Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 270789
Eingetragen
26.10.2004
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungIngenieurbüros für TragwerksplanungHerstellung von Press-, Zieh- und Stanzteilen
Gegenstand
die Beratung, Entwicklung und Konstruktion der Stanz- und Blechumformtechnik

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Franz Leon
seit 2.6.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

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Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Simon-Bolivar-Str. 8, 79346 Endingen
40.000 €
80.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LEON- Konstruktionstechnik GmbH

Endingen am Kaiserstuhl

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

BILANZ

AKTIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Anlagevermögen

170.242,14

167.378,00

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

350,00

350,00

II. Sachanlagen

169.892,14

167.028,00

B. Umlaufvermögen

191.006,45

311.266,25

I. Vorräte

153.000,00

164.900,00

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

37.904,00

146.329,46

III. Kassenbestand, Bankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten

102,45

36,79

C. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

333.411,69

223.614,14

Summe Aktiva

694.660,28

702.258,39



PASSIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Eigenkapital

0,00

0,00

I. Gezeichnetes Kapital

50.000,00

50.000,00

II. Kapitalrücklage

121.100,00

121.100,00

III. Verlustvortrag

394.714,14

400.440,01

IV. Jahresfehlbetrag

109.797,55

-5.725,87

nicht gedeckter Fehlbetrag

333.411,69

223.614,14

B. Rückstellungen

4.500,00

4.000,00

C. Verbindlichkeiten

690.160,28

698.258,39

Summe Passiva

694.660,28

702.258,39

ANHANG

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Leon- Konstruktionstechnik GmbH, Endingen am Kaiserstuhl, ist beim Amtsgericht Mannheim unter der Nummer HRB 713624 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft hat am 6. März 2023 einen Eigenantrag auf Insolvenzeröffnung gemäß § 13 InsO beim Amtsgericht Baden-Baden gestellt. Mit dem Sicherungsbeschluss vom 7. März 2023 wurde Herr RA André Berbuer vorerst zum vorläufig (schwachen) Insolvenzverwalter bestellt. Mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 28. April 2023 wurde Herr RA André Berbuer zum Insolvenzverwalter bestellt.

Im Laufe des Insolvenzverfahrens stellte sich heraus, dass eine Fortführung der Unternehmenstätigkeit auf Dauer nicht möglich ist, so dass in Abkehr von der Going-ConcernPrämisse die Bewertung und Bilanzierung der Vermögensgegenstände in dem vorliegenden Jahresabschluss grundsätzlich zu Zerschlagungswerten erfolgte.

Bei der Gesellschaft handelt es sich erstmals um eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Erstellung des Jahresabschlusses teilweise in Anspruch genommen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des BilanzrichtlinieUmsetzungsgesetzes (BilRUG) und den Vorschriften des GmbHG i.V.m. § 155 InsO aufgestellt.

Zur Verbesserung der Darstellungsklarheit werden Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke grundsätzlich im Anhang gemacht.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden orientieren sich grundsätzlich an den handelsrechtlichen Bestimmungen. In Abkehr von der Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern-Prämisse) gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB werden die Vermögensgegenstände grundsätzlich zu Zerschlagungswerten bewertet. Soweit die fortgeschriebenen Anschaffungskosten unter den Zerschlagungswerten liegen, sind die fortgeschriebenen Anschaffungskosten angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält alle ansatzfähigen Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten. Das Saldierungsverbot gem. § 246 Abs. 2 HGB wurde beachtet. Die gebildeten Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Rückstellungen werden nur aufgelöst, soweit der Grund für die Rückstellung entfallen ist. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgte gemäß dem Grundsatz der Vorsicht und berücksichtigt alle erkennbaren Risiken. Den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen des § 252 Abs. 1 HGB wurde Rechnung getragen.

Aufgrund der Insolvenz der Gesellschaft sind die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens grundsätzlich wie Umlaufvermögen zu behandeln. Zur Wahrung der Bilanzklarheiterfolgt der Ausweis dennoch im Anlagevermögen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Soweit die aus dem Verkauf des Sachanlagevermögens erzielten Erlöse geringer sind, als die ausgewiesenen Buchwerte, wurden die Veräußerungserlöse angesetzt. Aus der Bewertung zu Zerschlagungswerten ergaben sich in den Sachanlagen keine außerplanmäßigen Abschreibungen.

Die Vorräte/Waren wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Zerschlagungswert am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Zum Abschlussstichtag sind keine außerplanmäßige Abschreibungen auf Vorräte vorgenommen worden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

In den Rückstellungen sind alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Angaben zur Bilanz

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 3 enthalten.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 38) und aus sozialer Sicherheit von TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 12).

V. Sonstige Angaben

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 9 Arbeitnehmer beschäftigt.

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus laufenden Leasing- und Pachtverträgen für das Folgejahr in Höhe von TEUR 75

Im Berichtsjahr war Herr Martin Leon als Geschäftsführer der Gesellschaft bestellt. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

 

Endingen am Kaiserstuhl, den 01. März 2023

gez. Dr. André Berbuer als IV

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 01. März 2023

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