Einzelhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör
Gambro Dialysatoren GmbH
Holger-Crafoord-Straße 26, 72379 Hechingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Schiele seit 13.12.2021 | Geschäftsführer |
Bernd Krause seit 30.12.2009 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Vantive Holding B.V. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gambro Dialysatoren GmbHHechingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20231. TÄTIGKEIT DER GESELLSCHAFTDie Gambro Dialysatoren GmbH beschäftigt sich hauptsächlich mit der Forschung, Entwicklung und Herstellung von Produkten und Prozessen für die Dialyse (Nierenersatztherapie). Hauptumsatzträger sind künstliche Nieren (Dialysatoren) mit firmeneigener synthetischer Membran. Darüber hinaus werden am Standort künstliche Gefäßzugänge (Katheter) für die Dialyse entwickelt und produziert. Unsere Tochtergesellschaft Gambro Rostock GmbH entwickelt und produziert Produkte für die Leberunterstützungstherapie. Am Standort Hechingen wird seit mehr als 20 Jahren kontinuierlich in den Ausbau von Produktionskapazitäten für künstliche Nieren investiert und gleichzeitig Produkte und Produktionsprozesse optimiert. Mehrere ältere ineffiziente Produktionslinien wurden in dieser Zeit stillgelegt. 2. GESCHÄFTSVERLAUF UND RAHMENBEDINGUNGEN 2023Wirtschaftliches Umfeld Im Jahr 2023 ist die Wirtschaftsleistung in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 0,3% gesunken (Quelle: ifo Konjunkturprognose - 6. März 2024). Der europäische Pharmaumsatz konnte hingegen seine positive Entwicklung im Jahr 2023 erneut fortsetzen und ist um 16,4% auf rd. 248 Mio. USD gestiegen (Quelle: Statista - Februar 2024). Auch im deutschen Pharmamarkt spiegelt sich diese Entwicklung wider. Der Umsatz mit Arzneimitteln im gesamten deutschen Pharmabereich ist im Kalenderjahr 2023 um 5,7% gestiegen (Quelle: IQVIA 2023). Auch die GKV-Arzneimittelausgaben zeigen im Jahr 2023 ein leichtes Umsatz- und Absatzwachstum und belaufen sich im Jahr 2023 auf 52 Mrd. Euro und sind somit um 3,4% gegenüber dem Vorjahr angestiegen (Quelle: IQVIA 2023). Geschäftsverlauf Gambro Dialysatoren GmbH Nach der Überwindung der Covid-19-Pandemie nehmen die Patientenzahlen weltweit wieder im einstelligen Prozentbereich zu. Aufgrund angespannter Budgets im Gesundheitswesen ist der Kostendruck jedoch weiter stark gestiegen. Die technologische Eintrittsbarriere in diesem Marktsegment ist jedoch weiter gesunken, da die Zahl der Anbieter für derartige Technologien zur Membranherstellung und Filterfertigung stetig zunimmt. Die Qualitätsunterschiede der neuen Anbieter zu den etablierten Herstellern von Dialysatoren werden geringer. Die hergestellte Stückzahl der Gen2-Produkte ist im Vergleich zu 2022 um 10 % zurückgegangen. Auch das Volumen der Gen3-Produkte ist im Vergleich zu 2022 um 6% zurückgegangen. Die Gasmangellage hatte keine Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb, auch waren Rohstoffe immer verfügbar, sodass der Produktionsprozess nicht beeinträchtigt war. Die Gambro Dialysatoren GmbH ergreift diverse Maßnahmen, um Produktions- und Logistikosten zu reduzieren, damit der Baxter Vertriebsorganisation, Filter zu einem möglichst niedrigen Preis angeboten werden können. 3. VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGESteuerungs- und Kennzahlensystem Der Geschäftsbereich Dialysatoren, zu dem die Gambro Dialysatoren GmbH im Baxter-Konzern gehört, wird als Teil des Konzernsegments Hospital Products über finanzielle Leistungsindikatoren gesteuert. Gesteuert wird der Dialysatoren-Bereich im Wesentlichen nach den weltweiten Dialysatoren-Konzernumsatzerlösen. Dabei ist jede einzelne Baxter-Vertriebsgesellschaft in den einzelnen Vertriebsländern für die Umsatzbudgets und deren Überwachung verantwortlich. Darauf aufbauend werden die Produktionsplanungen und die Umsatzplanungen für die Gambro Dialysatoren GmbH abgeleitet. Eine eigenständige Steuerung der Gambro Dialysatoren GmbH erfolgt somit für diesen Bereich nicht. Als maßgeblich dienende nicht-finanzielle Leistungs- und Steuerungsindikatoren der Gesellschaft werden Aspekte der Arbeitssicherheit, Qualität und Lieferfähigkeit herangezogen und über ein Balanced Scorecard Verfahren gesteuert. Als finanzielle Leistungsindikatoren, maßgeblich zur Überwachung der wirtschaftlichen Lage der Gambro Dialysatoren GmbH werden die Umsatzerlöse und das Vorsteuerergebnis herangezogen. Die Umsatzerlöse lagen mit 209.612 TEUR um 5.381 TEUR über dem Vorjahr und somit deutlich oberhalb des im Vorjahr prognostizierten Werts (186.245 TEUR). Das Vorsteuerergebnis beläuft sich auf 2.316.800 TEUR und übertraf dabei deutlich die Vorjahresprognose von 9.709 TEUR. Maßgebliche Ursache für den signifikanten Anstieg des Vorsteuerergebnisses liegt in der Veräußerung der an der Baxter Oncology GmbH gehaltenen Anteile, woraus ein Gewinn von 2,306 Mrd. EUR erzielt wurde. Ohne Berücksichtigung dieses Veräußerungsgewinns ergibt sich ein bereinigtes Vorsteuerergebnis von 18.796 TEUR, welches ebenfalls oberhalb der Vorjahresprognose liegt. Ursächlich für die Übertreffung der Umsatzerlöse sowie des bereinigten Vorsteuerergebnisses sind positive Preiseffekte der erzielten Umsätze des Geschäftsjahres im Rahmen der jährlichen Anpassung der relevanten Verrechnungspreise im Baxter-Konzern. Bei der Gambro Dialysatoren GmbH werden alle Kontrollanstrengungen zur Kostenoptimierung unternommen, um Produkte mit möglichst geringen Kosten zu liefern. Wichtige Leistungsindikatoren für die Kostenverwaltung sind: Abweichungen von den Standardkosten unterteilt in Material, Arbeitsaufwand und Gemeinkosten, Umwandlungsverlust sowie verwaltetes Gewinn- und Verlustergebnis. Vermögenslage Die Bilanzsumme steigt im Berichtsjahr insbesondere aufgrund der Forderungen gegen verbundene Unternehmen auf der Aktivseite, sowie des Eigenkapitals auf der Passivseite, um 150.055 TEUR auf 335.311 TEUR. Das Anlagevermögen verringert sich um 29.695 TEUR auf 81.759 TEUR, was im Wesentlichen auf den Verkauf der Anteile an der Baxter Oncology GmbH sowie die Schließung von Produktionsanlagen zurückzuführen ist. Das Vorratsvermögen steigt im Vergleich zum Vorjahr um 1.929 TEUR und beträgt 27.689 TEUR zum Stichtag. Die Steigerung betrifft die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (Anstieg um 4.210 TEUR), welche sowohl preis- als auch mengenbedingt oberhalb des Vorjahresniveaus liegen. Die unfertigen Erzeugnisse haben sich stichtagsbedingt verringert (Verringerung um 2.282 TEUR). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 330 TEUR auf 423 TEUR an. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stiegen im Berichtsjahr um 174.557 TEUR auf 216.782 TEUR. Der Anstieg der Forderungen ist im Wesentlichen auf ein, im Rahmen des Verkaufs der Anteile an der Baxter Oncolocgy GmbH, gewährtes Darlehen an die Gesellschafterinzurückzuführen. Das Eigenkapital hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 148.849 TEUR aufgrund einer Zuzahlung der Gesellschafterin in die Kapitalrücklage erhöht. Gemäß Ergebnisabführungsvertrag wird das Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2023 in voller Höhe an die Gesellschafterin Baxter Deutschland Holding GmbH, Unterschleißheim, abgeführt. Hierbei erfolgte im Geschäftsjahr 2023 bereits eine Vorabgewinnausschüttung an die Gesellschafterin in Höhe von 2.306.003 TEUR. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt, wie im Vorjahr, im Rahmen einer Deposit- und Kreditvereinbarung mit der Baxter World Trade SPRL, Lessines/Belgien. Das Stammkapital in Höhe von 20.000 TEUR wird von der alleinigen Gesellschafterin Baxter Deutschland Holding GmbH gehalten. Im Berichtsjahr verzeichneten die Rückstellungen einen Anstieg in Höhe von 4.107 TEUR auf 15.395 TEUR, was im Wesentlichen auf stichtagsbedingt höhere ausstehende Rechnungen zurückzuführen ist. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um 3.966 TEUR auf 10.915 TEUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrugen zum Bilanzstichtag 114.299 TEUR (Vorjahr: 117.930 TEUR). Finanzlage Kapitalflussrechnung in Anlehnung an DRS 21 für die Geschäftsjahre 2023 und 2022:
Der Mittelzufluss aus der betrieblichen Tätigkeit betrug im Geschäftsjahr 2023 25.958 TEUR. Das ist gegenüber dem Vorjahr eine Erhöhung von 15.935 TEUR, welche im Wesentlichen auf die Verbesserung des operativen Ergebnisses zurückzuführen ist. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit liegt mit einem Volumen von 158.840 TEUR im Jahr 2023 signifikant über dem Vorjahreswert (10.027 TEUR). Der Mittelabfluss resultiert insbesondere auf den nachträglichen Anschaffungskosten im Bezug auf die Anteile an der Baxter Oncology GmbH. Die Veränderung des Mittelabflusses aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 132.882 TEUR resultiert im Wesentlichen aus der Zuzahlung in die Kapitalrücklage (148.849 TEUR). Ertragslage Das Ergebnis vor Ergebnisabführung stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2.307.414 TEUR auf 2.316.800 TEUR. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf der Anteile an der Baxter Oncology GmbH. Die von der Gesellschaft gehaltenen Anteile wurden zunächst für einen Verkaufspreis von 2,472 Mrd. EUR veräußert. Unter Berücksichtigung der bilanzierten Anteile an der Baxter Oncology GmbH von 166 Mio. EUR, sowie einer nachträglichen Minderung des Verkaufspreises um 4,2 Mio. EUR, ergab sich ein Verkaufserlös von insgesamt 2,302 Mrd. EUR. Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 5.381 TEUR auf 209.612 TEUR, was einem Anstieg von 2,6% verglichen mit dem Vorjahr entspricht. Diese Erhöhung ist im Wesentlichen auf positive Preiseffekte der erzielten Umsätze des Geschäftsjahres im Rahmen der jährlichen Anpassung der relevanten Verrechnungspreise im Baxter-Konzern zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 2.310.795 TEUR auf 2.311.326 TEUR. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf der Anteile an der Baxter Oncology GmbH (2,306 Mrd. Euro). Der Materialaufwand hat sich von 68.745 TEUR im Vorjahr auf 65.344 TEUR im Berichtszeitraum verringert. Dieser Rückgang resutliert im Wesentlichen aus dem Rückgang der produzierten Stückzahlen. Die Materialaufwandsquote beträgt 31,2% % und liegt damit leicht unter dem Vorjahresniveau von 33,7%. Der Personalaufwand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr geringfügig um 1.885 TEUR auf 86.694 TEUR. Die Personalaufwandsquote beträgt 41,4% und liegt damit geringfügig unter dem Vorjahresniveau von 41,5%. Die Abschreibungen verringerten sich gegenüber dem Vorjahr leicht um 530 TEUR und betrugen für den Berichtszeitraum 14.268 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 6.062 TEUR auf 34.951 TEUR gestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Abgang einiger Produktionsanlagen in Höhe von 5,9 Mio. EUR. Insgesamt ist die wirtschaftliche Lage für die Gesellschaft weiterhin als positiv zu beurteilen. 4. ANGABEN ZU UMWELTSCHUTZ UND MITARBEITERNMitarbeiter/Arbeitssicherheit In 2023 waren bei der Gesellschaft durchschnittlich 1.201 (Vorjahr: 1.240) Mitarbeiter beschäftigt. Am 01.05.2015 ist das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst in Kraft getreten. Im Rahmen dessen hat die Gambro Dialysatoren GmbH Zielgrößen für den Anteil von Frauen in Führungspositionen des Unternehmens festgelegt.
Per 31.12.2023 wurden folgende Quoten erreicht:
Das Ziel für Aufsichtsrat, Geschäftsleitung, die erste Führungsebene unter der Geschäftsleitung und die zweite Führungsebene unter der Geschäftsleitung wurde erreicht. 5. CHANCEN- UND RISIKOBERICHTDie Gambro Dialysatoren GmbH ist mit weltweiten Geschäftsbeziehungen in einem hochtechnologischen Umfeld einer Vielzahl von Risikofaktoren ausgesetzt, die sich negativ auf die Geschäftstätigkeit auswirken können. Es bestehen die generellen Geschäftsrisiken der Pharmabranche ebenfalls für die Gambro Dialysatoren GmbH. Die Steuerung von Chancen und Risiken unserer Geschäftsaktivitäten ist durch ein gut organisiertes Risikomanagement und Rechnungswesen gewährleistet. Mit Hilfe von u.a.
werden mögliche Risiken überwacht und Geschäftsaktivitäten gesteuert. Nachfolgend werden die bestehenden Risiken, in der Reihenfolge ihrer Bedeutung, erläutert. Konzernrisiken Aus dem Geschäftsmodell der Gesellschaft besteht aus der Konzernabhängigkeit hinsichtlich Umsatzes, Finanzierung und Zentralfunktionen ein Risiko. Produktrisiken In den vergangenen Jahren hat die Gambro Dialysatoren GmbH einen anhaltenden Verfall der durchschnittlichen Verkaufspreise von Dialysatoren beobachtet. Dies führt zu niedrigeren Margen und zu einem erhöhten Kostendruck auf das bestehende Produktportfolio. In einer solchen Situation muss die Gambro Dialysatoren GmbH mehr Gewicht auf Projekte zur deutlichen Kostensenkung legen. Preiserhöhungen bei den Rohmaterial-, Energie- und Lohnkosten, sollen durch effizientere Produktions-prozesse kompensiert werden. Forschung und Entwicklung arbeiten hier gemeinsam und mit Hochdruck an einfacheren und effizienteren Produktionsprozessen sowie an der Verwendung alternativer Rohstoffe. Energieversorgungrisiken Die Abhängigkeit von der Energieversorgung bleibt nach wie vor ein hohes Risiko, dem die Gambro Dialysatoren GmbH im Bereich der Energieversorgung durch fixierte Tranchen auch für 2024 begegnet. Risiken aus der Ukraine-Krise Aufgrund der Einbindung in das Kommissionärskonzept ist mit Risiken, welche mit dem Krieg in der Ukraine einhergehen, grundsätzlich auf Ebene der Gesellschaft nicht zu rechnen. Die Markteinführung und Zulassung zahlreicher neuer Innovationen im Konzern verspricht langfristig auch Umsatzwachstumschancen bei der Gesellschaft. Somit werden diese Risiken sowie die Auswirkungen auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage von der Geschäftsführung insgesamt als gering eingestuft. Informationstechnische Risiken Unsere Geschäftstätigkeit basiert auf unterschiedlichen IT-Systemen, für welche das Risiko schadhafter Software und Hackerangriffen besteht. Mit der regelmäßigen Prüfung und Wartung von Schutzsystemen, der Sensibilisierung von Mitarbeitern mittels Training sowie einer angemessenen Ressourcenausstattung in unserem IT-Umfeld wird sichergestellt, dass Computerviren, schadhafte Software und anderen Angriffen von Hackern angemessen begegnet wird. Der gegenwärtigen Risikosituation hieraus, welche als gering eingestuft wird, ist durch die oben genannten Maßnahmen hinreichend Rechnung getragen. Chancen Die Gambro Dialysatoren GmbH sieht einen deutlichen Wettbewerbsvorteil in der Vermarktung des neuen Theranova Dialysators. Dieser neue Dialysator Typ ermöglicht eine signifikant bessere Entfernung urämischer Toxine während der Dialysebehandlung im Vergleich zu herkömmlichen Dialysatoren. Gegenüber den Wettbewerbern liegt die Chance der Gambro Dialysatoren GmbH in der besseren Nutzung der Produktionsanlagen (24 Stunden / 7 Tage pro Woche / 365 Tage im Jahr), der weiteren Steigerung der Produktivität durch Automatisierung und bessere organisatorische Konzepte, sowie in der hohen Qualität der Produkte und deren Alleinstellungsmerkmalen. Zudem liegen Chancen in der Konzerneinbindung hinsichtlich Umsatzes, Finanzierung und Zentralfunktionen. 6. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNGIm Jahr 2023 befasste sich die Forschung und Entwicklung in Hechingen mit der Anpassung der technischen Dokumentation der Filterprodukte, entsprechend der neuen Medical Device Regulation (MDR). Des Weiteren wurde an neuen Filterkonzepten, für die Reinigung von wässrigen Lösungen gearbeitet. Eine Optimierung der Membranzusammensetzung im Hinblick auf niedrig-thrombogene Oberflächen-eigenschaften war eine spezielle Forschungsaktivität. Die Gesamtkosten für Forschung und Entwicklung im Jahr 2023 beziffern sich auf 12.830 TEUR, was ca. 6 % des Umsatzes entspricht. 7. ZWEIGNIEDERLASSUNG GAMBRO KATHETERTECHNIK HECHINGENGambro Kathetertechnik Hechingen (GKH) beschäftigt sich mit der Entwicklung und Herstellung von Dialysekathetern. Das Geschäft der Gambro Kathetertechnik konzentriert sich nun auf den Bereich der Kurzzeitkatheter für die Anwendung in der Akut Dialyse. 8. PROGNOSEBERICHTDas ifo Institut geht laut der im Dezember veröffentlichten Konjunkturprognose Frühjahr 2024 für das Jahr 2024 von einem durchschnittlichen Anstieg des BIP in Deutschland in Höhe von 0,2% aus, nachdem die deutsche Wirtschaft in 2023 laut ifo Institut gegenüber dem Vorjahr um 0,3% gesunken ist. Im Jahr 2025 soll die Wirtschaft laut ifo Institut um 1,5% wachsen (Quelle: Ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2024). Die Pharmaindustrie rechnet laut den vom Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. veröffentlichten Daten des IQVIA TM Marktberichtes im Zeitraum zwischen 2022 - 2027 mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum innerhalb der EU-Mitgliedstaaten von 5,3%, bei Nicht-EU-Mitgliedern mit durchschnittlich 11,0%. Für den globalen Markt prognostiziert IQVIA TM ein Wachstum von durchschnittlich 6,1% bis 2027. (Quelle: BPI Pharma-Daten 2023). Für 2024 wird mit der neuesten Prognose und den vorläufigen noch ungeprüften Zahlen ein Rückgang von 19 % bei den abgesetzten Stückzahlen gegenüber dem Vorjahr erwartet. Dies ist hauptsächlich bedingt durch die geringere Nachfrage nach Gen2-Produkten aber auch bei den Gen3 Produkten können die Anstiege der Theranova Erwartungen den größeren Rückgang der Revaclear Stückzahlen nicht kompensieren. Die für das Geschäftsjahr 2024 prognostizierten Umsatzerlöse belaufen sich dabei auf 175.954 TEUR. Das prognostizierte positive Vorsteuerergebnis für das Geschäftsjahr 2024 beläuft sich auf 9.173 TEUR. Die Gesellschaft befindet sich aktuell in der Vorbereitung und der Einleitung erster Maßnahmen zu einer Verschmelzung mit der Tochtergesellschaft Gambro Rostock GmbH. Die Gambro Dialysatoren GmbH soll dabei der aufnehmende Rechtsträger sein, wobei die Verschmelzung voraussichtlich im Kalenderjahr 2024 erfolgen soll. Basierend auf den Jahresabschlussunterlagen der Geschäftsjahre 2023 und 2022 wird hieraus kein wesentlicher Effekt auf die o.g. Prognosedaten für das Geschäftsjahr 2024 erwartet. Mit der Pressemitteilung vom 4. März 2024 teilte der Baxter-Konzern mit, dass fortlaufende strategische Evaluierungen hinsichtlich des Geschäftsfeldes Renal Care erfolgen. Aktuell führt der Baxter-Konzern Gespräche mit ausgewählten Private-Equity-Investoren, um eine mögliche Abspaltung bzw. einen möglichen Verkauf des Geschäftsfeldes zu prüfen. Eine endgültige Entscheidung wurde jedoch noch nicht getroffen. Unabhängig hiervon hat der Baxter-Konzern jedoch verkündet, das Geschäftsfeld Renal Care spätestens in der zweiten Jahreshälfte 2024 zu veräußern/abzuspalten.
Hechingen, den 30. April 2024 Gambro Dialysatoren GmbH Jens Schiele Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Gambro Dialysatoren GmbH mit Sitz in Hechingen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der HR B Nr. 421001 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und der Lagebericht wurden nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 264 ff. HGB) unter Anwendung der Vorschriften für große Kapitalgesellschaften und des GmbHG aufgestellt. Soweit Angaben wahlweise in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang vorgenommen werden können, wurden diese zur besseren Klarheit insgesamt im Anhang aufgeführt. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung, wurden Posten des Anlagevermögens zusammengefasst. Diese sind im Anlagenspiegel detailliert ausgewiesen und erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Darstellungswährung ist Euro. Sofern nicht anderweitig angegeben, werden alle Beträge in Tausend Euro (TEUR) berichtet. Summen und Prozentangaben wurden auf Basis der nicht gerundeten Euro-Beträge berechnet und können von einer Berechnung auf Basis der berichteten Tausend-Euro-Beträge abweichen.
Zwischen der Gambro Dialysatoren GmbH und der Alleingesellschafterin Baxter Deutschland Holding GmbH, Unterschleißheim, besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Des Weiteren besteht eine gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft mit der Alleingesellschafterin. Zwischen der Gambro Dialysatoren GmbH als beherrschendes Unternehmen und der Tochtergesellschaft Gambro Rostock GmbH, Rostock, besteht ein Ergebnisabführungsvertrag, welcher durch Vertrag vom 18. August 2014 neugefasst wurde. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, WährungsumrechnungIm Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Das Anlagevermögen ist grundsätzlich zu Anschaffungskosten und - soweit abnutzbar - abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Zudem erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert, sobald dieser dauerhaft unter dem Buchwert liegt. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten in der Bilanz angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sie werden über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bzw. 5 Jahren für Software abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen, bewertet. Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen umfassen alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten, sowie notwendige Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten. Hierzu zählen die fertigungsbedingten Abschreibungen, anteilige Verwaltungskosten, die anteiligen Kosten des sozialen Bereichs, sowie Fremdkapitalkosten bei langfristigen Herstellungsprozessen.
Für die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 250 EUR und weniger als 1.000 EUR wurde aus Vereinfachungsgründen ein Sammelposten gebildet, der mit 20 % p. a. linear abgeschrieben wird. Geringwertige Anlagegüter, das sind Gegenstände mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis einschließlich 250 EUR, werden sofort als Aufwand erfasst. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Bewertung der Vorräte wurde wie folgt vorgenommen:
Bestandsrisiken bezüglich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und unfertigen Erzeugnisse, die sich aus der Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit etc. ergeben, werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten beziehungsweise mit dem Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt, gegebenenfalls vermindert um Einzel- und Pauschalwertberichtigungen. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive r Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie einen Aufwand für einen bestimmten Zeitraum, nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung des von der Deutschen Bundesbank zum 31. Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre von 1,74% p.a. (Vorjahr: 1,45%). und eines Anwartschaftstrends von 3,00 % p.a., auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Es wird bei der Annahme der Restlaufzeit für die Ableitung des Abzinsungszinssatzes von 15 Jahren ausgegangen. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Jubiläumsleistungen werden nach der projizierten Einmalbeitragsmethode (Projected-Unit-Credit-Methode), auf Grundlage der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck, gebildet. Die Bewertung der Jubiläumsrückstellung erfolgt unter Zugrundelegung des von der Deutschen Bundesbank zum 31. Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatzes, der vergangenen sieben Jahre von 1,74% p.a. (Vorjahr: 1,45%). Die Jubiläumsrückstellung wurde für 10-jährige, 25-jährige, 30-jährige und 40-jährige Dienstjubiläen zum Bilanzstichtag gebildet. Die Sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten im Rahmen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung getragen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger), sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Gesellschaft ist in eine gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft mit der Baxter Deutschland Holding GmbH, Unterschleißheim integriert. Alleinige Steuerschuldnerin ist als Organträgerin die Baxter Deutschland Holding GmbH, Unterschleißheim. Tatsächliche und latente Steuern der Organgesellschaften sind vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da sie alleine die Besteuerungsfolgen treffen. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der Organgesellschaften im Abschluss der Baxter Deutschland Holding GmbH, Unterschleißheim, erfasst. C. Angaben zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. 2. Finanzanlagen Der Anteilsbesitz setzt sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:
*) Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung des noch nicht festgestellten Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 Die Anteile an der Baxter Oncology GmbH, an der die Gambro Dialysatoren GmbH zu 94,9% beteiligt war, wurden im Geschäftsjahr 2023 vollständig veräußert (Share Deal). Der Verkaufspreis, der auf die Gambro Dialysatoren GmbH entfällt, betrug zunächst 2,472 Mrd. EUR. Es folgte eine nachträgliche Kaufpreisanpassung in Höhe von -4,2 Mio. EUR. Aus der Verkaufstransaktion wurde ein Verkaufsgewinn von 2,302 Mrd. EUR realisiert, welcher unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen wird. In Vorbereitung der Veräußerung, welche aus strategischen Überlegungen des Baxter-Konzerns erfolgte, erbrachte die Gambro Dialysatoren GmbH vorerst eine Zuzahlung in die Kapitalrücklage der Baxter Oncology GmbH in Höhe von 148.849 TEUR, welche als Zugang der historischen Anschaffungskosten auf die Anteile an der Baxter Oncology GmbH aktiviert wurden. Im Zuge der darauffolgenden Veräußerung erfolgte der vollständige Abgang der Anteile, welcher in Summe 178.440 TEUR betrug. 3 . Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind, mit Ausnahme der Forderungen gegen die Gesellschafterin, innerhalb eines Jahres fällig. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen verbundenen Unternehmen wurden auch bei möglicher Aufrechnungslage nicht gegeneinander verrechnet.
4. Eigenkapital Gemäß Ergebnisabführungsvertrag wird das Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2023 in voller Höhe der Gesellschafterin Baxter Deutschland Holding GmbH, Unterschleißheim, gutgeschrieben. Das Stammkapital in Höhe von 20.000.200,00 EUR wird von der alleinigen Gesellschafterin Baxter Deutschland Holding GmbH gehalten. Im Geschäftsjahr 2023 tätigte die Gesellschafterin eine Zuzahlung in die Kapitalrücklage der Gambro Dialysatoren GmbH in Höhe von 148.849 TEUR. 5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen solche für Altersteilzeit 4.613 TEUR (Vorjahr 4.492 TEUR), ausstehende Rechnungen 4.544 TEUR (Vorjahr 1.956 TEUR), Restrukturierungsrückstellungen 1.741 TEUR (659 TEUR), noch nicht genommener Urlaub und Gleitzeitguthaben 1.430 TEUR (Vorjahr 1.424 TEUR) sowie Dienstjubiläen 1.392 TEUR (Vorjahr 1.420 TEUR). 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin bestehen aus der verbleibenden Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr 2023, unter Berücksichtigung einer bereits erfolgten Vorabgewinnausschüttung in Höhe von 2.306.003 TEUR.
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen die Verbindlichkeit aus der nachträglichen Kaufpreisanpassung der Anteile an der Baxter Oncology GmbH (4.164 TEUR), Umsatzsteuerverbindlichkeiten (3.336 TEUR, Vorjahr 2.986 TEUR) und Lohnsteuerverbindlichkeiten (799 TEUR, Vorjahr 875 TEUR). Alle Verbindlichkeiten haben, mit Ausnahme der Verbindlichkeiten aus Deposit- und Kreditvereinbarungen, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. D. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse werden mit der Herstellung und dem Vertrieb von Dialysatoren, Dialyse-Instrumenten, Dialyse-Materialien und medizinischer Produkte, sowie mit der Erbringung von Dienstleistungen und der Vergabe von Lizenzen erzielt. Nach geographisch bestimmten Märkten gliedern sie sich wie folgt:
Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus dem Verkauf der Anteile an der Baxter Oncology GmbH (2,302 Mrd. EUR). Die unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesenen Erträge aus der Währungsumrechnung betragen 22 TEUR (Vorjahr: 11 TEUR). Die unter dem Personalaufwand ausgewiesenen sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung beinhalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 714 TEUR (Vorjahr: 390 TEUR). Die unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesenen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen 12 TEUR (Vorjahr: 26 TEUR). Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge wurden, wie auch im Vorjahr, vollständig aus verbundenen Unternehmen erzielt. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen wurden, wie auch im Vorjahr, vollständig an verbundene Unternehmen entrichtet. E. Sonstige Angaben1. Angabe zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften im Sinne von § 285 Nr. 3 HGB Die Gesellschaft hat mir Wirkung zum 18.03.2008 wesentliche Teile der Grundstücke und Gebäude am Sitz der Gesellschaft in Hechingen im Rahmen eines Sale-and-Lease-back-Geschäfts verkauft. Am 15.09.2010 wurde die Festlaufzeit vertraglich um 5 Jahre verlängert. Die verkauften Objekte stehen der Gesellschaft demnach weiterhin über ein Mietleasingverhältnis mit einer Festlaufzeit bis 2028 zur Verfügung. Durch eine am 27.03.2016 unterschriebene Nachtragsvereinbarung wurde die Laufzeit mit Wirkung zum 01.08.2017 auf den 31.07.2037 verlängert. Die vereinbarte Verlängerungsoption um 10 Jahre besteht weiterhin. Risiken bestehen in der unkündbaren Grundmietzeit. Zum Abschlussstichtag unterliegen 543 TEUR (Vorjahr 505 TEUR) der Gewinnausschüttungssperre aus der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens gemäß §§ 268 Abs. 8 i.V.m. 285 Nr. 28 HGB. Das auf einem der Grundstücke neu erstellte Produktionsgebäude wurde im Rahmen eines Sale-and-Lease-back Geschäfts am 15.06.2012 verkauft. Der bis 31.05.2033 laufende Vertrag wurde durch Nachtrag vom 25.03.2016, mit Wirkung zum 01.08.2017 auf 31.07.2037 verlängert. Das in 2011 erworbene Distributions- und Verwaltungsgebäude wurde am 15.06.2012 im Rahmen eines Sale-and-Lease-back Geschäfts, mit einer Festlaufzeit bis zum 31.05.2033, verkauft. Der bis 31.05.2033 laufende Vertrag wird durch Nachtrag vom 25.03.2016, mit Wirkung zum 01.08.2017 auf 31.07.2037 verlängert. Die Vertragsverlängerung führt zu einer Mietreduzierung. Gambro hat das Recht die Verträge um 10 Jahre, zu gleich bleibenden Konditionen zu verlängern. Die vereinbarten Jahresmieten betrugen für das Geschäftsjahr 2023 9.619 TEUR (Vorjahr 9.332 TEUR). Die Miete wird jährlich mit Wirkung zum 01. August eines jeden Jahres, erstmalig zum 01.08.2018, bezogen auf die jeweils zuvor geltende Miete um 2 % angepasst. Mit Wirkung zum 01.01.2017 wurde der Rahmenvertrag vom 30. Dezember 2010 über die Nutzenergielieferung von Kaltwasser, Kühlwasser und Dampf im Rahmen eines Operating Lease verlängert. Die Vertragslaufzeit beträgt 10 Jahre und endet am 31. Dezember 2026. Eine ordentliche Kündigung ist während dieser Zeit ausgeschlossen. Der Nutzenergiepreis setzt sich aus einem Grundpreis und einem Arbeitspreis zusammen. Der jährliche Grundpreis beträgt für Kaltwasser 639 TEUR (Vorjahr 628 TEUR), für Kühlwasser 383 TEUR (Vorjahr 377 TEUR) und für Dampf 545 TEUR (Vorjahr 536 TEUR). Der Arbeitspreis umfasst die variablen Kosten wie Erdgas- und Stromkosten und ist nach tatsächlich abgenommener Nutzenergiemenge zu bezahlen. Die Verträge über die Lieferungen von Kaltwasser mit Kältemaschinen aus dem Jahr 2008 sowie der Vertrag vom 01.06.2011 wurden in den Rahmenvertrag vom 01.01.2017 integriert. Für die zusätzliche Wärmeversorgung am Standort Hechingen wurde im Geschäftsjahr 2011 ein Vertrag über die Errichtung und das Betreiben eines Blockheizkraftwerks geschlossen. Die Nutzenergielieferung wurde für eine Laufzeit von 10 Jahren vereinbart. Der jährliche Grundpreis beträgt 145 TEUR (Vorjahr 142 TEUR), zu welchem ein Arbeitspreis entsprechend der tatsächlich abgenommenen Wärmemenge in Höhe von 73,93 € / MWh hinzu kommt. Das BHKW wurde im Geschäftsjahr 2016 erweitert. Es wurde eine Vertragslaufzeit von 10 Jahren vereinbart. Der jährliche Grundpreis beträgt 118 TEUR (Vorjahr 117 TEUR), zu welchem ein Arbeitspreis entsprechend der tatsächlich abgenommenen Wärmemenge in Höhe von 56,23 € / MWh hinzukommt. Der Gesellschaft wird ein Energiebonus, in Abhängigkeit der abgenommenen Wärmemenge, am Ende eines Kalenderjahres gutgeschrieben. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31.12.2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 62 TEUR (Vorjahr: 436 TEUR), davon sind 35 TEUR (Vorjahr: 339 TEUR) innerhalb eines Jahres fällig.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasingverträgen. 3. An zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren bei der Gesellschaft durchschnittlich 1.201 Mitarbeiter (Vorjahr: 1.240) beschäftigt.
4. Abschlussprüferhonorar Das Abschlussprüferhonorar beträgt für das Geschäftsjahr 2023 insgesamt 34 TEUR und resultiert ausschließlich aus der Erbringung von Abschlussprüfungsleistungen. 5. Geschäftsführung Die Gesellschaft wird durch den folgenden Geschäftsführer vertreten:
Hinsichtlich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde von der Befreiung gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 6. Mitglieder des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat der Gesellschaft besteht aus den folgenden Mitgliedern:
7. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind Die Gesellschaft befindet sich aktuell in der Vorbereitung und der Einleitung erster Maßnahmen zu einer Verschmelzung mit der Tochtergesellschaft Gambro Rostock GmbH. Die Gambro Dialysatoren GmbH soll dabei der aufnehmende Rechtsträger sein, wobei die Verschmelzung voraussichtlich im Kalenderjahr 2024 erfolgen soll. Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für den Abschluss des Geschäftsjahres 2023 ergeben sich hierdurch nicht. Mit der Pressemitteilung vom 4. März 2024 teilte der Baxter-Konzern mit, dass fortlaufende strategische Evaluierungen hinsichtlich des Geschäftsfeldes Renal Care erfolgen. Aktuell führt der Baxter-Konzern Gespräche mit ausgewählten Private-Equity-Investoren, um eine mögliche Abspaltung bzw. einen möglichen Verkauf des Geschäftsfeldes zu prüfen. Eine endgültige Entscheidung wurde jedoch noch nicht getroffen. Unabhängig hiervon hat der Baxter-Konzern jedoch verkündet, das Geschäftsfeld Renal Care spätestens in der zweiten Jahreshälfte 2024 zu veräußern/abzuspalten. Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für den Abschluss des Geschäftsjahres 2023 ergeben sich hierdurch nicht. Weitere Ereignisse mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen, haben sich nach dem 31. Dezember 2023 nicht ergeben. 8. Ergebnisverwendung Zwischen der Gambro Dialysatoren GmbH und der Alleingesellschafterin Baxter Deutschland Holding GmbH, Unterschleißheim, besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Der Jahresüberschuss in Höhe von 2.316.800 TEUR wird daher an die Baxter Deutschland Holding GmbH vollständig abgeführt. Im Rahmen einer Vorabgewinnausschüttung wurden bereits 2.306.003 TEUR an die Alleingesellschafterin abgeführt. Der verbleibende Betrag von 10.797 TEUR wird unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bilanziert. 9 . Konzernverhältnisse Die Gesellschaft gehört als 100%-iges Tochterunternehmen zur Baxter Deutschland Holding GmbH, Unterschleißheim, die gem. § 292 HGB von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts befreit ist. Die Gesellschaften werden in den Konzernabschluss der Baxter International Inc., Deerfield, Illinois 60015, USA, (somit kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss der Baxter International Inc., Deerfield, Illinois, wird auf der Homepage der Gesellschaft www.baxter.com veröffentlicht und ist zudem im EDGAR- (Electronic Data Gathering, Analysis and Retrieval-)System der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC erhältlich. Der Konzernabschluss der Baxter International Inc. wird nach den US-amerikanischen Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) aufgestellt. Wesentliche Unterschiede zwischen den US-GAAP und den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften - neben den Abweichungen von den Ausweisvorschriften der §§ 266, 275 HGB bzw. dem nach US-GAAP nicht zulässigen Gesamtkostenverfahren für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung - liegen in der Abweichung langfristiger Rückstellungen (Zinssatz), der Leasingbilanzierung sowie in der Umsatzrealisierung, welche nach US-GAAP gemäß ASC 606 (Jahr der Erdienung) und nach HGB gemäß des Gewinnrealisationsprinzips realisiert werden
Hechingen, den 30. April 2024 Gambro Dialysatoren GmbH Jens Schiele Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Gambro Dialysatoren GmbH, Hechingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gambro Dialysatoren GmbH, Hechingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gambro Dialysatoren GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, den 30. April 2024 PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Carl Erik Daum, Wirtschaftsprüfer ppa. Lukas Tristan Wölfel, Wirtschaftsprüfer
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