Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 245013
Eingetragen
13.4.1999
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Gegenstand
das Halten und die Verwaltung von Beteiligungen an Unternehmen, die auf den Gebieten der Entwicklung, der Herstellung und des Vertriebs von technischen Informationen, Informationssystemen, Dokumentationen und Literatur auf den Gebieten der Wartung und Reparatur von hochwertigen technischen Waren tätig sind

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sofia Neher
seit 30.4.2008
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Sofia Neher
Grafenau
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

STAR VENTURE GmbH

Böblingen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021

AKTIVA

31.12.2021 31.12.2020
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.892.840,67 4.203
2. Geschäfts- oder Firmenwert 498.405,07 646
3. Geleistete Anzahlungen 69.035,40 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 726.842,67 847
2. Technische Anlagen und Maschinen 873.523,77 959
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.535.683,97 3.012
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 99.765,39 0
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 40.526,05 41
2. Beteiligungen 200.000,00 15
3. Sonstige Ausleihungen 15.081.584,37 15.056
22.018.207,36
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.344.892,18 2.034
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 279.208,79 407
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.070.318,49 8.705
4. Geleistete Anzahlungen 215.743,45 4
5. Erhaltene Anzahlungen 0,00 -3
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 27.486.796,29 19.529
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 225.087,90 378
3. Sonstige Vermögensgegenstände 3.526.063,84 3.925
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 3.644.062,82 3.678
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 15.142.946,79 12.204
55.935.120,55
C. Rechnungsabgrenzungsposten 463.219,94 164
78.416.547,85 75.804

PASSIVA

31.12.2021 31.12.2020
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Konzernrücklage 50.777,26 51
III. Konzerngewinnrücklagen 687.533,15 417
IV. Konzerngewinnvortrag 51.948.593,53 49.501
V. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 255.810,90 -217
VI. Konzernjahresüberschuss 2.311.043,15 2.718
55.278.757,99
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.492.684,00 1.456
2. Steuerrückstellungen 609.861,99 1.380
3. Sonstige Rückstellungen 6.617.671,78 5.988
8.720.217,77
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.221.573,70 1.527
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.648.179,92 9.094
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.087,90 3
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.399,07 0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 7.507.974,59 3.848
14.390.215,18
D. Rechnungsabgrenzungsposten 27.356,91 13
78.416.547,85 75.804

KONZERNGEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

2021 2020
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 118.900.144,33 122.870
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 314.729,45 113
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.625.123,72 3.641
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -42.180.143,68 -49.768
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -5.292.722,68 -1.973
-47.472.866,36
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -39.374.194,29 -41.225
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -8.455.810,44 -8.336
-47.830.004,73
6. Abschreibungen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.871.868,13 -4.281
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -19.990.154,17 -17.578
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 229.562,25 209
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -20.242,16 -32
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -68.284,11 -61
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.495.624,30 -837
12. Ergebnis nach Steuern 2.320.515,79 2.742
13. Sonstige Steuern -9.472,64 -24
14. Konzernjahresüberschuss vor nicht beherrschende Anteile 2.311.043,15 2.718
15. Konzernjahresüberschuss 2.311.043,15 2.718

KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

1. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt.

Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches

Die Konzerngewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert.

Die für einzelne Positionen der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung und Eingenkapitalentwicklung geforderten Zusatzangaben sind in den Konzernanhang übernommen.

2. Konsolidierungsstichtag und Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss wurde auf den Stichtag des Jahresabschlusses der STAR VENTURE GmbH, der zugleich Bilanzstichtag aller einbezogenen verbundenen Unternehmen ist, erstellt.

3. Konsolidierungsgrundsätze und -methoden

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für Erwerbsvorgänge bis 31.12.2009 nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a.F. durch Verrechnung der Buchwerte der Anteile mit dem auf den Konzern entfallenden Eigenkapital der Tochtergesellschaften. Für Erwerbsvorgänge ab 01.01.2010 wird grundsätzlich die Neubewertungsmethode des § 301 Abs. 1 HGB angewandt.

Der sich aus der Kapitalkonsolidierung bis 31.12.2009 ergebende passive Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 1.893 resultiert aus den thesaurierten Gewinnen zwischen dem Zeitpunkt des Erwerbs der Beteiligungen und dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung.

Diese sogenannten technischen Unterschiedsbeträge sind, nach Verteilung der Anteile an fremde Gesellschafter, aufgrund ihres Eigenkapitalcharakters nach § 301 Abs. 3 i. V. m. § 309 HGB a.F. direkt als Konzernrücklage passiviert. Aus der Erstkonsolidierung weiterer Anteile an der STAR PUBLISHING GmbH im Jahr 2006 ergab sich ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 439, der auf eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben wurde. Aus der Erstkonsolidierung der Anteile der STAR ELECTRONICS GmbH, Sindelfingen (vormals Berger Elektronik Ingenieur-Büro und Vertriebs-GmbH) zum 1. Januar 2007 ergab sich ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 4.571, der mit den Konzerngewinnrücklagen / -vortrag verrechnet wurde. Aus der Erstkonsolidierung der Anteile an der STAR ELECTRONICS GmbH & Co. KG, Göppingen (vormals Eberspächer Electronics GmbH & Co. KG, Göppingen) zum 1.08.2014 ergab sich kein Geschäfts- oder Firmenwert. Aus der Erstkonsolidiierung der Sense&Image GmbH, Karlsruhe im Jahr 2016 ergab sich ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 962, der auf eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben wird. Aus der Erstkonsolidierung der atec innovation GmbH Ingenieurbüro, Sindelfingen im Jahr 2017 ergab sich ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 14, der auf eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben wird. Aus der Konsolidierung der im Geschäftsjahr 2020 erworbenen restlichen 49% der Anteile an der STAR Distribution GmbH ergab sich ein passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 218, welcher sofort ergebniswirksam vereinnahmt wurde.

Die Schulden-, Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgte gemäß den gesetzlichen Vorschriften. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Konzerngesellschaften wurden gegeneinander aufgerechnet. Konzerninterne Aufwendungen und Erträge wurden mit den korrespondierenden Erträgen und Aufwendungen verrechnet.

Die Zwischengewinneliminierung erfolgte gemäß den gesetzlichen Vorschriften. Aus Konzernsicht selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden eliminiert. Darüber hinaus werden gegebenenfalls für im Konsolidierungskreis erstellte und verkaufte Erzeugnisse Zwischengewinne eliminiert.

4. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren (im Wesentlichen) unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode verringert.

Entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwerte werden anhand ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Der zum 31. Dezember 2019 angesetzte Geschäfts- oder Firmenwert resultiert aus dem Anteilswerb an der STAR ENGINEERING GmbH in den Jahren 2012 bis 2015, aus dem Erwerb der restlichen Anteile an der NewsCab GmbH im Jahr 2015 sowie dem Erwerb der Sense&Image GmbH 2016 und dem Erwerb der atec innovation GmbH aus dem aktuellen Geschäftsjahr. Die Nutzungsdauer von 10 Jahren begründet sich aus dem stabilen Marktauftritt der Unternehmen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen (auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze) vermindert. Für alle Zugänge wurde die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 150,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Nettowert von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wurden bis 2017 entsprechend den steuerlichen Vorschriften in einen Sammelposten eingestellt und über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Seit 2018 werden geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Nettowert bis EUR 800,00 sofort abgeschrieben. Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Geleisteten Anzahlungen werden mit dem Nennwert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. In fremder Währung valutierende kurzfristige Forderungen wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Die Wertpapiere des Umlaufaufvermögens sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Kurswert angesetzt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt.

Die Bewertung von Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt zu Anschaffungskosten, bezogen auf den jeweiligen Gesamtbetrag unter Berücksichtigung zeitanteiliger Auflösungen.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung der Projected Unit Credit Methode ermittelt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Oktober 2021 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dabei wurde ein Zinssatz von 1,94 % (i. Vj. 2,38 %) sowie eine erwartete Gehaltssteigerung und Rentendynamik von jeweils 3,00 % (i. Vj. 3,00 %) zugrunde gelegt. Zudem wurden die Sterbetafeln 2018 G nach Heubeck verwendet.

Bei der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB n.F. in Höhe von EUR 99.485,00.

Die Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind in voraussichtlicher Höhe auf Basis steuerlicher Vorschriften gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe ihres voraussichtlichen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten sind mit dem Umrechnungskurs am Bilanzstichtag bewertet. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr sind mit dem Umrechnungskurs am Bilanzstichtag oder dem höheren Kurs im Zeitpunkt ihrer Entstehung bewertet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden am Tag ihrer Entstehung mit standardisierten Kursen erfasst.

Im Konzernabschluss erfolgte die Umrechnung der Bilanzposten von nicht in Euro bilanzierenden Tochterunternehmen mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. Hiervon ausgenommen ist das Eigenkapital, das mit historischen Kursen umgerechnet wurde. Die Differenz zwischen dem Eigenkapital zum historischen Kurs und dem Eigenkapital zum Kurs am Bilanzstichtag ist als Ausgleichsposten aus Währungsumrechnung erfolgsneutral innerhalb des Eigenkapitals erfasst. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung der nicht in Euro bilanzierenden Tochterunternehmen wurden mit dem Durchschnittskurs für das Geschäftsjahr umgerechnet. Die hieraus resultierenden Differenzen wurden als Ausgleichsposten aus Währungsumrechnung erfolgsneutral innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen.

5. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist, dargestellt.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 301 (i. Vj. TEUR 914) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Die übrigen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen den Personalbereich (TEUR 2.172), Gewährleistungen (TEUR 530), ausstehende Rechnungen und zu erbringende Leistungen (TEUR 3.039) sowie sonstige Verpflichtungen (TEUR 854).

Im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel sind die Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten gegliedert.

Gesamt Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1-5 Jahre Restlaufzeit über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.221.573,70 966.573,70 255.000,00 0,00
Vorjahr 1.526.597,77 9.632,77 595.000,00 921.965,00
Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.648.179,92 5.648.179,92 0,00 0,00
Vorjahr 9.094.426,93 9.094.426,93 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.087,90 10.087,90 0,00 0,00
Vorjahr 3.049,73 3.049,73 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.399,07 2.399,07 0,00 0,00
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 7.507.974,59 7.507.974,59 0,00 0,00
Vorjahr 3.848.014,44 3.848.014,44 0,00 0,00
14.390.215,18 14.135.215,18 255.000,00 0,00
14.472.088,87 12.955.123,87 595.000,00 921.965,00

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind TEUR 4.385 (i. Vj. TEUR 1.716) aus Steuern und TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0) im Rahmen der sozialen Sicherheit enthalten.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2021 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Gebäude- und Fahrzeugmietverträgen sowie aus Bestellobligo i. H. v. TEUR 8.230 (i. Vj. TEUR 8.017).

7. Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB

Es besteht eine Grundschuld zu Gunsten eines Kreditinstituts für Verbindlichkeiten der STAR VENTURE GmbH, Böblingen i.H.v. EUR 1.219.810,00.

8. Erläuterungen zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

Europa: TEUR 98.435 (i. Vj. TEUR 90.557)

USA/ China/ Mexico: TEUR 20.465 (i. Vj. TEUR 32.314)

Für Altersversorgung wurden TEUR 87 (i. Vj. TEUR 69) aufgewendet.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 311 (i. Vj. EUR 96) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 374 (i. Vj. TEUR 57), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.010 (i. Vj. TEUR 2.720), Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 114 (i. Vj. TEUR 55), sowie Gewinne aus Anlagenverkäufen in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 3).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Zuführung zu Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 129 (i. Vj. TEUR 279), Verluste aus Anlagenverkäufen in Höhe von TEUR 141 (i. Vj. EUR 179), Forderungsverluste in Höhe von TEUR 20 (i. Vj. TEUR 9) sowie Währungsverluste in Höhe von TEUR 139 (i. Vj. TEUR 444).

In den Abschreibungen auf entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenständen des Anlagevermögens sind außerplanmässige Abschreibungen in Höhe von TEUR 965 (i.Vj. TEUR 2.355) enthalten.

9. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug 759. Es handelt sich ausschließlich um Angestellte.

Angaben zu nahestehenden Personen

Gegenüber den nachfolgenden nahestehenden Personen bestehen aus den beschriebenen Geschäftsbeziehungen Forderungen oder Verbindlichkeiten mit nachfolgend beschriebenen Konditionen:

Gegen die STAR VENTURE INVEST GmbH bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i. H. v. TEUR 113 (i. Vj. TEUR 9), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i. H. v. TEUR 217 (i. Vj. TEUR 42) sowie Forderungen aus Darlehen i. H. v. TEUR 12.837 (i. Vj. TEUR 15.900) und sonstige Verbindlichkeiten i.H.v. TEUR 890 (i.Vj. TEUR 0). Die Forderungen aus Darlehen sind verzinslich mit angemessenen Zinssätzen.

Gegen die STAR VENTURE INVEST Espania als 100 %-Tochter der STAR VENTURE INVEST GmbH bestehen angemessen verzinsliche Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 2.745 (i. Vj. 3.201).

Aus einer noch nicht ausbezahlten Ausschüttung resultiert eine verzinsliche Verbindlichkeit in Höhe von TEUR 132.

Beirat

Mitglieder des Beirats der STAR VENTURE GmbH waren im Geschäftsjahr:

Herr Dr. Franz-Jörg Semler, Rechtsanwalt, (Vorsitzender)

Herr Reiner Thede, Geschäftsführer

Frau Natalie Rau, Bankdirektorin

Herr Dr. Heinrich Reidelbach

Herr Andreas Lindemann, Geschäftsführer

Gesamtbezüge der Organe

Hinsichtlich der Angabe von Geschäftsführerbezügen wird von der Schutzklausel analog des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Abschlussprüferhonorar

Das von dem Abschlussprüfer des Konzernabschlusses sowie der Einzelabschlüsse für das Geschäftsjahr 2021 berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 245 und betrifft in Höhe von TEUR 164 Abschlussprüfungsleistungen und in Höhe von TEUR 81 Steuerberatungsleistungen.

Gesonderte Aufstellung Anteilsbesitz

Der Konsolidierungskreis umfasst folgende Unternehmen:

STAR VENTURE GmbH, Böblingen

 

Mutterunternehmen der

STAR COOPERATION GmbH, Böblingen (100 %)

 

Mutterunternehmen der

STAR EQUIPMENT GmbH, Böblingen (100 %)

STAR DISTRIBUTION GmbH, Böblingen (100 %)

STAR PUBLISHING GmbH, Böblingen (100 %)

STAR Cooperation USA, Inc.

 

(vormals STAR PUBLISHING USA, Inc.), USA (100 %)

STAR Systems GmbH, Böblingen (100 %)

STAR ENGINEERING GmbH, Böblingen 100%)

Star Auto Engineering Consulting (Shanghai) Co., Ltd. (100%)

Sense&lmage GmbH, Karlsruhe (100%)

atec innovation GmbH, Sindelfingen (100%)

STAR COOPERATION México, S. de R.L. de C.V. (100%)

EQUITY COOPERATION GmbH, Böblingen (100 %)

 

Mutterunternehmen der

STAR ELECTRONICS GmbH, Sindelfingen (100 %)

NewsCab GmbH (100 %)

STAR ELECTRONICS GmbH & Co. KG, Göppingen (100%) **

** Für die STAR ELECTRONICS GmbH & Co. KG wird die Befreiungsvorschrift des § 264b HGB bezüglich Jahresabschlussprüfung und veröffentlichung in Anspruch genommen.

Die Unternehmen werden gemäß § 290 Abs. 2 Nr. 1 HGB einbezogen.

Gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht zu konsolidierende Tochterunternehmen sind:

Beteiligungsquote Eigenkapital Jahresergebnis
- STAR COOPERATION Switzerland GmbH 100,00 % 92 TCHF 19 TCHF
- GERMAN STAR Publishing (Pty) Ltd. (Südarfrika) 100,00 % 3.591 TZAR -63 TZAR
- STAR ELECTRONICS Verwaltungs GmbH, Göppingen 100,00 % 27 TEUR 0 TEUR
- Atec Holding Limited, Thailand 49,00 % 2 TEUR * 0 TEUR *
- GAT Global Atec Trading Limited, Thailand 53,99 % 28 TEUR * 0 TEUR *

* Bei den gezeigten Werten handelt es sich um Vorjahreswerte.

Die Konsolidierung dieser Unternehmen unterbleibt, da deren Einbeziehung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist, da nur sehr geringe Außenumsätze getätigt wurden.

 

Böblingen, 21. April 2023

Prof. Dr. Alfred Neher

Sofia Neher

Anlagespiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021

Anschaffungs- und Herstellungskosten
31.12.2020 Währungsdifferenzen Zugänge Abgänge Umgliederungen 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähliche Rechte und Werte 9.161,25 0,00 0,00 0,00 0,00 9.161,25
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.765.979,81 1.888,03 657.185,31 -5.576.567,38 326.663,88 4.175.149,65
3. Geschäfts- oder Firmenwert 2.238.865,67 0,00 0,00 0,00 0,00 2.238.865,67
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 69.035,40 0,00 0,00 69.035,40
11.014.006,73 1.888,03 726.220,71 -5.576.567,38 326.663,88 6.492.211,97
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.234.020,05 3.040,14 286.902,68 -384.595,30 38.635,90 2.178.003,47
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.582.048,76 16.444,76 137.686,14 -90.426,64 173.162,90 1.818.915,92
3. Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung 7.014.377,86 109.414,07 592.465,67 -1.065.041,96 -538.462,68 6.112.752,96
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 54.593,85 4.738,02 99.765,39 0,00 0,00 159.097,26
10.885.040,52 133.636,99 1.116.819,88 -1.540.063,90 -326.663,88 10.268.769,61
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 40.526,05 0,00 0,00 0,00 0,00 40.526,05
2. Beteiligungen 45.796,27 0,00 200.000,00 -15.000,00 0,00 230.796,27
3. Sonstige Ausleihungen 15.056.213,84 0,00 25.370,53 0,00 0,00 15.081.584,37
- 15.142.536,16 0,00 225.370,53 -15.000,00 0,00 15.352.906,69
37.041.583,41 135.525,02 2.068.411,12 -7.131.631,28 0,00 32.113.888,27
Aufgelaufene Abschreibungen
31.12.2020 Währungsdifferenzen Zugänge Abgänge Umgliederungen 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähliche Rechte und Werte 9.161,25 0,00 0,00 0,00 0,00 9.161,25
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.566.454,33 28,74 1.352.927,85 -3.898.793,95 261.692,01 2.282.308,98
3. Geschäfts- oder Firmenwert 1.593.913,26 -1.562,38 148.109,72 0,00 0,00 1.740.460,60
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
6.169.528,84 -1.533,64 1.501.037,57 -3.898.793,95 261.692,01 4.031.930,83
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.386.760,96 3.977,66 320.202,20 -299.655,73 39.875,71 1.451.160,80
2. Technische Anlagen und Maschinen 634.872,00 2.269,50 300.142,46 -84.461,14 92.569,33 945.392,15
3. Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung 4.120.077,58 62.494,93 750.482,19 -961.848,66 394.137,05 3.577.068,99
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 54.593,85 4.738,02 0,00 0,00 0,00 59.331,87
6.196.304,39 73.480,11 1.370.826,85 -1.345.965,53 261.692,01 6.032.953,81
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 30.796,27 0,00 0,00 0,00 0,00 30.796,27
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
- 30.796,27 0,00 0,00 0,00 0,00 - 30.796,27
12.396.629,50 71.946,47 2.871.864,42 -5.244.759,48 0,00 10.095.680,91
Buchwerte
31.12.2021 30.12.2020
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähliche Rechte und Werte 0,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.892.840,67 4.199.525,48
3. Geschäfts- oder Firmenwert 498.405,07 644.952,41
4. Geleistete Anzahlungen 69.035,40 0,00
2.460.281,14 4.844.477,89
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 726.842,67 847.259,09
2. Technische Anlagen und Maschinen 873.523,77 947.176,76
3. Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung 2.535.683,97 2.894.300,28
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 99.765,39 0,00
4.235.815,80 4.688.736,13
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 40.526,05 40.526,05
2. Beteiligungen 200.000,00 15.000,00
3. Sonstige Ausleihungen 15.081.584,37 15.056.213,84
- 15.322.110,42 15.111.739,89
22.018.207,36 24.644.953,91

In den Abschreibungen auf entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenständen des Anlagevermögens sind außerplanmässige Abschreibungen in Höhe von EUR 2.354.577,84 enthalten.

KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

2021 2020
TEUR TEUR TEUR
Periodenergebnis 2.311 2.718
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 2.872 4.280
+/- Zunahme / - Abnahme der Rückstellungen 667 -2.527
- Sonstige zahlungsunwirksame Erträge 0 -218
-/ + Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva (die nicht der Investitions oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind) -2.467 3.141
+ / - Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva (die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind) 235 -1.561
+ Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 2.021 125
- Zinsergebnis -162 -148
+ Ertragsteueraufwand 1.496 837
- Ertragsteuerzahlungen -2.266 -2.378
= Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 4.707 4.269
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -726 -782
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -1.117 -4.948
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -225 -525
+ Erhaltene Zinsen 230 148
= Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit -1.838 -6.107
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -340 -339
- Gezahlte Zinsen -68 0
- Auszahlungen an andere Gesellschafter 0 -1.858
= Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit -408 -2.197
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 2.461 -4.035
+ / - Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 452 0
+ / - Konsolidierungskreisbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 0 -99
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 15.873 20.007
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 18.786 15.873
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Wertpapiere des Umlaufvermögens 3.644 3.678
+ Zahlungsmittel 15.143 12.204
- Jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten -1 -9
18.786 15.873

KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

Gezeichnetes Kapital Konzernrücklage Gewinnrücklagen Gewinnvortrag Ausgleichsposten Währungsumrechnung
EUR EUR EUR EUR EUR
Stand 1. Januar 2020 25.000,00 50.777,26 152.330,89 42.637.309,11 15.952,52
Umbuchung Konzernergebnis 0,00 0,00 0,00 6.863.740,86 0,00
Vorjahr
Währungskursänderung -232.734,25
Konzernergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Änderungen des
Konsolidierungskreises 0,00 0,00 264.739,00 0,00 0,00
Stand 31. Dezember 2020 25.000,00 50.777,26 417.069,89 49.501.049,97 -216.781,73
Stand 1. Januar 2021 25.000,00 50.777,26 417.069,89 49.501.049,97 -216.781,73
Umbuchung Konzernergebnis
Vorjahr 0,00 0,00 270.463,26 2.447.543,56 0,00
Währungskursänderung 0,00 0,00 0,00 0,00 472.592,63
Konzernergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Änderung des
Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand 31. Dezember 2021 25.000,00 50.777,26 687.533,15 51.948.593,53 255.810,90
Konzernergebnis (ohne n.b. Anteile) Eigenkapital des Mutterunternehmens Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
EUR EUR EUR EUR
Stand 1. Januar 2020 6.863.740,86 49.745.110,64 2.341.362,80 52.086.473,44
Umbuchung Konzernergebnis -6.863.740,86 0,00 0,00 0,00
Vorjahr
Währungskursänderung -232.734,25 -232.734,25
Konzernergebnis 2,718.006,82 2.718.006,82 0,00 2.718.006,82
Änderungen des
Konsolidierungskreises 0,00 264.739,00 -2.341.362,80 -2.076.623,80
Stand 31. Dezember 2020 2.718.006,82 52.495.122,21 0,00 52.495.122,21
Stand 1. Januar 2021 2.718.006,82 52.495.122,21 0,00 52.495.122,21
Umbuchung Konzernergebnis
Vorjahr -2.718.006,82 0,00 0,00 0,00
Währungskursänderung 0,00 472.592,63 0,00 472.592,63
Konzernergebnis 2.311.043,15 2.311.043,15 0,00 2.311.043,15
Änderung des
Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand 31. Dezember 2021 2.311.043,15 55.278.757,99 0,00 55.278.757,99

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Seit mehr als zwei Jahrzehnten begleiten wir unsere Kunden in zahlreichen Projekten aus den Branchen Automotive, Bau, Handels- und Konsumgüter, Medien und Entertainment, Pharma und Telekommunikation. Unsere Experten beraten, analysieren, optimieren und entwickeln.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit des Konzerns ist in folgende wesentliche Bereiche untergliedert:

STAR Cooperation

Kerngeschäft der Star Consulting ist die Beratung und Projektunterstützung im automobilen Sales & Marketing und After Sales für die namhaften Automobilhersteller sowie Handelsorganisationen und sonstiges produzierendes Gewerbe.

STAR Facility bietet professionelles Gebäude-, IT-, Empfangs-, Fuhrpark- und Flächenmanagement zum einen für die Star Gruppe und zum anderen für externe Kunden.

Das Geschäftsjahr 2021 verlief insgesamt auf Vorjahresniveau. Die Umsatzerlöse stiegen leicht bei einer etwas schwächeren Ergebnissituation.

STAR Engineering ist ein Ingenieur- und Beratungsdienstleistungsunternehmen mit den Schwerpunkten im technischen After Sales, Digital Engineering, Engineering Services, Life-cycle Management und Test-/ Prüfstandkonstruktion. Kunden sind hauptsächlich Automobilhersteller und Zulieferer.

Das Geschäftsvolumen 2021 ist gegenüber 2020 deutlich um 19% gestiegen, nachdem es in 2020 pandemiebedingt in ähnlicher Größenordnung gesunken war. Das Betriebsergebnis stieg stark überproportional zum Geschäftsvolumen auf ein Vielfaches des Vorjahres.

Die Umsätze resultieren überwiegend aus personalintensiven Projektaufträgen, die in den Vertragsformen Werkvertrag, Arbeitnehmerüberlassung und Dienstvertrag erbracht werden.

Die STAR Distribution erbringt für Ihre Kunden Steuerungs-, Logistik- und Distributionsleistungen. Ebenfalls gehören Logistikberatungsleistungen sowie Handelsgeschäfte zum Leistungsspektrum.

Das Geschäftsvolumen lag auf dem Niveau des Vorjahres. Aufgrund von Prozessverbesserungen an mehreren Logistikstandorten konnte das Betriebsergebnis um 80% gesteigert werden.

Die STAR Publishing ist im Medienmanagement tätig und erbringt Leistungen im Bereich Beratung, Kreation, Realisation und Logistik für alle Medienkanäle ihrer Kunden. Das Kerngeschäft umfasst die:

Marketingberatung

Kreation für Print, Film und Digitale Medien

Realisierung für Print, Film und Digitale Medien

Generalunternehmerschaft für medienaffine Produktionslogistik (JIS/JIT)

Zum zweiten Quartal entfiel bei unserer Tochtergesellschaft in den USA ein Projekt, welches die STAR Publishing GmbH aus Europa belieferte. Demzufolge sank der Umsatz 2021 um insgesamt 7 % gegenüber dem Vorjahr. Die übrigen Projekte liefen deutlich weniger schwankend als im noch stärker durch die Pandemie beeinflussten Geschäftsjahr 2020. Durch die damit einhergehende gestiegene Prozesseffizienz konnte in 2021 wieder ein Gewinn erwirtschaftet werden, nachdem im Geschäftsjahr 2020 noch ein Fehlbetrag ausgewiesen werden musste.

Die sense & image ergänzt unser bestehendes Angebot im Geschäftsfeld Medien durch kreative und digitale Expertise. Neben Qualifikationen aus den Fachgebieten 3D & Multimedia, Visual Design sowie Text und Konzeption zählen Web- und App-Entwicklung im B2B- und B2C-Bereich zum Tagesgeschäft.

Durch den gestiegenen Bedarf insbesondere an den digitalen Leistungen der Sense&Image GmbH konnten die Umsatzerlöse um 62 % gegenüber Vorjahr gesteigert werden bei jedoch leicht schwächerem Ergebnis.

Die Experten der STAR Systems entwickeln Strategien, Konzepte und Anwendungen für Digitales Business. Mit unseren Methoden, dem Wissen und den Produkten helfen wir unseren Kunden, neue Märkte zu erobern, Serviceprozesse zu verbessern und Kosten zu reduzieren. Hierbei setzen wir auf smarte Technologien, verfolgen Trends und investieren in innovative Lösungen. Schwerpunkte sind Business Itelligence, SAP Logistikprojekte, E-Commerce sowie Software-Testing.

Gegenüber dem Vorjahr konnte das Geschäftsvolumen um 13 % gesteigert werden. Aufgrund der besseren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnten die Auslastungsschwankungen reduziert werden wodurch sich das Betriebsergebnis gegenüber 2020 mehr als verdoppelte.

Die STAR Electronics GmbH unterstützt Kunden aus Forschung, Entwicklung, Produktion und Service mit Entwicklungsdienstleistungen für Testing-Tools, Prüfstandelektronik, Fahrzeugumbau und Kabelsätze.

Die Umsatzerlöse stiegen in 2021 um ca. 10 %. Der Jahresüberschuss konnte leicht überproportional gesteigert werden.

Die STAR Electronics GmbH & Co.KG vertieft und fokussiert auf Standard-Produkte im Umfeld der Vernetzung-Automotive und ergänzt damit das Portfolio zur Star Electronics in Sindelfingen ideal.

Die durch die Pandemie verursachte deutliche Investitionszurückhaltung auf Seiten unserer Kunden war auch in 2021 noch spürbar, wenngleich in etwas geringerem Maße als im Vorjahr. Beginnende Steigerungen bei den Kosten für elektronische Bauteile drückten leicht auf die Marge. Insgesamt standen in 2021 Umsatzsteigerungen von 25 % zu Buche bei einem leicht rückläufigen Jahresüberschuss.

Die atec innovation ergänzt das bestehende Angebot im Geschäftsfeld Engineering & EE- Solutions durch kreative und innovative Expertise. Die atec innovation GmbH ist die Innovationsschmiede der STAR Gruppe. Sie setzt erfolgreich kreative Produktideen um und begleitet den kompletten Produktlebenszyklus von der Ideenfindungsphase bis hin zur Serienfertigung. Ergänzt wird das Leistungsspektrum der atec innovation GmbH um Konstruktionsleistungen sowie eine eigene Kleinserienfertigung.

Trotz um 21 % reduzierter Erlöse konnte aufgrund Effizienzsteigerungen ein positives Betriebsergebnis erwirtschaftet werden nachdem im Vorjahr noch ein Verlust zu Buche stand.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gruppe betreibt Weiterentwicklung von vorhandenen Dienstleistungslösungen und Produkten durch einen standardisierten Produktmanagement- und Innovationsprozess sowie durch die atec innovation GmbH. Ferner entwickeln die Star Electronics GmbH & Co. KG sowie die Star Electronics GmbH elektronische Produkte.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Obwohl das Jahr 2021 nach wie vor vom Corona-Infektionsgeschehen beeinflusst war, lag das Bruttoinlandsprokukt (preisbereinigt) um 2,7 % über dem Vorjahr.

Die verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedinungen führten auch bei unseren Hauptkunden zu einer im Vergleich zum Vorjahr erhöhten Auftragsvergabe.

2. Lage der Gesellschaft

a. Vermögenslage

Die Vermögenslage des Konzerns kann als solide bezeichnet werden. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und der Verbindlichkeiten werden stabil gehalten. Die Struktur und deren Entwicklung gegenüber dem Vorjahr sind nachfolgend dargestellt.

Vermögensstruktur

2021 2020 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Immaterielle Vermögensgegenstände 2.460 3,1 4.849 6,4 -2.389 -49,3 %
Sachanlagen 4.236 5,4 4.818 6,4 -582 -12,1 %
Finanzanlagen 15.322 19,5 15112 19,9 210 1,4 %
Langfristig gebundenes Vermögen 22.018 28,0 24.779 32,7 -2.761 -11,1 %
Vorräte 5.910 7,5 11.149 14,7 -5.239 -47,0 %
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0 -3 0 3 -100,0 %
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 27.487 35,2 19.530 25,7 7.957 40,7 %
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 225 0,3 378 0,5 -153 -40,5 %
Sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten 3.989 5,1 4.089 5,4 -100 -2,4 %
Wertpapiere 3.644 4,6 3678 4,9 -34 -0,9 %
Liquide Mittel 15.143 19,3 12.204 16,1 2.939 24,1 %
Kurzfristig gebundenes Vermögen 56.398 72,0 51.025 67,3 5.373 10,5 %
78.416 100,0 75.804 100,0 2.612 3,4 %
Kapitalstruktur 2021 2020 Veränderung
TEUR % TEUR in % TEUR in %
Festkapital 25 0 25 0 0 0,0 %
Rücklagen und Bilanzgewinn 55.254 70,5 52.470 69,2 2.784 5,3 %
Eigenkapital 55.279 70,5 52.495 69,2 2.784 5,3 %
Pensionsrückstellung 1.493 1,9 1.456 1,9 37 2,5 %
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.221 1,6 1.518 2,0 -297 -19,6 %
Langfristiges Fremdkapital 2.714 3,5 2.974 3,9 -260 -8,7 %
Rückstellungen 7.228 9,2 7.368 9,7 -140 -1,9 %
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 9 0 -9 -100,0 %
0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.648 7,2 9.094 12,1 -3.446 -37,9 %
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen und beteiligten Unternehmen 12 0 3 0 9 300,0 %
Übrige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten 7.535 9,6 3.861 5,1 3.674 95,2 %
Kurzfristiges Fremdkapital 20.423 26,0 20.335 26,9 88 0,4 %
78.416 100,0 75.804 100,0 2.612 3,4 %

Kapitalstruktur

Die Kapitalstruktur des Konzerns ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote stieg abermals leicht um 1,3% auf 70,5%. Die Struktur und deren Entwicklungen gegenüber dem Vorjahr sind nachfolgend dargestellt.

Das Fremdkapital besteht, abgesehen von geringen Pensionsverpflichtungen und Bankendarlehen, ausschließlich aus kurzfristigen Schulden.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 7,2% der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen.

b. Finanzlage

In der indirekt ermittelten Konzernkapitalflussrechnung ist dargestellt, wie sich im Konzerngeschäftsjahr die Ein- und Auszahlungen insgesamt auf den Finanzmittelfonds ausgewirkt haben.

Bezogen auf den Finanzmittelfond "flüssige Mittel" hatte der Konzern aus dem laufenden Geschäftsbetrieb einen Mittelzufluss von T€ 4.707 (VJ T€ 4.269), aus der Investitionstätigkeit einen Finanzbedarf von T€ -1.838 (VJ T€ -6.107) und aus der Finanzierungstätigkeit einen Finanzbedarf von T€ -408 (VJ T€ -2.197). Als Auszahlung aus Finanzierungstätigkeit ist für 2020 auch die Auszahlung an den bisherigen Mitgesellschafter der STAR Distribution in Höhe von 1.858 T€ (VJ T€ 0) genannt, welche im Zuge der vollständigen Anteilsübernahme erfolgte.

Der insgesamt zu deckende Bedarf wurde vollständig aus Mittelzuflüssen des Geschäftsjahres geleistet und darüber hinaus erhöhte sich der Finanzmittelfons um T€ 2.461 auf T€ 18.786.

c. Ertragslage

Zur Darstellung der Ertragslage des Konzerns werden nachfolgend die Konzerngewinn- und Verlustrechnung der letzten beiden Geschäftsjahre nach betriebswirtschaftlichen Kriterien zusammengefasst und einander gegenübergestellt.

Ertragslage

2021 2020 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 118.900 99,7 122.870 99,9 -3.970 -3,2 %
Bestandsveränderung 315 0,3 113 0,1 202 178,8 %
Betriebsleistung 119.215 100,0 122.983 100 -3.768 -3,1 %
Materialaufwand 47.473 39,8 51.741 42,1 -4.268 -8,2 %
Personalaufwand 47.830 40,1 49.561 40,3 -1.731 -3,5 %
Abschreibungen 2.872 2,4 4.281 3,5 -1.409 -32,9 %
Sonstige betriebliche Aufwendungen 19.990 16,8 17.578 14,3 2.412 13,7 %
Sonstige Steuern 9 0 24 0 -15 -62,5 %
Betriebsaufwand 118.174 99,1 123.185 100,2 -5.011 -4,1 %
0
Sonstige betriebliche Erträge 2.625 2,2 3.641 3 -1.016 -27,9 %
Betriebsergebnis 3.666 3,1 3.439 2,8 227 6,6 %
Finanzergebnis 141 0,1 116 0,1 25 21,6 %
Ergebnis vor Steuern 3.807 3,2 3.555 2,9 252 7,1 %
Ertragsteuern 1.496 1,3 837 0,7 659 78,7 %
Jahresergebnis 2.311 1,9 2.718 2,2 -407 -15,0 %

Obwohl die meisten Gesellschaften des Konzerns den Umsatz steigern konnten, reduzierte sich der Gesamtumsatz leicht um 3,2%. Grund ist der unterjährige Wegfall eines großen Projektes in den USA. Das Betriebsergebnis stieg leicht gegenüber dem Vorjahr (+6,6%) auf nunmehr 3.666 T€.

3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Leistungsindikatoren können pro Gesellschaft variieren. Meist ist neben den klassischen finanziellen Leistungsindikatoren wie Umsatzwachstum und -rendite aufgrund der hohen Personalintensität die Produktivität von entscheidender Bedeutung. Des Weiteren beobachten wir die Eigenkapitalquote sowie den operativen Cash Flow. Die Leistungsindikatoren haben wir in das Qualitätsmanagement der Gruppe übernommen.

Auf Gruppenebene reduzierte sich der Umsatz um 3,2%, die Umsatzrendite bezogen auf das Ergebnis vor Steuern steigerte sich um 0,3 Punkte auf 3,2%.

III. Prognosebericht

Die Ungewissheit hinsichtlich der nationalen und weltweiten Auswirkungen und konjunkturellen Folgen der Corona-Krise und der sich aus der Situation in der Ukraine ergebenden Folgen erschwerten eine genaue Prognose der Geschäftsentwicklung für das Jahr 2022. Die skizzierten Rahmenbedingungen treffen auf eine zusätzliche enorme Unsicherheit im Hinblick auf die Preisentwicklung unserer Vorprodukte und die Verfügbarkeit von personellen Ressourcen. Die in 2021 in einzelnen Betriebseinheiten anteiligen Kurzarbeitsphasen werden jedoch voraussichtlich nur eingeschränkt fortgesetzt.

Insgesamt gehen wir aufgrund des bereits bekannten Wegfalls eines volumenstarken Projektes von ca. 10 % sinkenden Umsätzen aus. Die Ertragslage wird aus heutiger Sicht stabil bleiben.

Bezüglich der Risiken verweisen wir auf unseren Risikobericht.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Übergeordnetes Ziel des Risikomanagements ist die Absicherung gegen finanzielle und haftungsrechtliche Risiken jeglicher Art.

Die skizzierten konjunkturellen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen sowie das durch das Coronavirus zum einen und durch die Situation in der Ukraine zum anderen verursachte Gesamtumfeld führen zu einer erheblichen Unsicherheit bezüglich unseres Geschäftsvolumens.

2. Chancenbericht

Die Zusammenarbeit mit unseren Kunden sowie sich schneller verändernde Marktsituationen erfordern zunehmend die Vernetzung weiterer Kompetenzfelder, die durch das Angebot in der STAR Gruppe gut abgedeckt werden. In der Möglichkeit, Leistungspakete aus einer Hand anzubieten, sehen wir gerade in einem herausfordernden Umfeld einen nicht zu unterschätzenden USP.

Durch unsere immer wichtiger werdende Digitalkompetenz, den in den letzten Jahren verstärkt betriebenen Auf- und Ausbau unserer sonstigen Kompetenzfelder sowie die kontinuierliche Verbesserung unserer Vertriebsstrukturen sehen wir gute Chancen, die Nachfrage nach unseren Leistungen auch zukünftig zu steigern.

3. Gesamtaussage

Aufgrund des derzeitigen Gesamtumfeldes ist die Abschätzung des Geschäftsverlaufes 2022 und 2023 erschwert. Aus heutiger Sicht gehen wir von einer Umsatzreduzierung von ungefähr 10% für 2022 aus, bei stabiler Ertragslage. Langfristig gehen wir aufgrund der guten Marktpositionierung und des vorangetriebenen Ausbaus unseres Leistungsportfolios von einer positiven Entwicklung des Unternehmens aus.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten sowie das Wertpapiervermögen.

Der Konzern verfügt über einen strukturieren Bonitätsprüfungsprozess sowie über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme.

Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt der Konzern eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

 

Böblingen, den 21. April 2023

Dr. Alfred Neher

Sofia Neher

A. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Star Venture GmbH, Böblingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Star Venture GmbH, Böblingen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Star Venture GmbH, Böblingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der in der Anlage genannten Bestandteile des Konzernlageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 24. Mai 2023

Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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AXEL HOLTZ, WIRTSCHAFTSPRÜFER

FRANK M. MÜLLER, WIRTSCHAFTSPRÜFER

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