Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 81236
Eingetragen
27.3.1987
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Handel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen im fremden und eigenen Namen, Kraftfahrzeugzubehör und Ersatzteilen sowie Instandsetzung, ferner Vornahme aller Kundendienstarbeiten, Handel mit Kraft- und Schmierstoffen und Bereifung, einschließlich Errichtung und Vermietung von Garagen, Betrieb von Tankstellen, Autovermietung, Leasing und alle möglichen Abwandlungen des Leasinggeschäfts sowie alle mit vorstehender Tätigkeit im Zusammenhang stehenden und verwandten Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Theresia Erhard
seit 6.11.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
Hannelore Ewald-Schieler
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Erding
100.000 €
50.00%
Hannelore Ewald-Schieler
Erding
100.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Ewald GmbH

Erding

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Unsere Hauptgeschäftstätigkeit liegt im Verkauf von neuen Fahrzeugen der Marke Ford sowie im Handel mit Gebrauchtfahrzeugen. Weiterhin gehören zu unserem Geschäftsbetrieb insbesondere der Handel mit Kfz-Ersatzteilen und Zubehör, die Wartung und Instandhaltung von Kraftfahrzeugen sowie die Vermittlung von Leasing-, Finanzierungs- und Versicherungsgeschäften und die kurzfristige Vermietung von Kraftfahrzeugen. Neben dem Hauptbetrieb in Erding unterhalten wir einen Filialbetrieb mit dem gleichen Geschäftszweig in Freising. Die Filiale in Neufahrn wurde Ende des Jahres geschlossen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2023 durch globale Krisen belastet. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (=BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des statistischen Bundesamtes um 0,3 v.H. niedriger als im Vorjahr. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 v.H. höher.

Im Jahr 2023 wurden insgesamt 2,84 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen. Das sind 7,3 v.H. mehr als im Jahr 2022. Unser Hauptvertriebspartner Ford konnte bei den Neuzulassungen einen Marktanteil in Deutschland von 4,1 v.H. erreichen. Im Jahr 2022 lag der Marktanteil von Ford bei 5,0 v.H. Im Segment der Gebrauchtwagen konnten in Deutschland 6,03 Mio. (Vorjahr 5,64 Mio.) Besitzumschreibungen verzeichnet werden. Damit stiegen die Besitzumschreibungen im Ver-gleich zum Vorjahr um 6,9 Prozent.

Die Werkstattauslastung im Jahr 2023 hat sich auch wegen des weiter steigenden Pkw-Bestandes (1.1.2024: 49,1 Mio. Pkw, Vorjahr: 48,8 Mio. Pkw), der höheren Zahl an Wartungen und höherer Kosten aufgrund der zunehmend aufwendigeren Technik weiter erholt. Nach Angaben des Zentralverbandes des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZdK) auf seiner Jahrespressekonferenz vom Februar 2024 ist die Auslastung der Werkstätten weiter auf 87 % gestiegen, nach dem der Wert im Vorjahr noch bei 85 % gelegen hatte.

Nach Angaben des ZdK hat sich die Umsatzrendite der Kfz-Betriebe im Jahr 2023 auf 2,1 % (Vorjahr 3,1 %) vermindert. Dabei sind die Erlöse insgesamt um rd. 11,9 % gestiegen. Während der Umsatz im Neuwagenhandel aufgrund höherer Preise, der gestiegenen Lieferfähigkeit sowie der Umweltprämie für E-Fahrzeuge um 2,7 % stieg, legte der Handel mit älteren Gebrauchtwagen um 15,2 % als Folge des Mengenwachstum zu. Service und Reparatur stiegen um 17,7 % als Folge des gewachsenen Fahrzeugbestandes und gestiegener Kosten.

2. Geschäftsverlauf

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Umsatz verringerte um 3,6 v.H. zum Vorjahr.

Aufgegliedert nach Abteilungen stellt sich die Umsatzverteilung wie folgt dar:

In Prozent vom Umsatz
Neu- und Vorführfahrzeuge 55,6
Gebrauchtfahrzeuge 18,9
Teile und Zubehör 16,0
Werkstatt 6,9
Andere 2,6
Summe 100,0

Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen

Die Investitionen ins Anlagevermögen - ohne Miet- und Vorführfahrzeuge - betrugen im Geschäftsjahr TEUR 347. Die erforderlichen Ersatzinvestitionen wurden getätigt, wesentliche Neuinvestitionen waren im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht erforderlich.

Personal

Die Zahl der Mitarbeiter stellt sich im Jahresdurchschnitt wie folgt dar:

2023 Vorjahr
Gewerbliche Arbeitnehmer 12 14
Angestellte 30 29
Geringfügig Beschäftigte 6 5

Die Entlohnung orientiert sich bei den gewerblichen Mitarbeitern und den Angestellten an den Tarifverträgen des Kfz-Gewerbes, darüber hinaus bestehen abweichende einzelvertragliche Regelungen. Eine leistungsorientierte Bezahlung existiert insbesondere bei den Neu- und Gebrauchtwagenverkäufern.

Mitarbeitergespräche werden laufend geführt. Hierbei wird der Leistungsstand des Mitarbeiters beurteilt und gegebenenfalls Verbesserungsmaßnahmen vereinbart.

3. Lage

Vermögenslage

31.12.2023 Vorjahr Veränderung
TEUR v.H. TEUR v.H. TEUR v.H.
VERMÖGEN
Anlagevermögen 1.666,4 17,1 1.589,9 20,7 76,5 4,8
Vorräte 5.875,3 60,2 4.152,4 53,9 1.722,9 41,5
Forderungen 1.616,4 16,6 1.292,1 16,8 324,3 25,1
Flüssige Mittel 109,3 1,1 138,1 1,8 -28,8 -20,9
Sonstige Aktiva 489,2 5,0 523,6 6,8 -34,4 -6,6
Gesamtes VERMÖGEN 9.756,6 100,0 7.696,1 100,0 2.060,5 26,8
31.12.2023 Vorjahr Veränderung
TEUR v.H. TEUR v.H. TEUR v.H.
KAPITAL
Eigenkapital 624,0 6,4 475,8 6,2 148,2 31,2
Rückstellungen 482,1 4,9 456,5 5,9 25,6 5,6
Bankverbindlichkeiten 4.306,4 44,1 2.044,2 26,6 2.262,2 110,7
Andere Verbindlichkeiten 4.344,1 44,6 4.719,6 61,3 -375,5 -8,0
Gesamtes KAPITAL 9.756,6 100,0 7.696,1 100,0 2.060,5 26,8

Das Anlagevermögen stieg auf Grund größerer Investitionen um TEUR 76,5. Die Vorräte erhöhten sich um TEUR 1.722,9: Dafür verantwortlich war hauptsächlich der höhere Neufahrzeugbestand, während sich die Bestände der Gebrauchtfahrzeuge verringerten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um TEUR 324 3. Aufgrund der höheren Fahrzeugbestände und Forderungen erhöhten sich die auch die Bankverbindlichkeiten um TEUR 2.262,2.

Die Entwicklung der flüssigen Mittel ergibt sich aus der nachfolgend dargestellten Finanzlage.

Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital im Verhältnis zum Gesamtkapital) beträgt 6,4 v.H. (Vorjahr 6,2 v.H.).

Finanzlage

Unser Finanzmanagement ist dahingehend ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist unter Berücksichtigung der Skontiermöglichkeit zu begleichen und Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Finanzielle Mittel stehen überwiegend von Herstellerbanken sowie von regionalen Bankinstituten ausreichend zur Verfügung.

Die Entwicklung der Liquidität stellen wir in der nachfolgenden Kapitalflussrechnung dar.

2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Periodenergebnis 148,3 160,1
Abschreibungen (+) / Zuschreibungen (-) auf das Anlagevermögen 313,1 250,9
Gewinn (-) / Verlust (+) aus Anlageabgängen 0,0 0,0
Veränderung der Aktiva und Passiva, soweit sie nicht die Investitions- oder Finanzierungstätigkeit betreffen -2.362,8 593,3
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit -1.901,4 1.004,3
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -389,6 -766,1
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit 2.254,9 -136,5
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands -36,1 101,7
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 108,3 6,6
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 72,2 108,3
2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Der Finanzmittelbestand setzt sich wie folgt zusammen:
Bargeld und Schecks 2,0 3,3
Guthaben bei Kreditinstituten 107,3 134,8
Kontokorrentverbindlichkeiten -37,1 -29,8
72,2 108,3

Ertragslage

2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR v.H.
Betriebsergebnis 307,5 262,6 44,9 17,1
Zinserträge 0,6 0,5 0,1 20,0
Zinsaufwendungen -157,4 -97,4 -60,0 61,6
Finanzergebnis -156,8 -96,9 -59,9 61,8
Sondereinflüsse -2,4 -5,6 3,2 -57,1
Jahresüberschuss 148,3 160,1 -11,8 -7,4

Trotz geringerer Umsatzerlöse erhöhte sich der Rohertrag. Insgesamt verringerte sich das Ergebnis auf TEUR 148,3.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Als übergeordnete Messgröße zur Unternehmenssteuerung wird die Umsatzrentabilität (Jahresergebnis vor Ertragsteuern / Umsatz) betrachtet.

III. Prognosebericht

Die EU-Kommission gibt sich skeptisch, was die Wirtschaft im Euroraum betrifft, und senkt die Konjunkturprognosen ab. Besonders schlecht schneidet Deutschland ab. Hier erwartet die Kommission ein Wachstum von nur noch 0,1 %. Schlechtere Erwartungen haben nur noch Finnland und Estland.

Erholung der Kaufkraft durch geringere Inflation und hohe Tarifabschlüsse, sowie die geringe Arbeitslosigkeit geben Anlass zur Hoffnung, dass der private Konsum steigt und das Wachsturn etwas beschleunigt. Gedämpft wird diese Hoffnung allerdings durch zwei Kriege nahe der Eurozone und weiter steigende Kosten.

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) rechnet im kommenden Jahr bei den Pkw-Neuzulassungszahlen mit einer rückläufigen Entwicklung auf rund 2,65 Mio. Einheiten. Das wären rund 200.000 Pkw weniger als im Geschäftsjahr. Im Jahr 2023 sei durchgehend einen Rückgang bei den Auftragseingängen zu verzeichnen gewesen. Das wird sich im kommenden Jahr negativ auf die Zulassungszahlen auswirken. Es bleibe abzuwarten, inwieweit der Neufahrzeugmarkt über das prognostizierte Maß hinaus auch ohne vom Hersteller induzierte Sondermaßnahmen aufnahmefähig sei. Gestiegene Rohstoffkosten würden außerdem zu höheren Fahrzeugpreisen führen. Deshalb zögerten viele private Kaufinteressierte den Autokauf hinaus, weil deren real verfügbare Einkommen der Ausgabensituation nicht annähernd angepasst seien. Die Besitzumschreibungen werden laut dem ZDK im Jahr 2024 wohl das dritte Jahr in Folge nicht den Umfang der vorherigen Jahre erreichen, aber trotzdem wieder leicht wachsen, da Gebrauchtwagen für viele Menschen bezahlbare Mobilität bieten.

Grundsätzlich seien laut Ifo-lnstitut aber die Weichen auf Erholung gestellt. Die Löhne stiegen kräftig, die Beschäftigung sei so hoch wie nie zuvor, damit kehre die Kaufkraft zurück und die gesamtwirtschaftliche Nachfrage sollte wieder zulegen. Zudem hätten wir die Höchststände beim Zinsniveau hinter uns gelassen. Der Preisauftrieb verlangsame sich. In der zweiten Jahreshälfte werde die Inflationsrate 2 Prozent erreichen. Hierzu trügen vor allem sinkende Energiepreise bei. Doch die Inflation der konsumnahen Dienstleistungen werde noch eine Weile deutlich über 3 Prozent liegen, da dort kräftig steigende Löhne zu Buche schlügen.

Wie in den letzten Jahren ist es sehr schwierig, für das Geschäftsjahr 2024 eine Prognose abzugeben. Durch die Konflikte nahe dem Euroraum und die aktuelle Wirtschafts- und Finanzpolitik werden zumindest Privatpersonen weiter zurückhaltend bei größeren Anschaffungen sein. Durch die gute Werkstattauslastung und ein stabiles Gebrauchtwagengeschäft rechnen wir auch für 2024 mit einem positiven Ergebnis, jedoch niedriger als 2023.

IV. Chancen- und Risikobericht

Risiken

Neben den zunehmenden weltweiten kriegerischen Auseinandersetzungen trägt die derzeitige Finanz- und Wirtschaftspolitik zu großen Verunsicherungen bei. Der Stillstand und die Unsicherheit über wichtige wirtschaftspolitische Weichenstellungen lahmen die Konjunktur und hemmen das langfristige Wachstum, da Ausgaben für Investitionen und Konsum zurückgehalten werden. Die hohen Zinsen und steigende Preise führen zur Kaufzurückhaltung unserer Kunden.

Als erhebliches Risiko in der Zukunft ist die seit längerem anhaltende, angespannte Personalsituation - ein massiver Fachkräftemangel, vorrangig im After Sales Bereich, ist zu verzeichnen. Auch hat das Berufsbild des KFZ-Mechatroniker und des Automobilkaufmann / frau massiv an Attraktivität verloren, was für die Zukunft negativ einzustufen ist.

Auch ist kritisch zu verfolgen wie die herstellerseitige Produktentwicklung und der Wegfall etablierter Volumenmodellen beim Endkunden ankommt, respektive die Kauferwartung befriedigt.

Die Einführung der Elektromobilität stagniert und liegt weit hinter den Erwartungen des Han-del zurück - das notwendige Interesse im Privat und im gewerblichen Bereich ist Aufgrund fehlender staatlicher Förderungen, Unterstützungsprogrammen hinter den Erwartungen einzustufen. Infolge wirkt sich das Kaufverhalten negativ in der Absatz- und Ertragslage der Handelsorganisation nieder. Hier benötigt der Automobilhandel kurzfristige, kundenorientierte Lösungen seitens der Politik und der Wirtschaft.

Chancen

Durch die neuen Ford Händlerverträge für Vertrieb und After Sales resultiert eine Neuausrichtung des Händlernetzes was in Konsequenz zur Folge hat, dass sich die Anzahl der verbleibenden Ford Händler verringert. Durch den Wegfall einzelner bestehender Ford Partner ist von einer Neuausrichtung, bzw. Vergrößerung des bisherigen Markt - Betreuungsgebietes auszugehen.

Unser weiterer Ausbau der digitalen Kundenbetreuung (Online-Buchungssystem, Ford Pass App, Telematik, etc.) werden zur Kundenbindung / Loyalität und Prozessstabilität beitragen.

Gesamtaussage

Wir werden die gesamte herstellerseitige, gesellschaftliche und politische Entwicklung weiterhin kritisch beobachten und analysieren, um ggf. kurzfristig Maßnahmen ergreifen zu können. Gesamtheitlich betrachtet stufen wir die Chancen höher ein als die Risiken.

Aufgrund unserer guten Gesamtsituation, Liquiditätslage und unter Berücksichtigung vorstehender Maßnahmen sind wir davon überzeugt, dass unser Unternehmen sich auch im aktuellen unsicheren Umfeld behaupten und positiv entwickeln wird.

Der Lagebericht enthält in einer schwierigen, nicht einschätzbaren Zeit eine Zukunftsbetrachtung in Bezug auf die Entwicklung. IST-Ereignisse können von der Formulierung entsprechend abweichen.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung wird stets die Bonität der Kunden abgefragt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement.

Registergericht München, HRB 81236

BILANZ zum 31.12.2023

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5,00 5,00
II. Sachanlagen 1.666.431,00 1.589.929,28
1.666.436,00 1.589.934,28
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 5.875.307,79 4.152.402,19
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.105.667,85 1.815.657,50
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 109.274,00 138.137,24
8.090.249,64 6.106.196,93
9.756.685,64 7.696.131,21

Passiva

Stand am 31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Kapitalrücklage 200.000,00 200.000,00
III. Verlustvortrag 75.780,19 -84.350,91
IV. Jahresüberschuss 148.261,37 160.131,10
624.401,56 475.780,19
B. Rückstellungen 482.119,00 456.531,00
C. Verbindlichkeiten 8.650.525,08 6.763.820,02
9.756.685,64 7.696.131,21

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 4.182.087,20 4.058.554,31
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.064.785,93 -2.150.152,46
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -417.471,05 -427.586,31
-2.482.256,98 -2.577.738,77
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -313.157,09 -250.875,28
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.069.340,42 -962.493,79
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 577,63 533,50
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -157.393,24 -97.411,14
7. Ergebnis nach Steuern 160.517,10 170.568,83
8. Sonstige Steuern -12.255,73 -10.437,73
9. Jahresüberschuss 148.261,37 160.131,10

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Bilanzierungsgrundsätze

Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB einzustufen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Anhang gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung wurde nach den Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB vorgenommen.

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Im Berichtsjahr zugegangene Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden sofort als Betriebsausgaben verrechnet. Für Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird im Jahr des Zugangs ein Sammelposten gebildet, der im Jahr der Anschaffung und in den folgenden vier Jahren mit jeweils 20 v.H. der Anschaffungskosten abgeschrieben wird.

Entsprechend der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes werden die Miet- und Vorführfahrzeuge trotz überwiegend kurzer Verweildauer im Vermögen der Gesellschaft im Anlagevermögen ausgewiesen und über eine Nutzungsdauer von sechs Jahren abgeschrieben.

Miet- und Vorführfahrzeuge, die während des Geschäftsjahres ge- und wieder verkauft wurden, werden aus Vereinfachungsgründen hier nicht erfasst.

Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Die übrigen Kundenforderungen werden wegen des Ausfallwagnisses, des Zinsverlustes, des Skontoabzuges und der Kosten der Beitreibung der Außenstände pauschal wertberichtigt.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Dabei werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem von der Bundesbank ermittelten maßgebenden Zinssatz abgezinst. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz zum 31. Dezember 2022

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt.

2. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:

bis zu 1 Jahr über 1 Jahr davon über 5 Jahre Sicherheiten
EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.306.400,79 Sicherungsübereignung: TEUR 4.306
(Vorjahr) (2.044.184,89)
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.422.430,42
(Vorjahr) (1.430.931,49)
3. Übrige Verbindlichkeiten 2.327.251,17 594.442,70 297.212,94
(Vorjahr) (2.639.616,59) (649.087,05) (348.439,66)
davon aus Steuern: EUR 25.928,81 (Vorjahr EUR 211.640,37)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 3.632,14 (Vorjahr EUR 1.584,79)
8.056.082,38 594.442,70 297.212,94
(Vorjahr) (6.114.732,97) (649.087,05) (348.439,66)

IV. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft betreibt ihr Unternehmen in gepachteten Räumen. Die finanziellen Verpflichtungen aus den Pachtverträgen betragen TEUR 240.

Aus dem Verkauf von Fahrzeugen bestehen Rücknahmeverpflichtungen in Höhe von TEUR 4.057.

2. Angaben zu Geschäftsführungsorganen

Im Berichtsjahr waren zu Geschäftsführern bestellt:

Frau Theresia Erhard, Kauffrau

Frau Hannelore Ewald-Schiebener, Kauffrau

Herr Jürgen Koppenhöfer, Kfz-Techniker

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Anzahl der Arbeitnehmer

Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 2023 beschäftigt:

gewerbliche Arbeitnehmer 12
Angestellte 30
geringfügig Beschäftigte 6
48

 

Erding, 11. September 2024

gez. Theresia Erhard, Geschäftsführerin

gez. Hannelore Ewald-Schiebener, Geschäftsführerin

gez. Jürgen Koppenhöfer, Geschäftsführer

Brutto-Anlagenspiegel zum 31.Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Umbuchung Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 46.731,62 0,00 0,00 0,00 46.731,62
46.731,62 0,00 0,00 0,00 46.731,62
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 691.915,05 0,00 29.666,02 0,00 721.581,07
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.126.343,63 45.047,28 272.037,80 5.050,00 1.438.378,71
3. Miet- und Vorführfahrzeuge 1.458.106,89 0,00 513.127,99 517.223,47 1.454.011,41
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 45.047,28 -45.047,28 0,00 0,00 0,00
3.321.412,85 0,00 814.831,81 522.273,47 3.613.971,19
3.368.144,47 0,00 814.831,81 522.273,47 3.660.702,81
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahrs Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 46.726,62 0,00 0,00 46.726,62
46.726,62 0,00 0,00 46.726,62
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 621.658,05 16.972,02 0,00 638.630,07
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 858.736,63 92.506,08 5.048,00 946.194,71
3. Miet- und Vorführfahrzeuge 251.088,89 203.678,99 92.052,47 362.715,41
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.731.483,57 313.157,09 97.100,47 1.947.540,19
1.778.210,19 313.157,09 97.100,47 1.994.266,81
Buchwerte 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 5,00
5,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 82.591,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 492.184,00
3. Miet- und Vorführfahrzeuge 1.091.296,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00
1.666.431,00
1.666.436,00

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Autohaus Ewald GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Ewald GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Ewald GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

 

Bad Wörishofen, 11. September 2024

Rath, Anders, Dr. Wanner & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte

Neubacher, Wirtschaftsprüfer

Lutz, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 11. September 2024 festgestellt.

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