Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 51238
Eingetragen
11.8.2003
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
der Kauf und Verkauf sowie die Verwaltung von Immobilien, die Vermittlung des Abschlusses und Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss von Verträgen a) über Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte, gewerbliche Räume und Wohnräume sowie die Vorbereitung und Durchführung von Bauvorhaben als Bauherr im eigenen Namen für eigene und fremde Rechung unter Verwendung von Vermögenswerten von Erwerbern, Mietern, Pächtern oder sonstigen Nutzungsberechtigten, b) den Erwerb von Anteilssscheinen einer Kapitalgesellschaft, von ausländischen Investmentanteilen, von sonstigen öffentlich angebotenen Vermögensanlagen, die für gemeinsame Rechnung der Anleger verwaltet werden, oder von öffentlich angebotenen Anteilen an einer und von verbrieften Forderungen gegen eine Kapitalgesellschaft oder Kommanditgesellschaft, sowie der Handel mit Waren aller Art, soweit eine Genehmigung hierzu nicht erforderlich ist.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jawed Ghaffari
seit 21.4.2022
Prokura
Ghaffar Ghaffari
seit 11.8.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
81.00%
O*** G*******
9.50%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Ghaffar Ghaffari
Köln
81.000 €
81.00%
O*** G*******
9.500 €
9.50%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GLOBAL - ACT GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen und Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Geschäftsaktivitäten der GLOBAL-ACT GmbH erstrecken sich unverändert im Großraum Köln auf den Erwerb und die Veräußerung von Immobilien und Grundstücken sowie die Vorbereitung und Durchführung von Bauvorhaben als Bauherr im eigenen Namen und auf fremde Rechnung unter Verwendung von Vermögenswerten von Erwerbern, Mietern, Pächtern oder sonstigen Nutzungsberechtigten, sowie auf die Verwaltung von Immobilien. Die Vermarktung der Immobilien erfolgt sowohl im Direktgeschäft als auch über beauftragte Vertriebspartner. Die GLOBAL-ACT GmbH engagiert sich seit Jahren unverändert erfolgreich als Entwickler von Wohnimmobilien für Eigennutzer und Kapitalanleger in attraktiven Wohnlagen der zentralen rheinischen Metropole.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Überfall der Ukraine durch Russland am 24. Februar trübte im weiteren Verlauf die positive Ausgangslage der Wirtschaft und die Erwartungen zu deren Erholung nach Corona im weiteren Verlauf 2022 ein. Laut statistischem Bundesamt hatte sich die deutsche Wirtschaft in einem anhaltend schwierigen Umfeld in diesem Jahr bewegt. Zwar wurde, gemessen am Anstieg des Bruttoinlandsprodukts, das Vor-Corona-Krisenniveau im dritten Quartal des Jahres 2022 erreicht. Mit der sich verschärfenden Energiekrise stiegen jedoch auch die Energiepreise, sodass die Inflation ein Rekordniveau erreichte, was wiederum zu Reallohnverlusten führte. Gleichzeitig begann sich das Zinsniveau stetig dem Preisniveau anzupassen. Die bis dato üblichen Negativzinsen oder Verwahrentgelte gehörten im weiteren Verlauf des Jahres offensichtlich der Vergangenheit an.

In unserer Branchenentwicklung scheinen nach unserer Einschätzung insbesondere im Verlauf des Jahres 2022 das gestiegene Preisniveau mit Reallohnverlusten und die daraus resultierende Unsicherheit und Kaufzurückhaltung unserer potentiellen Käufer eine wesentliche Rolle. Verstärkt wurde dies durch den zu erwartenden Anstieg der Zinsen und damit der Fremdfinanzierungskosten sowie durch die ebenfalls gestiegenen Baukosten.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die Entwicklung der Gesamtsituation des Unternehmens hat sich, gemessen am Ergebnis vor Steuern (EBT) des Vorjahres, im Jahr 2023 nochmals um gerundet 14% verbessert.

Unser Umsatz wurde nach wie vor überwiegend aus dem Verkauf der Immobilienobjekte erzielt. Der Umsatzanteil, der auf die Vermietungen entfiel, hat sich im Vergleich zum Vorjahr um gerundet 19% (Vorjahr 15%) gesteigert.

Insbesondere haben wir im letzten Quartal noch hohe Umsätze durch Immobilienveräußerungen erzielt. Weitere Zukäufe im Immobilienbestand des kurzfristigen Vermögensbereichs unserer Gesellschaft haben dazu geführt, dass stichtagsbezogen im Vorjahresvergleich der Immobilienbestand in diesem Segment nochmals um gerundet 4% anstieg. Mit der Strategie eines langfristigen Vermögensaufbaus der Gesellschaft haben wir uns bisher mit unserer Einkaufspolitik darauf fokussiert, eine Vielzahl unterschiedlicher Kundenwünsche kurzfristig und an Kundenvorstellungen orientiert, bedienen zu können.

Im Jahr 2023 verringerte sich die Zahl der Beschäftigten gerundet im Durchschnitt auf 30 (Vorjahr 35) Arbeitnehmer.

a) Ertragslage

Die Ertragslage des Unternehmens stellt sich im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr auch mit Kennzahlenvergleichen wie folgt dar:

01.01. bis 31.12.2023 01.01. bis 31.12.2022 Änderung ggü. d. Vorjahr
in
TEuro % TEuro % TEuro %
Umsatzerlöse 25.787,6 100,0 23.121,9 100,0 2.665,7 11,5
sonst.betriebl.Erträge 208,2 0,8 1.039,9 4,5 -831,7 -80,0
Materialaufwand 15.177,4 58,9 13.009,8 56,3 2.167,6 16,7
Personalaufwand 1.896,6 7,4 2.114,2 9,1 -217,6 -10,3
Abschreibungen 543,2 2,1 554,9 2,4 -11,7 -2,1
sonst.betriebl.Aufwand 1.165,8 4,5 1.199,6 5,2 -33,8 -2,8
Finanzerträge 209,2 0,8 0,3 0,0 208,9 69.633,3
Finanzaufwand 866,8 3,4 445,4 1,9 421,4 94,6
EE-Steuern 2.152,2 8,3 2.244,0 9,7 -91,8 -4,1
Ergebnis nach Steuern 4.403,1 17,1 4.594,2 19,9 -191,1 -4,2
sonstige Steuern 63,2 0,2 3,9 0,0 59,3 1.520,5
Jahresergebnis 4.339,8 16,8 4.590,3 19,9 -250,5 -5,5
Kennzahl zu Wert 2023 Wert 2022
Umsatzrendite (in %) 16,83 19,85
Eigenkapitalrendite (in %) 13,95 16,94
Gesamtkapitalrendite (in %) 4,78 4,80
EBIT (in €) 7.358.785,83 7.273.813,52

Unser Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um TEuro 2.665,7 gestiegen (Vorjahr -2.532,6). Mit dem erzielten Jahresergebnis betrug die Umsatzrendite gerundet 16,8% (Vorjahr 19,9%).

Die Eigenkapitalrendite ist bedingt durch erfolgte Ausschüttungen leicht gefallen. Die Gesamtkapitalrendite hat sich dagegen gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht.

b) Finanzlage

Die Liquiditätslage des Unternehmens ist im Berichtsjahr im Vergleich zu den Vorjahren unverändert gut. Dies bedeutet auch, dass die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zeitnah beglichen wurden. Die Rückzahlungsverpflichtungen aus eingegangenen Darlehensverträgen konnten ausnahmslos termin- und fristgerecht sowie betragsgenau geleistet werden.

Die entsprechenden Werte der Kennzahlen stellen sich wie folgt dar:

Kennzahl zu Wert 2023 Wert 2022
Cash Flow (in Euro) 4.910.244,7 5.204.131,6
Eigenkapitalrendite bezogen auf Cash-Flow (in %) 15,79 19,21

Die Eigenkapitalrendite bezogen auf den Cash-Flow - als ein Maß für die Wirtschaftlichkeit des eingesetzten Eigenkapitals - ist trotz dem Ergebnisanstieg in Folge der Erhöhung des Eigenkapitals leicht gesunken.

Die Finanzverbindlichkeiten haben sich im Jahr 2023 weiter erhöht, was auf die Erhöhung der Vorräte zurückzuführen ist.

c) Vermögenslage

Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr weiterhin erhöht. Dabei entfallen als Anteile am Vermögen unserer Gesellschaft auf das langfristige gebundene Vermögen TEuro 27.972,9 (Vorjahr 26.538,0) und auf das Umlaufvermögen TEuro 80.642,0 (Vorjahr 77.913,5).

Die Vermögensstruktur sowie deren Veränderung zum Vorjahr ist in der nachfolgenden Übersicht dargestellt.

Bilanz zum 31.12.2023 Bilanz zum 31.12.2022 Änderung ggü. d. Vorjahr
in
TEuro % TEuro % TEuro %
AKTIVA
Immaterielles Anlagevermögen 6,8 0,0 6,7 0,0 0,1 1,5
Sachanlagen 27.803,6 25,5 26.393,8 25,2 1.409,8 5,3
Finanzanlagen 162,5 0,1 137,5 0,1 25,0 18,2
Vorräte 76.716,0 70,5 76.865,8 73,4 -149,8 -0,2
Sonstige Vermögensgegenstände 57,8 0,1 36,3 0,0 21,5 59,2
Flüssige Mittel/Wertpapiere 3.868,2 3,6 1.011,5 1,0 2.856,7 282,4
Rechnungsabgrenzungsposten 227,2 0,2 272,0 0,3 -44,8 -16,5
Summe Aktiva 108.842,1 100,0 104.723,5 100,0 4.118,6 3,9

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wichtige, unveränderte Leistungsindikatoren sind für uns die Umsatzentwicklung, die Entwicklung des Jahresüberschusses, des Rohbetriebsergebnisses und des Eigenkapitals. Sämtliche dieser Leistungsindikatoren lagen in ihrem Ergebnis in der Bandbreite unserer Erwartungen und haben sich gut entwickelt. Die für unsere Unternehmenssteuerung auch wichtigen Kennzahlen zur Umsatzrendite und zum EBIT sind weitere wichtige Zielgrößen. Auch diese Steuerungsindikatoren haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr nach unseren Erwartungen und Zielsetzungen entwickelt. Unsere wirtschaftliche Lage bezeichnen wir deshalb weiterhin als gut.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage insgesamt schätzen wir als unverändert gut ein.

Sowohl die Umsatz- als auch die Ergebnisentwicklungen sind unter den Gesichtspunkten unserer Unternehmenssteuerung als positiv einzustufen.

Das Finanzmanagement, mit der Zielsetzung einer stets kurzfristigen Erfüllung unserer Zahlungsverpflichtungen, konnten wir - wie im Vorjahr - erfolgreich fortführen.

Der Bestand an Immobilienvermögen unserer Gesellschaft konnte qualitativ und quantitativ weiter ausgebaut werden.

III. Prognosebericht

Die Situation auf dem Wohnungsmarkt ist derzeit von Unsicherheit geprägt. Zwar existiert eine Woh- nungsknappheit in Deutschland nach wie vor und unbestritten. Dabei blieben im letzten Quartal des Vorjahres 2022 die Preise praktisch unverändert, während in den ersten drei Quartalen des Vorjahres noch zuvor ein Preisanstieg von 8,6% verzeichnet wurde. Nach Einschätzungen der Bundesbank werden die Immobilienpreise 2023 sinken.

Die Analysten der Deutschen Bank gehen davon aus, dass mit großer Wahrscheinlichkeit erst in 2024 mit sinkenden Preise für Immobilien gerechnet werden muss, und gehen von einer dann mehrjährigen Preissenkungsphase aus, die einen Rückgang der Immobilienkaufpreise um etwa 5% umfasst. Insgesamt mehren sich die Stimmen, die von einem Fallen der Immobilienpreise ausgehen. In ihrer Erhebung geht die Deutsche Bank jedoch davon aus, dass ein Crash nicht zu erwarten sei.

Insgesamt scheinen verschiedene Anzeichen dafür zu sprechen, dass die Immobilienpreise 2023 unter Druck geraten werden und der stetige Aufwärtstrend der Vorjahre zumindest gebremst werden wird. Nach unserer Einschätzung führen die Inflation und die Folgen des Ukraine-Krieges zu einer deutlich geringeren Kaufbereitschaft auf der Nachfrageseite, zu der zusätzlich noch die Zinsentwicklung bei Finanzierungen von Immobilien beiträgt.

Diese erschwerten Marktbedingungen machen sich auch für uns auf dem Kölner Immobilienmarkt bemerkbar. Und führten zu im Vorjahresvergleich gesunkenen Umsätzen der ersten drei Monate des laufenden Jahres bei unseren Wohnungsverkäufen. Auch die Zinsbelastungen dürften sich auf mittelfristige Sicht für unser Unternehmen spürbar erhöhen.

Auf weitere Sicht besteht unsere Erwartung darin, dass sich die Zinssatzentwicklung auf den Immobilienfinanzierungsmärkten, der unverändert knappe Wohnraum mit weiter regional steigenden Mieten und die wieder gestiegenen Einkommen durch entsprechende Tarifabschlüsse stabilisierend auch im Grossraum Köln, als Medien- und Universitätsstadt, auf dem Immobilienmarkt auswirken.

Die derzeitigen Immobilienpreise werden für den Großraum Köln nach wie vor zwar als auf hohem Niveau, jedoch unverändert nicht als überbewertet eingeschätzt. Jedoch muss bei einer weiter anhaltend negativen Entwicklung unserer "Branchenparameter" von einer auch für uns negativen Preisentwicklung ausgegangen werden. Die Erzielung von in 2023 im Vorjahresvergleich ähnlich hohen Umsatzerlösen aus unseren Immobilienverkäufen schätzen wir deshalb eher als unwahrscheinlich ein.

Unsere Finanzierungen werden auf Grund deren Laufzeitenstruktur und Zinsvereinbarungen zu einer höheren Belastung unseres Ergebnisses führen. Wir rechnen zwar mit Mehrbelastungen, jedoch auch mit einem sich gegebenenfalls stabilisierenden Zinsniveau.

Bis auf einzelne Ersatzinvestitionen sind im Bereich des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023 wiederum keine größeren Investitionen geplant.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die Stimmungslage der Immobilienbranche hat sich merklich eingetrübt. Die Erwartungen zu den negativen Preisentwicklungen stellen sich im Bundesgebiet regional unterschiedlich dar. Während für einzelne Großstädte, die bisher als "hochpreisig" galten mehr oder weniger stark ein Absinken und allenfalls noch geringe Ausweicheffekte der Nachfrager auf das Umland prognostiziert wird, werden diese Effekte in der Kölner Region noch nicht als wesentlich ausgeprägt erwartet.

Die Auswirkungen der Corona-Kriese haben sich auf unser Unternehmen nicht direkt negativ ausgewirkt. Mit den nun darüber hinaus bisherigen negativen Entwicklungen als Folge des Ukrainekrieges sieht sich unser Unternehmen weiteren Herausforderungen, die die Immobilenbranche betreffen, gegenüber. Auch hier sind wir bisher auf Grund unserer regionalen Geschäftsausrichtung nicht diekt betroffen.

Die Lieferengpässe in der Beschaffung von Baumaterialien haben sich weiterhin gehalten und werden sich für uns auch weiterhin, insbesondere in den gestiegenen Preisen für deren Beschaffung bemerkbar machen. Auch kundenindividuelle Wünsche sind damit schwieriger zu erfüllen.

Auf längere Sicht wird sich in den entsprechenden Stadtteilen von Köln zunehmend studentisches Wohnen entwickeln und sich damit ein für uns eher stützendes und Chancen bietendes, regionales Umfeld entwickeln.

Bei unseren Immobilienverkäufen entstehen unverändert keine Außenstände, da durch die notarielle vertragliche Gestaltung bisher keine Zahlungsausfälle zu verzeichnen waren und auch nicht zu erwarten sind.

Eventuellen Mietausfällen werden wir weiterhin, wie bisher, mit vertraglich vereinbarten Kautionsleistungen begegnen, so dass diese ebenso unverändert von untergeordneter Bedeutung sein werden. Gleichzeitig werden wir jedoch auch in diesem Bereich versuchen, bisher hier nicht realisierte Ertragschancen unter Beobachtung der Mietpreisentwicklung zu erzielen.

Einem Anstieg der Finanzierungskosten werden wir, wie bisher erfolgreich praktiziert, mit einem projektbezogenem Abschlussmanagement mit an die Zinsentwicklung angepassten Laufzeiten versuchen zu begegnen.

Für unter Umständen zu erbringende Gewährleistungen sind in ausreichendem Umfang Rückstellungen aufgrund bisheriger langjähriger Erfahrungswerte gebildet worden, sodass es für unsere Liquidität möglich ist, eine eventuelle Inanspruchnahme auszugleichen.

Infolge des Nichtvorhandenseins von Großkunden besteht keine wesentliche oder existentielle Abhängigkeit im Absatzbereich. Dieses Risiko ist aufgrund der vorhanden Streuung durch die Vielzahl der Kunden minimiert und wird von uns unverändert weiter strategisch verfolgt werden.

Insgesamt sehen wir uns in der weiteren kurz- und mittelfristigen wirtschaftlichen Entwicklung und sich daraus ergebenden Chancen und Risiken mit unserem bewährten Portfolio an strategischen und operativen Möglichkeiten erfolgversprechend ausgestattet, um den Herausforderungen, die sich derzeit auf dem Immobilenmarkt darstellen und abzeichnen, zu behaupten.

V. Sonstige Angaben

Forschung und Entwicklung wird von uns nicht betrieben, sodass über diese nicht zu berichten ist.

Zweigniederlassungen besitzt die Gesellschaft derzeit nicht.

Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Köln.

 

Köln, 31.Mai 2024

gez. Ghaffar Ghaffari, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 27.972.923,25 26.537.972,25
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.847,00 6.668,00
II. Sachanlagen 27.803.576,25 26.393.804,25
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 27.364.446,25 25.951.706,25
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 439.130,00 442.098,00
III. Finanzanlagen 162.500,00 137.500,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 37.500,00 37.500,00
2. Beteiligungen 125.000,00 100.000,00
B. Umlaufvermögen 78.138.296,11 77.913.522,94
I. Vorräte 74.212.256,03 76.865.794,28
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.709.894,48 2.501.527,02
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 57.831,02 36.259,05
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 26.768,82 28.323,12
III. Wertpapiere 0,00 59.954,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.868.209,06 951.515,61
C. Rechnungsabgrenzungsposten 227.184,93 272.000,29
davon Disagio 196.760,00 252.919,00
Summe Aktiva 106.338.404,29 104.723.495,48

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 29.707.432,48 27.096.029,70
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Bilanzgewinn 29.607.432,48 26.996.029,70
davon Gewinnvortrag 26.660.208,12 22.405.777,78
B. Rückstellungen 3.049.816,88 2.862.460,95
C. Verbindlichkeiten 72.940.825,33 73.848.398,89
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 71.941.167,55 73.066.690,57
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 40.100.431,75 40.361.530,48
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 31.840.735,80 32.705.160,09
2. sonstige Verbindlichkeiten 999.657,78 781.708,32
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 999.657,78 781.708,32
D. Rechnungsabgrenzungsposten 49.722,50 46.903,14
E. Passive latente Steuern 590.607,10 869.702,80
Summe Passiva 106.338.404,29 104.723.495,48

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.818.413,25 11.152.084,63
2. Personalaufwand 1.896.611,77 2.114.151,32
a) Löhne und Gehälter 1.575.482,46 1.812.952,36
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 321.129,31 301.198,96
davon für Altersversorgung 50.024,56 77.286,35
3. Abschreibungen 543.164,95 554.949,64
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 543.164,95 554.949,64
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.165.825,32 1.199.645,25
5. Erträge aus Beteiligungen 203.735,14
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 4.677,72
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 810,94 299,10
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 5.890,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.370.508,22 439.523,60
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.041.053,25 2.244.038,00
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 279.095,70
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 869.702,80
11. Ergebnis nach Steuern 3.010.473,54 4.594.185,92
12. sonstige Steuern 63.249,18 3.934,00
13. Jahresüberschuss 2.947.224,36 4.590.251,92
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 26.660.208,12 22.405.777,78
15. Bilanzgewinn 29.607.432,48 26.996.029,70

Anhang

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname: GLOBAL-ACT GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Köln
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Köln
Register-Nr.: B 51238

Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr abweichenden Form der Darstellung

Die Form des Jahresabschlusses ist gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.

Die geltenden handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit angewandt. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte sind soweit zulässig zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar ebenso um planmäßige Abschreibungen vermindert worden.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungspreis bis zu Euro 800,00 werden im Jahr des Erwerbs in vollem Umfang abgeschrieben.

Der Anlagenspiegel nach § 288 Abs. 1 Nr. 1 HGB für einzelne Posten des Anlagevermögens ist auf der Folgeseite Blatt 31 dargestellt. Fremdkapitalzinsen zur Finanzierung der Herstellung von Wirtschaftsgütern im Anlagevermögen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht aktiviert.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.753,11 5.323,94 25.077,05 13.085,11
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 19.753,11 5.323,94 25.077,05 13.085,11
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 27.744.191,59 1.812.211,70 29.556.403,29 1.792.485,34
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 722.025,58 152.475,31 83.929,14 790.571,75 279.927,58
Summe Sachanlagen 28.466.217,17 1.964.687,01 83.929,14 30.346.975,04 2.072.412,92
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 37.500,00 37.500,00 0
Beteiligungen 100.000,00 25.000,00 125.000,00 0
Summe Finanzanlagen 137.500,00 25.000,00 162.500,00 0
Summe Anlagevermögen 28.623.470,28 1.995.010,95 83.929,14 30.534.552,09 2.085.498,03

Fortetzung

Abschreibung Geschäftsjahr
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen / Zuschreibung
Euro
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
Euro
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
Euro
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.144,94 18.230,05 6.847,00 6.668,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 5.144,94 18.230,05 6.847,00 6.668,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 399.471,70 2.191.957,04 27.364.446,25 25.951.706,25
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 138.548,31 67.034,14 351.441,75 439.130,00 442.098,00
Summe Sachanlagen 538.020,01 67.034,14 2.543.398,79 27.803.576,25 26.393.804,25
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 37.500,00 37.500,00
Beteiligungen 0 125.000,00 100.000,00
Summe Finanzanlagen 0 162.500,00 137.500,00
Summe Anlagevermögen 543.164,95 67.034,14 2.561.628,84 27.972.923,25 26.537.972,25

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten mit einbezogen. Zinsen für Fremdkapital, das zur Finanzierung der Herstellung eines Vermögensgegenstands verwendet wurde, wurden angesetzt, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfielen.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt und somit unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen Euro 26.768,82 (Vorjahr: Euro 28.323,12).

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Diese wurden mit dem Rückdeckungsansprüchen aus Lebensversicherungen auf die Höhe von Euro 446.178,00 (Vorjahr: Euro 418.925,00) saldiert. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) angewandt. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,74%,

zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck RT2018 G.

Beim Zinssatz wurde eine Durchschnittsbildung der vergangenen 7 Geschäftjahre verwandt.

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich aufgrund der geänderten, zu Grunde gelegten Richttafeln ein negativer Ergebniseffekt, der gemäß IDW-Schreiben vom 05.09.2018 behandelt wurde. Damit ergibt sich ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 10.246,00 (Vorjahr: Euro 44.188,00). In dieser Höhe gilt damit für die Gesellschaft zum Bilanzstichtag eine Ausschüttungssperre.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Die wesentlichen sonstigen Rückstellungen umfassen unter anderem die Rückstellung für Gewährleistungund Tantiemen. Diese machen mehr als 88% der sonstigen Rückstellungen aus.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind - soweit vorhanden - mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zum Teil durch Grundpfandrechte gesichert, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unterliegen den branchenüblichen Sicherheitsvorbehalten.

Ein Rechnungsabgrenzungsposten gemäß §§ 268 Abs. 6 i.V.m. 250 Abs. 1 HGB wurde für das abgelaufene Geschäftsjahr in Höhe von Euro 227.184,93 (Vorjahr: Euro 272.000,29) gebildet. Darin ist ein Disagiobetrag in Höhe von Euro 196.760,00 (Vorjahr: Euro 252.919,00) eingestellt.

Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft, aufgegliedert gemäß §§ 285 Nr. 1a bis 285 Nr. 2 und 288, 327 Abs. 2 HGB nach Restlaufzeiten, sind der folgenden Übersicht zu entnehmen:

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
TEuro kleiner 1 J.
TEuro
größer 5 Jahre
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 71.941,17 40.100,43 31.840,74
aus Lieferungen und Leistungen 169,81 169,81 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 829,85 829,85 0,00
Summe 72.940,83 41.100,09 31.840,74
Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2022 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
TEuro kleiner 1 J.
TEuro
größer 5 Jahre
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 73.066,69 40.361,53 32.705,16
aus Lieferungen und Leistungen 228,74 228,74 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 552,97 552,97 0,00
Summe 73.848,40 41.143,24 32.705,16

Für latente Steuern wurden auf Grund von steuer- und handelsrechtlichen Bewertungsunterschieden im Bereich des Vorratsvermögens und der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen ein Passivposten saldiert ausgewiesen. Davon betragen die aktiven latenten Steuern Euro 135.941,16 (Vorjahr Euro 0,00 nach Saldierung), die passiven latenten Steuern EUR 1.837.649,96 (Vorjahr Euro 869.702,80 nach Saldierung). Berechnet wurden diese mit dem Gesamtsteuersatz von 32,45%, davon als Körperschaftsteuersatz 18,825% und als Gewerbesteuersatz 16,625%.

Die Gesellschaft hat zum Abschlussstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB aus wesentlichen Mietverträgen in Höhe von Euro 192.240,00 p.a., Restlaufzeit 4 Jahre, und aus finanziellen Verpflichtungen aus Erbpacht von Euro 14.858,00 p.a..

Die Gesellschaft besitzt Beteiligungen im Sinne von § 285 Nr. 11 HGB wie folgt:

Name und Sitz der Gesellschaft Kapital der Gesellschaft Höhe der Beteiligung Ergebnis 2023
Rhein-Immobilien-GmbH, Köln Euro 25.000,00 Euro 12.500,00 Euro 360.674,31
Defacta Immobilien GmbH, Köln Euro 25.000,00 Euro 25.000,00 Euro 91.280,50
Global-Act Projektgesellschaft GmbH, Köln Euro 25.000,00 Euro 25.000,00 Euro 0,00

Die Zahl der Beschäftigten des Geschäftsjahres betrug ohne Berücksichtigung der Geschäftsleitung durchschnittlich 32 Arbeitnehmer, davon 10 im kaufmännischen und 22 im gewerblichen Bereich (im Vorjahr 30 / 10 / 20). Die Geschäftsführung des Wirtschaftsjahres 2023 der Gesellschaft erfolgte durch den Geschäftsführer, Herrn Ghaffar Ghaffari, Köln. Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB werden keine weiteren Angaben zur Höhe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemacht.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, im Sinne von § 285 Nr. 33 HGB, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und über die an dieser Stelle zu berichten wäre, ergaben sich bis zum Stichtag nicht.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss 2023 von Euro 4.339.826,78 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Köln, 31. Mai 2024

gez. Ghaffar Ghaffari, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 31.05.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die GLOBAL-ACT GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Gesellschaft GLOBAL-ACT GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Gesellschaft GLOBAL-ACT GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Köln, 31. Mai 2024

gez. Dieter Bertram, Vereidigter Buchprüfer

Nach § 328 Abs. 1 Nr. 1 S. 3 HGB weise ich darauf hin, dass der oben wiedergegebene Bestätigungsvermerk sich auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht. Der Jahresabschluss wurde aufgrund der Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen jedoch nur teilweise offengelegt.

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