Sleeverlogicpak GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Maschinen für die Nahrungs- und Genussmittelerzeugung und die Tabakverarbeitung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Eric Fresnel seit 19.11.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Sleever International Company | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sleever International GmbHBaden-BadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Die Sleever International GmbH ist Teil der Sleever-Gruppe, die ihren Sitz in Morangis in der Nähe von Paris hat. Die Gruppe ist spezialisiert auf die Herstellung sog. „Sleeves“. Als Sleeves werden Schrumpf-Folien für Verpackungszwecke bezeichnet. Abnehmer dieser Folien sind hauptsächlich Kunden aus der Lebensmittel-, Kosmetik- und Pharmaindustrie. Unsere Kunden sind fast ausschließlich im europäischen Raum ansässig. Die Sleever International GmbH ist innerhalb der Gruppe auf das Bedrucken und Konfektionieren der Folien spezialisiert. Das Bedrucken erfolgt im Tiefdruck- und im Offsetverfahren. Die Gesellschaft ist sowohl organisatorisch als auch materialwirtschaftlich stark in die Gruppe eingebunden. Der Einkauf der zu bedruckenden Folien findet ausschließlich im Konzernkreis statt, die Vertriebsaktivitäten werden ebenfalls zentral gebündelt. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt nahezu ausschließlich durch Konzernmittel. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld und Branchenentwicklung Im Jahr 2023 ist die deutsche Wirtschaft immer noch vom Krieg in der Ukraine, aber auch vom israelisch-palästinensischen Konflikt geprägt. Eine vollständige Normalisierung der wirtschaftlichen Tätigkeiten ist im aktuellen Jahr nicht eingetreten. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank in 2023 um 0,3%, teilte das Statistische Bundesamt mit. Die konjunkturelle Erholung blieb hinter den Erwartungen zurück, was auch dadurch verursacht wurde, dass die Entwicklung wesentlicher Industriezweige, wie z.B. der Automobilindustrie, durch Lieferengpässe beeinträchtigt war. Die Wirtschaftsleistung der Weltwirtschaft hat sich im Jahr 2023 um +3,1 % erholt, mit vielen Unterschieden in den Ländern. Neben den bereits erwähnten Lieferengpässen sind weitere Faktoren wie Handelsstreitigkeiten und mangelnden Investitionen in den Ländern der Eurozone zu nennen. Insgesamt konnten die Erwartungen nicht erfüllt werden. In der zweiten Hälfte des Jahres 2022 haben die steigenden Energiepreise bereits zu einem Anstieg der Inflation geführt. Dies betrifft alle westlichen Volkswirtschaften, was zu einer zunehmenden Verunsicherung und Kaufzurückhaltung geführt hat. Diese Entwicklung hat sich im 1. Halbjahr 2023 fortgesetzt und ebenfalls dazu beigetragen, dass die ursprünglich erwartete Erholung der Märkte nicht wie erhofft ausgefallen ist. Die Verpackungsbranche ist parallel zur Entwicklung, insbesondere im Konsumgüterbereich, auch in 2023 gewachsen. Die Nutzung von Recyclaten wird für die kunststoffverarbeitende Industrie immer wichtiger und stellt somit auch innerhalb der Sleever-Gruppe eine Hauptaufgabe dar. 2. Umsatz und Auftragslage Der Umsatz für 2023 stieg im Vergleich zum Umsatz für 2022 um 9,4 %. Das Bruttoergebnis von 5.299 TEUR konnte somit aufgrund des höheren Umsatzes um rd. 31% gesteigert werden. Hierzu haben auch die nur in geringem Umfang gestiegenen Materialkosten beigetragen. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Erwartungen des Vorjahres (moderates Umsatzwachstum, starke Verbesserung der Gewinnsituation) erfüllt werden konnten. 3. Investitionen Die Investitionen in 2023 wurden an den Bedarf zur Verbesserung der Produktivität und Modernisierung der Maschinen angepasst. Ein wesentlicher Teil der Investitionen entfällt mit 101 TEUR auf Anlagen im Bau, die in 2024 zur Steigerung der Produktivität beitragen werden. III. Darstellung der Lage 1. Bilanzielle Überschuldung und Going-Concern-Prämisse Durch den diesjährigen Jahresüberschuss ist der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag leicht auf 5.685 TEUR zurückgegangen. Die Gesellschaft ist allerdings weiterhin auf die Unterstützung durch die Konzerngesellschaften angewiesen. Diese bilanzielle Überschuldung wird zum einen durch einen Rangrücktritt eines verbundenen Unternehmens abgedeckt, zudem hat die Muttergesellschaft sich in einer Patronatserklärung verpflichtet, die Sleever International GmbH so auszustatten, dass sie ihre Verpflichtungen stets erfüllen kann. Die Gesellschaft ist aufgrund ihrer operativen Einbindung in die Wertschöpfungskette der SLEEVER-Gruppe und ihrer Finanzierung durch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie der Patronatserklärung der Muttergesellschaft für ihren eigenen Fortbestand auf den Fortbestand des Mutterunternehmens bzw. der wesentlichen in deren Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen angewiesen. Hiervon wird aktuell von der Geschäftsführung ausgegangen. Der Jahresabschluss wird deshalb unter der Annahme erstellt, dass die Fortführung des Unternehmens sichergestellt ist. Voraussetzung für diese Annahme ist, dass sowohl die Muttergesellschaft als auch die verbundenen Unternehmen zukünftig weiterhin entsprechend zahlungsfähig sein müssen. Die Planungen für 2024 gehen von einer nochmals deutlich verbesserten Ertragssituation aus. Sie sind aber wegen des Ukraine-Kriegs und anderer Konflikte und Krisen mit Unsicherheiten behaftet. 2. Vermögenslage Die Aktivseite der Bilanz ist durch das Umlaufvermögen geprägt, das etwa 85 % der Bilanzsumme ausmacht (ohne den nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag). Das Anlagevermögen ist aufgrund moderater Investitionen um 71 TEUR gestiegen. Innerhalb des Umlaufvermögens gab es unterschiedliche Entwicklungen: Die Vorräte sanken um 155 TEUR, während die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 39 TEUR zurückgingen. Insgesamt nahm das Umlaufvermögen leicht um 295 TEUR ab. Die Passivseite ist durch einen starken Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gekennzeichnet. Sie sanken um rund 6 % auf 8.709 TEUR. Die Liquidität der Gesellschaft ist durch die Unterstützung der Konzern-Gesellschaften gesichert. Das Unternehmen weist nur geringe kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Dritten aus. Diese sind durch die liquiden Mittel gedeckt. 3. Finanzlage Die Liquidität ist zufriedenstellend. Durch Veräußerung nicht mehr benötigter Anlagen konnte in 2023 ein positiver Cashflow aus der Investitionstätigkeit generiert werden, Abflüsse aus der Finanzierungstätigkeit erfolgen nur in geringem Umfang. Insgesamt haben sich die liquiden Mittel um 101 TEUR reduziert. Wie bereits ausgeführt, sind die kurzfristigen Verbindlichkeiten durch die vorhandenen liquiden Mittel gedeckt. Das Finanzmanagement der Sleever International GmbH ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsziele zu begleichen bzw. Skontierungen konsequent in Anspruch zu nehmen. 4. Ertragslage Der Umsatz stieg um etwa TEUR 1.242. Aufgrund des verbesserten Verhältnisses von Rohstoffen zu Fertigerzeugnissen stieg das Bruttoergebnis (definiert als Umsatz/Vorratsveränderungen und Materialaufwand) von 4.043 TEUR auf 5.298 TEUR stark an. In den anderen Kostenbereichen (Personal, Abschreibungen, sonstige betriebliche Aufwendungen) stiegen die Aufwendungen insgesamt um etwa 5 %, wobei die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um rd. 11 % zunahmen. Ursächlich hierfür sind u.a. gestiegene Vertriebskosten, insbesondere Frachtkosten. Auch die Energiekosten haben sich nochmals erhöht, wobei es durch den Abschluss eines neuen Vertrags gelungen ist, einen noch stärkeren Anstieg der Stromkosten zu vermeiden. Während im Vorjahr noch ein Verlust von knapp 1,0 Mio. EUR verzeichnet wurde, konnte im Jahr 2023 aufgrund des stark verbesserten Rohergebnisses bei steigendem Umsatz ein Gewinn von 143 TEUR ausgewiesen werden. Wir hatten für das laufende Jahr - unter optimalen Bedingungen - einen deutlichen Rückgang des Jahresfehlbetrags erwartet. Da ein positives Jahresergebnis erwirtschaftet werden konnte, sind wir mit dem Verlauf in 2023 zufrieden. Die positive Entwicklung war - wie bereits ausgeführt - insbesondere durch die unterproportional angestiegenen Materialkosten verursacht. IV. Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung des Betriebes 1. Geschäftsrisiko und internationale Kriesenherde Die Sleever International GmbH ist als Teil der SLEEVER-Gruppe stark von der Entwicklung der gesamten Gruppe abhängig. Dies betrifft sowohl Vertriebsaktivitäten als auch die Beschaffungsseite. Insoweit kann sie nicht als „stand-alone“- Unternehmen am Markt agieren. Für das Industrieunternehmen liegen die Hauptrisiken in den Produktionsprozessen. Um sich vor diesen Risiken zu schützen, hat die Sleever International GmbH strenge, regelmäßig überprüfte und aktualisierte Verfahren eingeführt, die den gesamten Produktionsprozess (von der Auftragsannahme bis zur Kontrolle der Fertigprodukte) abdecken. Diese Verfahren sind auf die Sicherstellung der Kundenzufriedenheit durch ein garantiert hohes Qualitätsniveau der Endprodukte ausgerichtet, ebenso wie auf die Gewährleistung der Sicherheit der Mitarbeiter. Wir sind wie fast alle Unternehmen Risiken ausgesetzt, auf die wir keinen Einfluss haben. Zwar darf die Corona-Pandemie als weitgehend beendet betrachtet werden, aber der Krieg in der Ukraine stellt nach wie vor ein großes Risiko dar, da die weiteren Entwicklungen und potentiellen Eskalationen nicht eingeschätzt werden können. Zudem resultieren aus dem im Oktober 2023 ausgebrochene Konflikt im Nahen Osten Risiken, die sich auch auf die Energiepreise auswirken könnten. Bisher haben sich der Krieg in der Ukraine und die Krise im Nahen Osten in 2024 noch nicht nennenswert auf den Geschäftsverlauf in 2024 ausgewirkt, aber die weitere Entwicklung in 2024 kann nicht verlässlich abgeschätzt werden. Neben der Absatzseite wären auch die Preise für Rohstoffe und Energie betroffen. 2. Finanzrisiko Das Finanzrisiko beschränkt sich in erster Linie auf eintretende Forderungsausfälle. Sleever International GmbH schützt sich gegen dieses Risiko auf unterschiedliche Arten. Zum einen erfolgt die Aufnahme von Geschäftsbeziehungen nur nach Zustimmung der jeweils beteiligten Abteilungen (Vertrieb, Finanzabteilung), zum anderen unterliegen die Kundenforderungen einer strengen Überwachung, sodass Unregelmäßigkeiten vermieden werden können (wöchentliche Mahnung von in Verzug befindlichen Kunden, Blockierung von Kunden mit längst überfälligen Rechnungen). Durch unser Forderungsmanagement sind wir in den letzten Jahren von Forderungsausfällen weitgehend verschont geblieben. 3. Risiken auf dem Beschaffungsmarkt Wir sind wie bereits ausgeführt in starkem Umfang von der Entwicklung der Rohstoffpreise abhängig. Preisveränderungen können unsererseits nicht in voller Höhe an die Kunden weitergegeben werden, so dass hieraus ein Risiko für uns besteht. Aus den bereits genannten internationalen Krisen drohen uns bei weiteren Eskalationen höhere Rohstoff- und Energiekosten. Wir beobachten die Entwicklungen auf diesen relevanten Märkten mit Besorgnis, auch wenn bisher für das Jahr 2024 keine signifikanten Steigerungen zu verzeichnen waren. 4. Chancen Zunächst ist anzumerken, dass der Sleeve-Markt auf globaler Ebene weiterhin deutliches Wachstum zeigt, sowohl für den Massenmarkt als auch für den Bereich MassTige (Weine & Spirituosen/Kosmetik/Pharmazie), insbesondere eine starke Nachfrage nach Markenidentität oder im Hinblick auf Sicherheit. Wir haben im abgelaufenen Jahr verschiedene internen Maßnahmen ergriffen, um die Produktionsabläufe zu verbessern, was sich sowohl in einer Verbesserung der Durchlaufzeiten als auch in Einsparungen von Ressourcen ausgewirkt hat. Wir gehen davon aus, dass wir auch in 2024 hiervon profitieren werden. Weitere Maßnahmen sollen diese positive Entwicklung verstärken. V. Prognosen für 2024 Die Prognosen der OECD und des IWF aus dem April bzw. Mai 2024 gehen für das laufende Jahr von einer leichten Aufwärtsbewegung aus. Restriktive Finanzierungsbedingungen auf den Kreditmärkten könnten diese Entwicklung beeinträchtigen. Andrerseits begünstigen die weiter sinkenden Inflationsraten die wirtschaftliche Entwicklung. Für den Binnenmarkt wird ein verhaltenes Wachstum erwartet, das hinter den Entwicklungen im Euro-Raum zurückbleiben wird. Vor diesem Hintergrund erwarten wir für 2024 ein ähnliches oder sogar verbessertes Jahresergebnis wie in 2023. Dies setzt natürlich voraus, dass die bereits angesprochenen Krisen nicht weiter eskalieren und die Nachfrageseite negativ beeinflussen. Dies gilt in gleichem Maße für unsere Beschaffungsmärkte. Auch wenn unsere Planungen bis zum Mai 2024 weitgehend erreicht werden konnten, bleiben die Unsicherheiten für 2024 bestehen.
Baden-Baden, den 24. Mai 2024 Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die Sleever International GmbH mit Sitz in Baden-Baden wird unter der Nummer HRB 710611 beim Registergericht des Amtsgerichts Mannheim geführt. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB. Sie nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. II. Annahme der Unternehmensfortführung Zum 31. Dezember 2023 besteht ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEUR 5.685 (Vorjahr: TEUR 5.828). Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist ein Jahresüberschuss von TEUR 143 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag TEUR 1.062) entstanden. Für 2024 wird zwar ein positives Ergebnis erwartet, aber dennoch kann ein Verlust durch nicht vorhersehbare Ereignisse nicht ausgeschlossen werden. Insoweit bestehen Unsicherheiten, ob die Going-Concern-Prämisse erfüllt ist. Zur Abwendung einer insolvenzrechtlichen Überschuldung wurden Rangrücktrittserklärungen von verbundenen Unternehmen abgegeben. Zusätzlich hat die Muttergesellschaft erklärt, dass sie die Gesellschaft so ausstatten wird, dass sie die bestehenden und die zukünftigen Verpflichtungen erfüllen kann. Für das Fortbestehen der Gesellschaft ist es erforderlich, dass die Unterstützung durch die Muttergesellschaft auch in 2024 erfolgen kann und die Zahlungsfähigkeit der Muttergesellschaft entsprechend gewährleistet ist. Auf die Ausführungen im Lagebericht unter "III. Darstellung der Lage 1. Bilanzielle Überschuldung und Going-Concern-Prämisse" wird verwiesen. Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt daher unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsvorschriften wurden beachtet. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach § 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Entgeltich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Sie sind zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre), bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Eine Übersicht über die Entwicklung des Anlagevermögens gibt der als Anlage zum Anhang beigefügte Anlagespiegel. Die Vorräte werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert, wobei unfertige und fertige Erzeugnisse retrograd durch einen Abschlag vom Verkaufspreis bewertet werden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Der Kassenbestand und das Bankguthaben wurde zum Nennwert bewertet. In den Rückstellungen sind alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. IV. Erläuterungen zur Bilanz Als verbundene Unternehmen sind Unternehmen ausgewiesen, die sich direkt oder indirekt im Mehrheitsbesitz der Sleever International Company S.A., Morangis/Frankreich befinden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen wie im Vorjahr in voller Höhe auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Personalverpflichtungen und ausstehende Kostenrechnungen. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 1.569 (Vorjahr: TEUR 1.561) enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr.: TEUR 16) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 22 (Vorjahr.: TEUR 16). V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 3) enthalten. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen wie im Vorjahr in voller Höhe auf verbundene Unternehmen. VI. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus unbefristeten Mietverträgen bestehen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen mit einem Gesamtvolumen von TEUR 288, die innerhalb eines Jahres fällig .sind. Die übrigen Verpflichtungen aus Leasingverträgen belaufen sich auf TEUR 324, davon sind TEUR 17 innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig. Darüber hinaus besteht ein unbefristeter Mietvertrag mit einem verbundenen Unternehmen mit einem Jahresaufwand von TEUR 420. VII. Sonstige Angaben Im Berichtsjahr wurde die Geschäftsführung durch Herrn Eric Fresnel, Morangis/Frankreich wahrgenommen. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Eine Vergütung wurde von der Gesellschaft selbst nicht gewährt. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigen Arbeitnehmer gliedert sich wie folgt:
Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Sleever International Company S.A., Morangis/Frankreich als Mutterunternehmen mit dem größten Konsolidierungskreis einbezogen.
Baden-Baden, 24. Mai 2024 Geschäftsführung Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileDie Gesellschafterversammlung hat mit Datum vom 28. Juni 2024 den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt und beschlossen, dem im Jahresabschluss enthaltenen Vorschlag zur Gewinnverwendung zuzustimmen. Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die Sleever International GmbH, Baden-Baden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sleever International GmbH, Baden-Baden - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sleever International GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Wesentliche Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir weisen auf die Ausführungen der Gesellschaft im Lagebericht hin. Dort ist unter "III. 1. Bilanzielle Überschuldung und Going-Concern-Prämisse" ausgeführt, dass die Gesellschaft für ihr Fortbestehen auf die finanzielle Unterstützung der Muttergesellschaft und auf Rangrücktritte verbundener Unternehmen angewiesen ist. Weiter ist erläutert, dass die Muttergesellschaft selbst einschließlich ihrer verbundenen Unternehmen hierzu weiterhin entsprechend zahlungsfähig sein müssen, um gegebenenfalls einen im Jahr 2024 entstehenden Verlust der Gesellschaft finanzieren zu können. Insoweit ist das Fortbestehen der Gesellschaft unsicher. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freiburg, 24. Mai 2024 KAISER & SOZIEN GmbH Michael Dörle, Wirtschaftsprüfer Siegfried Köpfer, Wirtschaftsprüfer |
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