Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 32854
Vorher
PCRM Trading GmbHNordmende GmbHDGC GmbHDual GmbH
Eingetragen
14.2.2002
Branche
Großhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit Spielwaren und Musikinstrumenten
Gegenstand
An- und Verkauf von Waren, hauptsächlich elektrischen Konsumgütern, wie Radios, Fernseher, Videorecorder, Elektrogroßgeräte, Telekommunikationsgeräte, Elektrokleingeräte und Zubehör jeglicher Art für die zuvor genannten Geräte sowie von Spielwaren, Wellness-Produkten und Musikintrumenten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Josef Dr. Zellner
seit 31.8.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Dr. Josef ZellnerZH Holding GmbH
72.22%
Margarete HuberZH Holding GmbH
27.78%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
350.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dual GmbH (vormals: DGC GmbH)

Landsberg am Lech

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2019 bis zum 31.03.2020

Amtsgericht Augsburg, HRB 32854

Bilanz zum 31. März 2020

Aktiva

31.03.2020 31.03.2019
EUR EUR TEUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 111.413,00 126
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 194.456,00 217
305.869,00 343
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 3.828.961,98 3.522
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 714.988,18 1.602
2. Sonstige Vermögensgegenstände 223.242,57 938.230,75 361 1.963
III. Flüssige Mittel 257.749,00 1.682
5.024.941,73 7.167
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.361,99 8
5.339.172,72 7.518

Passiva

31.03.2020 31.03.2019
EUR EUR TEUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250
II. Bilanzgewinn 1.266.911,04 1.516.911,04 2.016 2.266
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen - 23
2. sonstige Rückstellungen 598.200,00 598.200,00 1.089 1.112
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.242.641,18 2.700
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 757.591,36 1.150
3. sonstige Verbindlichkeiten 223.829,14 3.224.061,68 290 4.140
davon aus Steuern EUR 81.029,61; Vj. TEUR 96
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 6.043,98; Vj. TEUR 6
5.339.172,72 7.518

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2019 bis zum 31. März 2020

2019/2020 2018/2019
EUR EUR TEUR TEUR
1.-3. Rohergebnis 4.030.729,68 5.051
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.270.055,74 1.428
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 190.461,65 173
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 121.245,41 98 5.051
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.293.211,21 -3.874.974,01 2.728 -4.427
155.755,67 624
7. Zinsen und ähnliche Erträge 674,08 -
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -118.581,12 -117.907,04 -104 -104
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -9.880,19 -147
10. Ergebnis nach Steuern 27.968,44 373
11. Sonstige Steuern -2.580,00 -2
12. Jahresüberschuss 25.388,44 371
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.241.522,60 1.645
14. Bilanzgewinn 1.266.911,04 2.016

Anhang für das Geschäftsjahr 2019/2020

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die bisherige DGC GmbH hat am 10. Dezember 2019 ihren Firmennamen in Dual GmbH geändert. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Landsberg am Lech und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Augsburg unter der HRB 32854 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276, 288 Abs. 2 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 1 und 2, 266 ff. HGB).

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Die Abschreibungen werden linear nach den steuerlich höchstzulässigen Sätzen abgeschrieben.

Vorräte sind zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Evtl. Ausfallrisiken und allgemeine Kreditrisiken werden durch Wertberichtigungen angemessen berücksichtigt.

Flüssige Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB).

Die Währungsumrechnung der Bilanzposten erfolgte zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag.

Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019/2020 ist in der nachfolgenden Aufstellung "Entwicklung des Anlagevermögens" dargestellt:

Entwicklung des Anlagevermögens

Kumulierte Anschaffungs-/Herstellungskosten
Vortrag zum 1.4.2019
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.3.2020
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 588.026,61 38.390,00 - 626.416,61
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 416.481,56 51.722,41 39.330,87 428.873,10
1.004.508,17 90.112,41 39.330,87 1.055.289,71
Kumulierte Abschreibungen
Vortrag zum 1.4.2019
EUR
Abschreibung des Geschäftsjahres
EUR
Auflösung wegen Abgang
EUR
Stand am 31.3.2020
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 462.319,61 52.684,00 - 515.003,61
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 199.082,56 68.561,41 33.226,87 234.417,10
661.402,17 121.245,41 33.226,87 749.420,71
Buchwerte Buchwerte
Stand am 31.3.2020
EUR
Stand am 31.3.2019
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 111.413,00 125.707,00
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 194.456,00 217.399,00
305.869,00 343.106,00

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Garantieverpflichtungen sowie ausstehende Rechnungen bzw. Bonusverpflichtungen.

Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit unter einem Jahr.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen zum 31. März 2020 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten in Höhe eines Jahresbetrages von derzeit rd. TEUR 55 aus einem unbefristeten Mietvertrag.

Unsere Gesellschaft hat zum 31. März 2020 einen Teil ihrer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen eines Factoring-Vertrages an eine Zweckgesellschaft abgetreten. Diese Maßnahme diente der kurzfristigen Verbesserung der Liquidität. Vor dem 31. März 2020 flossen unserer Gesellschaft dadurch TEUR 923 an Liquidität zu. Wir haften nur für den Bestand, nicht für die Bonität der Kunden. Dem Liquiditätsvorteil stehen die Finanzierungskosten gegenüber.

Derivative Finanzinstrumente

Der Bezug von Vorräten wird durch Devisentermingeschäfte in USD optimiert und bis ins Jahr 2021 gesichert. Bei den erwarteten Transaktionen handelt es sich um Beschaffungsgeschäfte mit Lieferanten, welche mit hinreichender Sicherheit stattfinden werden.

Bei diesen Währungsgeschäften handelt es sich um so genannte derivative Finanzinstrumente, welche für sich betrachtet jeweils eigene Marktwerte haben, die entsprechend der Mitteilung der bewertenden Kontrahentenbank nach der Mark-to-Market-Methode ermittelt worden sind. Die Swaps sind, soweit sie einen unmittelbaren Sicherungszusammenhang mit entsprechenden Grundgeschäften aufweisen, jeweils mit den Grundgeschäften nach § 254 HGB zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst worden. Zum Bilanzstichtag weisen die Devisentermingeschäfte einen Umfang von nominal TEUR 3.611 auf und hatten einen Marktwert von insgesamt TEUR 84.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Beträge aus der Auflösung von Rückstellungen u. ä. in Höhe von TEUR 674 (Vj. TEUR 278).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Geschäftsjahr keine periodenfremden Aufwendungen (Vj. TEUR 100), jedoch Aufwendungen aus Währungsumrechnungen von TEU 24 (Vj. TEUR 37).

Sonstige Angaben

Anzahl der Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 20 Arbeitnehmer (davon 8 Teilzeit-Mitarbeiter) beschäftigt.

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer ist Herr Dr. Josef Zellner bestellt. Angaben zu den Geschäftsführerbezügen sind gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind (§ 285 Nr. 33 HGB)

Seit Februar 2020 bereitet sich das Corona-Virus auch in Deutschland stark aus und führte zu zeitweise drastischen Einschränkungen des Personen-, Waren- und Dienstleistungsverkehrs. Der daraus resultierende wirtschaftliche Einbruch in vielen Branchen ist inzwischen bereits deutlich sichtbar, seitens der Regierung wurden schon diverse Unterstützungspakete geschnürt, Bezüglich der erwarteten Auswirkungen auf die Geschäftslage der Dual GmbH verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht unter Punkt IV "Prognosebericht".

 

Landsberg, den 12. Januar 2021

Dual GmbH

gez. Dr. Josef Zellner

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019/2020

Grundlagen des Unternehmens

Die Dual GmbH (bis 31.12.2019: DGC GmbH) mit Sitz in Landsberg zählt seit Jahren zu den verlässlichen Importeuren von Geräten der Unterhaltungselektronik v.a. für den deutschsprachigen Raum. Ein kontinuierliches Wachstum zeichnete die Geschichte des Unternehmens seit seiner Gründung 2002 aus. Bedingt durch den teilweisen Wegfall eines unserer größten Kunden kam es allerdings in 2018-2020 zu erheblichen Umsatzrückgängen, die sich erst mittelfristig durch Neugewinnung von Kunden werden kompensieren lassen.

Das Produktportfolio umfasst das gesamte Spektrum der modernen Audiogeräte einschließlich nachhaltiger Servicelösungen. Außerdem wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr unser Angebotsportfolio durch die Aufnahme weiterer Produkte im Bereich von Elektrokleingeräten weiter ausgebaut.

Markt- und Branchenumfeld

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war auch im Jahr 2019 gekennzeichnet durch ein solides Wirtschaftswachstum, jedoch mit geringeren Steigerungsraten. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,6 % (Vj. 1,5 %) höher als im Vorjahr.

Die Inflationsrate verharrte - gemessen am Verbraucherindex - für 2019 weiterhin auf niedrigem Niveau. Die vom statistischen Bundesamt festgestellte Inflationsrate betrug 1,4 % und lag damit um 0,5 % niedriger als Jahr 2018 mit 1,9 %.

Die Preise für langlebige Gebrauchsgüter wie Audiogeräte, Fernsehgeräte und Möbel verzeichneten im Jahr 2019 eine negative Entwicklung, was den seit fast zwei Jahrzehnten bestehenden Trend weiter verfestigt.

Nach Aussage der gfu Consumer & Home Electronics GmbH, Frankfurt, konnte die positive Umsatzentwicklung der Vorjahre in der Branche nicht weiter fortgesetzt werden, stattdessen war ein Umsatzrückgang von minus 1,5 % zu verzeichnen.

Wirtschaftliche Lage der Gesellschaft

Der Teilbereich "Home Audio" für Consumer Electronics-Produkte (CE), dargestellt im HEMIX, dem Consumer Electronic Market Index, hat sich im Gesamtjahr 2019 mit minus 11,9 % stark rückläufig gezeigt, da sowohl Absatzmengen als auch Durchschnittspreise zurückgegangen sind.

Für den Bereich der klassischen Unterhaltungselektronik wird tendenziell eine konstante Entwicklung erwartet. Das Wirtschaftsjahr 2019/2020 (1. April 2019 bis 31. März 2020) war von weiter anhaltendem Preisdruck bei Consumer Electronics geprägt. Die Dual GmbH musste für das abgelaufene Geschäftsjahr einen zusätzlichen Umsatzrückgang von mehr als 25 % verzeichnen. Wesentlicher Grund hierfür waren wie angekündigt weiter rückläufige Bestellungen eines unserer Hauptkunden, die nicht zeitnah kompensiert werden konnten. Durch den veränderten USD-Kurs stieg gleichzeitig unsere Materialeinsatzquote leicht an. Für das laufende Geschäftsjahr 2020/2021 erwarten wir in diesem Bereich eine deutliche Verbesserung.

Durch Sparmaßnahmen konnten die Personalkosten um weitere TEUR 141 reduziert werden. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug 20 (Vj. 17). Das Unternehmen setzt weiter auf einen teamorientierten Führungsstil und hohe Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern.

Unsere allgemeinen Verwaltungskosten konnten wir auf Vorjahresniveau halten. Unsere Vertriebskosten zeigen eine deutliche Reduzierung um mehr als 10 %, da sich wegen der geringeren Absatzmengen auch die Logistikkosten reduziert haben.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern liegt trotz des rückläufigen Umsatzes dank höherer periodenfremder Erträge bei TEUR 156 (Vj. TEUR 624). Das Zinsergebnis war mit TEUR -118 ebenfalls etwas schlechter als im Vorjahr. Nach Berücksichtigung des Steueraufwands wird ein Jahresüberschuss von TEUR 25 (Vj. TEUR 371) ausgewiesen.

Die Vermögens- und Finanzlage der GmbH ist weiterhin geordnet und stabil. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.179 auf TEUR 5.339 reduziert. Die Verminderung betrifft hauptsächlich die Reduzierung der flüssigen Mittel um TEUR 1.424, denen eine Reduzierung der Bankverbindlichkeiten von TEUR 457 gegenübersteht. Der Abbau der Forderungen wurde teilweise durch eine leichte Erhöhung der Vorräte kompensiert. Das Sachanlagevermögen ist weiterhin relativ gering, da die Geschäftsräume nur angemietet sind. Größere Investitionen fanden im Wirtschaftsjahr 2019/2020 nicht statt.

Das ausgewiesene Eigenkapital hat sich wegen des geringeren erwirtschafteten Jahresüberschusses und der unterjährigen Gewinnausschüttungen auf TEUR 1.517 reduziert. Die Eigenkapitalquote liegt zum Bilanzstichtag in Relation zur reduzierten Bilanzsumme bei 28,4 % (Vj. 30,1 %).

Die Liquiditätslage des Unternehmens ist zufriedenstellend. Kontokorrentkredite werden zur Finanzierung des Working Capital nach saisonalem Bedarf flexibel in Anspruch genommen. Gegen Wechselkursrisiken sind entsprechende Maßnahmen getroffen.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Insbesondere die Rohertragsmargen stehen aufgrund der weiterhin hohen Wettbewerbsintensität in unserer Branche unter Druck. Gegen einen eventuell volatilen US-Dollar haben wir für das Geschäftsjahr 2020/2021 entsprechende Kurssicherungsmaßnahmen getroffen. Unser stringentes Debitorenmanagement ermöglicht uns, das Risiko von Forderungsausfällen konsequent im Blick zu haben, wobei unsere Debitoren grundsätzlich warenkreditversichert sind. Wir verfügen über ausreichend freie Kreditlinien, um auch saisonalen Spitzenbedarf im Einkauf abdecken zu können. Die Überwachung der Qualität unserer Produkte erfolgt bereits mittels anerkannter Prüfinstitute vor Warenausgang der Ware beim Lieferanten.

Die konsequente Überwachung der Fixkosten und kontinuierlichen Verbesserungsmaßnahmen bringen uns in die Lage, bei dieser Umsatzstruktur unser Geschäft attraktiv betreiben zu können. Die Geschäftsführung geht daher davon aus, dass die bisher erreichte Marktposition von der Dual GmbH gehalten, ja sogar noch weiter ausgebaut werden kann.

Prognosebericht

Bereits zu Jahresanfang 2020 prognostizierten die Experten der deutschen Wirtschaft nur ein mäßiges Wachstum, nachdem sich eine rückläufige weltwirtschaftliche Entwicklung vor dem Hintergrund der Handelsauseinandersetzungen zwischen Europa, USA und China abzeichnete.

Seit Februar dieses Jahres bestimmt das sich rasant ausbreitende Coronavirus das Weltgeschehen und führte zu zeitweise drastischen Einschränkungen des Personen-, Waren- und Dienstleistungsverkehrs, was eine Verschlechterung des Geschäfts- und Konsumklimas und eine Verlangsamung der Produktion zur Folge hatte. Infolgedessen rechnen alle Experten für 2020 mit einem starken Rückgang der Weltkonjunktur.

Auch im exportorientierten Deutschland sind die Folgen der Corona-Pandemie stark zu spüren. Die Prognosen der Bundesregierung gehen von einem Konjunktureinbruch von mehr als 5 % des BIP aus. Um dem entgegenzuwirken, hat die Bundesregierung inzwischen bereits gezielt Stützungsmaßnahmen (wie vereinfachte Regelungen für das Kurzarbeitergeld) sowie Wachstumsimpulse (durch Investitionspakete und die befristete MwSt-Senkung) beschlossen.

Die Corona-Krise wird auch die wirtschaftliche Entwicklung bei der Dual GmbH für die Geschäftsjahre 2020/2021 belasten. Frühzeitig haben wir Gegenmaßnahmen zur Kostensenkung und Liquiditätssicherung eingeleitet. So wurde in den Monaten April bis Juni Kurzarbeit eingeführt. Außerdem wurden Corona-Hilfen beantragt und auch ausgezahlt. Diese Maßnahmen haben Wirkung gezeigt, sodass wir die negativen Auswirkungen der Krise reduzieren konnten. Gleichzeitig profitieren wir mit unserem neugestalteten Webauftritt vom aktuellen Trend zu mehr online-Bestellungen.

Die Geschäftsführung der Dual GmbH erwartet im laufenden Geschäftsjahr unter den schwierigeren konjunkturellen Rahmenbedingungen einen weiterhin leicht rückläufigen Umsatz. Geplante Umsatzsteigerungen mit Neu-Kunden und in neuen Märkten sind nicht in gleichem Maße zeitnah zu erwarten, sondern werden sich erst in den folgenden Jahren auswirken.

Durch einen weiter verbesserten USD-Kurs wird die Produktmarge aber voraussichtlich signifikant verbessert. Die Geschäftsleitung geht daher für das Geschäftsjahr 2020/21 von einem deutlich positiven Betriebsergebnis und einem steigenden Jahresüberschuss aus.

 

Landsberg am Lech, den 12. Januar 2021

Dual GmbH

gez. Dr. Josef Zellner

Für die Offenlegung des Jahresabschlusses wurde das Wahlrecht zur Verkürzung der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 276 Satz 1 HGB in Anspruch genommen. Dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Dual GmbH, Landsberg am Lech,

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Dual GmbH, Landsberg am Lech - bestehend aus der Bilanz zum 31.03.2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.04.2019 bis 31.03.2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dual GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.04.2019 bis zum 31.03.2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.03.2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.04.2019 bis zum 31.03.2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten und unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit dafür zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ergebnisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Augsburg, den 14. Januar 2021

Zimmermann Steiner & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Harald Steiner, Wirtschaftsprüfer

Eva Biermayer, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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