DÜRKOP Teile & Logistik GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Behrens seit 27.8.2024 | Prokura |
Björn Heilmann seit 17.3.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ernst Dello GmbH & Co. KGHamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021KONZERNBILANZ zum 31. Dezember 2021AKTIVA
PASSIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021
KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Ernst Dello GmbH & Co. KG als Konzernmutter hat ihren Sitz in Hamburg; sie wird beim Amtsgericht Hamburg unter der Handelsregisternummer HR A 43 524 geführt. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Konzernabschlusses Die Bilanz entspricht hinsichtlich der Gliederung § 266 HGB unter Beachtung der besonderen Bestimmungen des § 264 c HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren. Die auf den vorhergehenden Konzernabschluss angewandten Ausweisvorschriften sind grundsätzlich beibehalten worden. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Anhang gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert worden. Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung enthalten entsprechend § 265 Abs.2 HGB die Vergleichsbeträge des Vorjahres. Konsolidierungskreis In die Konsolidierung wurden neben der Muttergesellschaft der Ernst Dello GmbH & Co. KG 2) folgende Gesellschaften einbezogen:
1) Für die Gesellschaften wird die
Befreiungsregelung des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch
genommen.
Konsolidierungsgrundsätze Der Konzernabschluss wurde auf den 31. Dezember 2021 aufgestellt. Bei den einbezogenen Unternehmen endet das Geschäftsjahr ebenfalls am 31. Dezember 2021. Die Kapitalkonsolidierung wurde bis zum 31. Dezember 2009 nach der Buchwertmethode durchgeführt. Als Verrechnungszeitpunkt wurde der Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung gewählt. Für Zugänge ab dem Geschäftsjahr 2010 wurde die Neubewertungsmethode angewendet. Aus der Kapitalkonsolidierung sind folgende aktive und passive Unterschiedsbeträge entstanden:
Die aktiven Unterschiedsbeträge aus der Konsolidierung der Autohaus Hansa Nord GmbH, der Dello Autohandel GmbH und der Olympia Versicherungsdienst GmbH & Co. KG wurden als Firmenwert behandelt. Dieser Firmenwert wird über die geschätzte Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Konsolidierung der Dello Logistik GmbH & Co. KG wurde dem Betriebsgebäude zugeordnet. Der passive Unterschiedsbetrag aus der Konsolidierung der DÜRKOP Automobile GmbH basiert auf einem günstigen Kauf ("lucky buy"); dieser wird nach neuer Auffassung des DRSC über die geschätzte Nutzungsdauer von sechseinhalb Jahren aufgelöst. Bei dem passiven Unterschiedsbetrag der AUTOMEILE Ausstellungsgesellschaft m. b. H. handelte es sich ebenfalls um einen "lucky buy", der seinerzeit erfolgswirksam vereinnahmt wurde. Die passiven Unterschiedsbeträge aus der Konsolidierung der Dello GmbH und der Olympia Organisationsdienst GmbH haben Eigenkapitalcharakter und sind den Rücklagen zugeordnet worden. Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten, die die einbezogenen Gesellschaften gegeneinander ausweisen, wurden verrechnet. Eine Eliminierung von Zwischengewinnen wurde wegen Geringfügigkeit nicht vorgenommen. Sämtliche Aufwendungen und Erträge der einbezogenen Gesellschaften untereinander wurden eliminiert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wenden die gleichen Bewertungsmethoden an. Der Konzern hat seine Bilanzierungsmethoden gegenüber dem Vorjahr beibehalten. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer angesetzt worden. Ein sich aufgrund der Kapitalkonsolidierung ergebender Firmenwert wird unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von fünf jahren abgeschrieben. Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer angesetzt worden. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben worden. Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 und bis zu EUR 1.000,00 werden in einem Investitionspool zusammengefasst und über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den jeweils niedrigeren Marktpreisen angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschattungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Zur Berücksichtigung von Einziehungskosten, Zinsverlusten sowie des Ausfallrisikos werden Wertberichtigungen gebildet. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Kassenbestände, Bankguthaben und Schecks werden zum Nennwert angesetzt. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden bereits geleistete Auszahlungen ausgewiesen, die Aufwand für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Die Pensionsrückstellungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Die versicherungsmathematische Bewertung erfolgt unter Verwendung der "Heubeck'schen Richttafeln 2018". Als Rechnungszins wurde der von der Deutschen Bundesbank ermittelte durchschnittliche Marktzinsatz der letzten zehn Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Er beträgt 1,87%. Zudem wurden Lohn- und Gehaltssteigerungen mit 2,0%, ein Rententrend von 1,5% und eine Fluktuation von 0% berücksichtigt. Zur Berechnung des Erfüllungsbetrags wurde die Methode der laufenden Einmalbeiträge, ein Barwertverfahren der erdienten Ansprüche, verwendet. Die Rückstellung wurde entsprechend § 246 Abs. 2 HGB mit Rückdeckungsansprüchen aus Lebensversicherungen in Höhe des beizulegenden Wertes in Höhe von EUR 15.221,00 saldiert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekanntgegeben worden sind. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden bereits geleistete Einzahlungen ausgewiesen, die Ertrag für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Aufgrund unterschiedlicher handelsrechtlicher und steuerlicher Wertansätze werden passive latente Steuern gebildet. Die nicht rückzahlbaren öffentlichen Zuschüsse zu den von der Gesellschaft zu tragenden Beiträgen zur Sozialversicherung aufgrund der Regelungen zur Kurzarbeit werden erfolgswirksam unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" ausgewiesen. Erläuterungen zur Bilanz KONZERNANLAGENGITTER Zusammensetzung und Entwicklung der Einzelposten des Anlagevermögens
Bilanzvermerke Restlaufzeiten Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände von mehr als einem Jahr:
Restlaufzeiten und Besicherungen der Verbindlichkeiten:
Von den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben EUR 3.639.268,99 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Art der Besicherungen Die Verbindlichkeiten gegenüber Herstellerbanken und langfristigen Darlehen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten sind durch Forderungsabtretungen, Sicherungsübereignungen und Grundpfandrechte besichert. Latente Steuern Aufgrund der Buchwertunterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz bestehen folgende temporäre Steuerlatenzen:
Der Steuersatz im Bereich der Personengesellschaften wurde mit 15% angesetzt. Bei Kapitalgesellschaften wurde aufgrund der zusätzlichen Körperschaftsteuerbelastung mit einen Prozentsatz von rd. 30% gerechnet. Die Aktivlatenzen fielen überwiegend in der DÜRKOP-Gruppe an und unterlagen somit einem höheren Steuersatz als die meisten Passivlatenzen. Erläuterungen der sonstigen Rückstellungen Die "Sonstigen Rückstellungen" beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 4.220), ausstehende Rechnungen (TEUR 1.219) und Gewährleistungen (TEUR 838). Änderung der Abzinsung der Pensionsrückstellung Der Unterschiedsbetrag aus der Änderung des Abzinsungszinssatzes bezüglich der Pensionsrückstellungen gemäß § 253 Absatz 6 HGB n. F. beträgt EUR 259.608,00. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsätze nach Tätigkeitsbereichen
Verrechnung von Planvermögen Die Auflösung der Pensionsrückstellung (TEUR 253) wurde mit der Auflösung zum Aktivvermögen (TEUR 1) saldiert. Periodenfremde Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende periodenfremde Erträge enthalten, die für die Beurteilung der Ertragslage von nicht untergeordneter Bedeutung sind:
Sonstige Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von EUR 53.205,24 enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB in Höhe von EUR 89.057,00 (iV EUR 97.263,00) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von EUR 1.064,81 enthalten. In den Steuern vom Ertrag sind Aufwendungen aus der Zuführung passiver latenter Steuern in Höhe von EUR 1.113.012,00 enthalten. Überleitungsrechnung gemäß DRS 18 (TZ67) Gemäß DRÄS Nr. 11 zur Änderung von DRS 18 ist eine Überleitungsrechnung ab 2022 nicht mehr erforderlich. Diese Erleichterung wird zulässigerweise bereits zum 31.12.2021 in Anspruch genommen. Sonstige Pflichtangaben Arbeitnehmer Der Konzern beschäftigte im Jahresdurchschnitt 1.396 Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer und Auszubildende). Gesamthonorare der Abschlussprüfer
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Dauerschuldverhältnisse aus Miet- und Pachtverträgen haben zum Teil Laufzeiten bis zum Jahr 2097 (Erbbaurechte). Es wird der gesamte Betrag der zukünftig unvermeidbaren Zahlungsbeträge ausgewiesen. Mitglieder der Geschäftsführung Zur Geschäftsführung und Vertretung ist allein die persönlich haftende Gesellschafterin Dello Beteiligungs- und Organsisations GmbH berechtigt und verpflichtet. Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin waren im Geschäftsjahr:
Beirat Mitglieder des freiwillig gebildeten Beirats sind Dr. Thomas Ravenborg und Holger Bielfeld. Persönlich haftende Gesellschafterin Persönlich haftende Gesellschafterin ist die Dello Beteiligungs- und Organsisations GmbH mit Sitz in Hamburg. Ihr Stammkapital beträgt EUR 57.200,00. Gesamtbezüge Geschäftsführung und Beirat Angaben über die Gesamtbezüge für die Geschäftsführung unterbleiben unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Die Gesamtbezüge für den Beirat betrugen im Geschäftsjahr TEUR 20.
Hamburg, den 11. April 2022 gez. Kurt Kröger gez. Björn Böttcher gez. Christian Cuypers Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Das 1898 gegründete und bis heute familiengeführte Unternehmen ist nicht nur in Hamburg und Umgebung, sondern mit über 50 Niederlassungen in neun Bundesländern auch darüberhinaus einer der größten Autohändler Europas. Die Ernst Dello GmbH & Co. KG ("Dello") und ihre Tochtergesellschaft Dello GmbH handeln mit Neu- und Gebrauchtfahrzeugen, Kraftfahrzeugzubehör und Ersatzteilen und betreiben Reparaturwerkstätten in allen Betriebsteilen. Neben der seit 1904 vertriebenen Marke Opel werden Neufahrzeuge vor allem der Fabrikate Toyota, Lexus, KIA und Mazda angeboten. Unter den Handelsmarken "AutoMega" und "Dello-Gebrauchtwagen" werden herstellerübergreifend ständig eine große Anzahl an Gebrauchtwagen in nahezu allen Preis- und Altersklassen vertrieben. Daneben bietet die Tochtergesellschaft Olympia Versicherungsdienst GmbH & Co. KG Versicherungen nicht nur im Kraftfahrzeugbereich an. Bei den zum 1. Januar 2015 übernommenen Unternehmen - Dürkop-Gruppe und Autohaus Hansa Nord GmbH - werden zusätzlich die Marken BMW, Mini, Fiat, Land Rover, Jaguar und Peugeot vertrieben. In dem Logistikzentrum in Reinbek und an den Standorten Berlin und Hannover der DÜRKOP Teile & Logistik GmbH wird das Großhandelsgeschäft für Original-Ersatzteile ausgesuchter Hersteller betrieben. Bei diesen sogenannten Distrigo-Hubs geht es insbesondere um folgende Geschäftsfelder:
Die Konzerntochter Carpoint 2001 Autohandel GmbH & Co. KG wird als moderne Vermiet- und Mobilitätsgesellschaft auf- und ausgebaut. Auch dieses Unternehmen arbeitet markenübergreifend und steht allen Konzerngesellschaften als Dienstleister zur Verfügung. Weiterhin bestehen Beteiligungen an der Techno-Einkaufsgesellschaft sowie an der ALD- Dienstleistungsgesellschaft. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Berichtsjahr war die Entwicklung der Weltwirtschaft weiterhin von der Corona-Pandemie bestimmt, aber uneinheitlich je nach dem länderspezifischen Verlauf des Infektionsgeschehens und insgesamt weniger heftig als im Vorjahr. In den führenden Volkswirtschaften erreichte das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal 2021 erstmals wieder das Vorkrisenniveau, jedoch wirkten Preissteigerungen bei Rohstoffen, Lieferkettenengpässe und steigende Inflationsraten belastend. In Deutschland wuchs das Bruttoinlandsprodukt in 2021 preisbereinigt um 2,9%. Im Vergleich zum Vorjahr, in welchem das BIP um 5% gesunken war, bedeutete das eine erfreuliche Belebung, wenngleich das Niveau von 2019 noch nicht wieder erreicht werden konnte. Im Segment Automobilhandel nahm das Wirtschaftsjahr einen ungewöhnlich atypischen Verlauf: Nach einem der Pandemie geschuldeten Lockdown, der normale Handelsaktivitäten nahezu ausschloss, gab es eine deutliche, mehrmonatige Frühjahrsbelebung. Dann aber litt das Neuwagengeschäft darunter, dass ein Chipmangel die Auslieferung neuer Fahrzeuge nachhaltig bremste, und es entstand - korrespondierend - im Sektor Gebrauchtwagen eine Flaute auf der Angebotsseite. Die Absatzzahlen von Neu- und Gebrauchtwagen spiegeln das wider. Die Neuzulassungen sanken um 10,1% und lagen mit 2,6 Millionen deutlich unter dem Vorjahresniveau. Dabei verringert sich der gewerbliche Anteil an den Neuzulassungen um 6,5%, während der Anteil der privaten Neuzulassungen sogar um 16,3 % zurückging. Auch der Gebrauchtwagenmarkt entwickelte sich mit 6,7 Millionen Besitzumschreibungen (Vorjahr 7,2 Mio.) von PKWs rückläufig. Die von uns im Jahr 2021 gehandelten Fabrikate entwickelten sich mit ihren PKW-Verkaufsanteilen im deutschen Markt wie folgt:
Die Marktanteile der von uns repräsentierten Hersteller entwickelten sich unterschiedlich. Opel und Kia konnten die Zulassungen des Vorjahres übertreffen. Der Rückgang der Zulassungen war bei BMW, Mini, Fiat und Toyota geringer, dagegen bei Jaguar, Land Rover, Mazda und Lexus teilweise deutlich größer als der des Gesamtmarkts. Auch künftig werden wir - trotz aller Modellveränderungen oder Produktneuheiten der Hersteller - Marktanteilsgewinne nur über massive und intelligente Verkaufsförderungs- und Marketingmaßnahmen erzielen können. Im Nutzfahrzeugbereich, der in 2021 mit rund 2,2% über dem Vorjahr abschloss, bleibt die strategische Entwicklung von Stellantis abzuwarten. Opel und Fiat führen aktuell umfangreiche Produktpaletten. Bei der Beurteilung und Betrachtung des Aftersales-Marktes (Teile und Service sowie Werkstatt) sind wir auf die Angaben der Hersteller und anderer Branchenvertreter angewiesen. Dieses Geschäftsfeld entwickelte sich im Vergleich zum Vorjahr günstiger und wird sich in dem Maße weiter verbessern lassen, in dem es gelingt, die Corona-Pandemie einzudämmen oder ganz zu beseitigen und zu einem stabilen Umsatzniveau zurückzukehren, dann, wenn die Zufriedenheit und Loyalität der Kunden noch verstärkt werden kann. Der Handel mit Autoersatzteilen war weniger betroffen als der Markt für Kfz-Neufahrzeuge, aber mehr als der Gebrauchtwagenhandel. Seit Jahren erlebt der europäische Markt für Autoersatzteile eine nachhaltige Konsolidierung. Diese Entwicklung wird infolge der Pandemie noch verstärkt. Das und die zeitgleich zunehmende Digitalisierung stellen die verbleibenden Marktteilnehmer vor Herausforderungen, eröffnen ihnen aber auch Entwicklungschancen. Nach Verbands- und Herstellerangaben wird sich die Ertragssituation der Handelsorganisationen in Deutschland in 2021 eher rückläufig entwickelt haben. Die durchschnittlichen Umsatzrenditen lagen in der Vergangenheit bei 1,2 % und sind nach unserer Auffassung viel zu niedrig. Sie werden nicht ausreichen, den steigenden Mobilitäts- und IT-Anforderungen und daher in den nächsten Jahren verstärkt notwendigen Investitionen gerecht zu werden. 2. Geschäftsverlauf und Lage Im Jahr 2021 wurden 14.059 (im Vorjahr: 11.305) Neufahrzeuge (ohne Mietwagen) verkauft. Das ist ein Plus von 24,4%. Die Umsatzerlöse hieraus betrugen 304 Mio. EUR (Vorjahr: 252 Mio. EUR); das ist eine Steigerung um 20,6%. Der Verkauf von Gebrauchtwagen sank um 5,1% auf 17.237 (im Vorjahr: 18.156). Gleichwohl stiegen sich die dadurch generierten Umsatzerlöse um 7,2% auf 209 Mio. EUR (im Vorjahr: 195 Mio. EUR), weil sich das Preisniveau für Gebrauchtwagen wegen ihrer geringeren Verfügbarkeit erhöhte. Wesentlicher Pfeiler für die Entwicklung der Gesellschaft und ihre Ertragskraft war in den letzten Jahren und bleibt auch weiterhin das Aftersales-Geschäft. Es stabil zu halten oder zu verbessern, ist für jeden Automobilhändler und auch für uns eine fundamentale Existenzfrage. Unsere besondere Aufmerksamkeit muss dabei auch künftig der Auslastung unserer Werkstätten gelten. Die ausgewiesenen Serviceumsätze - hierin eingeschlossen sind auch Fremdumsätze, Mietwagenerlöse und Kundendienst - sanken um 8,5% auf 39,7 Mio. EUR (Vorjahr: 43,4 Mio. EUR), die Umsätze im Teile- und Zubehörbereich um 1,9% auf 168,6 Mio. EUR (Vorjahr: 171,8 Mio. EUR). Zusammengefasst ergab sich damit ein coronabedingter Rückgang unseres Aftersalesgeschäftes, der nicht unseren Erwartungen für 2021 entsprach. a) Ertragslage
Die Gesellschaft erwirtschaftete im Vergleich zum Vorjahr eine um 8,9 % höhere Gesamtleistung. Die Bereiche Neuwagen und Gebrauchtwagen konnten die Vorjahreswerte dagegen übertreffen. Im Bereich Service sowie im Bereich Ersatzteile und Zubehör gingen die Umsätze deutlich zurück. Grund dafür ist im Wesentlichen die Umstellung des Geschäftsmodells von Stellantis im Teilesektor auf Distrigo. Die Umsatzsteigerung des Konzerns liegt im Branchentrend. Das Zinsergebnis verbesserte sich um 312 TEUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 1.679 TEUR. Das Jahresergebnis des Konzerns stieg aufgrund des besseren Rohertrags um 688 TEUR. Ursächlich hierfür waren vor allem die verbesserten Margen im Neuwagen- und Gebrauchtwagenbereich. Die Umsatzrendite ist mit 2,1 % auf Vorjahresniveau (2,2%). b) Finanzanlage Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) betrug im Berichtsjahr 23.488 TEUR (Vorjahr 23.524 TEUR). Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus den Kreditlinien konnten die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber, Lieferanten und Dienstleister fristgerecht bedient werden. c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 5.311 TEUR. Dabei standen sich Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 101 TEUR und Sachanlagen (im wesentlichen Vorführwagen) in Höhe von 50.290 TEUR einerseits und andererseits Abgänge - auch überwiegend Vorführwagen - in Höhe von 37.056 TEUR sowie Abschreibungen in Höhe von 8.160 TEUR gegenüber. Die Finanzanlagen hatten im Geschäftsjahr Zugänge in Höhe von 137 TEUR. Die nicht unerheblichen Werte der Vorführ- und Mietwagen von 19.513 TEUR (im Vorjahr: 18.030 TEUR) werden, ungeachtet der kurzen Verweildauer im Vermögen, entsprechend der Auffassung des Bundesfinanzhofes dem Anlagevermögen zugerechnet. Das Vorratsvermögen erhöhte sich um 533 TEUR auf 132.123 TEUR (im Vorjahr: 131.590 TEUR). Der Barmittelbestand verringerte sich auf 2.221 TEUR. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen auf 35.204 TEUR (Vorjahr 28.014 TEUR). Die Einzel- und Pauschalwertberichtigungen konnten aufgrund eines aktiven Debitorenmanagements auch im Geschäftsjahr sehr niedrig gehalten werden. Das Eigenkapital stieg auf 67,9 Mio. EUR. Damit wird eine Eigenkapitalquote von 25,3 % (Vorjahr 24,4 %) erreicht. Bilanzeigenkapital und Gesellschafterkonten ergeben eine Summe von TEUR 153.698 (Vorjahr TEUR 140.872) oder eine Quote von 57,3 % (Vorjahr 55,3 %). Die Rückstellungen wiesen bei einer Abnahme um 230 TEUR insgesamt 16.975 TEUR aus. Die größte Position in diesem Bereich sind die sonstigen Rückstellungen mit 9.008 TEUR (im Vorjahr: 8.105 TEUR). Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden - wie schon im Vorjahr - nicht vollständig beansprucht. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten die Rückkaufoption aus Leasing und Mietwagenrückläutern in Höhe von 4.069 TEUR (im Vorjahr: 3.829 TEUR). Der Weit der möglichen Rückkauf-Verpflichtungen inklusive Umsatzsteuer bis 2026 beläuft sich auf 160.703 TEUR. Die Bilanzsumme erhöhte sich auf 268.406 TEUR (im Vorjahr: 254.871 TEUR). 3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: Umsatzerlöse Rohertrag und Jahresüberschuss. Als Erläuterung zu den Leistungsindikatoren dienen die Eigenkapitalquote und die Umsatzrendite, welche in die Analyse des Geschäftsverlaufs sowie die Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage einbezogen werden. Die bilanzielle Nettoverschuldung - definiert als Differenz aus liquiden Mitteln und Bankverbindlichkeiten - betrug zum Jahresende 69.970 TEUR und erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 3.306 TEUR. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden nicht zur internen Steuerung herangezogen. Eine Darstellung hierzu ist entbehrlich, weil sie für das Verständnis des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft nicht bedeutsam sind. 4. Gesamtaussage Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung war im Jahr 2021 positiv. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Durch kurzfristige Zahlungen wurden in Aussicht gestellte Skontoabzüge überwiegend realisiert. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel, kurzfristige Vermögenswerte und Vorräte gedeckt. Die Planungen des Vorjahres sind erreicht bzw. überschritten worden. Ursächlich für die Planabweichung sind im Wesentlichen die gestiegenen Umsatzerlöse insbesondere im Neuwagen- und Gebrauchtwagenbereich. Insgesamt ist die Geschäftsführung mit dem Verlauf des operativen Geschäftsjahres zufrieden. Es konnte unter den schwierigen Rahmenbedingungen ein erfreulich gutes operatives Ergebnis erzielt werden. III. Zweigniederlassungen Neben dem Hauptsitz in Hamburg unterhält die Gesellschaft inländische Niederlassungen in Kiel, Wismar, Oldenburg i.H., Eutin, Bad Segeberg, Braunschweig, Goslar, Hannover, Göttingen, Kassel, Bad Hersfeld, Magdeburg, Berlin, Hildesheim, Eberswalde, Bernau, Frankfurt Oder, Reinbek, Rellingen, Husum, Schleswig, Norderstedt, Lüneburg, Ahrensburg, Bremen, Syke, Parchim, Schwerin, Lübeck, Bad Schwartau, Bad Oldesloe und Heide. IV. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht Mit den bestehenden Rahmenbedingungen unserer Branche können wir im neuen Geschäftsjahr und darüber hinaus mittelfristig erfolgreich wirtschaften:
Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine belastet die geopolitischen und ökonomischen Rahmenbedingungen insbesondere in Europa zunehmend. Er hat die Energiepreise enorm steigen lassen und damit den bestehenden Inflationsdruck erhöht, den Nachschub an dringend benötigten Rohstoffe beeinträchtigt und Störungen der Lieferketten weiter verschärft. Die Auswirkungen auf die Automobilindustrie sind unübersehbar; der komplette Ausfall der Lieferung von Kabelbäumen aus der Ukraine und seine Auswirkungen auf die deutsche Fahrzeugproduktion zeigen das schlaglichtartig. Abhängig von der Dauer und der Intensität des Krieges können sich weitere erhebliche Folgen für unser Handelsgeschäft ergeben.
Hamburg, den 11. April 2022 gez. Kurt Kröger gez. Björn Böttcher gez. Christian Cuypers KONZERNEIGENKAPIALSPIEGEL 2021
KONZERNERGEBNISVERWENDUNGSRECHNUNG:
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Ernst Dello GmbH & Co. KG, Hamburg Prüfungsurteil Wir haben den Konzernabschluss der Ernst Dello GmbH & Co. KG und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Ernst Dello GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen für Personengesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um austreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 12. April 2022 Carstensen
Soll Steinhäuser Partnerschaft mbB
gez. Michael Carstensen, Wirtschaftsprüfer gez. Kristoffer Soll, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
11 nahegelegene Organisationen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit Werkzeugmaschinen
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen