Radial Fulfillment GmbHLiquidiert

06116 Halle (Saale), DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 23356
Eingetragen
14.7.2016
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungLagerei
Gegenstand
Der Betrieb eines Lagerstandortes, in dem im Auftrag dritter Unternehmen Logistikdienstleistungen im Sinne von Warenannahme, Aufbereitung, Lagerung, Versandvorbereitung, Versand und angrenzende warenbezogene Dienstleistungen wie z.B. Fotographie, ausgeführt werden sollen.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Radial Fulfillment GmbH

Halle (Saale)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht 2019

Inhalt

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

2. Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsentwicklung und -lage

A. Ertragslage

B. Finanzlage

C. Vermögenslage

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

4. Gesamtaussage

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Haupttätigkeiten der Gesellschaft lagen im Berichtsjahr in den Bereichen Fulfillment, Transport, Kundenservice und Channelentwicklung für Internethändler mit Sitz in Großbritannien, Europa und Nordamerika. Die Gesellschaft erbringt diese Dienstleistungen dabei im Auftrag anderer Konzerngesellschaften der Radial-Gruppe, maßgeblich der Radial GmbH, Halle (Saale).

Die Haupttätigkeit hat sich im Laufe des Jahres nicht geändert. Darüber hinaus sind dem Management zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts keine wesentlichen Änderungen der Aktivitäten für das kommende Jahr bekannt.

Die Gesellschaft ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Radial Luxembourg S.à r.l., eingetragen als luxemburgische Gesellschaft, an der wiederum die bpost SA, Brüssel/Belgien, eingetragen in Belgien, die Anteile hält.

2. Entwicklung

Der Markt für die Entwicklung und den Betrieb von E-Commerce-Unternehmen entwickelt sich ständig weiter und ist hart umkämpft. Wir bauen unseren Kundenstamm weiter aus, in erster Linie durch die Bemühungen unserer internen Vertriebsorganisation und durch die Nutzung bestehender Kunden in den USA, die mit dem US-Pendant, das international expandieren möchte, Verträge abgeschlossen haben.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Unser 2015 gegründetes Unternehmen ist führend bei Omnichannel-Commerce-Technologien und deren Einsatz. Wir ermöglichen unseren Kunden, deren Erwartungen gewinnbringend zu übertreffen, indem wir die Komplexität des Omnichannel-Handels beseitigt und in ein nahtloses aufeinander abgestimmtes Kundenerlebnis verwandelt.

2. Geschäftsentwicklung und -lage

Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 8,5 %, was einerseits auf eine Zunahme des Volumens bestehender Kunden für erbrachte Fulfillment- und Transportdienstleistungen und andererseits auf die gestiegenen operativen Kosten, welche größtenteils an die Radial GmbH mit einem Aufschlag gemäß Transfer Pricing Vertrag weiterberechnet werden, zurückzuführen ist.

A. Ertragslage

Der wesentliche Auftraggeber der Radial Fulfillment GmbH, die Radial GmbH, konnte im Geschäftsjahr ihre Marktposition als kompetenter Dienstleister behaupten. Der Kundenstamm wurde kontinuierlich ausgebaut. Aufgrund eines breiten Spektrums an unterschiedlichen Branchen und Unternehmensgrößen im Kundenstamm ist das Unternehmen weniger anfällig für branchenspezifische Krisen als andere Unternehmen.

Die Radial Fulfillment GmbH erstellt in jedem Geschäftsjahr monatlich einen detaillierten Ergebnis- und Liquiditätsplan. Der Zielerreichungsgrad der einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung wird monatlich überwacht.

Ergebnisquelle 2019 2018 Veränderung
T€ T€ T€ %
Umsatz 15.678 14.452 1.226 8,5
Betriebsergebnis 410 717 -307 -42,8
Personalaufwand 10.734 11.347 -613 -5,4
Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.474 2.263 2.212 97,7
Steueraufwand 134 127 7 5,5
Jahresergebnis 260 577 -317 -54,9

Aufgrund des im Geschäftsjahr erstmalig konzernweit angewandten Transfer Pricing Modells der bpost-Gruppe kam es zu einer Verringerung des Aufschlags von 7 % auf 3 %. Durch die gestiegenen operativen Kosten stieg der Umsatz entsprechend von T€ 14.452 um T€ 1.226 auf T€ 15.678 gegenüber dem Vorjahr. Das Jahresergebnis sank durch die Reduzierung der Marge im Vergleich zum Vorjahr von T€ 577 um T€ 317 auf T€ 260.

B. Finanzlage

Die Eigenkapitalquote verringerte sich auf 73,5 % (Vorjahr 79,2 %) aufgrund der gestiegenen konzerninternen Verbindlichkeiten sowie des sinkenden Jahresüberschusses im Vergleich zum Vorjahr.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten stiegen um T€ 592 (Erhöhung um 100,0 %) und die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente erhöhten sich um T€ 124 (Anstieg um 57,7 %).

Die Nettobarmittelbewegung ist im Vergleich zum letzten Jahr stabil.

C. Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten 2019 2018 Veränderung
T€ T€ T€ %
Aktiva
Anlagevermögen 87 157 -70 -44,6
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.518 4.867 651 13,4
Zahlungsmittel und -äquivalente 339 215 124 57,7
Aktive Rechnungsabgrenzungen 117 58 59 100,0
Bilanzsumme 6.061 5.297 764 14,4
Passiva
Eigenkapital 4.457 4.197 260 6,2
Sonderposten für Zuwendungen 6 12 -6 -50,0
Rückstellungen 495 577 -82 -14,2
Verbindlichkeiten 1.103 511 592 100,0
Bilanzsumme 6.061 5.297 764 14,4

Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 70 von T€ 157 auf T€ 87 aufgrund planmäßiger Abschreibungen verringert.

Aufgrund konzerninterner Kapitalausstattungen der Radial Fulfillment GmbH an die Konzernmuttergesellschaft, bpost SA, Brüssel/Belgien, stiegen die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände von T€ 4.867 um T€ 651 auf T€ 5.518.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Unser Fokus liegt auf den finanziellen Leistungsindikatoren:

Umsatzentwicklung,

Betriebsergebnis und

Branchenentwicklung.

Für unsere interne Unternehmenssteuerung verwenden wir die Kennzahlen Umsatz, Umsatzrendite und Cashflow. Die Umsatzrendite errechnet sich aus dem Jahresüberschuss dividiert durch den Umsatz. Darüber hinaus ist das Verhältnis von EBIT zu Umsatz zu nennen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir ein Umsatzwachstum von T€ 14.452 um T€ 1.226 auf T€ 15.678 zu verzeichnen. Dies ist im Wesentlichen auf den Zugang zu neuen Kunden des Netzwerks bzw. Kundenstammes der bpost-Gruppe zurückzuführen.

4. Gesamtaussage

Das Betriebsergebnis ist ein wichtiger Leistungsindikator für das Unternehmen. Für das Geschäftsjahr 2019 erwirtschaftete das Unternehmen ein Betriebsergebnis von T€ 410 (Vorjahr T€ 717). Die Reduzierung des Betriebsergebnisses um T€ 307 ist vor allem durch die Senkung des Aufschlags aus dem neuen, konzernweit gültigen Transfer Pricing Vertrag zu begründen.

Insgesamt beurteilen wir unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gut.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist grundsätzlich positiv.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, dass die Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und die Forderungen innerhalb der Zahlungsfrist eingezogen werden. Im Berichtsjahr konnten wir bei allen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Skonti durch kurzfristige Zahlungen realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Forderungen gedeckt.

III. Prognosebericht

Die Entwicklung der Branche wird von einer weiteren Konsolidierung der Wettbewerber geprägt sein. Es ist eine deutliche europaweite Konzentration auf wenige Wettbewerber zu erwarten.

Unser Konzept des Full-Service-Anbieters wird sich in Zukunft auf schnell wachsende kleine und mittlere Unternehmen auswirken, die eine Komplettlösung im E-Commerce-Fulfillment-Markt suchen.

Langfristige Verträge mit kooperierenden Dienstleistern werden unser Geschäft in den kommenden Jahren deutlich stabilisieren.

Das Umsatzwachstum in den nächsten drei Jahren wird auf 21,0 % geschätzt. Aufgrund des optimierten Kostenmanagements wird ein überproportional steigendes Ergebnis Betriebsergebnis erwartet.

Durch flexible Arbeitszeitmodelle im Service und in der Verwaltung werden wir unseren Personalbestand voraussichtlich halten können.

Durch eine weitere Optimierung des Kostenmanagements und zukünftige Restrukturierungsmaßnahmen erwarten wir mittelfristig eine positive Entwicklung unserer Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die wichtigsten Herausforderungen und Chancen des Unternehmens sind sowohl an den Unternehmenserfolg unseres wesentlichen Kunden, der Radial GmbH, als auch an das Wachstum des eigenen Unternehmens durch die Gewinnung von Neukunden geknüpft. Dies wird zu einer Steigerung des Umsatzes und des Ergebnisses der betrieblichen Tätigkeit führen.

Aufgrund der instabilen Finanzmärkte in Europa sind wir bestrebt, Währungsrisiken aus Fremdwährungsgeschäften durch Devisengeschäfte adäquat abzusichern.

Mit Neuentwicklungen und Patenten werden wir weiterhin versuchen, unsere führende Rolle in der Zukunft zu sichern.

Umfangreiche Bonitätsprüfungen im Neukundengeschäft der gesamten Radial-Gruppe und die laufende Berichterstattung unserer Stammkunden führen zu einem deutlich reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Kreditrisiken.

Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens ist einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, unter anderem der Fähigkeit unseres Kunden, den Traffic auf seinen Seiten durch verschiedene Maßnahmen zu erhöhen, der Kundenbindung, den Fracht- und Outsourcing-Kosten, dem Wachstum des Unternehmens und den zugrundeliegenden wirtschaftlichen Umweltfaktoren, die das allgemeine Verbrauchervertrauen und das Wachstum des E-Commerce beeinflussen.

Das Kreditrisiko des Unternehmens resultiert hauptsächlich aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Radial GmbH. Das Unternehmen hat Richtlinien eingeführt, die eine angemessene Kreditprüfung potenzieller Kunden vor der Annahme neuer Abschlüsse vorschreiben.

In Anbetracht des aktuellen Marktumfelds besteht Unsicherheit über die Höhe des Handelsvolumens und unser wesentlicher Kunde, die Radial GmbH, hat einen operativen Verlust für das Berichtsjahr zu verzeichnen. Das Management ist jedoch der Ansicht, dass das Unternehmen über ein starkes langfristiges Geschäftsmodell verfügt. Die Gesellschaft kann deutschen und globalen Einzelhändlern und Marken umfassende, integrierte E-Commerce-Lösungen anbieten, die sich bereits für Konzernunternehmen in den USA als erfolgreich erwiesen haben. Die Gesellschaft kann eine End-to-End-Lösung für den deutschen Online-Markt anbieten, die als Modell dient, das es Einzelhändlern und Marken ermöglicht, ihr E-Commerce-Geschäft europaweit aufzubauen und zu erweitern.

Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit ist unser wesentlicher Kunde, die Radial GmbH, auf die Unterstützung der Konzernmuttergesellschaft angewiesen. Die Muttergesellschaft bpost SA, Brüssel/Belgien, hat eine entsprechende Patronatserklärung abgegeben. Demnach ist die Fortführung der Geschäftstätigkeit bei anhaltend negativer bzw. stagnierender Ergebnisentwicklung ggf. auf finanzielle Unterstützung durch den Anteilseigner angewiesen.

 

Halle (Saale), den 30. Juli 2021

gez. Marjorie Denise J. Halleux, Geschäftsführerin

Bilanz zum 31. Dezember 2019

Aktiva

31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR
A. Anlagevermögen
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 86.297,00 156.653,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.067,00 0,00
87.364,00 156.653,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundenen Unternehmen 5.100.000,00 4.743.416,20
2. Sonstige Vermögensgegenstände 417.717,92 123.798,87
5.517.717,92 4.867.215,07
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 338.910,35 214.686,89
C. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 117.042,84 58.056,84
6.061.035,11 5.296.611,80

Passiva

31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 2.001.000,00 2.001.000,00
III. Gewinnvortrag 2.170.456,05 1.592.975,89
IV. Jahresüberschuss 260.325,11 577.480,16
4.456.781,16 4.196.456,05
B. Sonderposten für Zuwendungen 6.404,61 11.528,30
C. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 494.871,11 577.237,68
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 309.222,91 468.035,12
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 782.328,51 0,00
3. Sonstige Verbindlichkeiten 11.426,81 43.354,65
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 11.318,50 (Vorjahr: TEUR 11) 1.102.978,23 511.389,77
6.061.035,11 5.296.611,80

Gewinn- und Verlustrechnung für 2019

2019 2018
EUR EUR
1. Rohergebnis 15.684.318,68 14.523.325,78
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -8.935.541,27 -9.510.124,35
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.798.560,30 -1.837.110,75
- davon für Altersversorgung EUR 157.130,72 (Vorjahr: TEUR 138)
3. Abschreibungen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -65.482,50 -195.927,19
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.474.413,02 -2.262.729,55
- davon aus der Währungsumrechnung EUR 4.873,80 (Vorjahr: TEUR 8)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 13,61
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -15.703,00 -457,55
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 14.950,00 (Vorjahr: TEUR 0)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -134.293,55 -126.550,62
8. Ergebnis nach Steuern 260.325,04 590.439,38
9. Sonstige Steuern 0,07 -12.959,22
10. Jahresüberschuss 260.325,11 577.480,16

ANHANG FÜR GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2019

1. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Von den Vorschriften des HGB über die größenabhängigen Erleichterungen wurde gemäß § 288 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Erststellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit.

2. Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma Radial Fulfillment GmbH mit Sitz in Halle (Saale) im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Nummer HRB 23356 eingetragen.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 3 bis 8 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Bankguthaben werden zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

4. Erläuterungen zur Bilanz

4.1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

4.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2019 31.12.2018
TEUR TEUR
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.100 4.743
Sonstige Vermögensgegenstände 418 124
5.518 4.867

Sämtliche Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe TEUR 418 setzen sich im Wesentlichen aus umsatz-, körperschafts- und gewerbesteuerlichen Forderungen gegenüber dem Finanzamt zusammen, mithin TEUR 388.

4.3. Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 25.000,00.

4.4. Passivierte Investitionszuschüsse

Erhaltene Investitionszuschüsse aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" wurden in einem Sonderposten für Zuschüsse in das Anlagevermögen passiviert. Sie werden entsprechend dem Abschreibungsverlauf der geförderten Anlagengüter in gleichbleibenden Beträgen der Nutzungsdauer entsprechend aufgelöst.

4.5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen TEUR 248 (Vorjahr: TEUR 359), Personalkosten in Höhe von TEUR 131 (Vorjahr: TEUR 134), sowie Jahresabschlusskosten in Höhe von TEUR 116 (Vorjahr: TEUR 84) gebildet.

4.6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und die sonstigen Verbindlichkeiten haben sämtlichst eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

5.1. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.827 sind als wesentliche Posten Raumkosten (TEUR 1.988), Kosten für Ausgangsfrachten (TEUR 1.026), Konzernumlagen (TEUR 545) sowie Kosten für Sicherheitsdienste (TEUR 424) enthalten.

6. Sonstige Angaben

6.1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus einem Mietvertrag in Höhe von TEUR 6.546.

6.2. Geschäftsführung

Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:

Frau Marjorie Denise J. Halleux, Auderghem/Belgien (seit 14. Juni 2019)

Herr Paul Cataldo, Kaufmann, Wayne/USA (bis 14. Juni 2019)

Herr Pierre Winand, Long Beach/USA (bis 14. Juni 2019)

Die Geschäftsführer sind einzeln zur Vertretung der Gesellschaft berechtigt mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Die Geschäftsführung hat im Berichtsjahr keine direkten Bezüge von der Gesellschaft erhalten.

6.3. Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Mitarbeiter in der Produktion 301
Mitarbeiter in der Verwaltung 34
Gesamt 335

6.4. Konzernverhältnisse

Das voll eingezahlte Stammkapital der Gesellschaft wird zu 100 % von der Radial Luxembourg S.à r.l., Luxemburg, gehalten.

Der Abschluss wird in den Konzernabschluss der bpost NV-SA, Brüssel, Belgien, einbezogen, die zugleich den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis der einzubeziehenden Unternehmen aufstellt.

6.5. Nachtragsbericht

Wesentliche Ereignisse nach dem Abschlussstichtag haben sich im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, insbesondere in Bezug auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, bislang nicht ergeben.

6.6. Gewinnverwendung/Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 2.430.781,16 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Halle an der Saale, 30. Juli 2021

gez. Marjorie Denise J. Halleux, Geschäftsführerin

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am: 01. September 2021.

Anlagenspiegel zum 31.12.2019

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 01.01.19 Zugänge Abgänge Stand 31.12.19
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 774.253,48 819,50 -66.873,03 708.199,95
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.067,00 0,00 1.067,00
Summe Sachanlagevermögen 774.253,48 1.886,50 -66.873,03 709.266,95
Summe Anlagevermögen 774.253,48 1.886,50 -66.873,03 709.266,95
Abschreibungen
Stand 01.01.19 Zugänge Abgänge Stand 31.12.19
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 617.600,48 65.482,50 -61.180,03 621.902,95
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagevermögen 617.600,48 65.482,50 -61.180,03 621.902,95
Summe Anlagevermögen 617.600,48 65.482,50 -61.180,03 621.902,95
Restbuchwert 31.12.19 Restbuchwert 31.12.18
EUR EUR
Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 86.297,00 156.653,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.067,00 0,00
Summe Sachanlagevermögen 87.364,00 156.653,00
Summe Anlagevermögen 87.364,00 156.653,00

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss 2019 entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zum vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Radial Fulfillment GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Radial Fulfillment GmbH, Halle (Saale) - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Radial Fulfillment GmbH, Halle (Saale), für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Merzig, den 30. Juli 2021

MOORE Treuhand Kurpfalz GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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Frank Broßius, Wirtschaftsprüfer

Prof. Dr. Christoph Freichel, Wirtschaftsprüfer

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