ProReal Green Investment Solutions GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Uwe Richter seit 21.2.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
ZH24 Beteiligungs zwei GmbH | 85.00% |
Soravia Investment Holding GmbH | 15.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ProReal Europa 11 GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 06.09.2021 bis zum 31.12.2021Bilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 6. September bis zum 31. Dezember 2021
Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr 2021I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die ProReal Europa 11 GmbH, Hamburg, wurde am 6. September 2021 gegründet. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Hamburg und ist seit dem 23. November 2021 unter der Handelsregisternummer HRB 172201 beim Amtsgericht Hamburg eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des Vermögensanlagegesetzes aufgestellt. Ansatzwahlrechte für Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang sind in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt. Es wurde in der Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren verwendet. Die Gesellschaft ist nach den Größenklassen des § 267a HGB als Kleinstkapitalgesellschaft einzuordnen. Die entsprechenden Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs wurden in Anspruch genommen. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbaren Risiken sowie zweifelhaften Forderungen werden im notwendigen Umfang durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag passiviert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Diese wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Rückzahlungsbetrag bzw. mit dem am Bilanzstichtag höheren Erfüllungsbeträgen bewertet. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Gegenüber der Gesellschafterin One Group GmbH, Hamburg, bestehen zum Bilanzstichtag weder Forderungen noch Verbindlichkeiten oder Ausleihungen. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen zum Bilanzstichtag EUR 1.907,13. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr bis fünf Jahre bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über fünf Jahre bestehen zum Bilanzstichtag nicht. III. Sonstige Angaben Im abgelaufenen Rumpfgeschäftsjahr wurden keine Arbeitnehmer beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Rumpfgeschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der SORAVIA Investment Holding GmbH, Wien, einbezogen. Der Konzernabschluss der SORAVIA Investment Holding GmbH ist im Amtsblatt zur Wiener Zeitung veröffentlicht. Unterschrift der Geschäftsführung
Hamburg, 11. Februar 2022 Malte Thies Peter Steurer Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr 2021I. Geschäftsmodell Die ProReal Europa 11 GmbH (im Folgenden "Emittentin" oder "Gesellschaft"), Hamburg, soll über die Vergabe von Darlehen an Projektentwicklungen und Immobilienprojekten partizipieren. Der Gesellschaftszweck der Emittentin besteht im Erwerb, Halten, Verwalten und Verwerten von Beteiligungen und der Vergabe von Finanzierungen jeweils im Bereich der Projektentwicklungen oder der Zwischenfinanzierung von Immobilien. Die Gesellschaft darf Finanzierungen ausschließlich außerhalb der Erlaubnispflicht des § 32 KWG vergeben, insbesondere an ihr Mutterunternehmen und an ihre Schwester- und Tochterunternehmen im Rahmen des § 2 Abs. 1 Nr. 7 KWG sowie an Dritte in Form von Darlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt (Nachrangdarlehen). Zur Finanzierung ihrer Tätigkeit darf die Gesellschaft Vermögensanlagen, insbesondere Darlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt, ausgeben. Die Gesellschaft plant die Emission von nachrangigen Namensschuldverschreibungen. Die aus der Emission zufließenden Mittel sollen nach Abzug von einmaligen, vermögensanlageabhängigen Kosten nach in den Schuldverschreibungsbedingungen definierten Kriterien investiert werden. Aus den Zinseinnahmen der Darlehen sollen Zinszahlungen an die Anleger sowie die Kosten der Gesellschaft finanziert werden. Ab Beginn der Zeichnungsphase bis zum Ende der Laufzeit werden die Namensschuldverschreibungen jeweils bezogen auf ihren eingezahlten und noch nicht zurückgezahlten Nennbetrag mit 5,75 % p.a. verzinst. Die Grundlaufzeit der Namensschuldverschreibungen endet am 30. Juni 2026. Es besteht eine Verlängerungsoption der Gesellschaft um insgesamt maximal bis zu zwölf Monate. Das geplante Emissionsvolumen beträgt TEUR 200.000, bei einer Mindestzeichnungssumme von TEUR 10 pro Anleger. 1. Leitung und Kontrolle Alleinige Gesellschafterin der Emittentin ist die One Group GmbH, Hamburg. Gesellschafterin der One Group GmbH sind die OG Holding GmbH, Frankfurt am Main und die Moin Invest GmbH, Halstenbek. Herr Peter Steurer und Herr Malte Thies sind Geschäftsführer der One Group GmbH, Hamburg und der Emittentin. Herr Peter Steurer ist zudem Geschäftsführer der OG Holding GmbH sowie Herr Malte Thies der Moin Invest GmbH. 2. Angaben zum Liquiditätsmanagement Das Liquiditätsmanagement besteht aus der Überwachung der Zahlungsströme sowie dem Cash- und operativen Liquiditätsmanagement. Das Liquiditätsmanagement steht in enger Verzahnung zum laufenden Monitoring der angebundenen Vermögensgegenstände. Es stellt die Grundlage für das Monitoring dar und wird durch die im Monitoring gewonnenen Erkenntnisse gespeist und aktualisiert. Das Liquiditätsmanagement wird auf Basis einer Liquiditätsplanung vorgenommen, die auf Monatsbasis eine Liquiditätsvorschau von zwölf Monaten erlaubt. Die Liquiditätsplanung wird rollierend um drei Monate erweitert und aktualisiert und vierteljährlich verabschiedet. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Nachdem das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der deutschen Volkswirtschaft aufgrund der globalen COVID-19-Pandemie 2020 einen Rückgang von 5,3 % verzeichnete, konnte 2021 ein Erholungskurs eingeschlagen werden. So lag das BIP nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) 2021 preisbereinigt um 2,7 % über dem Niveau von 2020. 1 Verglichen mit dem vierten Quartal des Jahres 2019, also dem Vorkrisenniveau, fiel das BIP noch um 1,1 % geringer aus. 2
1 Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 um 2,7%
gestiegen - Statistisches Bundesamt (destatis.de).
Die weltweiten Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie wie Ausgangs-, Reise- und Kontaktbeschränkungen sowie Betriebsschließungen und die Unterbrechung globaler Wertschöpfungsketten hatten 2020 die größte wirtschaftliche Krise seit der Finanzkrise 2008 zur Folge. Mit dem Beginn einer internationalen Impfkampagne in nie dagewesenem Ausmaß und dem allmählichen Wegfall der Beschränkungen konnten im Jahr 2021 viele Wirtschaftszweige zumindest einen Erholungsprozess beginnen. Dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zufolge konnte die globale Wirtschaftsleistung 2021 um 5,9 % steigen. 3 Allerdings wird das derzeitige Geschehen immer noch von einem ungewissen weiteren Verlauf der Pandemie bestimmt und etwaige Verschärfungen der aktuellen Maßnahmen sind weiterhin nicht ausgeschlossen. Um sich gegen die volkswirtschaftlichen Folgen der Pandemie im Euroraum zu stemmen, kündigte die Europäische Zentralbank (EZB) mit ihrer Pressemitteilung vom 18. März 2020 das "Pandemie Emergency Purchase Programme" (PEPP) an, welches gemäß der Pressemitteilung vom 10. Dezember 2020 auf 1.850 Milliarden Euro ausgeweitet wurde. Dabei handelt es sich um ein Notkaufprogramm für Staatsanleihen und Wertpapiere von Unternehmen, dessen Ankäufe mit den nationalen Zentralbanken durchgeführt werden. Hierdurch sollte die Preisstabilität innerhalb der Eurozone sichergestellt werden, für die eine Inflationsrate von knapp 2,0 % angestrebt worden war. Seit einigen Monaten nimmt die Inflationsrate in Deutschland jedoch zu. Im Dezember 2021 lag sie nach Angaben des Statistischen Bundesamts bei 5,3 % im Vergleich zum Vorjahr. 4 Im Jahresdurchschnitt 2021 lag die Inflationsrate bei 3,1 %. 5 Momentan ist allerdings noch unklar, ob die erhöhte Inflationsrate ein dauerhaftes oder nur ein vorübergehendes Phänomen ist. Derweil wird über mögliche Reaktionen seitens der Notenbanken diskutiert: Die Fed (Federal Reserve System - Zentralbanksystem der USA) kündigte Zinserhöhungen an, die EZB bisher nur einen Rückgang der Anleihekäufe. 6 Gemäß der Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit vom 4. Januar 2022 sank die Arbeitslosigkeit infolge der wirtschaftlichen Erholung um 0,2 Prozentpunkte im Jahresdurchschnitt gegenüber dem Vorjahr auf aktuell 5,7 %. 7 So lag die Gesamtzahl der Arbeitslosen im Jahresdurchschnitt 2021 bei 2,613 Millionen. 8 Auch die Zahl der Unterbeschäftigten, also die Anzahl der Personen, die sich beispielsweise in Kurzarbeit befinden, sank 2021 um 120.000 auf einen Jahresdurchschnitt von 3,368 Millionen. 9 Wenig überraschend beeinflusste die Arbeitsmarktlage 2020 auch den GfK- Konsumklimaindex. Die Konsumneigung privater Haushalte fiel mit den rasant steigenden Infektionszahlen und den damit einhergehenden Maßnahmen massiv ab. Die mit den wirtschaftlichen Folgen verbundene Arbeitsmarktentwicklung wirkte sich entsprechend auf das Konsumverhalten von Privathaushalten aus. Zudem führten Umsatzrückgänge vieler Unternehmen zu einer gedämpften Investitionsbereitschaft. Auch wenn sich die Lage 2021 weitestgehend gebessert hat, so ist die Verbraucherstimmung in Deutschland weiterhin gedrückt. Zusätzlich zu der immer noch anhaltenden pandemischen Lage und den Beschränkungen des Einzelhandels schwächt die derzeitige hohe Inflation die Konsumausgaben ab. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) prognostiziert für den Januar 2022 einen Rückgang des Konsumklimaindex um 6,8 Punkte. 10 Während die Pandemie die Weltwirtschaft in Atem hält, erwies sich der deutsche Immobilienmarkt als robust. Die deutsche Bauwirtschaft konnte sowohl 2020 als auch 2021 als Konjunkturstütze auftreten. In einem Bericht der beiden Spitzenverbände, des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes (ZDB) und des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie (HDB), wurde für 2021 ein Umsatz in Höhe von 143,5 Milliarden Euro angegeben. 11 Dies entspricht einer Steigerung von nominal 0,5 % gegenüber dem ebenfalls bauwirtschaftlich guten Jahr 2020. 12 Für 2022 prognostizieren der ZDB und der HDB aufgrund einer hohen Auftragslage sogar eine Umsatzsteigerung von nominal 5,5 % auf insgesamt 151 Milliarden Euro. 13 2. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Ihre Investitionen plant die Gesellschaft durch die Emission von nachrangigen Namensschuldverschreibungen zu finanzieren. Mit dem Einwerben des Schuldverschreibungskapitals kann begonnen werden, nachdem eine Vertriebsfreigabe durch die BaFin erfolgt. Es handelt sich um den ersten Jahresabschluss der Gesellschaft. Die Gründung erfolgte ebenfalls im abgelaufenen Rumpfgeschäftsjahr. Zum Abschlussstichtag wurden noch keine Schuldverschreibungen emittiert.
3 WTO | Publications (World Trade Report 2021,
S.15).
Während der Zeichnungsphase wird das eingeworbene Kapital nach den in den Schuldverschreibungsbedingungen definierten Kriterien investiert. Die Investitionen sollen in Form von Darlehen erfolgen. Die Darlehensausreichungen erfolgen während der Zeichnungsphase im wöchentlichen Turnus, hierdurch variieren die sukzessiv ausgereichten Darlehen stark in ihrer Höhe. Einen weiteren Einfluss auf die Ertragshöhe nimmt die Anspruchsdauer auf Zinsen aus Darlehen. Der Anspruch beginnt mit dem Zeitpunkt der Ausreichung der einzelnen Darlehensbeträge. Zum Abschlussstichtag wurden durch die Emittentin noch keine Investitionen vorgenommen. Die hierfür benötigten Mittel werden der Gesellschaft nach Emission der Schuldverschreibungen zugehen. Der Bankbestand beträgt zum Abschlussstichtag TEUR 25 und wird im Umlaufvermögen ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen betragen TEUR 7. Sie beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Abschluss und Prüfung. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 2 und bilden Gründungskosten sowie Steuerberatungskosten ab. Die Bilanzsumme beträgt zum Abschlussstichtag TEUR 25. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 9. Sie beinhalten Abschluss- und Prüfungskosten sowie Rechts- und Steuerberatungskosten. Die Gesellschaft schloss das Rumpfgeschäftsjahr mit einem konzeptions- und plangemäßen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -9 ab. III. Prognosebericht Die Gesellschaft plant das aus der Emission nachrangiger Namensschuldverschreibungen eingeworbene Kapital entsprechend ihrem Unternehmensgegenstand in Form von Beteiligungen sowie in Form von Finanzierungsvergaben jeweils im Bereich der Projektentwicklungen oder der Zwischenfinanzierung von Immobilien zu investieren. Soweit die Investitionen mittels der Ausreichung von Darlehen erfolgen, sollen aus diesen bereits während der Platzierungsphase unterjährige Zinsansprüche erworben werden. Zum Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung wurden noch keine Namensschuldverschreibungen emittiert. Die Gesellschaft geht in ihrer Prognose davon aus, dass sie im Geschäftsjahr 2022 Namensschuldverschreibungen mit einem Zeichnungsvolumen zwischen TEUR 141.500 und TEUR 167.500 platzieren wird. Dienstleistungsverträge werden im Wesentlichen an der Höhe des eingeworbenen Schuldverschreibungskapitals ausgerichtet. Im Verhältnis zum prognostizierten Zeichnungsvolumen für den Prognosezeitraum 2022 rechnet die Gesellschaft mit sonstigen betrieblichen Aufwendungen zwischen TEUR 12.850 und TEUR 15.200 sowie sonstigen betrieblichen Erträgen zwischen TEUR 4.950 und TEUR 5.860. Die Zinserträge werden zwischen TEUR 3.330 und TEUR 3.460 erwartet. Den Zinserträgen stehen folglich Zinsaufwendungen in einer Höhe zwischen TEUR 2.670 und TEUR 2.870 gegenüber. Nach Aufrechnung der prognostizierten Erträge abzüglich der Aufwendungen wird ein Jahresergebnis zwischen TEUR -7.240 und TEUR -8.750 erwartet. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass sich die Gesellschaft planmäßig entwickelt und ihren Zahlungsverpflichtungen vollumfänglich und fristgerecht nachkommen wird. Während der Vermittlungsphase der Namensschuldverschreibungen erwartet die Gesellschaft konzeptions- und plangemäß Initialkosten, die in ihrer Gesamthöhe zu einem negativen Jahresergebnis führen werden. Sie besitzen jedoch einen einmaligen Charakter und entfallen nach der Vermittlungsphase komplett. In den Folgejahren rechnet die Gesellschaft daher mit positiven Jahresergebnissen. IV. Risiko- und Chancenbericht 1. Angaben zum Risikomanagement Ein zentrales Element des Risikomanagements für die Gesellschaft ist die Liquiditätsplanung, da Risiken resultierend aus den Vermögensgegenständen eine direkte Auswirkung auf die Liquiditätsplanung haben können. Die systematische Auseinandersetzung mit den Risiken der Gesellschaft führt somit zu einer ständigen Überprüfung und Anpassung der Liquiditätsplanung, während die Liquiditätsplanung selbst Basis für das Management bestimmter Risiken ist. Faktoren, die bei der Liquiditätsplanung einbezogen werden, sind beispielsweise die geplanten Einnahmen und Ausgaben der Gesellschaft. Die ermittelten Auswirkungen der Risiken auf die Liquiditätsplanung werden regelmäßig auf Aktualität geprüft und angepasst. Neben Risiken, die eine direkte Auswirkung auf den Liquiditätsplan haben, gibt es Risiken, deren Wirkung auf den Liquiditätsplan nicht unmittelbar definier- und/oder beschreibbar ist. Hierzu zählen überwiegend operationelle Risiken wie der Ausfall administrativer Partner. 2. Risikobericht Im Folgenden werden die mit der künftigen Entwicklung verbundenen bekannten und als wesentlich erachteten Risiken detailliert dargestellt. Die aufgeführten Sachverhalte können sich in erheblichem Maße negativ auf Geschäfts-, Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage auswirken. Die Risiken können sich auch kumuliert verwirklichen und somit die negativen Auswirkungen auf die Gesellschaft verstärken. Die Reihenfolge der nachfolgend aufgeführten Risiken stellt weder eine Aussage über deren Eintrittswahrscheinlichkeit noch über das Ausmaß ihrer potenziellen Auswirkungen dar. Marktrisiken und allgemeine wirtschaftliche Entwicklung Das Ergebnis der Gesellschaft ist, wie die meisten unternehmerischen Beteiligungen, in erheblichem Maße von der Entwicklung der relevanten Märkte und der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung abhängig. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die weltweite, europäische oder deutsche Wirtschaftslage oder Konjunktur negativ entwickeln. Eine solche Entwicklung und insbesondere eine negative Entwicklung der Immobilien- und Finanzierungsmärkte könnten sich negativ auswirken und zur Verringerung oder zum Ausfall geplanter Zinserträge führen. Es kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass unvorhergesehene Ereignisse auftreten, die denselben Effekt haben. Es besteht zudem das Risiko einer erhöhten Inflation. Zudem könnte eine erhöhte Inflation auch den Realwert der Immobilien und den Ertrag beeinflussen, der hieraus erwirtschaftet werden soll. Dies könnte zu einer Verringerung oder Aufzehrung der geplanten Erträge führen. Bonitäts- und Liquiditätsrisiken Die Gesellschaft plant ihre Einkünfte ausschließlich aus der Verzinsung ausgereichter Darlehen. Entscheidend für das Ergebnis ist daher, ob die Darlehensnehmerinnen in der Lage sein werden, ihren Verpflichtungen aus dem Darlehen vertragsgemäß nachzukommen. Die Bonität und die Liquidität der Darlehensnehmerinnen hängen im Ergebnis entscheidend davon ab, ob die Immobilienentwicklungen erfolgreich durchgeführt werden und sie hieraus genügend Liquiditätsrückflüsse erzielt, um neben ihren sonstigen Aufwendungen und Verbindlichkeiten auch den Kapitaldienst hinsichtlich des Darlehens zu bedienen. Entwicklungen auf dem Immobilien- und Finanzierungsmarkt Der Immobilienmarkt in Deutschland wird von unterschiedlichen Rahmenbedingungen geprägt. Änderungen des lokalen oder deutschlandweiten Immobilien- und/oder Finanzierungsmarkts, eine Verschlechterung der volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen und/oder der Bauindustrie können generell zu Kostensteigerungen oder Absatzschwierigkeiten führen, sodass das Risiko besteht, dass Immobilienentwicklungsvorhaben nicht oder nicht wie geplant akquiriert, finanziert, durchgeführt und/oder verwertet werden können oder sich anders entwickeln als geplant. Dies kann nachteilige Auswirkungen auf das geschäftliche Ergebnis zur Folge haben. Managementrisiken Es besteht das Risiko, dass die jeweiligen Akteure eventuell entstehende Risiken oder Schwierigkeiten nicht, nicht frühzeitig und/oder nicht hinreichend erkennen, unzutreffend beurteilen oder nicht bzw. in ungeeigneter Form begegnen. Weiter besteht das Risiko sonstiger Fehlentscheidungen oder Management- und Beratungsfehler sowie der Verletzung diesbezüglicher Sorgfaltspflichten. Vertragserfüllungs- und sonstige Vertragsrisiken Es besteht das Risiko, dass Geschäftspartner der Gesellschaft, ihren vertraglichen Verpflichtungen gewollt oder ungewollt ganz oder teilweise nicht oder nicht rechtzeitig nachkommen und/oder vorhandene Kündigungsmöglichkeiten ausüben. Auch deliktische Handlungen von Vertragspartnern können nicht ausgeschlossen werden. Ebenso können Vertragspartner insolvent werden, sodass Ansprüche gegen diese nicht werthaltig sind. Diesbezügliche Fehleinschätzungen wie auch der unerwartete Eintritt nachteiliger Veränderungen können nicht ausgeschlossen werden. All dies kann zu höheren Aufwendungen der Gesellschaft führen (z.B. zur Anspruchsverfolgung und/oder wenn ausbleibende Leistungen anderweitig vertraglich vereinbart werden müssen). Umgekehrt besteht auch das Risiko, dass die Gesellschaft ihrerseits vertragliche Pflichten verletzt und dadurch vertragliche Gegenleistungen nicht plangemäß erbracht und/oder Schadenersatzansprüche gegen die Gesellschaft begründet werden. Strafbare Handlungen und Bußgelder Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass gegen oder bei der Gesellschaft Ordnungswidrigkeiten oder gar strafbare Handlungen (z.B. Untreuehandlungen) begangen werden, die u.a. zu Vermögenseinbußen führen können. Aufsichtsrecht Aufgrund des stets komplexer werdenden Aufsichtsrechts besteht das Risiko der Nichteinhaltung bestimmter Aufsichtspflichten. Hierzu bestehen interne Kontrollen, um sicherzustellen, dass diese eingehalten werden, damit zukünftig keine Bußgelder oder ähnliches anfallen werden. Liquidität und Auszahlungen Die Liquidität der Gesellschaft wird nahezu allein von den Liquiditätsrückflüssen aus Darlehensverhältnissen mit der Gesellschaft bestimmt. Daher besteht insbesondere für den Fall, dass die Darlehensnehmerinnen ihre Verpflichtungen aus den Verträgen nicht rechtzeitig und/oder nicht vollständig erfüllen können oder bei höheren als geplanten Kosten das Risiko, dass Auszahlungen nur später und/oder in geringerem Umfang als geplant oder sogar gar nicht erfolgen können. Die Gesellschaft könnte bei fehlender Liquidität zahlungsunfähig werden, was ihre Insolvenz bedeuten würde. Entsprechende Risiken bestehen im Hinblick auf die Projektgesellschaften, in die die Darlehensnehmerinnen ihrerseits investieren. 3. Chancenbericht Die COVID-19-Pandemie bestimmt weiterhin die Entwicklung der weltweiten Wirtschaft. Mit den zunehmend sinkenden Infektionszahlen und ersten Erfolgen der Impfkampagne war seit dem Sommerhalbjahr 2021 eine langsame Erholung zu spüren. Die bestehende Unterauslastung, die sich durch die vorangegangenen Pandemiewellen eingestellt hatte, konnte langsam abgebaut werden und auch die Produktionslücke konnte verkleinert werden. Besonders die Branchen im Dienstleistungssektor verzeichneten deutliche Umsatzgewinne durch die Öffnungen im Frühjahr. Das verarbeitende Gewerbe hingegen hatte weiterhin mit den Auswirkungen und Folgen der Pandemie zu kämpfen. Grund hierfür waren Lieferengpässe bei dringend benötigten industriellen Vorprodukten, welche die Wertschöpfungskette unterbrachen - im dritten Quartal in Folge. Die vierte Coronawelle führte in Kombination mit erneuten Virusmutationen wie der Omikron-Variante zu erneuten Kontaktbeschränkungen und zunehmend flächendeckenden 2G-Regeln im öffentlichen Raum. Weiterhin erfährt die digitale Transformation einen noch größeren Stellenwert in allen Wirtschaftsbereichen. Seit Beginn der Lockdownphasen werden grundlegende Prozesse und globale Wertschöpfungsketten neu überdacht und an die derzeitigen Umstände beziehungsweise an mögliche zukünftige Risiken angepasst. Unter anderem Homeoffice, Onlinemeetings, bargeldloses Zahlen sowie rein digitale Möglichkeiten zu Vertragsabschlüssen hatten bereits vor der Pandemie den Weg in die Arbeitswelt gefunden, werden nun allerdings noch energischer vorangetrieben. Corona wird den Arbeitsmarkt und die Art zu Arbeiten nachhaltig verändern. Dies könnte gleichzeitig zu einer noch stärkeren Nachfrage nach Wohnraum führen. Die wirtschaftliche Entwicklung im aktuellen Wirtschaftsjahr wird weiterhin maßgeblich vom Erfolg der noch anhaltenden Impfkampagne beeinflusst. In der vom ifo Schnelldienst - in der Sonderausgabe vom Dezember 2021 - veröffentlichten Konjunkturprognose wird die wirtschaftliche Entwicklung wie folgt angenommen: "Zusammengenommen wird die gesamtwirtschaftliche Leistung im Schlussquartal des laufenden Jahres wohl um 0,5 % gegenüber dem Vorquartal nachgeben und zum Jahresauftakt 2022 nur stagnieren. Im Sommerhalbjahr 2022 wird dann mit dem Abebben der Coronawelle und dem allmählichen Ende der Lieferengpässe eine kräftige Erholung einsetzen. Die gesamtwirtschaftliche Produktion dürfte dann mit Raten von 2,3 sowie 1,8 % im zweiten und dritten Quartal 2022 deutlich zulegen und dann langsam auf durchschnittliche Zuwächse einschwenken. Alles in allem wird das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 2,5 % und in den kommenden beiden Jahren um 3,7 % beziehungsweise 2,9 % zulegen. Im Vergleich zur ifo-Konjunkturprognose Herbst 2021 wurde an der Wachstumsrate für das Jahr 2021 festgehalten. Allerdings wurde der Zuwachs für das Jahr 2022 um 1,4 Prozentpunkte gesenkt und für das Jahr 2023 um 1,4 Prozentpunkte angehoben. Dabei ist die Verschiebung der konjunkturellen Dynamik vom nächsten ins übernächste Jahr weitgehend der vierten Coronawelle und den Produktionsschwierigkeiten im verarbeitenden Gewerbe geschuldet." 14 Dies wird auch in den Wintermonaten 2021/2022 zu einer eher verhaltenden Erholung am Arbeitsmarkt führen. Dennoch lassen sich anhand einschlägiger Indikatoren positive Entwicklungen ab den Frühlingsmonaten erahnen. Den Prognosen zufolge wird die Anzahl Zahl der Erwerbstätigen 2022 um 409.000 und 2023 um 311.000 zunehmen. Daraus resultierend wird auch die Erwerbslosenzahl in den kommenden Monaten weiter sinken. Während Ende 2022 etwa 257.000 weniger Arbeitslose prognostiziert werden, wird die Zahl 2023 nochmals um 124.000 sinken. Damit fällt die Arbeitslosenquote 2022 um voraussichtlich 0,5 Prozentpunkte auf 5,2 %. 2023 könnte die Quote dann die 5-Prozent-Marke unterschreiten und auf 4,9 % abflachen. 15 Der Wohnungsbau erwies sich auch 2021 als äußerst stabil und wies trotz wirtschaftlicher Unwägbarkeiten eine hohe Nachfrage weit über dem Produktangebot auf. Der ZBD bestätigte Auftragsbestände in Höhe von knapp 13 Milliarden Euro. Damit wurde der Vorjahreswert um rund 20 % übertroffen. Der Wirtschaftsbau hingegen erwies sich als eher unbeständig und wird sich auch nach den ersten Prognosen im Jahr 2022 weiter ambivalent entwickeln. 16 4. Gesamtaussage Bestandsgefährdende Risiken sind unter Berücksichtigung der prognostizierten Geschäftsentwicklung nicht gegeben. Nach dem Bilanzstichtag ergaben sich keine nennenswerten Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf den Fortbestand der Gesellschaft haben könnten. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität sieht sich die Gesellschaft für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Die dargestellten Risiken und solche, die uns noch nicht bekannt sind oder bis zum jetzigen Zeitpunkt als unwesentlich eingeschätzt wurden, könnten einen negativen Einfluss auf unsere Prognosen haben. V. Bericht über die gezahlten Vergütungen Die Gesellschaft hat im Rumpfgeschäftsjahr 2021 keine Mitarbeiter beschäftigt. Die Gesamtsumme der im Rumpfgeschäftsjahr 2021 von der Gesellschaft an ihre Mitarbeiter gezahlten Vergütungen betrug EUR 0,00. Darin enthalten sind feste und variable Vergütungen von jeweils EUR 0,00. Es liegen für das Rumpfgeschäftsjahr 2021 keine Vergütungen an Begünstigte vor. Weiterhin wurden von der Gesellschaft keine besonderen Gewinnbeteiligungen gezahlt. Die Gesamtsumme der von der Gesellschaft im Rumpfgeschäftsjahr 2021 gezahlten Vergütung an Gesellschafter bzw. diesen nahestehende Personen, oder Führungskräfte und Mitarbeiter deren berufliche Tätigkeit sich wesentlich auf das Risikoprofil der Gesellschaft auswirkt, beträgt jeweils EUR 0,00. Unterschrift der Geschäftsführung
Hamburg, den 11. Februar 2022 ProReal Europa 11 GmbH Malte Thies Peter Steurer vertreten durch ihre Geschäftsführer Malte Thies und Peter Steurer
14 ifo Schnelldienst, Sonderausgabe, 74,
Jahrgang Dezember 2021, Seite 10 bis 13.
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ProReal Europa 11 GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ProReal Europa 11 GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 6. September bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ProReal Europa 11 GmbH, Hamburg, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 6. September bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 25 VermAnlG i. V. m. § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 25 VermAnlG i. V. m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des VermAnlG in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 25 VermAnlG i. V. m § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 17. Februar 2022 nbs
partners GmbH
Boris Michels, Wirtschaftsprüfer Imke Reich, Wirtschaftsprüferin |
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Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Herstellung von nichtelektrischen Haushaltsgeräten
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Tätigkeiten von Werbeagenturen
Beteiligungsgesellschaften
Praxen von Wirtschaftsprüferinnen und -prüfern, vereidigten Buchprüferinnen und -prüfern, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Buchprüfungsgesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Vermittlung von Arbeitskräften
Großhandel mit Sportartikeln und -zubehör
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Dienstleistungen von Psychotherapeutinnen und -therapeuten, klinischen und Gesundheitspsychologinnen und -psychologen, ohne ärztliche Therapien
Erbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Schankwirtschaften
Herstellung von Handwerkzeugen
Einzelhandel mit Back- und Süßwaren
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen