INTECH PEV - informationstechnische Systeme GmbHLiquidiert

97222 Rimpar, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Würzburg HRB 3265
Eingetragen
9.9.1988
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieHerstellung von PrüfmaschinenErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
ist die Entwicklung und der Vertrieb von informationstechnischen Systemen und Anlagen.

Historie

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Management

NameRolle
Liquidator
Otmar Baumeister
seit 13.1.2012
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Friedrich Karl Beyerlein
50.00%
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Friedrich Karl Beyerlein
125.000 DM
50.00%
125.000 DM
50.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

INTECH PEV - informationstechnische Systeme GmbH

Rimpar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 1.472,00 392.161,00
I. Sachanlagen 1.472,00 2.076,00
II. Finanzanlagen 0,00 390.085,00
B. Umlaufvermögen 305.584,48 529.719,93
I. Vorräte 248.372,25 455.568,73
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 56.255,99 74.151,20
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 956,24 0,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.242,26 4.374,58
D. Aktive latente Steuern 2.569,80 0,00
E. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 173.372,02 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 487.240,56 926.255,51

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 0,00 56.441,29
I. gezeichnetes Kapital 127.822,97 127.822,97
II. Verlustvortrag 301.194,99 71.381,68
III. nicht gedeckter Fehlbetrag 173.372,02 0,00
B. Rückstellungen 65.748,72 448.904,86
C. Verbindlichkeiten 421.491,84 420.909,36
Bilanzsumme, Summe Passiva 487.240,56 926.255,51

Anhang


Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der INTECH PEV - informationstechnische Systeme GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher
Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

-  Rückdeckungsversicherungen mit dem Zeitwert
 Diese wurde mit der Pensionsrückstellung saldiert.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Gemäß
§ 255 Abs. 2 S. 2 HGB n. F. wurden angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten aktiviert.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 57.959,00.

Rückstellungen wurden für erkennbare Risiken nach den Grundsätzen kaufmännischer Vorsicht in angemessenem Umfang gebildet. Die sonstigen Rückstellungen werden jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages zum Bilanzstichtag angesetzt um zukünftige Zahlungsverpflichtungen, erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten der Gesellschaft abzudecken (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB).

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Aufgrund der geplanten Liquidation der Gesellschaft kann nicht mehr unter Beachtung der Going-Concern-Prämisse bilanziert werden. Jedoch entsprachen die möglichen Liquidationswerte im Wesentlich den Buchwerten, so dass dennoch weiterhin die Buchwerte angesetzt werden konnten.

Der bilanziellen Überschuldung gem. § 19 Abs. 2 InsO per 31.12.2010 konnte durch einen gesellschaftsbezogenen Teilverzicht auf die Pensionszusagen sowie der Tilgung der größten Teile der Verbindlichkeiten durch die Auflösung der Rückdeckungsversicherungen im Jahr 2011 entgegen gewirkt werden. Hierzu haben die Gesellschafter-Geschäftsführer zwangsweise ihre Einwilligung erteilt.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Übernahme der Restbuchwerte statt historische Anschaffungskosten

Als ursprüngliche Anschaffungs- und Herstellungskosten sind die Buchwerte aus dem Jahresabschluss 2009 übernommen und fortgeführt worden.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und
Verlustrechnung

Angabe zu Forderungen

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 699,20 (Vorjahr: Euro 633,26).

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
  

Zinssatz
5,15
%
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen
0,00
%
zugrunde gelegte Sterbetafel
Richttafel Heubeck 2005 G
 


Aus der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen war eine Zuführung der Rückstellungen erforderlich. Der erhöhte Zuführungsbetrag wird über 15 Jahre angesammelt; die Überdeckung beträgt zum 31.12.2010 Euro 79.500,00.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
  

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden
Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden
480.525,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte
422.566,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte
422.566,00
verrechnete Aufwendungen
43.136,00
verrechnete Erträge
32.481,00


Zur Bestimmung des Zeitwertes wurden allgemein anerkannte versicherungsmathematische Bewertungsmethoden zugrunde gelegt.

Angabe zu Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 36.246,30 (Vorjahr: Euro 160.040,84).

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der
Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 327.000,00 (Vorjahr: Euro 220.000,00).

Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen.

Verlustvortrag

Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 2.569,80.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
  

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre
Euro
Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
0,00
Aktivierung latenter Steuern
2.569,80
Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert
0,00
Gesamtbetrag
2.569,80


Die aktiven latenten Steuern resultieren aus der abweichenden Bewertung der Pensionsrückstellung in Handels- und Steuerbilanz.

Sonstige Pflichtangaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
  

Erster Geschäftsführer:
Otmar Baumeister
ausgeübter Beruf:
Dipl.-Ingenieur (FH)
Weitere Geschäftsführer:
Friedrich Bayerlein
ausgeübter Beruf:
Informationselektroniker


Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern
(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
  

Sachverhalte
Betrag
 
Euro
Ausleihungen
0,00
Forderungen
699,20
Verbindlichkeiten
0,00


 
Unterschrift der Geschäftsleitung

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 23.12.2011 festgestellt.

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