Pizza Dermaris Vertriebs- GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heike Krause seit 19.8.2023 | Prokura |
Silke Ilona Winter seit 19.8.2023 | Prokura |
Engelbert Harrenkamp seit 19.8.2023 | Geschäftsführer |
Markus Kurt Arno Winter seit 19.8.2023 | Geschäftsführer |
Christian Kallweit seit 19.8.2023 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dermaris GmbHRietbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland Nach der Berichterstattung der Bundesregierung ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Jahr zuvor. Im Vorjahr war noch ein Anstieg um 1,9 % erreicht worden. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung schwächelt aufgrund des nach wie vor krisengeprägten Umfeldes. Die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur, so das Statistische Bundesamt. Die nach dem Einbruch im Corona-Jahr 2020 eingetretene Erholung der Wirtschaft setzt sich nun nicht weiter fort. Laut dem ifo-Institut klagen die Unternehmen in nahezu allen Wirtschaftsbereichen über eine sinkende Nachfrage. Neben den rückläufigen Auftragseingängen wird als weiterer Faktor die restriktive Geldpolitik ausgemacht. Im Kampf gegen die Inflation haben die Notenbanken in Europa und Nordamerika ihre Leitzinsen kräftig angehoben, was derzeit die volle Wirkung entfalte. Die Finanzierung von Investitionen wird damit dadurch deutlich teurer. Darüber hinaus belastet die Wirtschaft eine Reihe von Sonderfaktoren belastet, so das ifo-Institut. Darunter ist auch der Fachkräftemangel. Demzufolge verliert die Weltwirtschaft an Schwung. Der private Konsum nahm preisbereinigt um 0,8 % ab. Ursächlich dürften die hohen Verbraucherpreise sein. Erstmals seit 20 Jahren reduzierte auch der Staat seine Konsumausgaben preisbereinigt (-1,7 %). Nach einer Veröffentlichung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) entwickelt sich die Weltwirtschaft im Jahr 2023 mit einem Wachstum von rund 3 %. Die Aussichten bleiben aufgrund der erhöhten Unsicherheit über die zukünftige geopolitische Lage und der damit verbundenen Investitionszurückhaltung bescheiden. Zudem ist zu befürchten, dass sich der Aufschwung der Wirtschaft Chinas bereits wieder verlangsamt. Besonders ausgeprägt ist die Verlangsamung des Wachstums in der Eurozone. Je nach Quelle wird von einem Wachstum von ca. 0,7 % im Jahr 2023 ausgegangen. In Deutschland ist das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 % geschrumpft, damit bremst die größte Volkswirtschaft Europas das Wirtschaftswachstum in der Eurozone. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Laut dem Statistischen Bundesamt fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen. Die Inflationsrate für das Jahr 2023 lag damit zwar unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022, ist aber mit knapp 6 % weiterhin auf einem hohen Stand, wobei sich Nahrungsmittel besonders stark verteuerten. 2. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Dermaris GmbH produziert und vertreibt Convenience- und Gebäcke aus Getreide (u. a. Pizzabrötchen, Mini-Brötchen, Pizza-/Flammkuchenschnecken, Focaccia, Burger Buns, Sternbrötchen, Frühstücksherzen, Hasenbrötchen und Zwiebelkuchen) mit und ohne Füllung/Topping (herzhafte/süße), gegart, gebacken, ggf. unter Schutzgas verpackt, im Bereich Tiefkühlung, Kühlung und ungekühlt. Die Produktpalette besteht dabei ausschließlich aus eigenen Entwicklungen. Der Vertrieb im In- und Ausland wird im Wesentlichen direkt mit den Handelsketten abgewickelt oder über Vertriebspartner durchgeführt. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr nicht verändert. Gleiches gilt für den Produktionsstandort, der sich in Rietberg befindet. Nach dem Verkauf des Grundstückes in Lippstadt wurde auch der Unternehmenssitz an den Produktionsstandort in Rietberg verlegt. Im Jahr 2023 wurde eine Produktionshalle fertiggestellt, die von der Besitzgesellschaft gepachtet wird. In diesem Zusammenhang sind auch erhebliche Investitionen in Maschinen und technische Anlagen vorgenommen worden. Im Jahr 2023 haben sich diese Investitionen noch insofern negativ niedergeschlagen, da die Produktionskapazitäten noch nicht vollständig zur Verfügung standen und der Umbau die Betriebsabläufe beeinflusst hat. Die Ernährungsindustrie zählt laut dem Bericht der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) für das Jahr 2022 (ein aktuellerer Bericht war zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes noch nicht verfügbar) mit über 600.000 Beschäftigten in 6.300 Betrieben zu den wichtigsten Industriezweigen Deutschlands. Zuverlässig versorgt sie 84 Millionen Verbraucher mit einem breiten Angebot an Lebensmitteln. Die Branche ist klein- und mittelständisch geprägt, rund 90 % der Unternehmen der deutschen Ernährungsindustrie gehören dem Mittelstand an. Gem. der Jahresschätzung für das Jahr 2023 haben die deutschen Lebensmittelhersteller einen Umsatz in Höhe von 232,7 Milliarden Euro erwirtschaftet, nominell ein Anstieg um 6,5 %, jedoch preisbereinigt 0,9 % weniger als im Vorjahr. Der Rückgang war im Inland etwas stärker als im Ausland. Der Auslandsanteil am Gesamtumsatz beträgt 35,0 %. Ein dauerhaft hohes Kostenniveau, neue zusätzliche politische Regularien und eine geringe wirtschaftspolitische Planungssicherheit forderten die Branche 2023 in besonderem Maße heraus. Der Anstieg der Rohstoffpreise ging im Jahr 2023 weiter. Die Kostensteigerungen konnten auch weiterhin nur teilweise durch die erzielbaren Verkaufspreise ausgeglichen werden. 3. Geschäftsverlauf Ertragslage Im Jahr 2023 erzielte die Gesellschaft einen Umsatz von TEuro 21.352, der um TEuro 1.001 bzw. 4,92 % über dem Vorjahreswert von TEuro 20.350 lag. Die Potentiale des Auslandsgeschäfts sind nach wie vor von großer Bedeutung für die zukünftige strategische Entwicklung. Die Umsätze in diesem Bereich waren in etwa konstant, nachdem sie zuvor zwei Jahre in Folge zulegen konnten. Der Materialaufwand betrug TEuro 7.479 gegenüber TEuro 6.546 im Vorjahr und war damit 14 % höher als im Vorjahr, nachdem er bereits im Vorjahr um rund 17,5 % angestiegen war, die Materialeinsatzquote ist um ca. 3 % gestiegen. Die Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen war im Geschäftsjahr zwar gewährleistet, teilweise waren dafür erhebliche Anstrengungen vonnöten. Auf die Sicherstellung einer hohen Produktqualität wurde geachtet. Unsere Beschaffungs- und Vorratspolitik war weiterhin darauf ausgerichtet, die zur Fertigung erforderlichen Einsatzstoffe mit geringstmöglichen Beschaffungs-, Lager- und Fehlmengenkosten termingerecht bereitzustellen. Der Personalaufwand betrug TEuro 3.959 gegenüber TEuro 3.543 im Vorjahr. Der Anstieg um 11,7 % ist primär auf Lohn- und Gehaltssteigerungen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen TEuro 8.127 gegenüber TEuro 6.914 im Vorjahr. Der relative Anstieg um 17,5 % ist insbesondere durch die nunmehr höhere Pachtzahlung an das Besitzunternehmen, höhere einmalige Reinigungskosten, höhere Ausgangsfrachten sowie einmalige Umzugskosten entstanden. Auch die Kosten für Leiharbeitnehmer, die im Vorjahr zurückgegangen waren, sind dadurch wieder angestiegen. Einmalkosten in Höhe von ca. TEuro 700, die im direkten Zusammenhang mit dem Neubau der Betriebsstätte, teilweisem Betrieb von drei Produktionsstätten und Umzug nach Aufgabe des Standortes Lippstadt stehen, belasteten das Ergebnis 2023. Das Jahr 2023 wurde mit einem Jahresgewinn von TEuro 795 (im Vorjahr TEuro 1.609) abgeschlossen. Es lag damit insbesondere vor dem Hintergrund des einmaligen Aufwandes für den Umzug und die Erweiterung der Produktionskapazitäten, unter dem Rahmen der Erwartungen. Die erläuterten Einmalkosten lagen deutlich über der Planung. Die Umsätze lagen leicht unter Plan. Vermögens-und Finanzlage Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sind weiterhin geordnet. Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter um TEuro 2.940 auf TEuro 15.248 erhöht. Das Anlagevermögen hat sich insgesamt um TEuro 929 verringert. Ursächlich dafür sind die Investitionen in technische Anlagen und Maschinen, gegenläufig dazu ist der Abgang aus dem Verkauf der Immobilie am alten Standort. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen konnten um TEuro 564 abgebaut werden. Wesentlich für die Erhöhung des Gesamtvermögens ist das gewährte Verkäuferdarlehen an den Immobilienkäufer (TEuro 1.259) sowie die Erhöhung des Darlehens an das Besitzunternehmen für den Neubau der Produktionshalle (TEuro 3.305). Die liquiden Mittel verringerten sich in diesem Kontext um TEuro 876, Steuerforderungen auf Grund der zu hohen Vorauszahlungen betragen TEuro 908. Der Wert des Vorratsvermögens ist nahezu unverändert. Das Umlaufvermögen macht einen Anteil von rund 58 % an der Bilanzsumme aus. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um insgesamt um TEuro 2.531 auf TEuro 6.744 erhöht, teilweise für die Finanzierung der Investitionen, teilweise zur Finanzierung des gewährten Darlehens an das Besitzunternehmen. Es wurden im Geschäftsjahr zusätzliche Gesellschafterdarlehen i. H. v. TEuro 716 gewährt. Aufgrund des Bilanzsummenwachstums hat sich der Anteil des Eigenkapitals in Höhe von TEuro 4.461 (VJ: TEuro 3.845) leicht auf 30 % der Bilanzsumme ermäßigt. Die Zahlungsfähigkeit unseres Unternehmens war im Geschäftsjahr stets gewährleistet. Die Finanz- und Liquiditätslage ist weiterhin geordnet. Wir gehen davon aus, dass wir auch künftig in der Lage sind, unsere finanziellen Verpflichtungen vertragsgemäß zu erfüllen. 4. Risikobericht Chancen und Risiken Viele Handelsakteure betreiben weiterhin einen Preiskampf, der das Marktumfeld im Konsumgüterbereich unsicher erscheinen lässt. Das Risiko von Marktanteilsverlusten und damit verbundenen Umsatzeinbußen wird durch den dadurch entstehenden Preisdruck weiter verschärft. In Zusammenhang mit dem Preisdruck der Produkte steht auch das Risiko der Preisentwicklung am Rohstoffmarkt. Auf der Einkaufseite können so Risiken durch steigende Preise bei den Hauptzutaten unserer Produkte z. B. durch Naturkatastrophen oder durch eine Verschlechterung der nationalen und internationalen Rahmenbedingungen entstehen. Auch durch den Krieg in der Ukraine ist das Risiko in diesem Bereich nach wie vor höher geworden. Unsere Strategie ist, dem Risiko kurzfristiger Preiserhöhungen durch den Abschluss von Einkaufskontrakten entgegenzuwirken und so gleichzeitig für eine ausreichende Versorgung zu sorgen. Unsicherheit besteht über die weitere politische und konjunkturelle Entwicklung. Die unsichere weitere Entwicklung der Rohstoff- und Energiekosten führt zu einer Störung der Wertschöpfungsketten. Dies belastet die Konjunktur und hat Auswirkungen auf die Inflation. Weiter steigende Einkommen, eine gute Beschäftigungslage und die weitere Zunahme der Kaufkraft könnten dagegen durchaus Chancen hinsichtlich der künftigen Umsatzentwicklung ermöglichen, insbesondere wenn sich die Rahmenbedingungen positiver entwickeln, als das gegenwärtige Bild vermuten lässt. Dies wäre insbesondere dann der Fall, wenn der Konflikt in der Ukraine schnell beendet würde und sich so die Planungssicherheit erhöhen würde. Wir beobachten nationale und europäische Trends und Entwicklungen und können darauf jederzeit reagieren. Unsere Entwicklungsabteilung ist mit der Entwicklung neuer und der Verbesserung bestehender Produkte, Technologien und Verpackungen betraut. Wir versprechen uns Chancen durch Innovationen, weil wir so zusätzliche Nachfrage und neue Geschäftsbereiche generieren können. Die Personalabteilung befasst sich mit dem Risiko der demografischen Entwicklung, dass offene Stellen auch in Zukunft mit qualifiziertem Personal besetzt werden können. Die Produktion von Lebensmitteln beinhaltet stets das Risiko von Rückrufaktionen, beispielsweise durch Beanstandungen einer zugesicherten Produktqualität. Wir reagieren darauf, indem unser Produktionsstandort nach International Food Standard (IFS) Version 7 auf höherem Niveau ausgerichtet und entsprechend zertifiziert ist. Ziel ist es, per se hohe Produktqualität zu produzieren, abgesichert mit einer schlagkräftigen Qualitätssicherung. Da Risiken nicht auf die eigene Produktion beschränkt sind, sondern auch für Zulieferer von Rohstoffen und Verpackungsmaterial bestehen, setzen wir einen strengen Maßstab an die Qualitätskontrolle beim Einkauf. Unsere Kunden verlangen eine hohe Produktqualität und führen zu diesem Zweck diverse eigene Audits durch. Die logistischen Abläufe werden anhand erprobter Standards abgewickelt, wie etwa mit dem Standard EAN 128. So verbessern wir nicht nur die Effizienz unserer logistischen Abläufe, sondern erfüllen auch die Anforderungen unserer Partner auf Kunden- und Lieferantenseite und schaffen die Grundlage einer langfristigen Geschäftsbeziehung. Ein Risiko ergibt sich aus dem Energiebedarf, der durch die Produktion entsteht. Steigende Energiepreise in Zusammenhang mit einer zunehmenden Bedeutung von Klima- und Umweltschutz und auch durch den Krieg in der Ukraine begegnen wir durch praktische Umweltschutzaktivitäten und eine entsprechende Investitionsstrategie. So werden einerseits unsere Produktionsanlagen immer effizienter und damit umweltschonender. Hierzu gehört beispielsweise die Errichtung des neuen Produktionsstandorts nach KfW 40 Standards, um so auch der stärker werdenden öffentlichen Wahrnehmung von Nachhaltigkeitsaspekten gerecht zu werden. Zum anderen wollen wir so auch die künftigen Energiekosten kalkulierbarer machen. Vor dem Hintergrund der künftigen politischen und globalen Entwicklungen ist dieser Aspekt besonders bedeutsam. Chancen sehen wir in der weiteren Optimierung der Betriebskosten durch die Schaffung und Nutzung von Synergieeffekten und Suche nach Alternativen. Durch die permanente Überwachung der Kosten und das Ergreifen geeigneter Maßnahmen versuchen wir, die Ertragslage positiv zu beeinflussen. Ein Risiko für die künftige wirtschaftliche Entwicklung besteht auch in der Überalterung betrieblicher Abläufe. Um dem entgegenzuwirken, verbessern wir laufend unsere hausinternen Prozesse. Risikomanagement Unser Risikomanagement ist an der Nutzung der beschriebenen Chancen und der Minimierung der beschriebenen Risiken ausgerichtet. Das Management von Chancen und Risiken ist eine fortwährende Aufgabe unserer unternehmerischen Tätigkeit, um den langfristigen Erfolg des Unternehmens zu sichern, und orientiert sich daher eng an der langfristigen Strategie und der mittelfristigen Planung der Geschäftsleitung. Die dezentrale Organisations- und Managementstruktur des operativen Geschäfts des Unternehmens ist darauf ausgerichtet, frühzeitig Trends, Anforderungen sowie Chancen- und Risikopotentiale der Märkte zu erkennen, zu analysieren sowie um flexibel und marktnah zu agieren. Das Erkennen von Unternehmenschancen, die Sicherung des Vermögens und die Steigerung des Unternehmenswerts erfordert ein Chancen- und Risikomanagementsystem. Die systematische Weiterentwicklung bestehender und die Entwicklung neuer Systeme mit Frühwarncharakter tragen maßgeblich zur weiteren Festigung sowie zum gezielten Ausbau der unternehmerischen Chancen- und Risikokultur bei. Zur Gewährleistung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Rechnungslegung hat die Gesellschaft ein internes Kontrollsystem eingerichtet. Hierzu gehören die Anwendung einheitlicher Richtlinien, der Einsatz zuverlässiger Software, die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals, Arbeitsanweisungen, Regelungen zur Vertretungsvollmacht sowie Maßnahmen zur Funktionstrennung sowie Sicherungseinrichtungen gegen unbefugten Zugriff. Bestandsgefährdende Risiken sind durch den vorhandenen Versicherungsschutz ausreichend abgedeckt. Wesentliche wirtschaftliche oder rechtliche Risiken, die einen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind derzeit nicht erkennbar. Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert fortgeführt. Die Ausgestaltung unseres Risikomanagements ist bestimmt durch unsere Geschäftsstrategie, aus der die operativen Zielgrößen abgeleitet werden. Risikoarten Die Hauptrisikotreiber bestehen in der weiteren Entwicklung der Energiekosten (Strom und Gas), daneben auch in der Entwicklung der Rohstoffpreise sowie in der Entwicklung der Preise an den Absatzmärkten Liquiditätsrisiken spielen für uns keine besondere Rolle. Operationelle Risiken spielen in jedem Betrieb eine Rolle. Durch die beschriebenen Vorkehrungen und Maßnahmen reduzieren wir diese Risiken. Gesamtbild der Risikoarten Zusammenfassend sind die typischen Geschäftsrisiken beherrschbar, auch weil die Ertragslage des Unternehmens gut ist. Jedoch ist die Risikolage im Hinblick auf die Situation bei den Energiekosten nicht mehr so günstig wie in den Vorjahren. 5. Prognosebericht Voraussichtlicher Geschäftsverlauf und voraussichtliche Lage Der Geschäftsverlauf im Jahr 2024 war bislang noch von einem Umsatzrückgang beherrscht, der auf die Inbetriebnahme der neuen Produktionshalle sowie dem Umsatzrückgang mit einem Großkunden zurückzuführen ist. Im weiteren Jahresverlauf werden wir auf die Optimierung der Abläufe und Ausweitung der Ausbringungsmenge fokussiert sein. Wir gehen davon aus, dass wir im 2. Halbjahr die Umsatzverluste nahezu kompensieren können. Die deutlich angestiegen Pachtkosten auf Grund der neuen Produktionshalle werden bei noch nicht ausgelasteten Produktionskapazitäten das Ergebnis belasten. Durch den Neubau der Produktionshalle und der Erweiterung der Fertigungslinien gehen wir von einer Kapazitätsausweitung um das Dreifache aus. Über neu entwickelte Produkte, die bisher auf den alten Anlagen nicht gefertigt werden konnten, und Erschließung neuer Absatzmärkte (auch im europäischen Ausland) sind wir zuversichtlich, mittelfristig die neu geschaffenen Kapazitäten auch auslasten zu können. Wir blicken zuversichtlich in die Zukunft, weil wir glauben, dass wir den Geschäftsumfang ausweiten können. Wir gehen davon aus, dass der Anstieg der Energie- und Rohstoffkosten nachlassen wird. Daher rechnen wir für das laufende und das darauffolgende Geschäftsjahr damit, bei steigenden Umsatzerlösen das Ergebnis wieder erhöhen zu können. Gesamtaussage Insgesamt erwarten wir unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, dass sich der Geschäftsverlauf und die Lage der Dermaris GmbH in 2024 bezüglich Umsatzes und Ergebnis im Vergleich zu 2023 nicht wesentlich ändern wird. Mittelfristig erwarten wir, bei steigender Auslastung unserer neuen Kapazitäten deutlich ertragsstärker zu performen. Als unternehmerische Zielvorgabe steht der Bestandsschutz im Vordergrund. Für die Zukunft werden bestandsgefährdende Risiken weder bei der aktuellen Marktentwicklung noch bei der sich abzeichnenden Nachfragesituation erwartet. Die energiepolitische Lage wirkt sich weiterhin auf die Rohstoff- und Energiebeschaffung aus und stellt eine große Herausforderung für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dar. Für unser Unternehmen ergeben sich sowohl Chancen als auch Risiken, zum gegenwärtigen Zeitpunkt steht jedoch weiterhin die Belastung aus den Energie- und Rohstoffpreisen im Vordergrund. Die getroffenen Aussagen zur zukünftigen Entwicklung stellen Einschätzungen dar, die auf der Basis der zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Positive oder negative Abweichungen werden von der Geschäftsleitung zwar nicht erwartet, wenngleich unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Entwicklungen und Risiken detaillierte Prognosen erschweren. Sollten die der Prognose zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen oder weitere Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse abweichen. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Der Ruf unseres Unternehmens ist uns wichtig. Umwelt- und Arbeitnehmerbelange spielen daher eine bedeutende Rolle bei den unternehmerischen Entscheidungen. Wir richten das Unternehmen vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung von Nachhaltigkeitsaspekten aus. So sind wir beispielsweise bemüht, Ausschuss zu minimieren sowie moderne, energieeffiziente Verfahren einzusetzen. Unsere Produktion erfolgt bedarfsorientiert. Die Umwelt- und Sicherheitsstandards haben in unserem Unternehmen eine hohe Priorität. Kontrollmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet. Die Verwertung bzw. Beseitigung von Abfällen erfolgt zeitnah und umweltschonend. Das Unternehmen hat sich zur kontinuierlichen Verbesserung der Leistungen im Umweltschutz und in der Sicherheit verpflichtet.
Rietberg, den 30. März 2024/24. September 2024 gez. Engelbert Harrenkamp, Geschäftsführer gez. Markus Winter, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft lt. Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert Soweit erforderlich wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Nominalwerten bzw. den niedrigeren, zum Stichtag beizulegenden Werten angesetzt. Den Mahn-, Zins- und Ausfallrisiken der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden durch Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit den ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätzen der vergangenen sieben Jahre, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben wurden, abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens - Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. - Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: € 6.729.554,67. - Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: € 6.504.772,23. Anlagespiegel Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Abschreibungen
Buchwerte
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt € 1.175.893,37 (VJ: € 1.615,00). Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt € 1.385.172,43 (VJ: € 76.903,24). Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt € 1.385.172,43 (VJ: € 76.903,24). Verbindlichkeitenspiegel Restlaufzeiten
Sicherheiten Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist durch Grundschulden, Forderungsabtretungen und Sicherungsübereignungen gesichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 2.715.872,48 (VJ: € 2.000.000,00) enthalten. Latente Steuern Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt € 0,00. Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: € - 7.916,70. In den Vorjahren ergab sich bei den latenten Steuern ein Passivüberhang, im Wirtschaftsjahr 2023 ein Aktivüberhang. Das Aktivierungswahlrecht gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wurde nicht ausgeübt. Die passiven latenten Steuern wurden in Höhe von € 7.916,70 im Geschäftsjahr vollständig aufgelöst, der Saldo der passiven latenten Steuern am Ende Geschäftsjahres beträgt € 0,00. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind der Verkauf der Betriebsstätte Lippstadt mit einem Gewinn von T€ 119 sowie Erträge aus Bauleistungen und Beratungsleistungen an die Pizza Dermaris Vertriebs GmbH i. H. v. T€ 400 enthalten. Sonstige Angaben Zum Stichtag bestanden wesentliche finanzielle Verpflichtungen aus Pacht- und Mietverträgen in Höhe von € 1.439.452,56. Ziel der Verträge ist die langfristige Sicherung des Standortes in Rietberg. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 82. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Markus Winter, Kaufmann, und Herrn Engelbert Harrenkamp, Kaufmann, ausgeübt. Die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Vortrag des Jahresüberschusses auf neue Rechnung.
Rietberg, den 30. März 2024 gez. Markus Winter, Geschäftsführer gez. Engelbert Harrenkamp, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Dermaris GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dermaris GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dermaris GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023. • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Anlage zu diesem Bestätigungsvermerk enthält eine weitergehende Beschreibung unserer Verantwortung für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Dortmund, den 27. September 2024 S
& R WP Partner GmbH
gez. D. Reineke, Wirtschaftsprüfer Anlage zum Bestätigungsvermerk: Weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
5 nahegelegene Organisationen
Großhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Graugießereien
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen