EMH Invest II GmbH & Co. KG
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Eißmann seit 9.9.2025 | Prokura |
Dirk Peter Kramer seit 28.6.2021 | Prokura |
Sebastian Kuss seit 29.9.2014 | Geschäftsführer |
Maximilian Kuss seit 29.9.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 75.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EMH Partners GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023EMH Partners GmbH, MünchenI. Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäftstätigkeit Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft besteht aus dem Halten und Verwalten von eigenem Vermögen sowie der Erbringung von Beratungsleistungen für Alternative Investment Funds (nachfolgend "AIFs"). Die Gesellschaft erbrachte im Geschäftsjahr 2023 Beratungsleistungen für zwei AIFs, die in mittelständische Unternehmen, vorwiegend in der DACH-Region (Deutschland, Österreich und der Schweiz), investieren. Der Geschäftszweck der beratenen AIFs ist der Aufbau, das Halten, die Verwaltung und die anschließende Veräußerung eines Portfolios von Kapitalbeteiligungen im eigenen Namen und auf eigene Rechnung. Im Rahmen ihrer Beratungsleistungen identifiziert und prüft die Gesellschaft u.a. Beteiligungsmöglichkeiten und gibt Investmentempfehlungen an die AIFs. Zum 31. Dezember 2023 hat die Gesellschaft die EMH Digital Growth Fund GmbH & Co. KG, München, Deutschland (EMH I), und die EMH Growth Fund II SCSp, Munsbach, Luxemburg (EMH II), beraten. EMH I ist eine interne Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB). Sie ist zugleich das Investmentvermögen in der Form eines geschlossenen Spezial-Alternativen Investmentfonds (Spezial-AIF) und stellt damit eine interne Kapitalverwaltungsgesellschaft im Sinne des § 17 Abs. 2 Nr. 2 KAGB dar. EMH I verfügt über unbedingte Kapitalzusagen in Höhe von EUR 350 Mio. und wird von der Komplementärin EMH GP I GmbH, München, verwaltet. EMH II ist ein alternativer Investmentfonds im Sinne der Richtlinie 2011/61/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 8. Juni 2011 über die Verwalter alternativer Investmentfonds ("AIFM") und des luxemburgischen Gesetzes vom 12. Juli 2013 über AIFM in seiner jeweils gültigen Fassung (das "Gesetz von 2013"). EMH II verfügt über unbedingte Kapitalzusagen in Höhe von EUR 650 Mio. und wird von der Komplementärin EMH GP II S.àr.l., Munsbach, verwaltet. Zum 31. Dezember 2023 beschäftigt die Gesellschaft 30 Mitarbeiter (Vorjahr: 31 Mitarbeiter). 2. Ziele der Gesellschaft Der Zweck der Gesellschaft im Einzelnen ist das Halten und Verwalten von eigenem Vermögen sowie die Beratungsleistungen für AIFs. Dabei berät die Gesellschaft zwei AIFs, die in mittelständische Unternehmen, vorwiegend in der DACH-Region (Deutschland, Österreich und der Schweiz), investieren. Für ihre Beratungsleistungen erhält die Gesellschaft eine Vergütung, die sich auf Grundlage der Kapitalzusagen bzw. des investierten Kapitals der von ihr beratenen AIFs berechnet. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Da die Beteiligungsunternehmen der von der Gesellschaft beratenen AIFs sowohl im nationalen als auch im internationalen Geschäft agieren, ist die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland sowie in Europa und darüber hinaus weltweit für die wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen von Bedeutung. Die weltweite Erholung von der COVID-19-Pandemie und Russlands Invasion der Ukraine blieb im Jahr 2023 langsam und ungleichmäßig. Obwohl es zu Beginn des Jahres Anzeichen wirtschaftlicher Stabilität gab, ist die Erholung immer noch nicht auf dem Niveau vor der Pandemie, insbesondere in den Schwellen- und Entwicklungsländern. Mehrere Faktoren, darunter die langfristigen Auswirkungen der Pandemie und des Konflikts in der Ukraine sowie zyklische Faktoren wie geldpolitische