Fahner Verwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gross Energietechnik GmbHMuggensturmJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20221. Grundlagen des Unternehmens Die GROSS Energietechnik GmbH ist im Handelsregister Mannheim unter HRB 520606 eingetragen. Der Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Herstellung, Handel, Vertrieb und Montage von Technik für die Bereiche Heizung, Kälte, Klima, Lüftung, Sanitär sowie alternativer Energien. Das Unternehmen bietet damit ganzheitliche Technologien im Bereich der Haus- und Gebäudetechnik im B2B- und B2C-Markt im Wesentlichen im Umkreis von bis zu 100 km Entfernung vom Firmensitz an. Das Unternehmen besteht seit 1981. 2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 2.1. Wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland Nach einer überstandenen COVID19-Pandemie bestimmten im Jahr 2022 die Kriegsaktivitäten Russlands in der Ukraine die wirtschaftliche Situation im Marktverantwortungsgebiet. Verschärfte Lieferengpässe und fortwährende Preissteigerungen in den Bereichen Energie, Öl und sonstige Rohstoffe sowie die inflationäre Entwicklung bremsten geplante Bauvorhaben aus. Neben den Preissteigerungen im Baubereich wirkten sich die als Reaktion auf die Inflation deutlich erhöhten Leitzinsen negativ auf die Realisierung geplanter Bauvorhaben insbesondere auch für Privatpersonen aus. Trotz der Lieferengpässe und Preissteigerungen konnte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorjahr 2021 mit einem Plus von 1,9% zulegen. Durch die von der Bundesregierung auferlegten Förderprogramme über die BAFA für energieeffiziente Gebäude (BEG) war weiterhin eine starke Nachfrage an Wärmepumpen merkbar. 2.2. Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr Für die Branche machten sich einige Faktoren bemerkbar. Zum einen war durch die Förderprogramme der BAFA doch das Interesse an einer Heizungsumrüstung auf Wärmepumpe groß. Zum anderen konnten die Anfragen bzw. Aufträge durch die langen Lieferzeiten der Hersteller nicht bearbeitet werden. Ein schon seit langer Zeit anhaltendes Problem im Sanitär-, Heizung- und Klima-Bereich ist der Fachkräftemangel. Zunehmend wird es schwieriger geeignetes Fachpersonal zum Abarbeiten der Aufträge zu finden und zu gewinnen. Die Materialeinkaufspreise im Sanitär- und Heizungsbereich sowie in der Klimatechnik sind 2022 erneut deutlich gestiegen. Aufgrund des weiterhin vorherrschenden Preiswettbewerbs in der Branche konnten die betrieblich notwendigen Preiserhöhungen nur teilweise realisiert werden. 2.3. Entwicklung des Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr Wie auch der gesamten Branche, machten auch uns sowohl die Lieferengpässe als auch Preiserhöhungen zu schaffen. Einhergehend mit den zuvor erwähnten Erhöhungen der Leitzinsen waren viele Bauvorhaben nicht mehr realisierbar. Aufgrund dieser Themen ist ein deutlicher Einbruch von Bauanträgen im Bereich von Ein- und Zweifamilienhäusern erkennbar. Trotz unverändert hohem Bedarf an neuem Wohnraum konnte auch im Bereich von Mehrfamilienhäusern ein deutlicher Einbruch von Bauvorhaben verzeichnet werden. Im Gegensatz zu den Vorjahren werden über alle Kundengruppen hinweg nicht mehr so viele Bauvorhaben realisiert. Darüber hinaus wird der geschrumpfte Markt von einer gleichbleibenden Anzahl an SHK-Fachbetrieben bedient, was zu einer verschärften Preispolitik führte. 3. Lage des Unternehmens 3.1. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist mit TEUR 4.961 gegenüber dem Vorjahresstichtag um TEUR 374 gestiegen. Das Anlagevermögen stieg durch Neuinvestitionen vor allem im Bereich PKW um TEUR +106,1 im Vergleich zum Vorjahr, während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auch infolge der gestiegenen Umsatzerlöse stichtagsbedingt um TEUR 660,6 zunahmen. Das Umlaufvermögen setzt sich aus Vorräten (TEUR 1.352,0), Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 2.196,6) sowie dem flüssigen Mittel (TEUR 741,7) zusammen. Das Eigenkapital ist thesaurierungsbedingt um TEUR 421,7 auf TEUR 3.026 gestiegen. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 62 %. 3.2. Finanzlage Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Brutto-Cash-flow von TEUR 113,7 erzielt. Der Finanzmittelbestand beläuft sich auf TEUR 741,6 (Vj. TEUR 818,5). Innerhalb der kurzfristigen Fremdmittel haben die sonstigen Rückstellungen stichtagsbedingt um TEUR 129 zugenommen, die erhaltenen Anzahlungen um TEUR 144 abgenommen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 205,6 angestiegen, ebenso die Sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 274,7. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten auch Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 306,1. Sämtliche Zahlungsverpflichtungen wurden jederzeit fristgerecht erfüllt. 3.3. Ertragslage Auf Grund der guten konjunkturellen Entwicklung der Baubranche insgesamt erzielten wir eine zufriedenstellende Ertragslage. Die Umsatzerlöse konnten infolge der Schlussrechnung von Großprojekten um TEUR 6.010,9 bzw. 58,62 % gesteigert werden. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung an unfertigen Aufträgen liegt die Gesamtleistung deutlich über Vorjahresniveau (TEUR +2.163,9). Ein deutlich gestiegener Materialeinsatz sowie höhere Fahrzeugkosten sowie sonstige Kosten (ua. durch erstmalig anfallende Managementgebühren) führten in Summe zu einem Ergebnisrückgang. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf TEUR 421,7 (Vj. TEUR 951). Der aktuelle Stand an in Arbeit befindlichen Aufträgen in Höhe von TEUR 15.931 sichert eine Auslastung von mindestens 4 - 6 Monaten. 4. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken 4.1. Voraussichtliche Entwicklung Im Jahr 2023 planen wir auf Grund der aktuellen Branchenentwicklung (erhöhte Anfrage nach Wärmepumpen, Fördermittel für Lüftungen in öffentlichen Gebäuden) für unsere finanziellen Leistungsindikatoren eine Gesamtleistung auf Vorjahresniveau und einen um 6% gesteigerten positiven EBIT. Einige Großaufträge laufen weit bis in das Jahr 2023 hinein und bilden somit eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung unserer Gesellschaft. 4.2. Chancen Das in allen Bereichen stetig wachsende Umweltbewusstsein wird unserem Handwerk weiterhin eine stabile Nachfrage verschaffen. Für die Energiewende ist energiesparende Haustechnik, wie Wärmepumpen usw., zukunftsweisend und bietet somit Chancen für die zukünftige Entwicklung. Die zur Verfügung stehende BAFA-Förderung im Bereich der Luft/Wasser-Wärmepumpe versprechen insbesondere im B2C-Markt eine starke Nachfrage. 4.3. Risiken Die weltweiten Probleme in den Lieferketten treffen auch das Handwerk und werden nachhaltige Kostensteigerungen nach sich ziehen. Der daraus resultierenden Kostenunsicherheit, wird mit einem vorausschauenden Bestellwesen und entsprechender Vorratshaltung entgegengewirkt Eine weitere Herausforderung besteht in der Suche und der Bindung von geeignetem Fachpersonal.
Muggensturm, den 27. Juni 2023 Erik Klingbeil BILANZ zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2022 bis 31.12.2022Gross Energietechnik GmbHMuggensturm
Anhang für das GeschäftsjahrAllgemeine AngabenDie Gross Energietechnik GmbH hat ihren Sitz in Muggensturm und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim (Reg.Nr520606). Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagespiegel, Verbindlichkeitenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Grundsätze zur Bilanzierung und BewertungDie zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Die Anschaffungskosten der Zugänge an beweglichen geringwertigen Anlagegegenständen mit Anschaffungskosten im Einzelnen von mehr als € 250,00 bis € 1.000,00 werden in den Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG einbezogen und im Jahr des Zugangs und den folgenden vier Jahren linear aufgelöst. Nach der Abgangsfiktion wird ihr Abgang nach fünf Jahren unterstellt. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die in Arbeit befindlichen Aufträge werden zu Herstellungskosten bewertet, gegebenenfalls aber mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens. Soweit bei einzelnen Aufträgen Verlustrisiken bestehen, sind diese von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abgesetzt. Im Berichtsjahr wurden die erhaltenen Anzahlungen, soweit es sich um Anzahlungen auf in Arbeit befindliche Aufträge handelt und ihnen ein Aktivwert gegenübersteht, vom Bestand der geleisteten Arbeiten offen abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Bei Bildung der sonstigen Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und GuVZur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sachanlagen wird auf den Anlagespiegel verwiesen. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger und außerplanmäßigen Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
Eigenkapital Das Stammkapital von € 26.000 ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsverpflichtungen, Tantiemen, Prozesskosten und Gewährleistungsverpflichtungen. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von € 306.080,18 VJ. i300.516,81 €) ausgewiesen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind: Zahlungsverpflichtungen aus Immobilien Mietverträgen, p.a. rund 333 T€ Zahlungsverpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von p.a. rund T€ 69. Gegenstand der Leasingverträge sind Pkw. Sonstige AngabenArbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt
Mitglieder der Geschäftsführung Im Jahr 2022 gehörten der Geschäftsführung an: Herr Dipl. Ing. (FH) Erik Klingbeil Hinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Nachtragsbericht Der anhaltende Ukraine Konflikt hat Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Derzeit ist nicht auszuschließen, dass sich daraus auch Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft ergeben können. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nicht eingetreten. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr zum 31.12.2022 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 422 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.
Muggensturm, den 27. Juni 2023 Erik Klingbeil Anlagenspiegel Wirtschaftsjahr vom 01.01.2022 bis 31.12.2022
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Gross Energietechnik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gross Energietechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gross Energietechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 04.07.2023 WEDDING & Cie. GmbH Johannes Wedding, Wirtschaftsprüfer |
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