Qualcomm Technologies International GmbHLiquidiert

85055 Ingolstadt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 2826
Vorher
HMTF Erste Beteiligungs GmbHZoran GmbHCSR Technology GmbHQualcomm Technology International GmbH
Eingetragen
13.12.1999
Branche
Forschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikDrahtlose Telekommunikation und Satellitentelekommunikation
Gegenstand
Forschung, Entwicklung und Design von integrierten Schaltkreisen und Halbleitern sowie hiermit in Zusammenhang stehender Software und Hardware für Unterhaltungselektronik, standortbestimmende Produkte und Wireless-Technologien und den damit verbunden Serviceleistungen und Geschäftsaktivitäten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Prokura
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
QGT International, Inc.
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

QGT International, Inc.
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Qualcomm Technologies International GmbH

Ingolstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024

Inhaltsverzeichnis

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024

1. Darstellung des Unternehmens

2. Wirtschaftsbericht

3. Chancen- und Risikobericht

4. Ausblick

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024

1. Darstellung des Unternehmens

Die Hauptaktivitäten der Qualcomm International Technologies GmbH (das „Unternehmen“, QTI) umfassen die Forschung und Entwicklung sowie die Unterstützung und Förderung von Kerntechnologien für den Automobil- und Unterhaltungselektronikmarkt. In diesen Sektoren entwickelt und validiert das Unternehmen kontinuierlich sowohl Software- als auch Hardwaretechnologien für spezifische Produktentwicklungsprojekte der Qualcomm Incorporated, San Diego, USA, dem obersten Mutterunternehmen. Diese Komponententechnologien sind Bestandteile von Produkten für Kunden der Qualcomm Incorporated.

Qualcomm Technologies International GmbH erbringt darüber hinaus technischen Support für die Kunden der Qualcomm Technologies Inc.. Dies umfasst sowohl Hardware- als auch Software-Engineering-Unterstützung für Tier-1-Zulieferer und Automobilhersteller bei der Entwicklung von Infotainment-, ADAS- (Advanced Driver Assistance Systems) und Telematik-Plattformen.

Das Unternehmen ist auf die Einnahmen aus Cost-Plus Vereinbarungen mit seinem obersten Mutterunternehmen Qualcomm Incorporated, San Diego, USA und Tochterunternehmen des obersten Mutterunternehmens, Qualcomm Technologies Incorporated, San Diego, USA, Qualcomm Technologies International Ltd. und Qualcomm Asia Pacific Pte. Ltd. Singapur, Singapur angewiesen, und erhält damit monatliche Erstattungen für die direkten und indirekten Kosten.

Zum 30. September 2024 verfügt die Qualcomm Technologies International GmbH neben der Hauptniederlassung in Ingolstadt über zwei weitere Niederlassungen. Das Büro in Ingolstadt, in dem das Unternehmen seinen Sitz hat, ist für die Unterstützung europäischer Tier-1-Zulieferer und Automobilhersteller bei der Entwicklung von Infotainment-, ADAS- und Telematik-Plattformen, für Forschung und Entwicklung im Bereich Konnektivität und Audioverarbeitung sowie für die Verwaltung zuständig.

Das Büro in Freiburg ist verantwortlich für das Design von Audio-Algorithmen und Architekturen, zur Implementierung und zur Verifizierung von Qualcomms Audioverarbeitungsplattformen für Anwendungen im Automobil-, Industrie- und Verbrauchermarkt.

Das Büro in Berlin ist für den Hardware- und Software-Support für spezifische Kundenprojekte mit Kunden in Norden Deutschlands zuständig.

Leistungsindikatoren

Als finanzielle Leistungsindikatoren verwendet die Gesellschaft regelmäßig die Umsatzerlöse sowie sonstige betriebliche Erträge, die direkten und indirekten Kosten (ohne Berücksichtigung des Finanzergebnisses, definiert als sonstige Zinsen und ähnliche Erträge, sowie Zinsen und ähnliche Aufwendungen) und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT).

Geschäftsjahr 2023/2024 Vorjahrprognose
Umsatzerlöse sowie sonstige betriebliche Erträge T€ 16.413 T€ 16.000 - 18.000
Direkte und indirekte Kosten (ohne Berücksichtigung des Finanzergebnisses) T€ 14.928 T€ 14.000 - 16.000
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) T€ 1.457 T€ 1.000 - 2.000

Im Geschäftsjahr 2023/2024 sind die Umsatzerlöse sowie die sonstigen betrieblichen Erträge gegenüber dem Vorjahr erwartungsgemäß gesunken. Die direkten und indirekten Kosten (ohne Berücksichtigung des Finanzergebnisses) sind ebenfalls gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.906 bzw. 16,3 % erwartungsgemäß gesunken; dies ist im Wesentlichen auf die geringere Restrukturierungskosten im Geschäftsjahr 2022/2023 zurückzuführen.

Beim Vorsteuerergebnis (EBIT) ging man von einem Rückgang aus, welcher ebenso in der im Vorjahr prognostizierten Bandbreite liegt. Die Anpassung der Leistungsindikatoren gegenüber 2022/2023 beruht auf einer Klarstellung der darin enthaltenen Positionen. Im Vorjahr waren die Kennzahlen Umsatzerlöse, sowie direkte und indirekte Kosten (ohne Berücksichtigung des Finanzergebnisses, der Wechselkurseffekte und den sonstigen betrieblichen Erträge), und dem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT).

Somit hat die Gesellschaft die Vorjahreserwartungen für alle Leistungsindikatoren eingehalten.

Die Gesellschaft wird nicht nach nicht-finanziellen Leistungsindikatoren gesteuert.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Konjunkturelle Gesamtsituation

Die deutsche Volkswirtschaft befindet sich weiterhin in der Stagnation. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist in den vergangenen fünf Jahren real insgesamt lediglich um 0,1 % gewachsen. Das deutsche Produktionspotenzial liegt um mehr als 5 % unter dem Wert, der im Jahr 2019 für das Jahr 2024 erwartet wurde. Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland wirtschaftlich deutlich hinterher. Dies legt in der Gesamtschau zunehmend nahe, dass die deutsche Volkswirtschaft sowohl von konjunkturellen als auch von strukturellen Problemen ausgebremst wird. Die Energiepreise sind nach der Energiekrise zwar deutlich zurückgegangen, haben sich aber oberhalb des Niveaus vor der Corona-Pandemie stabilisiert. Die Realeinkommen haben sich von den Einkommensverlusten im Zuge der hohen Inflation zwischen Herbst 2021 und Mitte 2023 erholt, dennoch nimmt der Konsum keine Fahrt auf und die Sparquote bleibt hoch. In der Industrie ist die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber wichtigen Handelspartnern weiter gesunken und es zeichnet sich keine Verbesserung ab. Die Kapazitätsauslastung und die Arbeitsproduktivität sind zurückgegangen. Im Jahr 2025 ist daher nur mit geringem Wachstum zu rechnen. Deutschland dürfte dementsprechend auch weiterhin deutlich hinter den anderen fortgeschrittenen Volkswirtschaften zurückbleiben. (Sachverständigenrat - Jahresgutachten 2024/25)

Die anhaltend schwache wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland ist vor allem durch einen Rückgang von Produktion und Wertschöpfung im verarbeitenden Gewerbe zu erklären. Die Weltwirtschaft und die globale Industrieproduktion wachsen dagegen mit deutlich positiven Raten. Beim Welt-BIP ist in den Jahren 2024 und 2025 mit Zuwächsen von jeweils 2,6 % zu rechnen. Der Euro-Raum dürfte um 0,7 % und 1,3 % wachsen. (Sachverständigenrat - Jahresgutachten 2024/25)

Die Industrieschwäche in Deutschland dürfte die Investitionsbereitschaft im verarbeitenden Gewerbe senken und auf die Unternehmensdienstleistungen ausstrahlen. Die Schwächephase der deutschen Wirtschaft erreicht außerdem zunehmend den Arbeitsmarkt. Das Wachstum der Erwerbstätigkeit ist nahezu zum Erliegen gekommen und die Arbeitslosenquote ist seit August 2023 um 0,3 %-Punkte angestiegen. In den vom schwachen Wachstum besonders betroffenen Bereichen verarbeitendes Gewerbe und Bau war der Anstieg der Arbeitslosigkeit überdurchschnittlich. Trotz der deutlichen Reallohnerhöhungen im laufenden Jahr haben die Haushalte ihre Konsumausgaben bislang nicht wieder gesteigert. Hohe Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung und eine Verlangsamung des Reallohnwachstums dürften dazu führen, dass von der Konsumnachfrage auch im Kalenderjahr 2025 nur schwache Wachstumsimpulse ausgehen. (Sachverständigenrat - Jahresgutachten 2024/25)

