Jacobs Automobile Neuenhofstrasse GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Zimmermann seit 28.7.2025 | Geschäftsführer |
Patrick Jacobs seit 13.3.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Jacobs Sportscars GmbHAachenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Geschäft und Rahmenentwicklungen 1. Allgemeine Entwicklung Die guten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen der vergangenen Jahre setzten sich auf Grund der Corona Pandemie und dem Ukraine Krieg nicht fort und waren auch in 2023 weiterhin von verschärften Material- und Lieferengpässen und damit verbundenen Energiepreiserhöhungen geprägt. Dennoch ist das BIP im Jahr 2023 nominal auf 4,19 Billionen Euro gestiegen, was zum größten Teil jedoch an der Inflation lag. Preisbereinigt ist das reale BIP allerdings um 0,3% gesunken im Vergleich zum Vorjahr, die erhoffte Regeneration des Marktes viel geringer aus als erhofft, so dass die deutsche Wirtschaft sogar in einer Rezession landete. Die Arbeitslosenquote stieg bis Ende Dezember 2023 auf 5,7%, ein Minus von 0,4 Prozentpunkten zum Vorjahr. Die Arbeitslosenzahlen stiegen somit um ca. 190.500 zum Vorjahr auf 2,608 Millionen. Die Folgen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, Preisanstiege, Unsicherheiten, aber auch die Fluchtmigration haben sich auch auf dem Arbeitsmarkt ausgewirkt. Im Jahr 2023 waren durchschnittlich ca. 240.800 Menschen in Kurzarbeit, im Vergleich zum Jahr 2022 ist die Zahl der Menschen in Kurzarbeit somit stark gesunken. Die Inflationsrate belief sich 2023 auf +5,9% im Jahresdurchschnitt und lag damit um 2 Prozentpunkte niedriger als 2022. Die Inflationsrate ist, wie auch das BIP 2023, weiterhin geprägt von krisen- und kriegsbedingten Sondereffekten. Im Wirtschaftsjahr 2023 wurden ca. 2,8 Millionen PKW neu zugelassen, dies bedeutet einen Zuwachs um 7,3% im Vergleich zum Vorjahr. Auffallend ist hierbei der hohe Anteil an alternativen Antrieben in den Neuzulassungen. BEV-Fahrzeuge zum Beispiel legten um ca. 11,4% zu. Jeder dritte neu zugelassene Wagen war im Segment der SUV angesiedelt und ca. 1,9 Millionen PKW wurden gewerblich zugelassen. 2023 wurden 2,4 Millionen Verbrenner Fahrzeuge produziert (Zuwachs um 7,9% zum Vorjahr), fast doppelt so viele wie Elektrofahrzeuge. Die Neuzulassungen im Bereich der Elektrofahrzeuge sind im Vergleich zu 2022 um 11,4% gestiegen, nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes waren es ca. 524.000. Ein Grund lag hier in der Beendigung der BAFA Förderung, durch welche noch einige Neuzulassungen vor Beendigung forciert wurden. Die Anzahl der Neuzulassungen von PKW mit Dieselmotor sind im Vergleich zu 2022 wieder leicht gestiegen um knapp 3% auf 486.581, dieser Trend setzte sich ebenfalls bei den Benzinmotoren fort, die Zulassungszahl der im Vergleich zum Vorjahr angemeldeten PKW stieg um ca. 13,3% auf 978.700. Das Jahr 2023 reiht sich mit einer Erhöhung der Verbraucherpreise in die deutsche Geschichte ein, im Schnitt kostete laut DAT (Deutsche Automobil Treuhand) ein Gebrauchtwagen ca. 18.620 Euro und lag somit im Durchschnitt nur um rund 1% (ca. 180 Euro) niedriger als in 2022. Die Neuwagenpreise sind 2023 auf ein historisches Hoch gestiegen. Die meisten Hersteller haben ihre Preise mehrfach im Jahr erhöht auch auf Grund der bereits erwähnten coronabedingten Folgen (Liefer- und Materialengpässe z.B. bei Halbleitern) und dem Ukrainekrieg mit seinen energetischen Auswirkungen. Im Schnitt kostete ein Neuwagen in 2023 rund 44.630 Euro, das sind ca. 1.800 Euro mehr als im Jahr 2022. Bei vielen Deutschen Marken zeigte sich das Jahr 2023 positiver als noch 2022, sowohl VW (+7,9%) als auch Audi (+15,6%), Mercedes (+13,6%) und BMW (11,1%) konnten ihre Neuzulassungen von PKW in 2023 steigern. Bester Importeur bleibt nach wie vor Skoda, der Automobilhersteller aus Tschechien konnte in 2023 einen Zuwachs von 18,5% erreichen, das macht 866.800 Fahrzeuge, wobei Octavia, Kodiaq Hauptanteile hierbei haben. Der Mehrmarkenkonzern Stellantis hat seine Zulassungszahlen ebenfalls steigern können, so setzte Stellantis 2023 weltweit rund 6,4 Millionen Fahrzeuge ab, im Vorjahr 2022 waren es mit ca. 6 Millionen Fahrzeugen noch etwas weniger. Europa war bei Stellantis mit 2,7 Millionen Fahrzeugen die absatzstärkste Region. Auch die Südkoreaner um KIA sind seit Jahren verschont geblieben von starken Schwankungen, die Zulassungszahlen sind seit Jahren weitestgehende konstant, 2023 überschritt man die 3 Millionen Marke und konnte rund 3,1 Millionen Fahrzeuge verkaufen, eine Steigerung um 6,5% zum Vorjahr, wobei die USA, Europa und Korea die stärksten Absatzmärkte stellen. Der italienische Automobilhersteller Maserati, mittlerweile nach Fusion von FCA und PSA dem Stellantis Konzern anhängig, konnte im Jahr 2023 insgesamt deutschlandweit 1.047 Fahrzeuge absetzten, ein ähnliches Ergebnis im Vergleich zu 2022. Stärkstes und beliebtestes Modell war hier in beiden Jahren der Maserati Grecale. Weltweit hat Maserati im Jahr 2023 ca. 26.700 Einheiten abgesetzt, ein Plus von 14% im Vergleich zum Vorjahr. Der britische Fahrzeughersteller Lotus hat in 2023 insgesamt ca. 7000 Fahrzeuge ausgeliefert, ein Rekordergebnis in der langen Firmenhistorie. Der Hauptanteil der Verkäufe fiel dabei mit über 60% auf Stromer, ein bemerkenswerter Anteil. (Alle Angaben lt. Kraftfahrtbundesamt, www.autohaus.de, Statista, www.destatis.de, www.bundesregierung.de, www.adac.de; www.de.statista.com 2. Geschäftsverlauf Mit 5,7% ist der private Konsum im Gegensatz zu 2022 um 1,1% leicht gestiegen. Die Menschen gaben in 2023 wieder mehr Geld aus als vor der Coronakrise, unter anderem für Reisen, Kultur, Messen etc., auch dadurch konnte die deutsche Konjunktur, trotz Krieg, Lieferengpässen und Energiekrise leicht wachsen. Die Aussichten für den privaten Konsum bleiben jedoch gesamt betrachtet eher zurückhaltend, viele globale Krisen verunsichern die Konsumenten und bremsen die private Kaufbereitschaft. Die zurückgehende Inflation lässt hingegen die realen Einkommen wieder etwas steigen, was dem Konsum wiederum zugutekommen dürfte. Für das Geschäftsjahr 2023 sind dabei folgende Punkte hervorzuheben: Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt 101 Neufahrzeuge (VJ: 118) und 124 Gebrauchtfahrzeuge (VJ: 56) abgesetzt. Der Neuwagen Absatz ist um ca. 14% gefallen, dies liegt unter anderem an den schlechteren Zinssätzen bei Leasing und Finanzierung. Im Gebrauchtwagen-Bereich konnte das Ergebnis um ca. 121% im Vergleich zu 2022 gesteigert werden, dies lag auch an zusätzlichen Eintausch- und Zukauffahrzeugen. Die Kundenzufriedenheit im After-Sales ist mit 97% um 1% zum Vorjahr zurückgegangen. CSS und Nachkontakt werden mit ca. 90% in der Zielerreichung erfüllt. Wir stehen damit unter den Besten in Deutschland. Die in 2022 prognostizierten Annahmen bezüglich des Gebrauchtwagen Absatzes konnten übertroffen werden, sodass die Gesellschaft diesbezüglich auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurückblicken kann. Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf TEUR 0,3. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a) Vermögenslage Die Bilanzsumme verkleinerte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 639 auf nunmehr TEUR 12.332 (Vorjahr: TEUR 12.970). b) Finanzlage Das Haftkapital beträgt zum 31. Dezember 2023 unverändert TEUR 120. Das Eigenkapital beträgt TEUR 147 (VJ: TEUR 67). Darin enthalten ist eine Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 240. Die Eigenkapitalquote beträgt bei niedrigerer Bilanzsumme 1,2 % (VJ:0,5 %). Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt größtenteils über kurzfristiges Fremdkapital. Die liquiden Mittel betrugen am Bilanzstichtag 330 TEUR nach TEUR 630 im Vorjahr. Das kurzfristige Fremdkapital ist unverändert durch das Umlaufvermögen (inkl. Geschäfts- und Vorführwagen) gedeckt. Insgesamt kann die Finanzlage als solide eingeschätzt werden, da die Kapitalausstattung der Gesellschaft aus nahestehenden Unternehmen ausreichend ist und aus der operativen Geschäftstätigkeit positive Zahlungsmittelflüsse erzielt werden, mit denen notwendige Investitionen finanziert und allen anderen Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachgekommen werden konnte. c) Ertragslage Die Umsatzerlöse sind auch auf Grund erhöhter Fahrzeuge auf TEUR 21.196 gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 19.886 gestiegen. Im Gebrauchtwagenverkauf konnten wir das Umsatz-Volumen nach einem durchschnittlichen Jahr 2022 moderat steigern, der Absatz stieg um ca. 14% an auf TEUR 8.680. Auch das Werkstattgeschäft verlief deutlich positiver als in 2022, ein Zuwachs von 75% (TEUR 571) Gesamtdienstleistungserlösen war zu verzeichnen. Der Umsatz im Teilebereich konnte mit TEUR 602 im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 610) relativ gleich gehalten werden, lediglich ein marginaler Umsatzrückgang von 1% war zu verzeichnen. Der Materialeinsatz ist 2023 mit ca. 88% im Verhältnis zu 2022 (89%) nahezu identisch geblieben. Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr dem Umsatzvolumen entsprechend und einigen notwendigen Gehaltsanpassungen um ca. 9,8% auf nunmehr 761 TEUR erhöht (VJ: TEUR 693). Das Ergebnis nach Steuern beträgt 2023 TEUR -0,3 und liegt damit eindeutig besser als das Vorjahresergebnis mit TEUR -54. B. Nachtragsbericht Auch im Jahr 2023 hat der Ukraine-Krieg die Automobil-Wirtschaft international, national und regional stark beeinflusst. Die Energiekrise und Inflation haben das Wirtschaftsleben weiter negativ beeinflusst und maßgeblich erschwert. Im Geschäftsjahr 2023 lag das Pkw-Marktvolumen in Deutschland mit einem Plus von 7,3% (2,8 Mio.) spürbar über dem schwachen Wert des Vorjahres 2022. Dies war neben den schwachen Vorjahreswerten darauf zurückzuführen, dass Engpässe und Störungen der globalen Lieferketten nachließen und somit die Fahrzeugverfügbarkeit weniger einschränkten und Auftragsbestände aus den Vorjahren abgearbeitet werden konnten. Die PKW-Exportquote wuchs um 17,5% und die PKW-Produktion erhöhte sich um 18,3% auf 4,1 Millionen Einheiten. C. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 1. Prognosebericht Neben der persönlichen unternehmerischen Einschätzung stützen wir unsere Prognose für 2024 auf Aussagen von Banken, Wirtschafts- und Branchenverbänden. Auf Grund der Auswirkungen des Ukraine-Krieges und den nach wie vor anhaltenden Beeinträchtigungen daraus (Energie- und Rohstoffkrise, fallende Verbraucherinvestitionen, Inflation, Liefer- und Materialschwierigkeiten) gehen wir für 2024 dennoch von einem stabilen bis leicht positiveren After Sales Geschäft aus. Im Vertrieb von NW und GW im Gesamtjahr gehen wir auf Grund des aktuell niedrigeren Auftragsbestandes von einer Absatzsenkung von rund 25% im Verkauf aus. Die Nachfrage an hoch exklusiven Fahrzeugen ist nach wie vor vorhanden. Zwar ist die Anzahl der Spekulanten gesunken, aber die Klientel die die Fahrzeuge selbst nutzt kauft unvermindert. Durch den Zulauf stark limitierter, ertragsreicher Fahrzeuge von Ferrari und Lamborghini sind wir zuversichtlich hier weiter erfolgreich im Markt agieren zu können. Wir haben inzwischen 4 vollelektrische Fahrzeuge von Maserati und Lotus im Portfolio, die durch weitere 2 Modelle zeitnah ergänzt werden. Nach einem schleppenden Start auf Grund der Marktgegebenheiten und fehlenden staatlichen Förderung, erwarten wir hier zeitnah deutlichere Besserung und ordentliche Zuwächse sobald wieder Fördermittel ausgeschüttet werden. Insbesondere Lotus ist sehr attraktiv was die Leasingraten und das Produkt angeht. Da alle elektrischen Fahrzeuge nach Leasingende an die Bank gehen, sehen wir hier nur Chancen, keine Risiken. Maserati bringt in 2024 mit dem neuen GranCabrio und dem MC20 GT2 Stradale zwei Modell in den Markt die zwar nicht für einen großen Volumenzuwachs, aber für starke Erträge pro Stück sorgen werden. Die Lieferzeiten bei Maserati betragen aktuell 3-4 Monate solange keine Individualumfänge bestellt werden. Bei Lotus liegen wir bei 6 Monaten über alle Modelle. Für Lotus sind Straffzölle i.H.v. 20% zu erwarten. Der Umgang des Herstellers mit diesem Problem ist noch nicht kommuniziert. Da unsere aktuellen Angebote aber für Lagerfahrzeuge gelten welche zu tausenden (Zitat Lotus Europe), bereits verzollt, im Hafen von Antwerpen stehen, sehen wir unsere Versorgung an attraktiven Fahrzeugen über viele Monate als gesichert an. Durch die Eröffnung von Service-Stützpunkten für die neu strukturierte Marke Cadillac in Eschweiler und Köln, sowie den Einstieg in das Flottengeschäft mit den neuen Modellen der Marke an beiden Standorten sorgen wir für zusätzliche Stückzahlen im Verkauf und Service. 2. Risikobericht Hauptrisiken sind aktuell die auf Grund des Ukraine-Krieges gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten, Lieferschwierigkeiten der Hersteller sowie die hohe Inflation und die daraus resultierende Kaufzurückhaltung bei Endkunden und Gewerbekunden. Die Diversifizierung in unserem Markenportfolio sollten die Risiken aber überschaubar und weitestgehend kalkulierbar halten. Das Risiko der Inflation macht sich vor allem in den gestiegenen Refinanzierungskosten bemerkbar. Des Weiteren beeinflusst das aktuell hohe Zinsniveau die Kaufentscheidungen negativ und somit auch die Ertragslage. 3. Chancen Die Chancen in 2024 reduzieren sich auf interne Prozessanpassungen des eigenen Geschäftsmodells sowie durch die Hinzunahme von weiteren Vertriebsaktivitäten, auch im Zukauf von Fahrzeugen und anderen Marken und Segmenten. Hierbei versuchen wir für 2024 den Personaleinsatz weiter zu optimieren wobei der Fachkräftemangel auch unserer Branche zusetzt. Unsere Hersteller forcieren in diesem Jahr zahlreiche weiterhin neue Fahrzeugmodelle, die auf die aktuelle Marktnachfrage orientiert im Bereich von kompakteren Fahrzeugen, kleinen SUVs und alternative bzw. schadstoffreduzierte Antriebskonzepte abzielen. 2024 wird für die italienische Marke Maserati ein Jahr mit einigen neuen Modellen und der italienische Hersteller hat sich vorgenommen, bis Ende 2025 alle Modelle auch in einer vollelektrischen Version zu produzieren. Bis zum Jahr 2028 soll sogar das gesamte Sortiment komplett und ausschließlich elektrisch fahren. Im Frühjahr 2024 stellt Maserati mit dem Folgore eine elektrische Variante des Grecale vor, die mit 410 kW stärkste und teuerste Version, mit einer Reichweite bis zu 500 km, soll mit Fahrzeugen wie dem Macan konkurrieren. Auch den Sportwagen GranTurismo und das GranCabrio wird es mit Elektromotoren geben, wobei der GT Anfang 2024 und die offene Variante ab Sommer 2024 bestellbar sein werden. Die Businesslimousine Ghibli wurde bereits eingestellt, in 2024 trifft dies nun auch den Maserati Levante zu. Für 2027 hat der Hersteller aber mit einem Utility Vehicle im Elektro-Segment für den Levante ein Nachfolgemodell auserkoren. Bereits in 2025 möchte Maserati sein Angebot im Elektrobereich beim MC20 und MC20 Cielo (Spyder) ausweiten. Lotus, im Besitz des Geely-Konzerns, wandelt sich zu einer sportlichen Luxusmarke, welche in Zukunft ausschließlich Elektromodelle herstellen möchte. Mitte 2024 bringt Lotus mit dem neuen Emeya eine sportliche Elektro-Limousine auf den Markt, welche mit dem Porsche Taycan konkurrieren soll. Mit 918 PS (675 kW) und 610 km angegebener Reichweite soll hier Druck auf die Konkurrenz ausgeübt werden. D. Ausblick auf 2024 Die durchschnittlichen Umsätze im Q1 2023 sind um 52% gesteigert im Vergleich zu den durchschnittlichen Umsätzen in Q1 2022. Im Q2 stieg der Umsatz dann im Schnitt sogar um 108%, in Q3 um rund 22%. In Q4 ging der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr 2022 um 48% zurück. Im Jahr 2023 konnte somit eine Gesamtumsatzsteigerung von durchschnittlich 5,9% erzielt werden. Der Ukraine-Krieg wird weiterhin deutliche Spuren auf dem Automobilmarkt hinterlassen, die Kriegshandlungen führen zu einer Unterbrechung der weltweiten Lieferketten und dem Rückgang von wichtigen Rohstoffen und Produkten, welche insbesondere für die Automobilindustrie von enormer Wichtigkeit sind. Des Weiteren wird durch Konflikte wie in der Ukraine oder in Israel die Unsicherheit der Konsumenten erhöht und die Kaufentscheidungen eventuell negativ beeinflusst. Die Autobranche sieht sich aktuell mit einer Vielzahl an Problemen konfrontiert, welche Anpassungen an geopolitische und ökonomische Bedingungen und gestiegene Umweltauflagen erfordern. In der Elektromobilität wird der deutsche Markt weiter zurückfallen, in 2023 waren lediglich 2,08% am gesamten PKW-Bestand in Deutschland Elektrofahrzeuge, das heißt lediglich jedes 50. Fahrzeug, eine Zahl welche auch in 2024 voraussichtlich nicht wachsen wird, auch oder gerade wegen gestrichener Förderungen und noch immer hoher Anschaffungskosten. Ziel ist es dennoch, gerade durch Steigerung des Werkstattgeschäftes mit positiven Deckungsbeiträgen die Gesamtrentabilität auch durch Hinzuziehung von punktuellen Hilfsmaßnahmen zu verbessern. Der Fokus liegt auch weiterhin auf einer besseren Umschlagshäufigkeit der Bestände und auf gezielten Kostenreduzierungen sowie Energieeinsparungen. Durch kontinuierliche Verbesserung unserer internen Prozesse und deren genauen Beobachtung werden wir in der Lage sein, Profitabilität und Rentabilität weiterhin zu steigern. Insofern erwarten wir auch für 2024 eine Verbesserung der Umsatzrentabilität. Nach der erfreulichen Entwicklung der Kundenzufriedenheit im Berichtsjahr gehen wir auch für 2024 davon aus, dass eine hohe bis sehr hohe Kundenzufriedenheit erreicht werden wird. Unterschrift der Geschäftsführung
Aachen, 20. September 2024 Herr Patrick Jacobs, Geschäftsführer Herr Daniel Jacobs, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss 1. Vorbemerkungen Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Personengesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Gliederungsschemata der §§ 266, 275 HGB erstellt, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung - wie bisher - das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung kommt. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach sorgfältiger, kaufmännischer Prüfung Rechnung und wurde gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibungen auf Vorführwagen beruhen auf der Basis einer Nutzungsdauer von sechs Jahren. Der Fahrzeugbestand wurde zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Sofern erforderlich, wurden Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Als Verbrauchsfolgeverfahren wurde die First in - First out - Methode angewandt. Forderungen und Wertpapiere wurden grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Risikobehaftete und uneinbringliche Forderungen werden einzeln wertberichtigt bzw. abgeschrieben. Das allgemeine Ausfallrisiko wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine Pauschalwertberichtigung bzw. Einzelwertberichtigung in angemessener Höhe berücksichtigt. Liquide Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. 3. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Zur Aufgliederung der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den beigefügten Anlagespiegel verwiesen. Umlaufvermögen Forderungen Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betrugen per 31.12.2023 TEUR 282 (VJ: TEUR 0). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrugen per 31.12.2023 TEUR 23 (VJ: TEUR 82). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 783 (VJ: TEUR 595). Die Darlehen wurden unbefristet gewährt. Sämtliche Verbindlichkeiten sind - wie im Vorjahr - kurzfristig fällig. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten unbefristete Darlehen in Höhe von TEUR 1.022. Mithaftung für Verbindlichkeiten Über TEUR 2.100 bestehen selbstschuldnerische Bürgschaften der Gesellschafterin sowie deren persönlich haftenden Gesellschafter gegenüber der Sparkasse Aachen. Die Verbindlichkeiten sind ebenfalls besichert durch eine Forderungsglobalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Weitere wesentliche Kredite sind im Rahmen der Einkaufsfinanzierung als Lieferantenkredit von der FCA Bank sowie von der PSA Bank mit TEUR 7.562. Besicherungen Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten und Lieferanten sind besichert durch Sicherheitsübereignungen des Bestandes an Lager- und Vorführwagen, des Gebrauchtwagenbestandes und des Bestandes an Ersatz- und Austauschteilen und Zubehör gemäß Raumsicherungsübereignungsvertrages. Sowie ferner durch Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es besteht ein Mietvertrag über die Immobilie Rue de Wattrelos 26, 52249 Eschweiler. Der Mietvertrag beginnt am 01.01.2021 und endet am 31.12.2030. Hieraus ergibt sich ein jährlicher Verpflichtungsbetrag von TEUR 102 netto. Es besteht ein Mietvertrag über die Immobilie Butzweilerstr. 35-39, 50829 Köln, aufgeteilt in zwei Standorte innerhalb der Immobilie Butzweilerhof. Der Mietvertrag beginnt am 01.10.2021 und endet am 30.04.2026. Hieraus ergibt sich ein jährlicher Verpflichtungsbetrag von TEUR 146 netto für den ersten Standort und TEUR 119 für den zweiten Standort Hangar. 5. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Für mit 43 Kunden (VJ: 33) abgeschlossene Leasingverträge über Fahrzeuge besteht eine Rücknahmeverpflichtung der Gesellschaft nach Ablauf der Vertragslaufzeit; die Gesamtverpflichtung beläuft sich auf TEUR 2.468 (VJ: TEUR 1.807). 6. Sonstige Angaben Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag, über die zu berichten wäre, lagen nicht vor. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsleitung gem. § 285 S. 1 Nr. 9a HGB wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter beträgt 16 (Vorjahr: 12) zuzüglich 0 geringfügig Beschäftigte Die Geschäftsführung wurde im Kalenderjahr von Herrn Patrick Jacobs und Herrn Daniel Jacobs wahrgenommen. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Unterschrift der Geschäftsführung
Aachen, 20. September 2024 gez. Herr Patrick Jacobs, Geschäftsführer Herr Daniel Jacobs, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.09.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Jacobs Sportscars GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Jacobs Sportscars GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Jacobs Sportscars GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter www.idw.de eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Aachen, den 20. September 2024 REVISCON
GMBH
Dipl.-Kfm. Stephan Wurdack, Wirtschaftsprüfer |
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