Großhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
KLN Ultraschall AG
Odenwaldstraße 8, 64646 Heppenheim (Bergstraße), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Guido Ewers zum Rode seit 23.12.2025 | Vorstandsmitglied |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KLN Ultraschall AGHeppenheim (Bergstraße)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2012 bis zum 30.06.2013Bilanz zum 30. Juni 2013Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2012 bis 30. Juni 2013
Anhang für das Geschäftsjahr 2012/2013A. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss zum 30. Juni 2013 ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) sowie den einschlägigen Bestimmungen der Satzung aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Zur besseren Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, werden die im Vorjahr unter dem Posten Aufwendungen für bezogene Leistungen dargestellten Instandhaltungsaufwendungen im vorliegenden Abschluss unter dem Posten sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen. Darüber hinaus werden die im Vorjahr unter den sonstigen Verbindlichkeiten bzw. sonstigen Forderungen ausgewiesenen Verbindlichkeiten und Forderungen aus der Umsatzsteuer aufgrund der umsatzsteuerlichen Organschaft mit der Crest Europe GmbH im Geschäftsjahr unter den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Anpassungen der Vorjahreszahlen wurden nicht vorgenommen. Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen des § 288 Absatz 2 HGB teilweise in Anspruch. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 bis 8 Jahren (Software) abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Auf der Grundlage zulässiger Höchstsätze werden Vermögensgegenstände, die bis zum 30.06.2009 zugegangen sind, degressiv abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des historischen Umrechnungskurses bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten sowie den Sondereinzelkosten der Fertigung auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und die der allgemeinen Verwaltung sowie für freiwillige soziale Aufwendungen. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen und dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwertes angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 4,98 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 1,0 % berücksichtigt. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. C. Angaben zu einzelnen Posten der BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Umlaufvermögen Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von € 143.038,83 ausgewiesen. Unter den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen werden Forderungen gegen Gesellschafter von € 519.616,70 ausgewiesen. Eigenkapital Das Grundkapital beträgt T€ 1.000, eingeteilt in 2.000 Stück Namensaktien mit einem rechnerischen Nennbetrag von € 500,00 je Aktie. Im Posten Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von € 4.141.579,52 enthalten. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen sind nach versicherungsmathematischer Methode unter Anwendung des Projected Unit Credit-Verfahrens sowie auf Grundlage der Richttafeln 2005G von Prof. Klaus Heubeck bewertet worden. Grundlegende Annahmen der Berechnung sind der Rechnungszinssatz von 4,98 % und die Rentendynamik von 1 %. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht Gebrauch, den notwendigen Zuführungsbetrag aufgrund der BilMoG-Umstellung auf 15 Jahre zu verteilen. Die Zuführungsbeträge werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "außerordentliche Aufwendungen" erfasst. Zum Bilanzstichtag beträgt der noch nicht erfasste Zuführungsbetrag (Unterdeckung) € 694.128,80. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsverpflichtungen, Altersteilzeit, Bonus- und Provisionsverpflichtungen, Gewährleistungen sowie Berufsgenossenschaftsbeiträge. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren sind nicht vorhanden. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind insgesamt T€ 750 durch Grundschulden besichert. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 426 ausgewiesen. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse in einem Gesamtbetrag von T€ 2.156 mit deren Eintritt aufgrund der geringen Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme nicht gerechnet wird. Es handelt sich um Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen. Die Gesellschaft hat eine gesamtschuldnerische Mithaftung zugunsten eines verbundenen Unternehmens übernommen. Die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung dieser Gesellschaften lassen eine Inanspruchnahme aus diesen Zusagen nicht erkennen. Die Gesellschaft haftet gemäß § 73 AO als Organgesellschaft für Steuern des Organträgers. Das Risiko der Inanspruchnahme hieraus wird aufgrund der Finanzsituation des Organträgers als vernachlässigbar eingestuft. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und auch nicht nach den §§ 251, 285 Nr. 3 HGB anzugeben sind, betragen T€ 96. D. Sonstige AngabenAußerordentliche Aufwendungen Unter den Posten "außerordentliche Aufwendungen" sind die erforderlichen Anpassungen an die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nach dem BilMoG erfasst, soweit diese ergebniswirksam zu erfassen sind. Im Einzelnen betraf dies die Anpassung des Bilanzpostens der Pensionsrückstellung mit T€ 58. Belegschaft Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:
Vorstand Hauptamtlicher Vorstand der Gesellschaft ist:
Hinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Aufsichtsrat Mitglieder des Aufsichtsrats waren im Geschäftsjahr
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr keine Bezüge erhalten. Anteilsbesitz Die Gesellschaft ist an der KLN Ultrasonics (Shanghai) Co. Ltd. zu 100 % beteiligt. Diese verfügt über ein registriertes Kapital von T€ 144 (US$ 200.000).
Konzernverhältnisse Mutterunternehmen, das einen Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Crest Ultrasonics, Trenton NJ, USA.
Heppenheim, den 18. September 2013 Dr. Joachim Natrop, Vorstand Der Jahresabschluss zum 30.06.2013 wurde mit Beschluss vom 8. Januar 2014 festgestellt und genehmigt. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2012/2013
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012/2013A. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS EINSCHLIESSLICH DES GESCHÄFTSERGEBNISSESI. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Der Maschinenbau der Branche wird relativ stark von den Absatzentwicklungen der Teilezulieferer der Automobilindustrie beeinflusst. Zur Zeit profitiert die gesamte Branche von den hohen Absatzzahlen und Modelwechseln der Automobilindustrie sowie der positiven Entwicklung im deutschen Maschinenbau. II. Rohergebnis- und Auftragsentwicklung Im abgelaufenen Geschäftsjahr steigerte sich das Rohergebnis von € 13,8 Mio. auf € 14,9 Mio. Dies entspricht einem Anstieg von 8,0%. Im Produktbereich "Reinigungstechnik" stagnierte der Umsatz gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf einem Niveau von € 4,8 Mio. Der Auftragseingang verringerte sich mit 21,7% von € 5,1 Mio. auf € 4,0 Mio. gegenüber dem Vorjahr. Durch die Konzentration auf rentable Aufträge im Bereich der Reinigungstechnik konnte der Deckungsbeitrag gegenüber dem Vorjahr gehalten werden. Auftragseingänge und Umsätze sind jedoch starken Schwankungen unterworfen und rückläufig. Im Produktbereich "Verbindungstechnik" verringerte sich der Umsatz um 4,6% von € 21,4 Mio. auf € 20,4 Mio. Der Auftragseingang erhöhte sich jedoch stark um 27,4% von € 20,3 Mio. auf € 25,9 Mio. Die im Geschäftsjahr 2012/2013 erfolgten Rückgänge im Umsatz, resultieren aus einer Konsolidierung der Umsätze gegenüber dem Vorjahr, das stark durch einen damals erfolgten Modellwechsel von einem der wichtigsten Kunden im Bereich der Automobilindustrie beeinflusst war. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung von € 1,7 Mio. konnte die Gesamtleistung um € 0,5 Mio. auf € 26,9 Mio. gesteigert werden. Im Bereich der Reinigungstechnik waren die Umsätze zwar zufriedenstellend, jedoch sind die Auftragseingänge als Indikator für zukünftige Umsätze zu niedrig. Der Auftragsbestand zum Geschäftsjahresende hat sich gegenüber dem Vorjahr, bei leicht gesunkenen Umsatzzahlen, von € 10,4 Mio. auf € 15,1 Mio. relativ stark erhöht. III. Geschäftsergebnis Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beläuft sich auf T€ 2.148 (Vorjahr T€ 1.978). Das Jahresergebnis im Sinne des § 275 Abs. 2 HGB beläuft sich auf T€ 2.070 und hat sich gegenüber dem Vorjahr nochmals verbessert. Nach den Umsatzrückgängen in Folge der Wirtschafts- und Finanzkrise verzeichnete das Unternehmen eine deutliche Erholung in Umsatz und Ertrag. Bereits in 2009/2010 hatte sich mit dem gestiegenen Auftragseingang eine Kehrtwende abgezeichnet. IV. Produktion Schwerpunkte des Unternehmens liegen für beide Produktbereiche im Sondermaschinenbau von Ultraschall-Reinigungsanlagen sowie Maschinen der Kunststoffverbindungstechnik. Dabei verfügt das Unternehmen über eine hohe Fertigungstiefe. Kleinere Standardanlagen werden überwiegend bei verbundenen Unternehmen der CREST-Gruppe zugekauft. Die Blechfertigung, die Schweißerei und die Lackiererei wird am Standort in Fürth fortgeführt, die ursprüngliche Montagehalle ist vermietet. V. Beschaffung Mit allen Systemlieferanten werden regelmäßig Konditionen verhandelt. Neben Skonto-Zahlungszielen wird dabei verstärkt auf Qualitätsziele und Mengennachlässe geachtet. Seit mehreren Jahren liegen Anstrengungen im Ausbau der technischen Wareneingangsprüfung und Qualitätskontrolle. VI. Investitionen Im Geschäftsjahr 2012/2013 gab es Ersatzinvestitionen im Bereich des Maschinenparks, der EDV und des Fuhrparks. VII. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Die Finanzierung des Neubaus in Heppenheim erfolgt durch ein Darlehen bei der IKB Deutsche Industriebank mit einer Laufzeit von 10 Jahren. Hierbei wird das Programm ERP-Innovation der KfW Kreditanstalt für Wiederaufbau mit einer 50%igen Nachrangtranche (Mezzaninekapital) eingesetzt. Für das laufende Geschäftsjahr sind im normalen Umfang Ersatzinvestitionen an beiden Standorten eingeplant. VIII. Personal- und Sozialbereich Wegen des nachhaltig hohen Auftragseinganges wurden im produktiven Bereich Neueinstellungen getätigt. Gleichzeitig hat das Aufkommen an Überstunden gegenüber den Vorjahren entsprechend zugenommen. Zur Realisierung der starken Zuwachse im Umsatz wurden seit Beginn des Geschäftsjahres im Bereich der elektrischen, mechanischen und der Werkzeugkonstruktion sowie der Montage und dem Schaltschrankbau Fremd- und Leasingpersonal beschäftigt. Seit Mitte der 90er Jahre bildet das Unternehmen Auszubildende aus. Im laufenden Geschäftsjahr wurden zusätzlich Mechatroniker sowie Industrie-Mechaniker als Auszubildende eingestellt. Die Ausbildungsquote liegt bei ungefähr 10%. Das Unternehmen bietet zahlreiche interne und externe Ausbildungsmöglichkeiten. Gefördert werden berufliche Qualifizierungsmaßnahmen zum Techniker, Meister sowie Mechatroniker. Regelmäßig absolvieren Schüler, Studenten und Berufs-Umschüler entsprechende kaufmännische und technische Praktika. Gleichzeitig bieten wir Studenten an, ihre Studien- und Bachelorarbeiten in unserem Haus zu absolvieren. Das Unternehmen startete Mitte 2013 mit 2 Studenten an der Dualen Hochschule in Darmstadt mit dem Studiengang Mechatronik. IX. Umweltschutz Das Versuchslabor des Produktbereichs Reinigungstechnik wird regelmäßig auf mögliche Gewässer-Risiken untersucht. Das Unternehmen arbeitet dabei mit externen Sachverständigen zusammen. Schmutz und Abwässer des Reinigungslabors werden in einer dafür vorhandenen Destille wiederaufbereitet. X. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Die Betriebsrenten werden seit dem Jahr 2000 kontinuierlich an die Einkommensentwicklung angepasst. In 2013 erfolgte eine Anpassung um 1%. Auch in Zukunft wird die Dominanz der Pensionsrückstellung in der Bilanz sowie die allgemeine Entwicklung der Renten im Hinblick auf jährliche Nettolohnsteigerungen und steigende Lebenserwartungen die Gesellschaft stark beanspruchen. B. DARSTELLUNG DER LAGE Des UNTERNEHMENSI. Vermögens- und Finanzlage Gegenüber dem Vergleichsjahreszeitraum hat sich die Liquidität der Gesellschaft deutlich verbessert. Dies resultiert aus einer positiven Entwicklung des Cash Flows aufgrund von weiteren Rückgängen im Bereich der Forderungen. Investitionen erfolgten alternativ zu entsprechenden Leasingoptionen. Im Rahmen der Möglichkeiten wurden Skonto-Zahlungsziele zugunsten von Skonto-Erträgen genutzt. Skontoaufwendungen, d.h. die Gewährung von Skonto-Zahlungszielen an Kunden, wurden in den vergangenen Jahren aus Ertragsgesichtspunkten vermindert. II. Ertragslage Der Auftragsbestand der Gesellschaft betrug zum 30.06.2013 € 15,1 Mio., die Auslastung der vorhandenen Kapazitäten ist dadurch im Projektgeschäft bis Februar 2014 gesichert. Die Ertragslage hat sich im Verlauf des Geschäftsjahres 2012/2013 verbessert. Dies lag an den deutlich gestiegenen Deckungsbeiträgen sowie an der erhöhten Gesamtleistung. C. NACHTRAGSBERICHTVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, über die nach § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB zu berichten wäre, sind nicht eingetreten. D. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNGKLN Ultraschall AG deckt im Bereich der industriellen Reinigungstechnik sowie Kunststoffverbindungstechnik nahezu alle am Markt gängigen Verfahren ab. Alle Verfahren befinden sich in einem kontinuierlichen Prozess der Optimierung. Im vergangenen Geschäftsjahr war ein Schwerpunkt, in der Infrarotschweißtechnik zusätzliche Marktanteile zu gewinnen. Hierzu wurden produkt- und kundenspezifische Entwicklungen durchgeführt. Es wurden Sonderanlagenkonzepte zum Schweißen von Instrumententafeln, Filtern und Saugrohrsystemen entwickelt. Weiterhin wurden Module entwickelt und eingeführt, um im Ladeluftrohrbereich flexible Anlagen bauen zu können. Verschiedene Anlagenkonzepte konnten somit auf dem Markt eingeführt werden. Im Ultraschallbereich wurde ein Anlagenkonzept auf Rundtelleranlagen zum Endbearbeiten von Türseitenverkleidungen realisiert. Durch die ständige Optimierung konnten die Kosten gesenkt werden. In der Vibrationstechnik wurde die Vibrationseinheit für Großanlagen, fertigungstechnisch so überarbeitet, dass die Lebensdauer und die Qualität deutlich erhöht werden kann. Gleichzeitig werden für verschiedene Anlagentypen servomotorische Antriebe entwickelt und als eine Option zur Hydraulik integriert. Die Reinigungstechnik wird ständig den Marktanforderungen angepasst. So wurde ein Generatortyp komplett überarbeitet, um besonders im Servicebereich eine Alternative anbieten zu können. E. NIEDERLASSUNGSBERICHTEs besteht eine Zweigniederlassung in Fürth. Entgegen der ursprünglichen Planung wurde die Niederlassung nicht aufgelöst. Die Produktionshalle mit den Bereichen Blechfertigung, Schweisserei und Lackiererei wird fortgeführt, die ursprüngliche Montagehalle wurde vermietet und wird als Lagerfläche benutzt. F. RISIKOBERICHT UND PROGNOSEBERICHTI. Risikobericht Ein frühzeitiges Erkennen von Risiken sowie deren Erfassung, Bewertung und Überwachung sind Grundlagen einer erfolgreichen Unternehmensführung. Das Risikomanagement-System beinhaltet alle Planungs-, Controlling- und Berichterstattungssysteme. Der Risikokatalog führt die wesentlichen Risiken für das Unternehmen auf. Mindestens einmal jährlich werden Risiken im Rahmen von Risikoinventuren systematisch für alle Funktionsbereiche sowie bereichsübergreifend identifiziert und aktualisiert. Jedes Risiko wird hinsichtlich der Schadenshöhe und der Eintrittswahrscheinlichkeit beurteilt. Darüber hinaus werden Aktivitäten und Instrumente beschrieben, mittels derer Unregelmäßigkeiten rechtzeitig erkannt werden sollen. Im Eintrittsfall werden Meldeketten ausgelöst und Gegenmaßnahmen eingeleitet. Das Risikomanagement-System erfüllt die Anforderungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG). Die Gesellschaft ist in der Lage, bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und darauf schnell und angemessen zu reagieren. Nachfolgend werden die wesentlichen Risiken näher erläutert: Risiken in Vorräten und Forderungen Die Vorräte und Forderungen bilden einen zentralen Bestandteil des monatlichen Berichtswesens, auf dessen Basis wesentliche Abweichungen erkannt werden. Auf der Basis vertiefender Analysen werden dann Gegenmaßnahmen eingeleitet und so Wertberichtigungen und Problemen in der Vorratsstruktur vorgebeugt. Das Vorratsmanagement unterliegt einer permanenten Optimierung der Beschaffungskette. Existenzgefährdende Forderungsausfallrisiken bestehen nicht. Die Kunden werden einzeln überwacht. Das Forderungsausfallrisiko wird durch ein internes Forderungsmanagementsystem begrenzt. Alle Kunden werden permanent hinsichtlich ihres Zahlungsverhaltens überprüft. Neukunden werden mit Hilfe von externen Datenquellen auf ihre Bonität untersucht. Zahlungsart, Zahlungsziel und Rechnungsstellungsarten werden in Abhängigkeit der Bonität des Kunden definiert. Bei Zahlungsverzug wird automatisch ein Lieferstopp erzeugt. Rechtliche Risiken und Haftungsrisiken In einem weltweit operierenden Unternehmen mit Schwerpunkten im Sondermaschinenbau kommt es zeitweise zu Rechtsstreitigkeiten. Um rechtlichen Risiken vorzubeugen, werden alle wesentlichen Rechtsgeschäfte durch die Unternehmensleitung geprüft und genehmigt. Haftungsrisiken und Schadensfälle werden durch Versicherungen minimiert. Für das verbleibende Risiko sowie für Rechtsberatungskosten werden Rückstellungen gebildet, soweit eine Inanspruchnahme wahrscheinlich ist. Versicherung Einen wesentlichen Bestandteil des Risikomanagements bildet der Versicherungsbereich, durch den bedeutende Risiken wie Betriebsunterbrechungen, Verlust von Waren und Gebäuden sowie Schadenersatzansprüche zentral abgesichert werden. An dieser Strategie wurde auch bei steigenden Versicherungsprämien sowie einer Verknappung des Angebots der versicherbaren Leistungen auf dem Versicherungsmarkt festgehalten. Der Versicherungsschutz wird durch präventive Maßnahmen ergänzt. Risiken der Unternehmensführung Das Geschäft wird zentral von der Unternehmensleitung betrieben. Alle leitenden Mitarbeiter sind der verantwortungsvollen Unternehmensführung verpflichtet. Darüber hinaus werden die intern bestehenden Autorisierungsregelungen regelmäßig überprüft und weiterentwickelt. Dennoch kann bei der hohen unternehmerischen Verantwortung, trotz mehrstufiger Prüfungs- und Controllingmechanismen, die Gefahr des Missbrauchs eingeräumter Handelsvollmachten nicht völlig ausgeschlossen werden. Beschaffung, Produktion, Logistik und Vertrieb Es sind für die Bereiche Beschaffung, Logistik und Vertrieb keine besonderen Risiken erkennbar. Die Abhängigkeit von Lieferanten wird durch eine Nivellierung der Anteile der Lieferanten sowie die Vermarktung aller relevanten Marken begrenzt. Besondere vertriebliche Risiken sind nicht vorhanden. Eine Abhängigkeit von einzelnen Kunden ist nicht vorhanden. Risiken aus Informationstechnologie Zur Abwicklung von Geschäftsprozessen nutzt die Gesellschaft IT-gestützte Kommunikationssysteme. Hierdurch entsteht ein Risiko durch den Ausfall von Systemen. Zur Minimierung dieser Risiken nutzt die Gesellschaft die Erfahrungen interner und externer Hard- und Softwarespezialisten. Währungs- und Zinsrisiko Währungs- und Zinsrisiken bestehen nicht. II. Prognosebericht Insgesamt wird im Wirtschaftsjahr 2013/2014 aufgrund des hohen Auftragsbestandes mit deutlich steigenden Umsätzen gerechnet. Der Auftragseingang wird sich auf dem Niveau des Vorjahres stabilisieren. Für das Geschäftsjahr 2014/2015 können wir aufgrund der in der Vergangenheit festgestellten Schwankungen im Auftragseingang, die sich kurzfristig niederschlagen können, derzeit noch keine entsprechende Aussage treffen. Insgesamt erwarten wir jedoch auch für das Geschäftsjahr 2014/2015 ein positives Jahresergebnis. Dabei wird die Entwicklung der Deckungsbeiträge im Vordergrund stehen und das Unternehmen wird durch gezielte Standardisierung und kostengünstigen Einkauf versuchen, diese Ziele zu erreichen. Der Produktbereich der Kunststoffverbindungstechnik wird mit der Entwicklung neuer und innovativer Verfahren, vom derzeitigem Wachstum und dem Trend in der Automobilindustrie zu immer mehr Modellvarianten profitieren. Dies zeichnet sich besonders im Interieur-Bereich ab.
Heppenheim, den 18. September 2013 Der Vorstand Dr. Joachim Natrop In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der KLN Ultraschall AG für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2012 bis 30. Juni 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Karlsruhe, den 19. September 2013 dhmp
GmbH & Co. KG
Olaf Meyer, Wirtschaftsprüfer Frank Berger, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrates
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| PROTOKOLL DER
ORDENTLICHEN HAUPTVERSAMMLUNG
DER KLN ULTRASCHALL AG VOM 8. JANUAR 2014 |
MINUTES OF THE ORDINARY
GENERAL MEETING
OF KLN ULTRASCHALL AG OF JANUARY 8, 2014 |
| 1. Formalien | 1. Formalities |
| 1.1 Ort und Dauer | 1.1 Venue and duration |
| Heppenheim, am 8. Januar 2014 | Heppenheim, January 8, 2014 |
| 1.2 Teilnehmer | 1.2 Attendees |
| Einziger Teilnehmer ist der Vertreter der alleinigen Aktionärin, der Crest Europe GmbH, Herr J. Michael Goodson. Er übernimmt den Vorsitz der Hauptversammlung. | The sole attendee is the representative of the sole shareholder, Crest Europe GmbH, Mr. J. Michael Goodson. He assumes the chairmanship of the general meeting. |
| Der Vorsitzende stellt fest, dass das gesamte Aktienkapital vertreten ist und dass die Versammlung beschlussfähig ist. | The chairman determines that the entire share capital is represented, and that a quorum exists. |
| Auf die Frist- und Formvorschriften verzichtet die Aktionärin (§ 121 AktG). | The shareholder waives the obligation on notice and formal regulations (Sec. 121 para. 6 AktG ["Aktiengesetz": "German Corporation Act"]). |
| 2. Protokoll | 2. Minutes |
| Die Hauptversammlung beschließt einstimmig, den Bilanzgewinn von EUR 4.141.579,52 auf neue Rechnung vorzutragen. | The general meeting decide unanimously to carry forward the retained earnings of EUR 4,141,579.52. |
| Unterschrift | Signature |
| J. Michael Goodson, Crest Europe GmbH | J. Michael Goodson, Crest Europe GmbH |
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