Die Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland ist ausgesprochen hoch. Zum einen ist die Politik der neuen US-Regierung erratisch. Zumindest kurzfristig scheinen sich die ursprünglich erwarteten Impulse für die US-Wirtschaft im Rahmen der „America First“-Politik eher ins Gegenteil zu verkehren. Jedenfalls haben sich eine Reihe von US-Konjunkturindikatoren zu Jahresbeginn 2025 eingetrübt, was auf eine Abschwächung der bislang robusten US-Konjunktur hindeutet. Dazu dürfte auch der sich abzeichnende Handelskrieg beigetragen haben. Jedenfalls dürften die US-Importzölle deutlich höher ausfallen und ein breiteres Güterspektrum betreffen als noch vor einigen Monaten erwartet. Zum anderen wurde in Deutschland ein neuer Bundestag gewählt und Sondierungsgespräche zwischen möglichen Koalitionspartnern aufgenommen. Es ist derzeit noch unklar, welche konkreten wirtschaftspolitischen Weichen die neue Bundesregierung für die kommenden Jahre stellen wird. Es zeichnen sich jedoch spürbare fiskalische Mehrausgaben insbesondere in den Bereichen Infrastruktur und Verteidigung ab, die kurzfristig die deutsche Konjunktur stimulieren und langfristig das Produktionspotenzial heben könnten. Allerdings bleibt abzuwarten, welche Vorhaben tatsächlich umgesetzt werden. (Sachverständigenrat - Jahresgutachten 2024/25)

Insgesamt bleiben die Konjunkturaussichten für das Jahr 2025 eher verhalten. Eine Reihe von Frühindikatoren deuten darauf hin, dass zumindest zu Jahresbeginn nicht mit einem weiteren Rückgang der Wirtschaftsleistung zu rechnen ist. Dagegen hat sich das Konsumklima in den vergangenen Monaten wieder eingetrübt. Insgesamt allerdings signalisieren die Umfrageindikatoren sowohl bei den Verbrauchern als auch bei den Unternehmen eine schlechte Stimmung, und eine grundlegende Trendwende hin zu einer spürbaren Erholung ist nicht in Sicht. Alles in allem wird die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2025 und in den weiteren Quartalen wohl nur leicht zulegen. Im Gesamtjahr 2025 dürfte das Bruttoinlandsprodukt daher nach Einschätzung der ifo-Konjunkturprognose vom Frühjahr 2025 nur um 0,2 % höher liegen als im Vorjahr. Für das Jahr 2026 wird mit einem Wachstum von 0,8% gerechnet. Vor dem Hintergrund der anstehenden wirtschaftspolitischen Entscheidungen in Deutschland und den Vereinigten Staaten sind die Prognoserisiken hoch. (IFO Konjunkturprognose, Frühjahr 2025)

Branchentrends im Mobilfunk

Als die weltweit größte Technologieplattform hat der Mobilfunk die Lebens-, Arbeits- und Kommunikationsgewohnheiten der Menschen nachhaltig verändert. Für den Mobilfunkbereich entwickelte Technologien wie fortschrittliche Konnektivität und hohe Rechenleistung bei geringem Energieverbrauch haben nicht nur die Branche selbst umfassend verändert, sondern auch neue Geschäftsmodelle und Dienstleistungen in anderen Geschäftsfeldern ermöglicht.

Künstliche Intelligenz (KI)

Fortschritte bei den Prozessortechnologien haben die Verteilung und Koordination komplexer Workloads über die Cloud und Edge-Geräte ermöglicht, um so Leistung und Effizienz in allen Anwendungsfällen zu verbessern. Aufgrund der Nähe zu Rohdaten ermöglicht Edge Device Computing eine kontextsensitivere Verarbeitung, wodurch die Reaktionszeit verkürzt, der Datenschutz und die Sicherheit verbessert und eine stärkere Personalisierung ermöglicht wird. Mit zunehmender Rechenleistung werden Mobiltelefone und PCs zu allgegenwärtigen KI-Plattformen, mit komplexen, großen generativen KI-Algorithmen, die auf dem Endgerät ausgeführt werden und On-Demand- und kontextbezogene KI-Anwendungsfälle zu einem Bruchteil der von cloudbasierten Anwendungen benötigten Energie ermöglichen. Da drahtlose Konnektivität die generative KI auf dem Endgerät ergänzt, ermöglichen Edge-Geräte Anwendungsfälle mit verbesserter Produktivität, indem sie Daten bei Bedarf intelligent verarbeiten und mit cloud-basierten Anwendungen teilen. Aufbauend auf der Grundlage von Smartphones und PCs gehen wir davon aus, dass generative KI allgegenwärtig sein wird und sich weiter in Branchen und Anwendungen wie IoT, XR (Extended Reality) und Automotive ausbreitet.

In vielen Branchen werden weiterhin erhebliche Investitionen in die Entwicklung komplexer Large Language Models (LLMs), maßgeschneiderter Small Language Models (SLMs), Large Vision Models (LVMs), Large Multimodal Models (LMMs) und anderer generativer KI-Modelle getätigt, welche die Benutzererfahrung zunehmend verändern. LLMs und SLMs (z.B. GPT-4o und Llama3) werden für textbasierte Anwendungen zur Verarbeitung natürlicher Sprache verwendet, wie z.B. die Beantwortung von Abfragen, das Zusammenfassen und Erstellen von Dokumenten, LVMs (z.B. Stable Diffusion und ControlNet) werden für die Bild- und Videoverarbeitung verwendet, und LMMs werden verwendet, um mehrere Arten von Dateneingaben oder Modalitäten wie Text und Bilder zu verstehen und zu verarbeiten. Sie verändern traditionelle Methoden der Suche, der Erstellung von Inhalten, Empfehlungssystemen und personalisierten digitalen Assistenten und bieten erhebliche Verbesserungen des Nutzens und der Produktivität für die Verbraucher. Obwohl diese generativen KI-Modelle in erster Linie für den Einsatz in der Cloud entwickelt wurden, gehen die gesetzliche Vertreter davon aus, dass die Vielzahl innovativer Anwendungsfälle für Unternehmen und Verbraucher, die sich aus generativer KI ergeben haben und weiterhin ergeben werden, lokal ausgeführt werden müssen, um ihren Nutzen zu maximieren und den Verbrauchern die Vorteile von Unmittelbarkeit, Datenschutz, Sicherheit und Personalisierung zu bieten. Wir erwarten weitere Fortschritte bei den generativen KI-Fähigkeiten von Edge-Geräten und eine zunehmende Einführung generativer KI-fähiger Technologien in Mobiltelefonen und anderen Edge-Geräten. So schätzen Analysten, dass ausgehend von 19 % im Jahr 2024 im Jahr 2027 46 % der verkauften Smartphones KI-fähig sein werden (Counterpoint, Oktober 2024).

Weitere Vernetzung

Die Mobilfunktechnologie der dritten Generation (3G) eröffnete Nutzern das mobile Internet mit der Möglichkeit, nahezu immer und überall online zu gehen. Die vierte Generation (4G) stellte Bandbreiten bereit, welche das Smartphone-Zeitalter einläuteten und damit die Art und Weise, wie Menschen arbeiten, leben und kommunizieren nachhaltig verändert haben. 4G stellte die Basistechnologie vieler heutiger Anwendungen und Dienstleistungen dar, darunter e-Commerce, Videostreaming, Videokonferenzen, Social Media und Spiele.

Auf den Grundlagen der Basisinnovationen, die für 3G und 4G entwickelt wurden, vollzieht sich mit der Bereitstellung von 5G-Netzen und der Einführung von Geräten, insbesondere in Schwellenländern, der Übergang der Mobilfunkbranche zur 5G-Technologie. 5G wurde entwickelt, um Multi-Gigabit-Datenraten, kürzere Latenzzeiten und höhere Kapazitäten im Vergleich zu den früheren Mobilfunkgenerationen zu ermöglichen. So sollen verbesserte Breitbandübertragungen bspw. UHD- (4K-) Videostreaming, nahezu augenblicklichen Zugang zu Cloud-Dienstleistungen oder „Extended Reality“-Anwendungen - darunter „Augmented Reality“ (AR), „Virtual Reality“ (VR) und „Mixed Reality“ (MR) - ermöglichen. Die Leistungs- und Kapazitätsverbesserungen von 5G ermöglichen es Netzwerkbetreibern, Verbrauchern und Geschäftskunden, neuartige Leistungen anzubieten und zugleich die Betriebskosten zu reduzieren. 5G Advanced baut auf dem ursprünglichen 5G-Standard auf, erweitert die Systemfunktionen und damit die Anwendungsmöglichkeiten. Es führt wichtige Verbesserungen für die weitere Kommerzialisierung von 5G ein, unterstützt eine Reihe von Diensten über mobiles Breitband hinaus und legt den Grundstein für die kommende 6G-Plattform. 5G Advanced ist ein transformativer Schritt, der Funktionen wie drahtlose KI integriert, um Innovationen im gesamten 5G-Ökosystem voranzutreiben.

Verbrauchernachfrage nach Smartphones

Die Geschäftsführung erwartet, dass die Kundennachfrage nach 3G-, 4G- und 5G-Mobiltelefonen in einem niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich ansteigt. Diese Schätzung berücksichtigt einen Anstieg der Nachfrage nach 5G-Geräten innerhalb der nächsten Geschäftsjahren um einen hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentsatz.

Die Verbrauchernachfrage nach neuen Features führt zusammen mit dem Druck auf die Netzbetreiber und Gerätehersteller, sich durch immer neue Möglichkeiten und Dienstleistungen zu differenzieren, zu einer kontinuierlichen Weiterentwicklung des Smartphones insbesondere in den Bereichen Konnektivität, Verarbeitung, KI, Multimedia, Bildgebung und Audio. Infolgedessen ist das Smartphone nach wie vor das Gerät der Wahl für unter anderem soziale Netzwerke, Musik- und Videostreaming, Foto- und Videoaufnahmen, e-Commerce, Spiele, E-Mails oder Websurfen. Die Gesellschaft erwartet, dass die Kombination von 5G und KI es ermöglichen wird, diese Erlebnisse immersiver, intuitiver und interaktiver zu gestalten.

Internet of Things (IoT)

Die Nachfrage nach Internet of Things (IoT) Geräten soll in verschiedenen Bereichen wie den Konsumgütern, Edge-Networking oder Industrieanwendungen weiterhin hoch bleiben, befördert durch die erweiterten Anwendungsfälle, die durch 5G- und KI-Technologien, einschließlich generativer KI, ermöglicht werden.

IoT-Produkte für Verbraucher, darunter Personal Computing (z.B. Tablets und PCs), Sprache und Musik sowie XR (Extended Reality), verwenden die neuesten mobilen Konnektivitäts-, Verarbeitungs- und Intelligenztechnologien, auch KI-Funktionen auf dem Endgerät. Dies ermöglicht neue Dienste, Anwendungen und Erfahrungen, die direkt auf dem Gerät ausgeführt werden können, woraus sich Verbesserungen bei Latenz, Kosten und Datenschutz ergeben. Zum Beispiel wurde im Jahr 2024 eine neue Klasse von KI-fokussierten PCs auf den Markt gebracht, darunter auf Qualcomms Snapdragon-X-Serien-Plattformen basierende Modelle, die eine höhere Produktivität und verbesserte Anwendungsfälle ermöglichen, die sich aus KI-Verarbeitung auf dem Gerät bei geringem Stromverbrauch ergeben. Analysten gehen davon aus, dass bis 2027 mindestens 50 % der verkauften PCs KI-fähig sein werden, verglichen mit 22 % der PCs im Jahr 2024. (Qualcomm Incorporated, 10-K 2024)

Fortschritte in der drahtlosen Technologie führen zu einer Ausweitung der Nachfrage nach Edge-Networking-Produkten (darunter mobile Breitband- und schnurlose Zugangspunkte). 5G ermöglicht eine Breitbandverbindung auch zu Hause durch die Bereitstellung von funkgestützten Übertragungstechniken mit hoher Geschwindigkeit und geringer Latenz, mit denen Netzwerkanbieter die herkömmliche „letzte Meile“ der Breitbandverbindungen ersetzen können. Fortschritte in der WLAN-Technik schüren gemeinsam mit der 5G-Technologie die Nachfrage von Verbrauchern und Unternehmen nach den neuesten WLAN-6-, 6E- und 7-Zugangstechnologien, die erhöhte Netzwerkgeschwindigkeit, Kapazität und Effizienz bedeuten und so eine größere Anzahl vernetzter Geräte zu Hause und im Büro ermöglichen.

Geschäftsverlauf und Lage

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023/2024 standen der Verringerung der Umsatzerlöse um 16,2 % eine deutliche relative Abnahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie eine Zunahme des Personalaufwands gegenüber.

2023/2024
%*
2022/2023
%*
Umsatzerlöse 100,0 % 100,0 %
Sonstige betriebliche Erträge 0,1 % 0,6 %
Gesamtleistung 100,1 % 100,6 %
Personalaufwand -70,0 % -58,6 %
Abschreibungen -3,4 % -2,0 %
Sonstige betriebliche Aufwendungen -17,9 % -30,4 %
Betriebsergebnis 8,9 % 9,6 %

* in Prozent der Umsatzerlöse

Umsatzerlöse

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024 Umsatzerlöse in Höhe von insgesamt T€ 16.413 (Vorjahr: T€ 19.578) erzielt. Die Umsätze der Qualcomm Technologies International GmbH werden durch die Weiterbelastung entstandener Aufwendungen im Rahmen von Cost-Plus-Vereinbarungen realisiert. Der Umsatz der Qualcomm Technologies International GmbH ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.165 bzw. 16,2 % gesunken; dies ist auf Restrukturierungsmaßnahmen in Verbindung mit geplanten Kosteneinsparungen im Vorjahr zurückzuführen.

Gesamtleistung

Die Gesamtleistung, bestehend aus Umsatzerlösen und sonstigen betrieblichen Erträgen, ist im Geschäftsjahr 2023/2024 um T€ 3.264 gegenüber dem Vorjahr von T€ 19.686 auf T€ 16.422 gesunken.

Betriebsergebnis

Der Aufwand für Löhne und Gehälter sowie für soziale Abgaben ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 % bzw. T€ 15 nahezu unverändert geblieben; dies ist auf die erhöhte Bonusaufwendung zurückzuführen, die sich nahezu mit den Kosteneinsparungen aus dem Vorjahr saldiert haben. In der Gesamtbetrachtung ergibt sich eine Steigerung der Personalaufwandsquote um 11,4 %-Punkte auf 70,0 % der Umsatzerlöse (Vorjahr: 58,6 %).

In Folge des leicht zugenommenen Investitionsvolumens sind die Abschreibungen im Geschäftsjahr 2023/2024 in Höhe von T€ 550 um T€ 153 bzw. 38,5 % gegenüber dem Vorjahreswert (T€ 397) gestiegen. Im Verhältnis zu den verminderten Umsatzerlösen ergibt sich eine leichte Erhöhung um 1,4 %-Punkte auf 3,4 % (Vorjahr: 2,0 %).

Mit einem Gesamtbetrag von T€ 2.932 waren die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Geschäftsjahres 2023/2024 um T€ 3.017 bzw. 50,7 % niedriger als im Vorjahr (T€ 5.949). Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf die mitarbeiterbezogenen Kosten in Verbindung mit Restrukturierung um T€ 2.604 bzw. 62,4 % auf T€ 1.570 zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Geschäftsjahres 2023/2024 enthalten im Vergleich zum Vorjahr (T€ 1.758) keine neuen einmaligen Aufwendungen für Abfindungszahlungen. Die Forschungs- und Entwicklungskosten beliefen sich auf T€ 289 (Vorjahr: T€ 442). Insgesamt sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zu den reduzierten Umsatzerlösen um 12,5 %-Punkte auf 17,9 % gesunken.

Das Betriebsergebnis im Geschäftsjahr 2023/2024 beträgt T€ 1.457 (Vorjahr: T€ 1.872). Die Betriebsergebnismarge ist ebenfalls von 9,6 % im Vorjahr auf 8,9 % um 0,7 %-Punkte leicht gesunken. Unter Berücksichtigung des Steueraufwands weist die Gesellschaft somit für das Geschäftsjahr 2023/2024 einen Jahresüberschuss von T€ 1.631 aus (Vorjahr: T€ 754).

Vermögens- und Finanzlage

Das Eigenkapital der Gesellschaft macht zum 30. September 2024 62,0 % der Bilanzsumme aus (Vorjahr: 52,2 %). Dieser Anstieg ergibt sich im Wesentlichen aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres sowie der gegenläufigen signifikanten Verminderung der sonstigen Rückstellungen.

Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind mit T€ 213 im Vergleich zum Vorjahr (T€ 232) nahezu unverändert geblieben.

Das Anlagevermögen entspricht einem Anteil von 24,3 % am Gesamtvermögen der Gesellschaft zum 30. September 2024. Der Investitionstätigkeit in einem Gesamtumfang von T€ 795 im Geschäftsjahr 2023/2024 (Vorjahr: T€ 737) stehen Abschreibungen in Höhe von T€ 550 (Vorjahr: T€ 397) gegenüber, sodass der Bestand des Anlagevermögens zum 30. September 2024 mit T€ 245 den Vorjahreswert um 8,2 % überschreitet.

Das Umlaufvermögen umfasst die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände sowie Rechnungsabgrenzungsposten. Der leichte Rückgang des Umlaufvermögens gegenüber dem Vorjahr um T€ 367 bzw. 3,8 % auf T€ 10.079 zum 30.September 2024 beruht im Wesentlichen auf dem Anstieg auf Grund einer Steuerforderung innerhalb der sonstigen Vermögensgegenstände auf T€ 443 (Vorjahr: T€ 136).

Die Summe der Rückstellungen ist im Vergleich zum Vorjahr (T€ 5.497) um 29,3 % auf T€ 3.888 gesunken. Die Veränderung ist im Wesentlichen auf den Rückgang der Rückstellung für Abfindungszahlungen in Höhe von T€ 1.737 (Vorjahr: T€ 1.780) an ausscheidende Arbeitnehmer im Zusammenhang mit den Kostenreduzierungsmaßnahmen sowie den Rückgang der Steuerrückstellungen um T€ 222 auf T€ 961 (Vorjahr: T€ 1.183) zurückzuführen. Gegenläufig ist die Rückstellung für Bonuszahlungen um T€ 721 auf T€ 1.519 gestiegen (Vorjahr: T€ 798). Durch die Einbindung in das konzernweite Cash-Pooling und der ausreichenden Liquiditätsversorgung des Konzerns ist die Gesellschaft stets liquide.

Gesamteinschätzung der wirtschaftlichen Lage

Das abgelaufene Geschäftsjahr war geprägt durch die Anwendung der Cost-Plus-Vereinbarungen im gesamten Jahr, lag im Rahmen der Erwartungen und wird damit insgesamt als gut eingeschätzt.

3. Chancen- und Risikobericht

Um Compliance-Risiken zu begrenzen, ist die Qualcomm Technologies International GmbH Teil des Compliance-Systems des Qualcomm-Konzerns, der wiederum die Funktion des Chief Compliance Officer eingerichtet und ein Whistleblower-Meldesystem geschaffen hat. Über substanzielle Vorkommnisse werden Geschäftsführung, Aufsichtsrat und Gesellschafter zeitnah informiert.

Die Sarbanes-Oxley-Regularien (SOX) gelten auch für die Qualcomm Technologies International GmbH; somit ist unsere Gesellschaft in das System der SOX-Kontrollen sowie in den Prüfungsumfang der Internen Revision des Konzerns einbezogen.

Als Teil der Qualcomm-Gruppe ist die Gesellschaft einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Diese Risiken zu begrenzen und gleichzeitig die sich bietenden Geschäftschancen wahrzunehmen, ist die dringendste Aufgabe des konzernweiten Risikomanagements, in das die Gesellschaft eingebunden ist. Innerhalb des Risikomanagements werden kontinuierlich Vorkehrungen getroffen, um unangemessene Risiken möglichst zu vermeiden.

Durch die nachfolgend aufgeführten Risiken könnten die Geschäftstätigkeit, die Kapitalausstattung und die Ergebnisse der Gesellschaft beeinträchtigt werden. Zusätzliche Risiken, die zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt sind oder derzeit für immateriell gehalten werden, könnten die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ebenfalls beeinflussen.

Soweit sich die dargestellten Risikofaktoren zu Gunsten der Gesellschaft entwickeln, können sie in gleichem Umfang allerdings auch Chancen im Rahmen der zukünftigen Entwicklung der Qualcomm Technologies International GmbH darstellen.

Durch die Bildung einer absteigenden Rangordnung werden die Risiken und Chancen der Gesellschaft entsprechend ihrer relativen Bedeutung dargestellt. Die Bedeutung ermittelt sich aus der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkung auf die Erreichung der Prognosen bzw. der angestrebten Ziele. Die Geschäftsführung hat die nachfolgenden wesentlichen Risiken und Chancen für den Prognosezeitraum von zwölf Monaten nach dem Bilanzstichtag identifiziert. Gegenüber dem Vorjahr ergänzte bzw. nicht mehr enthaltene Risiken und Chancen wurden an die Einschätzung innerhalb des Konzerns angeglichen.

Die Aufnahme der politischen und gesamtwirtschaftlichen Risiken stellt keine bloße Reaktion auf externe Ereignisse dar, sondern ist Ausdruck eines vorausschauenden und integrierten Risikomanagements. Gerade vor dem Hintergrund gesteigerter Volatilität und Unsicherheit im gesamtwirtschaftlichen und politischen Umfeld ergibt sich die Notwendigkeit zur Ausweitung der Risikoberichterstattung im Lagebericht. Daher wurden die bisherigen Risiken Inflation, Preis sowie der Ukraine-Russland-Krieg hierunter subsumiert und nunmehr nicht mehr separat dargestellt.

Politische Risiken

Die aktuellen Spannungen könnten, wie im April 2025, weiter eskalieren und sich verstärkt auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken. Nachdem die US-amerikanische Regierung den Handel im Halbleiterbereich zwischen amerikanischen und chinesischen Gesellschaften seit dem Jahr 2018 zunehmend mit Zöllen belegt bzw. eingeschränkt hat, besteht das Risiko einer Verschärfung der Maßnahmen durch die USA, von Vergeltungsmaßnahmen der chinesischen Regierung, die ihrerseits Einfuhrbeschränkungen für US-Gesellschaften erlassen könnte, oder aber verstärktem Druck auf die Europäische Union, sich den US-Maßnahmen anzuschließen.

Diese Handelsstreitigkeiten können sich entsprechend negativ auf die Gesellschaft auswirken, soweit sie selbst oder über ihre US-amerikanische Konzernmutter von Aus- oder Einfuhrbeschränkungen betroffen ist oder die Nachfrage aus China zurückgeht.

Auch im Hinblick auf andere politische Spannungen wie bspw. dem Konflikt zwischen Russland und der Ukraine ist es nicht ausgeschlossen, dass diese weiter eskalieren und letztendlich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinträchtigen. Gleiches gilt für mögliche politische Spannungen im Verhältnis von China und Taiwan und deren Auswirkungen auf die weltweiten Warenströme.

Die Gesellschaft überwacht in Zusammenarbeit mit dem Konzern aktuelle politische Entwicklungen um, sofern notwendig, entsprechend reagieren zu können.

Zusammenfassend sieht sich die Gesellschaft hohen politischen Risiken ausgesetzt.

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Als in globale Konzernstrukturen eingebundenes Unternehmen ist das Geschäft der Gesellschaft stark von der weltweiten konjunkturellen Entwicklung abhängig. Eine weltweite konjunkturelle Abschwächung, insbesondere in den von der Gesellschaft bedienten Märkten, kann dazu führen, dass die geplanten Umsätze nicht erreicht werden. Darüber hinaus können durch politische und gesellschaftliche Veränderungen weltweit, vor allem in Ländern, in denen die Produkte vermarktet werden, Risiken entstehen.

Das globale Wachstum der Weltwirtschaft wird nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds sowohl in den Jahren 2025 als auch 2026 auf 3,3 % prognostiziert und liegt damit unter dem historischen Durchschnitt (2000 bis 2019) von 3,7 %. Die Prognose für 2025 ist seit dem World Economic Outlook (WEO) vom Oktober 2024 weitgehend unverändert, was vor allem auf eine Aufwärtskorrektur in den Vereinigten Staaten zurückzuführen ist, die die Abwärtskorrekturen in anderen großen Volkswirtschaften ausgleicht. Es wird erwartet, dass die weltweite Gesamtinflation auf 4,2 % im Jahr 2025 und auf 3,5 % im Jahr 2026 zurückgehen wird und sich damit in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften früher wieder dem Zielwert annähert als in den Schwellen- und Entwicklungsländern.

Die mittelfristigen Risiken sind nach unten gerichtet, während die kurzfristigen Aussichten durch divergierende Risiken gekennzeichnet sind. Aufwärtsrisiken könnten das bereits robuste Wachstum in den Vereinigten Staaten kurzfristig beflügeln, während die Risiken in anderen Ländern angesichts der erhöhten politischen Unsicherheit eher negative Wachstumseffekte hatten. Die von der Geldpolitik verursachten Störungen des anhaltenden Deinflationsprozesses könnten den Schwenk hin zu einer Lockerung der Geldpolitik unterbrechen, was sich auf die Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen und die Finanzstabilität auswirken würde. Um diese Risiken zu bewältigen, muss die Politik ihren Fokus darauf legen, Zielkonflikte zwischen Inflation und realer Konjunktur auszugleichen, Puffer wieder aufzubauen und die mittelfristigen Wachstumsaussichten durch verstärkte Strukturreformen sowie strengere multilaterale Regeln und Zusammenarbeit zu verbessern. (IWF, World Economic Outlook Update January 2025)

Die Inflation in Deutschland ist gemessen am nationalen Verbraucherpreisindex (VPI) im Verlauf des Jahres 2023 deutlich zurückgegangen, von 8,7 % gegenüber dem Vorjahresmonat im Januar 2023 auf 4,5 % im September 2023. Dies ist größtenteils auf geringere Preissteigerungen bei den schwankungsanfälligen Gütergruppen Energie und Nahrungsmittel zurückzuführen. Die Kerninflation bleibt mit zuletzt 4,5 % jedoch weiterhin deutlich erhöht. Hier spielen die im Vergleich zu den Warenpreisen verzögerten Preissteigerungen bei Dienstleistungen, die zuletzt stark steigenden Lohnstückkosten und das noch bestehende Aufholpotenzial bei der privaten Nachfrage nach Dienstleistungen eine wesentliche Rolle. Für das Jahr 2023 prognostiziert der Sachverständigenrat eine durchschnittliche Inflationsrate von 6,1 % und für das Jahr 2024 von 2,6 %. (Sachverständigenrat-Jahresgutachten 2024/25)

Das Konjunkturumfeld ist somit aktuell von einer Ambivalenz geprägt, welche die Prognose über die Zukunft des Unternehmens erschwert. Wenn sich mittelfristig die Ertrags- und Finanzlage des Konzerns mit steigenden Kundenprojekten verbessern wird, wird dies zusätzlich positive Effekte auf die Entwicklung am deutschen Standort haben.

Zusammenfassend schätzt die Gesellschaft die relative Bedeutung, d.h. die Kombination aus Eintrittswahrscheinlichkeit und möglichen Auswirkungen, der gesamtwirtschaftlichen Risiken, als mittel ein.

Risiken durch Wettbewerb

Unsere Branche unterliegt einem intensiven Wettbewerb in einem Umfeld des raschen technologischen Wandels. Unser Erfolg hängt zum Teil von unserer Fähigkeit ab, uns an diesen Wandel anzupassen und effektiv zu konkurrieren, was zu einer geringeren Nachfrage nach unseren Produkten und Technologien oder zu sinkenden durchschnittlichen Verkaufspreisen für unsere Produkte oder die unserer Kunden oder Lizenznehmer führen.

Der Wettbewerb kann sich verschärfen, wenn unsere derzeitigen Konkurrenten ihr Produktangebot erweitern, ihre Produkte verbessern oder die Preise ihrer Produkte im Rahmen einer Strategie zur Aufrechterhaltung bestehender Geschäfte und Kunden oder zur Gewinnung neuer Geschäfte und Kunden senken, wenn sich neue Möglichkeiten entwickeln und wenn neue Wettbewerber in die Branche eintreten.

Es ist zu erwarten, dass zusätzliche Wettbewerber aufgrund von Wachstumschancen in den Branchen, dem Trend zur globalen Expansion durch ausländische und inländische Wettbewerber sowie technologischen und politischen Veränderungen Produkte einführen werden.

Der Markt für Mitarbeiter in unserer Branche ist äußerst wettbewerbsintensiv, und Konkurrenten um Talente, insbesondere im technischen Bereich, versuchen zunehmend, unsere Mitarbeiter oder Bewerber einzustellen, und waren dabei in unterschiedlichem Maße erfolgreich. Darüber hinaus hat die Verfügbarkeit von Remote-Arbeitsplätzen den Kreis der Unternehmen, die um unsere Mitarbeiter und Bewerber konkurrieren können, erweitert.

Unter Berücksichtigung der aufgeführten Faktoren und der entsprechenden Aufmerksamkeit des Managements im Hinblick auf diese Risiken sowie entsprechender Überwachung schätzen wir das Wettbewerbsrisiko des Unternehmens als gering ein.

IT-Risiko

Das Geschäft und die Geschäftstätigkeit des Unternehmens können im Falle von Sicherheitsverletzungen oder anderen Veruntreuungen unseres geistigen Eigentums oder vertraulicher Informationen leiden.

Versuche anderer, unbefugten Zugriff auf die Informationstechnologiesysteme des Unternehmens zu erhalten, werden immer ausgefeilter. Diese Versuche, die mit industrieller oder anderer Spionage zusammenhängen könnten, umfassen unter anderem das verdeckte Einführen von Malware in Computer und Netzwerke und das Identifizieren autorisierter Benutzer. Das Unternehmen versucht, alle Sicherheitsvorfälle zu erkennen und zu untersuchen und deren Wiederholung zu verhindern. In einigen Fällen ist es jedoch möglicherweise nicht über einen Vorfall oder dessen Ausmaß und Auswirkungen informiert. Der Diebstahl, die unbefugte Verwendung oder Veröffentlichung des geistigen Eigentums oder der vertraulichen Geschäftsinformationen des Unternehmens kann seine Wettbewerbsposition beeinträchtigen, den Wert seiner Investitionen in Forschung und Entwicklung und andere strategische Initiativen verringern und der sein Geschäft auf andere Weise beeinträchtigen. In dem Maße, in dem eine Sicherheitsverletzung zu einer unangemessenen Offenlegung von vertraulichen Informationen seiner Kunden führen würde, könnte das Unternehmen in Haftung genommen werden.

Das Unternehmen geht davon aus, weiterhin Ressourcen für die Sicherheit seiner Informationstechnologiesysteme bereitzustellen und gegebenenfalls externen Rat einzuholen, sofern notwendig. Unter Berücksichtigung der aufgeführten Faktoren schätzen wir das Risiko als gering ein.

Technologie- und Qualitätsrisiken

Die Branche unterliegt einem raschen technologischen Wandel, sich weiterentwickelnden Industriestandards und häufigen Produkteinführungen. Die Unternehmensgruppe muss umfangreiche Forschungs-, Entwicklungs- und andere Investitionen wie Akquisitionen in neue Produkte, Dienstleistungen und Technologien tätigen, um erfolgreich im Wettbewerb zu bestehen.

Unser Wachstum hängt zum Teil von unserer Fähigkeit ab, unsere Technologien und Produkte auf neue und erweiterte Produktbereiche sowie Branchen und Anwendungen auszuweiten. Unser Wachstum hängt auch wesentlich von unserer Fähigkeit ab, neue und existierende Technologien zu entwickeln und patentieren zu lassen, sowie Produkte zu entwickeln und zu vermarkten.

Durch den Einsatz professioneller Methoden und Werkzeuge sowohl zur Vermeidung als auch zur Bewältigung von Schwierigkeiten in Projekten wird erfolgreich Risiken vorgebeugt. Hierzu gehört auch ein steigender Anteil von frühzeitigen Simulationen in der Produktentwicklung („Virtual Engineering“).

Darüber hinaus haben politische Maßnahmen, einschließlich Handels- und/oder nationaler Sicherheitschutzrichtlinien oder andere Maßnahmen von Regierungen, insbesondere der US-amerikanischen und chinesischen Regierungen, in der Vergangenheit, derzeit und möglicherweise auch in Zukunft, uns daran gehindert oder könnten uns daran hindern, Geschäfte mit bestimmten unserer Kunden abzuwickeln, diese Kunden daran hindern oder entmutigen, Geschäfte mit uns abzuwickeln, oder es teurer machen, dies zu tun, was ebenfalls die Einnahmen, die wir von diesen Kunden erzielen, erheblich reduzieren könnte.

Es werden ständig neue Innovationen und Projekte eingeführt und beobachtet, um verstecktes Potenzial der nächsten Generation aufzudecken. Diese Projekte sind darauf ausgerichtet, neue Konzepte und Verbesserungen zur Entwicklung der vorhandenen Technologien der nächsten Generation zu liefern. Im Ergebnis schätzen wir die Technologie- und Qualitätsrisiken des Unternehmens als gering ein.

Personalrisiken

Der Erfolg des Unternehmens hängt von dem Wissen und der Erfahrung sowie der Motivation, dem Leistungswillen und dem Einsatz seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab. Die Umsetzung unserer Geschäftsstrategie erfordert spezialisierte Ingenieure und andere Talente, da unsere Umsätze in hohem Maße von technologischen und Produktinnovationen abhängig sind. Um unser Geschäft auf bestimmte neue und erweiterte Produktbereiche, Branchen und Anwendungen jenseits von Mobiltelefonen auszudehnen, müssen wir außerdem Ingenieure und anderes technisches Personal mit speziellen Fähigkeiten in diesen Bereichen gewinnen, halten und motivieren, und diese Fähigkeiten sind bei unseren Wettbewerbern ebenso sehr gefragt.

Qualifizierte und hochmotivierte Spezialisten und langjährige Führungskräfte bilden eine wichtige Basis für die Entwicklung und Produktion von qualitativ hochwertigen und innovativen Produktlösungen. Der Markt für Mitarbeiter in unserer Branche ist äußerst wettbewerbsfähig, und Wettbewerber um Talente, insbesondere Ingenieurtalente, versuchen zunehmend, unsere Mitarbeiter oder Bewerber einzustellen, und waren dabei in unterschiedlichem Maße erfolgreich. Es könnte schwierig sein, auf regionaler Ebene hochqualifiziertes Personal anzuwerben. Wenn wir aufgrund eines der oben beschriebenen Faktoren oder aus anderen Gründen nicht in der Lage sind, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen oder zu halten oder die Mitarbeiterproduktivität nicht aufrechtzuerhalten, könnte dies negative Auswirkungen auf unser Geschäft haben.

Unter Berücksichtigung der aufgeführten Faktoren und dessen, dass sich das Management dieser Risken bewusst ist und diese entsprechend überwacht, schätzen wir das Personalrisiko des Unternehmens als gering ein.

Rechtliche Risiken

Rechtliche Risiken können sich für das Unternehmen vor allem in den Bereichen Beschaffung und Personal ergeben.

Zudem kann für das Unternehmen ein indirekter Einfluss der Risiken der obersten Unternehmen - wie Gerichtsverfahren - potentielle negative Auswirkungen auf die Kosten und andere Verwendungen einschließlich Forschung und Entwicklung haben und damit die Konkurrenzfähigkeit unserer Produkte in die nächsten Generationstechnologien zu investieren erheblich beeinträchtigen würde.

Die Gesellschaft überwacht in Zusammenarbeit mit der Rechtsabteilung im Konzern und ggf. externen Rechtsanwälten die rechtlichen Risiken um, sofern notwendig, entsprechend reagieren zu können.

Das Unternehmen selbst sieht sich derzeit keinen wesentlichen Rechtsstreitigkeiten ausgesetzt und stuft dieses Risiko daher als gering ein.

Steuerliche Risiken

Die mangelhafte Erfüllung von steuerlichen Verpflichtungen kann global zu finanziellen Risiken führen. Die Steuerabteilung des Konzerns hat deswegen Richtlinien und Arbeitsprozesse geschaffen, die eine rechtzeitige und korrekte Erfüllung steuerlicher Pflichten gewährleisten sollen. Die Qualcomm Technologies International GmbH wird in allen steuerlichen Belangen von externen Steuerberatern unterstützt.

Insgesamt sind die steuerlichen Risiken für das Unternehmen gering.

Liquiditätsrisiko

Liquiditätsrisiken stellen das Risiko dar, den eigenen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen zu können. Durch die Einbindung in das konzernweite Cash-Pooling und die ausreichende Liquiditätsversorgung des Konzerns sehen wir die Liquiditätsrisiken als gering an.

Währungsrisiko

Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens bringt eine Vielzahl von Zahlungsströmen in unterschiedlichen Währungen mit sich, wobei der Euro und der US-Dollar für das Unternehmen derzeit die größte Bedeutung haben. Daher kann die Fluktuation von Währungskursen einen Einfluss auf die Ertragslage des Unternehmens haben.

Auf Ebene der Gesellschaft erfolgt keine Absicherung von Fremdwährungsrisiken, da entsprechende Sicherungen auf Ebene des indirekten Mehrheitsanteilseigners der Gesellschaft, der Qualcomm Technologies Inc., San Diego/USA, erfolgen.

Im Allgemeinen werden Währungsänderungsrisiken als gering eingeschätzt.

Zusammenfassende Darstellung der Risiken

Zu den größten Herausforderungen für das Risikomanagement der Qualcomm Technologies International GmbH zählen Risiken, die durch die Konjunktur und das wirtschaftliche Umfeld bedingt werden. Das oberste Mutterunternehmen geht davon aus, dass es trotz der weltweit unsicheren Wirtschaftslage gut aufgestellt ist. Aufgrund der weltweiten Umstellung auf die nächste Generation 5G-fähiger Geräte und Mobilfunktechnologien besteht weiterhin eine starke Nachfrage nach Produkten des Unternehmens.

Aktuell hat das Unternehmen keine Risiken identifiziert, die entweder einzeln oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Das Unternehmen ist überzeugt, dass sich die Herausforderungen, die sich aus den oben genannten Risiken ergeben, meistern lassen.

Chancenbericht

Das oberste Mutterunternehmen Qualcomm Incorporated investiert in Forschungs- und Entwicklungsprogramme und in Technologien der nächsten Generation, um weiterhin sein Portfolio an Produkten und geistigem Eigentum zu erweitern und neue Märkte für zukünftiges Wachstum zu eröffnen.

Neben den allgemein gültigen Chancen unternehmerischer Tätigkeit ergeben sich für die Gesellschaft weiterhin Chancen aus den anhaltenden Megatrends Mobilfunk, Vernetzung, Energieeffizienz, Miniaturisierung, die sich auf ihre Kunden auswirken. Durch die Zugehörigkeit zum Qualcomm-Konzern kann die Gesellschaft sowohl auf die im Mobilfunkmarkt rasant wachsenden Anforderungen und Risiken sowie die dort fortschreitende Integration in Systemlösungen und die damit einhergehende Konsolidierung im Wettbewerbsumfeld reagieren als auch ihre Chancen optimieren, technologische Herausforderungen der Zukunft frühzeitig zu meistern und zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.

Die Kombination von IoT-Geräten mit Vernetzungsfähigkeit, Rechenleistung, geräteinterner künstlicher Intelligenz und Cloud-Anwendungen sowie energieoptimierter und präziser Standortverfolgung ermöglichen Echtzeitdaten und -erkenntnisse für Unternehmen in Branchen wie Einzelhandel, Transport, Logistik und Lieferdiensten sowie Versorgungsunternehmen. Diese können so neue Kenntnisse über ihre Produkte, Leistungen oder Produktions- und Logistikprozesse bereitstellen und unterstützen damit, die Effizienz zu verbessern und letztendlich die Arbeitsprozesse zu verändern.

Daneben gibt es auf Seite der zukunftsträchtigen Anwendungsfelder eine Vielzahl von Trendtechnologien, die unter anderem in Smartphones und mobilen Datendiensten Anwendung finden.

Diese Chance können sich positiv auf das Geschäftsvolumen auswirken.

Zusammenfassend schätzt die Gesellschaft die Chancen als mittel ein.

4. Ausblick

Dieser Lagebericht enthält Angaben und Prognosen, wie die gesetzlichen Vertreter die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft einschätzen. In diesem Bericht wird davon ausgegangen, dass diese Einschätzungen realistisch sind. Es ist jedoch möglich, dass zugrunde gelegte Annahmen nicht eintreten, die oben genannten Risiken die Ereignisse beeinflussen oder Unsicherheiten auftreten können, und damit zu wesentlichen Abweichungen von den erwarteten Umständen führen.

Die Gesellschaft erwartet im Geschäftsjahr 2024/2025 keine deutliche Veränderung des Umfangs ihrer betrieblichen Tätigkeit.

Da die Umsatzerlöse aus den Kostenaufschlagsvereinbarungen erzielt werden und sich die Kostenstruktur im kommenden Geschäftsjahr nicht wesentlich ändern wird, geht das Unternehmen von gleichbleibenden finanziellen Leistungsindikatoren aus.

Für das Geschäftsjahr 2024/2025 werden Umsatzerlöse sowie sonstige betriebliche Erträge zwischen T€ 16.000 - 18.000 sowie direkte und indirekte Kosten (ohne Berücksichtigung des Finanzergebnisses) zwischen T€ 14.000 - 16.000 erwartet. Des Weiteren wird ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in einer Bandbreite von T€ 1.000 - 2.000 erwartet.

 

Ingolstadt, 11. Juli 2025

Qualcomm Technologies International GmbH

Die Geschäftsführung

Kathryn Elizabeth Turner

Bilanz zum 30. September 2024

AKTIVA

30.09.2024
T€
30.09.2023
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 43 30
43 30
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 1.436 1.387
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.763 1.580
3.199 2.967
3.242 2.997
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.636 9.576
2. Sonstige Vermögensgegenstände 443 136
10.079 9.712
C. Rechnungsabgrenzungsposten 17 8
13.338 12.717

PASSIVA

30.09.2024
T€
30.09.2023
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25 25
II. Kapitalrücklage 32.467 32.467
III. Verlustvortrag -25.850 -26.603
IV. Jahresüberschuss 1.631 754
8.272 6.642
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 268 263
2. Steuerrückstellungen 961 1.183
3. Sonstige Rückstellungen 2.659 4.051
3.888 5.497
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 225 8
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 213 232
3. Sonstige Verbindlichkeiten 739 338
1.177 578
13.338 12.717

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024

01.10.2023 bis 30.09.2024
T€
01.10.2022 bis 30.09.2023
T€
1. Umsatzerlöse 16.413 19.578
2. Sonstige betriebliche Erträge 9 108
Gesamtleistung 16.422 19.686
3. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -9.562 -9.420
b. soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.921 -2.048
-11.483 -11.468
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -550 -397
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.932 -5.949
Betriebsergebnis 1.457 1.872
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 203 117
Ergebnis vor Steuern 1.660 1.989
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -29 -1.235
9. Ergebnis nach Steuern 1.631 754
10. Jahresüberschuss 1.631 754

Inhaltsverzeichnis

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024

1. Allgemeine Hinweise

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

3. Erläuterungen zum Jahresabschluss

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

5. Sonstige Angaben

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024

1. Allgemeine Hinweise

Die Qualcomm Technologies International GmbH hat ihren Sitz in Ingolstadt und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ingolstadt unter der Nummer HRB 2826 eingetragen.

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 30. September 2024 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach § 288 HGB werden in Anspruch genommen.

Alle Wertangaben erfolgen in Tausend Euro („T€“), soweit nicht anders angegeben. Bei der Darstellung der Beträge und Prozentangaben können aufgrund kaufmännischer Rundung Differenzen innerhalb einzelner tabellarischer Darstellungen auftreten. Dies betrifft auch die dargestellten Summen und Zwischensummen des Jahresabschlusses.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden in der Gewinn- und Verlustrechnung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss der Qualcomm Inc., San Diego, Kalifornien, USA einbezogenen deutschen Gesellschaften, neben den nach § 275 HGB geforderten Zwischensummen einheitlich folgende weitere ausgewiesen:

Summe aus „Umsatzerlöse“ sowie „sonstige betriebliche Erträge“ bezeichnet als „Gesamtleistung“

Betriebsergebnis

Ergebnis vor Steuern

Der Ausweis der zuvor genannten drei Zwischensummen in der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt im Geschäftsjahr erstmalig. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die betriebliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die voraussichtliche Abschreibungsdauer immaterieller Vermögensgegenstände beträgt zwischen drei und zehn Jahren. Sofern erforderlich, wird eine Wertminderung der immateriellen Vermögensgegenstände durch außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgebildet.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren beizulegenden Wert erforderlich ist.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Vermögensgegenstände mit einem Wert von bis zu € 800,00 werden im Jahr des Zugangs direkt als Aufwand erfasst. Vermögensgegenstände ab € 800,00 werden aktiviert und über die Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert, vermindert um notwendige Wertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Abschreibungen auf Kreditrisiken werden in ausreichendem Umfang vorgenommen.

Rechnungsabgrenzungsposten werden in der Höhe ausgewiesen, soweit sie Ausgaben vor dem Abschlussstichtag und in Folgeperioden Aufwand darstellen.

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist mit dem Nennwert und unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorschriften ausgewiesen.

Die Kapitalrücklage wurde gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB gebildet.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischem Verfahren unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 10 Jahren von 1,87 % (Vorjahr: 1,81 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Darüber hinaus wurde ein Rententrend angenommen, welcher zusammen mit der Anpassung der jeweiligen Versicherungsgesellschaft 1,0 % (Vorjahr: 1,0 %) ergibt. Erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden für das Gutachten nicht berücksichtigt.

Die Gesellschaft wendet das Wahlrecht nach Art. 28 EGHGB an, die Unterdeckung dieser mittelbaren Pensionsverpflichtung zu passivieren. Als Bewertungsmethode wurde die Projected Unit Credit Method (PUCM) gewählt, im Rahmen derer, die bis zum Bewertungsstichtag erdienten Ansprüche ermittelt und deren Barwert unter der Zugrundelegung der anerkannten Regelungen der Versicherungsmathematik berechnet wurden.

Die Steuer- und die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ausreichend Rechnung tragen. Die Rückstellungen sind zum Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, unter Einbeziehung von Preis- und Kostensteigerungen bewertet, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.

Fremdwährungsbewertung

Forderungen oder Verbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB im Zeitpunkt des Zugangs mit dem jeweils gültigen Geld- oder Briefkurs der Fremdwährung umgerechnet. Die Umrechnung von auf fremde Währung lautenden Forderungen und Verbindlichkeiten erfolgt bei Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr nach dem Imparitätsprinzip.

Damit werden unrealisierte Kursverluste bei Forderungen und Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr, die sich bei der Umrechnung mit dem Stichtagskurs ergeben, erfolgswirksam erfasst. Sich ergebende unrealisierte Kursgewinne dürfen jedoch nicht erfolgswirksam erfasst werden.

Unrealisierte Kursgewinne und unrealisierte Kursverluste bei Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, die sich bei der Umrechnung mit dem Devisenkassamittelkurs am Stichtag ergeben, werden dagegen stets erfolgswirksam erfasst.

Latente Steuern

Passive latente Steuern werden angesetzt, wenn davon auszugehen ist, dass sich aus der Summe der Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Bilanzansätzen für Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten in künftigen Geschäftsjahren eine Steuerbelastung ergibt. Aktive latente Steuerforderungen können angesetzt werden, wenn aus der Umkehr der Differenzen insgesamt eine Steuerentlastung in künftigen Jahren erwartet wird. Passive und aktive latente Steuern werden grundsätzlich verrechnet dargestellt. Dabei werden Verlustvorträge insoweit berücksichtigt, als eine Verrechnung mit steuerpflichtigem Einkommen innerhalb der nächsten fünf Jahre erwartet wird.

Die Bewertung von latenten Steuern erfolgt auf der Grundlage des geltenden Körperschaftsteuersatzes sowie entsprechend den gewerbesteuerlichen Hebesätzen der Qualcomm Technologies International GmbH. Unter Berücksichtigung von Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer ergibt sich ein Steuersatz von 30,049 %.

Temporäre Differenzen i.S.v. § 274 HGB ergeben sich nicht.

Aktive latente Steuern werden mit passiven latenten Steuern saldiert. Das Unternehmen setzt den Überhang an aktiven latenten Steuern aus dem Geschäftsjahr 2023/2024 unter Berücksichtigung des Wahlrechts gem. § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB nicht an.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsatzerlöse werden nach der Cost-Plus-Vereinbarung ("Technical Services Agreement") mit der Qualcomm Technologies International Ltd., Cambridge, UK und der CSR Imaging US LP, Burlington, MA, USA vereinnahmt. Der Umsatz wird monatlich in Bezug auf die im jeweiligen Monat tatsächlich angefallenen Aufwendungen berechnet, gebucht und in Rechnung gestellt.

3. Erläuterungen zum Jahresabschluss

Anlagevermögen

Das Anlagevermögen der Qualcomm Technologies International GmbH entwickelte sich im Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024 wie folgt:

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.10.2023
T€
Zugänge
T€
Umbuchungen
T€
Abgänge
T€
30.09.2024
T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 112 47 - - 159
112 47 - - 159
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.424 72 - - 1.496
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.206 676 - - 3.882
4.630 748 - - 5.378
4.742 795 - - 5.537
Kumulierte Abschreibungen
01.10.2023
T€
Zugänge
T€
Umbuchungen
T€
Abgänge
T€
30.09.2024
T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -82 -34 - - -116
-82 -34 - - -116
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken -37 -23 - - -60
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -1.626 -493 - - -2.119
-1.663 -516 - - -2.179
-1.745 -550 - - -2.295
Restbuchwert
30.09.2024
T€
30.09.2023
T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 43 30
43 30
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.476 1.387
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.724 1.580
3.200 2.967
3.242 2.997

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Gegen die Gesellschafterin bestehen keine Forderungen.

30.09.2024
davon bis 1 Jahr
T€
davon zwischen 1 und 5 Jahren
T€
davon über 5 Jahre
T€
Gesamt
T€
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.636 - - 9.336
sonstige Vermögensgegenstände 443 - - 443
10.079 - - 10.079
30.09.2023
davon bis 1 Jahr
T€
davon zwischen 1 und 5 Jahren
T€
davon über 5 Jahre
T€
Gesamt
T€
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.576 - - 9.576
sonstige Vermögensgegenstände 111 25 136
-
9.687 25 - 9.712

Gezeichnetes Kapital

Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital der Qualcomm Technologies International GmbH in Höhe von T€ 25 ist in voller Höhe eingezahlt.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beträgt unverändert zum Vorjahr T€ 32.467.

Verlustvortrag

Der Verlustvortrag enthält kumulierte Vorjahresergebnisse.

30.09.2024
T€
30.09.2023
T€
Verlustvortrag aus dem Vorjahr -25.850 -26.603
Vorjahresergebnis 762 754
-25.088 -25.849

Rückstellungen

Für die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ergibt sich zum 30.September 2024 gemäß versicherungsmathematischem Gutachten insgesamt ein Erfüllungsbetrag in Höhe von T€ 268 (Vorjahr T€ 263). Die Gesellschaft unterhält eine Unterstützungskasse, welche eine garantierte Rentenanpassung von 1 % p.a. beinhaltet. Gemäß dem Gutachten zur Bewertung von mittelbaren Pensionsverpflichtungen beläuft sich die zum Stichtag bestehende Unterdeckung auf T€ 268 (Vorjahr T€ 263). In Ausübung des Wahlrechts nach Art. 28 EGHGB ist dieser Betrag in den Pensionsrückstellungen passiviert.

Der Unterschiedsbetrag, der sich nach § 253 Abs. 6 HGB unter Anwendungen eines sieben Jahresdurchschnittzinssatzes ergeben hätte, beträgt T€ 14 (Vorjahr T€ 10) und unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Die Steuerrückstellungen werden für noch nicht veranlagte Steuern in Höhe von T€ 961 (Vorjahr T€ 1.183) gebildet und betragen mit T€ 493 Gewerbesteuer und T€ 468 Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag für das Vorjahr. Im laufenden Jahr gibt es keine Steuerrückstellung.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für die nachfolgend dargestellten ungewissen Sachverhalte gebildet:

Sonstige Rückstellungen 30.09.2024
T€
30.09.2023
T€
Rückstellungen für Bonus 1.820 1.312
Ausstehende Eingangsrechnungen 381 417
Rückstellung für Urlaubs- und Gleitzeitguthaben 236 310
Rückstellungen Abschluss und Prüfung 114 163
Rückstellungen Sales Incentive Program 61 39
Abfindungszahlungen 43 1.780
Sonstige 4 30
2 . 659 4 . 051

Die Rückstellung für Abfindungszahlungen an ausscheidende Arbeiternehmer wurde im Rahmen der Kostenreduzierungsmaßnahmen gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

30.09.2024
davon bis 1 Jahr
T€
davon zwischen 1 und 5 Jahren
T€
Gesamt
T€
Verbindlichkeiten aus Lieferungen- und Leistungen 225 - 225
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 213 - 213
438 - 438
Sonstige Verbindlichkeiten
davon aus Steuern 738 - 738
Sonstige - - -
738 - 738
1.177 - 1.177
30.09.2023
davon bis 1 Jahr
T€
davon zwischen 1 und 5 Jahren
T€
Gesamt
T€
Verbindlichkeiten aus Lieferungen- und Leistungen 8 - 8
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 232 - 232
240 - 240
Sonstige Verbindlichkeiten
davon aus Steuern 332 - 332
Sonstige 6 - 6
338 - 338
578 - 578

Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit bestehen, wie im Vorjahr, nicht. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren existieren wie auch im Vorjahr nicht.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 16.413 (Vorjahr T€ 19.578) sind ausschließlich in Verbindung mit Cost-Plus-Verträgen erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 9 (Vorjahr T€ 108) bestehen vollständig aus Erträgen aus der Währungsumrechnung.

Die periodenfremden Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (Vorjahr T€ 55) sowie einer Umsatzsteuererstattung (Vorjahr T€ 13) bestehen in dem laufenden Geschäftsjahr nicht.

Personalaufwand

Der Personalaufwand beträgt im laufenden Jahr T€ 11.483 (Vorjahr T€ 11.468). In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Alterversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Alterversorgung in Höhe von T€ 419 (Vorjahr T€ 143) enthalten.

Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

Es sind Abschreibungen in Höhe von T€ 550 (Vorjahr T€ 397) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen der Qualcomm Technologies International GmbH lassen sich wie folgt unterteilen:

Sonstige betriebliche Aufwendungen 2023/2024
T€
2022/2023
T€
Personalbezogene Aufwendungen -1.570 -4.174
Mietaufwand und -nebenkosten -442 -331
Forschung und Entwicklung -289 -442
Wartung -212 -252
Externe Dienstleistungen -128 -217
Reisekosten -151 -206
Versand und Lieferung -57 -40
Währungsumrechnung -47 -16
Verbrauchsmaterialien und Dienstleistungen -22 -22
Nicht aktivierte Computerausrüstung -15 -249
- 2.932 - 5.949

Zinsen und ähnliche Erträge

Der Zinsertrag in Höhe von T€ 203 (Vorjahr T€ 117) entfällt auf verbundene Unternehmen. Aufwendungen für Aufzinsungen von Pensions- und aus längerfristigen Personalrückstellungen liegen, wie im Vorjahr, nur in unwesentlicher Höhe vor.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Aufwendungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen, wie im Vorjahr, Ertragsteueraufwendungen in Höhe von T€ 29 (Vorjahr T€ 1.235). Passive latente Steuern liegen im Geschäftsjahr nicht vor. Aktive latente Steuern werden entsprechend dem Wahlrecht von § 274 Abs.1 Satz 2 HGB nicht aktiviert.

5. Sonstige Angaben

Regelungen zu Mindeststeuergesetz

Die Gesellschaft unterliegt ab dem Geschäftsjahr 2024 den Regelungen des Mindeststeuergesetzes (MinStG), das der Umsetzung der EU-Mindestbesteuerungsrichtlinie (Pillar 2) dient. Zum Bilanzstichtag war das MinStG zwar bereits verkündet, jedoch noch nicht in Kraft getreten.

Die Gesellschaft erwartet jedoch, dass sich durch die Einführung des MinStG keine wesentlichen Änderungen im effektiven Steueraufwand ergeben werden, da die durchschnittliche Besteuerung der Gesellschaft bereits oberhalb der Mindestgrenze von 15 % liegt.

Die Gesellschaft beobachtet die regulatorischen Entwicklungen fortlaufend und wird die Auswirkungen im Rahmen der weiteren Jahresabschlusserstellung konkretisieren.

Anzahl der Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024 waren die nachfolgend dargestellte durchschnittliche Anzahl von Mitarbeitern in den einzelnen Funktionsbereichen beschäftigt:

Personalstruktur in Vollzeitäquivalenten 2023/2024 Jahresdurchschnitt 2022/2023 Jahresdurchschnitt
Produktion 75 79
Administration 9 10
84 89

Organe der Gesellschaft und deren Vergütung

Mitglieder der Geschäftsführung

Kathryn Elizabeth Turner Director Finance
Daniel Donald Vrechek (bis 30. November 2023) Vice President, Legal Counsel

Vergütung der Geschäftsführung

Die Geschäftsführer erhalten für ihre Tätigkeit keine Bezüge von der Gesellschaft.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Leasing

Aus Miet- und Leasingverträgen erwachsen der Gesellschaft in den kommenden Jahren folgende Nettozahlungsverpflichtungen:

davon bis 1 Jahr
T€
davon zwischen 2 und 5 Jahren
T€
davon über 5 Jahre
T€
Gesamt
T€
Mietverträge 191 147 - 338
Leasingverpflichtungen - - - -
191 147 - 338

Es bestehen keine Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften, Wechseln und Scheckbürgschaften, Gewährleistungsverträgen, Bestellung von Grundschulden, Pfandrechten sowie sonstigen Sicherheiten.

Es bestanden keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Angabepflichtige Transaktionen mit nahestehenden Personen lagen nicht vor.

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine für die Bilanzierung wesentlichen Ereignisse ergeben, die nicht berücksichtigt wurden.

Offenlegung

Der Jahresabschluss und Lagebericht der Qualcomm Technologies International GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024 wird beim Betreiber des elektronischen Unternehmensregisters eingereicht und ist über dessen Internetseite zugänglich.

Honorare des Abschlussprüfers

Die Jahresabschlüsse für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024 und das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023 wurden durch die die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, Zweigniederlassung München, geprüft. Für diese Dienstleistungen wurden folgende Aufwendungen erfasst:

Abschlussprüferhonorare 2023/2024
T€
2022/2023
T€
Abschlussprüfungsleistungen 57 56
57 56

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Qualcomm, Inc., San Diego, USA, einbezogen. Dieser Konzernabschluss stellt sowohl den kleinsten als auch den größten Konsolidierungskreis dar, deren Bestandteil die Gesellschaft ist. Die Konzernabschlüsse der Qualcomm, Inc. sind bei dieser sowie über die Internetpräsenz der US-amerikanischen Börsenaufsicht (www.sec.gov) erhältlich.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.631 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Ingolstadt, 11. Juli 2025

Qualcomm Technologies International GmbH

Die Geschäftsführung

Kathryn Elizabeth Turner

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Qualcomm Technologies International GmbH, Ingolstadt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Qualcomm Technologies International GmbH, Ingolstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Qualcomm Technologies International GmbH für das Geschäftsjahr vom Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 11. Juli 2025

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Sebastian Stroner, Wirtschaftsprüfer

Lena Metzger, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 30.09.2024 wurde am 22.08.2025 festgestellt.

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