Pink GmbH Vakuumtechnik
Gyula-Horn-Straße 20, 97877 Wertheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hubert Lothar Dipl.-Kfm. Günther seit 30.7.2025 | Geschäftsführer |
Christian Faulhammer seit 17.4.2025 | Geschäftsführer |
Volker Heidinger seit 20.2.2014 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pink GmbH VakuumtechnikWertheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Firma PINK GmbH Vakuumtechnik hat als Geschäftsgegenstand die Entwicklung, die Planung, die Herstellung und den Vertrieb von Bauteilen, Anlagen und Geräten für die Vakuumtechnik und die der Vakuumtechnik artverwandten Gebiete. Daneben hat sich die Firma PINK GmbH Vakuumtechnik zusätzlich als Reinigungs- und Qualifizierungsdienstleister, insbesondere für die Halbleiterindustrie und dieses tangierende Umfeld, etabliert und betreibt in diesem Bereich Anlagen zur Ultra-Feinstreinigung von Teilen und Baugruppen, Anlagen zum Ausheizen und zur Restgasanalyse, mit Hilfe von Massenspektrometern solcher Produkte und deren Montage im Reinraum. Sie betreibt ihr Geschäft von einem einzigen Standort aus, dem Sitz der Gesellschaft, in Wertheim. An diesem Standort sind alle Geschäftsbereiche des Unternehmens - Vertrieb, Produktion, Verwaltung und Konstruktion - gebündelt. Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 299 Vollzeitbeschäftigte (inkl. Leiharbeitnehmer, ohne Auszubildende) für das Unternehmen tätig. Die Ausbildung genießt bei der PINK GmbH Vakuumtechnik einen sehr hohen Stellenwert, zum Berichtsjahresende verfügte das Unternehmen über 28 Ausbildungsplätze. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft unterhält, aufgrund ihrer Ausrichtung als weltweiter Sonderanlagenbauer, traditionell eine entsprechend große Konstruktions- und Entwicklungsabteilung, um jederzeit und individuell auf Kundenwünsche eingehen und auf Marktgegebenheiten reagieren zu können. Die Firma PINK GmbH Vakuumtechnik ist innovativer Entwicklungspartner einer großen Zahl von Hightech- und Forschungsunternehmungen in den unterschiedlichsten Marktsegmenten. Diese sind insbesondere in den Segmenten Halbleiterindustrie, Beschleunigertechnologie, Luft- und Raumfahrttechnik, Mikroskopie, optische Industrie und dem Bereich der Dichtheitsprüfanlagen zu finden. Daneben bietet das Unternehmen Reinraum Dienstleistungen und die in diesem Umfeld notwendige Entwicklungen an. Im Geschäftsjahr wurden ca. T€ 1.423 (2,0 % vom Umsatz - Vj. 2,7 %) für den Bereich Konstruktion, Forschung und Entwicklung aufgewendet. Zum Berichtszeitpunkt waren 19 Mitarbeiter in diesem Bereich tätig. Da in diesem Unternehmenspool nahezu ausschließlich Forschung und Entwicklung in Kooperation mit Entwicklungspartnern betrieben wird und diese durch Geheimhaltungsvereinbarungen geschützt sind, können keine weiteren Details veröffentlicht werden. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Als Spezialanbieter für Kunden aus den verschiedensten Industrie- und Forschungsbereichen sind Angaben zu einer bestimmten Branchenzugehörigkeit nicht und eine Aussage über die Marktstellung des Unternehmens gleichfalls nicht möglich. Die Wettbewerbssituation hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert und ist im Wesentlichen auf das europäische Wettbewerbsumfeld beschränkt. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind sehr gut. Dies ist darauf zurückzuführen, dass ein wachsender Anteil der Kunden aus dem Bereich Maschinenbau für Halbleitererzeugnisse kommt. Die Megatrends im Bereich Halbleiterindustrie deuten alle auf ein viele Jahre anhaltendes starkes Wachstum hin. Dies wurde zuletzt befeuert durch den Boom, der durch die KI-Technologie ausgelöst wurde. 2. Darstellung der Lage der Gesellschaft 2.1 Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 lagen die Außenumsatzerlöse mit 32,4% ganz deutlich über dem Vorjahr, was seine Ursachen im Wesentlichen in einer Zunahme von Kundenaufträgen und der weiteren Auslieferung von Großaufträgen mit mehrjähriger Laufzeit hat, deren Schlussrechnungen in 2023 gestellt werden konnten und im Vorjahr zunächst zu einer deutlichen Erhöhung der Betriebsleistung geführt haben.
