sleeplessAF GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Natalia Bury seit 24.11.2025 | Prokura |
Heiko Loehr seit 24.11.2025 | Prokura |
Kristina Schulte-Herweling seit 13.7.2023 | Prokura |
Andrea Jung seit 9.3.2020 | Geschäftsführer |
Antonio Barrios seit 7.7.2010 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
H. Lundbeck A/S | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lundbeck GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGeschäftsentwicklung Die Lundbeck GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft des international tätigen Pharmakonzerns H. Lundbeck A/S mit Sitz in Kopenhagen, Dänemark. Der Konzern gehört zum Kreis der forschenden Pharmaunternehmen und ist auf dem Gebiet der Entwicklung und des Vertriebes von innovativen Arzneimitteln für niedergelassene Ärzte und den Krankenhaussektor tätig. Den Schwerpunkt bilden dabei Präparate gegen Erkrankungen des Zentralnervensystems (ZNS). Die Lundbeck GmbH agiert vorwiegend als Vertriebsgesellschaft und vermarktet die vom Konzern produzierten oder lizensierten Arzneimittel auf dem deutschen Markt. Weiterhin werden Erlöse aus den konzerninternen Dienstleistungsverrechnungen erzielt, welche aus einer Vereinbarung mit H. Lundbeck A/S hervorgehen. Alle wesentlichen Marketing- und Vertriebsaktivitäten in diesem Jahr konzentrierten sich auf die weitere Vermarktung des in 2014 eingeführten Produktes Abilify Maintena® und des in 2022 eingeführten Produktes Vyepti. Abilify Maintena® ist eine Depotformulierung des atypischen Neuroleptikums Abilify® für die Behandlung der Schizophrenie. Es wird von Otsuka Pharmaceutical Co., Ltd. mit Sitz in Japan hergestellt. Bei der Vermarktung des Produktes Abilify Maintena® unterstützt die Lundbeck GmbH im Rahmen einer konzernweiten Regelung die Otsuka Pharma GmbH. Hierfür erhält die Lundbeck GmbH eine angemessene Kompensation zur Deckung der im Rahmen der Vermarktung entstehenden Kosten. Die Veräußerungserlöse des Produktes selbst werden allerdings nicht bei der Lundbeck GmbH, sondern ausschließlich bei der Otsuka Pharma GmbH ausgewiesen. Das jüngste Produkt im Portfolio der Lundbeck GmbH ist Vyepti. Das Medikament dient zur Vorbeugung von Migräne bei Erwachsenen. Die Herstellung sowie Vermarktung erfolgen ausschließlich über den Lundbeck Konzern, wobei die Lundbeck GmbH den deutschen Markt bedient. Im Geschäftsjahr 2023 wurden bei der Lundbeck GmbH 26,5 Mio. EUR umgesetzt. Die Umsatzerlöse setzen sich aus konzerninterne Dienstleistungsverrechnungen in Höhe von 17,3 Mio. EUR und produktbezogene Umsatzerlösen in Höhe von 9,2 Mio. EUR zusammen. Die produktbezogenen Umsatzerlöse ergeben sich aus Verkäufen in Höhe von 12,4 Mio. EUR, abzüglich Anpassungen in Höhe von 3,2 Mio. EUR. Die Anpassungen umfassen im Wesentlichen Hersteller- und Krankenkassenrabatte sowie Rückforderungen aufgrund überhöhter Preise. Verglichen zum Vorjahr sind die Umsätze insgesamt um 5,0 Mio. EUR gestiegen. Dies ist in erster Linie auf höhere Umsätze der Hauptprodukte sowie höheren konzerninternen Dienstleistungsverrechnungen im Zusammenhang mit Vyepti ("Marketing and Promotion Agreement") und der regionalen Verantwortung im sogenannten Cluster ("Service Agreement") zurückzuführen. Personelles In dem Geschäftsjahr 2023 betrug die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter 65 (Vorjahr: 60). Ergebnisentwicklung Das Ergebnis vor Steuern beträgt 4,1 Mio. EUR (Vorjahr: 0,7 Mio. EUR). Zusammen mit Ertrags- und sonstigen Steuern ergibt sich ein Jahresergebnis von 2,8 Mio. EUR (Vorjahr: 0,5 Mio. EUR). Der Materialaufwand ist im Zusammenhang mit dem gestiegenen Absatz und der im Rahmen des Transfer-Pricings definierten Einkaufspreise für innerhalb des Konzerns bezogene Waren um 4,5 Mio. EUR gestiegen. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge um 0,2 Mio. EUR ist hauptsächlich auf die höhere Auflösung der nicht genutzten Abfindungsrückstellung im Jahr 2022 zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Geschäftsjahr 2023 betragen 7,7 Mio. EUR Vorjahr: 7,2 Mio. EUR). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aufgrund gestiegener Marketingaufwendungen für die Produkte Abilify Maintena® und Vyepti® sowie gestiegenen Reisekosten. Der Personalaufwand ist trotz einer gestiegenen Mitarbeiteranzahl und Gehaltsanpassungen um 2,2 Mio. EUR auf 8,7 Mio. EUR zurückgegangen. Ursächlich hierfür sind insbesondere die hohen Aufwendungen für Pensionsrückstellungen im Vorjahr. Das Finanzergebnis von 1,2 Mio. EUR ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Mio. EUR gestiegen. In 2023 wurden höhere Zinserträge verbucht, welche auf einer Vereinbarung zwischen H.Lundbeck A/S und der Lundbeck GmbH aus 2019 ("Interest bearing agreement") basieren. Der für Guthaben verwendete Zinssatz ist ein 3-Monats-Geldmarktsatz abzüglich einer Marge. Die Zinsaufwendungen sind im Jahr 2023 dagegen auf Vorjahresniveau. Im Zusammenhang mit der Ergebnisentwicklung sind die Ertragssteueraufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Mio. EUR gestiegen. Insgesamt wurde damit das im Vorjahr prognostizierte Ergebnis erreicht. Die Summe aus Personal- und Materialaufwendungen stieg erwartungsgemäß im Vergleich zum Vorjahr an und lag im Rahmen der Prognose. Die Entwicklung der produktbezogenen Umsatzerlöse zeigte ebenfalls das prognostizierte Wachstum. Im Jahr 2023 stieg der produktbezogene Umsatz im Vergleich zum prognostizierten produktbezogenen Umsatz 2023 um 6% (von 11,7 Mio. EUR auf 12,4 Mio. EUR). Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt ausschließlich durch den Lundbeck-Konzern. An diesen werden zudem nicht betriebsnotwendige liquide Mittel abgeführt. Seit Ende 2013 sind alle verzinsten internen Guthabenkonten inkl. dem Cashpoolkonto in einem sogenannten Inhouse Bank Account zusammengeführt. Der positive Saldo zum 31.12.2023 von 55,7 Mio. EUR ist gegenüber dem Vorjahr um 5,1 Mio. EUR gestiegen. Die liquiden Mittel bewegen sich auf Vorjahresniveau. Vermögenslage Das Vermögen hat sich im Bereich des Anlagevermögens im Vergleich zum Vorjahr um 0,03 Mio. EUR auf 0,1 Mio. EUR verringert. Dies ist im Wesentlichen auf die Abschreibung der Geschäftsausstattung zurückzuführen. Das Umlaufvermögen von 65,7 Mio. EUR hat sich gegenüber dem Vorjahr um 5,9 Mio. EUR erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Mio. EUR gesunken. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind aufgrund höherer Steuerforderungen wiederum um 0,2 Mio. EUR gestiegen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind stichtagsbezogen um 5,7 Mio. EUR auf 65,0 Mio. EUR gestiegen. Die Pensionsrückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Mio. EUR gesunken. Die sonstigen Rückstellungen sind von 3,2 Mio. EUR auf 5,2 Mio. EUR gestiegen. Der Anstieg ist durch höhere Rückstellungen für Krankenkassenrabatte und Rückforderungen von überhöhten Preisen begründet. Die Verbindlichkeiten sind insgesamt von 0,4 Mio. EUR im Vorjahr auf 1,6 Mio. EUR gestiegen. Der Anstieg begründet sich hauptsächlich durch höheres Volumen der in Dezember 2023 gebuchten Lieferantenrechnungen. Außerdem ist in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen für das Geschäftsjahr 2023 eine interne Verrechnung von H. Lundbeck A/S enthalten, wodurch insgesamt eine Umsatzrendite von 3 % erzielt wird. Weiterhin ist darin die zum Stichtag beschlossene aber noch nicht gezahlte Gewinnausschüttung des Jahresergebnisses 2022 in Höhe von 0,5 Mio. EUR enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind von 0,4 Mio. EUR auf 0,02 Mio. EUR gesunken. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 59,6 % und ist gegenüber dem Vorjahr um ca. zwei Prozentpunkte zurückgegangen (61,4%). Sonstiges In 2015/16 wurden wesentliche administrative Funktionen inkl. der Finanzbuchhaltung an ein konzerneigenes Business Service Center in Polen ausgelagert. Dafür liegt eine Genehmigung der Steuerbehörden vor. Ab dem 1. Januar 2016 erfolgte auch die Ausgliederung der Lohn- und Gehaltsbuchhaltung in das Business Service Center. Wesentliche Veränderungen an diesem Setup sind in den nächsten Jahren nicht zu erwarten. Die Lundbeck GmbH hat seit Ende 2015 die regionale Verantwortung für die Schwestergesellschaften in der Schweiz, Österreich, Polen, Tschechischen Republik, Slowakei, Ungarn und der Ukraine. Seit Anfang 2018 wurde diese Verantwortung auf Russland plus Anrainerstaaten erweitert. Wesentlicher Teil dieser Verantwortung ist die jeweilige Übernahme der Geschäftsführung. Die Geschäftsführerin der Lundbeck GmbH wurde in allen Ländern bis auf die Ukraine und Russland (aus rechtlichen Gründen) in den jeweiligen Unternehmensregistern als Geschäftsführerin eingetragen. Diese Gesellschaften bleiben aber rechtlich eigenständig. Für den zusätzlichen Aufwand, der durch die Koordination dieser Länder entsteht, erhält die Lundbeck GmbH regelmäßig eine angemessene Kompensation. In dem Geschäftsjahr 2023 gab es keine organisatorischen Veränderungen mit wesentlicher Auswirkung auf die Lundbeck GmbH. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren Als finanzieller Leistungsindikator wird insbesondere die Umsatzentwicklung herangezogen. Hinsichtlich der Entwicklung im Berichtsjahr sei auf obige Ausführungen verwiesen. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren sind Volumen- und Marktanteilsentwicklungen strategischer Produkte, Mitarbeiterzufriedenheitsumfragen, Umwelt-, Sozial- und Governance-Kennzahlen. Forschung und Entwicklung Alle Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten werden durch den Mutterkonzern H. Lundbeck A/S durchgeführt. Dazu gehört auch die lokale Durchführung von internationalen Studien, die ebenfalls vom Konzern koordiniert werden. Risiken und Chancen Umsatzzuwächse sind ausschließlich für das in 2022 neu eingeführte Produkt Vyepti® zu erwarten, welches ein Hauptprodukt darstellt. Im Jahr 2024 läuft der Patentschutz für Abilify Maintena® aus, so dass der zeitnahe Eintritt des generischen Wettbewerbes im Markt erwartet wird. Dies hat einen signifikanten Einfluss auf die erzielbaren Preise sowie Absatzerwartungen. Da die nicht-strategischen Produkte des Portfolios bereits generisch sind, ist in Zukunft mit sinkenden Umsätzen für diese Produkte zu rechnen. Weitere Produkteinführungen sind kurzfristig nicht geplant. Gesetzliche Regelungen wie das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz verursachen Unsicherheit bei der kurz- und mittelfristigen Umsatz- und Ergebnisplanung. Das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz ist in Deutschland die zentrale Instanz bzw. das gesetzliche Regelwerk für Preis- und Erstattungsfragen. Es legt Preisniveaus, obligatorische Rabatte und Erstattungsregelungen fest. Erforderliche Refinanzierungsmaßnahmen der Lundbeck GmbH erfolgen ausschließlich über den Konzern. Die Lundbeck GmbH profitiert dabei von der guten und dauerhaft stabilen Liquidität des Konzerns, deshalb besteht auch für die Lundbeck GmbH kein erkennbares Liquiditätsrisiko. Wie in der Vergangenheit ist auch in den Folgejahren weiterhin von einem sehr geringen Ausfallrisiko bei den Forderungen auszugehen. Dies wird zudem durch einen hohen Anteil an Kunden mit Bankeinzug, einem effizienten Mahnwesen und einer laufenden Überwachung der offenen Forderungsbestände sichergestellt. Erwartungen und Ausblick auf die Geschäftsjahre 2024 und 2025 Lundbeck strebt nach nachhaltigem Wachstum und konzentriert sich dabei auf innovative Behandlungsmethoden für neurologische und psychiatrische Erkrankungen. Auf Konzernebene wird auf diesen Gebieten fortlaufend in Forschung und Entwicklung, aber auch der Geschäftsfeldentwicklung investiert. Der deutsche Markt ist als einer der Kernmärkte identifiziert worden. Der strategische Fokus des Konzernes sowie das Geschäftsergebnis der Lundbeck GmbH in 2023 setzen ein positives Zeichen für die Geschäftsjahre 2024 und 2025, in denen weiterhin eine gute Geschäftsentwicklung erwartet wird, die sich auf die gezielte Vermarktung der Hauptprodukte stützt. Der produktbezogene Umsatz im Jahr 2024 wird voraussichtlich auf dem Niveau von 2023 bleiben. Die Prognose für 2025 deutet jedoch auf einen Anstieg um 22% gegenüber der Prognose 2024 hin, der in erster Linie auf die Verkäufe des Produkts Vyepti zurückzuführen ist. Im Hinblick auf den Umsatz aus Dienstleistungsverrechnungen wird für 2024 ein Anstieg von 8 % prognostiziert, was hauptsächlich auf höhere Dienstleistungsverrechnungen im Rahmen der Vereinbarung mit Otsuka sowie des Marketing- und Promotionsabkommens mit H. Lundbeck A/S zurückzuführen ist. Für 2025 hingegen sind die Aussichten weniger optimistisch: Es wird ein Rückgang der Gesamtkostenweiterbelastungen um 17 % erwartet, wobei die Weiterbelastungen für Otsuka-Dienstleistungen nahezu um 50 % sinken dürften.
Hamburg, den 12. Dezember 2024 Lundbeck GmbH Andrea Jung BilanzAktiva
Angaben unter der BilanzAuszug aus dem Gesellschafterbeschluss der Lundbeck GmbH vom 13. Dezember 2024: Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wird festgestellt. Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Registerinformationen Die Gesellschaft Lundbeck GmbH ist unter der Firma Lundbeck GmbH mit Sitz in Hamburg im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 86030 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert und nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauern abgeschrieben. Zugänge von beweglichen Anlagegegenständen werden ab dem Anschaffungszeitpunkt monatlich abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt 3 bis 5 Jahre. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen, wenn ein niedrigerer Wertansatz aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung geboten ist. Die geleisteten Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge von 1 % berücksichtigt. Der Kassenbestand wird zum Nennwert aktiviert. Als aktive Abgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag erfasst, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Der übergeordnete Lundbeck-Konzern fällt in den Anwendungsbereich der Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung ("Pillar 2"). Die Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung sind mit Wirkung zum 28. Dezember 2023 in Form des Mindeststeuergesetzes ("MinStG") in Kraft getreten. Das MinStG gilt erstmals für Geschäftsjahre, die nach dem 30. Dezember 2023 beginnen. Gemäß dem MinStG ist eine Ergänzungssteuer für jede Jurisdiktion zu zahlen, die einen effektiven Steuersatz unter 15% aufweist. Die Bestimmung des effektiven Steuersatzes nach dem MinStG ist sehr komplex und beinhaltet eine Vielzahl von spezifischen Anpassungen. Auf die Gesellschaft wird zukünftig grundsätzlich keine Steuermehrbelastung aus der nationalen Ergänzungssteuer entfallen, da sie weder oberste Muttergesellschaft noch Gruppenträgerin der Mindeststeuergruppe im Sinne des § 3 MinStG ist. Da das MinStG für das Geschäftsjahr 2023 für die Gesellschaft noch keine Anwendung findet, entsteht für das Geschäftsjahr 2023 keine - dem Gruppenträger auszugleichende - Steuerbelastung aus dem MinStG. Aufgrund der Komplexität der Anwendung der Pillar 2-Gesetzgebung und der Berechnung der möglichen steuerlichen Auswirkungen sind derzeit die quantitativen und qualitativen Auswirkungen für künftige Geschäftsjahre noch nicht zuverlässig abschätzbar. Das gezeichnete Kapital ist mit seinem Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinsfuß bei einer restlichen Laufzeit von 10 Jahren von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) p.a. auf Basis der 2018 veröffentlichten "Richttafeln 2018 G" der HEUBECK AG ermittelt. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,00 % (Vorjahr: 3,00 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,25 % (Vorjahr: 2,20 %) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit branchenüblichen Standardwerten abgebildet. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren unterstellt. Die sonstigen Rückstellungen und Steuerrückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Ebenfalls nach versicherungsmathematischen Grundsätzen bewertet werden die Rückstellungen für Jubiläumszahlungen. Die ausgewiesene Jubiläumsrückstellung ist nach dem Projected Unit Credit Verfahren ermittelt worden. Die Rückstellung wurde nach § 249 Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 253 Abs. 1 HGB mit dem Abzinsungssatz gemäß RückAbzinsVerordnung bewertet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dabei wurde ein Zinssatz von 1,75 % (im Vorjahr 1,44 %) und ein Entgelttrend von 3,00 % (im Vorjahr 3,00 %) zugrunde gelegt. Die Garantierückstellungen werden nach den Erfahrungswerten bewertet. Bei der Bewertung wird eine Diskontierung mit fristadäquaten Zinssätzen berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden zunächst mit jeweils am Transaktionstag gültigem Kurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern wird bei einem bestehenden Aktivüberhang ausgeübt. Erläuterungen zur Bilanz In der Bilanz wurden die Vergleichszahlen des Vorjahres der sonstigen Verbindlichkeiten und der Steuerrückstellungen im Vergleich zum Vorjahresabschluss korrigiert. Für den Stichtag 31.12.2022 werden Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 58 ausgewiesen die im Vorjahresabschluss in den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten waren. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferung und Leistung und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr in voller Höhe eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen wie im Vorjahr in voller Höhe auf Forderungen gegen die Muttergesellschaft. Darin enthalten sind Forderungen aus Lieferung und Leistung in Höhe von TEUR 9.315 (VJ TEUR 8.524) sowie sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 55.713 (VJ TEUR 50.586). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 65.028 (VJ TEUR 59.110) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Latente Steuern Die aktiven latenten Steuern betragen TEUR 3.260 (VJ TEUR 3.660) und entfallen in Höhe von TEUR 3.260 (VJ TEUR 3.660) auf Differenzen zwischen der Handels- und Steuerbilanz. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 32,28 % zugrunde gelegt. In Höhe der angesetzten aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 3.260 besteht eine Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 S. 2 HGB.
Eigenkapital Alleiniger Gesellschafter der Lundbeck GmbH ist die H. Lundbeck A/S mit Sitz in Kopenhagen, Dänemark. Das Stammkapital beträgt unverändert TEUR 5.000. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 227 (VJ TEUR 1.051). Dieser Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB ist für die Ausschüttung gesperrt. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.600 (VJ TEUR 488) betragen wie im Vorjahr bis zu einem Jahr. Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter beträgt TEUR 1.150 (VJ TEUR 0). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betreffen mit TEUR 657 den Liefer- und Leistungsverkehr und mit TEUR 493 die zum Stichtag beschlossene aber noch nicht gezahlte Gewinnausschüttung des Jahresergebnisses 2022. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Vergleichszahlen des Vorjahres der Umsatzerlöse, der sonstigen betrieblichen Erträge und der Personalaufwendungen im Vergleich zum Vorjahresabschluss korrigiert. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 7.682 (VJ TEUR 7.178) sind periodenfremde Aufwendungen von TEUR 16 (VJ TEUR 0) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten in Höhe von TEUR 400 latente Steueraufwendungen (VJ TEUR 798). Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.596 (VJ TEUR 1.236). Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen Miet- und Leasingverträge. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bis zu einem Jahr betragen TEUR 649 und für ein bis fünf Jahre TEUR 947. Beirat
Der Beirat übt eine überwachende und beratende Funktion in Bezug auf die Geschäftsführung aus. Geschäftsführung Andrea Jung, Managing Director, Hamburg Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss (TEUR 2.774) an den Gesellschafter H. Lundbeck A/S auszuschütten. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter gemäß § 285 Abs. 7 HGB (exkl.: Geschäftsführer und Leiharbeiter) beträgt:
Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der H. Lundbeck A/S, Kopenhagen, Dänemark, einbezogen (größter und zugleich kleinster Konzernkreis). Dieser Konzernabschluss wird beim Handelsregister Kopenhagen hinterlegt.
Hamburg, den 12. Dezember 2024 Geschäftsführung Andrea Jung, Geschäftsführerin Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
ErgebnisverwendungsbeschlussAuszug aus dem Gesellschafterbeschluss der Lundbeck GmbH vom 13. Dezember 2024: Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 2.773.727,09 wird insgesamt ausgeschüttet. BestätigungsvermerkDer Jahresabschluss wird wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen in einer verkürzten Fassung offengelegt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Lundbeck GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Lundbeck GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lundbeck GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Vergleichsangaben Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und damit die Vergleichsangaben zum 31. Dezember 2022 und für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sind nicht geprüft. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 13. Dezember 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Christian Eden, Wirtschaftsprüfer ppa. Katharina Mundt, Wirtschaftsprüferin |
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Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen