Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 40411
Vorher
N W E Nahwärme Energiedienstleistungs-GmbH
Eingetragen
10.7.1998
Branche
ElektrizitätsverteilungBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und TelekommunikationElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Gegenstand
der Erwerb, die Instandhaltung, der Ausbau und der Betrieb des Elektrizitätsverteilernetzes in den Stadtgebieten Obertshausen und Heusenstamm sowie im Gemeindegebiet Hainburg.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Raffaele Izzo
seit 30.4.2025
Prokura
Tilman Dr. Autenrieth
seit 28.5.2019
Geschäftsführer
Patrick Koch
seit 8.4.2016
Prokura
Dirk Schneider
seit 8.4.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.08% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
74.98%
Offenbach AGEigenbeteiligung
25.10%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
MAINGAU Energie GmbH AG Offenbach
Germany
74.98%
Offenbach AG
Germany
25.10%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Mainnetz GmbH

Obertshausen

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Mainnetz GmbH, Obertshausen

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Mainnetz GmbH mit Sitz in Obertshausen ist beim Amtsgericht Offenbach unter HRB 40411 eingetragen. Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb, die Instandhaltung, der Ausbau und der Betrieb des Elektrizitätsverteilernetzes.

Die Mainnetz GmbH ist eine 74,9%-ige Tochtergesellschaft der MAINGAU GmbH (im Folgenden MAINGAU GmbH genannt), Obertshausen, und der EVO AG (25,1%), Offenbach.

Gesellschafter der MAINGAU GmbH sind die rhenag Rheinische Energie AG (26,12%), die Süwag Energie AG (20,47%), die Grundstücksentwicklungs- und Verwaltungsgesellschaft der Liegenschaften Waldbad Obertshausen mbH & Co. KG (15,59%), die Stadtwerke Dietzenbach GmbH (15,00%), die Stadt Heusenstamm (11,91%), die Stadtwerke Rodgau (8,28%) und die Stadt Mühlheim (2,63%). Die Mainnetz GmbH wird in den von der MAINGAU GmbH aufgestellten Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 einbezogen.

Das Geschäftsfeld der Mainnetz GmbH beinhaltet die Elektrizitätsverteilung und den Messstellenbetrieb und unterliegt der staatlichen Regulierung gem. § 6b Abs. 3 EnWG. Für die Entgeltregulierung ist die Regulierungskammer Hessen zuständig.

Die Mainnetz GmbH hat als Stromnetzeigentümer und Stromnetzbetreiber in Obertshausen, Heusenstamm und Hainburg die Ausübung der Rechte aus dem Konzessionsvertag vom Konzessionär MAINGAU GmbH übertragen bekommen.

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen.

Das Bruttoinlandsprodukt sinkt im Vergleich zum Vorjahr um 0,3%. Die Last im Stromnetz betrug 457 TWh. Das sind ca. 26 TWh weniger als im Jahr 2022. Aufgrund der hohen Strompreise und der höheren Temperaturen wurde deutlich Strom eingespart. Hinzu kommt der gestiegene Selbstverbrauch von Solarstrom, der ebenfalls die Last senkt.

Die wirtschaftliche Situation der Betreiber von Elektrizitätsverteilnetzen wird maßgeblich durch das Anreizregulierungssystem bestimmt. Netzbetreiber bekommen von den Regulierungsbehörden für die Dauer einer Regulierungsperiode von derzeit fünf Jahren einen festen Erlöspfad als Obergrenze vorgegeben. Dieser Erlöspfad ist weitestgehend unabhängig von der tatsächlichen eigenen Kostenentwicklung. Das Jahr 2024 stellt dabei den Start der vierten Regulierungsperiode dar. Grundlage für die Festlegung dieser Erlösobergrenze sind die Ergebnisse einer durch die Regulierungsbehörde durchgeführten Kostenprüfung eines Basisjahres.

Auf Grundlage der jeweils genehmigten Erlösobergrenze und getroffener Mengenannahmen werden daraus resultierende Netzentgelte jährlich zum 1. Januar angepasst. Abweichungen zwischen den vereinnahmten und genehmigten Erlösen werden über ein sogenanntes Regulierungskonto des Netzbetreibers ausgeglichen und wirken sich in den Entgelten der Folgejahre aus. Die weitgehende Entkopplung der Preisbildung von der unternehmensspezifischen Kostensituation sorgt für einen Kosten- und einen Effizienzdruck für Netzbetreiber.

Personal

Die Gesellschaft verfügt über kein Personal. Die Energienetze Offenbach GmbH (ENO), Offenbach - eine 100%ige Tochtergesellschaft der Gesellschafterin Energieversorgung Offenbach AG (EVO), Offenbach - erbringt für die Mainnetz GmbH im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages vollumfänglich sämtliche technischen Netzdienstleistungen und die MAINGAU GmbH erbringt vollumfänglich die kaufmännischen Netzdienstleistungen.

Die Gesellschaft wird vertreten durch die Geschäftsführer Herr Dirk Schneider und Herr Dr. Tilman Autenrieth.

2. Ertragslage

Der Jahresüberschuss lag mit TEUR 6.302 deutlich über dem Vorjahr, dass mit TEUR -901 negativ abschloss. Dabei konnte das Betriebsergebnis vor neutralen Effekten und Ertragsteuern um TEUR 660 auf nunmehr TEUR 187 ansteigen. Eine stärkere Steigerung des Betriebsergebnisses wurde durch den starken Anstieg der Materialaufwandsquote (Materialaufwand zu Betriebsleistung ohne neutrale Erträge) verhindert. Die Materialaufwandsquote stieg um 5,7 Punkte auf 61,2 Punkte an. Grund hierfür sind die preisbedingt deutlich gestiegenen Aufwendungen für Verlustenergie, die sich um TEUR 898 auf TEUR 1.280 erhöhten.

Der massive Ergebnisanstieg zum Vorjahr beruht auf dem deutlich gestiegenen neutralen Ergebnis. Der Grund des Anstieges des neutralen Ergebnisses liegt in der Beendigung der Auseinandersetzungen der Mainnetz mit den Gesellschaftern bzw. Betriebsführern begründet. Daraus resultierend zeigten sich per Saldo Erträge in Höhe von TEUR 8.169. Diese entfallen auf Erträge aus Rückstellungsauflösungen in Höhe von TEUR 5.765, Erträge aus dem Erlass von Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.860 sowie Erträge aus Ausgleichzahlungen der Betriebsführer in Höhe von TEUR 544. Zahlungen der Mainnetz an die Betriebsführer erfolgten gegenläufig in Höhe von insgesamt TEUR 286. Das Vorjahr war unter anderem durch Rückstellungszuführungen im Zusammenhang mit dem Rechtsstreit geprägt, unter anderem durch eine Zuführung zur Rückstellung von Prozesskostenrisiken in Höhe von TEUR 348 (antizipierte Verzugszinsen). Da die steuerlichen Verlustvorträge durch den Jahresgewinn aufgebraucht wurden, zeigte sich im Berichtsjahr erstmals ein Ertragsteueraufwand in Höhe von TEUR 1.770, der maßgebend auf das neutrale Ergebnis entfiel.

Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Mainnetz GmbH Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 17.987 (Vj.: TEUR 17.395). Hierin enthalten sind Erlöse aus der Netznutzung inkl. der als Preisbestandteil kalkulierten Konzessionsabgabe, des Messstellenbetriebes und der vereinnahmten Netzentgeltumlagen in Höhe von TEUR 15.349 (Vj.: TEUR 14.535). Die Steigerung im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus einer Erhöhung der Umsatzerlöse aus Netzentgelten um TEUR 676 und beinhaltet insbesondere die Erhöhung der Erlösobergrenze durch enthaltene Kostensteigerungen für die Inanspruchnahme des vorgelagerten Stromnetzes der Energienetze Offenbach GmbH (ENO), den positiven Effekt aus dem Kapitalkostenabgleich für Investitionen, periodenfremde Effekte aus der Auflösung des Regulierungskontosaldos, erhöhte Kosten für Verlustenergiebeschaffung sowie einem gestiegenen Verbraucherpreisindex. Des Weiteren sind Erlöse aus der Erstattung der EEG-Einspeisevergütung in Höhe von TEUR 2.342 (Vj.: TEUR 2.509) enthalten. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus einer geringeren Anzahl an Sonnenstunden im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr. Die Erlöse aus der Auflösung der passivierten Zuschüsse in Höhe von TEUR 248 (Vj.: TEUR 227) sind leicht erhöht. In den Erlösen aus Installationen und sonstigen Nebengeschäften ist eine Verringerung um TEUR -76 auf TEUR 47 (Vj.: TEUR 123) zu verzeichnen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 8.188 (Vj.: TEUR 7) resultieren maßgeblich aus der Beendigung der Auseinandersetzungen zwischen der Mainnetz GmbH mit den Gesellschaftern bzw. den Betriebsführern und stellen damit einen einmaligen Sondereffekt dar. Die Erträge unterteilen sich in Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 5.770 (Vj.: TEUR 4), Erträge aus der Neubewertung von Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1860 (Vj.: TEUR 0) und Erträge aus Ausgleichszahlungen in Höhe von 546 TEUR (Vj.: TEUR 0).

Der Materialaufwand in Höhe von TEUR 11.021 (Vj.: TEUR 9.658) beinhaltet im Wesentlichen Aufwendungen für die Inanspruchnahme vorgelagerter Netzebenen in Höhe von TEUR 4.638 (Vj.: TEUR 4.780), Aufwendungen für die EEG-Einspeisevergütung in Höhe von TEUR 2.342 (Vj.: TEUR 2.509), Aufwendungen für Netzentgeltumlagen in Höhe von TEUR 2.086 (Vj.: TEUR 2.023), Aufwendungen für Mehrmindermengenabrechnungen in Höhe von TEUR 1.295 (Vj.: TEUR 189) und Aufwendungen für die Verlustenergiebeschaffung in Höhe von TEUR 1.280 (Vj.: TEUR 382).

Die Erhöhung der Materialaufwendungen resultiert im Wesentlichen aus den höheren Aufwendungen für die Verlustenergiebeschaffung (TEUR 898), aufgrund der gestiegenen Strompreise im relevanten Beschaffungsjahr 2022. Weiterhin resultiert der Anstieg der Materialaufwendungen aus den erhöhten Aufwendungen für Mehrmindermengenabrechnungen (TEUR 1.106). Dieser begründet sich ebenfalls durch den Preiseffekt und zusätzlich durch die Zuführung einer Rückstellung für noch nicht abgerechnete Mehrmindermengenabrechnungen für das Jahr 2023. Gegenläufig wirkt sich die Verringerung der vorgelagerten Netzkosten (TEUR -141) aufgrund einer geringeren Einspeisemenge aus. Weiterhin verringert sich die Erstattung der Einspeisevergütung (TEUR -167) aufgrund der geringeren Anzahl an Sonnenstunden in 2023 gegenüber dem Vorjahr.

Bei den Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.167 (Vj.: TEUR 1.104) handelt es sich ausschließlich um planmäßige Abschreibungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 5.909 (Vj.: TEUR 7.111) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für die technische Betriebsführung sowie den Messstellenbetrieb und Messstellendienstleistungen sowie Instandhaltungen und Trennung von Hausanschlüssen in Höhe von TEUR 2.390 (Vj.: TEUR 3.332), die kaufmännische Betriebsführung in Höhe von TEUR 1.827 (Vj.: TEUR 2.108) sowie die Kosten der vom Konzessionär als Preisbestandteile überwälzten Konzessionsabgaben in Höhe von TEUR 1.518 (Vj.: TEUR 1.486). Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR -1.208 ist insbesondere durch niedrigere Aufwendungen für die Betriebsführer in Höhe von TEUR -1.222 begründet.

Das Finanzergebnis in Höhe von TEUR 1 (Vj.: TEUR -428) beinhaltet Zinsaufwendungen für die anteilige Finanzierung des Stromnetzkaufs in Höhe von TEUR 70 (Vj.: 79), sowie Zinserträge für kurzfristige Termingeldanlagen in Höhe von TEUR 72 (Vj.: TEUR 0). Das Finanzergebnis erhöht sich aufgrund der im Geschäftsjahr 2023 erstmalig getätigten Termingeldanlagen. Weiterhin resultiert die Veränderung aus der Beendigung des Rechtsstreits zwischen der Mainnetz GmbH und deren Betriebsführern und dem daraus resultierenden Wegfall der Zuführung von Rückstellungen für Verzugszinsen.

3. Finanzlage

Die Mainnetz GmbH ist bestrebt, sich unter Berücksichtigung der üblichen Bilanzrelationen zinsoptimal zu verhalten.

TEUR 2023 2022 2021 2020
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 289 4.666 2.406 -703
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -2.192 -1.693 -2.233 -1.622
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 2 78 -174 -855
Zunahme/ Abnahme des Finanzmittelfonds -1.901 3.051 -1 -3.180

Der Finanzmittelfonds ist im Geschäftsjahr 2023 mit TEUR 1.630 TEUR (Vj.: TEUR 3.531) gesunken. Im Wesentlichen ist der Rückgang des Finanzmittelfonds in Form von Bankguthaben durch den Mittelabfluss für Investitionstätigkeiten begründet.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 289. Dies beruht insbesondere aus dem gestiegenen Jahresergebnis nach zahlungsunwirksamen Rückstellungsauflösungen und dem Erlass von Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit der Beendigung des Rechtstreites mit den Gesellschaftern bzw. Betriebsführen. Gegenläufig zeigten sich Rückzahlungen von Verbindlichkeiten, insbesondere der Kreditoren.

Aus der Investitionstätigkeit ergibt sich ein negativer Cashflow in Höhe von TEUR -2.192 und beinhaltet die Investitionen in die Erweiterung und Erneuerungen des Stromnetzes.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 2 beinhaltet im Wesentlichen Tilgungen und Zinszahlungen aus der Finanzierung des im Jahr 2016 getätigten Netzkaufs. Positiv wirken sich hier die Einzahlungen aus Investitionskostenzuschüssen von Hausanschlüssen aus. In den Einzahlungen aus Investitionskostenzuschüssen aus Hausanschlüssen sind ebenfalls erhaltene Anzahlungen auf Hausanschlüsse enthalten. Die laufenden Investitionsverpflichtungen im Geschäftsjahr 2023 wurden aus Eigenmitteln erbracht.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war während des gesamten Geschäftsjahres gesichert.

4. Vermögenslage

Die Bilanzsumme beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 24.657 (Vj.: TEUR 25.800). Die Eigenkapitalquote ist mit 46,0% (Vj.: 19,5%) im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert.

Auf der Aktivseite steigt das Anlagevermögen um TEUR 1.023 auf TEUR 20.247 aufgrund der Investitionstätigkeit in die Erneuerung und den Ausbau unseres Stromverteilnetzes in Höhe von TEUR 2.192, denen Abschreibungen auf das Anlagevermögen von TEUR 1.167 gegenüberstehen. Die Anlagenintensität beträgt zum Bilanzstichtag 82,1% und steigt um 7,6 Prozentpunkte über den Vorjahreswert von 74,5%. Die Anlagenzugänge betreffen Investitionen im Nieder- sowie Mittelspannungsnetz in Höhe von TEUR 923, die Herstellung von Stromnetzanschlüssen in Höhe von TEUR 597 sowie geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau in Höhe von TEUR 539. Der Anlagenabnutzungsgrad beträgt 28,4% (Vorjahr: 26,3%).

Das Umlaufvermögen verringert sich um TEUR -2.159 auf TEUR 4.403 im Wesentlichen aufgrund der geringeren Guthaben bei Kreditinstituten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen steigen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 296 auf TEUR 1.644. Das durchschnittliche Zahlungsziel beträgt 14 Tage. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind um TEUR -105 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR -449 resultiert aus dem Rückgang der Forderungen aus Steuererstattungen um TEUR -867 auf TEUR 0 aufgrund der seit 2023 bestehenden steuerlichen Organschaft zur MAINGAU Energie GmbH. Gegenläufig wirkt sich die Erhöhung der debitorischen Kreditoren um TEUR 109 auf TEUR 175 aus. Zudem erhöhen sich die Forderungen gegen die Amprion aus Umlagen nach dem EEG und dem KWK-G um TEUR 309 auf TEUR 639.

Der Bestand an Guthaben bei Kreditinstituten verringert sich um TEUR -1.901 auf TEUR 1.630 (Vj.: TEUR 3.531), wir verweisen hierzu auf die Erläuterung der Finanzlage.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR 7 besteht wie im Vorjahr für einen Gebührenbescheid für die Festsetzung der Erlösobergrenze für die dritte Regulierungsperiode.

Auf der Passivseite führt der Jahresüberschuss von TEUR 6.302 zu einer Erhöhung des Eigenkapitals auf TEUR 11.332. Der Jahresfehlbetrag aus dem Vorjahr wurde in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen. Somit erhöht sich der Verlustvortrag auf TEUR -2.222. Das gezeichnete Kapital sowie die Kapitalrücklage sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse für die erhobenen Ertrags- und Baukostenzuschüsse hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 588 auf TEUR 3.607 erhöht. Die erhobenen Investitionszuschüsse haben sich im Geschäftsjahr 2023 von TEUR 836 auf TEUR 481 erhöht. Dem Anstieg steht die Auflösung der empfangenen Ertrags- und Baukostenzuschüsse von TEUR 248 (Vj.: TEUR 227) gegenüber.

Die Rückstellungen verringern sich um TEUR -4.136 auf TEUR 2.659 und beinhalten u.a. Steuerrückstellungen für zu erwartende Steuerzahlungen zur Steuer vom Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 1.753 (TEUR 0) und Rückstellungen für Mehrmindermengenabrechnungen in Höhe von TEUR 689 (Vj.: TEUR 0), welche für noch nicht abgerechnete Mehrmindermengen im Geschäftsjahr 2023 gebildet wurden. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten, Prozesskosten und Verzugszinsen in Höhe von TEUR 5.765 (Vj.: 0 TEUR) aufgrund der Beendigung der Auseinandersetzung zwischen der Mainnetz GmbH mit den Gesellschaftern bzw. den Betriebsführern.

Die Verbindlichkeiten verringern sich um TEUR -3.897 auf TEUR 7.060. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Verringerung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR -2.079, bedingt durch die Neubewertung der Verbindlichkeiten gegenüber dem technischen Betriebsführer, sowie aus sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR -840 aufgrund von abgerechneten Mehrmindermengenabrechnungen gegenüber Lieferanten für Vorjahre. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringern sich in Form der Tilgung des Darlehens über TEUR -589. Zum Bilanzstichtag bestehen erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen für die Herstellung von Stromnetzanschlüssen in Höhe von TEUR 260 (Vj.: TEUR 434).

5. Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatoren

Finanzieller Leistungsindikator ist das Jahresergebnis. Dieses lag mit TEUR 6.302 unter dem Planwert in Höhe von TEUR 6.700. Ursache für die negative Abweichung ist im Wesentlichen der Mehraufwand aus der Zuführung der Rückstellung für Mehrmindermengenabrechnungen.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Im nicht finanzbezogenen Bereich wird die unternehmerische Aktivität mit Hilfe der Durchleitungsmengen Strom gesteuert. Geplant waren Durchleitungsmengen in Höhe von 174 GWh, durchgeleitet wurden 160 GWh im Geschäftsjahr 2023. Der Rückgang begründet sich im Wesentlichen aus einem Einsparverhalten auf allen Kundenebenen. In der Prognose für das Geschäftsjahr 2024 wird von einer Durchleitungsmenge von 162 GWh ausgegangen.

6. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur wirtschaftlichen Lage

Die Mainnetz GmbH erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 6.302 (Vj.: Jahresfehlbetrag von TEUR -901). Das Jahresergebnis ist um TEUR 398 schlechter ausgefallen als in der Vorjahresprognose (Jahresüberschuss TEUR 6.700) mitgeteilt wurde. Im Vergleich zur Prognose resultiert der geringere Jahresüberschuss insbesondere aus dem Mehraufwand aus der Zuführung der Rückstellung für Mehrmindermengenabrechnungen.

Der Geschäftsverlauf war im Geschäftsjahr zufriedenstellend. Die seit Aufnahme des Stromnetzbetriebes ungeklärten Auseinandersetzungen der Mainnetz GmbH mit den Gesellschaftern bzw. Betriebsführern aus dem Konsortialvertrag bzw. den dazugehörigen Umsetzungsvereinbarungen konnten im Geschäftsjahr erfolgreich abgeschlossen werden und führen zu einer einmaligen und deutlichen Verbesserung des Ergebnisses. Zu den sonstigen Rahmenbedingungen verweisen wir auf unseren Chancen- und Risikobericht.

7. Tätigkeitsabschlüsse der Mainnetz GmbH

Die Mainnetz GmbH hat für den Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2023 eine Unterteilung ihrer Tätigkeiten nach den Vorschriften des § 3 Abs. 4 MsbG i.V.m. § 6 b Abs. 3 des EnWG vorgenommen. Die Tätigkeiten umfassen die Elektrizitätsverteilung und Tätigkeiten innerhalb des modernen Messstellenbetriebs.

Der Jahresüberschuss der Elektrizitätsverteilung ohne den modernen Messstellenbetrieb beträgt TEUR 6.290 (Vj.: Jahresfehlbetrag TEUR -903). Der Jahresüberschuss des modernen Messstellenbetriebs beträgt TEUR 12 (Vj.: Jahresüberschuss TEUR 2).

Die Bilanzsumme der Elektrizitätsverteilung ohne Messstellenbetrieb beträgt TEUR 24.497 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR -1.246 verringert. Auf der Aktivseite ist dieser Rückgang durch die Verringerung des Guthabens bei Kreditinstituten um TEUR -1.891 auf TEUR 1.608 begründet. Weiterhin ist das Anlagevermögen um TEUR 906 auf TEUR 20.131 gestiegen. Im Geschäftsjahr stehen Anlagenzugänge in Höhe von TEUR 2.065, Abschreibungen auf das Anlagevermögen von TEUR 1.156 gegenüber. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen steigen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 300 auf TEUR 1.623.

Weiterhin sind die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, um TEUR -105 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR -449 resultiert aus dem Rückgang der Forderungen aus Steuererstattungen um TEUR auf TEUR 307. Gegenläufig wirkt sich die Erhöhung der debitorischen Kreditoren um TEUR auf TEUR 4.729 aus. Zudem erhöhen sich die Forderungen gegen die Amprion aus Umlagen nach dem EEG und dem KWK-G um TEUR auf TEUR 602.

Auf der Passivseite innerhalb der Elektrizitätsverteilung ohne Messstellenbetrieb führt der erzielte Jahresüberschuss von TEUR 6.290 zu einer Erhöhung des Eigenkapitals auf TEUR 11.209. Der Jahresfehlbetrag aus dem Vorjahr wurde in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen. Somit erhöht sich der Verlustvortrag auf TEUR -2.216 . Der Sonderposten für Investitionszuschüsse für die erhobenen Ertrags- und Baukostenzuschüsse hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 588 auf TEUR 3.607 erhöht. Die erhobenen Investitionszuschüsse haben sich im Geschäftsjahr 2023 von TEUR 481 auf TEUR 836 erhöht. Den erhobenen Investitionszuschüssen steht die Auflösung der empfangenen Ertrags- und Baukostenzuschüsse von TEUR 248 (Vj.: TEUR 227) gegenüber.

Die Rückstellungen verringern sich um TEUR -4.151 auf TEUR 2.643 und beinhalten u.a. Steuerrückstellungen für zu erwartende Steuerzahlungen zur Steuer vom Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 1.749 (TEUR 0) und Rückstellungen für Mehrmindermengenabrechnungen in Höhe von TEUR 689 (Vj.: TEUR 0), welche für noch nicht abgerechnete Mehrmindermengen im Geschäftsjahr 2023 gebildet wurden. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten, Prozesskosten und Verzugszinsen in Höhe von TEUR 5.765 (Vj.: 0 TEUR) aufgrund der Beendigung der Auseinandersetzung zwischen der Mainnetz GmbH mit den Gesellschaftern bzw. den Betriebsführern.

Die Verbindlichkeiten verringern sich um TEUR -3.875 auf TEUR 7.037. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Verringerung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR -2.055, bedingt durch die Neubewertung der Verbindlichkeiten gegenüber dem technischen Betriebsführer, sowie aus sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR -840 aufgrund von abgerechneten Mehrmindermengenabrechnungen gegenüber Lieferanten für Vorjahre. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringern sich in Form der Tilgung des Darlehens über TEUR -589. Zum Bilanzstichtag bestehen erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen für die Herstellung von Stromnetzanschlüssen in Höhe von TEUR 260 (Vj.: TEUR 434).

Zur Begründung des in der Sparte Elektrizitätsverteilung ausgewiesenen Jahresüberschusses verweisen wir auf unsere Ausführungen unter 3., da der Spartenabschluss nahezu in Gänze den Zahlen des gesamten Jahresabschlusses entspricht.

Die Bilanzsumme innerhalb der Tätigkeiten des modernen Messstellenbetriebs hat sich um TEUR 103 auf TEUR 160 erhöht. Auf der Aktivseite ist das Anlagevermögen um TEUR 116 auf TEUR 116 gestiegen. Im Geschäftsjahr stehen Anlagenzugänge in Höhe von TEUR 127, Abschreibungen auf das Anlagevermögen von TEUR 11 gegenüber. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR -3 auf TEUR 22 verringert. Das Guthaben bei Kreditinstituten hat sich um TEUR -11 auf TEUR 22 verringert. Auf der Passivseite erhöht sich das Eigenkapital im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 133.

Die Rückstellungen erhöhen sich um TEUR 15 auf TEUR 15 und beinhalten u.a. Steuerrückstellungen für zu erwartende Steuerzahlungen zur Steuer vom Einkommen und Ertrag sowie sonstige Rückstellungen. Die Verbindlichkeiten haben sich insgesamt durch einen niedrigeren Bestand an offenen Positionen zum Bilanzstichtag um TEUR -21 auf TEUR 23 reduziert.

8. Chancen- und Risikobericht

Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden, werden aus heutiger Sicht nicht gesehen. Das Risikomanagement ist in den Strategie-, Planungs- und Controllingprozessen der jeweiligen Betriebsführer integriert. Im Netzbereich bestehen Risiken hinsichtlich möglicher Schäden bzw. Zerstörung von Anlagen durch höhere Gewalt.

Durch die Einigung zur Beendigung der Auseinandersetzung zwischen der Mainnetz GmbH mit den Gesellschaftern bzw. den Betriebsführern bestehen keine weiteren Risiken mehr für ungewisse Verbindlichkeiten, Verzugszinsen oder Prozesskosten. Die Parteien haben sich dabei auf eine einvernehmliche Gesamtlösung der Streitigkeiten verständigt, mit dem Ziel, die Voraussetzungen für einen nachhaltigen und wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb der Mainnetz GmbH zu schaffen.

Bei den Netznutzungsentgelten und Kosten für die Inanspruchnahme des vorgelagerten Stromnetzes der Energienetze Offenbach GmbH können sich (z. B. durch u.a. witterungsbedingte geringere oder höhere Absatzmengen) sowohl negative als auch positive Ergebniseffekte in Bezug auf die Planung ergeben. Dabei ist zu beachten, dass solche Mehr-/Mindereinnahmen nach der Systematik der Anreizregulierung im Regulierungskonto berücksichtigt und in nachfolgenden Perioden ausgeglichen werden. Das Regulierungskonto weist zum 31. Dezember 2023 generell einen für die kommenden Jahre erlöserhöhenden Kontensaldo aus. Das Risiko besteht darin, dass ein Ausgleich dieser Aufwendungen und Ausgaben erst in den kommenden Perioden erfolgen kann und somit kurzfristig die Liquidität der Gesellschaft belastet.

Weiterhin ist die Mainnetz GmbH verantwortlich für die Bewirtschaftung von Bilanzkreisen. Das Risiko besteht darin, dass es zu Mengenabweichungen zwischen bilanzierten und tatsächlich entstandenen Ein- bzw. Ausspeisemengen kommt und diese im Zusammenhang mit Preiseffekten sowohl zu negativen als auch positiven Ergebniseffekten führen können. Für das Jahr 2023 wurde aus diesem Grund eine entsprechende Rückstellung für Mehrmindermengenabrechnungen gebildet.

Risiken bestehen generell in Bezug auf die Festlegung einer zu niedrigen neuen Erlösobergrenze für die 4. Regulierungsperiode, die die anfallenden Aufwendungen bei der Mainnetz GmbH nicht abdecken kann.

Ferner besteht in Bezug auf weitere Liquiditätsrisiken die Möglichkeit, kurzfristig über eine vorhandene Kontokorrentkreditlinie der MAINGAU GmbH i.H.v. TEUR 1.000 den entsprechenden Kapitalbedarf zu decken.

Weiterhin ergeben sich Risiken aus dem anhaltenden Russland-Ukraine-Krieg und dem neu aufgeflammten Nahostkrieg. Aufgrund der verhängten Sanktionen gegen Russland sind Handelsströme und Lieferkettenbeziehungen nach wie vor beeinträchtigt. Dies kann zu Liquiditätsrisiken durch Forderungsausfälle wegen Insolvenzen führen. Das Ausfallrisiko von Forderungen schätzen wir aufgrund unseres Forderungsmanagements als gering ein. Die starke Volatilität der Strompreise kann zudem zukünftig zu Verwerfungen bei der Beschaffung von Verlustenergie führen und negative Auswirkungen auf die Jahresergebnisse der Zukunft haben.

Vor dem Hintergrund der Energiewende verändern sich die wirtschaftlichen, rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen fortlaufend. So hat die Bundesnetzagentur im Februar 2024 im Rahmen einer Anhörung begonnen, die künftige Ausgestaltung bzw. Weiterentwicklung der Anreizregulierung auf Basis von 15 Eckpunkten zu gestalten. Daraus resultiert ein potentielles Risiko für die Geschäftsentwicklung der Mainnetz GmbH. Insbesondere sind die Auswirkungen von Regulierungsentscheidungen der Regulierungsbehörden sowie höchstrichterliche Entscheidungen durch den BGH bezüglich der Erlösobergrenzen zu nennen. Kürzungen durch die BNetzA aufgrund einer Nichtanerkennung von Kosten für den Netzbetrieb, der Feststellung von Effizienzwerten und abweichende Auffassungen zur Umsetzung des Regulierungsrechts sind hier ebenfalls zu nennen.

Die Anforderungen an den Betrieb der Versorgungsnetze sind insbesondere durch den Ausbau der dezentralen Einspeisung im Rahmen der Energiewende und die Zunahme von Wärmepumpen und Ladesäulen kontinuierlich gestiegen. Darüber hinaus besteht im technischen Netzbetrieb potentiell die Gefahr von Versorgungsausfällen.

Darüber hinaus erfordert eine höhere Komplexität der administrativen Abläufe eine fortlaufende Anpassung der IT-Systeme, welche grundsätzlich mit Prozessrisiken verbunden ist. Nach wie vor besteht die Gefahr von Cyberangriffen auf kritische Infrastruktur. Ziele solcher Angriffe können auch Stromnetzbetreiber sein. Die Risikomanagementprozesse des technischen Dienstleisters berücksichtigen diese Risiken entsprechend.

Im Zuge der Investitionsplanung wird der Fokus in den nächsten Jahren im EEG-Netzausbau und der Schaffung moderner und intelligenter Netzstrukturen (Digitalisierung und Steuerung der Niederspannung) liegen, um die Zunahme der durchgeleiteten Strommenge und den erhöhten Absatz aus Wärmepumpen und Ladesäulen möglichst effizient umzusetzen.

9. Prognosebericht

Grundlage für Erträge und Aufwendungen im Geschäftsjahr 2024 ist die Erlösobergrenze. Das Jahr 2024 entspricht dabei dem Start der 4. Regulierungsperiode. Vor diesem Hintergrund erwarten wir Umsätze im Geschäftsjahr 2024 von rd. TEUR 20.100 und eine Durchleitungsmenge von 162 GWh. Das Betriebsergebnis wird auch durch den Verlauf der Aufwendungen geprägt. Diese Betriebsaufwendungen bestehen zum ganz überwiegenden Teil aus vorgelagerten Netzkosten und Dienstleistungsentgelten. Unsere Planung für das Folgejahr 2024 sieht weiterhin Investitionen in die Erweiterung und den Ausbau des Stromverteilnetzes von rd. TEUR 2.725 vor. Die dafür notwendige Liquidität soll über die Neuaufnahme von Fremdkapital gesichert werden. Wir sehen aktuell keine bestandsgefährdenden Risiken für die Gesellschaft. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen Jahresüberschuss in der Größenordnung von TEUR 195.

 

Obertshausen, den 22. Mai 2024

Dirk Schneider, Geschäftsführer

Dr. Tilman Autenrieth, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 20.247.459,00 19.224.568,00
I. Sachanlagen 20.247.459,00 19.224.568,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 204.543,00 204.543,00
2. technische Anlagen und Maschinen 19.473.533,00 18.184.287,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 569.383,00 835.738,00
B. Umlaufvermögen 4.402.526,78 6.561.681,49
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.772.740,37 3.030.598,78
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.644.414,32 1.347.933,04
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 314.461,38 419.764,14
3. sonstige Vermögensgegenstände 813.864,67 1.262.901,60
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.629.786,41 3.531.082,71
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.997,09 13.994,18
Summe Aktiva 24.656.982,87 25.800.243,67

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.331.758,88 5.029.725,60
I. Kapitalrücklage 7.225.564,59 7.225.564,59
II. Verlustvortrag 2.221.838,99 1.321.122,59
III. Jahresüberschuss 6.302.033,28 -900.716,40
B. Sonstige Sonderposten 3.606.929,21 3.019.280,21
C. Rückstellungen 2.658.617,17 6.794.781,88
1. Steuerrückstellungen 1.752.614,49 0,00
2. sonstige Rückstellungen 906.002,68 6.794.781,88
D. Verbindlichkeiten 7.059.677,61 10.956.455,98
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.885.263,15 5.474.444,50
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 259.981,49 434.225,71
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.107.755,42 3.187.188,12
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 643.222,83 856.989,29
5. sonstige Verbindlichkeiten 163.454,72 1.003.608,36
Summe Passiva 24.656.982,87 25.800.243,67

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 17.986.951,87 17.394.674,02
2. sonstige betriebliche Erträge 8.188.418,11 7.078,09
3. Materialaufwand 11.020.781,49 9.658.351,23
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 6.380.122,79 4.864.464,15
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.640.658,70 4.793.887,08
4. Abschreibungen 1.167.267,00 1.103.717,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.167.267,00 1.103.717,00
5. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.908.756,38 7.110.675,36
6. Finanz- und Beteiligungsergebnis 1.272,87 -427.719,38
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 72.315,50 0,00
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 71.042,63 427.719,38
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.769.996,34 0,00
8. Ergebnis nach Steuern 6.309.841,64 -898.710,86
9. sonstige Steuern 7.808,36 2.005,54
Jahresüberschuss 6.302.033,28 -900.716,40

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Mainnetz GmbH

I. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft ist unter der Firma Mainnetz GmbH mit Sitz in Obertshausen im Handelsregister des Amtsgerichts Offenbach am Main unter der Nummer HRB 40411 eingetragen.

Soweit Angaben zu den einzelnen Posten der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung in Ausübung eines Wahlrechts im Anhang gemacht werden können, sind diese hier aufgenommen.

Die Darstellungsstetigkeit wurde gewahrt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr bis auf eine Ausnahme unverändert angewandt. Im Berichtsjahr wurden die noch ausstehenden Aufwendungen für die Mehr- und Mindermengenabrechnung des Jahr 2023 erstmal unter den sonstigen Rückstellungen erfasst (TEUR 689). Im Vorjahr waren diese noch unter den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 942 ausgewiesen.

Entgeltliche erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um lineare planmäßige Abschreibungen vermindert. Die entgeltlich erworbenen Lizenzen unterliegen einer Nutzungsdauer von 5 Jahren. Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände sind im Anlagevermögen der Gesellschaft nicht vorhanden.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um lineare planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Den planmäßigen Abschreibungen der technischen Anlagen und Maschinen, welche den überwiegenden Anteil der Anschaffungskosten umfassen, liegen Nutzungsdauern von 13 bis 40 Jahren zugrunde. Die Zugänge bei beweglichen Anlagegütern werden pro rata temporis verrechnet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt.

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen.

Das Gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist zum Nennbetrag angesetzt und war zum Bilanzstichtag voll erbracht.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen wurde für die erhaltenen Ertrags- und Baukostenzuschüsse gebildet. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse wird entsprechend den Abschreibungen der damit finanzierten Anlagen erfolgswirksam aufgelöst.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Verpflichtungen aus ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags, einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen, angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

III. Erläuterungen der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen aus der Abgrenzung von Netznutzungsentgelten aufgrund des rollierenden Ableseverfahrens enthalten. Für den Zeitraum zwischen der Jahresablesung und dem Bilanzstichtag wurden anhand von individuell hochgerechneten Verbräuchen und Tarifen der Kunden Forderungen in Höhe von TEUR 6.281 (Vj.: TEUR 5.886) eingestellt. Diese wurden mit geleisteten Abschlagszahlungen in Höhe von TEUR 5.639 (Vj.: TEUR 5.362) verrechnet.

Bei den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, handelt es sich um Forderungen gegen den Gesellschafter Energieversorgung Offenbach AG (EVO), Offenbach aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 314 (Vj.: TEUR 420).

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen Forderungen aus KWKG- und StromNEV-Umlagen sowie EEG-Einspeisevergütung in Höhe von TEUR 814 (Vj.: TEUR 396). Forderungen aus Steuererstattungen bestehen in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 867).

3. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten resultiert aus einem Gebührenbescheid für die Festsetzung der Erlösobergrenze für die dritte Regulierungsperiode.

4. Eigenkapital

Das Eigenkapital setzt sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
in TEUR
31.12.2022
in TEUR
I. Gezeichnetes Kapital 26 26
II. Kapitalrücklage 7.226 7.226
III. Verlustvortrag -2.222 -1.321
IV. Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) 6.302 -901
11.332 5.030

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 6.302 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

5. Sonderposten für Investitionszuschüsse

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen in Höhe von TEUR 3.607 (Vj.: TEUR 3.019) wurde für die erhobenen Ertrags- und Baukostenzuschüsse gebildet. Es handelt sich hierbei um nicht rückzahlbare Zuschüsse von Kunden. Die erhobenen Ertrags- und Baukostenzuschüsse werden analog zu den bezuschussten Anlagen entsprechend den dortigen Nutzungsdauern über 35 Jahre aufgelöst. Diese Auflösung erfolgt zugunsten der Umsatzerlöse.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionszuschüsse in Höhe von TEUR 836 (Vj.: TEUR 481) eingestellt. Die Auflösung der empfangenen Ertrags- und Baukostenzuschüsse erfolgte in Höhe von TEUR 248 (Vj.: TEUR 227).

6. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 1.753 (Vj.: 0) beinhaltet die zu erwartende Steuerzahlung zur Steuer vom Einkommen und Ertrag.

In den sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 906 (Vj.: TEUR 6.795) sind Rückstellungen für Mehrmindermengenabrechnungen in Höhe von TEUR 689 (Vj.: TEUR 0), für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 152 (Vj.: TEUR 511), für Jahresabschlusskosten in Höhe von TEUR 29 (Vj.: TEUR 18), für IHK-Beiträge in Höhe von TEUR 23 (Vj.: TEUR 2) sowie für Prozesskosten in Höhe von TEUR 13 (Vj.: TEUR 1.795) enthalten.

7. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023:

Gesamtbetrag Davon mit einer Restlaufzeit Gesamtbetrag
31.12.2023
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
über 1 Jahr
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
31.12.2022
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.885 927 3.957 1.953
(Vorjahr) 758 4.716 2.197 5.474
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 260 260 0 0
(Vorjahr) 434 0 0 434
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.108 1.108 0 0
(Vorjahr) 3.187 0 0 3.187
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 643 643 0 0
(Vorjahr) 857 0 0 857
5. Sonstige Verbindlichkeiten 163 163 0 0
(Vorjahr) 1.004 0 0 1.004
Summen: 7.060 2.764 4.296 1.953
(Vorjahr) 6.240 4.716 2.197 10.956

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen die anteilige Finanzierung des Stromnetzkaufs in den Kommunen Obertshausen, Hainburg und Heusenstamm und sind durch eine Sicherungsübereignung des Stromnetzes und durch Zession der Ansprüche auf Vergütungsleistungen der Mainnetz GmbH gesichert.

Bei den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von TEUR 260 (Vj.: TEUR 434) handelt es sich um Kundenanzahlungen für die Herstellung von Stromhausanschlüssen.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 643 (Vj. TEUR 857) handelt es sich ausschließlich um Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin MAINGAU Energie GmbH. Sie betreffen Verbindlichkeiten aus Betriebsführungsentgelten, Verlustenergiebeschaffung und Umsatzsteuern.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten für kreditorische Debitoren aus Überzahlungen in Höhe von TEUR 155 (Vj.: TEUR 61). Sonstige Verbindlichkeiten aus Steuern liegen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 7 (Vj.: TEUR 0) vor. Im Vorjahr bestanden Verbindlichkeiten für zu erwartenden Mehrmindermengenabrechnungen gegenüber Lieferanten in Höhe von TEUR 942. Diese wurden im Berichtsjahr in den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen.

IV. Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse beinhalten die vereinnahmten Erlöse aus der Netznutzung inkl. vereinnahmter Konzessionsabgabe, aus dem Messstellenbetrieb und aus der vereinnahmten Netzentgeltumlagen in Höhe von TEUR 15.349 (Vj.: TEUR 14.535), Erlöse aus der Erstattung der EEG-Einspeisevergütung und dem KWK-G Anlagenzuschlag in Höhe von TEUR 2.342 (Vj.: TEUR 2.509), Erlöse aus der Auflösung von empfangenen Ertrags- und Baukostenzuschüssen in Höhe von 248 TEUR (Vj.: TEUR 227) sowie Erlöse aus Installationen und sonstigen Nebengeschäften in Höhe von TEUR 47 (Vj.: TEUR 123).

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 5.770 (Vj.: TEUR 4), Erträge aus dem Erlass von Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.860 (Vj.: TEUR 0) und Erträge aus Ausgleichszahlungen der Betriebsführer im Zusammenhang mit der Beendigung der Auseinandersetzung mit den Gesellschaftern bzw. Betriebsführern in Höhe von 545 TEUR (Vj.: TEUR 0) enthalten.

In den Materialaufwendungen sind im Wesentlichen Aufwendungen für die Inanspruchnahme vorgelagerter Netzebenen in Höhe von TEUR 4.638 (Vj.: TEUR 4.780), Aufwendungen für die EEG-Einspeisevergütung in Höhe von TEUR 2.342 (Vj.: TEUR 2.509) sowie Aufwendungen für Netzentgeltumlagen in Höhe von TEUR 2.086 (Vj.: TEUR 2.023) enthalten.

Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen betragen TEUR 1.167 (Vj.: TEUR 1.104). Außerplanmäßige Abschreibungen sind nicht angefallen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 5.909 (Vj.: TEUR 7.111) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für die technische Betriebsführung sowie den Messstellenbetrieb und Messstellendienstleistungen sowie Instandhaltungen und Trennung von Hausanschlüssen in Höhe von TEUR 2.390 (Vj.: TEUR 3.332), die kaufmännische Betriebsführung in Höhe von TEUR 1.827 (Vj.: TEUR 2.108) sowie für die Weiterleitung der vereinnahmten Konzessionsabgaben an den Konzessionär in Höhe von TEUR 1.518 (Vj.: TEUR 1.486). Des Weiteren beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen für Versicherungen in Höhe von TEUR 45 (Vj.: TEUR 39). In den sonstigen Aufwendungen sind zudem Aufwendungen aus Zahlungen an die Betriebsführer in Höhe von TEUR 286 enthalten im Zuge der Streitbeendigung mit den Gesellschaftern bzw. Betriebsführern über die Betriebsführungsentgelte.

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge in Höhe von TEUR 72 (Vj.: TEUR 0) resultieren aus Zinserträgen für kurzfristige Termingeldanlagen.

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten Zinsaufwendungen aus der Darlehensaufnahme für die Finanzierung des Stromnetzkaufs in Höhe von TEUR 71 (Vj.: TEUR 79). Im Vorjahr waren hier noch Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 349 ausgewiesen.

Sonstige Angaben

1. Außerbilanzielle Geschäfte

Im aktuellen Geschäftsjahr bestehen keine außerbilanziellen Geschäfte gem. § 285 Nr. 3 HGB.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten das Bestellobligo für Lieferungsverträge zur Bereitstellung der Verlustenergie mit Erfüllung in der Zukunft in Höhe von insgesamt TEUR 2.005 (Vj.: TEUR 2.374), davon entfallen auf das Jahr 2024 TEUR 1.615.

Das Bestellobligo für vergebene Bauaufträge betrug zum 31. Dezember 2023 TEUR 616. Die Verpflichtungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

3. Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Erträge außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung betreffen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für Prozesskosten, Verzugszinsen und ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 5.765, Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten TEUR 1.860 sowie Erträge aus Ausgleichszahlungen der beiden Betriebsführer in Höhe von TEUR 545. Diese werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.

Aufwendungen aus außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung betreffen Aufwendungen für Ausgleichszahlungen an den kaufmännischen und technischen Betriebsführer der Mainnetz GmbH in Höhe von insgesamt TEUR 286. Diese werden in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Grundlage für die Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung im Geschäftsjahr 2023 ist die Beendigung der Auseinandersetzung zwischen der Mainnetz GmbH mit den Gesellschaftern bzw. den Betriebsführern.

4. Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen Unternehmen oder assoziierten Unternehmen

Im Berichtsjahr wurden folgende Geschäfte größeren Umfangs gemäß § 6b Abs. 2 EnWG, die für die Beurteilung der Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens nicht von untergeordneter Bedeutung sind, mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen getätigt:

Die zu erbringenden kaufmännischen Dienstleistungen werden seit dem 01. Januar 2016 durch die MAINGAU Energie GmbH übernommen. Für die kaufmännische Betriebsführung sind Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.827 (Vj.: TEUR 2.108) angefallen. Ferner wurden mit der MAINGAU Energie GmbH Umsatzerlöse aus Durchleitungsentgelten erzielt. Im Jahr 2023 fielen hierbei Erlöse in Höhe von TEUR 1.399 (Vj.: TEUR 1.312) mit der MAINGAU Energie GmbH an.

Mit der Gesellschafterin Energieversorgung Offenbach AG (EVO) wurden ebenfalls Umsatzerlöse aus Durchleitungsentgelten erzielt. Im Jahr 2023 fielen hierbei Erlöse in Höhe von TEUR 7.463 (Vj.: TEUR 6.748) mit der Energieversorgung Offenbach AG (EVO) an.

Im Zusammenhang mit der Beendigung der Auseinandersetzung zwischen der Mainnetz GmbH mit ihren Gesellschaftern bzw. Betriebsführer erfolgten Schlusszahlungen, die im sonstigen betrieblichen Ertrag bzw. im sonstigen betrieblichen Aufwand ausgewiesen wurden. Von der MAINGAU Energie GmbH erfolgte eine Zahlung in Höhe von TEUR 86, an diese eine Zahlung in Höhe von TEUR 286.

Mit der Konzessionärin MAINGAU Energie GmbH besteht eine Vereinbarung zur Ausübung der Rechte und Pflichten aus dem Stromwegenutzungsvertrag. Hierbei wurde unter anderem vereinbart, dass die vereinnahmte Konzessionsabgabe an die MAINGAU Energie GmbH zur Zahlung an die Kommunen weitergeleitet wird. Die von der Mainnetz GmbH an die MAINGAU Energie GmbH weitergeleitete Konzessionsabgabe beträgt TEUR 1.517 (Vj.: TEUR 1.486).

Ferner hat die MAINGAU Energie GmbH für die Mainnetz GmbH, die Stromnetzverluste beschafft. Die Aufwendungen bei der Mainnetz GmbH betrugen hierfür TEUR 1.280 (Vj: TEUR 382).

5. Abschlusshonorar des Abschlussprüfers

Die Möglichkeit zur Befreiung von der Angabe der Abschlussprüferkosten wurde lt. § 285 Nr. 17 HGB, i. V. § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB in Anspruch genommen.

6. Organe der Gesellschaft

Die Gesellschaft verfügt über kein eigenes Personal und wird vertreten durch den kaufmännischen Geschäftsführer Herrn Dirk Schneider (Betriebswirt VWA, Geschäftsführer MAINGAU Energie GmbH) sowie durch den technischen Geschäftsführer Herrn Dr. Tilman Autenrieth (Diplom Ingenieur Elektrotechnik, Geschäftsführer der Energienetze Offenbach GmbH).

Bezüglich der Angabe der Geschäftsführerbezüge wird § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Mitglieder des Aufsichtsrats in 2023

Herr Richard Schmitz Aufsichtsratsvorsitzender, Geschäftsführer MAINGAU Energie GmbH
Herr Dr. Christoph Meier Stellvertretender Aufsichtsratvorsitzender, Vorstandsvorsitzender Energieversorgung Offenbach AG
Herr Steffen Ball Bürgermeister Stadt Heusenstamm
Herr Alexander Böhn Bürgermeister Gemeinde Hainburg
Herr Oliver Bronisch Leiter Recht und Revision, Energieversorgung Offenbach AG
Herr Manuel Friedrich Bürgermeister Stadt Obertshausen
Herr Georg Haß Technischer Leiter, MAINGAU Energie GmbH

Der Aufsichtsrat hat in 2023 insgesamt eine Vergütung in Höhe von TEUR 17 (Vj.: TEUR 17) erhalten.

7. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag gab es keine einzelnen Geschäftsvorfälle von wesentlicher Bedeutung oder mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft, über die zu berichten wäre. Zur aktuellen Lage bezüglich des noch andauernden Kriegs in der Ukraine sowie dem Nahostkonflikt und den damit verbundenen starken Preisanstiegen verweisen wir auf unsere Erläuterungen im Lagebericht.

8. Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

9. Mutterunternehmen und Konzernabschluss

Die Gesellschaft ist in den von der Muttergesellschaft MAINGAU Energie GmbH, Obertshausen für den kleinsten und den größten Kreis aufgestellten Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 einbezogen. Der Konzernabschluss wird entsprechend den gesetzlichen Vorschriften beim Bundesanzeiger eingereicht.

 

Obertshausen, den 22. Mai 2024

Dirk Schneider, Geschäftsführer

Dr. Tilman Autenrieth, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens in 2023

Posten des Anlagevermögens Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 47.360,00 0,00 0,00 0,00 47.360,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 204.543,00 0,00 0,00 0,00 204.543,00
2. Technische Anlage und Maschinen 25.010.430,00 1.653.169,00 1.753,00 805.097,00 27.466.943,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 835.738,00 538.742,00 0,00 -805.097,00 569.383,00
26.050.711,00 2.191.911,00 1.753,00 0,00 28.240.869,00
Anlagevermögen gesamt 26.098.071,00 2.191.911,00 1.753,00 0,00 28.288.229,00
Posten des Anlagevermögens Abschreibungen/Wertberichtigungen
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 47.360,00 0,00 0,00 47.360,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
2. technische Anlage und Maschinen 6.826.143,00 1.167.267,00 0,00 7.993.410,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
6.826.143,00 1.167.267,00 0,00 7.993.410,00
Anlagevermögen gesamt 6.873.503,00 1.167.267,00 0,00 8.040.770,00
Posten des Anlagevermögens Restbuchwerte
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 204.543,00 204.543,00
2. technische Anlage und Maschinen 19.473.533,00 18.184.287,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 569.383,00 835.738,00
20.247.459,00 19.224.568,00
Anlagevermögen gesamt 20.247.459,00 19.224.568,00

Ergebnisverwendungsbeschluss

Gesellschafterversammlung vom 18.06.2024

Feststellung des Jahresabschlusses und Verwendung des Jahresüberschusses für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2023

Gemäß § 10 Ziffer 1 b) + c) des Gesellschaftsvertrags unterliegen der Beschlussfassung der Gesellschafterversammlung die Feststellung des durch den Aufsichtsrat vorab geprüften Jahresabschlusses und die Verwendung des Ergebnisses.

Der Versammlungsleiter stellt daraufhin den nachfolgenden Beschlussvorschlag zur Abstimmung:

a) Die Gesellschafterversammlung stellt nach Entgegennahme des Jahresabschlusses und des Lageberichtes den Abschluss für das Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.2023 mit einem Jahresüberschuss von 6.302.033,28 € fest.

b) Die Gesellschafterversammlung beschließt nachfolgende Verwendung des Jahresüberschusses: Vortrag mit dem bestehenden Verlustvortrag von 2.221.838,99 € auf neue Rechnung.

sonstige Berichtsbestandteile

Erläuterungen zum Tätigkeitsabschluss moderner Messstellenbetrieb der Mainnetz GmbH, Obertshausen zum 31. Dezember 2023

Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Die Mainnetz GmbH hat für den Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2023 eine Unterteilung ihrer Tätigkeiten nach den Vorschriften des § 3 Abs. 4 MsbG i.V.m. § 6 b Abs. 3 des EnWG vorgenommen. Die Tätigkeiten umfassen die Elektrizitätsverteilung und Tätigkeiten innerhalb des modernen Messstellenbetriebs.

Die Tätigkeitsabschlüsse der Mainnetz GmbH zum 31.12.2023 sind nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren verwendet. Für die Gliederung und Bewertung der Tätigkeitsabschlüsse werden die gleichen Grundsätze wie für den handelsrechtlicher Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 angewandt.

Aufgrund der Kostenstellenstruktur der Mainnetz GmbH werden auf der Basis von Einzelkonten mit detaillierten Zusatzkontierungen die wesentlichen Aktiv- und Passivposten sowie Umsätze, Erträge und Aufwendungen den Unternehmenstätigkeiten direkt zugeordnet. In den wenigen Fällen, in denen eine direkte Zuordnung nicht möglich ist oder mit unverhältnismäßig hohem Aufwand verbunden wäre, erfolgt eine sachgerechte Zuordnung unter Verwendung eines Umsatzschlüssels. Die Schlüssel werden jährlich überprüft und gegebenenfalls angepasst. Umsatzerlöse werden direkt den Unternehmenstätigkeiten zugeordnet. Für die entsprechenden Aufwandspositionen kommen entweder ein Umsatzschlüssel oder eine Anlagen- bzw. Zählerschlüssel zur Anwendung. Die Aktiv- und Passivposten wurden vorwiegend direkt sowie anhand eines Umsatzschlüssels zugeordnet. In 2023 musste erstmalig eine Steuerrückstellung gebildet und diese mittels eines Gewinnschlüssels anteilig auf die Sparten verteilt.

Innerbetriebliche Leistungsverrechnungen zwischen den Tätigkeiten lagen nicht vor.

Anlagevermögen

Die Posten des Anlagevermögens wurden der Elektrizitätsverteilung und dem modernen Messstellenbetrieb zugeordnet.

Entgeltliche erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um lineare planmäßige Abschreibungen vermindert. Die entgeltlich erworbenen Lizenzen unterliegen einer Nutzungsdauer von 5 Jahren. Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände sind im Anlagevermögen der Gesellschaft nicht vorhanden.

Den linearen planmäßigen Abschreibungen der technischen Anlagen und Maschinen, welche den überwiegenden Anteil der Anschaffungskosten umfassen, liegt eine Nutzungsdauer von 13 bis 40 Jahren zugrunde. Die Zugänge bei beweglichen Anlagegütern werden pro rata temporis verrechnet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Zuordnung erfolgt überwiegend direkt auf die einzelnen Tätigkeiten.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Die Posten des Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalbetrag bewertet. Die Zuordnung erfolgt überwiegend direkt, sonst werden die Posten nach speziellen Schlüsseln zugeordnet.

Rechnungsabgrenzungsposten

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Die Position wurde direkt der Elektrizitätsverteilung zugeordnet.

Eigenkapital

Die Aufteilung des Stammkapitals erfolgt auf der Grundlage der Restbuchwerte des Anlagevermögens in der Tätigkeiten-Bilanz und ist somit vollständig der Elektrizitätsverteilung zugeordnet. Die Kapitalrücklage stellt in Summe eine Residualgröße dar und gleicht die Bilanzsumme der Aktiv- und Passivseite aus.

Sonderposten für Investitionszuschüsse

Der Sonderposten betrifft nur solche Zuschüsse, die der Elektrizitätsverteilung zuzuordnen sind.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen wurden mittels eines Gewinnschlüssels auf die einzelnen Tätigkeiten zugeordnet. Die sonstigen Rückstellungen wurden mittels Umsatzschlüssel verteilt.

Verbindlichkeiten

Bis auf die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind alle Verbindlichkeiten der Elektrizitätsverteilung und des modernen Messstellenbetriebs innerhalb eines Jahres fällig. Die Zuordnung erfolgt überwiegend direkt auf die einzelnen Tätigkeiten.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen im Berichtsjahr keine Haftungsverhältnisse und sonstige finanziellen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber Dritten, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind.

 

Obertshausen, den 22. Mai 2024

Dirk Schneider, Geschäftsführer

Dr. Tilman Autenrieth, Geschäftsführer

Elektrizitätsverteilung ohne moderner Messstellenbetrieb

Aktivitäten - BILANZ

AKTIVA

Elektrizitätsverteilung 31.12.2023
TEUR
Elektrizitätsverteilung 31.12.2022
TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Software 0 0
0 0
II. Sachanlagen:
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 205 205
2. technische Anlagen und Maschinen 19.357 18.184
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 569 836
20.131 19.225
Summe Anlagevermögen 20.131 19.225
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.623 1.323
- davon mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr: 0 0
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 314 420
- davon mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr: 0 0
3. sonstige Vermögensgegenstände 814 1.263
- davon mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr: 0 0
II. Guthaben bei Kreditinstituten 1.608 3.499
Summe Umlaufvermögen 4.359 6.504
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7 14
Bilanz - Aktiva 24.497 25.743

PASSIVA

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26 26
II. Kapitalrücklage 7.109 14.001
III. Verlustvortrag -2.216 -1.313
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 6.290 -903
Summe Eigenkapital 11.209 11.811
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 3.607 3.019
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.749 0
2. sonstige Rückstellungen 894 6.795
Summe Rückstellungen 2.643 6.795
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.885 5.474
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 589 758
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem einem Jahr: 4.296 4.716
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahre: 1.953 2.197
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 260 434
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 260 434
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.093 3.148
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 1.093 3.148
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 635 852
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 653 852
5. sonstige Verbindlichkeiten 163 1.004
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 163 1.004
- davon aus Steuern: 0 0
Summe Verbindlichkeiten 7.037 10.912
Bilanz - Passiva 24.497 25.743
Gewinn- und Verlustrechnung Elektrizitätsverteilung 2023
TEUR
Elektrizitätsverteilung 2022
TEUR
Umsatzerlöse 17.748 17.236
sonstige betriebliche Erträge 8.188 7
25.937 17.243
Materialaufwand
a) Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 6.380 4.864
b) Aufwand für bezogene Leistungen 4.641 4.794
Summe Materialaufwand 11.021 9.658
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.156 1.104
sonstige betriebliche Aufwendungen 5.696 6.954
Zinsen und ähnliche Erträge 72 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 71 428
Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.767 0
Ergebnis nach Steuern 6.298 -901
sonstige Steuern 8 2
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 6.290 -903

Moderner Messstellenbetrieb

Aktivitäten - BILANZ

AKTIVA

Messstellenbetrieb 31.12.2023
TEUR
Messstellenbetrieb 31.12.2022
TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Software 0 0
0 0
II. Sachanlagen:
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 0
2. technische Anlagen und Maschinen 116 0
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0
116 0
Summe Anlagevermögen 116 0
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 22 25
- davon mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr: 0 0
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0
- davon mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr: 0 0
3. sonstige Vermögensgegenstände 0 0
- davon mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr: 0 0
II. Guthaben bei Kreditinstituten 22 32
Summe Umlaufvermögen 43 57
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0
Bilanz - Aktiva 160 57

PASSIVA

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 0 0
II. Kapitalrücklage 127 19
III. Verlustvortrag -6 -8
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 12 2
Summe Eigenkapital 133 13
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 0 0
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 3 0
2. sonstige Rückstellungen 12 0
Summe Rückstellungen 15 0
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 0 0
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 0 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15 39
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 15 39
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 9 5
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 9 5
5. sonstige Verbindlichkeiten 0 0
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 0 0
- davon aus Steuern: 0 0
Summe Verbindlichkeiten 23 44
Bilanz - Passiva 160 57
Messstellenbetrieb 2023
TEUR
Messstellenbetrieb 2022
TEUR
Umsatzerlöse 239 159
sonstige betriebliche Erträge 0 0
239 159
Materialaufwand
a) Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0 0
b) Aufwand für bezogene Leistungen 0 0
Summe Materialaufwand 0 0
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 11 0
sonstige betriebliche Aufwendungen 213 156
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 3 0
Ergebnis nach Steuern 12 2
sonstige Steuern 0 0
Jahresüberschuss 12 2

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Mainnetz GmbH, Obertshausen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Mainnetz GmbH, Obertshausen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mainnetz GmbH, Obertshausen für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtü- mern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Prüfungsurteile

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung und Messstellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.

Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n. F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1) an, die in Einklang mit dem vom International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) herausgegebenen International Standard on Quality Management 1 (ISQM1) stehen. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und

ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG entsprechen.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.

 

Frankfurt am Main, den 22. Mai 2024

Baker Tilly GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf

Christian Roos, Wirtschaftsprüfer

Markus Grötecke, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

3 nahegelegene Organisationen

  • mayven GmbH

    Selbe Adresse

    Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie

  • Yippie GmbH

    Selbe Adresse

    Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.