Das Betriebsergebnis bewegt sich in Folge der stark gestiegenen Außenumsätze deutlich über Vorjahresniveau. Damit liegt das Betriebsergebnis weiterhin auf einem für den weiteren Wachstumskurs des Unternehmens sehr hohen Niveau und bietet beste Voraussetzungen, um auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten am Markt bestehen zu können. Das Zinsergebnis beinhaltet Darlehenszinsen, Aval Provisionen, Zinsen für Rückstellungen und Zinserträge, die kumuliert in dieser Position ausgewiesen werden. Das Steuerergebnis steht im Einklang mit dem Betriebsergebnis. Das Jahresergebnis hat sich durch die vorgenannten Einflüsse deutlich erhöht. Die Eigenkapitalrentabilität (bezogen auf den Jahresüberschuss) liegt bei 23,6 % (Vj.: 20,4 %), der ROI (Return On Investment auf Basis EBIT im Verhältnis zur Bilanzsumme) bei 21,0 % (Vj.: 19,5 %). Die Rentabilität ist durch die bereits genannten Einflüsse im Berichtsjahr gestiegen, das Betriebsergebnis von 22,3 % (Vj.: 17,4 %) der betrieblichen Gesamtleistung ist sehr gut. Die Erhöhung des Jahresüberschusses erfolgt analog dem Betriebsergebnis auf einen Anteil von 15,8 % (Vj.: 12,1 %) der betrieblichen Gesamtleistung. 2.2 Finanzlage Unsere Finanzlage ist weiterhin stabil. Die Eigenkapitalquote liegt gegenüber dem Vorjahr (66,3 %) mit 63,3 % im Berichtsjahr auf einem weiterhin stabilen Niveau, wobei die Quote leicht gesunken ist, was durch den hohen Anstieg der Bilanzsumme verursacht ist. Der Return On Capital Employed (ROCE), d.h. das Ergebnis auf das eingesetzte Kapital, als ein weiterer Maßstab für die Kapitalrendite des Unternehmens, liegt im Berichtszeitraum bei einem Wert von 39,9 % (Vj. 32,7%) und zeigt, dass das Eigenkapital im Unternehmen einer guten Verzinsung unterliegt. Die Ermittlungsformel des ROCE als EBIT zum eingesetzten Kapital (entspricht dem Gesamtkapital abzüglich der kurzfristigen, unverzinslichen Verbindlichkeiten) ist ein sehr objektiver Bewertungsmaßstab für die Unternehmensrentabilität, da nur das Eigenkapital, die Pensionsrückstellungen und evtl. Bankdarlehen berücksichtigt werden, von denen der Kassen- und Bankbestand abgezogen wird. Daneben unterhält die Gesellschaft Kredit- und Aval Linien in Höhe von insgesamt 19,1 Mio.€, mit denen gegebenenfalls kurzfristige Liquiditätsengpässe überbrückt werden könnten. Diese Kreditlinien wurden im Berichtsjahr ausschließlich für Bankbürgschaften (auf Anzahlungen und für Gewährleistungen) beansprucht. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr im Rahmen von Neu- und Ersatzinvestitionen T€ 3.252 in das Anlagevermögen investiert. Die Investitionen betrafen insbesondere Bauten auf fremden Grundstücken, technische Anlagen und Maschinen, EDV-Hardware, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie div. kleinere Ersatzbeschaffungen. Beim Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erfolgt im laufenden Berichtsjahr ein weniger großer Bestandsaufbau als im Vorjahr. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen steigen erheblich. In Folge steigt der Cashflow deutlich von T€ -1.818 im Vorjahr auf T€ 19.775 zum Bilanzstichtag. 2.3 Vermögenslage
