Opti-Wohnwelt Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Föst seit 25.10.2016 | Geschäftsführer |
Oliver Föst seit 25.10.2016 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Opti-Wohnwelt Föst GmbH & Co KGNiederlauerKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017KonzernbilanzAktiva
Konzerngewinn- und Verlustrechnung
KonzernanhangI. Allgemeine Angaben 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Anzuwendende Vorschriften Der Konzernabschluss der Opti-Wohnwelt Föst GmbH & Co KG wurde auf der Grundlage der Konzernrechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. II. Konsolidierungskreis 1. Angaben zu allen Konzernunternehmen In den Konzernabschluss wurden alle Tochterunternehmen einbezogen. Sämtliche Tochterunternehmen haben ihren Sitz im Inland. Im abgelaufenen Geschäftsjahr ergeben sich keine Änderungen des Konsolidierungskreises. Die folgende Aufstellung zeigt den Kreis der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 1 Satz 1 HGB. In der letzten Spalte wird angegeben, ob das jeweilige Unternehmen von den Befreiungsvorschriften der §§ 264 Abs. 3 oder § 264 b HGB Gebrauch macht.
2. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 4 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
* Werte zum 31.12.2016, Werte zum 31.12.2017 liegen noch nicht vor III. Konsolidierungsgrundsätze Die in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse der Tochterunternehmen wurden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den nach HGB geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. 1. Angaben zum Konsolidierungsstichtag Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt. Der Bilanzstichtag aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember 2017. 2. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem Konzernanteil am Eigenkapital der Unternehmen zum Zeitpunkt der Gründung oder des Erwerbs. 3. Zeitpunkt der Erstkonsolidierung Die Erstkonsolidierung wurde auf den Gründungs- bzw. Erwerbszeitpunkt vorgenommen. 4. Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung entstandene aktive Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- und Firmenwert unter den Immateriellen Vermögensgegenständen aktiviert und abgeschrieben. Neben den aktivischen Unterschiedsbeträgen sind bei der Kapitalkonsolidierung außerdem passivische Unterschiedsbeträge entstanden. Der nach Auflösung von stillen Reserven und Lasten verbleibenden passive Unterschiedsbetrag wurde als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen. 5. Schuldenkonsolidierung Bei der Schuldenkonsolidierung werden wechselseitige Forderungen und Verbindlichkeiten der einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet und eliminiert. Bei den Pflichtangaben zu Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind die Positionen gegenüber einbezogenen Unternehmen eliminiert. 6. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Konzerninterne Umsätze werden mit den entsprechenden konzerninternen Aufwendungen verrechnet. Aufwendungen und Erträge aus sonstigen Geschäftsvorfällen zwischen den einbezogenen Unternehmen werden ebenfalls aufgerechnet. IV. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die für den Konzernabschluss geltenden Vorschriften des § 298 HGB wurden beachtet. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die immateriellen Anlagewerte werden in der Regel über einen Zeitraum von 3 Jahren linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung wurden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände grundsätzlich linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um Abschreibungen auf den beizulegenden Wert angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen wurden offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und für Vorjahre noch nicht veranlagten Steuern. Soweit die Ertragssteuern natürlicher Personen (Gesellschafter) betroffen sind, enthält der Konzernabschluss keine Rückstellungen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Aufgrund von sich voraussichtlich abbauenden Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder steuerlicher Verlustvorträge werden latente Steuern ermittelt. Dabei werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet, aber nicht abgezinst. Nicht berücksichtigt werden jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Aktive und passive latente Steuern aus den in den Konzernabschluss einfließenden Gesellschaften werden saldiert ausgewiesen. 2. Bewertungseinheiten Es wurden im Einzelnen folgende Bewertungseinheiten gebildet: Für ein aufgenommenes Darlehen wurde ein Derivativgeschäft zur Zinssicherung in Höhe von 2 Mio. Euro abgeschlossen. Der als Grundgeschäft zugrunde liegende Bankkredit hat Laufzeitkongruenz mit dem entsprechenden Derivat. Die Laufzeit endet am 30.12.2018. Deshalb wird das Derivat mit dem entsprechenden Grundgeschäft zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst (Micro-Hedging) und wir gehen von einer vollständigen Wirksamkeit der Bewertungseinheit aus. Als derivatives Finanzinstrument wird ein Zinsswap eingesetzt. Durch diese Gestaltung wandeln wir den variabel verzinslichen Kredit in Höhe von 2 Mio. Euro wirtschaftlich in einen Festzinskredit. Die Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft entsprechen einander, so dass eine Absicherung in Höhe von 2 Mio. Euro gegeben ist.
V. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Konzernanlagenspiegel zu entnehmen. 2. Geschäfts- oder Firmenwert Aus dem Erwerb eines Tochterunternehmens im Geschäftsjahr 2013 ist im Rahmen der Kapitalkonsolidierung ein Geschäfts- oder Firmenwert entstanden. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden 5 Jahre festgelegt. 3. Konzernanlagenspiegel
4. Latente Steuern Latente Steuern resultieren aus Bewertungsdifferenzen zwischen handelsrechtlichem Konzernabschluss und Steuerbilanz und aus steuerlichen Verlustvorträgen. Die aktiven latenten Steuern aus Verlustvorträgen sind saldiert mit den passiven latenten Steuern, resultierend aus Bewertungsdifferenzen in den Sachanlagen und den sonstigen Rückstellungen, ausgewiesen. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe des Körperschaftsteuersatzes in Höhe von rund 15,8 % und des voraussichtlichen Gewerbesteuersatzes von rund 11 % bzw. 13 %. 5. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung In 2014 hat sich aus der Kapitalkonsolidierung aufgrund des Erwerbs eines Tochterunternehmens ein Mehrwert des Eigenkapitals über dem Beteiligungsansatz in Höhe von 1.682 TEuro ergeben. Aufgrund des Erwerbs von zwei Tochterunternehmen in 2016 sind dem Unterschiedsbetrag 931 TEuro zugeführt worden. Wir haben diese Mehrwerte als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung gemäß § 301 Absatz 3 HGB ausgewiesen. Die Unterschiedsbeträge haben Fremdkapitalcharakter und resultieren im Wesentlichen aus zum Erwerbszeitpunkt beabsichtigten Umstrukturierungsmaßnahmen und mangelnder Rentabilität, welche sich in den Kaufpreisen niedergeschlagen haben. Die Unterschiedsbeträge werden aufgelöst, sobald die erwartete ungünstige Entwicklung bzw. die erwarteten Sonderaufwendungen eingetreten sind. Zum 1. Januar 2017 betrugen die kumulierten Auflösungen des Vorjahres 1.419 TEuro. In 2017 wurden 614 TEuro über die Position sonstige betriebliche Erträge aufgelöst. Der Restbuchwert zum 31.12.2017 betrug 580 TEuro und die kumulierten Auflösungen 2.033 TEuro. Der Restbetrag wird im Wesentlichen planmäßig über 31 Jahre aufgelöst. 6. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 5.381.197,36 Euro (Vorjahr: 7.364.198,31 Euro) und entfällt vollständig auf die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Grundpfandrechte gesichert sind, beträgt 23.580.996,95 Euro (Vorjahr: 24.824.457,44 Euro). Für Lieferantenverbindlichkeiten ist ein Festgeld in Höhe von 945 TEuro verpfändet. 7. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 6.684.443,41 Euro (Vorjahr: 7.996.283,82 Euro). 8. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Es existiert eine Mithaftung für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 125.000 Euro (Vorjahr: 225.000,00 Euro) für ein Unternehmen, mit dem ein Beteiligungsverhältnis besteht. 9. Inanspruchnahme von Haftungsverhältnissen Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Diese Beurteilung stützt sich auf die bis zum Erstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse sowie die bisherige und zukünftig erwartete Entwicklung der Gesellschaft. 10. Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 13.950 TEuro sonstige finanzielle Verpflichtungen in Form von Miet- und Leasingverträgen. 11. Erläuterung der periodenfremden Erträge In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von 176 TEuro enthalten. Die Erträge wurden im Wesentlichen im Posten sonstige betriebliche Erträge erfasst und enthalten vor allem Boni und Zuschüsse für Werbeaufwand Vorjahre. 12. Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 1.346 TEuro vorgenommen. VI. Sonstige Pflichtangaben 1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Zusätzlich wurden 110 Auszubildende beschäftigt. 2. Vergütungen der Geschäftsführer der Muttergesellschaft Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden 336 TEuro (Vorjahr: 336 TEuro) gewährt. 3. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für Abschlussprüfungsleistungen berechnete Gesamthonorar 2017 betrug 10 TEuro. 4. Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens Der Jahresüberschuss 2017 des Mutterunternehmens in Höhe von 1.191.789,83 Euro wurde gemäß Ergebnisverwendungsbeschluss den Gesellschafterkonten im Fremdkapital gutgeschrieben. 5. Offenlegungspflichten Verschiedene Konzerngesellschaften machen von den Befreiungsvorschriften der §§ 264 Abs. 3 oder 264 b HGB Gebrauch. Einzelheiten ergeben sich aus der Aufstellung der konsolidierten Unternehmen im Konzernanhang. 6. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten: Die Opti-Wohnwelt Föst GmbH & Co. KG hat zum 01.01.218 alle Anteile an der Einrichtungshaus Möbel-Müller GmbH & Co. KG (jetzt: Opti-Wohnwelt Müller GmbH & Co. KG) erworben. Die Opti-Wohnwelt Föst GmbH & Co. KG hat im Juni 2018 einen neuen Standort in Petersberg/Fulda eröffnet.
Niederlauer, 27. Juli 2018 Michael Föst Oliver Föst handelnd als Geschäftsführer für die Firma MÖFÖ Möbelhandelsgesellschaft mbH. Konzernkapitalflussrechnung
Der Finanzmittelfonds setzt sich ausschließlich aus Kassenbeständen und Guthaben bei Kreditinstituten zusammen. Summiert mit den Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition in Höhe von 945 TEuro (Vorjahr 945 TEuro) ergeben sich der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten laut Konzernbilanz. Die zahlungsunwirksamen Aufwendungen beinhalten die Auflösung des passiven Unterschiedsbetrages für das Geschäftsjahr. Konzerneigenkapital
KonzernlageberichtA. Darstellung des Geschäftsverlaufs Grundlagen des Unternehmens Seit über 40 Jahren steht Opti-Wohnwelt als mittelständisches Familienunternehmen für Qualität und Service im Möbelhandel. Es ist unser Ziel, dass unsere Kunden in unseren Möbelhäusern und SB-Mitnahmemärkten durch unsere Einrichtungsfachberater nicht nur eine optimale Beratung, sondern auch einen umfassenden Top-Service bei Lieferung und Montage erhalten. Dabei ist in unserem Leitbild eine umfassende Mitarbeiterorientierung enthalten. Denn nur gemeinsam als motiviertes Team können wir nachhaltig erfolgreich sein und die Änderungen im Markt positiv mitgestalten. Branchenentwicklung Die deutsche Wirtschaft befindet sich auch 2017 insgesamt in einer guten Verfassung. So verzeichnete das Bruttoinlandsprodukt (BIP) mit 2,2 % ein so starkes Wachstum wie zuletzt 2011. Am Arbeitsmarkt hielt ebenfalls die positive Entwicklung an, so dass die Beschäftigung mit 44,3 Mio. Erwerbstätigen (Vorjahr: 43,6 Mio.) auf einem Rekordniveau lag. Dennoch war 2017 für unsere Branche ein durchwachsenes Möbeljahr. Denn von den guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnte die Möbel- und Einrichtungsbranche nicht in vollem Umfang profitieren. Das Statistische Bundesamt wies zwar für den Einzelhandelsumsatz mit Wohnmöbeln insgesamt ein leichtes Umsatzplus von 0,1 % aus. Der Wert liegt aber deutlich unter dem Vorjahresergebnis von 1,7 %. Somit beläuft sich die reale Entwicklung auf minus 0,7 % (Vorjahr: plus 0,7 %). Im Gegensatz zum stagnierenden Gesamtumsatz legte der Onlinehandel in der Branche "Wohnen und Einrichten" um 11,6 % zu (Vorjahr: plus 10,6 %) und macht damit 2017 nun einen Anteil von 9,5 % (Vorjahr: 9,0 %) am gesamten Einzelhandelsumsatz der Branche aus. Regionale Marktentwicklung Für unseren Standort in Schiffdorf-Spaden hat sich durch die Neueröffnung der Meyerhoff Polsterwelt der Wettbewerb weiter verschärft. Ansonsten hat sich die Wettbewerbssituation an unseren übrigen Standorten im Hinblick auf stationäre Mitbewerber im vergangen Jahr nicht oder nur unwesentlich geändert. Geschäftsverlauf In diesem Umfeld konnte sich Opti-Wohnwelt gut behaupten. Der Umsatz im Kalenderjahr 2017 erhöhte sich auf insgesamt 90,2 Mio. Euro und lag damit rund 1,7 % über dem Vorjahresumsatz von 88,7 Mio. Euro. Der diesjährige Umsatz beinhaltet erstmals den vollen Jahresumsatz der Opti-Wohnwelt Finsterwalde GmbH. Im Gegenzug dazu ist im Berichtsjahr der Standort Mössingen nur wenige Monate umsatzwirksam enthalten, da wir den Standort Ende März 2017 geschlossen haben. Das Konzernergebnis des Geschäftsjahres beträgt 1.967 TEuro (Vorjahr: 2.655 TEuro). Negativ auf das Ergebnis haben sich vor allem die Kosten der Standortabwicklung von Mössingen samt der damit verbundenen außerplanmäßigen Abschreibungen in Höhe von ca. 1.346 TEUR ausgewirkt. Zudem haben die großen ladenbaulichen Modernisierungen von Finsterwalde und Schwallungen sowie die Dacherneuerungen in Niederlauer und Schiffdorf das Ergebnis negativ beeinflusst. Das Sortiment verteilte sich wie im Vorjahr auf die gleichen Produktgruppen: Küchen, Polstermöbel, Wohn-, Schlaf-, Speise- und Jugendzimmer, Garderoben, Büromöbel und Fachsortimente wie Boutique, Heimtextilien und Leuchten sowie an einigen Standorten Gartenmöbel. Investitionen Die Investitionen, Reparaturen und Instandhaltungen betrugen in 2017 insgesamt rund 4.765 TEuro nach 5.652 TEuro im Vorjahr. So wurde im Berichtsjahr am Stammsitz in Niederlauer erheblich in die Logistik investiert und u.a. die Kapazität des Zentrallagers mehr als verdoppelt. Aufgrund des Wachstums der letzten Jahre wurde die Zentralverwaltung in Niederlauer um rund 400 qm erweitert und der dazugehörige Dachbereich sowie Dachflächen des Verkaufshauses Niederlauer erneuert. Am Standort Schweinfurt ist die Gartenabteilung vom 2. OG ins EG umgezogen mit ladenbaulichen Modernisierungen der betroffenen Flächen. Ein Investitionsschwerpunkt war 2017 unser Standort Schwallungen. Der Ladenbau wurde umfassend modernisiert sowie der Fachsortimentsbereich und das Restaurant vollständig erneuert. Neben Schwallungen haben wir uns im Berichtsjahr besonders in Schiffdorf-Spaden engagiert. Denn neben der Dachsanierung einschließlich der Lichtkuppel auf insgesamt rund 4.500 qm wurde im SB-Megastore der Fachsortimentsbereich vollständig erneuert und eine Gartenmöbelausstellung neu installiert. Nach dem Hallenneubau und der Neueröffnung in Neubrandenburg im Vorjahr wurden in 2017 die Baumaßnahmen abgeschlossen. Das umfasste die Verlängerung der Fassade am Verkaufshaus sowie das Teeren des Vorplatzes und der Zufahrt im Lagerbereich. Ansonsten entfielen die Investitionen im Wesentlichen auf ladenbauliche Modernisierungsmaßnahmen sowie kleinere Instandhaltungsmaßnahmen und Ausbesserungsarbeiten an verschiedenen Standorten. Wir sind dabei, alle Standorte auf moderne LED-Beleuchtung umzustellen. Mitarbeiter Zum Bilanzstichtag 31.12.2017 hat sich der gesamte Personalstand um 10 Mitarbeiter auf 730 verringert (Vorjahr: 740). Die Zahl der Auszubildenden erhöhte sich auf nunmehr 110 (Vorjahr: 78). Insgesamt sind 66 Aushilfen (Vorjahr: 56) in geringfügigen Arbeitsverhältnissen beschäftigt. B. Darstellung der Lage Die Vermögenslage ist geordnet. Die langfristig gebundenen Vermögenswerte sind durch eigene Mittel sowie lang- und mittelfristig zur Verfügung stehende Fremdmittel finanziert. Die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Gesellschafterdarlehen betragen 6.684 TEuro. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von 68.456 TEuro auf 61.139 TEuro verringert. Die Reduktion resultiert im Wesentlichen aus dem abschreibungsbedingtem Rückgang des Anlagevermögens, einem reduzierten Warenbestand und geringeren Bankguthaben bei gleichzeitig deutlich geringeren Verbindlichkeiten. Die Eigenkapitalquote beträgt 28,9 % (Vorjahr: 24,6 %). Bezieht man unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten die unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Gesellschafterdarlehen mit ein, so beträgt die Eigenkapitalquote 39,8 %. Im Geschäftsjahr wurden die bestehenden Bankverbindlichkeiten planmäßig in Höhe von 5.978 TEuro getilgt. Der Finanzierungsbedarf wird aus eigenen Mitteln, Gesellschafterdarlehen und der Inanspruchnahme von Bankkrediten gedeckt. Die Gesellschaft verfügte während des gesamten Jahres über ausreichend liquide Mittel. Die Zahlungsfähigkeit war zu jeder Zeit sichergestellt. Die Ertragslage konnte das Niveau des Vorjahres nicht erreichen. Gestiegenen Umsatzerlösen standen höhere Personalkosten und vor allem höhere Abschreibungen gegenüber. In den Abschreibungen sind jedoch einmalige Aufwendungen aufgrund der Filialschliessung in Mössingen enthalten. Das Konzernergebnis des Geschäftsjahres beträgt demnach 1.967 TEuro (Vorjahr: 2.655 TEuro). C. Finanzielle Leistungsindikatoren Wichtige Steuergrößen sind für uns umsatz-, ertrags- und liquiditätsbezogene Kennziffern. Im Geschäftsjahr 2017 konnte ein Umsatz in Höhe von 90,2 Mio. Euro erzielt werden. Dieser lag damit rund 1,7 % über dem Vorjahresumsatz von 88,7 Mio. Euro. Die Handelsspanne konnte gesteigert werden und erhöhte sich auf nunmehr 48,2 % (Vorjahr: 47,7 %). Dadurch und dank des absoluten Anstiegs der Umsatzerlöse konnte ein im Vergleich zum Vorjahr um 1.686 TEuro höheres Rohergebnis erzielt werden. Das Konzernergebnis des Geschäftsjahres beträgt 1.967 TEuro (Vorjahr: 2.655 TEuro) und liegt damit nicht ganz im Rahmen unserer Erwartungen. Der vereinfachte Cash-Flow aus Jahresüberschuss und Abschreibungen des Geschäftsjahres beträgt 6.905 TEuro (Vorjahr: 6.571 TEuro). Wir waren jederzeit in der Lage, unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. D. Chancen- und Risikobericht Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Gesamtwirtschaftliche Risiken Die konjunkturelle Erholung in Deutschland und im Euro-Raum hat sich fortgesetzt. Die Risiken der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung liegen vor allem in einer Schwächung der Europäischen Währungsunion bzw. von Europa insgesamt als Folge des Brexits. Gedämpft wird die wirtschaftliche Entwicklung auch durch politische Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem protektionistischen Kurs der US-Administration. Schließlich ist fraglich, ob seitens der Politik die Voraussetzungen für mehr Wachstum in Deutschland geschaffen werden. Aufgrund unserer mittel- und langfristigen Finanzierung sehen wir derzeit keine bzw. nur leichte Zinsänderungsrisiken. Branchenrisiken Das wesentliche Risiko besteht in der konjunkturellen Abhängigkeit der Möbelbranche bei stagnierendem oder nur moderat wachsendem Handelsvolumen in Deutschland und einem konzentrierten Wettbewerb. Das anhaltende Flächenwachstum, die Anforderungen der Digitalisierung sowie die steigende Bedeutung des Online-Handels werden den Wettbewerb weiter verschärfen. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund unserer stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Unsere Gesellschaft finanziert sich über Eigenkapital, Gesellschafterdarlehen und langfristige Bankkredite. Für den kurzfristigen Bedarf im Tagesgeschäft stehen jederzeit ausreichende liquide Mittel zur Verfügung. Währungsrisiken bestehen nicht. Chancen der zukünftigen Entwicklung Wir sehen uns auch im Wettbewerb mit den Branchenrisiken aufgestellt. Wir legen großen Wert auf die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter. In der qualifizierten Beratung unserer Kunden sehen wir den Grundstein für die Festigung unserer Marktposition. So werden wir dem Wettbewerb weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualität begegnen. Darüber hinaus investiert Opti-Wohnwelt seit Jahren beachtlich in die EDV-Infrastruktur, den Online-Auftritt und in die Optimierung der Logistik und der Prozesse, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu stärken. Der Einrichtungspartnerring VME und die UNION Einkaufs-GmbH gehen seit 2017 gemeinsame Wege. Es handelt sich um eine schrittweise Fusion, die bis zum Jahr 2020 abgeschlossen werden soll. Die Zusammenarbeit soll "das Beste aus zwei Welten" verbinden. Wir sind überzeugt, dass dieser eingeschlagene Weg richtig ist und uns konditionell aber auch hinsichtlich Sortiment und Vermarktung eine hervorragende Zukunftsperspektive bietet. Gesamtaussage Die Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in der konjunkturellen Abhängigkeit der Branche bei gleichzeitig konzentrierterem Wettbewerb, sich änderndem Kundenverhalten und wachsenden Anforderungen hinsichtlich Digitalisierung und Online-Vermarktung. Wir sehen uns insgesamt für die künftigen Risiken gut gerüstet. E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Da unsere Kunden in der Regel vor oder bei der Auslieferung bezahlen, sind Forderungsausfälle die absolute Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. F. Prognosebericht Gegenwärtig sind keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Risiken erkennbar. Der Auftragseingang im 1. Halbjahr 2018 betrug 57,2 Mio. Euro und liegt damit rund 4,6 % über dem Niveau des Vorjahres. Für das Gesamtjahr 2018 erwarten wir dank der beiden neuen Standorte in Dillingen/Saar (Neueröffnung April) und Petersberg/Fulda (Neueröffnung Juni) einen Umsatz deutlich über der Marke des Vorjahres. Durch die Sanierung, Integration und Modernisierung unseres neuen Standortes in Dillingen sowie durch Anlaufkosten unseres im Juni 2018 neu eröffneten Standortes in Petersberg/Fulda erwarten wir Sondereffekte, die sich negativ auf das Ergebnis niederschlagen werden. Insgesamt gehen wir jedoch von einem deutlich über dem Niveau von 2017 liegendem Jahresergebnis aus. Sofern unser Lagebericht in die Zukunft gerichtete Annahmen und Einschätzungen enthält, besteht grundsätzliche Unsicherheit von Prognosen in Bezug auf die tatsächlichen Ergebnisse.
Niederlauer, 27. Juli 2018 Michael Föst Oliver Föst handelnd als Geschäftsführer für die Firma MÖFÖ Möbelhandelsgesellschaft mbH. Sonstiger BerichtsteilAngaben zur Billigung: Der Jahresabschluss wurde am 27. Juli 2018 gebilligt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den von der Opti-Wohnwelt Föst GmbH & Co KG aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung undEigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bad Neustadt a. d. Saale, 27. Juli 2018 Dr.
Reese, Beckmann + Riechwald GmbH & Co. KG
Karsten Riechwald, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
11 nahegelegene Organisationen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und Leuchten
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Einzelhandel mit Wohnmöbeln
Einzelhandel mit Wohnmöbeln
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen