VS Agri GmbH
92mTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus Schumacher seit 13.3.2014 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 70.00% | |
| 30.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Carl Mertens GmbH(vormals: Carl Mertens Besteckfabrik GmbH)SolingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012BilanzAktiva
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2012I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Carl Mertens Besteckfabrik GmbH wurde auf Grundlage der deutschen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Diese wurden im Vergleich zum Vorjahr beibehalten (§ 265 Abs. 1 HGB). Die in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2012 gezeigten Vorjahresvergleichswerte entsprechen grundsätzlich dem Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2011 (§ 265 HGB). Abweichend davon werden Gesellschafterdarlehen zur besseren Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft in einem gesonderten Posten (§ 265 Abs. 5 HGB) ausgewiesen. Die Vorjahresangaben wurden entsprechend angepasst. Wir verweisen diesbezüglich auch zu den Ausführungen unter II. Going Concern Prinzip. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Einzelnen Die Vermögensgegenstände und die Schulden wurden entsprechend den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen des §§ 252 ff HGB angesetzt. Es wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going-concern-Prinzip) bilanziert. In den Kalenderjahren 2008 bis 2012 sind erhebliche operative Verluste eingetreten. Diese resultieren neben den Auswirkungen der globalen Finanzkrise auch aus erheblichen Investitionen in das Markengeschäft sowie zahlreicher Entwicklungen von neuen Produkten, um das Unternehmen für die Zukunft wettbewerbsfähig aufzustellen und die Markenumsätze auszuweiten. In 2012 erfolgten aufgrund der Sanierungsbedürftigkeit der Unternehmung bereits Forderungsverzichte auf Gesellschafterdarlehen (ausgewiesen unter außerordentlichem Ertrag). Weitere eigenkapitalsanierende Maßnahmen sind in 2013 beabsichtigt. Außerdem ist gerade ein umfangreiches Sanierungskonzept in Arbeit. Wir gehen davon aus, dass ungeachtet des verbleibenden nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags in Höhe von TEUR 1.089 und des in 2013 eingetretenen weiteren negativen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit die Fortführung des Unternehmens nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich ist. Eine insolvenzrechtliche Überschuldung ist nach unserer Auffassung nicht gegeben. Außerdem hat der Gesellschafter der Gesellschaft liquide Mittel zur Finanzierung der Verluste zur Verfügung gestellt, so dass die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft stets gewährleistet war. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen und außerplanmäßige Abschreibungen gemindert. Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Zugänge des Geschäftsjahres wurden nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zeitanteilig linear abgeschrieben. In Anlehnung an die steuerlichen Bewertungsvorschriften wurden die Geringwertigen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten den Wert von EUR 150 nicht übersteigen, im Zugangsjahr in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt. Für die Geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,01 und EUR 1.000,00 wurde letztmalig in 2009 ein steuerlicher Sammelposten gebildet, der linear über fünf Jahre abgeschrieben wird. Dieser wurde auch für die Handelsbilanz ohne Veränderung übernommen, da er insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist. Vorräte wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgte zum Nennwert. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie den voraussichtlichen Zins- und Skontoverlusten wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Uneinbringliche Forderungen wurden ausgebucht. Die Restlaufzeit der Forderungen beträgt bis zu einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände und Liquide Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt. Forderungen an Gesellschafter sind in Höhe von EUR 6.017,10 enthalten. Die Forderung wird nicht verzinst und ist nicht besichert. Ein in ausländischer Währung (USD) valutierendes Bankkonto wurde mit dem Euro-Referenzkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Das Gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennwert angesetzt. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Sonstigen Rückstellungen wurden für Verbindlichkeiten deren Höhe noch unbestimmt ist, sowie für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Bei der Dotierung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Die Rückstellungen wurden mit dem zu erwartenden Erfüllungsbetrag bewertet. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus der Bilanz. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von TEUR 486 sind banküblich besichert, unter anderem durch: Abtretung aller gegenwärtigen und künftigen Forderungen aus Warenlieferungen, Sicherungsübereignung der gesamten Warenbestände (Raumsicherungsvertrag), Verpfändung von Patenten, Geschmacksmustern und Gebrauchsmustern sowie Marken. III. Sonstige Angaben Unter außerordentliche Erträgen wird ein Forderungsverzicht in Höhe von EUR 1.744.288,42 ausgewiesen. Der Forderungsverzicht steht unter der auflösenden Bedingung, dass die Darlehensrückzahlungsansprüche, auf die verzichtet wird, zum 31.12. des Jahres wieder aufleben, in dem sich die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft dergestalt verbessert hat, dass durch die Erfüllung der genannten Darlehensrückzahlungsansprüchen keine Ansprüche anderer Gläubiger gefährdet werden und mit dem Aufleben der Darlehen sich bei der Gesellschaft keine Überschuldung gem. § 19 InsO in der dann geltenden Fassung ergibt. Angaben zu Mitgliedern des Geschäftsführungsorgans: Zur Geschäftsführung im abgelaufenen Geschäftsjahr waren Herr Curt Mertens, Kaufmann, Herr Detlev Stocke, Kaufmann, bestellt. Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Herr Stocke ist zusätzlich von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Solingen, den 07. November 2013 gez. Curt Mertens gez. Detlev Stocke Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern1.1.2012 - 31.12.2012Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 59.499,32 EUR. Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 6.017,10 EUR. 1.1.2011 - 31.12.2011Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 11.571,81 EUR. Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 6.137,75 EUR. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.11.2013 festgestellt. |
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