S-M-K Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Monika Gänsberger seit 10.4.2024 | Prokura |
Sebastian M. Zunhammer seit 10.4.2024 | Prokura |
Sebastian Zunhammer seit 27.9.2019 | Geschäftsführer |
Hedwig Zunhammer seit 26.4.2001 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Zunhammer GmbHTraunreut, OT MatzingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023der Zunhammer GmbHGeschäftlicher Verlauf und Lage der Gesellschaft zum Ende des Geschäftsjahres 2022/2023 Verlauf des Geschäftsjahres Unser gesellschaftergeführtes Unternehmen gehört in Deutschland zu den führenden Fertigungsbetrieben von Gülletankwagen und Ausbringtechnik. Wir sind dabei spezialisiert auf umweltschonende Verteilertechnik und entwickeln mit eigenem Know-how Komplettlösungen für die Gülleausbringung. Neben Gülletankwagen gehören dazu auch Andocksysteme, Verteilergestänge, Pumpstationen und die dazu notwendigen elektronischen Steuerungs- und Regelungstechniken. Das Geschäftsmodell der Zunhammer GmbH basiert auf einem Mix aus Landtechnik und Umwelttechnik (Bodenschonung, Emissionsverluste mindern etc.) Durch die Fertigung von Entsorgungsfahrzeugen für Biogas-Anlagen sind wir auch für den Markt der Energie-Erzeugung tätig. Parallel gibt es noch eine kleine Sparte, die KRAN-Mobile herstellt. Diese werden hauptsächlich in der Autoindustrie im Rahmen der Wartung und Instandhaltung von Produktionsanlagen eingesetzt. Dafür gibt es eine spezielle Internetseite www.kran-mobil.de Das Geschäftsjahr 2022/23 war geprägt von einer sich ständig weiterdrehenden Preisspirale an den Beschaffungsmärkten. Teilweise wurden von unseren Lieferanten benötigte Rohstoffe durch die Zunhammer GmbH eingekauft und bis zur Verarbeitung zwischengelagert. Unsere derzeit sehr langen Lieferzeiten behinderten uns in der Durchsetzung von dadurch notwendigen Preisanpassungen. Die zusätzlich aufgebauten Kapazitäten bei unserer Schwesterfirma der Annaburger Nutzfahrzeug GmbH helfen uns, trotz langer Lieferzeiten weiterhin Aufträge zu erhalten. Nach mehrjähriger Planungsphase für eine Fertigungshalle für GfK-Formteile konnte am 15.09.2021 mit dem Bauvorhaben begonnen werden. Die ursprünglich anvisierte Bauzeit von ca. 1 Jahr konnte leider nicht eingehalten werden. Zum Bilanzstichtag war ein Fertigstellungstermin innerhalb der nächsten 12 Monate nicht zu erwarten. Der Umsatz stieg erneut von 55,1 Mio. auf 56,9 Mio. €, was einer Steigerung von ca. 3 % entspricht. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung konnte die Gesamtleistung von 55,9 Mio. € auf 56,8 Mio. € also um 0,9 Mio. € (1,5 % zum Vorjahr) gesteigert werden. Die Gesamtleistung von 56,8 Mio. € übertrifft nochmals alle bisherigen abgeschlossenen Geschäftsjahre. Nur zum Teil kann die Umsatzsteigerung auf höhere Verkaufspreise zurückgeführt werden. Den größten Effekt darauf hat die Auslagerung bestimmter Fertigungslose auf unsere Schwesterfirma der Annaburger Nutzfahrzeug GmbH. Ohne Material-Engpässe hätte die Steigerung noch höher ausfallen können. Der Exportanteil beträgt 20,4 % vom Umsatz (Vorjahr: 19,1 %); der Anteil der EU-Länder davon beträgt 84,2 %. Vom Gesamtumsatz des Berichtsjahres entfielen 99,2 % (Vorjahr: 96,3 %) auf die Fertigung von Gülletankwagen einschließlich der dazugehörenden technischen Lösungen. Der Umsatzanteil mit Kranmobilen hat sich auf 0,7 % (Vorjahr: 1,1 %) vermindert. Es waren zum 30.09.2023 insgesamt 168 Mitarbeiter als Stamm-Mannschaft beschäftigt sowie 12 Auszubildende. Unsere betrieblichen Kapazitäten waren voll ausgelastet. Corona bedingte Ausfälle wegen Mitarbeitern in Quarantäne sind deutlich zurückgegangen, die Produktion konnte dadurch fast die volle Leistung bringen. Im Geschäftsjahr 2022/23 wurden wieder Messen vor Ort besucht. Auf Messen mit digitalem Konzept haben wir uns nicht angemeldet. Road-Shows und Vorführungen vor Ort wurden weiterhin erfolgreich durchgeführt. Der Absatz war überdurchschnittlich, da die Landwirte mit der "Bauernmilliarde" als Förderung für Umwelt- und Digitalmaßnahmen Fördergelder beanspruchen konnten. Dieses Thema trifft sehr gut auf unsere Produkte. Der Auftragseingang war das ganze Geschäftsjahr wegen der gesetzlichen Vorgaben und den Fördermaßnahmen sehr stark und lag weit über unserer Fertigungskapazität, was unsere langen Lieferzeiten nicht verkürzte. Per 30.09.2023 befindet sich trotz Kapazitätserhöhung ein Auftragsbestand von etwa 43 Mio. € (Vj. 43 Mio) in den Büchern. Das sichert unsere Auslastung für die nächsten 9 Monate. Zu diesem Zeitpunkt sind aber einige Aufträge aufgrund von unklaren Preissituationen noch in der Schwebe. CORONA-KRISE und deren Auswirkung auf die ZUNHAMMER GmbH Coronabedingte Krankheits- und Quarantänefälle sind deutlich zurückgegangen. Das Material konnte zum großen Teil aus Lagervorräten abgedeckt werden. Die Verfügbarkeit des Materials hat sich ebenfalls verbessert. Wir können aufgrund des riesigen Auftragsbestands die Produktion und Auslieferungen mit unterschiedlichen Verzögerungen nachholen. Wir rechnen auch im nächsten Geschäftsjahr nicht mit einem sinkenden Jahres-Umsatz, sondern mit einem Umsatz in gleicher Höhe. Materialpreise: Die Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen haben sich zum Ende des Geschäftsjahres auf hohem Niveau stabilisiert. Diese wesentlichen Preissteigerungen des Rohmaterials lassen sich zumindest für bereits bestehende Bestellungen für 2023/24 nur beschränkt oder nicht weitergeben. Lieferengpässe sind je nach Lieferant unterschiedlich stark bis nicht mehr vorhanden. Preiserhöhungen bei Neubestellungen werden unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit entsprechend durchgesetzt. Personalkosten: Es wurden im Betrieb sehr viele Vorsichtsmaßnahmen ergriffen. Starke Einschränkungen waren im Geschäftsjahr nicht mehr spürbar. Die Lohnerhöhung wurde wie geplant zum 01. April 2023 durchgeführt, um die Mitarbeiter zu binden. Kurzarbeit wurde nicht eingesetzt. Insgesamt rechnen wir weiter mit leicht steigenden Personalkosten. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Gesamtleistung von Mio. € 56,8 übertrifft nochmals alle bisherigen abgeschlossenen Geschäftsjahre. Die Steigerung betrug Mio. € 0,9 zum Vorjahr bzw. 1,5 %. Die Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen verminderten sich im Verhältnis zur Gesamtleistung von 69,5 % auf 66,4 %. Die höheren Kosten des rohstoffabhängigen Materialeinsatzes werden sich erst im darauffolgenden Wirtschaftsjahr auswirken. Der Personalaufwand ist absolut um T€ 845 gestiegen. Das Verhältnis von Personalaufwand zur Gesamtleistung verschlechterte sich um 1,3%-Punkte und beträgt 18,0% (Vj. 16,7%). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um T€ 348 bzw. 9,0 % gegenüber dem Vorjahr im Verhältnis zur Gesamtleistung, was insbesondere auf höhere umsatzabhängige Vertriebskosten und eine Erhöhung bei den Betriebsaufwendungen zurückzuführen ist. Die Investitionen im Berichtsjahr betrafen im Wesentlichen eine CNC-Bearbeitungsmaschine, einen Lackierroboter, eine Filteranlage, eine Schleifkabine sowie eine Photovoltaikanlage. Investitionsbedingt erhöhten sich die Abschreibungen von T€ 387 auf T€ 556. Die Zinsaufwendungen erhöhten sich aufgrund der Neuaufnahme von Darlehen von T€ 26 auf T€ 43. Die Finanzerträge erhöhten sich um T€ 16 aufgrund höherer Beteiligungserträge. Nach allen Erträgen und Aufwendungen, einschließlich der Steuern, verbleibt am Jahresende ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 3.115, der um T€ 505 über dem des Vorjahres liegt. Um dem gesteigerten Auftragseingang zum Ende des Wirtschaftsjahres gerecht zu werden, wurde das Vorratsvermögen abermals erheblich aufgestockt. (+ 6,9 % gegenüber dem Vorjahr) Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich im Vergleich zum Vorjahr (um T€ 314). Maßgeblich hierfür ist eine Zufälligkeit im Zahlungsverhalten der Kunden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich (um T€ 1.022) durch planmäßige Kredit- aufnahme für Großinvestitionen. Der Cash-Flow I (=Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen) beträgt T€ 3.671. Aufgrund des hohen Jahresüberschusses erhöhten sich die Steuerrückstellungen um T€ 474. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für den Personalbereich (Urlaub, Überstunden, Weihnachtsgelder). Das Ergebnis des Berichtsjahres hat zu einer weiteren Stärkung der Eigenkapitalbasis geführt. Das Eigenkapital erhöhte sich durch die laufende Thesaurierung des Gewinnes von T€ 18.268 auf T€ 21.383. Die Eigenkapitalquote beträgt 75,1 % zur Bilanzsumme. Den kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen (Laufzeit bis zu einem Jahr) in Höhe von T€ 6.860 stehen kurzfristig realisierbare werthaltige Forderungen, fertige Erzeugnisse und flüssige Mittel im Gesamtbetrag von T€ 20.753 gegenüber. Bei einem Cashflow von T€ 3.671 konnten wir aufgrund unserer soliden Liquiditätsentwicklung nicht nur immer termingerecht, sondern auch immer unter Ausnutzung von Skonti unseren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Forschung und Entwicklung Im laufenden Geschäftsjahr wurden weitere in unserer Gesellschaft entwickelte Neuheiten auf dem Markt vorgestellt. Daneben arbeitet unsere Konstruktion stetig an kleinen und großen Verbesserungen. Wir werden im Bereich der Gülle-Technik weiterhin Entwicklungen vorantreiben und unser Know-How fachgerecht umsetzen. Auch in diesem Geschäftsjahr wurden wieder Patente angemeldet. Die Entwicklungskosten sind für uns laufender Aufwand. Chancen und Risiken der Gesellschaft Das weiterhin steigende Umweltbewusstsein bedeutet für die "Gülletechnik" weiterhin Wachstumspotential. Vor dem Hintergrund stetig schärferer Umweltschutzvorschriften und einem zunehmenden Umweltbewusstsein sehen wir in unserem Know-how und in unserer Innovationsfähigkeit signifikante Chancen im Wettbewerb und für weiteres gesundes Wachstum. Wir erwarten, dass das weitere Wachstum mindestens bis Mitte 2024 anhalten wird, insbesondere weil unsere Lieferzeiten bereits bis ins Jahr 2024 reichen. Die Vollauslastung unserer Kapazität führt dazu, dass der Export vorübergehend vernachlässigt wird. In einzelnen Ländern beginnen wir dagegen neue Märkte aufzubauen. Unsere Kundenumsätze sind gut gestreut, im EU-Ausland als auch im Inland. Durch die Bereiche Landwirtschaft (Lebensmittelproduktion) und Biogasanlagen (Energie-Erzeugung) ist unser Kundenkreis auf ganz unterschiedliche Bereiche aufgeteilt und somit ausreichend gestreut. Das Förderprogramm für die Gülletechnik (Bauernmilliarde), wird sich im Geschäftsjahr und weiter bis ins Jahr 2024 auswirken. Die Fördermittel wurden inzwischen auf Verteilgeräte eingeschränkt. Wir rechnen mit einer starken Abschwächung im deutschen Markt ab Mitte 2024. Dies wollen wir durch weitere Exportanstrengungen ausgleichen. Als Risiko für die mittel- und langfristige Entwicklung sehen wir verstärkt den Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt. Diesem Risiko begegnen wir durch die gezielte Schaffung attraktiver Ausbildungsplätze, durch die systematische Begleitung unserer Auszubildenden durch die Lehrzeit und durch attraktive Arbeitsbedingungen, die eine gezielte Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter einschließen. Die derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Volatilitäten in der Eurozone und der ganzen Welt sind auch für unser Unternehmen von Bedeutung. Insbesondere die unsichere Versorgungslage von Lieferanten macht uns zu schaffen. Die Rohstoffpreise für Metall und Kunststoffe stabilisieren sich auf hohem Niveau und haben unmittelbaren Einfluss auf die Produktionskosten. Preiserhöhungen versuchen wir umzusetzen was allerdings wegen der langen Lieferzeiten schwierig ist. Die steigenden Energiepreise wirken sich negativ auf die Kosten für Transport und Heizung aus, können aber teils durch eine eigene PV-Anlage kompensiert werden. Ferner können gesamtwirtschaftliche Veränderungen naturgemäß Auswirkungen auf die Nachfrage nach unseren Produkten haben. Nach heutigem Ermessen sehen wir uns für die derzeit absehbaren Risiken gut aufgestellt. Künftige Entwicklung und Vorausschau Nach der nachlassenden Corona-Krise spüren wir Krisen unserer Lieferanten deutlich. Unsere Vorsichtsmaßnahmen gegenüber Mitarbeiter, Lieferanten und Kunden waren unserer Meinung nach sehr umfangreich und ausreichend. Für das kommende Geschäftsjahr 2023/24 zeichnet sich eine Beruhigung ab. Für das kommende neue Geschäftsjahr 2023/24 erwarten wir einen Umsatz in ähnlicher Höhe. Unser Unternehmen ist auf Veränderungen gut vorbereitet und kommt laufend mit neuen Ideen und Produkten auf den Markt. Ähnlich den deutschen landwirtschaftlichen Umweltauflagen der EU gerichtet an Nachbarländer wie Österreich, Polen und Tschechien werden wir unseren Exportanteil auch noch zusätzlich erweitern können. Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass der Umsatz im nächsten GJ auf ähnlichem Niveau bleiben wird. Das Ergebnis des kommenden Geschäftsjahres 2023/24 wird ebenfalls auf ähnlichem Niveau erwartet. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 wird - nach dem starken Anstieg der Vorjahre - mit einem überschaubaren Umsatz- und Ertragsrückgang gerechnet. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag aufgrund der Konflikte in Russland/Ukraine und Nahost ergeben sich für uns nicht.
Traunreut - Matzing, den 18.11.2024 gez. Sebastian Zunhammer, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR vom 01. OKTOBER 2022 bis 30. SEPTEMBER 2023Zunhammer GmbH, Traunreut-MatzingA. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die Zunhammer GmbH hat ihren Sitz in Traunreut/Matzing. Sie ist unter der Nr. HRB 11963 in das Handelsregister Traunstein eingetragen. Aufgrund der Bilanzsumme, der Umsatzerlöse und der Beschäftigungszahl handelt es sich bei unserer Gesellschaft um eine große Kapitalgesellschaft i. S. § 267 Abs. 3 HGB. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt nach den Grundsätzen der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die Bilanz wurde unter vollständiger Ergebnisverwendung gem. § 268 Abs. 1 Satz 1 HGB aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB und dem GmbHG. Die Bilanz ist in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft i. S. § 264 Abs. 2 HGB. Das Mutterunternehmen S-M-K GmbH & Co. Verpachtungs KG ist umsatzsteuerliche Organ- trägerin der Zunhammer GmbH. Infolgedessen werden im Jahresabschluss per 30.09.2023 abweichend vom Vorjahr die Umsatzsteuerverbindlichkeiten i.H.v. T€ 697 mit den Forderungen gegen Gesellschafter verrechnet. Eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist damit nur bedingt möglich. Durch den geänderten Ansatz sind die Forderungen gegen Gesellschafter um T€ 697 sowie entsprechend die sonstigen Verbindlichkeiten in gleicher Höhe gemindert. Darüber hinaus sind keine Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber denen des Vorjahres zu verzeichnen. B. ANGABEN ZUR BILANZIERUNG UND BEWERTUNG Die unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesenen entgeltlich erworbenen EDV-Programme werden linear über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben. Sachanlagen sind mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern von 3 - 20 Jahren, bewertet. Bei den Zugängen des Anlagevermögens wurde die Abschreibung zeitanteilig ermittelt. Bei geringwertigen Wirtschaftsgütern wird von der Vereinfachungsregelung mit Vollabschreibung bei Anschaffungskosten zwischen € 250,00 bis € 800,00 Gebrauch gemacht. Erhaltene Zuschüsse zum Erwerb von Sachanlagen werden von den Anschaffungskosten abgezogen. Die ausgewiesenen Beteiligungen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Hierfür besteht voraussichtlich kein Wertberichtigungsbedarf. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren zu den Anschaffungskosten. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten nach der retrograden Methode (voraussichtlich erzielbare Verkaufserlöse abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten und einer durchschnittlichen Gewinnspanne) und unter Beachtung des Grundsatzes der verlustfreien Bewertung bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbare Risiken sind durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend berücksichtigt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit Nominalbeträgen angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag betreffen. Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe der notwendigen Erfüllungsbeträge angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. ANGABEN ZUR BILANZ C.1. Aktiva Anlagevermögen Die in den Finanzanlagen ausgewiesenen Ausleihungen sind mit den Nennbeträgen des am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Von den Ausleihungen haben T€ 100 (Vj.T€ 150) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt, der als Anlage beigefügt ist. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, weist das Verrechnungskonto aus der Kommanditbeteiligung einschließlich des Gewinnanteiles für 2022 aus. Zeitliche Unterschiede ergeben sich wegen des abweichenden Wirtschaftsjahres der Gesellschaft zu dem der Gesellschaft, an der die Beteiligung gehalten wird (Kalenderjahr). Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. C.2. Passiva Eigenkapital Das Eigenkapital erhöhte sich aufgrund des thesaurierten Jahresüberschusses per 30.09.2023 auf T€ 21.383. Wie im Vorjahr wurde der Jahresabschluss unter vollständiger Gewinnverwendung erstellt. Der Jahresüberschuss in Höhe von T€ 3.115 (Vorjahr: T€ 2.610) wurde in voller Höhe in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen sind gemäß den versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der "Projected Unit Credit Methode" ermittelt worden. Der Bilanzansatz wurde unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 1,81 %, den biometrischen Richttafeln von Klaus Heubeck aus dem Jahr 2018 G und einer durchschnittlichen Gehaltssteigerung von 0 % ermittelt. Die Ausschüttungssperre aus der Pensionsverpflichtung beträgt gemäß § 253 Abs. 6 HGB nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinses aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinses aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren gemäß dem versicherungsmathematischen Gutachten zum 30.09.2023 T€ 9. Die sich zum 30.09.2023 ergebende Pensionsverpflichtung in Höhe von T€ 521 wurde im Zuge der Bildung einer Bewertungseinheit (BilMoG) mit dem Planvermögen eines zur Absicherung dienenden Wertpapierdepots (T€ 282) verrechnet; die Bewertung des Planvermögens erfolgte mit dem zum Bilanzstichtag beizulegenden Wert. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub (T€ 248), Garantieverpflichtungen (T€ 284), ausstehende Gutschriften (T€ 17), ausstehende Rechnungen (T€ 49), geleistete Überstunden (T€ 312), Verkaufsprovisionen (T€ 40) und Weihnachtsgelder (T€ 196). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bewertet. Sie weisen nachfolgende 'Davon-Vermerke' auf:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundbuchschulden auf die Grundstücke der Gesellschafterin (Besitzunternehmen), Abtretung der Einspeisevergütung der Photovoltaikanlage sowie Sicherungsübereignung der Photovoltaikanlage besichert. D. ANGABEN ZUR GEWINN - UND VERLUSTRECHNUNG D.1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Die Umsatzerlöse betreffen nahezu ausschließlich das Kerngeschaft mit der Fertigung von Gülletankwagen einschließlich der dazugehörenden technischen Lösungen. D.2. Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen aus der Einstellung in die Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. T€ 91 enthalten. D.3. Aufwendungen für Altersversorgung In den Sozialen Abgaben sind Aufwendungen für Altersversorgung i.H.v. T€ 25 (Vj. T€ 17) enthalten. D.4. Zinserträge aus Gesellschafterdarlehen In den Sonstigen Zinsen sind Zinserträge aus Gesellschafterdarlehen i.H.v. T€ 15 (Vj. T€ 13) enthalten. E. SONSTIGE ANGABEN E.1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus mehrjährigen Pacht-, Miet- und Leasingverträgen. Die jährlichen Zahlungen belaufen sich derzeit auf ca. T€ 905, davon gegenüber Gesellschaftern i.H.v. T€ 610. Die Verpflichtungen aus Altersvorsorgeverträgen belaufen sich auf jährlich T€ 24. E.2. Haftungsverhältnis nach § 251 HGB Übernahme einer Haftung als Bürge zur ungeteilten Hand (hinsichtlich eines Teilbetrags von T€ 150) für einen Kredit der Annaburger Nutzfahrzeuge GmbH i.H.v. T€ 500. Die Annaburger Nutzfahrzeuge GmbH ist ein Unternehmen mit dem ein Beteiligungsverhältnis besteht. Aufgrund der soliden Eigenkapitalquote der Annaburger Nutzfahrzeuge GmbH wird mit einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft nicht gerechnet. E.3. Anteilsbesitz Annaburger Nutzfahrzeug GmbH, Annaburg
Zunhammer & Ullrich Grundbesitz GmbH & Co. KG, Annaburg
Zunhammer & Ullrich Verwaltungs GmbH, Annaburg
Die Stammeinlage ist zur Hälfte einbezahlt.
DKE-Data GmbH & Co. KG, Osnabrück
E.4. Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl nach § 267 Abs. 5 HGB beträgt: 168 (Vorjahr: 167). Davon entfallen 45 (Vj. 41) auf angestellte und 123 (Vj. 126) auf gewerbliche Arbeitnehmer. E.5. Abschlussprüferhonorar Das Honorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen beträgt T€ 17. Weitere Dienstleistungen wurden nicht erbracht. E.6. Geschäftsführungsorgane Geschäftsführer der Gesellschaft im Berichtszeitraum war: - Herr Dipl.-Ing. Sebastian M. Zunhammer, Ingenieur (ausgeschieden am 10.04.2024) - Herr Sebastian Zunhammer Auf Angaben zu den im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezügen nach § 285 Nr. 9 a HGB wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. E.7. Ergebnisverwendung Das Jahresergebnis wurde aufgrund des Beschlusses der Gesellschafterversammlung vollständig in die Gewinnrücklagen eingestellt. E.8. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag, die nicht in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
Traunreut - Matzing, den 18. November 2024 gez. Sebastian Zunhammer Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis 30.09.2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS" An die Zunhammer GmbH Biebing 19 83301 Traunreut-Matzing Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Zunhammer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zunhammer GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Wir erstatten diesen Prüfungsbericht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450 n.F. (10.2021)). Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.
Traunstein, den 17. Dezember 2024 TRUNA
Revisions GmbH
gez. Michaela Sattler-Fuchs, Wirtschaftsprüferin |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
3 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Verbriefungszweckgesellschaften a. n. g.
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen