MODUS Consult GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernhard Alsdorf seit 24.5.2018 | Prokura |
Oliver Wolfgang Reinsdorf seit 24.5.2018 | Prokura |
Stefan Sagowski seit 16.1.2018 | Vorstandsmitglied |
Klaus Wagner seit 5.12.2007 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MODUS Consult AGGüterslohJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014Das Wichtigste im Überblick · Rohgewinn um 3,6 % auf 20,5 Mio. € gesteigert · ISO 9001-2000 Audit erfolgreich bestanden. Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Umfelds Das Jahr 2014 hat für die deutsche Wirtschaft überraschend stark begonnen. Jedoch kühlte sich die Konjunktur im Laufe des Jahres aufgrund von geopolitischen Krisen und einer gestiegenen Unsicherheit über die wirtschaftliche Erholung der Eurozone merklich ab. Es konnte ein reales BIP in Höhe von 1,4 % (Vorjahr 1 %) erreicht werden. Wesentlicher Pfeiler des Wachstums war erneut der private Konsum, während der Außenhandel nicht zum Wachstum beitragen konnte. Für das laufende Jahr 2015 wird mit einer Steigerung des BIP um 1,0 % gerechnet, wobei der private Konsum und die Bauinvestitionen erneut die wichtigsten Wachstumsstützen sein werden. Die Erwerbstätigkeit dürfte in 2015 aufgrund der wirtschaftspolitischen Weichenstellungen mit 0,5 % nur noch halb so stark steigen wie im Jahr 2014. Insgesamt wird mit einer Arbeitslosenquote von 6,9 % gegenüber 6,7 % in 2014 gerechnet. Für 2015 wird nur mit einer leichten Beschleunigung der Inflation von 0,8 % auf 1,0 % gerechnet. Der Euro-Wechselkurs wird sich - auch aufgrund des sich deutlich ausweitenden Wachstumsvorsprungs der USA - weiter abschwächen, was Impulse für das Wirtschaftswachstum setzt, jedoch die Importe verteuert. Daher käme die EZB ihrem Ziel wohl näher, die Inflation in der Eurozone nahe der 2 % zu halten. Nach einem schwachen Winterhalbjahr 2014/2015 dürfte sich die Konjunktur im weiteren Jahresverlauf dann wieder festigen. (Quelle: Ausblick 2015 - Deutsche Bank) Auf unsere Branche bezogen prognostiziert der BITKOM ein Wachstum im Softwaremarkt um 5,5 Prozent, während der gesamte deutsche IT-Markt voraussichtlich um 2,4 % wachsen wird. Geschäftsverlauf Die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2014 lagen - bereinigt um Serviceumsätze - um 16,4 % über dem Vorjahr. Da sich die Vertriebsprozesse bei einer Vielzahl von Projekten jedoch verzögerten, konnte dieses Wachstum im zweiten Halbjahr nicht beibehalten werden. In Summe konnten wir unsere Umsätze vor Softwareservice um 7,5 % steigern und inklusive der Softwareserviceumsätze um 6,7 %. Die Sparten Food und Information Worker konnten in 2014 zweistellige Wachstumsraten beim Umsatz erzielen, der Bereich Industrie wuchs ebenfalls deutlich. Die Bereiche Bau und Print mussten jeweils einen Umsatzrückgang hinnehmen. Die Umsätze mit Hardware und Software waren in 2014 rückläufig, was primär darauf zurückzuführen war, dass wir einige Kunden von Marktbegleitern übernommen und ein sehr großes Einzelprojekt mit hohen Dienstleistungsanteilen gewonnen hatten, bei denen das Gros dieser Produkte bereits verkauft war. Dementsprechend stiegen die Dienstleistungsumsätze erheblich und unser Wartungsumsatz konnte ebenfalls gesteigert werden. Unser Personalbestand betrug zum 31.12.2014 184 Mitarbeiter (Vorjahr 176 Mitarbeiter). Wir haben in 2014 5,6 Mannjahre in die Entwicklung unserer Produkte investiert. Im Ergebnis sind unsere Branchenlösungen auf dem aktuellsten Stand und CfMD zertifiziert. Trotz der hohen Investitionen konnte mit 1,678 Mio. € ein akzeptables Betriebsergebnis erreicht werden. Positionierung der MODUS Consult Wir adressieren mit den Microsoft-Lösungen Dynamics NAV und Dynamics AX dieselben Zielmärkte wie im vergangenen Jahr und sind dort gut positioniert. In unseren Branchen sind wir als Spezialist bekannt und anerkannt. Ergänzend bauen wir das Geschäft im Bereich BI und ECM weiter aus. Unsere Branchenlösungen sind auf Dynamics NAV 2013 angehoben worden und von Microsoft zertifiziert worden (CfMD - Certified for Microsoft Dynamics). Die Kundenzufriedenheit (über alle Abteilungen) lag 2014 bei 2,3 (Notenskala 1-6), sie bewegt sich seit Jahren im Bereich der Note 2. Die Zufriedenheit mit Dynamics NAV und unseren Branchenlösungen lag 2014 bei 2,0 bzw. 2,1. Auch hier bewegen wir uns seit Jahren im Bereich der Note 2. Wir haben eine starke Kundenbasis und das Gros unserer Kunden ist mit unseren Lösungen und Leistungen zufrieden. Wir fühlen uns auch für die kommenden Jahre gut positioniert und für die Herausforderungen des Marktes gerüstet. MODUS Partnerschaften Wir haben die Microsoft Partner-Kompetenzen "Gold Enterprise Resource Planning", "Silver Application Development", sowie "Gold Collaboration and Content" erlangt. Wir waren im Microsoft-Geschäftsjahr 2013/2014 erneut einer der umsatzstärksten deutschen Dynamics-Partner. Wir sind weiterhin Elite-Partner von QlikTech und können eine Vielzahl weiterer Zertifizierungen und Partner-Stati vorweisen. Unsere Partnerschaften sind stabil und gut. Rohgewinn Der Rohgewinn konnte 2014 um 0,7 Mio. € (plus 3,6 %) auf 20,5 Mio. € gesteigert werden. Überblick über die Ertragslage Der EBITDA betrug 7,7 %, der EBIT 5,8 % und das Ergebnis nach Steuern 3,9 %. Bilanzstruktur, Investitionen und Liquidität Im Geschäftsjahr 2014 erhöhte sich die Bilanzsumme um 3.099 T€ auf 15.531 T€. Die unfertigen Erzeugnisse stiegen um 54 T€, die Vorräte insgesamt verminderten sich um 59 T€. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um 404 T€ auf 16 % vom Umsatz gestiegen. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, belaufen sich auf 368 T€, die sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich um 76 T€. Dem Unternehmen standen zum 31.12.2014 liquide Mittel in Höhe von 4.252 T€ zur Verfügung. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 422 T€, die erhaltenen Anzahlungen um 65 T€. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erhöhten sich um 387 T€. Hier werden vor allem bereits geleistete Zahlungen an Microsoft für Lizenzen 2015 ausgewiesen. Mitarbeiter bei MODUS MODUS Consult AG ist als Arbeitgeber attraktiv. Wir konnten in 2014 weitere qualifizierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für uns gewinnen. Am 31.12.2014 waren 184 Mitarbeiter bei uns beschäftigt, davon 163 in Vollzeit, 18 in Teilzeit und 3 Aushilfen. (VJ 172 MA). Unsere Mitarbeiter haben mehr als 250 Einzelzertifizierungen im Bereich der Microsoft Produkte, sowie die erforderlichen Zertifizierungen unserer weiteren Lösungspartner im Hard- und Softwarebereich. Wir haben auch in 2014 wieder erheblich in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter investiert, um unseren Kunden jeweils hochwertige Leistungen anbieten zu können. Risikobericht 1. Allgemeine Risiken Wir sind weiterhin mit Branchenfokus im Markt aktiv. Konjunkturelle Schwankungen in den Branchen betreffen somit auch unser Geschäft. Wir setzen ein Risikofrüherkennungssystem ein, welches aus einer monatlichen BWA, einer kurz-, mittel- und langfristigen Liquiditätsplanung, der Übersicht über den Auftragsbestand, dem regelmäßigen Vertriebsforecast und verschiedenen Instrumenten zur Überwachung der internen Leistungen besteht. Die Prozesse sind durch das Qualitätsmanagementsystem nach DIN ISO 9001-2000 abgesichert. In 2014 wurde ein entsprechendes Überwachungsaudit erfolgreich bestanden. Wir haben in 2012 ein Advisory Board gegründet, in dem der Vorstand mit den Bereichsleitern, die das Gros unserer Umsätze verantworten, intensiv über strategische und operative Zahlen und Themen unseres Geschäfts spricht und entsprechende Planungen und Maßnahmen ableitet. Darüber hinaus ist ein Lenkungskreis etabliert, dem alle Führungskräfte angehören. In diesem Rahmen finden alle zwei Monate Besprechungen über den Status der einzelnen Aktivitäten und die wesentlichen Unternehmenszahlen statt. Ergänzend werden die Mitarbeiter bereichsorientiert durch ein internes Management Informationssystem fortlaufend über die Zahlen ihres Bereichs informiert. 