Kegelmann Computerhaus AGLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 11597
Eingetragen
5.9.2000
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Die Softwareentwicklung, der Handel sowie die Systemintegration von Hardware, System- und Standardsoftware zu IT-Lösungen sowie die Bereitstellung aller dazu notwendigen Dienstleistungen wie technischer Service, Anwenderunterstützung und Schulung.

Historie

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Management

NameRolle
Vorstandsmitglied

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

42.500 €
73.91%
15.000 €
26.09%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kegelmann Computerhaus AG

Obertshausen

Jahresabschluss zum 30.06.2007

Bilanz

Aktiva

30.6.2007
EUR
30.6.2006
EUR
A. Anlagevermögen 165.274,45 191.682,55
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.816,50 3.158,50
II. Sachanlagen 57.029,00 87.998,00
III. Finanzanlagen 106.428,95 100.526,05
B. Umlaufvermögen 256.192,34 181.829,51
I. Vorräte 80.161,55 82.958,01
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 164.659,01 92.981,73
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 11.371,78 5.889,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.327,93 23.292,80
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 62.733,25 33.500,38
Bilanzsumme, Summe Aktiva 503.527,97 430.305,24

Passiva

30.6.2007
EUR
30.6.2006
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 57.500,00 57.500,00
II. Kapitalrücklage 25.950,00 25.950,00
III. Gewinnrücklagen 679,33 679,33
IV. Bilanzverlust 146.862,58 117.629,71
B. Rückstellungen 198.116,80 183.469,06
C. Verbindlichkeiten 291.411,19 246.836,18
D. Rechnungsabgrenzungsposten 13.999,98 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 503.527,97 430.305,24

Anhang

A. Allgemeine Angaben

 
Der Jahresabschluss der Kegelmann Computerhaus AG wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt.

 
Gemäß § 264 Abs. 2 HGB vermittelt der vorliegende Jahresabschluss auf den 30. Juni 2007 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Umstände, die dem entgegenstehen, waren zum Aufstellungszeitpunkt nicht bekannt.

 
Veränderungen und Abweichungen hinsichtlich der Gliederung der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung, der Vergleichbarkeit und der angewendeten Bewertungs- bzw. Bilanzierungsmethoden haben sich nicht ergeben.

 
Soweit sich von der vorliegenden Handelsbilanz steuerrechtliche Ansatz- und/oder Bewertungsabweichungen ergeben, werden diese in einer Überleitungsrechnung dargestellt. Auf die Erstellung einer Steuerbilanz wird entsprechend verzichtet.

 


 
B. Angaben zu den angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

 
Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs.1 Nr.2 HGB) vorgenommen.

 
Auf die Posten der vorliegenden Bilanz wurden folgende Bilanzierungs- bzw. Bewertungsmethoden angewendet:

 
Anlagevermögen

 
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

 
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt.

 
Die planmäßigen Abschreibungen des Sachanlagevermögens wurden nach der linearen Methode auf der Basis der nach steuerlichen Grundsätzen ermittelten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

 
Die Bewertungsfreiheit für geringwertige Wirtschaftsgüter gemäß § 6 Abs. 2 EStG wurde in Anspruch genommen.

 
Von der Sondervorschrift des § 7g Abs. 1 EStG wurde kein Gebrauch gemacht.

 
Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Teilwert bewertet. Gründe für eine Wertaufholung bei Finanzanlagen haben sich im Geschäftsjahr nicht ergeben.

 
Der Ansatz der Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen entspricht der Aktivwertmitteilung der Versicherungsgesellschaft.

 
Umlaufvermögen

 
Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

 
Die unfertigen Leistungen wurden in Abhängigkeit von der Erfüllungsquote retrograd aus den Auftragsbeträgen berechnet; das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet.

 
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihrem Nominalwert bewertet worden. Erkennbare Ausfallrisiken ergaben sich zum Abschlussstichtag keine.

 
Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zur Abdeckung des allgemeinen Forderungsausfallrisikos eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen. Der Ansatz der Wertberichtigungen erfolgte aktivisch als Korrekturposten zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

 
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

 
Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den allgemeinen Vorschriften des HGB gebildet.

 
Rückstellungen

 
Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und entsprechend der handelsrechtlichen Vorschriften und Rechtsprechung gebildet.

 
Für Pensionsverpflichtungen wurde eine Rückstellung auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend den handelsrechtlichen Regelungen nach dem Teilwertverfahren gebildet.

 
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

 
Drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und Aufwendungen für Gewährleistungen ohne rechtliche Verpflichtung (Kulanzen) waren am Abschlussstichtag nicht zu erwarten.

 
Rückstellungen für latente Steuern waren nicht zu bilden.

 
Verbindlichkeiten

 
Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Rückzahlungsbeträgen passiviert.

 
Zinslose Darlehen bestanden am Abschlusstag keine.

 
Das handelsrechtliche Höchstwertprinzip wurde beachtet.

 
Passive Rechnungsabgrenzungsposten

 
Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den allgemeinen Vorschriften des HGB gebildet.

 
Fremdwährungsposten

 
Fremdwährungsposten bestanden am Abschlusstag weder auf der Aktiv- noch auf der Passivseite.

 


 
C. Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Bilanz

 
Umlaufvermögen

 
Die unfertigen Leistungen betreffen noch nicht abgerechnete Projekte.

 
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich nach Art und Restlaufzeit wie folgt:

 
Die Forderungen gegenüber Mitgliedern des Vorstandes bestanden mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr in Höhe von € 17.500,00.

 
Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2,00 % (-1.823,00 Euro) vorgenommen.

 
Bei den flüssigen Mittel handelt es sich um den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten aus laufender Rechnung.

 
Eigenkapital

 
Das gezeichnete Kapital lautet auf 57.500,00 Euro.

 
Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung des Ergebnisverwendungsvorschlags der Geschäftsleitung aufgestellt, so dass in der Bilanz die gesonderte Angabe des Verlustvortrags nicht vorzunehmen war.

 
Der ausgewiesene nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag in Höhe von 62.733,25 Euro resultiert aus dem Verlustvortrag zum 01.07.2006 und dem Jahresfehlbetrag des Berichtsjahres, hierzu bestehen Rangrücktrittsvereinbarungen.

 
Verbindlichkeiten

 
Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach Art und Restlaufzeit wie folgt:

 
Die Verbindlichkeiten gegenüber Mitgliedern des Vorstandes bestanden mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr in Höhe von € 27.562,85.

 
D. Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung und zur Ergebnisverwendung

 
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

 
Weiterer Erläuterungsbedarf ergibt sich nicht.

 
E. Sonstige Angaben

 
Beteiligungsverhältnisse

 
Am Bilanzstichtag bestanden keine wechselseitigen Beteiligungen, über die gemäß § 19 AktG Angaben zu machen sind.

 
Die Vorstandsmitglieder sind jeweils alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Befreiung ist im Handelsregister eingetragen.

 

 
Angabe über die Organe der Gesellschaft

 
Im abgelaufenen Geschäftsjahr war der Vorstand wie folgt besetzt:

 

Herr Michael Kegelmann, Obertshausen

Herr Armin Grimm, Mainhausen, ausgeschieden zum 31.12.2007


 
Der Aufsichtsrat wurde von folgenden Personen gebildet:

 

Herr Heinrich Klein, Rodgau

Herr StB Andreas Kegelmann, Rodgau

Herr RA Thomas Jungwirth, Hainburg


 
 
F. Ergebnisverwendungsvorschlag

 
Der Vorstand der Gesellschaft schlägt folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag des laufenden Jahres wird mit dem Verlustvortrag aus dem Vorjahr zusammengefasst erteilt.

Der sich daraus ergebende Bilanzverlust wir auf neue Rechnung vorgetragen.


 
63179 Obertshausen, den 30.06.2008

 
 
(Michael Kegelmann)

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