Die Vermögenslage unserer Gesellschaft zeigt sich im Vergleich zum Vorjahr weiterhin stabil. Das Anlagevermögen ist gegenüber Vorjahr aufgrund der vorgenommenen Neu- und Ersatzinvestitionen leicht um 4,7 % (Vj. 1,8 %) gestiegen. Dies liegt daran, dass die Anschaffung teurer Anlagen überwiegend über Leasing finanziert wird. Die Zunahme der kurzfristigen Vermögenswerte gegenüber Vorjahr um 12,8 % (Vj. 60,1 %) hat ihre Ursache im Wesentlichen in einem leichten Aufbau des Vorratsvermögens aufgrund des gestiegenen Auftragsvolumens. Zum anderen sind die sonstigen Vermögensgegenstände gestiegen, da Leasinganlagen vorfinanziert wurden bis zum Eintritt des Leasinggebers in die Finanzierung. Die liquiden Mittel sind im Zuge des Aufbaus des Vorratsvermögens gegenüber Vorjahr sehr deutlich um 207 % gestiegen (Vj. 39,7% gesunken). Sie bewegen sich mit ca. 30,4 % (Vj. 13,6 %) der Bilanzsumme auf einem hohen Niveau. Die vorgenannten Einflüsse führten im Ergebnis dazu, dass die Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr um 37,2 % (Vj. 17,7 %) gewachsen und die Eigenkapitalausstattung des Unternehmens ein weiteres Mal sprunghaft um 31,0 % (Vj. 25,6 %) gestiegen ist. Langfristige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren lagen im Berichtszeitraum in Form von Pensionsrückstellungen und den planmäßig abgerufenen Bankdarlehen für die getätigten Großinvestitionen vor. Der Anstieg der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Vorjahr ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Steuer-Rückstellungen sowie der erhaltenen Anzahlungen zurückzuführen. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Umsatz- und Betriebsergebnisentwicklung. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Umsatzrendite und die Eigenkapitalrentabilität heran. Umsatzrendite und Eigenkapitalrentabilität wurden bereits in den vorausgegangenen Erläuterungen angesprochen und kommentiert. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir weiterhin als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist positiv und bewegt sich über dem von der Geschäftsführung geplanten Niveau. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen - zumeist mit Skontoabzug - zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt. Durch die kontinuierliche Marktbeobachtung, die Nähe zum Kunden und insbesondere durch individuelle Problemlösungen konnten wiederum Neukunden gewonnen werden, die Bestandskundenbindung erfolgt durch eine regelmäßige Betreuung. Die Marktchancen und die Marktposition sind weiterhin als grundsätzlich gut zu bezeichnen, der Auftragsbestand zum Ende des Berichtsjahres war sehr gut und die laufenden Auftragseingänge sind weiterhin hoch. C. Prognosebericht Zum Berichtszeitpunkt beurteilen wir die voraussichtliche Entwicklung der Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als weiterhin stabil, wobei der Beobachtung der gesamtwirtschaftlichen Umgebungsvariablen und sich daraus unter Umständen abzuleitender Maßnahmen eine steigende Bedeutung zukommt. Die Auftrags- und Ertragslage im laufenden Geschäftsjahr sind bisher gut. Auch die Liquiditätssituation entwickelt sich bisher positiv. Trotz hoher erwarteter Steuernachzahlung für das Jahr 2023 und höher zu erwartender Steuervorauszahlungen erwarten wir auch für die absehbare Zukunft keine Probleme bei der Erfüllung unserer Zahlungsverpflichtungen. Die Umsatzentwicklung für das laufende Geschäftsjahr wird mit einer Steigerung um 25,6 % im Plan/Plan-Vergleich ambitioniert prognostiziert und liegt deutlich über den gesamtwirtschaftlichen Prognosewerten. Das Betriebsergebnis wird mit ca. 9,3 % im Geschäftsjahr 2024 geplant. D. Chancen- und Risikobericht Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer jeden Unternehmung hinausgehen, sind aufgrund der nach wie vor vorhandenen Unsicherheiten durch den Ukraine Krieg zwar erkennbar, jedoch derzeit für unser Unternehmen bisher kaum spürbar. Dies gilt insbesondere für die branchenspezifische Entwicklung, bedarf aber einer sehr sorgfältigen Beobachtung. Die Möglichkeiten im Sonderanlagenbau sind sowohl national als auch international weiterhin positiv zu bewerten. Die breite Aufstellung auf dem Markt und in den unterschiedlichen Branchen (z.B. Halbleiterindustrie und Mikroskopie, Luft- und Raumfahrttechnik, Beschleunigertechnik, Forschungsinstitute / Universitäten, Medizintechnik, Automobilindustrie, etc.) bietet die Chance, Schwankungen in einzelnen Segmenten auszugleichen und eine stabile Absatzentwicklung zu erreichen. Der zunehmende Anteil von Kunden aus der Halbleiterindustrie entspricht der zunehmenden volkswirtschaftlichen Bedeutung der Branche und bietet gute Wachstumschancen und ein sicheres Umfeld für die kommenden Jahre. Der zunehmende in- und ausländische Wettbewerb macht sich bei internationalen Ausschreibungen deutlich bemerkbar, allerdings wird die Qualität der vom Unternehmen angebotenen Leistungen auch in diesem Umfeld honoriert. Die Erschließung eines zusätzlichen zukunftsorientierten Marktsegments seit 2021 führte dazu, dass auch in diesem Segment die Umsätze im Berichtsjahr signifikant anziehen, wodurch das Unternehmen noch unabhängiger von Schwankungen des Kerngeschäfts wurde. Währungsrisiken auf Grund der Absatz-, Vertriebs- und Beschaffungsstrukturen des Unternehmens sind nicht vorhanden. Der Beschaffungsbereich wird einkaufsseitig auf mögliche Rohstoffpreisänderungen (insbesondere Erhöhungen) durch aktive Marktbeobachtung überwacht, Versorgungsengpässe oder der Wegfall wichtiger Zulieferer werden durch eine Mehrlieferanten-Strategie weitgehend vermieden. Risiken aus Produktionsengpässen werden durch die geplanten Hallenerweiterungen am Standort, reduziert. Die innerbetriebliche Logistik gewährleistet zusätzlich die optimale Kapazitätsnutzung und Produktionsauslastung. Bei einem weitgehend stabilen Kostengefüge ist sichergestellt, dass auch weiterhin ausreichende Deckungsbeiträge erwirtschaftet werden. Es ist weiterhin Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft, finanzielle Risiken jeglicher Art zu vermeiden und den Unternehmenserfolg zu sichern. Aus diesem Grund verfolgt das Unternehmen beim Management der Finanzpositionen eine konservative Risikopolitik. Ein regelmäßig überarbeiteter Liquiditätsplan sowie rollierende Liquiditätsprognosen dienen als Grundlage für die Geldmitteldisposition und die Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit und beinhalten auch die zu erwartenden Steuerzahlungen, die dem Jahresergebnis geschuldet sind. Die Liquidität ist gesichert und Engpässe werden nicht erwartet. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechend Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken wird bei größeren Aufträgen über international aufgestellte Auskunfteien eine aktuelle Bonitätsbeurteilung der Kunden eingeholt, bei Neukunden in jedem Einzelfall. Ein regelmäßiges und zeitnahes Mahnwesen unterstützt das Debitorenmanagement und trägt gleichfalls zur Liquiditätssicherung bei. Das Unternehmen nutzt keine besonderen Finanzinstrumente. Es stützt sich im Rahmen des Finanzmanagements auf die Bereiche Forderungen, Verbindlichkeiten und Bankguthaben.
Wertheim, 22.03.2024 PINK GmbH Vakuumtechnik gez. Volker Heidinger, Geschäftsführer gez. Stefan Wolf, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Erläuterungen zum Unternehmen Die PINK GmbH Vakuumtechnik hat ihren Sitz in Wertheim. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts - Registergericht - Mannheim unter der Registernummer HR B 570204 eingetragen. II. Allgemeine Erläuterungen zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Kapitalgesellschaft zum 31.12.2023 vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB, den Bestimmungen des GmbH-Gesetzes und den ergänzenden Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Nach den in § 267 angegebenen Größenklassen ist die PINK GmbH Vakuumtechnik eine große Kapitalgesellschaft. III. Rechnungslegungsgrundsätze Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die ausgewiesenen Vermögensgegenstände, Rechnungsabgrenzungsposten, Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind nach den handelsrechtlichen Vorschriften bilanziert. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266, 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Das abnutzbare Anlagevermögen wird grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Beim beweglichen Anlagevermögen wird degressive und lineare Abschreibung angewandt. Die Abschreibungsverläufe entsprechen den wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte werden grundsätzlich mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen auf das der Produktion dienende Anlagevermögen einbezogen. Das strenge Niederstwertprinzip und der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurden, insbesondere bei der Bewertung der halbfertigen Aufträge, beachtet. Bei den Lagerartikeln findet die gleitende Durchschnittsmethode als Verbrauchsfolgeverfahren Anwendung. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Einzelwertberichtigungen wurden gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen. Die liquiden Mittel sind mit dem Nominalwert aktiviert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wird mit dem Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert passiviert. Die übrigen Bestandteile des Eigenkapitals sind mit dem Nominalwert passiviert. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt auf Grundlage der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck unter Ansatz einer monatlich vorschüssigen Zahlungsweise und einem Zinsfuß von 1,83 %. Als Bewertungsverfahren wurde die Projected Unit Credit Methode angesetzt. Es wurde der Zinssatz bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren gem. § 253 Abs. 2 S. 2 HGB zugrunde gelegt. Der zugrunde gelegte Renten- und Gehaltstrend beträgt 0 %. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,76 %) und dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,83 %) ermittelt sich wie folgt:
In Höhe des Unterschiedsbetrages besteht eine Ausschüttungssperre. Der Ergebniseffekt aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes ist im Finanzergebnis enthalten. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden jeweils in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um die voraussichtlichen künftigen Zahlungsverpflichtungen oder Aufwendungen abzudecken. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Kosten- und Preissteigerungen wurden berücksichtigt. Eine Altersteilzeitrückstellung wurde mit dem verpfändeten Deckungsvermögen saldiert:
Wesentliche zu saldierende Aufwendungen und Erträge hieraus sind nicht angefallen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung Wesentliche Forderungen, Bankguthaben und Verbindlichkeiten in ausländischer Währung bestanden zum Prüfungsstichtag nicht. Die Umrechnung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag erfolgt gem. § 256 a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden keine berichtspflichtigen Haftungsverhältnisse. IV. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung a) Allgemeines Besondere Umstände, die dazu führen, dass der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht vermittelt, liegen nicht vor. b) Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus nachstehendem Anlagespiegel:
Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Aus dem Gewinnvortrag erfolgte im Berichtsjahr eine Zuführung in die anderen Gewinnrücklagen i.H.v. TEUR 5.000. Der Bilanzgewinn zum 31.12.2023 ermittelt sich wie folgt:
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Raumsicherungsvereinbarungen sowie durch Globalzessionen auf Forderungen gesichert. Für die erhaltenen Anzahlungen wurden Anzahlungsbürgschaften in Höhe von TEUR 13.065 netto (TEUR 10.979 brutto) herausgegeben. In Bezug auf die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Für die Berechnung der latenten Steuern wird ein Steuersatz von 29,5 % für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer zugrunde gelegt. Es erfolgt kein Ansatz latenter Steuern aufgrund des Aktivierungswahlrechts nach § 274 Abs. 1 HGB für einen sich ergebenden Aktivüberhang von latenten Steuern. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 HGB bestehen in Form von kurz- und langfristigen Miet- und Leasingverträgen. Die Gesamtverpflichtung innerhalb der nächsten 5 Jahre aus Leasingverträgen besteht in Höhe von TEUR 6.432 und aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 506. Davon sind innerhalb der nächsten 12 Monate TEUR 1.322 (Vj: TEUR 1.345) an Leasingverpflichtungen und TEUR 506 (Vj: TEUR 2.380) an Mietverpflichtungen fällig. Außerbilanzielle Geschäfte i.S.d. § 285 Nr. 3 HGB sind ansonsten nur in einem für die Finanzlage der Gesellschaft unerheblichem Umfang vorhanden. Die Miet-, Pacht- und Leasingverträge vermindern das betriebsnotwendige Kapital im Vergleich zu Eigeninvestitionen. Risiken verbleiben beim Vermieter oder Leasinggeber. Die Verwaltung wird ausgelagert und liquide Mittel werden freigesetzt. c) Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse betreffen in Höhe von TEUR 55.454 (Vj: TEUR 40.773) Inlandsumsätze, in Höhe von TEUR 10.260 (Vj: TEUR 8.023) Umsätze mit Ländern des europäischen Auslandes sowie in Höhe von TEUR 4.597 (Vj: TEUR 4.321) Umsätze mit Ländern außerhalb Europas. Die Umsätze resultieren aus der Herstellung und dem Vertrieb von Anlagen und der Erbringung von Dienstleistungen auf dem Gebiet der Vakuumtechnik. Wesentliche periodenfremde Aufwendungen und Erträge sind im Geschäftsjahr nicht angefallen. V. Ergänzende Angaben und Erläuterungen Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 299 (Vj: 291) Personen, ohne Auszubildende, im Unternehmen beschäftigt. Davon waren 187 (Vj: 182) Facharbeiter im gewerblichen Bereich, 30 (Vj: 27) kaufmännische Angestellte und 82 (Vj: 82) technische Angestellte für die Gesellschaft tätig. Geschäftsführer waren im Berichtsjahr Herr Volker Heidinger (technischer Geschäftsführer), Wertheim und Herr Stefan Wolf (kaufmännischer Geschäftsführer), Regensburg. Aufsichtsratsmitglieder in 2023 waren: - Herr Friedrich Pink, Unternehmer, Wertheim - Vorsitzender - - Frau Andrea Pink, Geschäftsführerin, Wertheim - stellvertretende Vorsitzende - - Frau Elfriede Pink, Unternehmerin, Wertheim Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde für die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung, ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates Gebrauch gemacht. Im Geschäftsjahr 2023 wurde folgender Honoraraufwand für die Leistungen des Abschlussprüfers (inkl. Auslagenersatz) berechnet:
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ergeben. Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Bilanzgewinn zum 31.12.2023 auf neue Rechnung vorzutragen.
Wertheim, 22.03.2024 PINK
GmbH
gez. Volker Heidinger, Geschäftsführer gez. Stefan Wolf, Geschäftsführer Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023der PINK GmbH Vakuumtechnik, WertheimDer Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr 2023 aus folgenden Mitgliedern zusammen: - Herr Friedrich Pink (Vorsitzender) - Frau Elfriede Pink - Frau Andrea Pink Der Aufsichtsrat der PINK GmbH Vakuumtechnik hat während des Geschäftsjahres 2023 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsleitung laufend überwacht in der Verfolgung der gesetzten Ziele, der Wahrung der Geschäftsinteressen unter Beachtung der Ordnungsmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit. Im Geschäftsjahr 2023 fanden 4 Aufsichtsratssitzungen statt und zwar am: - 30.03.2023 - 06.07.2023 - 28.09.2023 - 07.12.2023 Die Aufsichtsräte nahmen an allen Sitzungen teil. Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 Herr Hubert L. Günther (bis 31.03.2023), Herr Stefan Wolf (ab 01.04.2023) und Herr Volker Heidinger. Anhand der Berichte und Auskünfte der Geschäftsführer hat sich der Aufsichtsrat von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt. Den Jahresabschluß zum 31.12.2023 und den Lagebericht hat die Franken-Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Jahresabschluß-prüfungsbericht lag den Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig zur Einsichtnahme und Prüfung vor. Der Aufsichtsrat hat diese Unterlagen geprüft und in seiner Sitzung am 05.07.2024 beraten. Die Prüfung des Jahresabschlusses sowie des Lageberichts durch den Aufsichtsrat hat keinen Anlaß zu Einwendungen ergeben. Der Aufichtsrat stimmt dem Ergebnis der Prüfung des Abschlußprüfers zu. Der Aufsichtsrat hat den von den Geschäftsführern aufgestellten Jahresabschluß zum 31.12.2023 sowie den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 durch einstimmigen Beschluß gebilligt. Der Aufsichtsrat schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn zum 31.12.2023 von 19.358.441,40 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Wertheim, den 26.11.2024 Friedrich Pink Elfriede Pink Andrea Pink sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 04.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkNeben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2024 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen. Wer auch immer das in folgenden Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. Die Franken-Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft hat dem Jahresabschluss und dem Lagebericht zum 31.12.2023 folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PINK GmbH Vakuumtechnik Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PINK GmbH Vakuumtechnik - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PINK GmbH Vakuumtechnik für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Würzburg, 15.04.2024 FRANKEN-TREUHAND
GMBH
Göring, Wirtschaftsprüfer Seel, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen