Wohnungsbau-GmbH Oebisfelde
Lange Straße 19A, 39646 Oebisfelde-Weferlingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Elke Schächtel seit 21.1.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Stadt Oebisfelde | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wohnungsbau-GmbH OebisfeldeOebisfelde-WeferlingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZAKTIVA
Anhang
für das Geschäftsjahr 2023 der
Wohnungsbau-GmbH Oebisfelde, Oebisfelde
A. Allgemeine Angaben Entwurf
Die Wohnungsbau-GmbH Oebisfelde hat ihren Sitz in Oebisfelde-Weferlingen, Lange Straße 19 a und ist in das Handelsregister B des Amtsgerichts Stendal unter der Nummer HRB 107281 eingetragen. Bei der Wohnungsbau-GmbH Oebisfelde handelt es sich nach den Kriterien der Größenmerkmale des § 267 HGB um eine "kleine" Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Dabei wurde die Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses für Wohnungsunternehmen in der aktuellen Fassung beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend dem § 275 HGB wiederum nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagenspiegel und Verbindlichkeitenspiegel). Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit ist beachtet worden.
B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gem. § 252 Abs.1 HGB ausgegangen. Vermögensgenstände und Schulden wurden nach dem Grundsatz der Einzelbewertung angesetzt (§ 252 Abs.1 Nr. 3 HGB). Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. C. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz
Bilanz
Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sach- und Finanzanlagen wird auf den Anlagespiegel verwiesen.
Immaterielle Vermögensgegenstände und
Sachanlagen
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu den historischen Anschaffungs-/ Herstellungskosten, vermindert um die kumulierten planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen. Gegebenenfalls werden Zuschreibungen gemäß Wertaufholungsgebot berücksichtigt. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht aktiviert. Als Anschaffungs- oder Herstellungskosten der Vermögensgegenstände sind die Werte der D-Mark-Eröffnungsbilanz auf den 1. Juli 1990 bzw. die Anschaffungs- oder Herstellungskosten gemäß § 255 HGB zu Grunde gelegt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Im Einzelnen sind folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zur Anwendung gelangt: Anlagevermögen Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgte zu den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung zeitanteiliger linearer Abschreibung von 33,3 % p.a. Das gesamte Sachanlagevermögen wurde zu fortgeführten Anschaffungskosten oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung ggf. vorliegender Wertminderungen bewertet. Die Herstellungskosten wurden auf der Grundlage der Einzelkosten ermittelt. Die Bewertung des Grund und Bodens orientiert sich an den Bodenrichtwerten in Sachsen-Anhalt; Landesamt für Vermessung und Geoinformation zum Stichtag 01.01.2006. Hier erfolgte die Bewertung im Geschäftsjahr 2006 eine Anpassung an die niedrigeren aktuellen Bodenrichtwerte. Eine Neubewertung bzw. Zuschreibung war bisher nicht notwendig geworden, da sich die Bodenrichtwerte im ländlichen Raum des nördlichen Sachsen-Anhalts kaum verändert haben. Darüber hinaus betrafen die Wertberichtigungen der Vorjahre überwiegend Flächenanteile an den Immobilienstandorten, die keiner weiteren Bebauung zugänglich sind und die historisch gewachsen überwiegend als Gartengrundstücke von den Mietern genutzt werden. Nachträgliche Anschaffungskosten werden grundsätzlich auf die Restnutzungsdauer der Gebäude abgeschrieben. Bei komplexen Modernisierungsmaßnahmen, wie die Friedrich-Engels-Str. 1-5 wurde die Restnutzungsdauer nach Modernisierung in Anlehnung an die Sachwert R2012 ermittelt und im Geschäftsjahr 2020 um 12 Jahre auf 28 Jahre verlängert. Die planmäßigen linearen Abschreibungssätze für Wohngebäude sind differenziert; ausgehend von der Restnutzungsdauer am 31.12.2023 von 0 bis 48 Jahren wird linear abgeschrieben. Auf Geschäfts- und andere Bauten erfolgten Abschreibungen von mindestens 1,25 % p.a. Bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung wurde linear abgeschrieben unter Zugrundelegung von Abschreibungssätzen von 10 % bis 33,3 % p.a. Für geringwertige Anlagegüter von über 250,00 € bis 1.000,00 € (ohne Umsatzsteuer) wird unverändert im Jahr der Anschaffung ein jahrgangsbezogener Sammelposten gebildet, der im Jahr der Bildung und den folgenden vier Geschäftsjahren zu jeweils 20 % abgeschrieben wird (Pool-Abschreibung). Die Zugänge bei den Grundstücken mit Wohnbauten in Höhe von insgesamt 220.611,51 € betreffen im Wesentlichen die Kosten der Modernisierung, Spielplatzbau und Errichtung von Parkflächen in der Friedrich-Engels-Str.1-5. Der Zugang bei den technischen Anlagen betrifft den Einbau einer Solaranlage mit einem Wert von 12.526,38 € (Endabrechnung) in der Geschwister-Scholl-Str. 4 a. Für die Betriebs- und Geschäftsausstattung wurde ein Fahrzeug für den Einsatz des Installateurs für 22.443,28 € und Büromöbel im Wert von 10.124,89 € gekauft. Geringwertige Anlagegüter wurden im Wert von 5.005,68 € angeschafft. Für die noch zu zahlende und vom Finanzamt festzusetzende Grunderwerbssteuer für die Verschmelzung der beiden Gesellschaften 2021 ist zum 31. Dezember 2023 eine Rückstellung in Höhe von € 335.905,00 bilanziert. Im Geschäftsjahr 2019 ist die Wohnungsbau-GmbH dem Energienetzwerk "Ostfalen" eG mit Sitz in Barleben als Mitglied beigetreten und hat 3 Geschäftsanteile im Wert von 1.500,00 € erworben. Diese sind 2021 unverändert im Bestand, dazu sind 3 Geschäftsanteile im Wert von € 1.500,00 bei der Enewo von der Oebisfelder Wohnungsgesellschaft mbH gekommen. Der Finanzanlagenbestand in Höhe von 3.000,00 € ist unverändert. Umlaufvermögen Die Bewertung des Umlaufvermögens erfolgt entsprechend dem § 253 Abs.4 HGB mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden Wert. In der Position "Unfertige Leistungen" sind noch nicht abgerechnete Betriebs- und Heizkosten in Höhe von 1.027,4 T€ (Vorjahresstichtag n.V.: 987,6 T€) enthalten. Die unfertigen Leistungen wurden leerstandsbedingt in Höhe von 55,0 T€ (Vorjahr: 55,0 T€) wertberichtigt. Forderungen sind mit ihrem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch Einzelwertberichtigung in Höhe von 55,3 T€ (Vorjahr n. V.: 50,3 T€) Rechnung getragen. Als uneinbringlich eingeschätzte Forderungen wurden abgeschrieben. Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, die abzuzinsen wären, bestehen nicht. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Es bestehen keine Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstanden sind. Kassenbestand und Bankguthaben sind zum Nennwert bzw. Nominalbetrag angesetzt. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital (T€ 800,0) ist in der Höhe ausgewiesen, in der es gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 16. Juni 2003 bestehen soll und am 19. September 2003 in das Handelsregister eingetragen worden ist. Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage enthält Einlagen des Gesellschafters aus dem Jahr 1994. Durch die Gebietsänderungsverträge vom 14. März 1994 zwischen der Stadt Oebisfelde und den Gemeinden Buchhorst, Weddendorf, Wassensdorf, Breitenrode, Gehrendorf, Lockstedt und Niendorf wurde das kommunale Eigentum, welches Wohnzwecken dient, rückwirkend zum 01. Januar 1994 in die Wohnungsbau-GmbH eingebracht. Sonderrücklage gemäß § 27 Abs. 2 Satz 3 DMBilG
Gewinnrücklagen
Die Gewinnrücklagen setzen sich wie folgt zusammen:
Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022 (€ 451.501,46) wurde entsprechend dem Ergebnisverwendungsbeschluss den Gewinnrücklagen zugeführt. Sonderposten für Investitionszulage Das Investitionszulagengesetz ist mit dem 31.12.2004 ausgelaufen. Der Sonderposten wird jährlich entsprechend der Abschreibung der begünstigten Gebäude aufgelöst und der Auflösungsbetrag unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Die Entwicklung des Sonderpostens für die Investitionszulage stellt sich wie folgt dar:
Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, mit dem die Gesellschaft nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung wahrscheinlich in Anspruch genommen wird bzw. der zur Risikoabdeckung erforderlich erscheint. Im Zusammenhang mit der Verschmelzung ist eine Grunderwerbssteuer zu zahlen, hierfür wurde 2021 eine Rückstellung in Höhe von € 367.061,00 gebildet, in 2023 wurden 31.156,00 € gezahlt, 335.905,00 € bestehen weiterhin als Rückstellung, da hierfür noch keine Steuerbescheide vorliegen. Des Weiteren wurde im Jahr 2022 eine Gewerbesteuerrückstellung in Höhe von € 34.750,00 gebildet, die unverändert bilanziert wird. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach Fristigkeit ist im Verbindlichkeitenspiegel dargestellt.
*( ) Vorjahr Die zum 31. Dezember 2023 bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 9.474,0 (Vorjahr: T€ 10.287,8) sowie gegenüber anderen Kreditgebern in Höhe von T€ 203,1 (Vorjahr: T€ 243,3), sind durch Grundschuldeintragungen gesichert. In den erhaltenen Anzahlungen werden Vorauszahlungen für Betriebs- und Heizkosten für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 in Höhe von T€ 1.359,2 (Vorjahr: T€ 1.072,0) ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten aus Vermietung resultieren nahezu ausschließlich aus Überzahlungen im Rahmen der Betriebskostenabrechnungen. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Der Bilanzposten beinhaltet für das Folgejahr im Voraus erhaltene Mieten in Höhe von 25,0 T€ (Vorjahr: T€ 22,9). D. Nachtragsbericht Aufgrund der EDV-Umstellung zum 1. Januar 2023 auf die Branchensoftware Aareon Wodis Yuneo der Aareon Deutschland GmbH, Mainz, sowie von Engpässen in der Personalausstattung haben sich im Berichtsjahr sowie im Geschäftsjahr 2024 erhebliche Verzögerungen in den betrieblichen Abläufen ergeben, die sich in Hinblick auf bestehende gesetzliche Vorschriften und Regelungen des Gesellschaftsvertrages insbesondere auf die zeitgerechte Erstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 sowie in Hinblick auf die fristgerechte Abrechnung der von der Gesellschaft betreuten Fremdverwaltungen für das Geschäftsjahr 2023 ergeben haben. Es wird davon ausgegangen, dass die ausstehenden Abrechnungen der betreuten Fremdverwaltungen zeitnah erstellt werden können. Im Übrigen sind nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
E. Sonstige Angaben
Haftungsverhältnisse Es bestanden zum 31.12.2023 Haftungsverhältnisse aus der treuhänderischen Verwaltung der Bankbestände aus der WEG- und Hausverwaltung und Mietkautionen in Höhe von € 1.421.216,08 (Vorjahr: € 1.529.621,78), die nicht in der Bilanz ausgewiesen werden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestanden zum 31.12.2023 keine wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen. Zahl der Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte durchschnittlich im Geschäftsjahr 2023 neben der Geschäftsführerin fünf MitarbeiterInnen in Vollzeitbeschäftigung, eine Teilzeitbeschäftigte, sowie einen Hauswart und einen Installateur und Heizungsbauer ab 01.09.2023. Organe der Gesellschaft Die Organe der Gesellschaft sind Gesellschafterversammlung, Aufsichtsrat sowie Geschäftsführung. Geschäftsführung Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführerin ist Elke Schächtel, Zobbenitz, Fachwirtin in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführerin wird nach Maßgabe des § 288 HGB verzichtet. Aufsichtsrat
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates betragen im Geschäftsjahr 2023 € 949,50 (Vorjahr: € 633,00). Gesellschafter Alleiniger Anteilseigner der Gesellschaft ist die Einheitsgemeinde Stadt Oebisfelde-Weferlingen. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführerin schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 133.832,17 € in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen. Oebisfelde, den 24. Januar 2025 Elke Schächtel Geschäftsführerin
Oebisfelde, den 24. Januar 2025 gez. Elke Schächtel Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 02. April 2025 |
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