Beteiligungsgesellschaften
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Freddy Deijk seit 17.1.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Dover Luxembourg Participations S.a.r.l. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rego GmbHGladenbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens Die REGO GmbH hat ihren Sitz in Gladenbach und fungiert als europäisches Vertriebszentrum von RegO® Produkten für ihre Muttergesellschaft Engineered Controls International, LLC, Elon, North Carolina, USA. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der REGO GmbH liegt im Vertrieb von gastechnischen Ventilen und Reglern sowie sonstigen Erzeugnissen der Gastechnik. Hierbei werden insbesondere die Bereiche Liquefied Petroleum Gas (nachfolgend: "LPG") und Liquefied Natural Gas (nachfolgend: "LNG") als Hauptabsatzmärkte bedient. B. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2020 geprägt von der Corona-Pandemie. Der Ausbruch der Pandemie und der erste Lockdown im Frühjahr führten zu einem historischen Einbruch des Bruttoinlandsprodukts im 2.Quartal 2020 um 9,8%. Die kräftige Erholung im Sommer wurde zum Jahresende durch die zweite Corona-Welle und den erneuten Lockdown gebremst. Insgesamt war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2020 5,0 % niedriger als 2019. In den beiden vorangegangenen Jahren war das Bruttoinlandsprodukt noch um 0,6 % und 1,5 % gestiegen. Mit ihrem preisbereinigten Rückgang von 5,0 % liegt die deutsche Wirtschaft 2020 unter dem europäischen Durchschnitt. Für die Europäische Union (EU-2) geht die Europäische Kommission von einem Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts um 4,51 % aus, für die 19 Länder der Eurozone um 4,94 %. Für die Wirtschaft der Vereinigten Staaten erwartet die Kommission einen Rückgang von 2,34 %. Entwicklung der Branche Die weltweite LNG Nachfrage stieg in 2020 um 0,56 % im Vergleich zum Vorjahr. Zunehmende Handelsbeschränkungen hatten negative Auswirkungen insbesondere auf den LPG-Bereich. C. Geschäftsverlauf Die Geschäftsentwicklung der REGO GmbH war insgesamt zufriedenstellend. Die Umsatz- und Auftragsentwicklung war verglichen mit dem Zeitraum des vorangegangenen Wirtschaftsjahres äußerst positiv. Die größten Steigerungen konnten im LNG Markt erzielt werden Umsatzerlöse wurden 2020 in Höhe von EUR 18,7 Mio. (Vorjahr: EUR 14,1 Mio.) erzielt. EUR 3,1 Mio. (Vorjahr: EUR 2,2 Mio.) entfielen dabei auf das Inland, EUR 9,8 Mio. (Vorjahr: EUR 8,5 Mio.) auf die Europäischen Union und EUR 5,8 Mio. (Vorjahr: EUR 3,4 Mio.) auf den Rest der Welt. Das Ergebnis wurde durch hohe Kundenzufriedenheit sowie anhaltend hohe Produktqualität positiv beeinflusst. D. Darstellung der Lage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der REGO GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2020 insgesamt positiv gefestigt entwickelt. Ertragslage Der Umsatz verzeichnete 2020 eine Steigerung um 32,62 % auf EUR 18,7 Mio. Ursächlich für diese Entwicklung war im Wesentlichen eine Verbesserung des konzerninternen Beschaffungswesens sowie das LNG-Geschäft, welches analog zur Branchenentwicklung eine Steigerung in Höhe von rund 2,2 Mio. EUR verzeichnete. Die Materialaufwandsquote stieg auf 77,1 % (Vorjahr: 71,2 %). Die Rohergebnisquote verminderte sich analog um 5,8 %. Trotz gestiegenem Personalaufwand aufgrund von Gehaltsanpassungen sowie Neueinstellungen ergab sich eine Steigerung des Jahresüberschusses um 0,84 %. Bezogen auf das EBITDA betrug die Steigerung zum Vorjahr 1,75 %. Finanzlage Die Abführung des Jahresüberschusses an die RegO Holding GmbH im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages konnte im Wesentlichen durch den mit rund EUR 1,6 Mio. positiven Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit finanziert werden. Die Zahlungsfähigkeit der REGO GmbH war im Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. Vermögenslage Die Bilanzsumme der REGO GmbH hat sich im Vergleich zum Vorjahr um rund 13,5 % erhöht. Diese Veränderung resultiert insbesondere aus Änderungen im konzerninternen Beschaffungswesen, die zu einer Erhöhung der Vorratsbestände führt. Korrespondierend mit der Umsatzsteigerung haben sich auch die Forderungen auf Lieferungen und Leistungen erhöht. Stichtagsbedingt ausgewiesene erhöhte Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren ebenfalls aus dem veränderten konzerninternen Beschaffungswesen. Die Kapitalstruktur der Gesellschaft ist durch eine Eigenkapitalquote von 51,4 % gekennzeichnet. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren und Steuerungsgrößen Die wirtschaftliche Planung und Steuerung des Unternehmens erfolgt wie gehabt zentral über von der Geschäftsführung vorgegebene Zielgrößen. Auf Basis dieser Vorgaben erfolgt eine regelmäßige Überprüfung der Geschäftsentwicklung anhand stetig aktualisierter Einschätzungen der Steuerungs- und Leistungskennzahlen, bei der die Umsetzung der strategischen Ziele verfolgt und Maßnahmen zur Gegensteuerung bei Planabweichungen eingeleitet werden. Die wichtigsten Steuerungsgrößen sind der Umsatz, das Rohergebnis sowie das EBITDA. Die für die Gesellschaft wichtigen nichtfinanziellen Leistungsindikatoren wie Nachhaltigkeit, Kundenzufriedenheit, Umweltbelange und Mitarbeiterbelange werden nicht zur Steuerung des Unternehmens herangezogen. E. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Da die allgemeine wirtschaftliche Lage durch die weltweite Corona Pandemie und der damit einhergehenden Rezession angespannt ist, fällt eine realistische Einschätzung des Marktes schwer. Die Leistungsfähigkeit der Gesellschaft und die gefestigte Marktposition liegen in der hohen Produktqualität und Kundenzufriedenheit begründet. Basierend auf dem bereits abgeschlossenen Geschäftsverlauf und dem derzeit vorhandenen Auftragsbestand gehen wir für das Geschäftsjahr 2021 von einer weiteren mäßigen Steigerung der Umsatzerlöse, des Rohergebnisse und des EBITDA im Vergleich zum Berichtsjahr aus. Als Risiken für die Branchenentwicklung gelten vor allem politische Entwicklung in den Absatzmärkten sowie Währungsschwankungen. Außerdem können besondere Auflagen zur Erfüllung lokaler Regularien sowie geänderte Zölle den Markt maßgeblich beeinflussen. Auch Schwankungen bei den Metallpreisnotierungen (Kupfer, Messing, Zink) können Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis nehmen. Die weitere allgemeine wirtschaftliche und politische Entwicklung aufgrund der weltweiten Corona Pandemie bleibt abzuwarten, gravierende Auswirkungen auf das Kerngeschäft werden weiterhin nicht erwartet. Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Darüber hinaus ist die REGO GmbH insbesondere von der Preispolitik der Muttergesellschaft beeinflusst. Aus der internationalen Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten resultieren zudem Lieferungs- und Zahlungsströme in Fremdwährungen mit den damit verbundenen Wechselkursrisiken. Absatzrisiken werden durch ständige Betreuung der Neu- und Bestandskunden vermindert. Die REGO GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Durch gezielte Aus- und Weiterbildungen wird die fachliche Kompetenz des Personals sichergestellt. Die REGO GmbH verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente. Diese unterstützen das Management dabei, Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind nicht erkennbar. Chancen für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens liegen insbesondere in: - Der Erschließung neuer Absatzmärkte, - einer stabilen finanziellen Situation, - neuen innovativen Produkten sowie - einer hohen Produktqualität. Durch gezielte Diversifikation und konsequentes Ausnutzen von Marktnischen haben wir eine ausgewogene Produktstruktur erreicht, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht. Daher wird die Geschäftspolitik im Wesentlichen unverändert bleiben.
Gladenbach, 31.10.2021 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die REGO GmbH hat ihren Sitz in Gladenbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Marburg unter HR B 3008 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die REGO GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 i. V. m. Abs. 4 HGB. In den Anhang wurden die Pflichtangaben für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgenommen. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§ 288 abs. 2 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Die Gliederung der Bilanz ist gemäß § 265 Abs. 5 HGB i. V. m. § 42 Abs. 3 GmbHG um die Posten Forderungen gegen Gesellschafter sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erweitert worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren). Die Bilanzierung des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, im Falle abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear. 2. Vorräte Die Vorräte wurden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer und niedrigeren Verkaufspreisen ergeben, sind durch angemessene Abwertung berücksichtigt. Zinsen für Fremdkapital werden nicht einbezogen. 3. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen/ sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt, erkennbare Einzelrisiken werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf den Nettoforderungsbestand ausreichend Rechnung getragen. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. 4. Liquide Mittel Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bewertet. 5. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden die im Geschäftsjahr geleisteten Zahlungen abgegrenzt, soweit sie auf das Folgejahr entfallen. 6. Eigenkapital Das Eigenkapital ist zum Nennwert bewertet. 7. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Rückstellung für Pauschalgarantien wurde wie im Vorjahr mit 0,25 % des Nettoumsatzes angesetzt. 8. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Für den Anlagenspiegel verweisen wir auf die Anlage zu diesem Anhang. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind solche an die Muttergesellschaft ECII, Elon College, USA in Höhe von TEUR 77 (Vorjahr: TEUR 26) ausgewiesen. Die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 5.550 (Vorjahr: TEUR 5.550) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus Abschluss- und Prüfungskosten sowie aus Personalkosten. 4. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.361 (Vorjahr: TEUR 2.186). V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die REGO GmbH hat ab dem 01.01.2013 einen Gewinnabführungsvertrag mit der RegO Holding GmbH abgeschlossen. Im Kalenderjahr 2020 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.602 (Vorjahr TEUR 1.589) erzielt, welcher aufgrund des Gewinnabführungsvertrages an die RegO Holding GmbH abgeführt wurde. VI. Sonstige Pflichtangaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen in Höhe von TEUR 226. Davon sind innerhalb eines Jahres TEUR 121 fällig. 2. Organe der Gesellschaft Im Geschäftsjahr 2020 bzw. bis zum Aufstellungszeitpunkt des Jahresabschlusses war zum Geschäftsführer der Gesellschaft bestellt: Lucas, Michael Allen, Chapel Hill, North Carolina, USA, Kaufmann Burmeister, Paul Andrew, Bristol, Rhode Island, USA, Kaufmann Gesamtbezüge der gegenwärtigen und ehemaligen Mitglieder der Organe: Die Gesellschaft verzichtet gem. § 286 Abs. 4 HGB auf die Nennung der Bezüge. 3. Mutterunternehmen und Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Engineered Controls International Inc., Elon College, USA, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich. 4. Angaben zu den Arbeitnehmern Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
5. Nachtragsbericht Nach Schluss des Geschäftsjahres 2020 haben sich durch die Corona - Krise Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben. Weitere Ausführungen hierzu sind im Lagebericht enthalten.
Gladenbach, 22.06.2021 Anlagespiegel
Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern1.1.2020 - 31.12.2020Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 4.579.519,40 EUR. 1.1.2019 - 31.12.2019Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 3.433.584,90 EUR. sonstige Berichtsbestandteile
Gladenbach 30.12.2021 gez. Michael Allen Lucas gez. Paul Andrew Burmeister Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.12.2021 festgestellt. BestätigungsvermerkVERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der REGO GmbH, Gladenbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der REGO GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 erster Halbsatz HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut für Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts 1. Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. 2. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus 1. identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Angaben nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. 2. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. 3. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. 4. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss oder im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. 5. beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. 6. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 29. Dezember 2021 RSM
GmbH
Arno Kramer, Wirtschaftsprüfer Dieter Hanxleden, Wirtschaftsprüfer |
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