöht werden konnten. Ursache hierfür war im Wesentlichen ein internes Projekt zur Umstrukturierung. Das Investitionsvolumen (finanzieller Leistungsindikator) liegt mit 33.982 TEUR über dem Budget (Plan FY2023: 24.000 TEUR). Im Zuge eines internen Projektes zur Umstrukturierung wurden mehr Investitionen getätigt als ursprünglich geplant. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Der Anstieg der Umsatzerlöse von 31.161 TEUR um 4.333 TEUR auf 35.494 TEUR entfällt auf vermehrte Aufwandsweiterbelastungen.
3 Bundesministerium für Wirtschaft und
Klimaschutz, Schlaglichter der Wirtschaftspolitik, Juli
2023.
4 IfW Kiel, Kieler Konjunkturberichte, Deutsche
Wirtschaft im Sommer 2023, Nr. 107 (2023|Q3).
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von 391 TEUR um 469 TEUR auf 860 TEUR gestiegen, davon entfallen 85 TEUR auf Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen (Vorjahr: TEUR 334) sowie 767 TEUR (Vorjahr: TEUR 56) auf Währungsgewinne. Die Entwicklung der Währungsgewinne ist im Wesentlichen auf Kursschwankungen in der zweiten Jahreshälfte zurückzuführen. Durch größere Transaktionen in diesem Zeitraum kam es zu entsprechenden Währungsgewinnen. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen erhöhten sich von 13.459 TEUR um 2.337 TEUR auf 15.796 TEUR. Der Anstieg ergibt sich aus Investitionen in weitere Server. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen zum Bilanzstichtag von 14.823 TEUR um 2.077 TEUR auf 16.900 TEUR. Hier werden im Wesentlichen Mieten und Mietnebenkosten sowie IT- und Telekommunikationskosten für den Betrieb der Rechenzentren ausgewiesen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf im Geschäftsjahr gestiegende Energiekosten zurückzuführen. Der Zinsaufwand im Berichtsjahr ist von 1.786 TEUR um 177 TEUR auf 1.963 TEUR gestiegen. Im Geschäftsjahr wurde die Inanspruchname eines revolvierenden Darlehns zur Finanzierung der getätigten Investitionen ausgeweitet, was folglich höhere Zinsbelastungen verursachte. Das Ergebnis vor Steuern lag bei 1.695 TEUR (Vorjahr: 1.484 TEUR) und hat sich damit analog den Umsatzerlösen entwickelt. Die Umsatzrendite vor Ertragsteuern beträgt unverändert 4,8 Prozent. Für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben sich Aufwendungen in Höhe von 663 TEUR ergeben (Vorjahr: 589 TEUR). Der Jahresüberschuss beträgt 1.032 TEUR (Vorjahr: 895 TEUR). Finanzlage Der Cashflow der GFIS GmbH ist durch antizyklische Zahlungsflüsse geprägt: Investitionen in mittel- bis langfristig zu nutzende Anlagegüter erfordern eine hohe Liquidität. Hingegen erfolgen die Zahlungsrückflüsse kongruent zum GuV-Aufwand und somit im Wesentlichen über die jeweilige Abschreibungsdauer der Anlagegüter. Mittels Darlehen aus der globalen EY-Organisation wird die Finanzierung sichergestellt. Zur Steuerung der Liquidität werden regelmäßig Cashflow-Forecasts erstellt. Der Bestand an Finanzmitteln ist von 11.085 TEUR um 3.196 TEUR auf 14.281 TEUR gestiegen und liegt somit über dem Vorjahresniveau. Aufgrund der Möglichkeit der Aufnahme weiterer Darlehen bei der EY Global Finance Inc., Delaware (USA) und durch die vertragliche Anpassung des revolvierenden Darlehns ist die Finanzierung zukünftiger Investitionen sichergestellt. Im Einzelnen stellt sich unsere Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022/2023 wie folgt dar: Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag im Berichtsjahr bei 21.327 TEUR (Vorjahr: 14.865 TEUR). Aus unserer Investitionstätigkeit ergab sich ein Mittelabfluss in Höhe von 33.897 TEUR (Vorjahr: 13.667 TEUR). Wesentlicher Treiber hierbei waren Auszahlungen für Investitionen in unser Sachanlagevermögen, in diesem Jahr in Höhe von 33.458 TEUR. Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit betrug im Berichtsjahr 15.766 TEUR (Vorjahr: 21 TEUR). Ursächlich hierfür sind Einzahlungen aus der Aufnahme weiterer Darlehnsbeträge verrechnet mit zahlungswirksamen Zinsen von 2.234 TEUR. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr von 55.701 TEUR um 26.614 TEUR auf 82.315 TEUR gestiegen. Die Vermögensstruktur besteht zu 63,7 Prozent aus längerfristig gebundenem Anlagevermögen und zu 36,3 Prozent aus kurzfristig gebundenen Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens sowie aus aktiven Rechnungsabgrenzungsposten. Die Kapitalstruktur besteht zu 29,8 Prozent aus Eigenkapital sowie mittel- und langfristigen Verbindlichkeiten und zu 70,2 Prozent aus kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten. Das langfristig gebundene Vermögen wird durch die Darlehen und das zur Verfügung stehende Eigenkapital gedeckt. Das Anlagevermögen ist von 34.224 TEUR um 18.186 TEUR auf 52.410 TEUR gestiegen. Im Geschäftsjahr haben die Investitionen die Abschreibungen übertroffen. Im Zuge eines internen Projektes zur Umstrukturierung wurden mehr Investitionen getätigt als ursprünglich geplant. Im Umlaufvermögen weisen wir Forderungen aus Leistungen in Höhe von 4.857 TEUR (Vorjahr: 5.051 TEUR) aus. Der Rückgang ergibt sich aus dem Zahlungsverhalten der Kunden. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Steuerforderungen sowie debitorische Kreditoren und haben sich um 89 TEUR auf 1.368 TEUR erhöht. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist von 4.062 TEUR um 5.337 TEUR auf 9.399 TEUR gestiegen. Inhaltlich weisen wir hier hauptsächlich Auszahlungen für Wartungsverträge aus, die über den Bilanzstichtag hinausgehende Laufzeiten haben. Aufgrund des Jahresüberschusses hat sich das Eigenkapital von 10.480 TEUR um 1.032 TEUR auf 11.512 TEUR erhöht. Die Eigenkapitalquote liegt im Berichtsjahr somit bei 14,0 Prozent (Vorjahr: 18,8 Prozent). Bei den Verbindlichkeiten insgesamt gibt es einen Anstieg um 25.572 TEUR, von 45.182 TEUR auf 70.754 TEUR. Ursächlich ist hier die Aufnahme weiterer Darlehnsbeträge bei der EY Global Finance Inc., sowie höhere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Zusammenhang mit den Investitionen in das Anlagevermögen. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Insgesamt beurteilt die Gesellschaft den Geschäftsverlauf als zufriedenstellend. Risikobericht Ausfall- und Preisänderungsrisiken ist die GFIS GmbH nicht ausgesetzt, da alle anfallenden Aufwendungen mit Aufschlag weitergegeben werden. Mit der EY Global Finance Inc. hat die Gesellschaft einen Darlehensgeber, der sich zum Teil wiederum über die Nutzer der Rechenzentren der GFIS GmbH refinanzieren kann. Im neuen Geschäftsjahr wurden das Darlehen mit der EY Global Finance Inc., Delaware (USA) vertraglich angepasst und somit die Finanzierung gesichert. Dabei wurde das Darlehen weiterhin als revolvierendes Darlehen mit einer Gesamtsumme von TEUR 50.000 und unverändertem Zinssatz ausgestaltet. Die Laufzeit des Vertrages endet am 15. Juni 2025. Das Risiko einer Aufkündigung der Darlehen seitens des Darlehensgebers und daraus möglicherweise resultierender Schwierigkeiten, den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten, ist aufgrund der teilweisen Deckungsgleichheit von Kreditgebern der EY Global Finance Inc. und Nutzern der Rechenzentren der GFIS GmbH als gering einzuschätzen. Davon abgesehen hält sich die GFIS GmbH über die Geschäftsentwicklung ihrer Darlehensgeberin fortlaufend informiert, sodass etwaige Finanzierungsrisiken frühzeitig erkannt werden können. Etwaige Risiken durch Beschädigung und damit Ausfall des Rechenzentrums in Frankfurt am Main haben wir durch das Back-up-Zentrum in Rüsselsheim auf ein Minimum reduziert. Cyberrisiken Der Umgang mit den umfangreichen, komplexen Risiken aus Angriffen auf die Cybersicherheit ist Teil der Geschäftstätigkeit vieler Unternehmen. Jede Systemumgebung kann Ziel einer Cyberattacke werden. EY unternimmt umfassende Schritte zur Absicherung der IT-Infrastruktur und zum Schutz der Kundendaten. Der EY-Ansatz zur Cybersicherheit umfasst insbesondere die Implementierung umfangreicher Technologien und Prozesse, die zur globalen Steuerung und Minimierung von Cybersicherheitsrisiken erforderlich sind. Die Einhaltung unserer Informationssicherheitsrichtlinien werden für alle globalen Technologieprodukte, Leistungen und Rechenzentren von EY durch umfangreiche Maßnahmen sichergestellt. Diese beinhalten ISO/IEC-27001:2013-Compliance-Prüfungen durch unabhängige Dritte zur Zertifizierung des Informationssicherheitsmanagementsystems und der externen cloudbasierten "EY Client Technology"-Plattform nach ISO/IEC 27017:2015. Weiterführend bescheinigen jährliche "SOC 2 Typ II" Prüfreports durch unabhängige Dritte die Einhaltung der Kontrollen und Maßnahmen für die Sicherheit, Verfügbarkeit, Integrität und Vertraulichkeit der Daten in unseren globalen Rechenzentren und für die von EY genutzte cloudbasierte Client-Technology-Plattform. Chancenbericht Die Rechenzentren der GFIS GmbH werden ausschließlich für die Unternehmen der globalen EY-Organisation betrieben. Durch die Entscheidung, die weltweiten IT- Dienstleistungen der globalen EY-Organisation unter anderem am Standort Deutschland zu konzentrieren, ist die Geschäftsgrundlage der GFIS GmbH derzeit gesichert. Im Rahmen der Vereinbarung zur Kostenübernahme und dem damit einhergehenden garantierten Gewinnaufschlag kann die Gesellschaft durch weitere Investitionen in die Rechenzentren profitieren. Gesamtaussage zur Chancen- und Risikosituation Bestandsgefährdende Risiken sind für die GFIS GmbH nach unserer Einschätzung derzeit nicht erkennbar. Prognosebericht In den kommenden Geschäftsjahren wird sich der Anteil der externen IT-Dienstleistungen, d.h. insbesondere Cloud-Speicherung, weiter erhöhen. Die GFIS GmbH wird ihr Geschäftsmodell auch weiterhin an diese Entwicklungen anpassen. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 haben wir ein Investitionsbudget (finanzieller Leistungsindikator) in Höhe von 9.636 TEUR geplant, vor allem für Investitionen in Hardware und IT-Infrastruktur. Wir erwarten daher aufgrund der im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhten Investitionen, als auch der neuen Investitionen und der daraus resultierenden Abschreibungsaufwendungen für das laufende Geschäftsjahr einen Zugang bei Umsatz (finanzieller Leistungsindikator) und Ergebnis von ca. 6 Prozent. Die Kostenerhöhung wirkt sich analog auf Umsatzerlöse und Ergebnis aus.
29. September 2023 Die Geschäftsführung BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GFIS GmbH, Stuttgart PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der GFIS GmbH, Stuttgart - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GFIS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESAB- SCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfrut am Main, 6. Oktober 2023 BDO
AG
Dr. Rosien, Wirtschaftsprüfer Scholz, Wirtschaftsprüfer |
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Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Betrieb von Flughäfen und Landeplätzen für Luftfahrzeuge
Vermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Praxen von Wirtschaftsprüferinnen und -prüfern, vereidigten Buchprüferinnen und -prüfern, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Buchprüfungsgesellschaften
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Vermittlung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Großhandel mit Sportartikeln und -zubehör
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen