Stammdaten

Register
Amtsgericht Bonn HRB 12226
Vorher
RP Verpackung Kröll GmbH
Eingetragen
20.12.1985
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und PappeGroßhandel mit Karton, Papier, Pappe, Schreibwaren und Bürobedarf
Gegenstand
Herstellung und Verarbeitung von Papier, Kunststoff und ähnlichen Produkten, der Großhandel mit derartigen Produkten und alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Denis Teichreb
seit 24.6.2022
Prokura
Michaela Thömmes
seit 25.2.2019
Prokura
Inka Schmitz
seit 16.6.2017
Prokura
Werner Tiedemann
seit 18.3.2016
Prokura
Marco Thees
seit 18.3.2016
Prokura
Willibrord Zender
seit 25.4.2007
Prokura
Geschäftsführer
Wiltrud Gisela Fring
seit 14.1.2003
Prokura

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

RP Verpackung GmbH

Euskirchen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

RP VERPACKUNG GMBH, EUSKIRCHEN

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschaftsmodell des Unternehmens sowie Forschung und Entwicklung

Gegenstand des Unternehmens ist die Folienherstellung und -verarbeitung sowie seitdem 01.04.2017 zusatzlich die Papierverarbeitung. Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden von der Gesellschaft im üblichen Rahmen wahrgenommen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Lage

Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen fur die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgange nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich urn 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

2. Geschaftsverlauf und Lage

Die Entwicklung der Gesellschaft stellt sich in den einzelnen Bereichen wie folgt dar:

a) Leistungsindikatoren

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Entgegen der Vorjahre führten die Marktveränderungen im Inland in 2023 zu höheren Umsätzen mit Kunden im Inland. Auch die Entwicklung der Verlagerung der Umsätze von Drittkunden zu Kunden aus der Unternehmensgruppe wurde entgegengewirkt. Während der Anteil der Umsätze innerhalb der Gruppe in 2022 noch 62,9 % (29,4 Mio. Euro) betrug, verringerte sich dieser Anteil in 2023 weiter auf 57,8 % (25,2 Mio. Euro). Die Nachfrage nach Verpackungen insgesamt sank in 2023. Der Bedarf an exklusiven Tragetaschen in 2023 erhöhte sich dagegen weiterhin. Der Umsatz der Handelsware stieg im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr urn weitere 12 % (0,5 Mio. Euro).

Produktion

In 2023 waren die Bereiche Extrusion, Druckerei und Konfektion ausgelastet. Dies gilt auch für den Produktionsbereich der Betriebsstätte in Rositz, in der seit dem 01.04.2017 Papiertragetaschen in Eigenfertigung hergestellt werden.

Instandhaltungsmaßnahmen wurden in beiden Werken in einem ausreichenden Umfang durchgeführt. Die Maschinen sind in einem guten Zustand.

Beschaffung

Probleme bei der Beschaffung der Rohstoffe hinsichtlich von Mengen gab es in 2023 nicht. Die Lage auf dem Beschaffungsmarkt hat sich im Jahr 2023 erholt. Durch den konzentrierten Einkauf der Gruppe ergibt sich fur die Lieferanten von Polyethylen und Papier eine vorteilhafte Menge und damit eine bessere Verhandlungsposition. Der Rohstoffpreis fur Granulat für die Produktion der Kunststofftragetaschen reduzierte sich in 2023 im Vergleich zu 2022 um 22 %, der Preis für den Rohstoff Papier zur Papiertragetaschenproduktion reduzierte sich in 2023 im Vergleich zu 2022 um 15%.

Investitionen

In 2023 wurde weiterhin in die Integration und Optimierung der zum 01.04.2017 übernommenen Produktionsstätte fur Papiertragetaschen in Rositz investiert. Am Standort in Euskirchen wurden in 2023 die erforderlichen Ersatzinvestitionen und weitere Neuinvestitionen getatigt. Die getätigten Investitionen wurden aus eigenen Mitteln finanziert.

b) Ertragslage

Die Nachfrage an Kunststoffverpackungen ist aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation gesunken. Aufgrund der gesunkenen Rohstoffpreise konnten die Verkaufspreise entgegen der letzten Jahre gesenkt werden. Durch die gesunkene Nachfrage und der gleichzeitigen Reduzierung der Verkaufspreise ist der Umsatz im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr dementsprechend gesunken. Trotz gesunkener Nachfrage liegt der Jahresüberschuss erneut uber dem des Vorjahres.

c) Finanzlage

Das Anlagevermögen der RP-Verpackung GmbH ist durch das Eigenkapital finanziert. Unter Berücksichtigung der fur die Investitionen erforderlichen Mittel ist die Finanzlage fur das operative Geschäft gut.

d) Vermogenslage

Das langfristige Vermögen ist zu 100% durch das Eigenkapital gedeckt.

III. Prognosebericht

Der seit dem Frühjahr 2022 andauernde Ukraine-Krieg und der damit verbundene extreme Anstieg der Energiekosten belastet die deutsche Wirtschaft sehr. Durch langfristige Verträge mit den Energieversorgern und die damit einhergehenden Preisbindungen zu vernünftigen Preisen wirkt die Gesellschaft dagegen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Auf der Grundlage der uns heute bekannten Informationen sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der RP-Verpackung GmbH im derzeit überschaubaren Zeitraum gefährden würden.

2. Chancenbericht

Forschungs- und Entwicklungstatigkeiten werden von der Gesellschaft im üblichen Rahmen wahrgenommen. Der gesellschaftspolitischen Diskussion hinsichtlich der ökologischen Auswirkungen unserer Produkte wird mit Innovation begegnet. Wir setzen uns anspruchsvolle Ziele, diese Entwicklungen fur uns zu nutzen.

Durch die Stärkung der Papiertragetaschenproduktion in Rositz wird die Gesellschaft in der Lage sein, die Deckung der erhöhten Nachfrage am Markt nach Papiertragetaschen aus eigener Produktion zu erhöhen und somit den Umsatz- und Ertragsanteil der Papiertragetaschen zu steigern, die Position am Markt zu sichern und auszubauen.

3. Gesamtaussage

Aufgrund des anhaltenden Ukraine-Krieges rechnen wir in 2024 mit weiterhin schwierigen Marktverhältnissen bei einer stabilen Vermögens- und Finanzlage.

 

Euskirchen, den 18.04.2024

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

RP VERPACKUNG GMBH, EUSKIRCHEN

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 7.197.244,90 13.648.959,25
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 82.078,00 105.661,00
II. Sachanlagen 5.445.845,73 4.873.977,08
III. Finanzanlagen 1.669.321,17 8.669.321,17
B. UMLAUFVERMÖGEN 23.856.564,54 23.177.576,95
I. Vorräte 4.997.051,97 7.607.620,82
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.829.839,01 6.711.112,37
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 13.029.673,56 8.858.843,76
C. SONSTIGE RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 2.780,96 3.646,69
31.056.590,40 36.830.182,89

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 28.223.883,96 34.195.697,86
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Bilanzgewinn 27.223.883,96 33.195.697,86
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.367.324,95 800.894,45
C. VERBINDLICHKEITEN 1.465.381,49 1.833.590,58
- davon aus Steuern: EUR 422.461,16 (Vorjahr: EUR 67.984,33)
31.056.590,40 36.830.182,89

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 17.768.702,25 16.182.321,76
2. Personalaufwand -7.693.176,23 -7.872.325,05
a) Löhne und Gehälter -6.379.558,10 -6.573.007,38
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.313.618,13 -1.299.317,67
- davon für Altersversorgung: EUR 4.551,82 (Vorjahr: EUR 4.386,91)
3. Abschreibungen -416.517,95 -684.779,51
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -416.517,95 -684.779,51
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.008.200,65 -4.709.516,03
- davon aus der Währungsumrechnung: EUR 5.756,70 (Vorjahr: EUR 129.026,84)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 287.674,63 17.853,04
- Beteiligungsunternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 -57,91
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.885.182,84 -951.409,84
8. Ergebnis nach Steuern 4.053.299,21 1.982.086,46
9. Sonstige Steuern -25.113,11 -25.612,65
10. Jahresüberschuss 4.028.186,10 1.956.473,81
11. Gewinnvortrag 23.195.697,86 31.239.224,05
12. Bilanzgewinn 27.223.883,96 33.195.697,86

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

RP VERPACKUNG GMBH, EUSKIRCHEN

A. Gliederung des Jahresabschlusses

Die RP Verpackung GmbH, Euskirchen, weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB, in der Fassung vom 17. April 2024, i.V.m. Art. 93 Abs. 2 Satz 1 des Einführungsgesetzes zum Handelsgesetzbuch in der Fassung vom 17. April 2024 auf.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte in Anwendung der Vorschriften des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Angaben zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB)

Der Jahresabschluss der RP Verpackung GmbH, Euskirchen, wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Berichtsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu den Anschaffungskosten oder den ihnen niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Vorräte wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Rohstoffe wurden teilweise im Lifo-Verfahren bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit auftragsbezogenen Herstellungskosten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, wurden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung von 2 % auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet.

Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert bewertet.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite der Bilanz gebildet für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen wurden für die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Angaben zu den Grundlagen für die Umrechnung in Euro (gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB)

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs der Deutsche Bundesbank zum Abschlusstichtag bewertet.

D. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist im folgenden Anlagenspiegel dargestellt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Personalkosten 256.359,89 286.721,45
Abfindungen 14.500,00 9.000,00
Garantieverpflichtungen 410,00 2.150,00
Ausstehende Rechnungen 75.065,06 52.179,00
Übrige 53.350,00 53.350,00
399.684,95 403.400,45

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind im Einzelnen im folgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:

Gesamtbetrag 31.12.2023
EUR
mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 150.457,40 150.457,40
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 375.711,22 375.711,22
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 86.183,25 86.183,25
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 14.000,00 14.000,00
Sonstige Verbindlichkeiten 839.029,62 839.029,62
1.465.381,49 1.465.381,49

Besicherungen für die Verbindlichkeiten bestehen nicht.

E. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 a HGB

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen nicht.

F. Sonstige Angaben

Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB

Anteilsbesitz 31.12.2023
%
Eigenkapital 31.12.2023
EUR
Jahresergebnis 2023
EUR
0,00 0,00
Bag Company GmbH, Prien 100,00 1.422.942,10 -95.867,38
200,00 1.422.942,10 -95.867,38

Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter gemäß § 285 Nr. 7 HGB

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 134 (Vorjahr: 140). Die Arbeitnehmer verteilen sich hierbei wie folgt:

2023 2022
Durchschnittliche Beschäftigtenzahl
Angestellte Vertreter 1 2
Kaufmännische Mitarbeiter 20 20
Technische Mitarbeiter 12 12
Schichtführer 6 6
Gewerbliche Mitarbeiter 78 85
Auszubildende 17 15
Gesamt 134 140

Mitglieder des Geschäftsführungsorgans gemäß § 285 Nr. 10 HGB

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der RP Verpackung GmbH, Euskirchen, durch Herrn Michael Mettler

Herr Michael Mettler ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Mutterunternehmen

Alleinige Gesellschafterin der RP Verpackung GmbH, Euskirchen, ist die Papier-Mettler International GmbH, Morbach.

Handelsregister

Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Bonn unter der Nummer HRB 12226 im Handelsregister eingetragen.

Unterlassen von Angaben

Folgende Angaben wurden unterlassen:

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer nach § 285 Nr. 9 HGB ist gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von EUR 27.223.883,96 EUR 7.000.000,00 auszuschütten und den Restbetrag in Höhe von EUR 20.223.883,96 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Euskirchen, den 18. April 2024

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 397.810,68 0,00 0,00 0,00 397.810,68
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.623.251,57 0,00 0,00 0,00 8.623.251,57
Technische Anlagen und Maschinen 19.621.197,52 64.039,48 0,00 0,00 19.685.237,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.714.955,73 56.542,94 28.254,53 51.626,82 1.748.126,38
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 269.810,55 846.612,18 -28.254,53 0,00 1.088.168,20
30.229.215,37 967.194,60 0,00 51.626,82 31.144.783,15
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 1.669.321,17 0,00 0,00 0,00 1.669.321,17
Sonstige Ausleihungen 7.000.000,00 0,00 0,00 7.000.000,00 0,00
39.296.347,22 967.194,60 0,00 7.051.626,82 33.211.915,00
39.296.347,22 967.194,60 0,00 7.051.626,82 33.211.915,00
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zuführungen
EUR
Auflösungen
EUR
31. Dez. 2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 292.149,68 23.583,00 0,00 315.732,68
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.375.757,04 183.001,00 0,00 4.558.758,04
Technische Anlagen und Maschinen 19.407.630,52 107.395,48 0,00 19.515.026,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.571.850,73 102.538,47 49.235,82 1.625.153,38
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
25.355.238,29 392.934,95 49.235,82 25.698.937,42
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
25.647.387,97 416.517,95 49.235,82 26.014.670,10
25.647.387,97 416.517,95 49.235,82 26.014.670,10
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 82.078,00 105.661,00
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.064.493,53 4.247.494,53
Technische Anlagen und Maschinen 170.211,00 213.567,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 122.973,00 143.105,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.088.168,20 269.810,55
5.445.845,73 4.873.977,08
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 1.669.321,17 1.669.321,17
Sonstige Ausleihungen 0,00 7.000.000,00
7.197.244,90 13.648.959,25
7.197.244,90 13.648.959,25

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die RP Verpackung GmbH, Euskirchen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der RP Verpackung GmbH, Euskirchen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31.Dezember2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RP Verpackung GmbH, Euskirchen, für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31.Dezember2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31.Dezember2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der RP Verpackung GmbH, Euskirchen, vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bonn, den 19. April 2024

Flick Gocke Schaumburg GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Geißler, Wirtschaftsprüfer

Hoppen, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung des Jahresabschlusses 2023 erfolgte am 29. April 2024.

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