Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 520606
Vorher
GROSS Energietechnik GmbH
Eingetragen
12.2.1981
Branche
Wärme- und KältehandelHerstellung von SolarwärmekollektorenHerstellung von Wärmepumpen
Gegenstand
Die Planung, Herstellung, Handel, Vertrieb und Montage von: Kälteanlagen Heizungsanlagen Wärmepumpen Wärmerückgewinnungsanlagen Solaranlagen Fotovoltaikanlagen Lüftungsanlagen Klimaanlagen sanitäre Anlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
13.260 €
51.00%
76437 Rastatt
12.740 €
49.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gross Energietechnik GmbH

Muggensturm

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

1. Grundlagen des Unternehmens

Die GROSS Energietechnik GmbH ist im Handelsregister Mannheim unter HRB 520606 eingetragen. Der Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Herstellung, Handel, Vertrieb und Montage von Technik für die Bereiche Heizung, Kälte, Klima, Lüftung, Sanitär sowie alternativer Energien. Das Unternehmen bietet damit ganzheitliche Technologien im Bereich der Haus- und Gebäudetechnik im B2B- und B2C-Markt im Wesentlichen im Umkreis von bis zu 100 km Entfernung vom Firmensitz an.

Das Unternehmen besteht seit 1981.

2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

2.1. Wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland

Nach einer überstandenen COVID19-Pandemie bestimmten im Jahr 2022 die Kriegsaktivitäten Russlands in der Ukraine die wirtschaftliche Situation im Marktverantwortungsgebiet. Verschärfte Lieferengpässe und fortwährende Preissteigerungen in den Bereichen Energie, Öl und sonstige Rohstoffe sowie die inflationäre Entwicklung bremsten geplante Bauvorhaben aus.

Neben den Preissteigerungen im Baubereich wirkten sich die als Reaktion auf die Inflation deutlich erhöhten Leitzinsen negativ auf die Realisierung geplanter Bauvorhaben insbesondere auch für Privatpersonen aus.

Trotz der Lieferengpässe und Preissteigerungen konnte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorjahr 2021 mit einem Plus von 1,9% zulegen.

Durch die von der Bundesregierung auferlegten Förderprogramme über die BAFA für energieeffiziente Gebäude (BEG) war weiterhin eine starke Nachfrage an Wärmepumpen merkbar.

2.2. Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr

Für die Branche machten sich einige Faktoren bemerkbar. Zum einen war durch die Förderprogramme der BAFA doch das Interesse an einer Heizungsumrüstung auf Wärmepumpe groß. Zum anderen konnten die Anfragen bzw. Aufträge durch die langen Lieferzeiten der Hersteller nicht bearbeitet werden.

Ein schon seit langer Zeit anhaltendes Problem im Sanitär-, Heizung- und Klima-Bereich ist der Fachkräftemangel. Zunehmend wird es schwieriger geeignetes Fachpersonal zum Abarbeiten der Aufträge zu finden und zu gewinnen.

Die Materialeinkaufspreise im Sanitär- und Heizungsbereich sowie in der Klimatechnik sind 2022 erneut deutlich gestiegen. Aufgrund des weiterhin vorherrschenden Preiswettbewerbs in der Branche konnten die betrieblich notwendigen Preiserhöhungen nur teilweise realisiert werden.

2.3. Entwicklung des Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr

Wie auch der gesamten Branche, machten auch uns sowohl die Lieferengpässe als auch Preiserhöhungen zu schaffen. Einhergehend mit den zuvor erwähnten Erhöhungen der Leitzinsen waren viele Bauvorhaben nicht mehr realisierbar.

Aufgrund dieser Themen ist ein deutlicher Einbruch von Bauanträgen im Bereich von Ein- und Zweifamilienhäusern erkennbar. Trotz unverändert hohem Bedarf an neuem Wohnraum konnte auch im Bereich von Mehrfamilienhäusern ein deutlicher Einbruch von Bauvorhaben verzeichnet werden. Im Gegensatz zu den Vorjahren werden über alle Kundengruppen hinweg nicht mehr so viele Bauvorhaben realisiert.

Darüber hinaus wird der geschrumpfte Markt von einer gleichbleibenden Anzahl an SHK-Fachbetrieben bedient, was zu einer verschärften Preispolitik führte.

3. Lage des Unternehmens

3.1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist mit TEUR 4.961 gegenüber dem Vorjahresstichtag um TEUR 374 gestiegen.

Das Anlagevermögen stieg durch Neuinvestitionen vor allem im Bereich PKW um TEUR +106,1 im Vergleich zum Vorjahr, während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auch infolge der gestiegenen Umsatzerlöse stichtagsbedingt um TEUR 660,6 zunahmen.

Das Umlaufvermögen setzt sich aus Vorräten (TEUR 1.352,0), Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 2.196,6) sowie dem flüssigen Mittel (TEUR 741,7) zusammen.

Das Eigenkapital ist thesaurierungsbedingt um TEUR 421,7 auf TEUR 3.026 gestiegen. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 62 %.

3.2. Finanzlage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Brutto-Cash-flow von TEUR 113,7 erzielt.

Der Finanzmittelbestand beläuft sich auf TEUR 741,6 (Vj. TEUR 818,5).

Innerhalb der kurzfristigen Fremdmittel haben die sonstigen Rückstellungen stichtagsbedingt um TEUR 129 zugenommen, die erhaltenen Anzahlungen um TEUR 144 abgenommen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 205,6 angestiegen, ebenso die Sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 274,7. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten auch Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 306,1.

Sämtliche Zahlungsverpflichtungen wurden jederzeit fristgerecht erfüllt.

3.3. Ertragslage

Auf Grund der guten konjunkturellen Entwicklung der Baubranche insgesamt erzielten wir eine zufriedenstellende Ertragslage.

Die Umsatzerlöse konnten infolge der Schlussrechnung von Großprojekten um TEUR 6.010,9 bzw. 58,62 % gesteigert werden. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung an unfertigen Aufträgen liegt die Gesamtleistung deutlich über Vorjahresniveau (TEUR +2.163,9).

Ein deutlich gestiegener Materialeinsatz sowie höhere Fahrzeugkosten sowie sonstige Kosten (ua. durch erstmalig anfallende Managementgebühren) führten in Summe zu einem Ergebnisrückgang.

Der Jahresüberschuss beläuft sich auf TEUR 421,7 (Vj. TEUR 951).

Der aktuelle Stand an in Arbeit befindlichen Aufträgen in Höhe von TEUR 15.931 sichert eine Auslastung von mindestens 4 - 6 Monaten.

4. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

4.1. Voraussichtliche Entwicklung

Im Jahr 2023 planen wir auf Grund der aktuellen Branchenentwicklung (erhöhte Anfrage nach Wärmepumpen, Fördermittel für Lüftungen in öffentlichen Gebäuden) für unsere finanziellen Leistungsindikatoren eine Gesamtleistung auf Vorjahresniveau und einen um 6% gesteigerten positiven EBIT.

Einige Großaufträge laufen weit bis in das Jahr 2023 hinein und bilden somit eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung unserer Gesellschaft.

4.2. Chancen

Das in allen Bereichen stetig wachsende Umweltbewusstsein wird unserem Handwerk weiterhin eine stabile Nachfrage verschaffen.

Für die Energiewende ist energiesparende Haustechnik, wie Wärmepumpen usw., zukunftsweisend und bietet somit Chancen für die zukünftige Entwicklung.

Die zur Verfügung stehende BAFA-Förderung im Bereich der Luft/Wasser-Wärmepumpe versprechen insbesondere im B2C-Markt eine starke Nachfrage.

4.3. Risiken

Die weltweiten Probleme in den Lieferketten treffen auch das Handwerk und werden nachhaltige Kostensteigerungen nach sich ziehen.

Der daraus resultierenden Kostenunsicherheit, wird mit einem vorausschauenden Bestellwesen und entsprechender Vorratshaltung entgegengewirkt

Eine weitere Herausforderung besteht in der Suche und der Bindung von geeignetem Fachpersonal.

 

Muggensturm, den 27. Juni 2023

Erik Klingbeil

BILANZ zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5,00 471,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 588.729,00 484.157,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 2.000,00 0,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 363.113,00 130.594,00
2. in Arbeit befindliche Aufträge 8.323.000,00 8.160.650,09
3. geleistete Anzahlungen 0,00 21.347,87
4. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 7.334.068,16- 1.352.044,84 6.137.892,79-
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.716.132,87 1.055.438,05
2. sonstige Vermögensgegenstände 480.459,48 2.196.592,35 49.810,07
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 741.638,01 818.536,61
C. Rechnungsabgrenzungsposten 80.865,00 4.501,90
4.961.874,20 4.587.613,80

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnvortrag 2.578.266,99 1.627.269,16
III. Jahresüberschuss 421.724,23 950.997,83
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0.00 0,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 611.031,31
3. sonstige Rückstellungen 687.878,00 687.878,00 558.735,00
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 144.425,56
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 653.862,57 349.738,10
3. sonstige Verbindlichkeiten 594.142,41 1.248.004,98 319.416,84
4.961.874,20 4.587.613,80

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2022 bis 31.12.2022

Gross Energietechnik GmbH

Muggensturm

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 16.264.431,38 10.253.542,68
2. Erhöhung des Bestands in Arbeit befindlicher Aufträge 162.349,91 4.009.338,21
3. sonstige betriebliche Erträge 383.368,84 710.460,59
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 7.141.434,34 5.465.748,24
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.270.667,51 2.225.772,34
9.412.101,85 7.691.520,58
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.896.215,24 3.687.756,64
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 831.290,05 770.158,92
4.727.505,29 4.457.915,56
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 173.878,65 130.713,74
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.892.259,71 1.457.547,01
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 10,65 0,00
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 9,60
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.846,43 21.066,69
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 165.676,42 259.012,27
12. Ergebnis nach Steuern 436.892,43 955.575,23
13. sonstige Steuern 15.168,20 4.577,40
14. Jahresüberschuss 421.724,23 950.997,83

Anhang für das Geschäftsjahr

Allgemeine Angaben

Die Gross Energietechnik GmbH hat ihren Sitz in Muggensturm und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim (Reg.Nr520606).

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagespiegel, Verbindlichkeitenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Die Anschaffungskosten der Zugänge an beweglichen geringwertigen Anlagegegenständen mit Anschaffungskosten im Einzelnen von mehr als € 250,00 bis € 1.000,00 werden in den Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG einbezogen und im Jahr des Zugangs und den folgenden vier Jahren linear aufgelöst. Nach der Abgangsfiktion wird ihr Abgang nach fünf Jahren unterstellt.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Die in Arbeit befindlichen Aufträge werden zu Herstellungskosten bewertet, gegebenenfalls aber mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens. Soweit bei einzelnen Aufträgen Verlustrisiken bestehen, sind diese von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abgesetzt.

Im Berichtsjahr wurden die erhaltenen Anzahlungen, soweit es sich um Anzahlungen auf in Arbeit befindliche Aufträge handelt und ihnen ein Aktivwert gegenübersteht, vom Bestand der geleisteten Arbeiten offen abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Bei Bildung der sonstigen Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und GuV

Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sachanlagen wird auf den Anlagespiegel verwiesen.

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger und außerplanmäßigen Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Vorjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.716.132,87 0,00 1.055.438,05 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 480.459,48 306,78 49.810,07 306,78

Eigenkapital

Das Stammkapital von € 26.000 ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsverpflichtungen, Tantiemen, Prozesskosten und Gewährleistungsverpflichtungen.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Geschäftsjahr 31.12.2022 davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Erhaltene Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 653.862,57 65.3862,57 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 594.142,41 594.142,41 0,00 0,00
Geschäftsjahr 31.12.2021 davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Erhaltene Anzahlungen 144.425,54 144.425,56 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 349.738,10 349.738,10 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 319.416,84 319.416,84 0,00 0,00

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von € 306.080,18 VJ. i300.516,81 €) ausgewiesen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

Zahlungsverpflichtungen aus Immobilien Mietverträgen, p.a. rund 333 T€

Zahlungsverpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von p.a. rund T€ 69.

Gegenstand der Leasingverträge sind Pkw.

Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt

Angestellte 34,50
Gewerbliche Arbeitnehmer 44,25
Gesamt 78,75

Mitglieder der Geschäftsführung

Im Jahr 2022 gehörten der Geschäftsführung an:

Herr Dipl. Ing. (FH) Erik Klingbeil

Hinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Nachtragsbericht

Der anhaltende Ukraine Konflikt hat Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Derzeit ist nicht auszuschließen, dass sich daraus auch Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft ergeben können.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nicht eingetreten.

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr zum 31.12.2022 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 422 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

 

Muggensturm, den 27. Juni 2023

Erik Klingbeil

Anlagenspiegel Wirtschaftsjahr vom 01.01.2022 bis 31.12.2022

Bilanzposition Bezeichnung Anschaffungskosten / Herstellungskosten
Konto Stand 01.01.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
140 Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten 20.602,03 20.602,03
Summe entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.602,03 20.602,03
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 20.602,03 20.602,03
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen
400 Technische Anlagen und Maschinen 52.830,63 15.136,28 67.966,91
Summe technische Anlagen und Maschinen 52.830,63 15.136,28 67.966,91
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
520 PKW 913.334,19 225.590,44 76.457,76 1.062.466,87
560 Sonstige Transportmittel 20.122,05 20.122,05
670 Geringwertige Wirtschaftsgüter 29.003,44 29.003,44 0,00
675 Wirtschaftsgüter größer 250 bis 1.000 Euro (Sammelposten) 2020 25.189,81 25.189,81
676 Wirtschaftsgüter größer 250 - 1.000 Euro (Sammelposten) 2021 44.233,24 44.233,24
680 Einbauten in fremde Grundstücke 65.406,38 65.406,38
690 Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 111.319,76 24.833,49 136.153,25
691 Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 57.863,74 57.863,74
Summe andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.237.469,17 279.427,37 105.461,20 1.411.435,34
Summe Sachanlagen 1.290.299,80 294.563,65 105.461,20 1.479.402,25
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen
860 Beteiligungen an Personengesellschaften 2.000,00 2.000,00
Summe Beteiligungen 2.000,00 2.000,00
2. Genossenschaftsanteile
980 Genossenschaftsanteile zum langfristigen Verbleib 0,00
Summe Genossenschaftsanteile 0,00
Summe Finanzanlagen 2.000,00 2.000,00
Summe Anlagevermögen 1.310.901,83 296.563,65 105.461,20 1.502.004,28
Bilanzposition Bezeichnung Abschreibungen
Konto Stand 01.01.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
140 Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten 20.131,03 466,00 20.597,03
Summe entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.131,03 466,00 20.597,03
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 20.131,03 466,00 20.597,03
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen
400 Technische Anlagen und Maschinen 25.904,63 7.647,28 33.551,91
Summe technische Anlagen und Maschinen 25.904,63 7.647,28 33.551,91
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
520 PKW 584.713,19 103.728,44 59.879,76 628.561,87
560 Sonstige Transportmittel 3.001,05 2.332,00 5.333,05
670 Geringwertige Wirtschaftsgüter 29.002,44 29.002,44 0,00
675 Wirtschaftsgüter größer 250 bis 1.000 Euro (Sammelposten) 2020 10.076,81 5.038,00 15.114,81
676 Wirtschaftsgüter größer 250 - 1.000 Euro (Sammelposten) 2021 8.847,24 8.847,00 17.694,24
680 Einbauten in fremde Grundstücke 45.038,38 2.258,00 47.296,38
690 Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 72.939,76 14.055,49 86.995,25
691 Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 55.621,74 504,00 56.125,74
Summe andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 780.238,17 165.765,37 88.882,20 857.121,34
Summe Sachanlagen 806.142,80 173.412,65 88.882,20 890.673,25
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen
860 Beteiligungen an Personengesellschaften 0,00
Summe Beteiligungen 0,00
2. Genossenschaftsanteile
980 Genossenschaftsanteile zum langfristigen Verbleib 0,00 0,00
Summe Genossenschaftsanteile 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 826.273,83 173.878,65 88.882,20 911.270,28
Bilanzposition Bezeichnung Buchwerte
Konto Zuschreibung Wirtschaftsjahr Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
140 Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten 5,00 471,00
Summe entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5,00 471,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 5,00 471,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen
400 Technische Anlagen und Maschinen 34.415,00 26.926,00
Summe technische Anlagen und Maschinen 34.415,00 26.926,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
520 PKW 433.905,00 328.621,00
560 Sonstige Transportmittel 14.789,00 17.121,00
670 Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00
675 Wirtschaftsgüter größer 250 bis 1.000 Euro (Sammelposten) 2020 10.075,00 15.113,00
676 Wirtschaftsgüter größer 250 - 1.000 Euro (Sammelposten) 2021 26.539,00 35.386,00
680 Einbauten in fremde Grundstücke 18.110,00 20.368,00
690 Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 49.158,00 38.380,00
691 Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.738,00 2.242,00
Summe andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 554.314,00 457.231,00
Summe Sachanlagen 588.729,00 484.157,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen
860 Beteiligungen an Personengesellschaften 2.000,00
Summe Beteiligungen 2.000,00
2. Genossenschaftsanteile
980 Genossenschaftsanteile zum langfristigen Verbleib 0,00 0,00
Summe Genossenschaftsanteile 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 2.000,00 0,00
Summe Anlagevermögen 590.734,00 484.628,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Gross Energietechnik GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Gross Energietechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gross Energietechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, 04.07.2023

WEDDING & Cie. GmbH

Johannes Wedding, Wirtschaftsprüfer

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