Straffungsmaßnahmen zur Bekämpfung der Inflation, tragen zu einer nur langsamen Erholung bei. In ihrem aktuellen Wirtschaftsausblick prognostiziert die OECD, dass das weltweite Wachstum im Jahr 2024 nur 2,9 % betragen wird und in 2025 auf moderate 3,0 % ansteigt.1 Die Entwicklung in der deutschen Wirtschaft bleibt aufgrund der unveränderten Rahmenbedingungen angespannt. Eine rückläufige Inflation und steigende Löhne werden die Realeinkommen und den privaten Konsum stützen. Hohe Zinsen werden die Wohnbauinvestitionen belasten und die Nachfrage nach Investitionsgüterexporten dämpfen. Die hohen Ersparnisbildung im Unternehmenssektor und der hohe Investitionsbedarf für die Verlagerung von Lieferketten, die Digitalisierung und der Ausbau der erneuerbaren Energien werden jedoch die Nicht-Wohnungsbauinvestitionen beleben. Die Exporte werden sich unter dem Einfluss einer anziehenden globalen Nachfrage langsam erholen.2 Im Jahr 2023 erwies sich der europäische PE-Markt größtenteils als widerstandsfähig. Obwohl das Verkaufsvolumen im Vergleich zu 2022 gesunken ist, stieg die Anzahl der PE-Transaktionen leicht von 7.267 auf 7.590. Darüber hinaus war 2023 ein beinahe rekordverdächtiges Jahr in Bezug auf das eingeworbene Kapital (Fundraising). Insgesamt konnten über 117 Fonds hinweg rund EUR 120 Milliarden an neuem Kapital eingeworben werden. Etwa 54% dieses Kapitals wurden von nur fünf Fonds eingesammelt.3 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr im Wesentlichen Erträge aus der Erbringung von Beratungsleistungen für die von ihr beratenen AIFs erzielt. Die Anzahl der beratenen AIFs ist gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. 3. Ertragslage Die Gesellschaft erzielt einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 3.759 (Vorjahr: TEUR 4.552). Das Ergebnis des Geschäftsjahres ist im Wesentlichen von Erträgen aus Beratungsleistungen und weiterberechneten Kosten in Höhe von TEUR 19.163 (Vorjahr: TEUR 19.541) geprägt. Die Erträge aus Beratungsleistungen sind gegenüber dem Vorjahr von TEUR 17.119 auf TEUR 16.645 leicht gesunken. Gleichzeitig sind die Erträge aus weiterberechneten Kosten aufgrund konstanter Transaktionstätigkeit auf TEUR 2.518 (Vorjahr: TEUR 2.422) fast unverändert geblieben. Diesen Erträgen stehen überwiegend Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 7.540 (Vorjahr: TEUR 8.204) sowie sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 6.233 (Vorjahr: TEUR 5.587) gegenüber. Insgesamt wird die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als stabil und geordnet beurteilt. 1 OECD: Economic Outlook, February 2024 2 OECD: Economic Outlook 2023, November 2023: Ländernotiz Deutschland 3 PitchBook: European PE Breakdown, 2023 Annual 4. Vermögens- und Finanzlage Die nachfolgende zusammengefasste Strukturbilanz gibt die Kapitalstruktur und Vermögenslage wieder, auch im Vergleich mit dem Vorjahr:
Die Sachanlagen in Höhe von TEUR 3.332 (Vorjahr TEUR 2.522) beinhalten überwiegend Betriebs- und Geschäftsausstattungen, Büroeinrichtungen und Mietereinbauten, die planmäßig abgeschrieben werden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen umfassen überwiegend weiterbelastete Aufwendungen. Die Guthaben bei Kreditinstituten beinhalteten ausschließlich Bankguthaben in Höhe von TEUR 699. Die sonstigen Aktiva umfassen im Wesentlichen gewährte Darlehen in Höhe von TEUR 9.670 (Vorjahr: TEUR 9.948), davon TEUR 8.660 (Vorjahr: TEUR 8.405) an Gesellschafter, sowie eine Kaution von TEUR 276 (Vorjahr: TEUR 517). Die Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 1.145 (Vorjahr: TEUR 5.766), Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 1.814 (Vorjahr: TEUR 2.315) sowie Rückstellungen für die Abschlusserstellung und -prüfung in Höhe von TEUR 35 (Vorjahr: TEUR 34). Die Rechnungsabgrenzungsposten umfassten ausschließlich abgegrenzte Beratungsvergütungen. Die Eigenkapitalquote beträgt 45,5% (Vorjahr: 31,3%). Die Liquiditätslage der Gesellschaft war im Geschäftsjahr stets geordnet. Die Gesellschaft ist sämtlichen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachgekommen. Die Vermögens- und Finanzlage wird als stabil eingeschätzt. 5. Finanzielle Leistungsindikatoren Der bedeutsamste finanzielle Leistungsindikator ist das Ergebnis nach Steuern. Das Ergebnis nach Steuern im Geschäftsjahr 2023 betrug TEUR 3.761 (Vorjahr: TEUR 4.554) und hat damit den erwarteten Wert für 2023 übertroffen. 6. Gesamtaussage Die Geschäftsführung schätzt den Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2023 insgesamt als positiv ein. 7. Prognosebericht Das globale Wachstum erwies sich im Jahr 2023 als überraschend widerstandsfähig, da die niedrigeren Energiepreise und der nachlassende Druck in der Lieferkette dazu beitrugen, dass die Inflation schneller als erwartet zurückging. Allerdings deuten die jüngsten Indikatoren auf eine gewisse Abschwächung des Wachstums hin. Sollten weitere negative Angebotsschocks ausbleiben, dürfte der nachlassende Nachfragedruck in den meisten Volkswirtschaften zu einem weiteren Rückgang der Gesamt- und Kerninflation führen. Für 2024 erwartet die OECD eine Inflationsrate von 6,6% in den G20-Ländern sowie ein globales Wirtschaftswachstum von 2,9%. (2023: 3,1%). Hohe geopolitische Spannungen stellen kurzfristig ein erhebliches Risiko für die Wirtschaftstätigkeit und die Inflation dar, insbesondere wenn der Konflikt im Nahen Osten die Energiemärkte stören sollte.4 Die aktuell vorliegenden Frühindikatoren deuten für die deutsche Wirtschaft für 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin. Die aktuelle, öffentlich verfügbare Umfrage des Ifo-Instituts unter deutschen Unternehmensleitern, die als zuverlässiger Indikator für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft gilt, geht davon aus, dass es zu einer spürbaren gesamtwirtschaftlichen Erholung erst in der zweiten Jahreshälfte kommen dürfte. Insgesamt wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 nur um 0,2% im Vergleich zum Vorjahr zunehmen.5 Die Anlageklasse Private Equity ist weltweit etabliert und ein fester Bestandteil der Investitionsstrategie vieler institutioneller Investoren. Inflation und gestiegene Zinsen haben in den letzten Jahren zu einer Verlangsamung der Transaktionsaktivitäten und gestiegenen Unternehmenspreisen geführt. Für 2024 wird ein Rückgang des Zinsniveaus und damit einhergehend eine Belebung der Private Equity-Aktivitäten erwartet.6 Aufgrund der bestehenden, langfristigen Beratungsverträge werden die Erträge voraussichtlich leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 liegen. Für das Geschäftsjahr 2024 wird dennoch ein deutlich niedrigeres Ergebnis nach Steuern erwartet (ohne die Berücksichtigung sonstiger betrieblicher Erträge).7 Aufgrund der unverändert unsicheren Konjunkturaussichten in Verbindung mit den bestehenden geopolitischen Spannungen ist die Aussagekraft von Prognosen sehr begrenzt. III. Chancen und Risiken 1. Überblick Die Gesellschaft generiert im Wesentlichen Erträge aus der Beratung von AIFs, die Investitionen in Mittelstandsunternehmen mit hohem Wachstums- und Digitalisierungspotenzial tätigen. Das Management der Gesellschaft ist davon überzeugt, dass die Nachfrage von Beratungsleistungen an AIFs trotz einer Eintrübung der Weltkonjunktur weiterhin hoch bleibt. Die Gesellschaft strebt mittelfristig eine weitere Steigerung der Beratungserträge durch die Beratung von weiteren AIFs an. 2. Wesentliche Risiken Adressausfall- und Gegenparteirisiko Zur Entgegnung des Adressausfallrisikos analysiert die Gesellschaft fortwährend die Leistungsfähigkeit und Vertragstreue der von ihr beauftragten Dienstleister, Berater und Banken, um sicherzustellen, dass diese ihren vertraglichen Pflichten nachkommen. Aus den laufenden Beobachtungen und Gesprächen konnte kein erhöhtes Adressausfallrisiko identifiziert werden. 4 OECD: Economic Outlook, Interim Report February 2024November 2022 5 Ifo Institut: ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2024, 6. März 2024 6 PitchBook: Global Privat Market Fundraising Report 2023, 5. März 2024 7 Definition der Prognoseintensität: eine Veränderung gegenüber dem Berichtsjahr von 0% bis 10% entspricht "leicht", von 11% bis 50% entspricht "deutlich" und von 51% bis 100% entspricht "stark" Die Ausfallrisiken bei den gewährten Darlehen erachten wir aufgrund der guten Bonität und Zahlungstreue der Darlehensnehmer als sehr gering. Die Ausfallrisiken bei den Finanzanlagen schätzen wir ebenfalls als gering ein, da alle Unternehmen über eine solide Bilanzstruktur verfügen. Marktrisiko Im Rahmen der Marktrisiken werden im Wesentlichen Investitions-, Wettbewerbs-, Reputations-, Finanzierungsrisiken sowie Risiken aus ungewöhnliche Marktentwicklungen beobachtet. Im Fokus der Beobachtung stehen insbesondere das Marktumfeld sowie die die eigene Marktstellung im Vergleich zu den Aktivitäten anderer Wettbewerber. Aus den laufenden Analysen konnte aufgrund der Covid-19 Pandemie und den aktuellen Ereignissen in Osteuropa ein erhöhtes Risiko im Hinblick auf die makroökonomische Entwicklung beobachtet werden. Aufgrund des sich abkühlenden Konjunkturklimas ist eine vorübergehende Zurückhaltung von Investoren in die Anlageklasse Private Equity zu erwarten. Die Gesellschaft stuft daher das Marktrisiko für ihre Geschäftstätigkeit als mittel ein. Liquiditätsrisiko Das Liquiditätsrisiko umfasst alle Risiken im Zusammenhang mit der zeitgerechten Erfüllung von finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft. Die Gesellschaft vereinnahmt quartalsweise Vergütungen für ihre Beratungstätigkeit auf Basis von langfristigen Verträgen. Die laufenden Einnahmen übersteigen gemäß Liquiditätsplan regelmäßig die Ausgaben der Gesellschaft. Die Gesellschafterdarlehen werden im Geschäftsjahr 2024 zurückgeführt, so dass die Gesellschaft lediglich einem geringen Liquiditätsrisiko ausgesetzt ist. Operationelle Risiken Als operationelle Risiken werden IT-, Rechts-, Compliance- und Personal-Risiken überwacht. IT-Risiken wird durch regelmäßige interne und externe Überprüfungen und einem erhöhten Schutz von Systemen und Daten begegnet. Hinsichtlich Rechts- und Compliance-Risiken wird durch regelmäßig stattfindende Schulungen und Trainings auf Compliance-Vorgaben hingewiesen und deren Einhaltung überwacht. Personalrisiken werden u.a. durch detaillierte Karrierepläne, wettbewerbsfähige Vergütungssysteme und fachliche sowie persönliche Trainings begrenzt. Aus diesen Gründen können keine erhöhten operationelle Risiken festgestellt werden. Chancen Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Ausgehend von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sind niedrige Unternehmensbewertungen zu erwarten. Daraus ergeben sich Gelegenheiten für günstige Einstiegsbewertungen bei Neuinvestments für die beratenen AIFs und die Aussicht auf einen erhöhten Dealflow am Markt für Unternehmensbeteiligungen. Daneben ist aufgrund der gestiegenen Zinsen und der restriktiveren Kreditvergabe von einer steigenden Nachfrage des Mittelstands nach Partnerschaften und Beteiligungen auszugehen. Für die Gesellschaft bietet sich hierbei die Chance, ihre Wettbewerbsposition zu festigen und auszubauen. Deal Sourcing Die Gesellschaft ist spezialisiert auf etablierte Mittelstandsunternehmen mit einem hohen Wachstums- und Digitalisierungspotenzial - von Unternehmern für Unternehmer. Der Deal Sourcing-Ansatz umfasst zum einen researchorientierte, themenbasierte Top-Down Analyse von Sektoren und Sub-Sektoren, die überdurchschnittliche Wachstumsraten aufweisen und zum anderen einen Netzwerk-Ansatz, durch das bestehende Netzwerk von Unternehmern und Senior Advisors in der DACH-Region, um proprietären Zugang zu Unternehmen und Unternehmern zu bekommen. Sektor Fokus Aus der digitalen und technologiegestützten Transformation von Industrien und Geschäftsmodellen ergeben sich, insbesondere in den Sektoren Software, Business Services, Healthcare und Industries, grundlegende Wachstumschancen und Wertsteigerungspotential. In diesen Sektoren bestehen seitens der Gesellschaft ein umfangreiches Know-how und Netzwerk. 3. Gesamteinschätzung zur Chancen- und Risikosituation Der Geschäftsführung der Gesellschaft sind derzeit keine Risiken bekannt, die den Bestand oder die weitere Geschäftsentwicklung der Gesellschaft gefährden. Darüber hinaus besteht für die Gesellschaft die Chance ihre Wettbewerbsposition zu festigen und auszubauen.
München, 23. April 2024 für die EMH Partners GmbH Maximilian Kuss, Geschäftsführer Sebastian Kuss, Geschäftsführer Ivica Krolo, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die EMH Partners GmbH (im Folgenden "Gesellschaft") hat ihren Sitz in München. Sie wird beim Amtsgericht unter der Registernummer HRB 214234 geführt. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie gemäß GmbH-Gesetz aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear vermindert. Das Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschrei bungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Falls es besondere Umstände erforderlich ma chen, werden bei dauernder Wertminderung Abschreibungen auf den beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 3 HGB bzw. Zuschreibungen nach Wegfall der dauernden Wertminderung nach § 253 Abs. 5 HGB vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert angesetzt. Die Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Die Laufzeit der Rückstellungen beträgt weniger als ein Jahr, auf eine Abzinsung wird daher verzichtet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten auf der Aktivseite im Voraus bezahlte Leistungen. Auf der Passivseite umfasst er Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rechnungsabgrenzungsposten werden in der Folgeperiode in Abhängigkeit der vertraglichen Vereinbarung vollständig oder zeitanteilig aufgelöst. Steuerbelastungen und -entlastungen werden aus temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten berechnet. Von der Möglichkeit der Aktivierung einer sich im Saldo ergebenden Steuerentlastung gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen
Die Sachanlagen von TEUR 3.332 (Vorjahr TEUR 2.522) beinhalten überwiegend Betriebs- und Geschäftsausstattungen, Büroeinrichtungen und Mietereinbauten, die planmäßig abgeschrieben werden. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen umfassen weiterbelastete Beratungsaufwendungen und Auslagen in Höhe von TEUR 905 (Vorjahr: TEUR 547). Die Restlaufzeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt weniger als ein Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen umfassen gewährte Darlehen in Höhe von TEUR 6.195 (Vorjahr: TEUR 7.597), davon TEUR 5.562 (Vorjahr: TEUR 7.274) an Gesellschafter. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, umfassen Darlehen an Gesellschafter in Höhe von TEUR 3.098 (Vorjahr: TEUR 2.026). Die sonstigen Vermögensgegenstände umfassen im Wesentlichen gewährte Darlehen an Mitarbeiter in Höhe von TEUR 377 (Vorjahr: TEUR 414) sowie eine Kaution von TEUR 276 (Vorjahr: TEUR 517). Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben die Darlehen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sowie die Kaution in Höhe von TEUR 276 (Vorjahr: TEUR 517) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. 3. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen die Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 1.814 (Vorjahr: TEUR 2.315) sowie Rückstellungen für die Abschlusserstellung und -prüfung in Höhe von TEUR 35 (Vorjahr: TEUR 34). 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Rechts-und Beratungsdienstleistungen TEUR 1.050 (Vorjahr: TEUR 225), Aufwendungen für Büroumbauten TEUR 337 (Vorjahr: TEUR 0), Aufwendungen für Reisedienstleistungen von TEUR 263 (Vorjahr: TEUR 223), Aufwendungen für Mietnebenkosten TEUR 98 (Vorjahr: TEUR 0), Aufwendungen für IT-Hardware und Lizenzen TEUR 59 (Vorjahr: TEUR 2), Steuerberatung und Buchführung von TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 30). Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen eine Verbindlichkeit für den Kauf von Anteilen an einem Beteiligungsunternehmen von TEUR 560 (Vorjahr: TEUR 560), Verbindlichkeiten für abzuführende Lohn- und Kirchensteuer TEUR 155 (Vorjahr: TEUR 146), Verbindlichkeiten aus Gewerbesteuer TEUR 798 (Vorjahr: TEUR 0), Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 219). Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 5. Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen ausschließlich bereits vereinnahmte Beratungsvergütungen. 6. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 5.237 (Vorjahr: TEUR 5.237) sonstige finanzielle Verpflichtungen; davon TEUR 3.178 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Leasingraten Fuhrpark und Mieten für Büroräume. Die Verpflichtungen sind mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu erfüllen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse umfassen im Wesentlichen die Erträge aus Beratungsleistungen und weiterberechneten Kosten in Höhe von TEUR 19.162 (Vorjahr: TEUR 19.541). Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen insbesondere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 71 (Vorjahr: TEUR 574). Den Erträgen stehen Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 7.540 (Vorjahr: TEUR 8.204) sowie sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 6.233 (Vorjahr: TEUR 5.587) gegenüber. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag umfassen insbesondere Aufwand für gebildete Steuerrückstel lungen für das abgelaufene Geschäftsjahr. V. Sonstige Angaben Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter beträgt 30 (Vorjahr: 31), davon drei Geschäftsführer und 28 Angestellte (Vorjahr: drei Geschäftsführer und 28 Angestellte). Die Mitglieder der Geschäftsführung der Gesellschaft sind Maximilian Kuss, Managing Partner, Sebastian Kuss, Managing Partner, und Ivica Krolo, Chief Financial Officer. Auf die Angabe der Gesamtvergütung der Mitglieder der Geschäftsführung ist gemäß § 286 Abs. 4 HGB ver zichtet worden. Die EMH Partners GmbH ist unbeschränkt haftender Gesellschafter der EMH Founders GmbH & Co. KG, München. Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB zum 31. Dezember 2023:
1 Eigenkapital und Jahresergebnis gemäß Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 2 Eigenkapital und Jahresergebnis gemäß Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 Die Gesellschaft ist nach § 293 Abs. 1 HGB von der Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit. Die Geschäftsführung schlägt den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss von 3.759.952,13 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben.
München, den 23. April 2024 Maximilian Kuss, Geschäftsführer Sebastian Kuss, Geschäftsführer Ivica Krolo, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die EMH Partners GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der EMH Partners GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EMH Partners GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 15. Juli 2024 KPMG
AG
Ziegler, Wirtschaftsprüfer Völkel, Wirtschaftsprüfer |
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