Applied Materials GmbH
Dresden
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023
1. Geschäftliche Grundlagen
Die Applied Materials-Gruppe ist in den Bereichen
Systembusiness für die Halbleiterindustrie, Solar,
Display und Serviceleistungen tätig. Die Applied
Materials GmbH erbringt in diesem Rahmen überwiegend
Serviceleistungen als Kommissionär für Rechnung
der Applied Materials Netherlands B.V.,
Hoofddorp/Niederlande. Daneben führt die Gesellschaft
Vertriebstätigkeiten für den
Geschäftsbereich Systembusiness an regionale Kunden
aus und unterhält Forschungs- und
Entwicklungsaktivitäten im Bereich Display.
2. Wirtschaftsbericht
2.1 Entwicklung der Branche und der Applied
Materials-Gruppe
Die Applied Materials Gruppe (Konzern der Applied
Materials Inc., Santa Clara, California, USA) kann in einem
vor allem durch die weltweiten Spannungen und
Unsicherheiten auf Grund des Russland-Ukraine-Krieges und
des Nahost- Konfliktes bestimmten Umfeld trotzdem auf ein
Rekord Geschäftsjahr 2022/2023 zurückblicken. Die
Berichtsperiode schließt mit einem Gruppenumsatz von
USD 26,52 Mrd., welcher um USD 0,73 Mrd. über dem
Vorjahreswert liegt.
Unsicherheiten auf Grund der weltweiten politischen
Spannungen sowie der hohen Inflation führten zu
Zurückhaltung der Endkunden im Bereich Unterhaltungs-
und Verbraucherelektronik Consumer electronics), was
wiederum zu Zurückhaltung der Kunden der Applied
Materials Gruppe bei der Anschaffung neuer
Produktionsmaschinen zur Halbleiterherstellung in den
Bereichen Foundry/Logic und NAND/DRAM Speicher (Memory)
führt. Die Nachfragerückgänge in diesen
Bereichen konnten aber durch die hohe Nachfrage im Bereich
ICAPS (Internet of things, Kommunikation, Halbleiter
für Automotive, Hochleistungshalbleiter und Sensorik)
mehr als kompensiert werden.
Des Weiteren wird das Geschäft der Applied
Materials Gruppe auch von geopolitischen Entwicklungen
beeinflusst. Im Hinblick auf das globale Handelsumfeld
waren die Änderungen der Exportkontrollregeln in den
USA im Oktober 2023 in erster Linie auf die Angleichung an
andere Länder ausgerichtet. Die Regeln sind komplex
und umfassen ein breites Spektrum an Maschinen und
Dienstleistungen zur Halbleiterherstellung. Applied
Materials arbeitet mit den US-Behörden zusammen, um
bestimmte Details zu klären. Derzeit sehen wir keine
wesentlichen zusätzlichen Auswirkungen auf die Applied
Materials Gruppe.
Im Geschäftsjahr 2022/23 konnte die Applied
Materials Gruppe Umsätze und Gewinn vor Steuern in
zwei der drei Geschäftsbereiche steigern.
Der Konzernumsatz lag mit USD 26,52 Mrd. um 3 %
über dem Niveau des vorangegangenen
Geschäftsjahres (2021/22: USD 25,79 Mrd.). Der Gewinn
nach Steuern beläuft sich für das
Geschäftsjahr 2022/2023 auf USD 6,9 Mrd. (i. Vj. USD
6,5 Mrd.), was einer Steigerung von 6,2 % gegenüber
dem Vorjahreswert entspricht. Entsprechend den gestiegenen
Umsätzen erhöhte sich ebenfalls der Gewinn vor
Steuern auf Konzernebene von USD 7,6 Mrd. auf USD 7,7 Mrd..
Auf Grund von gesunkenen Kosten der Lieferketten konnte die
Bruttomarge gegenüber dem Vorjahr um 0,2 % auf nunmehr
46,7 % gesteigert werden. Der Betriebsaufwand stieg
gegenüber dem Vorjahr um USD 0,5 Mrd.. Die Steigerung
des Betriebsaufwands entfiel hauptsächlich auf die
Forschung und Entwicklungskosten, die zur Generierung
künftigen Wachstums anfielen.
Im Rahmen der positiven Umsatzentwicklung des
Geschäftsjahres 2022/23 konnten die
Geschäftsbereiche Systemgeschäft (Semiconductor
Systems - SSG) und Serviceleistungen (Applied Global
Services - AGS) neue Rekordumsätze und -ergebnisse
erzielen. Wie in den Vorjahren war der Bereich
Systemgeschäft mit einem Umsatz von USD 19,7 Mrd. (im
Vorjahr USD 18,8 Mrd.) in der abgelaufenen Berichtsperiode
wiederum der umsatz- und ergebnisstärkste
Geschäftsbereich der Applied Materials Gruppe. Der
Geschäftsbereich Serviceleistungen schloss mit
Umsätzen von USD 5,7 Mrd. und damit um USD 0,16 Mrd.
über dem Niveau des Vorjahres. Der Bereich Display and
Adjacent Markets musste Umsatzeinbußen von USD 0,46
Mrd. hinnehmen und erzielte Umsatzerlöse in Höhe
von USD 0,87 Mrd..
Die Applied Materials Gruppe geht für das erste
Fiskalquartal 2024 von Umsatzerlösen in Höhe von
USD 6,47 Mrd. um etwa USD 0,25 Mrd. niedriger
gegenüber dem Vorquartal, aus. Der Gewinn pro Aktie
wird bei USD 1,90 erwartet. Für das gesamte
Geschäftsjahr 2024 wird mit einer Erholung der
Endkundennachfrage in den Bereichen Unterhaltungs- und
Verbraucherelektronik (Consumer electronics) und
Künstliche Intelligenz (Artificial intelligence)
gerechnet, woraus sich ein steigender Bedarf in den
Bereichen Leading-edge foundry Logic und Speicher (Memory)
ergibt, wo die Kunden durch Einführung neuester
Technologien und damit verbunden mit Investitionen in
Produktionsanlagen der neuesten Generation, ihre Position
am Markt behaupten und verbessern wollen. Im Bereich ICAPS
(Internet of things, Kommunikation, Halbleiter für
Automotive, Hochleistungshalbleiter und Sensorik) wird mit
einem Rückgang der Nachfrage gerechnet. Insgesamt
rechnet die Applied Materials Gruppe bei der
Gesamtnachfrage für Maschinen zur Halbleiterproduktion
für 2024 mit einem Anstieg.
2.2 Geschäftsverlauf der Applied Materials GmbH
Die folgenden Leistungsindikatoren geben einen
Überblick über den Verlauf des abgelaufenen
Geschäftsjahres, wobei
Umsatzerlöse und Jahresergebnis die für die
interne Steuerung der Gesellschaft verwendeten
bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren darstellen.
Steuerungsrelevante nicht-finanzielle
Leistungsindikatoren werden durch die Applied
Materials GmbH nicht verfolgt.
Die Entwicklung der Umsatzerlöse und des
Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2022/2023
wird im Abschnitt 3.1.dargestellt.
2.2.1 Umsatzentwicklung
Die Applied Materials GmbH kann im Berichtsjahr einen
Anstieg der Umsatzerlöse um 15 % auf TEUR 65.675 (im
Vorjahr TEUR 56.938) verzeichnen.
Neben der Erhöhung der Umsätze aus der
Weiterbelastung von Kostenbestandteilen, die sich von TEUR
40.577 auf TEUR 48.543 im GJ 2022/23 erhöhten und wie
bereits in den Vorjahren die größte
Umsatzposition der Gesellschaft darstellen, konnten im
Bereich Erlöse aus Provisionen ebenfalls Steigerungen
verzeichnet werden. Der Anstieg in dieser Position ist vor
allem in den Provisionen für Ersatzteilverkäufe,
Wartungs- und Reparaturarbeiten zu sehen. Diese stiegen von
TEUR 3.276 im Vorjahr auf TEUR 3.564 für das GJ
2022/23. Die Provisionen für Systemverkäufe
stiegen im Vergleich zum Vorjahr nur leicht von TEUR 9.525
um TEUR 13 auf TEUR 9.538. Wie im Vorjahr bildete die
Position Provisionen aus Systemverkäufen auch im
abgelaufenen Geschäftsjahr die zweitgrößte
Umsatzposition der Gesellschaft.
Die Position Forschungs- und Entwicklungserlöse
schloss mit Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 4.030
leicht über dem Niveau des Vorjahres (TEUR 3.560).
2.2.2 Investitionen
Das Investitionsvolumen im Geschäftsjahr
2022/2023 betrug TEUR 1.110 (im Vorjahr TEUR 330). Dieses
ist auf Investitionen im Bereich technische Anlagen und
Maschinen (TEUR 990, im Vorjahr TEUR 4) und Anschaffungen
von Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 120, im
Vorjahr TEUR 126) zurückzuführen.
Es gab im laufenden Geschäftsjahr keine
Zugänge bei den Finanzanlagen (im Vorjahr Erwerb eines
Tochterunternehmens i. H. v. TEUR 200).
2.2.3 Personal- und Sozialbereich
Die seit 1996 bestehende Betriebsvereinbarung, die
insbesondere die Zuschläge für Arbeit zu
bestimmten Zeiten für Schichtarbeit und
Rufbereitschaft regelt, ist unverändert geblieben.
Die Neufassung der Gesamtbetriebsvereinbarung vom 1.
November 2014 über den Umgang mit Zeitkonten und
Überstunden, die insbesondere die Mehrarbeit sowie
Zuschläge für die Arbeit an Samstagen, Sonn- und
Feiertagen regelt, ist unverändert geblieben. Es
besteht nach wie vor die Möglichkeit, ein
Arbeitszeitkonto mit einer Obergrenze von plus 150 Stunden
und einer Untergrenze von minus 150 Stunden zu führen,
um die Arbeitszeit flexibler gestalten zu können.
Die Pensionspläne sind sowohl in Bezug auf die
unternehmensfinanzierte Rente als auch die
mitarbeiterfinanzierte Rente weiterhin gültig.
Für Mitarbeiter, die nach dem 31. Oktober 2008
eingetreten sind, ist ein Pensionsplan eingeführt
worden, der den bisherigen Pensionsplan ablöste.
Im laufenden Geschäftsjahr 2022/2023
erhöhte sich der Personalbestand gegenüber dem
Vorjahr auf eine durchschnittliche Mitarbeiteranzahl von
373 Mitarbeitern (im Vorjahr 330). Dies ist vor allem auf
die steigende Nachfrage im Servicegeschäft durch
unsere regionalen Kunden zurückzuführen.
Für das Berichtsjahr 2023/24 erwarten wir - auf
Jahresbasis - einen Personalbestand auf dem Niveau des
abgelaufenen Geschäftsjahres.
2.3 Darstellung der Lage
2.3.1 Darstellung der Vermögens- und Finanzlage
Wesentliche Veränderungen der Bilanzposten
gegenüber dem Vorjahr ergeben sich wie folgt:
Die Restbuchwerte des Anlagevermögens
erhöhten sich um TEUR 723 auf TEUR 2.136. Dies ist vor
allem auf die Neuanschaffungen bei den technischen Anlagen
und Maschinen zurückzuführen (TEUR 990), die die
planmäßigen Abschreibungen überstiegen. Die
Anschaffungen von Betriebs- und Geschäftsausstattung
in Höhe von TEUR 120 fielen im Vergleich zum Vorjahr
ähnlich an (im Vorjahr TEUR 126) und wurden aus dem
operativen Cashflow finanziert. Bei den Finanzanlagen gab
es im GJ 2022/2023 keine Zugänge. Die Beteiligung an
einem Tochterunternehmen wird mit TEUR 200 unverändert
zum Vorjahr weitergeführt.
Es gab keine außerplanmäßigen
Abschreibungen.
Das Umlaufvermögen ist gegenüber dem
Vorjahr um TEUR 3.492 auf TEUR 43.841 gestiegen.
Der Anstieg innerhalb der Position begründet
sich im Wesentlichen mit dem Zuwachs bei den Sonstigen
Vermögensgegenständen. Diese stiegen um TEUR
3.724 auf TEUR 4.209 (im Vorjahr TEUR 485). Der Zuwachs lag
im Wesentlichen an den Vorauszahlungen für
Ertragssteuern (TEUR 2.786), welche zum Abschlussstichtag
die tatsächlichen Aufwendungen deutlich
überstiegen.
Ein leichter Rückgang in Höhe von TEUR 232
auf TEUR 39.631 ist bei den Forderungen gegenüber
verbundenen Unternehmen zu verzeichnen, welche in der
laufenden Berichtsperiode die größte
Einzelposition innerhalb des Umlaufsvermögens
darstellten. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte
zurückzuführen. Diese werden im Auftrag und auf
Rechnung der Applied Materials Europe B.V. gestellt und
werden auf Basis des gültigen Commissionaire
Agreements vom 01. Dezember 2008 aufgrund des
Risikoübergangs und der Abtretung, dem Prinzipal, der
Applied Materials Europe B.V. zugerechnet.
Unter den übrigen sonstigen
Vermögensgegenständen werden im übrigen
lnsolvenzsicherungsbeträge aus
Altersteilzeitverpflichtungen als Forderung in Höhe
von TEUR 567 (im Vorjahr. TEUR 0) ausgewiesen.
Zum Bilanzstichtag bestanden Forderungen
gegenüber der Applied Materials Europe B.V.,
Hoofddorp/Niederlande, in Höhe von insgesamt TEUR
39.631 (im Vorjahr TEUR 39.794), die sich aus Forderungen
aus dem Cash Pooling/Darlehen in Höhe von TEUR 12.214
(im Vorjahr TEUR 23.339), Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen aus dem Kommissionärsgeschäft (TEUR
25.632, im Vorjahr TEUR 26.097) sowie Forderungen aus
sonstigen Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR
1.785 (im Vorjahr TEUR 0) zusammensetzen. Verbindlichkeiten
aus sonstigen Lieferungen und Leistungen gegenüber der
Applied Materials Europe B.V (im Vorjahr TEUR 9.642) oder
anderen verbundenen Unternehmen bestehen zum Bilanzstichtag
nicht.
Es werden im GJ 2022/2023 keine Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen gegenüber
Schwesterunternehmen ausgewiesen (im Vorjahr TEUR 69)
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen
Dritte bestehen aufgrund des geänderten Bilanzansatzes
seit dem GJ 2020/21 zum Stichtag keine mehr.
Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu
jedem Zeitpunkt gegeben. Die Gesellschaft bedient sich
ausschließlich aus internen Finanzierungsquellen und
ist in das Cash Pooling der Applied Materials Europe B.V.,
Hoofddorp/Niederlande, integriert. Überschüssige
finanzielle Mittel werden an die Applied Materials Europe
B.V. abgeführt, benötigte finanzielle Mittel
werden über das Cash Pooling angefordert. Die
Verzinsung der Verrechnungskonten erfolgte zum
Einmonats-LIBOR.
Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem
Vorjahresstichtag deutlich von 36 % auf 66 % verbessert.
Dies begründet sich aus der Erhöhung des
Eigenkapitals aufgrund des im laufenden Geschäftsjahr
erwirtschafteten Jahresüberschusses i. H. v. TEUR
15.455 und einer damit einhergehenden gleichzeitigen
Erhöhung der Bilanzsumme.
Gewinnausschüttungen sind keine erfolgt.
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr
um TEUR 4.229 auf TEUR 46.058 erhöht.
Diese spiegelt sich passivisch insbesondere im um die
in Höhe des Jahresüberschusses von TEUR 15.455
gestiegenen Eigenkapitals wider.
Wie im Vorjahr ergibt sich auch im laufenden
Geschäftsjahr eine auszuweisende Rückstellung
für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach
Saldierung mit dem Planvermögen in Höhe von TEUR
394 (im Vorjahr TEUR 13.545). Der Rückgang in dieser
Position in Höhe von TEUR 13.151 wirkt sich
gegenläufig auf die passivische Bilanzsumme aus. Diese
Entwicklung resultiert zum einen aus einer positiven
Wertentwicklung des Planvermögens gegenüber dem
Vorjahr. Zum anderen wurde zur besseren Darstellung der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in diesem
Geschäftsjahr erstmalig in Übereinstimmung mit
dem IDW-Rechnungslegungshinweis zur "Handelsrechtlichen
Bewertung von Rückstellungen für
Altersversorgungsverpflichtungen aus rückgedeckten
Direktzusagen" (IDW RH FAB 1.021) ein gleicher Wertansatz
auf Aktiv- und Passivseite für kongruent
rückgedeckte Anteile dieser Zusagen gewählt. Bei
der Bewertung wurde der faktorbasierte Modell angewandt.
Der Effekt aus der Erstanwendung dieser Vorgehensweise
beläuft sich auf TEUR 11.100 Erträge aus der
Auflösung von Rückstellungen. Aktivisch spiegelt
sich der Anstieg in den Steuererstattungsansprüchen
aus Ertragssteuern wider wie auch im Anlagevermögen
durch die im Geschäftsjahr 2022/2023 höheren
Investitionen im Bereich der technischen Anlagen und
Maschinen.
Der Posten Rückstellungen hat sich
gegenüber dem Vorjahr deutlich vermindert von im
Vorjahr TEUR 23.566 auf TEUR 11.181 im GJ 2022/2023. Die
Ursache für den starken Rückgang ist im
Wesentlichen auf die Verminderung der Rückstellung
für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
zurückzuführen. Während im Vorjahr hier nach
Verrechnung mit diesbezüglichem Planvermögen eine
Passivposition in Höhe von TEUR 13.545 auszuweisen
war, reduzierte sich der passivische Ausweis dieses
Rückstellungspostens. Ursächlich hierfür
sind insbesondere die Erstanwendung des
IDW-Rechnungslegungshinweises, welche eine Auflösung
der Rückstellung für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen in Höhe TEUR 11.100 nach sich zog wie
auch die positive Wertentwicklung des vorhandenen
Planvermögens in Höhe von TEUR 3.348 während
des Geschäftsjahres. Insgesamt sind
daher im Posten Rückstellung für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen nach Verrechnung mit dem
Planvermögen in Summe eine Pensionsrückstellung
in Höhe von TEUR 217 sowie die nicht verpfändeten
Rückdeckungsversicherungen aus dem Freiwilligen
Versorgungsplan in Höhe von TEUR 177 auszuweisen. Die
Sterbegeldrückstellung, die im Vorjahr in Höhe
von TEUR 32 unter dieser Position ausgewiesen wurde, wurde
im laufenden Geschäftsjahr in den Posten "Sonstige
Rückstellungen" umgegliedert (TEUR 31).
Im Bereich der sonstigen Rückstellungen, die von
TEUR 8.956 auf TEUR 10.788 anstiegen, waren neben der
Umgliederung der Sterbegeldrückstellung
Rückstellungen für Mitarbeiterboni,
Überstunden und Reisekosten, Rückstellungen
für Altersteilzeitverpflichtungen sowie ausstehende
Rechnungen von Dritten ursächlich für den
Anstieg.
Die Restrukturierungsrückstellung in Höhe
von TEUR 459 aus dem Vorjahr kam im Geschäftsjahr
2022/2023 durch Inanspruchnahme zur Auflösung.
Steuerrückstellungen waren im laufenden
Geschäftsjahr aufgrund der hohen Vorauszahlungen keine
auszuweisen (im Vorjahr TEUR 1.065).
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
lagen mit TEUR 373 stichtagsbedingt leicht über dem
Niveau des Vorjahres (TEUR 241).
Die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen insgesamt um
TEUR 1.005 auf TEUR 4.080. Im Wesentlichen ist dies auf
eine Erhöhung der Umsatzsteuerverbindlichkeiten (um
TEUR 772) zurückzuführen.
2.3.2 Entwicklung der Ertragslage
Die Umsatzerlöse sind mit TEUR 65.675 um TEUR
8.737 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 56.938) gestiegen
und lagen damit deutlich über den für das
Geschäftsjahr 2022/2023 erwarteten Wert. Die
Erlöse aus weiterbelasteten Kostenbestandteilen waren
wie bereits im Vorjahr mit einem Anstieg von TEUR 7.966 die
größte Position unter den Umsatzerlösen.
Bei den Erlösen aus Systemprovisionen konnten nur
minimale Zugewinne verbucht werden (Erhöhung um TEUR
13 auf TEUR 9.538), was aber dennoch auf die während
des Geschäftsjahres stabile
Investitionstätigkeit der Kunden in Halbleiteranlagen,
insbesondere bei den regionalen Kunden
zurückzuführen ist. Die Provisionen für
Ersatzteilverkäufe, Wartungs- und Reparaturarbeiten
haben sich im GJ 2022/2023 positiv entwickelt und
verzeichnen einen Anstieg um TEUR 287.
Unter den Umsatzerlösen werden in Höhe von
TEUR 4.030 Forschungs- und Entwicklungserlöse
ausgewiesen. Die Forschungs- und Entwicklungserlöse
betreffen Weiterbelastungen an die Applied Materials South
East Asia Pte. Ltd., Singapore, für die
Entwicklungsabteilung der Business Group YTG, Feldkirchen,
in den Bereichen Elektronik, Konstruktion, Software und
Systemtechnik. Diese Gruppe entwickelt und optimiert
Komponenten zur Elektronenstrahlerzeugung, zur Fokussierung
und Positionierung mit dazugehöriger
Steuerungselektronik und Software zum Einsatz in einem
Elektronenstrahl-Test- und -Inspektionssystem für LCD-
und OLED-Displays. Einige der in den Systemen verwendeten
mechatronischen Komponenten, welche für den Transport,
die Positionierung bzw. Kontaktierung der auf dünnen
Glasplatten gefertigten Displays benötigt werden,
stammen ebenso aus dieser Entwicklungsabteilung. In den
letzten Jahren wurden insbesondere die Schnelligkeit und
Genauigkeit der Elektronenstrahlerzeugung weiter
verbessert, was den Test von noch höher
auflösenden Displays erlaubt. Zudem wurden neue
Systemvarianten für unterschiedliche
Glasplattengrößen sowie ein neuer Gerätetyp
zur Inspektion von Displaygläsern mittels
Elektronenstrahltechnik und "fokussiertem Ionenstrahl" im
Markt platziert. Für den Bereich Forschung und
Entwicklung sind derzeit 18 Mitarbeiter tätig.
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind mit
ausgewiesenen TEUR 12.704 gegenüber dem Vorjahr (TEUR
6.471) erheblich angestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf
die Erträge aus der Auflösung von
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen in Höhe von TEUR 11.100 aufgrund der
Erstanwendung des IDW-Rechnungslegungshinweises zur
"Handelsrechtlichen Bewertung von Rückstellungen
für Altersversorgungsverpflichtungen aus
rückgedeckten Direktzusagen" (IDW RH FAB 1.021) in
diesem Geschäftsjahr zurückzuführen.
Gegenläufig ist das Ergebnis aus realisierten
Kursgewinnen resultierend aus der Entwicklung des
Wechselkurses des EUR zum USD, die gegenüber dem
Vorjahr um TEUR 4.821 niedriger ausfielen. Dabei belaufen
sich die Erträge aus realisierten Kursgewinnen auf
TEUR 1.250 (im Vorjahr TEUR 6.415). Unrealisierte
Kursgewinne werden mit TEUR 344 (im Vorjahr TEUR 0)
ausgewiesen.
Der Personalaufwand ist um TEUR 4.285 auf TEUR 46.077
(im Vorjahr TEUR 41.792) gestiegen. Der Zugang resultiert
im Wesentlichen aus gegenüber dem Vorjahr gestiegenen
Aufwendungen für Gehälter und Gehaltsnebenkosten
aufgrund des gestiegenen Personalbestands. Gegenläufig
entwickelten sich die Aufwendungen für die
Altersvorsorge. Diese sanken um TEUR 1.624 auf TEUR 1.523
(im Vorjahr TEUR 3.147).
Der deutliche Anstieg der sonstigen betrieblichen
Aufwendungen auf TEUR 18.656 (im Vorjahr TEUR 11.765) ist
im Wesentlichen auf die in Höhe von TEUR 2.255
gestiegenen Kursverluste resultierend aus der Entwicklung
des Wechselkurses des EUR zum USD zurückzuführen.
Die realisierten Kursverluste belaufen sich im
Geschäftsjahr 2022/2023 auf TEUR 3.990 (im Vorjahr
TEUR 1.190). Die unrealisierten Kursverluste betragen im
laufenden Geschäftsjahr TEUR 0 (im Vorjahr TEUR 545).
Auch die Aufwendungen für Reise- und
Bewirtungskosten stiegen um TEUR 1.855 und bewegen sich im
Geschäftsjahr 2022/2023 wieder auf dem Niveau wie vor
der COVID-19 Pandemie. Ein weiterer Anstieg spiegelt sich
in den Kosten für Leihpersonal (Anstieg in Höhe
von TEUR 704) wider, der sich im erhöhten
Personalbedarf begründet.
Aufwendungen für das firmeninterne
Aktienprogramm erhöhten sich im laufenden
Geschäftsjahr um TEUR 703 auf TEUR 1.025 (im Vorjahr
TEUR 322), Kraftfahrzeugaufwendungen belaufen sich im
Geschäftsjahr 2022/2023 auf TEUR 2,778, was einem
Anstieg von TEUR 621 entspricht (im Vorjahr TEUR 2.157).
Das Finanzergebnis, bestehend aus sonstigen Zinsen
und ähnlichen Erträgen sowie Zinsen und
ähnlichen Aufwendungen, ist mit TEUR 2.322 ist in
diesem Jahr positiv und damit deutlich über dem
Verlust des Vorjahres (TEUR 11.726). Neben den
regulären Zinsaufwendungen (TEUR 2.056) aus der
Bewertung der Pensionsrückstellungen wurden in diesem
Geschäftsjahr einmalige Zinsertragskomponenten
aufgrund des wieder steigenden Abzinsungsfaktors für
Pensionsrückstellungen verbucht (TEUR 606). Diese wie
auch die enthaltenen Erträge aus dem Planvermögen
(TEUR 3.308) konnten den Zinsaufwandseffekt mehr als
kompensieren.
Die Zinserträge umfassen außerdem
Zinserträge aus verbundenen Unternehmen (TEUR 460, im
Vorjahr TEUR 90).
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe
von TEUR 129 betreffen in Höhe von EUR 431 den
laufenden Ertragssteueraufwand für das
Geschäftsjahr. In Höhe von TEUR 302 ist in der
Position ein Steuerertrag früherer Geschäftsjahre
enthalten.
Das Geschäftsjahr 2022/2023 schließt mit
einem Jahresüberschuss in Höhe von
TEUR 15.455 (im Vorjahr Jahresfehlbetrag in Höhe von
TEUR 5.336) ab und lag durch den Sondereffekt aus der
Erstanwendung des IDW RH FAB 1.021 über dem
prognostizierten Ergebnis für das Geschäftsjahr.
2.3.3 Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage
Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist im
Berichtsjahr insgesamt geordnet. Sie wurde im
Geschäftsjahr 2022/2023 wesentlich durch die
Erstanwendung des IDW-Rechnungslegungshinweis zur
"Handelsrechtlichen Bewertung von Rückstellungen
für Altersversorgungsverpflichtungen aus
rückgedeckten Direktzusagen" (IDW RH FAB 1.021)
beeinflusst und stellt für das laufende
Geschäftsjahr einen Ertrag von
außergewöhnlicher Größenordnung und
außergewöhnlicher Bedeutung dar,
Die Geschäftsführung schätzt den
Geschäftsverlauf des Jahres 2022/2023 insgesamt als
zufriedenstellend ein.
3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
3.1. Prognosebericht
Das Geschäftsjahr 2022/2023 schloss mit einem
Jahresüberschuss i. H. v. TEUR 15.455.
Das Jahresergebnis wurde im Wesentlichen positiv
beeinflusst durch die Auflösung von
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen durch Erstanwendung des
IDW-Rechnungslegungshinweises für rückgedeckte
Direktzusagen wie auch die positive Wertentwicklung des
vorhandenen Planvermögens. Die sukzessiv wieder
ansteigenden Abzinsungssätze bei den
Pensionsverpflichtungen und damit einhergehende
Zinsanpassungseffekte wirken sich in dieser Berichtsperiode
ebenfalls positiv auf das Ergebnis aus.
Positiv zu bewerten sind die gestiegenen
Umsatzerlöse, die mit TEUR 65.675 weit über den
Erwartungen der Gesellschaft lagen. Dies ist vor allem auf
einen Anstieg aus der Weiterbelastung von
Kostenbestandteilen zurückzuführen, welche im
laufenden Geschäftsjahr um TEUR 7.638 höher als
geplant ausfielen. Die Gesellschaft geht für das
kommende Geschäftsjahr 2023/24 von einem insgesamt
positiven Verlauf der Geschäftstätigkeit aus.
Umsatzseitig erwarten wir mit TEUR 64.105 ein Niveau
leicht unter dem des Vorjahres. Dies ist insbesondere auf
einen Rückgang des Geschäftes mit Neuanlagen
für Halbleiterkunden und damit verbundenen niedrigeren
Umsatzprovisionen für Systemerlöse
zurückzuführen. Die Erträge aus
Weiterbelastungen von Kostenbestandteilen bleiben zum
Vorjahr stabil. Die Provisionen für
Ersatzteilverkäufe, Wartungs- und Reparaturleistungen
steigen leicht an.
Beim Ergebnis aus dem operativen Geschäft gehen
wir von einem zu erwartenden Gewinn von TEUR 6.195 aus. Der
in den nächsten Jahren voraussichtlich weiter
ansteigende HGB-Rechnungszins für
Pensionsverpflichtungen wirkt sich entlastend auf den
Verpflichtungswert aus. Weiterhin wird eine positive
Entwicklung des zur Absicherung der Pensionsverpflichtungen
dienenden Planvermögens erwartet, welche
voraussichtlich über der des laufenden
Geschäftsjahres liegen wird und
aufgrund der schwankenden Wertpapiermärkte nur eine
Annahme sein kann. Aus einer Prognose über die
zukünftige Entwicklung der Pensionsverpflichtung
lassen sich für das Geschäftsjahr 2023/24 nur
geringe erwartete Zinsaufwendungen i. H. v. TEUR 691
absehen. In Abhängigkeit von der Entwicklung des
Planvermögens kann sich für die Gesellschaft ein
finanzielles Risiko ergeben. Um entsprechende
Maßnahmen zeitnah treffen zu können, wird die
Entwicklung des Planvermögens regelmäßig
überprüft und beurteilt.
Insgesamt gehen wir von einem leicht negativen
Finanzergebnis aus, wohingegen für das Jahresergebnis
insgesamt ein Jahresüberschuss von TEUR
10.559 erwartet wird. Dies ist vor allem auf die Annahme
einer positiven Entwicklung des Planvermögens und der
geringen Zinsbelastung für die
Pensionsrückstellung zurückzuführen.
3.2. Marktrisiken und -chancen
Die Geschäftsaussichten für die
Gesellschaft werden als sehr gut eingeschätzt. Die
Halbleiterindustrie wird mittlerweile in Europa als
"systemkritisch" eingestuft und entsprechend sind neue
Investitionen entweder gestartet oder für die
kommenden Jahre angekündigt.
Insbesondere die Automobilindustrie wird vermehrt
Halbleiterbausteine einsetzten und braucht eine
verlässliche Infrastruktur und gesicherte Versorgung.
Des Weiteren sind signifikante Investitionen in die
Silicon Karbid Technologie Entwicklung sowie Produktion auf
den Weg gebracht um wiederum dir Elektrifizierung der
Automobileindustrie aber auch die Wind-, und Solarenergie
mit Hochleistungsbausteinen zu versorgen.
Auf Grund der geopolitischen Situation war die
Nachfrage nach Halbleitern im zweiten Halbjahr 2023
verringert, was eine Reduzierung der Auslastung der
Fabriken zur Folge hatte.
Dies wird nach unseren Einschätzungen auch im
ersten Halbjahr 2024 bestand haben, aber durch eine
deutliche Belebung im zweiten Halbjahr abgelöst
werden. Langfristig sind zweistellige Wachstumsraten zu
erwarten.
Unserer Serviceprodukte und die speziellen Kenntnisse
unserer Mitarbeiter sind weiterhin stark nachgefragt und
unsere Serviceverträge garantieren eine stabile
Auslastung unserer Mitarbeiter. Wir arbeiten an der
ständigen Verbesserung unseres Serviceangebotes und im
speziellen an Software und Sensor gestützte
Wartungsindikationen, die zu einer "vorbeugenden Wartung"
ohne Risko für die Produktion der Wafer führt.
Dies wird ein Alleistellungsmerkmal unseres
Kundenservices sein und das Wartungsgeschäft nicht nur
sichern, sondern weiter beleben.
Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft
erfolgt zum großen Teil in USD. Aus den laufenden
Transaktionen mit verbundenen Unternehmen können sich
Währungsrisiken ergeben, da keine Kurssicherung
stattfindet und daher je nach Entwicklung des USD/EUR
Wechselkurses erhebliche Kursgewinne und/oder Kursverluste
entstehen können, die sich auf die Ertragslage
auswirken können. Das Risiko wird aufgrund der
monatlichen Barverrechnung (cash settlement) der Salden mit
verbundenen Unternehmen als gering eingeschätzt.
Diese Risiken werden gemildert dadurch, dass die
Applied Materials GmbH aufgrund ihrer Stellung im Konzern
überwiegend als Kommissionär im weniger volatilen
Servicebereich tätig ist.
Der Geschäftsbetrieb der Gesellschaft baut auf
einem vernetzten Informationssystem auf. Daher sind
Vorkehrungen getroffen worden, um das Risiko einer
Betriebsunterbrechung infolge von Störungen in der
EDV-Infrastruktur zu begrenzen und wird damit als gering
eingeschätzt.
3.3 Risikomanagement der Applied Materials GmbH
Um den Anforderungen der Marktverhältnisse
gerecht zu werden, bedarf es eines Risikomanagementsystems,
welches die Vorhersage und Erkennung der aus dem Markt
entstehenden Risiken schnell und zeitnah ermöglicht.
Durch die direkte Verbindung zwischen der Finanzbuchhaltung
und dem Management Reporting Tool (CO-PA) in SAP ist unsere
Controlling Abteilung in der Lage, schnell auf Abweichungen
zu reagieren, sie zu analysieren und im Rahmen der
teilweise täglichen Berichterstattung an das operative
Management für Korrekturmaßnahmen
weiterzuleiten.
Als weitere Instrumente, die der Früherkennung
und dem Umgang mit wesentlichen Risiken für das
Unternehmen dienen, sind zu nennen:
| ― |
monatlicher "Executive Report"
zur Beurteilung der Marktsituation
|
| ― |
"Desaster Recovery Plan" zum
Abfangen von wesentlichen Störungen im
EDV-Bereich
|
| ― |
Business Continuity Plan, der
den Ablauf der Geschäftstätigkeit im Falle
von Katastrophen (Feuer etc.) sowie nunmehr auch im
Fall von Pandemien sicherstellt
|
| ― |
interne Fragenkataloge, die
helfen, Schwachstellen zu identifizieren und zu
analysieren
|
Dresden,
Applied
Materials GmbH
Bernhard
Schneider, Geschäftsführer
Thomas
Haas, Geschäftsführer
Samuel
K. Lee, Geschäftsführer
Bilanz zum 31. Oktober 2023
A k t i v a
|
31.10.2023 |
31.10.2022 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
|
|
|
|
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
| Entgeltlich
erworbene Software |
|
0,00 |
|
1.358,00 |
| II.
Sachanlagen |
|
|
|
|
| 1.
Technische Anlagen und Maschinen |
1.565.914,00 |
|
838.111,00 |
|
| 2.
Andere Anlagen, Betriebs- und |
|
|
|
|
| Geschäftsausstattung |
370.229,00 |
1.936.143,00 |
373.868,00 |
1.211.979,00 |
| III.
Finanzanlagen |
|
|
|
|
| Anteile
an verbundenen Unternehmen |
|
199.728,71 |
|
199.728,71 |
|
|
2.135.871,71 |
|
1.413.065,71 |
| B.
Umlaufvermögen |
|
|
|
|
| I.
Forderungen und sonstige Vermögens- |
|
|
|
|
| gegenstände |
|
|
|
|
| 1.
Forderungen gegen verbundene |
|
|
|
|
| Unternehmen |
39.631.376,99 |
|
39.863.242,93 |
|
| 2.
Sonstige Vermögensgegenstände |
4.209.236,96 |
43.840.613,95 |
485.403,15 |
40.348.646,08 |
| II.
Kassenbestand und Guthaben bei |
|
|
|
|
| Kreditinstituten |
|
220,46 |
|
161,46 |
|
|
43.840.834,41 |
|
40.348.807,54 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
|
81.053,96 |
|
66.458,04 |
| D.
Aktiver Unterschiedsbetrag |
|
|
|
|
| aus
der Vermögensverrechnung |
|
0,00 |
|
0,00 |
|
|
46.057.760,08 |
|
41.828.331,29 |
P a s s i v a
|
31.10.2023 |
31.10.2022 |
|
EUR |
EUR |
| A.
Eigenkapital |
|
|
| I.
Gezeichnetes Kapital |
180.000,00 |
180.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
766.937,82 |
766.937,82 |
| III.
Gewinnrücklagen |
|
|
| Andere
Gewinnrücklagen |
2.916.033,09 |
2.916.033,09 |
| IV.
Gewinnvortrag |
11.077.826,37 |
16.413.488,17 |
| V.
Jahresüberschuss (i. Vj. Jahresfehlbetrag) |
15.455.119,62 |
-5.335.661,80 |
|
30.395.916,90 |
14.940.797,28 |
| B.
Rückstellungen |
|
|
| 1.
Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche |
|
|
| Verpflichtungen |
393.796,05 |
13.545.039,59 |
| 2.
Steuerrückstellungen |
0,00 |
1.064.882,63 |
| 3.
Sonstige Rückstellungen |
10.787.510,90 |
8.956.377,12 |
|
11.181.306,95 |
23.566.299,34 |
| C.
Verbindlichkeiten |
|
|
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
27.485,73 |
5.006,93 |
| 2.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
372.857,11 |
240.830,52 |
| 3.
Sonstige Verbindlichkeiten |
4.080.193,39 |
3.075.397,22 |
| -
davon aus Steuern EUR 3.281.301,84 |
|
|
| (i.
Vj. EUR 2.480.725,54) - |
|
|
| -
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR
125.053,08 |
|
|
| (i.
Vj. EUR 113.802,54) - |
4.480.536,23 |
3.321.234,67 |
|
46.057.760,08 |
41.828.331,29 |
Gewinn-
und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. November 2022
bis 31. Oktober 2023
|
2022/2023 |
2021/2022 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
|
65.674.576,01 |
|
56.937.778,10 |
| 2.
Sonstige betriebliche Erträge |
|
12.703.579,84 |
|
6.471.103,51 |
| 3.
Personalaufwand |
|
|
|
|
| a)
Löhne und Gehälter |
39.029.259,51 |
|
34.101.611,55 |
|
| b)
Soziale Abgaben und Aufwendungen für |
|
|
|
|
| Altersversorgung
und für Unterstützung |
7.047.790,67 |
46.077.050,18 |
7.690.499,75 |
41.792.111,30 |
| -
davon für Altersversorgung EUR 1.522.968,94 |
|
|
|
|
| (i.
Vj. EUR 3.146.743,46) - |
|
|
|
|
| 4.
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegen- |
|
|
|
|
| stände
des Anlagevermögens und Sachanlagen |
|
382.980,24 |
|
376.903,22 |
| 5.
Sonstige betriebliche Aufwendungen |
|
18.656.458,77 |
|
11.765.229,71 |
| 6.
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
|
2.348.097,95 |
|
96.927,71 |
| -
davon aus verbundenen Unternehmen |
|
|
|
|
| EUR
460.314,95 (i. Vj. EUR 89.621,21) - |
|
|
|
|
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
|
25.712,00 |
|
11.823.161,25 |
| 8.
Ergebnis vor Steuern |
|
15.584.052,61 |
|
-2.251.596,16 |
| 9.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
|
128.932,99 |
|
3.084.065,64 |
10.
Ergebnis nach Steuern = Jahresüberschuss
(i. Vj. Jahresfehlbetrag) |
|
15.455.119,62 |
|
-5.335.661,80 |
Anhang
für das Geschäftsjahr 2022/2023
1. Allgemeine Angaben
Die Gesellschaft ist eine
große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267
Abs. 3 HGB. Die Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31.
Oktober 2023 erfolgte nach den für große
Kapitalgesellschaften geltenden
Rechnungslegungsvorschriften des HGB und des GmbH-Gesetzes.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2
HGB angewandt.
Die Gesellschaft hat ihren Sitz in der
Buchenstraße 16b, 01097 Dresden, und ist unter der
Firma Applied Materials GmbH unter der Registernummer HRB
22709 im Handelsregister Abteilung B beim Amtsgericht
Dresden eingetragen.
2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie
Währungsumrechnung
2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Entgeltlich erworbene immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
beinhalten Softwarelizenzen, welche zu Anschaffungskosten,
vermindert um Abschreibungen, bewertet werden.
Planmäßige Abschreibungen werden linear
über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von
drei bis fünf Jahren vorgenommen.
Das
Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten
abzüglich Abschreibungen bewertet. Die
planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear
über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer
(Technischen Anlagen und Maschinen ein bis 19 Jahre; Andere
Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwei bis
14 Jahre). Geringwertige Wirtschaftsgüter mit
Anschaffungskosten von EUR 251,00 bis EUR 1.000,00 werden
in einen Sammelposten eingestellt. Die Abschreibung des
Sammelpostens erfolgt linear über fünf Jahre.
Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu EUR 250,00
werden im Jahr der Anschaffung sofort als Aufwand erfasst.
Die
Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder dem
bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung niedrigeren
beizulegenden Wert bewertet.
Die
Forderungen und
sonstigen Vermögensgegenstände werden mit
dem Nennwert bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen waren Einzelwertberichtigungen in Höhe
von TEUR 299 erforderlich. Diese beziehen sich in voller
Höhe auf Forderungen, die vor dem 31. Oktober 2008, d.
h. vor Einführung des Kommissionär Modells mit
der Applied Materials Europe B.V., Hoofddorp, Niederlande,
entstanden sind.
Mit dem neuen Geschäftsmodell wird das Risiko
für Forderungsausfälle von der Applied Materials
Europe B.V. getragen.
Die
flüssigen Mittel (Kassenbestand und Guthaben
bei Kreditinstituten) sind zum Nennwert bewertet.
Als
aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben
vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand
für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Das
gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen sind nach versicherungs-mathematischen
Grundsätzen unter Verwendung der Richttafeln 2018 G
von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit Vollanpassung 2010 nach der
projizierten Einmalbeitragsmethode
(Project-Unit-Credit-Methode) in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrages unter Annahme einer
pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren und unter
Berücksichtigung der erstmaligen Anwendung des
IDW-Rechnungslegungshinweises IDW RH FAB 1.021 bilanziert.
Dabei wird für die Bewertung der rückgedeckten
Pensionszusagen ein faktorbasiertes Verfahren angewendet.
Der Erfüllungsbetrag ist entsprechend dem
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn
Geschäftsjahre gemäß den durch die Deutsche
Bundesbank ermittelten und bekanntgegebenen
Abzinsungssätzen abgezinst (1,81 %). Unter Verwendung
des durchschnittlichen Marktzinses der letzten sieben
Geschäftsjahre (1,69 %) hätte sich ein um TEUR
1.838 (i. Vj. TEUR 8.956) höherer
Erfüllungsbetrag in Höhe von TEUR 109.007 (i. Vj.
TEUR 125.915) ergeben.
Die erwartete Dynamik der anrechenbaren Bezüge
wurde in Höhe von 2,70 %, die Dynamik der
Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen
Rentenversicherung mit 3,00 % und die erwartete Anpassung
der laufenden Renten um 2,30 % berücksichtigt.
Bei der Bewertung der Pensionsverpflichtung wurde das
Renteneintrittsalter in der Regel für die bei der
Applied Materials GmbH beschäftigten Mitarbeiter mit
63 Jahren und für ausgeschiedene Mitarbeiter mit 60
Jahren angenommen.
Bei den Verpflichtungen aus dem
freiwilligen Versorgungsplan handelt es sich um
rückdeckungsakzessorische Versorgungszusagen, deren
Höhe sich nach dem beizulegenden Zeitwert (Marktpreis)
einer Rückdeckungsversicherung bestimmt. Die
Versorgungszusage ist bilanziell wie eine
wertpapiergebundene Versorgungszusage zu behandeln. Der
beizulegende Zeitwert des
Rückdeckungsversicherungsanspruches übersteigt
den Barwert des Erfüllungsbetrages der garantierten
Mindestleistungen. Daher wird die Pensionsverpflichtung
nach § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB mit dem beizulegenden
Zeitwert (Aktivwert) des
Rückdeckungsversicherungsanspruchs angesetzt. Die
Rückdeckungsversicherungen, die verpfändet wurden
und damit dem Zugriff aller übrigen Gläubiger
entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung
von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen,
sind mit der dazugehörigen Pensionsverpflichtung
verrechnet worden.
Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB sind
die Pensionsverpflichtungen sowie die Verpflichtungen aus
dem freiwilligen Versorgungsplan mit vorhandenem
Deckungsvermögen (Planvermögen) saldiert worden.
Da der Wert der Pensionsverpflichtung den beizulegenden
Zeitwert des Planvermögens der Pensionsverpflichtungen
übersteigt, wird der verbleibende Wert
gemäß § 246 Abs. 2 Satz 3 HGB unter der
Position Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen ausgewiesen.
Rückdeckungsversicherungen, die nicht verpfändet
wurden, sind als
sonstige Vermögensgegenstände ausgewiesen.
Aufwendungen aus der Aufzinsung der
Pensionsrückstellung im Geschäftsjahr 2022/2023
sind mit dem Zinsertrag aus dem Deckungsvermögen
(Planvermögen) und dem Effekt aus der Änderung
des Abzinsungssatzes verrechnet worden. Der Saldo wird
unter dem Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche
Erträge" (im Vorjahr "Zinsen und ähnliche
Aufwendungen") ausgewiesen.
Die
sonstigen Rückstellungen berücksichtigen
alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken.
Sie sind in Höhe des nach kaufmännischer
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.
Es liegen keine Rückstellungen mit einer Restlaufzeit
von mehr als einem Jahr vor mit Ausnahme der
Rückstellungen für Altersteilzeit mit einer
Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren. Unter den sonstigen
Rückstellungen ist außerdem die
Rückstellung für die
Verpflichtung zur Zahlung von Sterbegeld bilanziert.
Diese wurde unter der Verwendung der Richttafeln 2018 G von
Prof. Dr. Klaus Heubeck nach der projizierten
Einmalbeitragsmethode (Project-Unit-Credit-Methode) in
Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter
Annahme einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren
bilanziert. Der Rechnungszins wurde mit 1,69 %
berücksichtigt, die Einkommensdynamik mit 2,70 %.
Die
Verbindlichkeiten sind mit ihren künftigen
Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder
Währung und mit einer Restlaufzeit von weniger als
einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum
Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Gewinne und Verluste
aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften
werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und
Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige
betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche
Aufwendungen" ausgewiesen.
Die Gesellschaft gehört über ihren
Alleingesellschafter, die Applied Materials Netherlands
B.V., Hoofddorp, Niederlande, zur Applied Materials-Gruppe.
Als verbundene Unternehmen werden die Applied Materials,
Inc., Santa Clara, California, USA, als oberste
Konzernspitze sowie alle zu ihr im Verhältnis als
verbundene Unternehmen zu klassifizierenden Gesellschaften
angesehen.
2.2 Währungsumrechnung
Im Geschäftsjahr 2002/2003 wurde die
Währung für konzerninterne Transaktionen
einheitlich auf US-Dollar umgestellt. Seitdem werden
sämtliche Fremdwährungsbeträge zum
konzerninternen Monats-US-Dollarkurs bewertet.
Die in den Forderungen und Verbindlichkeiten
enthaltenen Fremdwährungsbeträge sind zum
Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Es handelt sich dabei
im Wesentlichen um kurzfristige Forderungen und
Verbindlichkeiten.
Fremdwährungsbeträge, die in den
Aufwendungen und Erträgen enthalten sind, wurden mit
den Devisenkassamittelkursen des Monats des jeweiligen
Geschäftsvorfalls umgerechnet.
3. Erläuterungen zur Bilanz
3.1 Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens im
Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis 31. Oktober
2023 ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.
Im Geschäftsjahr 2021/2022 wurde die Picosun
Europe GmbH (Sitz: Buchenstraße 16b, 01097 Dresden)
zu 100% erworben. Die Anteile an der Picosun Europe GmbH
sind unter den Finanzanlagen in Höhe von TEUR 200
unverändert ausgewiesen.
3.2 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Auf Basis des gültigen Commissionaire-Agreements
vom 1. Dezember 2008 werden die Forderungen gegenüber
Dritten aufgrund des Risikoübergangs und der
Abtretung, dem Prinzipal, der Applied Materials Europe B.V.
zugerechnet und daher in den Forderungen gegen verbundene
Unternehmen ausgewiesen.
Zum Bilanzstichtag bestehen darüber hinaus keine
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte.
3.3 Forderungen gegen verbundene Unternehmen
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen
betreffen Forderungen gegen die Applied Materials Europe
B.V., Hoofddorp, Niederlande, in Höhe von TEUR 39.631
(i. Vj. TEUR 39.794). Diese setzen sich zusammen aus
Forderungen aus Cash Pooling/Darlehen TEUR 12.214, (i. Vj.
TEUR 23.339) sowie aus Lieferungen und Leistungen aus dem
Kommissionärsgeschäft TEUR 25.632 (i. Vj. TEUR
26.097) sowie Forderungen aus sonstigen Lieferungen und
Leistungen TEUR 1.785 (i. Vj. TEUR 0).
Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den
verbundenen Unternehmen werden verrechnet
(Netting-Verfahren). Seit dem GJ 2018/19 erfolgt monatlich
eine Barverrechnung der Salden (cash Settlement).
Im GJ 2022/2023 gab es keine Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen (i. Vj. TEUR 9.642), sodass kein
Netting stattfand.
Weiterhin bestanden im Vorjahr Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen gegenüber
Schwesterunternehmen, bei denen ebenfalls eine
Barverrechnung erfolgt. Die Forderungen aus diesen
Lieferungen und Leistungen betragen im Geschäftsjahr
2022/2023 TEUR 0 (i. Vj. TEUR 69).
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben
wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
3.4 Sonstige Vermögensgegenstände
Dieser Posten betrifft im Wesentlichen Forderungen
aus Gewerbe- und Körperschaftssteuer in Höhe von
TEUR 2.786 (i. Vj. TEUR 0), Forderungen aus der
Insolvenzversicherung für
Altersteilzeitverpflichtungen (TEUR 567, i.V. TEUR 0),
sowie aus Forderungen aus der gezahlten Sicherheitsleistung
für den Firmenwagenpool in Höhe von TEUR 300 (i.
Vj. TEUR 300). Darüber hinaus sind nicht
verpfändetes Rückdeckungsversicherungskapital aus
dem freiwilligen Versorgungsplan in Höhe von TEUR 177
(i. Vj. TEUR 158) sowie debitorische Kreditoren in
Höhe von TEUR 352 (i. Vj. TEUR 6) enthalten.
Von den Forderungen aus der Insolvenzversicherung
für Altersteilzeitverpflichtungen sind TEUR 67 mit
einer Restlaufzeit > 1 Jahr. Alle übrigen
Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis
zu einem Jahr.
3.5 Eigenkapital
Das Stammkapital beträgt EUR 180.000,00.
Im Berichtsjahr erfolgte keine
Gewinnausschüttung.
3.6 Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen
Zum 1. November 1999 wurde ein
Pensionsplan bei der Gesellschaft in Kraft gesetzt,
der die alte, seit dem 1. November 1984 bestehende
Versorgungsregelung ablöste. Wesentliche Kennzeichen
der neuen Versorgungsordnung sind die Umstellung des
Pensionierungsalters von 65 auf 60 Jahre sowie die
Tatsache, dass die von der Gesellschaft gewährten
Versorgungsleistungen auf Alters-, vorzeitige Alters-,
Invaliden- und Familienrente künftig nicht mehr von
den anrechenbaren Bezügen der letzten drei Dienstjahre
abhängen, sondern beitragsorientiert aus den
anrechenbaren Bezügen des jeweiligen Jahres als
Rentenbausteine ermittelt werden.
Mit Wirkung zum 1. Mai 2000 wurde für die
Mitarbeiter der Gesellschaft ein
freiwilliger Versorgungsplan eingeführt,
demzufolge die Mitarbeiter jährlich durch einen
Verzicht auf regelmäßige und nicht
regelmäßig gezahlte Teile ihrer Vergütung
eine Zusatzversorgung begründen können. Die
Höhe der Versorgungsleistungen ergibt sich als Summe
von Rentenbausteinen. Die Verpflichtungen aus diesen
Versorgungszusagen an die Mitarbeiter werden als
arbeitnehmerfinanzierte Pensionsverpflichtungen
ausgewiesen.
Für Mitarbeiter, die nach dem 31. Oktober 2008
eingetreten sind, wurde zum 1. November 2008 ein
neuer und für alle Konzerngesellschaften in
Deutschland einheitlicher Pensionsplan bei der
Gesellschaft in Kraft gesetzt, der sowohl die seit dem 1.
November 1999 bestehende arbeitgeberfinanzierte
Versorgungsregelung als auch den seit dem 1. Mai 2000
bestehenden mitarbeiterfinanzierten Versorgungsplan
ablöst. Wesentliche Kennzeichen des neuen
Pensionsplans sind die Umstellung des Pensionierungsalters
von bisher 60 Jahren auf die individuelle Altersgrenze in
der gesetzlichen Rentenversicherung, die Einführung
einer befristeten Invalidenrente sowie die Tatsache, dass
nunmehr auf einen vollständig beitragsorientierten
Pensionsplan umgestellt wurde. Im mitarbeiterfinanzierten
Teil des Pensionsplans ist die Möglichkeit eines
Arbeitgeberzusatzbeitrages eingeführt worden. Der neue
Pensionsplan enthält eine Festverzinsung von 3,5 % p.
a. der Beitragsguthaben.
Von den Pensionsrückstellungen entfallen TEUR
6.611 auf in Vorjahren ausgeschiedene
Geschäftsführer.
Durch ein im Geschäftsjahr 2009/2010
gegründetes Treuhandmodell CTA (Contractual Trust
Arrangement) werden die an den Treuhänder Applied
Materials Pensionstreuhand e. V., Alzenau,
übertragenen Pensionen verwaltet und dessen
Vermögen ausschließlich zum Zweck der
Erfüllung der Pensionsverpflichtungen verwendet. Der
Treuhänder ist über einen Treuhandvertrag an die
Gesellschaft gebunden.
|
31.10.2023 |
|
TEUR |
| Pensionsplan |
|
|
Pensionsverpflichtung |
-107.168 |
| Beizulegender Zeitwert
des Deckungsvermögens |
106.951 |
| Nettowert der
Verpflichtung aus dem Pensionsplan |
-217 |
| Anschaffungskosten des
Deckungsvermögens |
100.435 |
|
31.10.2023 |
|
TEUR |
| Freiwilliger
Versorgungsplan |
|
| Erfüllungsbetrag
der Verpflichtung aus dem freiwilligen
Versorgungsplan |
-6.079 |
| Beizulegender Zeitwert
des Deckungsvermögens |
5.902 |
| Nettowert der
Verpflichtung aus dem freiwilligen
Versorgungsplan |
-177 |
| Anschaffungskosten des
Deckungsvermögens |
5.902 |
Das Planvermögen zur Deckung der
Pensionsverpflichtungen besteht aus an den Applied
Materials Pensionstreuhand e. V., Alzenau,
übertragenem Pensionsvermögen in Form von
Rückdeckungsversicherungskapital, Bankguthaben und
Wertpapieren.
Das Planvermögen zur Deckung der Verpflichtungen
aus dem freiwilligen Versorgungsplan besteht
ausschließlich aus Rückdeckungsversicherungen.
Das Rückdeckungsversicherungskapital wurde zum
beizulegenden Zeitwert bewertet. Dieser entspricht dem
geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des
Versicherungsvertrages zuzüglich eines etwa
vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen.
Die Wertpapiere sind zum Börsenpreis am 31. Oktober
2023 bewertet, die Bankguthaben wurden zum Nennwert
bewertet.
Da es sich bei dem freiwilligen Versorgungsplan um
eine wertpapiergebundene Deckungszusage handelt, sind die
Beträge aus der Marktbewertung der mit der
Verpflichtung saldierten Wertpapiere nicht
ausschüttungsgesperrt. In Höhe des Nettowertes
der Verpflichtungen aus dem freiwilligen Versorgungsplan,
die nicht verrechnet wurden, bestehen sonstige Forderungen
aus Rückdeckungsversicherungen, die sich aufgrund
ausstehender Verpfändung nicht als
Deckungsvermögen qualifizieren.
3.7 Sonstige Rückstellungen
Dieser Posten enthält im Wesentlichen
Rückstellungen für Mitarbeitergewinnbeteiligungen
(TEUR 2.221, i.Vj. TEUR 2.035), Mitarbeiterboni (TEUR
2.090, i.Vj. TEUR 1.790), ausstehende Lieferantenrechnungen
(TEUR 1.563, i.Vj. TEUR 1.231),
Überstundenvergütungen (TEUR 1.037, i.Vj. TEUR
808), 13. Monatsgehalt (TEUR 814, i.Vj. TEUR 736), noch
ausstehenden Urlaub (TEUR 668, i.Vj. TEUR 717),
Verkaufsprovisionen (TEUR 840, i.Vj. TEUR 672), eine
Rückstellung für Altersteilzeit (TEUR 764, i.Vj.
TEUR 229), ausstehende Reisekostenabrechnungen (TEUR 640,
i.Vj. TEUR 173), Berufsgenossenschaftsbeiträge und
Schwerbehindertenabgabe (TEUR 119, i.Vj. TEUR 106) sowie
für Sterbegeld (TEUR 31; i.Vj. TEUR 32). Der
Vorjahresausweis der Rückstellung für Sterbegeld
erfolgte unter dem Posten "Rückstellungen für
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen" und wurde im
Geschäftsjahr 2022/2023 in den Posten "Sonstige
Rückstellungen" umgegliedert.
3.8 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen
Zum Stichtag bestehen keine Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen
Unternehmen.
3.9 Restlaufzeiten und Besicherung
Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr
ausschließlich eine Restlaufzeit von bis zu einem
Jahr und sind unbesichert.
3.10 Latente Steuern
Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgte auf
Basis einer Gesamtbetrachtung der Differenzen zwischen
handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von
Vermögensgegenständen, Schulden und
Rechnungsabgrenzungsposten. Die Gesellschaft hat die
Berechnung künftiger Steuerbe- und -entlastungen auf
der Basis ihrer individuellen Steuersätze und
Steuerbemessungsgrundlagen im Zeitpunkt des
voraussichtlichen Abbaus der temporären Differenzen
vorgenommen. Dabei kam der unternehmensindividuelle
Steuersatz von 30,82 % (i.Vj. 30,68 %) zur Anwendung. Der
angewandte Steuersatz umfasst die Körperschaftsteuer
einschließlich Solidaritätszuschlag (15,83 %, i.
Vj. 15,83 %) sowie die Gewerbesteuer (14,99 %, i.Vj. 14,85
%). Aufgrund des sich ergebenden Überhangs von
latenten Steueransprüchen (aktive latente Steuern) hat
die Gesellschaft auf eine Bilanzierung der latenten Steuern
gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet.
Den aktiven latenten Steuern auf temporäre Differenzen
unter anderem im Bereich der Pensionsrückstellung und
des freiwilligen Versorgungsplans stehen dabei passive
latente Steuern dem Planvermögen gegenüber.
4. Erläuterungen zur Gewinn- und
Verlustrechnung
4.1 Umsatzerlöse
Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen:
|
2022/2023 |
2022/2021 |
|
TEUR |
TEUR |
| Weiterbelastung von
Kostenbestandteilen |
48.543 |
40.577 |
| Provisionen für
Systemverkäufe |
9.538 |
9.525 |
| Forschungs- und
Entwicklungserlöse |
4.030 |
3.560 |
| Provisionen für
Ersatzteilverkäufe, Wartungs- und
Reparaturleistungen sowie Factory Software |
3.564 |
3.276 |
|
65.675 |
56.938 |
Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich mit
ausländischen verbundenen Unternehmen erwirtschaftet.
Im Wesentlichen sind dies die Applied Materials Netherlands
B.V., Hoofddorp, Niederlande und die Applied Materials
South East Asia Pte. Ltd., Singapore.
4.2 Sonstige betriebliche Erträge
Dieser Posten betrifft im Wesentlichen Erträge
aus der Auflösung von Rückstellungen insbesondere
für Rückstellungen aus Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen. Durch die Erstanwendung des
IDW-Rechnungslegungshinweises zur "Handelsrechtlichen
Bewertung von Rückstellungen für
Altersversorgungsverpflichtungen aus rückgedeckten
Direktzusagen" (IDW RH FAB 1.021) ergibt sich ein Ertrag in
Höhe von TEUR 11.100. Dieses stellt einen Ertrag von
außergewöhnlicher Größenordnung und
außergewöhnlicher Bedeutung dar, der die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im
Geschäftsjahr wesentlich beeinflusst hat.
Weiterhin werden Erträge aus realisierten
Kursgewinnen (TEUR 1.250; i. Vj. TEUR 6.415), sowie
unrealisierte Kursgewinne (TEUR 344, i. Vj. TEUR 0)
ausgewiesen.
4.3 Personalaufwand
Der Personalaufwand enthält Löhne,
Gehälter sowie soziale Abgaben. Daneben sind
Aufwendungen für den betrieblichen Pensionsplan in
Form einer Direktzusage in Höhe von TEUR 1.523 (i. Vj.
TEUR 3.147) im Geschäftsjahr 2022/2023 enthalten.
4.4 Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bestehen im
Wesentlichen aus:
|
2022/2023 |
2021/2022 |
|
TEUR |
TEUR |
| realisierte
Kursverluste |
3.990 |
1.190 |
| Reise- und
Bewirtungsaufwendungen |
3.706 |
1.851 |
| Leihpersonal |
2.881 |
2.177 |
|
Kraftfahrzeugaufwendungen |
2.778 |
2.157 |
| firmeneigenes
Aktienprogramm |
1.025 |
322 |
| Büromiete und
Reinigung |
900 |
815 |
| Marketing- und
Werbungskosten |
475 |
271 |
| Bürobedarf |
397 |
221 |
| Mitarbeiterentsendung
und -integration |
369 |
495 |
|
Mitarbeiterschulungen |
355 |
183 |
| Beratungsleistungen |
354 |
438 |
| Gebühren für
Telekommunikation |
298 |
248 |
| Energiekosten |
244 |
250 |
| Reparatur und
Instandhaltung |
139 |
166 |
| Fertigungs- und
Entwicklungskosten |
240 |
71 |
| Lager- und
Frachtkosten |
66 |
52 |
| unrealisierte
Kursverluste |
0 |
545 |
| Übrige |
439 |
313 |
|
18.656 |
11.765 |
Der Posten beinhaltet weiterhin periodenfremde
Aufwendungen in Höhe von TEUR 88 (i. Vj. TEUR 8) aus
Korrekturen von Rückstellungen für frühere
Geschäftsjahre.
4.5 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge und
Aufwendungen
|
2022/2023 |
2021/2022 |
|
TEUR |
TEUR |
| Pensionsplan |
|
|
| Zinsaufwand aus
Pensionsverpflichtungen |
2.056 |
2.108 |
| Effekte aus der
Zinsänderung |
-606 |
3.819 |
| Ertrag/Aufwand aus dem
Deckungsvermögen (Planvermögen) |
-3.308 |
5.891 |
| Zinskomponente aus der
Regelzuführung (Ertrag, i. Vj. Aufwand) |
-1.858 |
11.818 |
|
2022/2023 |
2021/2022 |
|
TEUR |
TEUR |
| Freiwilliger
Versorgungsplan |
|
|
| Zinsaufwand aus der
Pensionsverpflichtung |
106 |
119 |
| Aufwand aus dem
Deckungsvermögen |
62 |
-150 |
| Zinskomponente aus der
Regelzuführung (Aufwand, i. Vj. Ertrag) |
168 |
-31 |
Der Zinsaufwand aus den Pensionsverpflichtungen wird
mit dem Effekt aus der Zinsänderung und den Zinsen aus
dem Deckungsvermögen verrechnet. Der Saldo wird unter
dem Posten "sonstige Zinsen und ähnliche
Erträge"" (i. Vj. "Zinsen und ähnliche
Aufwendungen") ausgewiesen.
Die Zinserträge umfassen außerdem
Zinserträge aus verbundenen Unternehmen (TEUR 460, i.
Vj. TEUR 90).
4.6 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Der Steueraufwand im Geschäftsjahr 2022/2023 in
Höhe von TEUR 129 (i. Vj. TEUR 3.084) entfällt
mit TEUR 80 (i. Vj. TEUR 1.582) auf die
Körperschaftsteuer sowie mit TEUR 49 (i. Vj. TEUR
1.502) auf die Gewerbesteuer. In Höhe von TEUR 431 ist
laufender Ertragssteueraufwand und in Höhe von TEUR
302 ein Steuerertrag früherer Geschäftsjahre
enthalten.
5. Sonstige Angaben
5.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zum 31. Oktober 2023 bestanden folgende, nicht aus
der Bilanz ersichtliche sonstige finanzielle
Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und
Leasingverträgen:
|
|
davon gegenüber
verbundenen
Unternehmen |
|
TEUR |
TEUR |
| Fällig
2023/2024 |
1.526 |
120 |
| Fällig
2024/2025-2027/2028 |
1.695 |
182 |
|
3.221 |
302 |
Die Gesellschaft hat mit Wirkung zum 1. Mai 2000
einen freiwilligen Versorgungsplan eingeführt. Zur
Sicherung aller Ansprüche aus der Versorgung
räumt die Gesellschaft den betreffenden Mitarbeitern
jeweils ein Pfandrecht gemäß §§ 1273
ff. BGB ein. Das Pfandrecht der Versorgungsberechtigten
geht zu deren Lebzeiten einem Pfandrecht für deren
Ehegatten im Range vor; es erfasst alle Rechte und
Ansprüche aus dem Versicherungsvertrag
einschließlich des Anspruchs auf Zahlung des
Rückkaufwertes und des Anspruchs auf
Überschussanteile.
5.2 Mitarbeiter
Die durchschnittliche Zahl der im Geschäftsjahr
2022/2023 beschäftigten Arbeitnehmer betrug 373 (i.
Vj. 330). Sie verteilten sich im Geschäftsjahr auf die
einzelnen Standorte wie folgt:
|
Arbeitnehmer |
| Dresden |
303 |
| Feldkirchen |
70 |
|
373 |
Zum Stichtag wurden dabei durchschnittlich 311
männliche und 62 weibliche Mitarbeiter
beschäftigt.
5.3 Geschäftsführer
Die Geschäftsführung wurde während des
Geschäftsjahres 2022/2023 von folgenden Personen
wahrgenommen:
| ― |
Bernhard Schneider,
Operationeller und
Vertriebsgeschäftsführer, Rottach-Egern
|
| ― |
Thomas Michael Kurt Haas,
kaufmännischer Geschäftsführer,
Vaterstetten
|
| ― |
Samuel K. Lee, Rechtsanwalt
(Gesellschaftsrecht), Santa Clara, USA
|
Die Geschäftsführer sind
einzelvertretungsberechtigt.
Die Gesamtbezüge der im Geschäftsjahr
2022/2023 tätigen Geschäftsführer betrugen
im Berichtsjahr TEUR 654 (i. Vj. TEUR 829). In Vorjahren
ausgeschiedene Mitglieder der Geschäftsführung
erhielten im Geschäftsjahr 2022/2023 Bezüge in
Höhe von TEUR 1.019 (i. Vj. TEUR 1.319).
5.4 Mutterunternehmen
Mit Wirkung vom 24. September 2012 wurde die Applied
Materials Netherlands B.V., Hoofddorp, Niederlande, neue
alleinige Gesellschafterin der Applied Materials GmbH.
Diese erstellt selbst keinen Konzernabschluss. Oberste
Konzernspitze ist die Applied Materials, Inc., Santa Clara,
California, USA, deren Konzernabschluss unter folgender
Adresse erhältlich ist:
Applied Materials, Inc.
3050 Bowers Avenue Santa Clara, CA 95-054-3299/USA
5.5 Abschlussprüferhonorare
Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden für
Abschlussprüfungen der Applied Materials GmbH keine
Kosten als Aufwand erfasst, da diese zentral innerhalb des
Konzerns übernommen wurden.
Für das Gesamthonorar des Abschlussprüfers
gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird auf den
Konzernabschluss der Applied Materials, Inc. verwiesen.
5.6 Ausschüttungssperre
Entsprechend § 268 Abs. 8 HGB stehen bestimmte
Beträge der frei verfügbaren Rücklagen und
eines Gewinnvortrags nicht zur Ausschüttung zur
Verfügung ("Ausschüttungssperre"). In Höhe
des Betrages von TEUR 6.515 um den der Zeitwert des
Deckungsvermögens (TEUR 106.951) die
Anschaffungskosten (TEUR 100.435) übersteigt, besteht
eine Ausschüttungssperre.
Im Falle von Rückstellungen für
Altersversorgungsverpflichtungen ist nach § 253 Abs. 6
HGB der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der
Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden
durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn
Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen
nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen
Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben
Geschäftsjahren in jedem Geschäftsjahr zu
ermitteln. In Höhe des Betrages, um den der
Erfüllungsbetrag der Verpflichtung bei Annahme eines
siebenjährigen Zinssatzes den Erfüllungsbetrag
bei Annahme eines zehnjährigen Zinssatzes
übersteigt, besteht eine Ausschüttungssperre. Die
Ausschüttungssperre hierfür liegt bei TEUR 1.838
(i. Vj. TEUR 8.956) im Geschäftsjahr 2022/2023.
5.7 Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt dem
Alleingesellschafter vor, den Jahresüberschuss in
Höhe von TEUR 15.455 in voller Höhe auf neue
Rechnung vorzutragen.
5.8 Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des
Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Dresden,
Applied
Materials GmbH
Bernhard
Schneider, Geschäftsführer
Thomas
Haas, Geschäftsführer
Samuel
K. Lee, Geschäftsführer
Entwicklung
des Anlagevermögens im Geschäftsjahr
2022/2023
|
Anschaffungs- und Herstellungskosten |
|
Vortrag |
|
|
Stand |
|
1.11.2022 |
Zugänge |
Abgänge |
31.10.2023 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
| Entgeltlich
erworbene Software |
2.138.775,69 |
0,00 |
12.319,96 |
2.126.455,73 |
| II.
Sachanlagen |
|
|
|
|
| 1.
Technische Anlagen und Maschinen |
3.012.391,47 |
989.820,37 |
32.742,56 |
3.969.469,28 |
| 2.
Andere Anlagen, Betriebs- und |
|
|
|
|
| Geschäftsausstattung |
2.160.131,46 |
120.126,87 |
140.970,84 |
2.139.287,49 |
|
5.172.522,93 |
1.109.947,24 |
173.713,40 |
6.108.756,77 |
| III.
Finanzanlagen |
|
|
|
|
| Anteile
an verbundenen Unternehmen |
199.728,71 |
0,00 |
0,00 |
199.728,71 |
|
7.511.027,33 |
1.109.947,24 |
186.033,36 |
8.434.941,21 |
|
Abschreibungen |
|
Vortrag |
|
|
Stand |
|
1.11.2022 |
Zugänge |
Abgänge |
31.10.2023 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
| Entgeltlich
erworbene Software |
2.137.417,69 |
1.358,00 |
12.319,96 |
2.126.455,73 |
| II.
Sachanlagen |
|
|
|
|
| 1.
Technische Anlagen und Maschinen |
2.174.280,47 |
259.859,37 |
30.584,56 |
2.403.555,28 |
| 2.
Andere Anlagen, Betriebs- und |
|
|
|
|
| Geschäftsausstattung |
1.786.263,46 |
121.762,87 |
138.967,84 |
1.769.058,49 |
|
3.960.543,93 |
381.622,24 |
169.552,40 |
4.172.613,77 |
| III.
Finanzanlagen |
|
|
|
|
| Anteile
an verbundenen Unternehmen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
6.097.961,62 |
382.980,24 |
181.872,36 |
6.299.069,50 |
|
Buchwerte |
|
31.10.2023 |
31.10.2022 |
|
EUR |
EUR |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
| Entgeltlich
erworbene Software |
0,00 |
1.358,00 |
| II.
Sachanlagen |
|
|
| 1.
Technische Anlagen und Maschinen |
1.565.914,00 |
838.111,00 |
| 2.
Andere Anlagen, Betriebs- und |
|
|
| Geschäftsausstattung |
370.229,00 |
373.868,00 |
|
1.936.143,00 |
1.211.979,00 |
| III.
Finanzanlagen |
|
|
| Anteile
an verbundenen Unternehmen |
199.728,71 |
199.728,71 |
|
2.135.871,71 |
1.413.065,71 |
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die Applied Materials GmbH, Dresden
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Applied Materials
GmbH, Dresden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Oktober
2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober
2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung
der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Applied
Materials GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.
November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 31. Oktober 2023 sowie ihrer
Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.
November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 und
|
| ― |
vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen
steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den deutschen
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
dar.
|
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die
Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des
Jahresabschlusses und des Lageberichts in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt.
Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und
Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung
des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und
zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit
den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für
die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang
steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht
und die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen
Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und
zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche
falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen
wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen
im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und
führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das
Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt
werden, ist höher als das Risiko, dass aus
Irrtümern resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose
Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen
interner Kontrollen beinhalten können.
|
| ― |
gewinnen wir ein
Verständnis von dem für die
Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten
Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den
gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein
Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
|
| ― |
beurteilen wir die
Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die
Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben.
|
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
sowie, auf der Grundlage der erlangten
Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung
der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine
wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir
verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die
dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren.
Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres
Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu
führen, dass die Gesellschaft ihre
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen
kann.
|
| ― |
beurteilen wir Darstellung,
Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung
der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
|
| ― |
beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte
Bild von der Lage des Unternehmens.
|
| ― |
führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben
im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender
geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir
dabei insbesondere die den zukunftsorientierten
Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde
gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die
sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten
Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten
Angaben abweichen.
|
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung
sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Leipzig, den 2. Oktober
2024
KPMG
AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Lauer,
Wirtschaftsprüfer
Conrad,
Wirtschaftsprüferin
|