2. Lieferanten-Risiken Wir sind abhängig von der Wettbewerbsfähigkeit der Microsoft Produkte Dynamics NAV und Dynamics AX, sowie der Lösungen anderer Hersteller. Wir besitzen eigene Branchen- und Speziallösungen auf Basis von Dynamics NAV und AX. Ergänzend dazu stellen wir auch Lösungen außerhalb der Dynamics NAV-Welt her, z.B. im BI-, im ECM-Bereich und MES-Bereich. Das reduziert das Lieferantenrisiko geringfügig. Die eigenen Produkte sind intellectual property von MODUS Consult AG. Die Entwicklungspläne von Microsoft für Dynamics-Produkte reichen bis weit in die Zukunft. Die aktuelle Roadmap mit konkreten Produktaussagen geht für das Produkt NAV bis in das Jahr 2017. Microsoft bietet für seine Produkte jeweils einen Mainstream-Support für fünf Jahre ab Verfügbarkeit des Produkts, sowie einen Extended Support für weitere fünf Jahre an. Ferner sind wir abhängig von den Partner-Geschäftsmodellen von Microsoft, die maßgeblichen Einfluss auf einen wesentlichen Teil unserer Margen haben. 3. Konjunkturelle Risiken Wir sind abhängig von konjunkturellen Schwankungen. Durch die Verteilung der Geschäfte auf verschiedene Branchen, verschiedene Produkte und verschiedene Länder und Regionen versuchen wir, diese Risiken zu minimieren. 4. Risiko des Kreditausfalls Wir führen für unsere Interessenten jeweils Bonitätsprüfungen durch und versichern die Forderungen gegen unsere Kunden bei einer Kreditversicherung. Im Falle eines Ausfalls sind 80 Prozent des möglichen Ausfalls abgesichert. Wir betreiben ein enges Debitorenmanagement und bilden entsprechende Wertberichtigungen für kritische Positionen. 5. Personalrisiko Wir sind als IT-Dienstleister auf hoch qualifiziertes Personal angewiesen. Auch in 2014 wurde erheblich in Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen der Mitarbeiter investiert. Weder im Rahmen der jährlichen Personalgespräche, noch durch die von einem externen Institut durchgeführte Mitarbeiterumfrage, waren besondere Personalrisiken zu erkennen. 6. Schadensfall- und Haftungsrisiken Wir haben den zur Risikoabdeckung erforderlichen Versicherungsschutz auch in 2014 aufrechterhalten. Die gängigen Risiken des Geschäfts sind adäquat versichert. Für größere Projekte sind Werkverträge an der Tagesordnung, die unter Hinzuziehung von spezialisierten Rechtsanwälten verhandelt werden. Erkennbare Einzelrisiken wurden im Rahmen der bilanziellen Vorsorge angemessen berücksichtigt. 7. Managementrisiken 100% der Aktien werden weiterhin durch die drei Vorstände gehalten, die operativ verschiedene Geschäftsbereiche betreuen. Unterhalb des Vorstands sind die Mitarbeiter der zweiten Führungsebene für den Erfolg der Geschäftseinheiten verantwortlich. Die Kommunikation zwischen Vorstand und der zweiten Führungsebene, welche auch die Geschäftszahlen beinhaltet, erfolgt auf Basis regelmäßiger Zusammentreffen. Es liegen entsprechende Organigramme und Stellvertreterregelungen vor. Ausblick Wir konnten im Dezember 2014 noch Aufträge im Wert von rund 2,9 Mio. € gewinnen. Unser Auftragsbestand ist hoch und die Auslastung der Ressourcen ist bis in Q2/2015 hinein gesichert. Unter Einbeziehung der gut gefüllten Vertriebspipeline gehen wir daher von einem erneuten Wachstum in 2015 aus.
Gütersloh, im März 2015 MODUS Consult AG Der Vorstand gez. Klaus Wagner gez. Gerd Elbrächter gez. Martin Schildmacher Bilanz zum 31. Dezember 2014Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. - 31.12.2014
Anhang zum 31. Dezember 2014I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften und unter Beachtung der Satzung erstellt. Die Kapitalgesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Sie hat bei der Aufstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Gesellschaften gemäß den §§ 276, 288 Abs. 2 und 327 HGB Gebrauch gemacht. Forderungen und/oder Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, die unter dem Einfluss der Aktionäre der Gesellschaft stehen, wurden zur Erhöhung der Klarheit unter den Forderungen/Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen ausgewiesen. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungs-/Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden pro rata temporis über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Herstellungskosten inklusive anteiliger Verwaltungsgemeinkosten bewertet. Die Abschreibung erfolgt linear über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren. Aus Vereinfachungsgründen weil unbedeutend wird der Firmenwert entsprechend der steuerlichen Regelung über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungs-/Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden planmäßig in linearer bzw. degressiver Weise über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer verteilt. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden bis 31. Dezember 2009 in einen Sammelposten eingestellt und über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben. Der Sammelposten wird auch nach dem Ausscheiden eines Wirtschaftsguts aus dem Betriebsvermögen fortgeführt. Seit dem 1. Januar 2010 werden Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis netto EUR 410,00 im Jahr der Anschaffung nach § 6 Abs. 2 EStG sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Die unfertigen Leistungen werden mit den Anschaffungs-/Herstellungskosten auf Basis der betrieblichen Kalkulation entsprechend dem Fertigstellungsgrad bewertet. Die Waren werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Das Körperschaftsteuerguthaben gem. § 37 KStG wird zum Barwert, die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden alle erkennbaren Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert. Die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen werden mit dem Deckungskapital bewertet. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method gemäß IAS 19). Als Berechnungsgrundlage wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Die Abzinsung wurde pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz vorgenommen, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zum Bilanzstichtag ergibt. Als rechnungsmäßiges Pensionsalter wurde die vertragliche Altersgrenze von 65 Jahren angesetzt. Die Berücksichtigung der Anwartschaft auf Hinterbliebenenversorgung erfolgte nach der kollektiven Methode. Gehaltssteigerungen und Rentenanpassungen waren dagegen nicht zu berücksichtigen. Die Steuerrückstellungen wurden entsprechend dem steuerlichen Ergebnis gebildet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden mit dem Barwert des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen zukünftigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Die auf fremde Währung lautenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel gemäß § 268 Abs. 2 HGB.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegen Beteiligungsunternehmen und gegen nahe stehende Unternehmen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen betragen EUR 368.154,61 (Vorjahr: TEUR 503). Sie gehören mit zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sind innerhalb eines Jahres fällig. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben EUR 57.826,11 (Vorjahr: TEUR 62) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Das Gesamtkapital besteht aus 120.000 nennwertlosen Stückaktien. Die sich zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung der BilMoG-Vorschriften ergebende Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 46.200,00 wurde ebenso wie die daraus resultierenden latenten Steueraufwendungen in Höhe von EUR 13.860,00 nach Artikel 67 Abs. 1 Satz 3 EGHGB unmittelbar (erfolgsneutral) in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt bzw. mit diesen verrechnet. Der Restbuchwert der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände beläuft sich am Bilanzstichtag auf EUR 3.484.243,07 (Vorjahr: EUR 3.274.879,07). Hierfür wurden passive latente Steuern in Höhe von EUR 1.045.273,00 (Vorjahr: EUR 982.464,00) gebildet. Gewinne dürfen deshalb nur ausgeschüttet werden, wenn das nach der Ausschüttung verbleibendende frei verfügbare Eigenkapital den Betrag von EUR 2.438.970,07 (Vorjahr: EUR 2.292.415,07) übersteigt. Für die Pensionsrückstellungen ergab sich zum Bilanzstichtag unter Berücksichtigung der vorgenommenen Erhöhung der Rückstellungen um EUR 66.207,27 (Vorjahr: EUR 66.518,30) zum Ausgleich des Mißverhältnisses zwischen der Abzinsung der Verpflichtungen und der Bewertung der Ansprüche ein Erfüllungsbetrag in Höhe von insgesamt EUR 400.794,27 (Vorjahr: EUR 347.044,30). Dieser Wert wurde mit dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen in Höhe von insgesamt EUR 360.519,38 (Vorjahr: EUR 307.570,41) verrechnet. Für drei Anwärter ergaben sich aktivische Unterschiedsbeträge in Höhe von insgesamt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Für einen Anwärter ergab sich ein passiver Saldo in Höhe von insgesamt EUR 40.274,89 (Vorjahr: EUR 39.473,89). Die Anschaffungskosten der Aktivwerte belaufen sich auf EUR 333.448,63 (Vorjahr: EUR 293.161,86). Der in der Veränderung des Erfüllungsbetrags enthaltene Zinsaufwand in Höhe von EUR 13.604,00 (Vorjahr: EUR 12.246,00) wurde in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen ausgewiesen. Die Angaben zu den Verbindlichkeiten sind in dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen EUR 18.125,82 (Vorjahr: TEUR 68). Die Verbindlichkeiten gegenüber der Sparkasse Gütersloh sind durch die Raumsicherungsübertragung von Inventar gesichert. Ferner besteht eine Bilanzrelationenverpflichtung und Gewinnthesaurierungserklärung wonach sich die MODUS Consult AG verpflichtet hat, bisherige Gewinnvorträge im Unternehmen zu belassen und zukünftig anfallende Gewinne zu thesaurieren, bis das Eigenkapital 25 % der Bilanzsumme beträgt. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.114.927,50 (Vorjahr: TEUR 1.635) sind im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 nicht enthalten. Dabei handelt es sich um Rechnungen von Microsoft Irland, die Updategebühren 2015 betreffen. Wären die Rechnungen eingebucht worden, hätte in vollem Umfang eine Abgrenzung im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgen müssen, was zu einer entsprechenden Bilanzverlängerung geführt hätte. Da es sich wirtschaftlich um einen Vorgang des Jahres 2015 handelt und nach unserer Auffassung die Vermögens- und Finanzlage bei der gewählten Darstellung klarer dargestellt wird, haben wir auf die Bilanzierung der Verbindlichkeiten und des aktiven Rechnungsabgrenzungspostens verzichtet. Aktive latente Steuern in Höhe von EUR 41.470,00 (Vorjahr: TEUR 37) wurden mit passiven latenten Steuern in Höhe von EUR 1.045.273,00 (Vorjahr: TEUR 982) saldiert und der Saldo als passive latente Steuern in der Bilanz ausgewiesen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 520.430,82 (Vorjahr: TEUR 242) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 23.799,02 (Vorjahr: TEUR 24). IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt und gemäß § 158 Abs. 1 AktG ergänzt. Der Aufwand aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 40.145,97 (Vorjahr: TEUR 40) wurde mit dem Ertrag aus der Erhöhung des Aktivwerts der Rückdeckungsversicherung in Höhe von EUR 52.948,97 (Vorjahr: TEUR 46) verrechnet und der Saldo unter den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung ausgewiesen. Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung enthalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 183.575,81 (Vorjahr: TEUR 190). Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten beläuft sich auf EUR 648.808,00 (Vorjahr: TEUR 1.032). Davon entfallen auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens EUR 638.374,00 (Vorjahr: TEUR 1.003). Der Zinsaufwand enthält mit EUR 13.604,00 (Vorjahr: TEUR 12) den in der Veränderung der Pensionsrückstellung enthaltenen Zinsanteil sowie mit EUR 2.600,00 (Vorjahr: TEUR 6) den Aufwand aus der Aufzinsung der sonstigen Rückstellungen. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen für latente Steuern in Höhe von EUR 58.404,00 (Vorjahr: TEUR 218) enthalten. Das gemäß § 277 Abs. 4 Satz 3 HGB anzugebende periodenfremde Ergebnis wird wie folgt aus den GuV-Positionen abgeleitet:
V. Angaben zum Anteilsbesitz
*) Es handelt es sich um die Werte aus dem Vorjahresabschluss. VI. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Hier ist der Mietvertrag für die betrieblich genutzte Immobilie James-Watt-Straße 6 in Gütersloh zu nennen. Vermieter ist die EWS Grundstücks GmbH & Co. KG, deren Gesellschafter die Herren Gerd Elbrächter, Klaus Wagner und Martin Schildmacher sind. Der Vertrag ist für den Vermieter mit einer Frist von zwei Jahren zum Jahresende, für den Mieter mit einer Frist von fünf Jahren zum Jahresende, für beide Parteien erstmals zum 31. Dezember 2018 kündbar. Für die Zeit vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2014 betrug die Miete monatlich EUR 26.225,45. Sie erhöht sich jährlich zum 1. Januar eines jeden Jahres um 3 % der für das vorausgegangene Jahr vereinbarten Miete. VII. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus folgenden Dauerschuldverhältnissen:
Der Mietvertrag für das Grundstück James-Watt-Straße 6 in Gütersloh ist mit einer Frist von 5 Jahren zum Jahresende kündbar. Des Weiteren bestehen Mietverträge über die Büroräume in Erlangen, Stuttgart und Bremen. Es ist eine Gewinnausschüttung in Höhe von rd. EUR 2,4 Mio. vorgesehen. VIII. Angaben zu den Gesellschaftsorganen Zu Vorstandsmitgliedern waren im Geschäftsjahr 2014 bestellt: - Herr Dipl.-Betriebswirt (FH) Klaus Wagner, Warendorf, - Herr Kaufmann Gerd Elbrächter, Bielefeld, - Herr Kaufmann Martin Schildmacher, Gütersloh. Sie sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Mitglieder des Aufsichtsrates sind: - Herr Dipl.-Kfm. Michael von Bartenwerffer (Vorsitzender), Münster, Unternehmensberater, - Herr Dr. Bertram Schacker (Stellvertreter), Bielefeld, Rechtsanwalt und Notar, - Herr Johannes von Neipperg, Frankfurt am Main, Bankdirektor. Der Aufsichtsrat hat in 2014 Vergütungen in Höhe von EUR 45.000,00 erhalten.
Gütersloh, im März 2015 MODUS Consult AG, vertreten durch den Vorstand gez. Klaus Wagner gez. Gerd Elbrächter gez. Martin Schildmacher Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersDer vorstehende Jahresabschluss der MODUS Consult AG, Gütersloh, wurde unter Inanspruchnahme der Erleichterungen der §§ 276 und 327 HGB aufgestellt. Dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den nachstehenden Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MODUS Consult AG, Gütersloh, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfungen vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bielefeld, 30. März 2015 HRP
GmbH
gez. von Hollen, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrats 2014Bericht des Aufsichtsrates der MODUS Consult AG zum Geschäftsjahr 2014 Der Aufsichtsrat hat seine Aufgaben aufgrund von Gesetz, Satzung und sonstigen Regelungen im Geschäftsjahr 2014 wahrgenommen. In regelmäßigen Sitzungen mit dem Vorstand hat er sich über alle wichtigen Fragen der Geschäftspolitik informiert und diese ausführlich erörtert. Erforderliche Beschlussfassungen sind nach jeweils sorgfältiger Prüfung und Beratung erfolgt. Dabei wurde der Aufsichtsrat vom Vorstand jederzeit zeitnah und umfassend über die geschäftliche Entwicklung, die Ertragslage sowie besondere Geschäftsfälle informiert. Insbesondere wurde der Aufsichtsrat auch ausführlich über den beabsichtigten und zwischenzeitlich erfolgten Verkauf einer Anteilsmehrheit an einen neuen Aktionär unterrichtet. Der Vorstand hat den Jahresabschluss nebst Lagebericht vorgelegt; diesen hat der Aufsichtsrat geprüft und gebilligt. Der Abschlussprüfer HRP GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Bielefeld hat einen Prüfungsbericht mit uneingeschränktem Testat vorgelegt; dieser ist vom Aufsichtsrat zustimmend zur Kenntnis genommen worden. Wiederum dankt der Aufsichtsrat dem Vorstand für die allzeit konstruktive, reibungslose und von großem Vertrauen geprägte Zusammenarbeit sowie der Belegschaft des Unternehmens für die erfolgreiche Arbeit auch im Geschäftsjahr 2014.
Gütersloh, 20. April 2015 Der Aufsichtsrat gez. Michael von Bartenwerffer, Vorsitzender Ergebnisverwendungsbeschluss 2014Verwendung des Bilanzgewinns Es wird einstimmig beschlossen, von dem Bilanzgewinn in Höhe von EUR 5.282.158,68 einen Betrag in Höhe von EUR 2.419.000,00 auszuschütten und den Restbetrag in Höhe von EUR 2.863.158,68 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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