Immuneo Therapeutics GmbH
Selbe AdresseForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Olaf String seit 19.7.2012 | Prokura |
Gabriele, geb. Richter Wolter seit 18.5.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KSC Klinik Service Center GmbHBrandenburg an der HavelJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung 2023
AnhangI. Allgemeine Angaben Die KSC Klinik Service Center GmbH (KSC GmbH) ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 13766 P im Handelsregister des Amtsgerichts Potsdam eingetragen. Der Jahresabschluss der KSC GmbH zum 31. Dezember 2023 ist unter Anwendung der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) und der ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist wie in den Vorjahren nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt worden. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Erstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgend erläuterten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Der Jahresabschluss wurde unter Ansatz einer positiven Fortführungsprognose aufgestellt, diese stützt sich vor allem auch darauf, dass die leistungsempfangenden Konzerngesellschaften auch wirtschaftlich in der Lage sind, diese Leistungsmengen abzunehmen und zeitgerecht zu vergüten. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten aktiviert und werden linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibung gemäß ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer, angesetzt. Die wesentlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauern sind:
Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten € 250,00 (netto) nicht übersteigen, werden vereinfachend im Jahr der Anschaffung in voller Höhe als Aufwand abgesetzt. Geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten über € 250,00, aber bis € 1.000,00 (netto) liegen, werden grundsätzlich als Sammelposten erfasst und im Jahr des Zugangs sowie in den folgenden vier Jahren zu jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst. Der Abgang wird zum Ablauf des fünften Jahres unterstellt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren erfolgt mit den letzten Einkaufspreisen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag bilanziert. Wertberichtigungen waren nicht erforderlich. Zuwendungen und Zuschüsse zur Finanzierung des Anlagevermögens werden als Sonderposten aus Investitionszuschüssen passiviert und nach Maßgabe der Abschreibungen und der Aufwendungen aus Anlagenabgängen der geförderten Anlagegüter aufgelöst. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen, sie sind in Höhe ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme und nach kaufmännischer Vorsicht gebildet worden. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. III. Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt:
(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegenüber den Gesellschaftern in Höhe von T€ 867 resultieren ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 2 resultieren ebenfalls aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. (3) Eigenkapital Der Jahresüberschuss des Vorjahres wurde auf neue Rechnung vorgetragen. (4) Rückstellungen
(5) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen ausschließlich Lieferungen und Leistungen. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
(6) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Miet- und Leasingverpflichtungen, davon sind rund T€ 178 im nächsten Jahr fällig. Die daraus auf die Gesellschafterin Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel GmbH entfallenden Verpflichtungen betragen T€ 26. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (1) Aufgliederung der Umsatzerlöse
(2) Periodenfremde Erträge Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 2,3. (3) Periodenfremde Aufwendungen Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 26,8. V. Sonstige Angaben (1) Beschäftigte im Jahresdurchschnitt
(2) Bezüge der Organmitglieder und früheren Organmitglieder Die Geschäftsführerin wird von der Gesellschafterin Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel GmbH gestellt und erhielt von der KSC GmbH im Geschäftsjahr keine Bezüge. VI. Geschäftsführung der Gesellschaft Als Geschäftsführerin ist Frau Dipl. Betriebswirtin (FH) Gabriele Wolter, Brandenburg, bestellt. VII. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der KSC Klinik Service Center GmbH wird in den Konzernabschluss der obersten Muttergesellschaft Universitätsklinikum Brandenburg GmbH einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt wird. Das gemäß § 285 Nr. 17 HGB vom Abschlussprüfer im Anhang auszuweisende Gesamthonorar für das Geschäftsjahr ist im Konzernabschluss der Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel GmbH enthalten. VIII. Nachtragsbericht Es bestehen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Berichtszeitraumes eingetreten sind. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 172.760,24 € zusammen mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr auf neue Rechnung vorzutragen.
Brandenburg an der Havel, den 03. April 2024 KSC Klinik Service Center GmbH Gabriele Wolter, Geschäftsführerin Lagebericht 20231. Rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel GmbH (UKB GmbH) hält zum 31.12.2023 als Mehrheitsgesellschafter 51,0 Prozent der Gesellschaftsanteile an der Servicegesellschaft KSC Klinik Service GmbH (KSC GmbH). Weitere 30,0 Prozent liegen bei der Dussmann Beteiligungsgesellschaft mbH und 19,0 Prozent bei der Gebäudereinigung Brandenburg GmbH. Die KSC GmbH erbringt Ihre Leistungen im Wesentlichen gegenüber ihrem Mehrheitsgesellschafter UKB GmbH und ist für den Organträger in den Bereichen Catering, Gebäudereinigung, Wirtschaftsdienste, Zentralsterilisation, Technik, Case Management und Schreibdienste tätig. Der Anteil des Konzerninnenumsatzes betrug im Geschäftsjahr 92,5 Prozent. Die KSC GmbH erbrachte im Wirtschaftsjahr 2023 folgende Leistungen für Dritte:
2. Geschäftsverlauf 2023 Der Geschäftsverlauf der KSC Klinik Service Center GmbH war im Geschäftsjahr 2023 von der Leistungsentwicklung der Muttergesellschaft Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel abhängig. Hier gab es eine positive Leistungsentwicklung bei der stationären Versorgung, sodass auch die zu erbringenden Leistungen der KSC GmbH angestiegen sind. Auf weiterhin hohem Niveau verbleiben die Aufträge der UKB GmbH an die Abteilung Technik für umfangreiche Renovierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen. Weiterhin hat sich die Situation der Personalgewinnung von neuen Mitarbeitern verschärft. Es gelang im Geschäftsjahr nicht immer, freie Stellen zeitnah neu zu besetzen. In Folge wurden auch Anpassungen in der Vergütungsstruktur in Anlehnung an den TVöD im Laufe des Jahres vorgenommen.-Zusätzlich erfolgte die Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie an die Beschäftigten. In den jährlich zu vereinbarenden Pauschalen zur Abrechnung von Leistungen zwischen KSC und UKB wurden diese Anstiege in den Personalkosten berücksichtigt. Geprägt wurde das Jahresergebnis durch eine einmalige Bildung einer Rückstellung in Höhe von 287,1 T€ im Personalbereich aufgrund einer möglichen Zahlungsverpflichtung an die Zusatzversorgungskasse ZVK. Mit Gründung der KSC im Jahr 1999 erfolgte keine Kündigung der Mitgliedschaft, sondern bestehende Ansprüche von Beschäftigten wurden weiter fortgeschrieben. Neu eingestellte Beschäftigte wurden allerdings nicht mehr bei der ZVK angemeldet. Diese unterschiedliche Behandlung von Beschäftigungsgruppen in einem Unternehmen widerspricht aber der Satzung der Zusatzversorgung, sodass jetzt eine Kündigung der ZVK zum Jahresende 2023 ausgesprochen wurde. Als Ausgleichsanspruch macht die ZVK durch ein versicherungsmathematisches Guthaben eine einmalige Forderung in Höhe von 287.059,00 € geltend, welches nun als Rückstellung berücksichtigt wurde. Insgesamt verlief die Geschäftsentwicklung der KSC GmbH positiv, wird im Ergebnis aber durch die zu bildende Rückstellung an die ZVK negativ geprägt. Der Jahresfehlbetrag beträgt 172.760,24 € (Vorjahr Jahresüberschuss von 7.464,04 €). Der Wirtschaftsplan mit einem Jahresüberschuss von 10,0 T€ konnte somit nicht eingehalten werden, da dieser diese Rückstellung in Höhe von 287,1 T€ nicht in der Planung beinhaltete. Die Umsatzerlöse konnten sich um 14,3 % auf 19.751,9 T€ erhöhen. Ursächlich hierfür waren Leistungssteigerungen bei der Muttergesellschaft und Anpassungen in den Abrechnungssätzen durch zu berücksichtigende höhere Personalkosten. Unter Berücksichtigung der Anpassungen in der Vergütungsstruktur bei den Beschäftigten, der Anpassungen der Stellenstruktur an die Dienstleistungen und der Probleme in den Nachbesetzungen offener Stellen und einer Covid-Sonderzahlung in Höhe von 3,0 T€ je Vollkraft sind die Personalaufwendungen um 2.263,8 T€ gestiegen. Hier ist auch die Rückstellungen an die ZVK mit zu berücksichtigen. Der Anteil der Personalaufwendungen an den Gesamtkosten ist damit auf 73,3 % gestiegen (Vorjahr 71,1 %). Der Materialaufwand ist um 242,0 T€ gestiegen. Ursächlich sind die Leistungsanstiege und die Inflation. Investitionen Aufgrund der spezifischen Geschäftstätigkeit der KSC GmbH ist der Investitionsbedarf gering. Die im Jahr 2023 vorgenommenen Investitionen betrugen 474,1 T€ für die Betriebs- und Geschäftsausstattung des Unternehmens. Unter Berücksichtigung der Abschreibungen ist der gesamte Anlagenbestand von 614,9 T€ im Jahr 2023 auf 918,6 T€ gestiegen. Personal- und Sozialbereich Die Zahl der jahresdurchschnittlich eingesetzten Vollkräfte ist im Vergleich zum Vorjahr mit 339,6 Vollkräften (Vorjahr: 329,9 VK) in Anpassung an die beauftragten Dienstleistungen gestiegen. Die Arbeitnehmerzahl (ohne Azubi und Aushilfen) am 31.12.2023 betrug 420 (Vorjahr 414). Die KSC GmbH ist weiterhin nicht tarifgebunden. Aus- und Weiterbildung Im Jahr 2023 wurden 17 Auszubildende (8 im Bereich Elektrik, 2 im Bereich Anlagenmechanik, 1 in Gärtnerei und 6 in der Bürokommunikation) beschäftigt. Ertragslage Für das Geschäftsjahr 2023 wird ein handelsrechtlicher Jahresfehlbetrag nach Steuern von - 172,8 T€ ausgewiesen. Die Ertragslage stellt sich wie folgt dar (ohne Berücksichtigung der neutralen Aufwendungen und Erträge):
Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2023 durch eine Erhöhung des Sachanlagenbestandes um 303,7 T€ und einer Verringerung des Umlaufvermögens um -227,9 T€ verändert. Das Eigenkapital hat sich um en Jahresfehlbetrag von 172,8 T€ deutlich reduziert und beträgt nun 50,5 T€. 3. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024 Prämissen der Erlösplanung Die Innenumsätze wurden auf Basis einer stabilen Leistungsplanung mit dem Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel geplant. Die Pauschalen zur innerbetrieblichen Leistungsverrechnung wurden fortgeschrieben und wie folgt angepasst:
Auch bei den Außenumsätzen wurden Preisanpassungen aufgrund höherer Personal- und Sachkosten berücksichtigt. Insgesamt werden die Umsatzerlöse mit 20.041.951 € geplant. Im Wirtschaftsplan 2024 wurden die Umsatzerlöse für die Jahre 2025 bis 2028 mit einer Steigerung von jährlich 2,75 Prozent fortgeschrieben. Prämissen der Aufwandsplanung Die Aufwandsplanung der KSC Klinik Service Center GmbH wird auch 2024 mit 73,2% sehr stark vom Ansatz für Personalkosten geprägt. Der Personalaufwand berücksichtigt 448 Beschäftige mit einem Vollkräfteanteil von 350,5. Die Anpassungen im Stellenplan wurden je Dienstart und Bereich vorgenommen. Leichte Erhöhungen der Stellen sind im Bereich der Technik (+4,0 VK), bei den Schreibdiensten einschließlich Sekretariaten (+2,87 VK) und der Reinigung (+3,25 VK) vorgesehen. Bei der Planung der Sachkosten und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden geschätzte Kostensteigerungen aufgrund von Mindestlohnerhöhung, steigenden Energiekosten und der allgemeinen Inflation angesetzt. Insgesamt wird für 2024 ein Jahresergebnis in Höhe von 20 T€ geplant. Strategien zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens Weiterhin wird der Ausbau bestehender und die Akquisition neuer Geschäftsfelder durch die Leitungsebenen aller Bereiche angestrebt. Es werden monatlich Plan-Ist-Analysen zur Kontrolle und Überwachung der Einzelergebnisse erstellt. Im Verwaltungsbereich erfolgt eine transparente Kostenumlage der durch das Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel erbrachten Dienstleistungen. 4. Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung Die wesentlichen Chancen und Risiken resultieren aus dem Organschaftsverhältnis mit der Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel GmbH, für die der weit überwiegende Teil der Lieferungen und Leistungen erbracht wird. Dieser Anteil liegt aktuell bei 92,5 Prozent. Mit dem Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel steht ein sicherer und stabiler Leistungsabnehmer zur Verfügung, der auch in seiner Gesellschafterstellung an einer erfolgreichen Entwicklung der KSC GmbH interessiert ist. Damit ist grundsätzlich eine stabile Auftragslage gegeben. Andererseits besteht somit eine hohe Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Entwicklung des Universitätsklinikums. Nicht auszuschließende rückläufige Fallzahlen sowie rückläufige finanzielle Mittel für Investitionen und Instandhaltungen haben direkten Einfluss auf die Auftragsvergabe und somit auf die Erlösentwicklung der KSC GmbH. Der allgemeine Kostendruck im Gesundheitswesen zwingt auch das Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel, die Leistungen der KSC GmbH möglichst preisgünstig einzukaufen. Aufgrund der bestehenden Abhängigkeit schlagen sich Ertrags- und Liquiditätsrisiken der Muttergesellschaft unmittelbar auch auf die KSC durch. Ein schwer einschätzbares Risiko bleibt weiterhin die Gefahr, künftig Tarifverträge abschließen zu müssen. Verdi wirbt weiterhin laufend um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KSC GmbH. Ein weiteres Risiko stellt die derzeitige Beschäftigung von einzelnen hochspezialisierten Mitarbeitern dar, da deren kurzfristiger Ausfall durch Krankheit u.ä. erhebliche Risiken in der Bearbeitung spezieller Themen birgt. Insbesondere ein Austritt aufgrund von Altersrente bedarf einer rechtzeitigen Einarbeitung für einen Nachfolger. Gleichzeitig ist festzustellen, dass die Personalgewinnung über alle Dienstarten und Tätigkeiten immer schwieriger wird. Hier sind Ansprachen in der Personalakquise neu zu strukturieren und ggf. neue Arbeitszeitmodelle und Ausbildungsmodelle zu entwickeln. Auch die Vergütungsstruktur ist regelhaft zu überprüfen. Eine weitere Chance besteht für die KSC GmbH auch darin, das Leistungsangebot für Dritte auszuweiten. Allerdings ist es aufgrund der Vielzahl von Anbietern in diesen Branchen und deren Kosten- und Preisstrukturen außerordentlich schwierig, neue Marktanteile zu erschließen.
Brandenburg an der Havel, den 02. April 2024 KSC Klinik Service Center GmbH Gabriele Wolter, Geschäftsführerin Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die KSC Klinik Service Center GmbH, Brandenburg an der Havel: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der KSC Klinik Service Center GmbH, Brandenburg an der Havel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KSC Klinik Service Center GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates der Muttergesellschaft für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat der Muttergesellschaft ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, am 15. Mai 2024 ETL
WRG GmbH
Robbers, Wirtschaftsprüfer Schürmann, Wirtschaftsprüfer Feststellung: Der Jahresabschluss 2023 wurde am 21.06.2024 festgestellt. Ergebnisverwendung: Mit Beschluss vom 21.06.2024 wird der im Jahresabschluss 2023 ausgewiesene Jahresfehlbetrag auf das Geschäftsjahr 2024 vorgetragen. |
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