powernovo GmbHLiquidiert

22529 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 21892
Vorher
Autohaus Uhlenhorst GmbHDello Autohandel GmbHDGS Energy Hamburg GmbH
Eingetragen
3.8.1978
Branche
Großhandel mit PhotovoltaikmodulenElektrizitätshandelWärme- und Kältehandel
Gegenstand
Gegenstand und Zweck des Unternehmens ist der Handel mit Photovoltaikanlagen sowie die Erbringung von Dienstleistungen im Rahmen der Installation und des Betreibens solcher Anlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jörg Behrens
seit 27.8.2024
Prokura
Björn Heilmann
seit 17.3.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
360.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ernst Dello GmbH & Co. KG

Hamburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

KONZERNBILANZ zum 31. Dezember 2021

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.706.544,70 1.945.425,00
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 5.059,00 9.726,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 2.723,40
1.711.603,70 1.957.874,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 54.355.864,98 52.977.052,69
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 26.441.493,55 25.397.229,82
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.477.875,45 480.379,96
84.275.233,98 78.854.662,47
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 166.521,47 166.521,47
2. Sonstige Ausleihungen 1.014.444,23 877.664,99
1.180.965,70 1.044.186,46
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 176.665,00 243.101,31
2. In Arbeit befindliche Aufträge 266.031,12 94.192,66
3. Waren 134.517.361,26 132.105.672,17
4. Geleistete Anzahlungen 536.468,37 533.287,40
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.373.953,81- 1.386.535,68-
132.122.571,94 131.589.717,86
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 35.204.133,35 28.014.045,12
2. Sonstige Vermögensgegenstände 11.511.505,90 9.331.764,46
46.715.639,25 37.345.809,58
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.221.229,37 3.847.746,50
C. Rechnungsabgrenzungsposten 178.316,28 230.612,32
268.405.560,22 254.870.609,59

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile persönlich haftender Gesellschafter 287.842,34 275.906,47
II. Kapitalanteile der Kommanditisten 27.100.000,00 27.100.000,00
III. Rücklagen 17.107.817,45 17.107.817,45
IV. Gewinnvortrag 17.158.501,12 15.605.539,60
V. Konzernjahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist 6.240.767,94 1.552.961,52
B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 0,00 584.680,24
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 6.005.021,00 6.168.190,00
2. Steuerrückstellungen 1.962.438,00 2.931.801,00
3. Sonstige Rückstellungen 9.007.630,00 8.105.162,00
16.975.089,00 17.205.153,00
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 72.191.454,30 70.512.334,50
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.386.682,56 10.452.070,50
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 15.476,50 6.998,90
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 85.803.119,20 79.229.865,43
5. Sonstige Verbindlichkeiten 15.096.117,77 13.318.720,98
180.492.850,33 173.519.990,31
- davon aus Steuern EUR 2.773.463,25 (EUR 2.124.317,25)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (EUR 586,86)
E. Rechnungsabgrenzungsposten 94.456,04 83.337,00
F. Passive latente Steuern 2.948.236,00 1.835.224,00
268.405.560,22 254.870.609,59

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021

2021 2020
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 735.221.230,56 675.085.373,96
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 171.838,46 41.434,27-
3. Gesamtleistung 735.393.069,02 675.043.939,69
4. Sonstige betriebliche Erträge 6.362.050,68 16.797.611,06
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 593.382.459,98 535.901.001,69
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.491.113,47 12.364.974,21
597.873.573,45 548.265.975,90
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 59.994.090,06 56.435.302,40
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 11.954.096,72 12.455.640,01
71.948.186,78 68.890.942,41
7. Abschreibungen
Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 8.160.226,69 8.883.304,23
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 42.780.921,76 45.389.195,57
9. Erträge aus Beteiligungen 264.025,05 314.114,92
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 30.023,81 30.229,13
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 51.774,19 30.326,60
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 940.379,76 1.230.989,71
13. Steuern vom Ertrag 4.421.944,02 3.819.370,88
14. Ergebnis nach Steuern 15.975.710,29 15.736.442,70
15. Sonstige Steuern 647.885,99 1.095.953,91
16. Konzernjahresüberschuss 15.327.824,30 14.640.488,79
17. Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 9.087.056,36 13.087.527,27
18. Konzernjahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist 6.240.767,94 1.552.961,52

KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Ernst Dello GmbH & Co. KG als Konzernmutter hat ihren Sitz in Hamburg; sie wird beim Amtsgericht Hamburg unter der Handelsregisternummer HR A 43 524 geführt.

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Konzernabschlusses

Die Bilanz entspricht hinsichtlich der Gliederung § 266 HGB unter Beachtung der besonderen Bestimmungen des § 264 c HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren.

Die auf den vorhergehenden Konzernabschluss angewandten Ausweisvorschriften sind grundsätzlich beibehalten worden.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Anhang gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert worden.

Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung enthalten entsprechend § 265 Abs.2 HGB die Vergleichsbeträge des Vorjahres.

Konsolidierungskreis

In die Konsolidierung wurden neben der Muttergesellschaft der Ernst Dello GmbH & Co. KG 2) folgende Gesellschaften einbezogen:

Anteil am Kapital
% EUR
Autohandel und Service vor Ort
Dello GmbH, Hamburg 100,00 500.000,00 1)
DÜRKOP GmbH, Hamburg 100,00 4.801.150,00
Autohaus Hansa Nord GmbH, Lübeck 100,00 10.000.000,00
Anteil am Kapital
% EUR
Teilehandel und Logistik
DÜRKOP Teile & Logistik GmbH, Hamburg 100,00 76.000,00
Versicherungsdienst
Olympia Versicherungsdienst GmbH & Co. KG, Hamburg 100,00 50.000,00 2)
Olympia Organisationsdienst GmbH, Hamburg 100,00 50.000,00
Dürkop-Versicherungs- und Finanzdienst GmbH, Hamburg 100,00 40.903,35
Sonstige Gesellschaften / inaktive Gesellschaften
Dello Autohandel GmbH, Hamburg 100,00 360.000,00 1)
Verwaltungsgesellschaft Carpoint 2001 Autohandel GmbH, Hamburg 100,00 155.000,00
AUTOMEILE Ausstellungsgesellschaft m. b. H., Hamburg 100,00 25.564,59
DÜRKOP Automobile GmbH, Hamburg 100,00 50.000,00
Carpoint 2001 Autohandel GmbH & Co. KG, Hamburg 100,00 260.000,00 2)
Dello Logistik GmbH & Co. KG, Schwerin 100,00 200.000,00 2)

1) Für die Gesellschaften wird die Befreiungsregelung des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen.
2) Für die Gesellschaften wird die Befreiungsregelung des § 264 b HGB in Anspruch genommen.

Konsolidierungsgrundsätze

Der Konzernabschluss wurde auf den 31. Dezember 2021 aufgestellt. Bei den einbezogenen Unternehmen endet das Geschäftsjahr ebenfalls am 31. Dezember 2021.

Die Kapitalkonsolidierung wurde bis zum 31. Dezember 2009 nach der Buchwertmethode durchgeführt. Als Verrechnungszeitpunkt wurde der Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung gewählt. Für Zugänge ab dem Geschäftsjahr 2010 wurde die Neubewertungsmethode angewendet.

Aus der Kapitalkonsolidierung sind folgende aktive und passive Unterschiedsbeträge entstanden:

EUR
Aktive Unterschiedsbeträge
Autohaus Hansa Nord GmbH 1.192.618,71
Dello Autohandel GmbH 95.236,94
Olympia Versicherungsdienst GmbH & Co. KG 125.000,00
Dello Logistik GmbH & Co. KG 1.294.000,00
Passive Unterschiedsbeträge
DÜRKOP Automobile GmbH 7.600.843,18
Dello GmbH 1.335,23
Olympia Organisationsdienst GmbH 10.632,86
AUTOMEILE Ausstellungsgesellschaft m. b. H. 5.049,32

Die aktiven Unterschiedsbeträge aus der Konsolidierung der Autohaus Hansa Nord GmbH, der Dello Autohandel GmbH und der Olympia Versicherungsdienst GmbH & Co. KG wurden als Firmenwert behandelt. Dieser Firmenwert wird über die geschätzte Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Konsolidierung der Dello Logistik GmbH & Co. KG wurde dem Betriebsgebäude zugeordnet.

Der passive Unterschiedsbetrag aus der Konsolidierung der DÜRKOP Automobile GmbH basiert auf einem günstigen Kauf ("lucky buy"); dieser wird nach neuer Auffassung des DRSC über die geschätzte Nutzungsdauer von sechseinhalb Jahren aufgelöst. Bei dem passiven Unterschiedsbetrag der AUTOMEILE Ausstellungsgesellschaft m. b. H. handelte es sich ebenfalls um einen "lucky buy", der seinerzeit erfolgswirksam vereinnahmt wurde. Die passiven Unterschiedsbeträge aus der Konsolidierung der Dello GmbH und der Olympia Organisationsdienst GmbH haben Eigenkapitalcharakter und sind den Rücklagen zugeordnet worden.

Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten, die die einbezogenen Gesellschaften gegeneinander ausweisen, wurden verrechnet.

Eine Eliminierung von Zwischengewinnen wurde wegen Geringfügigkeit nicht vorgenommen.

Sämtliche Aufwendungen und Erträge der einbezogenen Gesellschaften untereinander wurden eliminiert.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wenden die gleichen Bewertungsmethoden an. Der Konzern hat seine Bilanzierungsmethoden gegenüber dem Vorjahr beibehalten.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer angesetzt worden. Ein sich aufgrund der Kapitalkonsolidierung ergebender Firmenwert wird unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von fünf jahren abgeschrieben.

Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer angesetzt worden. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben worden. Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 und bis zu EUR 1.000,00 werden in einem Investitionspool zusammengefasst und über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den jeweils niedrigeren Marktpreisen angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschattungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Zur Berücksichtigung von Einziehungskosten, Zinsverlusten sowie des Ausfallrisikos werden Wertberichtigungen gebildet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Kassenbestände, Bankguthaben und Schecks werden zum Nennwert angesetzt.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden bereits geleistete Auszahlungen ausgewiesen, die Aufwand für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Die Pensionsrückstellungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Die versicherungsmathematische Bewertung erfolgt unter Verwendung der "Heubeck'schen Richttafeln 2018". Als Rechnungszins wurde der von der Deutschen Bundesbank ermittelte durchschnittliche Marktzinsatz der letzten zehn Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Er beträgt 1,87%. Zudem wurden Lohn- und Gehaltssteigerungen mit 2,0%, ein Rententrend von 1,5% und eine Fluktuation von 0% berücksichtigt. Zur Berechnung des Erfüllungsbetrags wurde die Methode der laufenden Einmalbeiträge, ein Barwertverfahren der erdienten Ansprüche, verwendet. Die Rückstellung wurde entsprechend § 246 Abs. 2 HGB mit Rückdeckungsansprüchen aus Lebensversicherungen in Höhe des beizulegenden Wertes in Höhe von EUR 15.221,00 saldiert.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekanntgegeben worden sind.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden bereits geleistete Einzahlungen ausgewiesen, die Ertrag für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Aufgrund unterschiedlicher handelsrechtlicher und steuerlicher Wertansätze werden passive latente Steuern gebildet.

Die nicht rückzahlbaren öffentlichen Zuschüsse zu den von der Gesellschaft zu tragenden Beiträgen zur Sozialversicherung aufgrund der Regelungen zur Kurzarbeit werden erfolgswirksam unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" ausgewiesen.

Erläuterungen zur Bilanz

KONZERNANLAGENGITTER

Zusammensetzung und Entwicklung der Einzelposten des Anlagevermögens

Anschaffungskosten
Stand 1.1.2021 Zugänge Erwerb durch Unternehmenszusammenschluss
EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 7.825.725,08 100.583,50 0,00
Geschäfts- oder Firmenwerte 3.451.294,24 0,00 0,00
Geleistete Anzahlungen 2.723,40 0,00 0,00
11.279.742,72 100.583,50 0,00
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 84.519.492,38 6.514.509,31 0,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 58.123.023,40 40.700.249,90 0,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 480.379,96 3.074.971,50 0,00
143.122.895,74 50.289.730,71 0,00
FINANZANLAGEN
Beteiligungen 166.521,47 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 877.664,99 136.779,24 0,00
1.044.186,46 136.779,24 0,00
155.446.824,92 50.527.093,45 0,00
Anschaffungskosten
Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2021
EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 107.832,52 0,00 7.818.476,06
Geschäfts- oder Firmenwerte 0,00 0,00 3.451.294,24
Geleistete Anzahlungen 2.723,40 0,00 0,00
110.555,92 0,00 11.269.770,30
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.689.712,01 0,00 86.344.289,68
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 39.075.597,69 52.727,32 59.800.402,93
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 24.748,69 -52.727,32 3.477.875,45
43.790.058,39 0,00 149.622.568,06
FINANZANLAGEN
Beteiligungen 0,00 0,00 166.521,47
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 1.014.444,23
0,00 0,00 1.180.965,70
43.900.614,31 0,00 162.073.304,06
Abschreibungen
Stand 1.1.2021 Zugänge Erwerb durch Unternehmenszusammenschluss
EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 5.880.300,08 298.841,38 0,00
Geschäfts- oder Firmenwerte 3.441.568,24 4.667,00 0,00
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
9.321.868,32 303.508,38 0,00
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 31.542.439,69 1.803.715,49 0,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 32.725.793,58 6.053.002,82 0,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
64.268.233,27 7.856.718,31 0,00
FINANZANLAGEN
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00
73.590.101,59 8.160.226,69 0,00
Abschreibungen
Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2021
EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 67.210,10 0,00 6.111.931,36
Geschäfts- oder Firmenwerte 0,00 0,00 3.446.235,24
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
67.210,10 0,00 9.558.166,60
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.357.730,48 0,00 31.988.424,70
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.419.887,02 0,00 33.358.909,38
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
6.777.617,50 0,00 65.347.334,08
FINANZANLAGEN
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00
6.844.827,60 0,00 74.905.500,68
Buchwerte
Stand 31.12.2021 Stand 31.12.2020
EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.706.544,70 1.945.425,00
Geschäfts- oder Firmenwerte 5.059,00 9.726,00
Geleistete Anzahlungen 0,00 2.723,40
1.711.603,70 1.957.874,40
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 54.355.864,98 52.977.052,69
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 26.441.493,55 25.397.229,82
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.477.875,45 480.379,96
84.275.233,98 78.854.662,47
FINANZANLAGEN
Beteiligungen 166.521,47 166.521,47
Sonstige Ausleihungen 1.014.444,23 877.664,99
1.180.965,70 1.044.186,46
87.167.803,38 81.856.723,33

Bilanzvermerke

Restlaufzeiten

Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände von mehr als einem Jahr:

2021 2020
EUR EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 34.895,00 35.395,00
GESAMT 34.895,00 35.395,00

Restlaufzeiten und Besicherungen der Verbindlichkeiten:

Betrag lt. Bilanz Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit von mehr als einem Jahr besichert
2021 2021 2020 2021 2020 2021
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 72.191.454,30 70.916.454,30 68.637.334,50 1.275.000,00 1.875.000,00 60.904.794,45
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.386.682,56 7.386.682,56 10.452.070,50 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 15.476,50 15.476,50 6.998,90 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 85.803.119,20 85.803.119,20 79.229.865,43 0,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 15.096.117,77 7.541.001,04 5.354.257,77 7.555.116,73 7.742.945,11 5.009.476,16
GESAMT 180.492.850,33 171.662.733,60 163.680.527,10 8.830.116,73 9.617.945,11 65.914.270,61

Von den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben EUR 3.639.268,99 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Art der Besicherungen

Die Verbindlichkeiten gegenüber Herstellerbanken und langfristigen Darlehen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten sind durch Forderungsabtretungen, Sicherungsübereignungen und Grundpfandrechte besichert.

Latente Steuern

Aufgrund der Buchwertunterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz bestehen folgende temporäre Steuerlatenzen:

Handelsbilanz Steuerbilanz Abweichung
AKTIVLATENZEN EUR EUR EUR
Anlagevermögen 281.867,00 887.523,98 605.656,98
Pensionsrückstellung -6.020.242,00 -3.999.575,00 2.020.667,00
Sonstige Rückstellungen -953.316,00 -392.493,00 560.823,00
3.187.146,98
PASSIVLATENZEN
Rücklage §6b EStG 0,00 10.695.308,56 10.695.308,56
Anlagevermögen 17.969.348,23 4.690.727,64 13.278.620,59
23.973.929,15
PASSIVÜBERHANG 20.786.782,17
Passive latente Steuer 2.948.236,00

Der Steuersatz im Bereich der Personengesellschaften wurde mit 15% angesetzt. Bei Kapitalgesellschaften wurde aufgrund der zusätzlichen Körperschaftsteuerbelastung mit einen Prozentsatz von rd. 30% gerechnet. Die Aktivlatenzen fielen überwiegend in der DÜRKOP-Gruppe an und unterlagen somit einem höheren Steuersatz als die meisten Passivlatenzen.

Erläuterungen der sonstigen Rückstellungen

Die "Sonstigen Rückstellungen" beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 4.220), ausstehende Rechnungen (TEUR 1.219) und Gewährleistungen (TEUR 838).

Änderung der Abzinsung der Pensionsrückstellung

Der Unterschiedsbetrag aus der Änderung des Abzinsungszinssatzes bezüglich der Pensionsrückstellungen gemäß § 253 Absatz 6 HGB n. F. beträgt EUR 259.608,00.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsätze nach Tätigkeitsbereichen

TEUR
Neufahrzeuge und Vorführwagen 303.515
Gebrauchtwagen und Betriebswagen 209.335
Ersatzteile und Zubehör 168.614
Service 37.001
Übrige 16.757
735.222

Verrechnung von Planvermögen

Die Auflösung der Pensionsrückstellung (TEUR 253) wurde mit der Auflösung zum Aktivvermögen (TEUR 1) saldiert.

Periodenfremde Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende periodenfremde Erträge enthalten, die für die Beurteilung der Ertragslage von nicht untergeordneter Bedeutung sind:

Gewinne aus Anlageabgängen TEUR 2.675

Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 947

Sonstige Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von EUR 53.205,24 enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB in Höhe von EUR 89.057,00 (iV EUR 97.263,00) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von EUR 1.064,81 enthalten.

In den Steuern vom Ertrag sind Aufwendungen aus der Zuführung passiver latenter Steuern in Höhe von EUR 1.113.012,00 enthalten.

Überleitungsrechnung gemäß DRS 18 (TZ67)

Gemäß DRÄS Nr. 11 zur Änderung von DRS 18 ist eine Überleitungsrechnung ab 2022 nicht mehr erforderlich. Diese Erleichterung wird zulässigerweise bereits zum 31.12.2021 in Anspruch genommen.

Sonstige Pflichtangaben

Arbeitnehmer

Der Konzern beschäftigte im Jahresdurchschnitt 1.396 Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer und Auszubildende).

Gesamthonorare der Abschlussprüfer

TEUR
Jahresabschlussprüfung 222
Steuerberatung 75
Rechtsberatung 5
302

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

TEUR
Mietzahlungen 34.931
Rückkaufverpflichtungen 160.703
195.634

Die Dauerschuldverhältnisse aus Miet- und Pachtverträgen haben zum Teil Laufzeiten bis zum Jahr 2097 (Erbbaurechte). Es wird der gesamte Betrag der zukünftig unvermeidbaren Zahlungsbeträge ausgewiesen.

Mitglieder der Geschäftsführung

Zur Geschäftsführung und Vertretung ist allein die persönlich haftende Gesellschafterin Dello Beteiligungs- und Organsisations GmbH berechtigt und verpflichtet. Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin waren im Geschäftsjahr:

Kurt Kröger, geschäftsführender Gesellschafter (Einzelvertretungsberechtigt)

Björn Böttcher, Kaufmann (Gesamtvertretungsberechtigt)

Christian Cuypers, Kaufmann (Gesamtvertretungsberechtigt)

Beirat

Mitglieder des freiwillig gebildeten Beirats sind Dr. Thomas Ravenborg und Holger Bielfeld.

Persönlich haftende Gesellschafterin

Persönlich haftende Gesellschafterin ist die Dello Beteiligungs- und Organsisations GmbH mit Sitz in Hamburg. Ihr Stammkapital beträgt EUR 57.200,00.

Gesamtbezüge Geschäftsführung und Beirat

Angaben über die Gesamtbezüge für die Geschäftsführung unterbleiben unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Die Gesamtbezüge für den Beirat betrugen im Geschäftsjahr TEUR 20.

 

Hamburg, den 11. April 2022

gez. Kurt Kröger

gez. Björn Böttcher

gez. Christian Cuypers

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021

I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell

Das 1898 gegründete und bis heute familiengeführte Unternehmen ist nicht nur in Hamburg und Umgebung, sondern mit über 50 Niederlassungen in neun Bundesländern auch darüberhinaus einer der größten Autohändler Europas.

Die Ernst Dello GmbH & Co. KG ("Dello") und ihre Tochtergesellschaft Dello GmbH handeln mit Neu- und Gebrauchtfahrzeugen, Kraftfahrzeugzubehör und Ersatzteilen und betreiben Reparaturwerkstätten in allen Betriebsteilen. Neben der seit 1904 vertriebenen Marke Opel werden Neufahrzeuge vor allem der Fabrikate Toyota, Lexus, KIA und Mazda angeboten. Unter den Handelsmarken "AutoMega" und "Dello-Gebrauchtwagen" werden herstellerübergreifend ständig eine große Anzahl an Gebrauchtwagen in nahezu allen Preis- und Altersklassen vertrieben. Daneben bietet die Tochtergesellschaft Olympia Versicherungsdienst GmbH & Co. KG Versicherungen nicht nur im Kraftfahrzeugbereich an.

Bei den zum 1. Januar 2015 übernommenen Unternehmen - Dürkop-Gruppe und Autohaus Hansa Nord GmbH - werden zusätzlich die Marken BMW, Mini, Fiat, Land Rover, Jaguar und Peugeot vertrieben.

In dem Logistikzentrum in Reinbek und an den Standorten Berlin und Hannover der DÜRKOP Teile & Logistik GmbH wird das Großhandelsgeschäft für Original-Ersatzteile ausgesuchter Hersteller betrieben. Bei diesen sogenannten Distrigo-Hubs geht es insbesondere um folgende Geschäftsfelder:

Lagerung, Kommissionierung und termingebundene, teils auch dringliche Auslieferung "just in time" von Originalteilen der PSA-Marken Peugeot, Opel, Citroen, DS und EuroRepar an PSA-Servicepartner in den jeweiligen Auslieferungsbereichen;

Lagerung, Verkauf und Lieferung solcher Teile an freie Werkstätten, Werkstattketten, Autovermieter, Behörden und Teilegroßhändler in ganz Deutschland.

Die Konzerntochter Carpoint 2001 Autohandel GmbH & Co. KG wird als moderne Vermiet- und Mobilitätsgesellschaft auf- und ausgebaut. Auch dieses Unternehmen arbeitet markenübergreifend und steht allen Konzerngesellschaften als Dienstleister zur Verfügung.

Weiterhin bestehen Beteiligungen an der Techno-Einkaufsgesellschaft sowie an der ALD- Dienstleistungsgesellschaft.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Berichtsjahr war die Entwicklung der Weltwirtschaft weiterhin von der Corona-Pandemie bestimmt, aber uneinheitlich je nach dem länderspezifischen Verlauf des Infektionsgeschehens und insgesamt weniger heftig als im Vorjahr. In den führenden Volkswirtschaften erreichte das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal 2021 erstmals wieder das Vorkrisenniveau, jedoch wirkten Preissteigerungen bei Rohstoffen, Lieferkettenengpässe und steigende Inflationsraten belastend.

In Deutschland wuchs das Bruttoinlandsprodukt in 2021 preisbereinigt um 2,9%. Im Vergleich zum Vorjahr, in welchem das BIP um 5% gesunken war, bedeutete das eine erfreuliche Belebung, wenngleich das Niveau von 2019 noch nicht wieder erreicht werden konnte.

Im Segment Automobilhandel nahm das Wirtschaftsjahr einen ungewöhnlich atypischen Verlauf: Nach einem der Pandemie geschuldeten Lockdown, der normale Handelsaktivitäten nahezu ausschloss, gab es eine deutliche, mehrmonatige Frühjahrsbelebung. Dann aber litt das Neuwagengeschäft darunter, dass ein Chipmangel die Auslieferung neuer Fahrzeuge nachhaltig bremste, und es entstand - korrespondierend - im Sektor Gebrauchtwagen eine Flaute auf der Angebotsseite.

Die Absatzzahlen von Neu- und Gebrauchtwagen spiegeln das wider. Die Neuzulassungen sanken um 10,1% und lagen mit 2,6 Millionen deutlich unter dem Vorjahresniveau. Dabei verringert sich der gewerbliche Anteil an den Neuzulassungen um 6,5%, während der Anteil der privaten Neuzulassungen sogar um 16,3 % zurückging. Auch der Gebrauchtwagenmarkt entwickelte sich mit 6,7 Millionen Besitzumschreibungen (Vorjahr 7,2 Mio.) von PKWs rückläufig.

Die von uns im Jahr 2021 gehandelten Fabrikate entwickelten sich mit ihren PKW-Verkaufsanteilen im deutschen Markt wie folgt:

Hersteller 2021 Zulassungen +/- 2021 Marktanteil 2020 Marktanteil
Opel + 10,7% 6,2% 5,0%
BMW -7,7% 8,5% 8,3%
Mini -2,7% 1,7% 1,5%
Jaguar -39,0% 0,2% 0,2%
Land Rover -10,2% 0,4% 0,4%
Fiat -7,1% 3,2% 3,1%
Kia +2,4% 2,5% 2,2%
Mazda -14,1% 1,5% 1,5%
Toyota -6,8% 2,7% 3,6%
Lexus -11,7% 0,1% 0,1%
Gesamtmarkt -10,1% 27,0% 25,9%

Die Marktanteile der von uns repräsentierten Hersteller entwickelten sich unterschiedlich. Opel und Kia konnten die Zulassungen des Vorjahres übertreffen. Der Rückgang der Zulassungen war bei BMW, Mini, Fiat und Toyota geringer, dagegen bei Jaguar, Land Rover, Mazda und Lexus teilweise deutlich größer als der des Gesamtmarkts. Auch künftig werden wir - trotz aller Modellveränderungen oder Produktneuheiten der Hersteller - Marktanteilsgewinne nur über massive und intelligente Verkaufsförderungs- und Marketingmaßnahmen erzielen können.

Im Nutzfahrzeugbereich, der in 2021 mit rund 2,2% über dem Vorjahr abschloss, bleibt die strategische Entwicklung von Stellantis abzuwarten. Opel und Fiat führen aktuell umfangreiche Produktpaletten.

Bei der Beurteilung und Betrachtung des Aftersales-Marktes (Teile und Service sowie Werkstatt) sind wir auf die Angaben der Hersteller und anderer Branchenvertreter angewiesen. Dieses Geschäftsfeld entwickelte sich im Vergleich zum Vorjahr günstiger und wird sich in dem Maße weiter verbessern lassen, in dem es gelingt, die Corona-Pandemie einzudämmen oder ganz zu beseitigen und zu einem stabilen Umsatzniveau zurückzukehren, dann, wenn die Zufriedenheit und Loyalität der Kunden noch verstärkt werden kann.

Der Handel mit Autoersatzteilen war weniger betroffen als der Markt für Kfz-Neufahrzeuge, aber mehr als der Gebrauchtwagenhandel. Seit Jahren erlebt der europäische Markt für Autoersatzteile eine nachhaltige Konsolidierung. Diese Entwicklung wird infolge der Pandemie noch verstärkt. Das und die zeitgleich zunehmende Digitalisierung stellen die verbleibenden Marktteilnehmer vor Herausforderungen, eröffnen ihnen aber auch Entwicklungschancen.

Nach Verbands- und Herstellerangaben wird sich die Ertragssituation der Handelsorganisationen in Deutschland in 2021 eher rückläufig entwickelt haben. Die durchschnittlichen Umsatzrenditen lagen in der Vergangenheit bei 1,2 % und sind nach unserer Auffassung viel zu niedrig. Sie werden nicht ausreichen, den steigenden Mobilitäts- und IT-Anforderungen und daher in den nächsten Jahren verstärkt notwendigen Investitionen gerecht zu werden.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Im Jahr 2021 wurden 14.059 (im Vorjahr: 11.305) Neufahrzeuge (ohne Mietwagen) verkauft. Das ist ein Plus von 24,4%. Die Umsatzerlöse hieraus betrugen 304 Mio. EUR (Vorjahr: 252 Mio. EUR); das ist eine Steigerung um 20,6%.

Der Verkauf von Gebrauchtwagen sank um 5,1% auf 17.237 (im Vorjahr: 18.156). Gleichwohl stiegen sich die dadurch generierten Umsatzerlöse um 7,2% auf 209 Mio. EUR (im Vorjahr: 195 Mio. EUR), weil sich das Preisniveau für Gebrauchtwagen wegen ihrer geringeren Verfügbarkeit erhöhte.

Wesentlicher Pfeiler für die Entwicklung der Gesellschaft und ihre Ertragskraft war in den letzten Jahren und bleibt auch weiterhin das Aftersales-Geschäft. Es stabil zu halten oder zu verbessern, ist für jeden Automobilhändler und auch für uns eine fundamentale Existenzfrage. Unsere besondere Aufmerksamkeit muss dabei auch künftig der Auslastung unserer Werkstätten gelten.

Die ausgewiesenen Serviceumsätze - hierin eingeschlossen sind auch Fremdumsätze, Mietwagenerlöse und Kundendienst - sanken um 8,5% auf 39,7 Mio. EUR (Vorjahr: 43,4 Mio. EUR), die Umsätze im Teile- und Zubehörbereich um 1,9% auf 168,6 Mio. EUR (Vorjahr: 171,8 Mio. EUR). Zusammengefasst ergab sich damit ein coronabedingter Rückgang unseres Aftersalesgeschäftes, der nicht unseren Erwartungen für 2021 entsprach.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Gesamtleistung 735.393 675.044 60.349 8,9
Rohertrag 137.519 126.819 10.700 8,4
Betriebsergebnis 21.287 20.756 531 2,6
Zinsergebnis -889 -1.201 312 -26,0
Steuerergebnis -5.070 -4.915 -155 3,2
Jahresergebnis 15.328 14.640 688 4,7

Die Gesellschaft erwirtschaftete im Vergleich zum Vorjahr eine um 8,9 % höhere Gesamtleistung. Die Bereiche Neuwagen und Gebrauchtwagen konnten die Vorjahreswerte dagegen übertreffen. Im Bereich Service sowie im Bereich Ersatzteile und Zubehör gingen die Umsätze deutlich zurück. Grund dafür ist im Wesentlichen die Umstellung des Geschäftsmodells von Stellantis im Teilesektor auf Distrigo.

Die Umsatzsteigerung des Konzerns liegt im Branchentrend.

Das Zinsergebnis verbesserte sich um 312 TEUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 1.679 TEUR.

Das Jahresergebnis des Konzerns stieg aufgrund des besseren Rohertrags um 688 TEUR. Ursächlich hierfür waren vor allem die verbesserten Margen im Neuwagen- und Gebrauchtwagenbereich. Die Umsatzrendite ist mit 2,1 % auf Vorjahresniveau (2,2%).

b) Finanzanlage

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) betrug im Berichtsjahr 23.488 TEUR (Vorjahr 23.524 TEUR). Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus den Kreditlinien konnten die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber, Lieferanten und Dienstleister fristgerecht bedient werden.

c) Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva TEUR TEUR TEUR %
Anlagevermögen 87.168 81.857 5.311 6,5
Vorräte 132.123 131.590 533 0,4
kurzfristige Vermögenswerte 46.894 37.576 9.318 24,8
liquide Mittel 2.221 3.848 -1.627 -42,3
Bilanzsumme 268.406 254.871 13.535 5,3
Passiva
Eigenkapital 67.895 61.642 6.253 10,1
Unterschiedsbetrag - 585 -585 -100,0
kurzfristige Verbindlichkeiten 191.681 183.026 8.655 4,7
langfristige Verbindlichkeiten 8.830 9.618 -788 -8,2
Bilanzsumme 268.406 254.871 13.535 5,3

Das Anlagevermögen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 5.311 TEUR. Dabei standen sich Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 101 TEUR und Sachanlagen (im wesentlichen Vorführwagen) in Höhe von 50.290 TEUR einerseits und andererseits Abgänge - auch überwiegend Vorführwagen - in Höhe von 37.056 TEUR sowie Abschreibungen in Höhe von 8.160 TEUR gegenüber. Die Finanzanlagen hatten im Geschäftsjahr Zugänge in Höhe von 137 TEUR.

Die nicht unerheblichen Werte der Vorführ- und Mietwagen von 19.513 TEUR (im Vorjahr: 18.030 TEUR) werden, ungeachtet der kurzen Verweildauer im Vermögen, entsprechend der Auffassung des Bundesfinanzhofes dem Anlagevermögen zugerechnet.

Das Vorratsvermögen erhöhte sich um 533 TEUR auf 132.123 TEUR (im Vorjahr: 131.590 TEUR).

Der Barmittelbestand verringerte sich auf 2.221 TEUR.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen auf 35.204 TEUR (Vorjahr 28.014 TEUR). Die Einzel- und Pauschalwertberichtigungen konnten aufgrund eines aktiven Debitorenmanagements auch im Geschäftsjahr sehr niedrig gehalten werden.

Das Eigenkapital stieg auf 67,9 Mio. EUR. Damit wird eine Eigenkapitalquote von 25,3 % (Vorjahr 24,4 %) erreicht. Bilanzeigenkapital und Gesellschafterkonten ergeben eine Summe von TEUR 153.698 (Vorjahr TEUR 140.872) oder eine Quote von 57,3 % (Vorjahr 55,3 %).

Die Rückstellungen wiesen bei einer Abnahme um 230 TEUR insgesamt 16.975 TEUR aus. Die größte Position in diesem Bereich sind die sonstigen Rückstellungen mit 9.008 TEUR (im Vorjahr: 8.105 TEUR).

Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden - wie schon im Vorjahr - nicht vollständig beansprucht.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten die Rückkaufoption aus Leasing und Mietwagenrückläutern in Höhe von 4.069 TEUR (im Vorjahr: 3.829 TEUR). Der Weit der möglichen Rückkauf-Verpflichtungen inklusive Umsatzsteuer bis 2026 beläuft sich auf 160.703 TEUR.

Die Bilanzsumme erhöhte sich auf 268.406 TEUR (im Vorjahr: 254.871 TEUR).

3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzerlöse

Rohertrag und

Jahresüberschuss.

Als Erläuterung zu den Leistungsindikatoren dienen die Eigenkapitalquote und die Umsatzrendite, welche in die Analyse des Geschäftsverlaufs sowie die Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage einbezogen werden.

Die bilanzielle Nettoverschuldung - definiert als Differenz aus liquiden Mitteln und Bankverbindlichkeiten - betrug zum Jahresende 69.970 TEUR und erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 3.306 TEUR.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden nicht zur internen Steuerung herangezogen. Eine Darstellung hierzu ist entbehrlich, weil sie für das Verständnis des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft nicht bedeutsam sind.

4. Gesamtaussage

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung war im Jahr 2021 positiv.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Durch kurzfristige Zahlungen wurden in Aussicht gestellte Skontoabzüge überwiegend realisiert.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel, kurzfristige Vermögenswerte und Vorräte gedeckt.

Die Planungen des Vorjahres sind erreicht bzw. überschritten worden. Ursächlich für die Planabweichung sind im Wesentlichen die gestiegenen Umsatzerlöse insbesondere im Neuwagen- und Gebrauchtwagenbereich.

Insgesamt ist die Geschäftsführung mit dem Verlauf des operativen Geschäftsjahres zufrieden. Es konnte unter den schwierigen Rahmenbedingungen ein erfreulich gutes operatives Ergebnis erzielt werden.

III. Zweigniederlassungen

Neben dem Hauptsitz in Hamburg unterhält die Gesellschaft inländische Niederlassungen in Kiel, Wismar, Oldenburg i.H., Eutin, Bad Segeberg, Braunschweig, Goslar, Hannover, Göttingen, Kassel, Bad Hersfeld, Magdeburg, Berlin, Hildesheim, Eberswalde, Bernau, Frankfurt Oder, Reinbek, Rellingen, Husum, Schleswig, Norderstedt, Lüneburg, Ahrensburg, Bremen, Syke, Parchim, Schwerin, Lübeck, Bad Schwartau, Bad Oldesloe und Heide.

IV. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

Mit den bestehenden Rahmenbedingungen unserer Branche können wir im neuen Geschäftsjahr und darüber hinaus mittelfristig erfolgreich wirtschaften:

Als Vertragshändler sind wir grundsätzlich von der Preis- und Produktpolitik der jeweiligen Hersteller abhängig. Trotz der Fusion von PSA und Fiat zu Stellantis sehen wir in diesem Zusammenhang derzeit und auch mittelfristig für uns keine Nachteile.

Tendenziell steigen am Markt die Lohnkosten, u.a. infolge der Fortschreibung des Mindestlohns sowie der im Bereich von Zeitarbeit überdurchschnittlichen tarifvertraglichen Anpassungen der Entgelte. Wir werden durch konsequente Rationalisierung, Zentralisierung und Digitalisierung gleichwohl wettbewerbsfähig bleiben.

Der Klimawandel, verursacht durch eine globale Erderwärmung, und die dadurch ausgelöste Forderung, die Emission von Treibhausgasen weltweit ganz wesentlich zu vermindern, hat die Automobilindustrie nachhaltig verändert und wird sie weiter verändern. Forschung und Entwicklung konzentrieren sich darauf, bestehende Antriebssysteme zu modifizieren und neue mit dem Ziel zu schaffen, CO2 -Emissionen zu verringern oder ganz zu vermeiden. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der CO2 -Ausstoss in 2021 um 6% an. Der Trend zur Elektromobilität, erheblich durch staatliche Förderung unterstützt, wird sich noch weiter verstärken. Nachteile für uns ergeben sich daraus nicht. Die Fahrzeuge, mit denen wir handeln, werden sich verändern. Es ist aber kurz- und mittelfristig nicht zu erwarten, dass die Zahl der in Deutschland zum Verkehr neu und insgesamt zugelassenen Fahrzeuge nennenswert sinkt, zumal in der Bevölkerung das eigene Auto auch weiterhin als wichtig und unverzichtbar angesehen wird.

Die Bereitschaft der Fahrzeughersteller, in Forschung und Entwicklung zu investieren, ist unterschiedlich stark ausgeprägt. Sollte ein Hersteller, dessen Fabrikate wir nicht vertreten, einen Technologievorsprung etwa bei alternativen Antrieben gewinnen, könnte das unser Geschäft erheblich berühren. Mit einer kurzfristig nachteiligen Entwicklung für uns ist allerdings nicht zu rechnen. Wir werden die weitere Entwicklung aber sorgfältig beobachten und uns bestmöglich darauf vorbereiten.

Der bundesweit jährlich steigende PKW-Bestand - er wuchs im Jahr 2021 um 0,3 Mio. auf 48,5 Mio. Fahrzeuge - muss mit Wartungs- und Reparaturarbeiten betreut werden. Das bedeutet für das Kfz-Reparatur- und Logistikgewerbe eine verlässliche Grundlage für eine positive Geschäftsprognose. Auch für uns ergibt sich aus dem wachsenden Fahrzeugbestand die Chance für höhere Umsätze und Erträge.

Gerade vor dem Hintergrund unserer finanziellen Ausstattung und Stabilität sehen wir uns für die zukünftige geschäftliche Entwicklung vergleichsweise gut gerüstet. Aber die normalen Rahmenbedingungen sind für alle Wirtschaftsbeteiligten weltweit von Corona geprägt und modifiziert worden. Die Pandemie wird uns auch im Geschäftsjahr 2022 und danach begleiten, jedoch werden ihre wirtschaftlichen Folgen für uns überschaubar und maßvoll bleiben.

Ein erneuter partieller oder gar vollständiger Lockdown wegen Corona ist nicht zu erwarten. Die Regierungen des Bundes und der Länder setzen vielmehr im Sinne eines Strategiewechsels auf Lockerungen und mildere, regional auf das jeweilige Infektionsgeschehen reagierende Schutzmaßnahmen. Wir werden daher in unseren Verkaufsaktivitäten weniger gravierend behindert als in 2020 und zu Beginn des abgelaufenen Geschäftsjahres.

Die coronabedingte Verknappung und Verteuerung von Rohstoffen sowie Lieferkettenprobleme bestehen weiter und bewirken eine gewisse Drosselung der Produktion von Neufahrzeugen. Dieser Effekt wird sich ähnlich wie im Berichtsjahr auswirken und uns nicht hindern, mit unseren Umsätzen und Ergebnissen an die des Vorjahres anzuknüpfen, zumal das Interesse an Kraftfahrzeugen und die - bei Elektro- und Hybridfahrzeugen durch staatliche Prämien massiv geförderte - Kaufbereitschaft unverändert hoch ist.

Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine belastet die geopolitischen und ökonomischen Rahmenbedingungen insbesondere in Europa zunehmend. Er hat die Energiepreise enorm steigen lassen und damit den bestehenden Inflationsdruck erhöht, den Nachschub an dringend benötigten Rohstoffe beeinträchtigt und Störungen der Lieferketten weiter verschärft.

Die Auswirkungen auf die Automobilindustrie sind unübersehbar; der komplette Ausfall der Lieferung von Kabelbäumen aus der Ukraine und seine Auswirkungen auf die deutsche Fahrzeugproduktion zeigen das schlaglichtartig. Abhängig von der Dauer und der Intensität des Krieges können sich weitere erhebliche Folgen für unser Handelsgeschäft ergeben.

 

Hamburg, den 11. April 2022

gez. Kurt Kröger

gez. Björn Böttcher

gez. Christian Cuypers

KONZERNEIGENKAPIALSPIEGEL 2021

EIGENKAPTAL DES MUTTERUNTERNEHMENS
KAPITALANTEILE
Persönlich haftender Gesellschafter Kommanditisten SUMME
EUR EUR EUR
Stand 31. Dezember 2020 275.906,47 27.100.000,00 27.375.906,47
Erhöhung der Kapitalanteile - - -
Gutschriften auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital - - 9.075.120,49 - 9.075.120,49
Sonstige Entnahmen - - -
Konzernjahresüberschuss 11.935,87 9.075.120,49 9.087.056,36
Stand 31. Dezember 2021 287.842,34 27.100.000,00 27.387.842,34
EIGENKAPTAL DES MUTTERUNTERNEHMENS
RÜCKLAGEN
Rücklage gem. Gesellschaftsvertrag Sonstige Gewinnrücklagen SUMME
EUR EUR EUR
Stand 31. Dezember 2020 17.100.000,00 7.817,45 17.107.817,45
Erhöhung der Kapitalanteile - - -
Gutschriften auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital - - -
Sonstige Entnahmen
Konzernjahresüberschuss - - -
Stand 31. Dezember 2021 17.100.000,00 7.817,45 17.107.817,45
EIGENKAPTAL DES MUTTERUNTERNEHMENS KONZERNEIGENKAPITAL
Gewinnvortrag Konzernjahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist
SUMME SUMME
EUR EUR EUR EUR
Stand 31. Dezember 2020 17.158.501,12 - 17.158.501,12 61.642.225,04
Erhöhung der Kapitalanteile - - - -
Gutschriften auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital - - - - 9.075.120,49
Sonstige Entnahmen - -
Konzernjahresüberschuss - 6.240.767,94 6.240.767,94 15.327.824,30
Stand 31. Dezember 2021 17.158.501,12 6.240.767,94 23.399.269,06 67.894.928,85

KONZERNERGEBNISVERWENDUNGSRECHNUNG:

EUR
Konzernjahresüberschuss 15.327.824,30
Zuweisung zum Kapitalanteil des persönlich haftenden Gesellschafters - 11.935,87
Zuweisung zum Privatkonto der Kommanditisten im Fremdkapital - 9.075.120,49
Ergebnis nach Verwendungsrechnung das dem dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist 6.240.767,94

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

31.12.2021 31.12.2020
TEUR TEUR
OPERATIVER BEREICH
Periodenergebnis 15.328 14.640
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 8.160 8.883
Ergebnis aus Anlageabgängen - 2.572 - 13.294
Zunahme der Vorräte - 533 - 3.965
Zunahme/Abnahme der Forderungen - 8.371 2.490
Abnahme der aktiven und passiven Rechnungsabgrenzungsposten 63 89
Abnahme des Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung - 585 - 1.169
Zunahme/Abnahme der übrigen Rückstellungen 739 - 973
Abnahme der übrigen Verbindlichkeiten - 1.265 - 4.832
Sonstige Beteiligungserträge - 264 - 314
Zinsaufwendungen 940 1.231
Zinserträge - 52 - 30
Ertragsteueraufwand 4.422 3.819
Ertragsteuerzahlungen - 5.293 - 1.141
Cash flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 10.719 5.435
INVESTITIONSBEREICH
Einzahlungen aus Abgängen des Sachanlagevermögens 39.628 56.402
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen - 50.290 - 30.998
Einzahlungen aus Abgängen des immateriellen Anlafgevermögens 0 0
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen - 100 - 216
Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis 0 0
Einzahlungen aus Abgängen des Finanzanlagevermögens 0 0
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen - 137 - 137
Erhaltene Zinsen 52 30
Erhaltene Dividenden 264 314
Cash flow aus der Investitionstätigkeit - 10.583 25.396
FINANZIERUNGSBEREICH
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 0 0
Auszahlungen an Unternehmenseigner - 2.501 379
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 0 0
Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten - 700 - 1.850
Gezahlte Zinsen - 940 - 1.231
Cash flow aus der Finanzierungstätigkeit - 4.141 - 2.702
31.12.2021 31.12.2020
TEUR TEUR
ZUSAMMENFASSUNG:
Cash flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 10.719 5.435
Cash flow aus der Investitionstätigkeit - 10.583 25.396
Cash flow aus der Finanzierungstätigkeit - 4.141 - 2.702
Veränderung kurzfristige Finanzmittel - 4.005 28.129
Anfangsbestand Finanzmittel - 64.390 - 92.519
- 68.395 - 64.390
ZUSAMMENSETZUNG DES FINANZMITTELBESTANDS:
Guthaben bei Kreditinstituten, Kassenbestand und Schecks 2.221 3.848
Kontokorrentverbindlichkeiten aus Lagerwagenabwicklung - 56.582 - 54.795
Kontokorrentverbindlichkeiten bei Kreditinstituten - 14.034 - 13.443
- 68.395 - 64.390

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Ernst Dello GmbH & Co. KG, Hamburg

Prüfungsurteil

Wir haben den Konzernabschluss der Ernst Dello GmbH & Co. KG und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Ernst Dello GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personengesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen für Personengesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um austreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 12. April 2022

Carstensen Soll Steinhäuser Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

gez. Michael Carstensen, Wirtschaftsprüfer

gez. Kristoffer Soll, Wirtschaftsprüfer

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