Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegen HRB 9863
Vorher
VISION 147. Vermögensverwaltungsgesellschaft mbHTThermal Controls GmbHTyco Thermal Controls GmbHPentair Thermal Management Germany GmbHnVent Thermal Germany GmbH
Eingetragen
18.8.2006
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
von Amts wegen berichtigt: Die Herstellung sowie die Einfuhr, Ausfuhr und der Vertrieb von Erzeugnissen der elektrischen Beheizung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gert Van den Vonder
seit 3.6.2025
Geschäftsführer
Raf Leijskens
seit 3.6.2025
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Chemelex Holding Netherlands B.V.NLD
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

nVent Thermal Germany GmbH

Siegen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das am 31.12.2023 endende Geschäftsjahr wurde mit Beschluss vom 30.09.2024 festgestellt.

Bilanz zum 31. Dezember 2023

nVent Thermal Germany GmbH, Siegen

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EURO EURO
A Anlagevermögen
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 27.078,30 30.208,54
27.078,30 30.208,54
B Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 4.727.327,35 2.664.403,20
2. Waren 29.465,08 59.508,64
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 6.144,21
4.756.792,43 2.730.056,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.409.700,49 4.214.014,77
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 12.214.641,55 12.708.789,96
3. Sonstige Vermögensgegenstände 18.996,72 21.842,62
16.643.338,76 16.944.647,35
III. Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 0,00
21.400.131,19 19.674.703,40
C Rechnungsabgrenzungsposten 16.059,32 11.153,32
21.443.268,81 19.716.065,26

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EURO EURO
A Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.100,00 25.100,00
II. Kapitalrücklage 4.925.389,83 4.925.389,83
III. Gewinnvortrag 306.021,31 306.021,31
5.256.511,14 5.256.511,14
B Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 6.166.283,00 6.062.566,00
2. Sonstige Rückstellungen 2.181.531,03 2.243.295,01
8.347.814,03 8.305.861,01
C Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.796.602,84 2.515.560,69
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 360.367,99 148.574,44
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.098.013,50 2.801.003,96
davon gegenüber Gesellschafter: TEUR 482.706,24 (Vorjahr TEUR 1.372)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 583.959,31 688.554,02
davon aus Steuern: EUR 494.389,63 (Vorjahr: TEUR 446)
7.838.943,64 6.153.693,11
21.443.268,81 19.716.065,26

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

mit Vergleichszahlen für das Geschäftsjahr 2022

2023 2022
EURO EURO
1. Umsatzerlöse 23.555.082,21 24.193.544,11
2. Erhöhung/(Verminderung) des Bestands an unfertigen Leistungen 2.062.924,15 806.943,13
3. Sonstige betriebliche Erträge 82.486,12 5.128,81
davon aus Währungsumrechnung: EUR 49.646,16 (Vorjahr: TEUR 5)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 18.025.275,41 16.884.938,71
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.727.944,40 2.225.582,38
20.753.219,81 19.110.521,09
5. Personalaufwand
a) Gehälter 2.767.741,53 2.640.054,99
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 691.294,05 413.553,98
davon für Altersversorgung: EUR 246.180,00 (Vorjahr: TEUR 4)
3.459.035,58 3.053.608,97
6. Abschreibungen auf Sachanlagen 23.352,63 23.463,97
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.257.269,20 1.363.467,90
davon aus Währungsumrechnung: EUR 27.286,34 (Vorjahr: TEUR 3)
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 382.445,87 34.085,47
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 382.445,87 (Vorjahr: TEUR 34)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 105.705,00 113.336,00
davon aus Aufzinsung: EUR 105.705,00 (Vorjahr: TEUR 113)
10. Ergebnis nach Steuern 484.356,13 1.375.303,59
11. Sonstige Steuern 1.649,89 3.197,49
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn (-) -482.706,24 -1.372.106,10
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der nVent Armaturen Holding GmbH, Straubenhardt.

Die nVent Thermal Germany GmbH, Siegen, ist beim Amtsgericht Siegen unter HRB 9863 registriert.

Die nVent Thermal Germany GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und des GmbHG.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert fortgeführt.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung der Anschaffungskosten von abnutzbaren Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wird generell linear - beginnend im Folgemonat nach Anschaffung - entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer des Vermögensgegenstandes verteilt. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen bei:

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre

Beginnend mit dem 1. Januar 2018 werden geringwertige Anlagegüter im Einzelwert bis zu EUR 800 im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten unter Beachtung der Grundsätze der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die den unfertigen Leistungen zu Grunde liegenden, noch nicht abgerechneten Stunden sind mit einem durchschnittlichen Stundensatz, der auf Basis der im laufenden Geschäftsjahr erbrachten Dienstleistungen ermittelt wurde, bilanziert.

Bei Projektgeschäften werden die aufgelaufenen Ist-Kosten für nicht abgeschlossene Projekte zum Bilanzstichtag aktiviert. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wird berücksichtigt.

Die Bestände an Handelswaren sind zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten aktiviert. Die Gesellschaft bucht bei Erwerb der Vermögensgegenstände zunächst zu konzerninternen Standardkosten. Abweichungen zwischen der Aktivierung zu Standardkosten und den tatsächlichen Anschaffungskosten werden zum Bilanzstichtag unter Beachtung des Niederstwertprinzips berücksichtigt.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen werden zum Nennbetrag angesetzt. Zweifelhafte Forderungen werden durch Absetzung von Einzelabwertungen mit ihrem wahrscheinlichen Wert angesetzt. Uneinbringliche Forderungen werden voll abgeschrieben.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände und Liquiden Mittel sind mit den Nennwerten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert.

Das Gezeichnete Kapital (Stammkapital) entspricht dem Gesellschaftsvertrag und dem Handelsregistereintrag.

Die Rückstellungen decken alle zu berücksichtigenden Risiken und Verpflichtungen unter der Beachtung der §§ 249, 253 HGB ab. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages passiviert, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren (PUC-Methode) unter Zugrundelegung folgender Annahmen ermittelt:

Rechnungszins: 1,82 % (Vorjahr: 1.78 %); dies entspricht dem durchschnittlichen Marktzinssatz (Bundesbankzins) der letzten zehn Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren

Biometrie: "Heubeck-Richttafeln 2018 G"

Fluktuation: durchschnittlich 4,5 % (unverändert)

Gehaltstrend: 3 % (unverändert)

Anpassung der laufenden Renten: 1 % (unverändert)

Dynamik der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung: 2,0 %

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren nach § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich auf TEUR 64 (Vorjahr: TEUR 290).

Die Zinsaufwendungen aus der jährlichen Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Die Sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekanntgegeben worden sind.

Die Auswirkungen der Änderung der Diskontierungszinssätze bei langfristigen Rückstellungen, einschließlich der Rückstellungen für Pensionen, werden im Zinsergebnis ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden bei Einbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs zum Rechnungsdatum umgerechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren bzw. höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Latente Steuern sind grundsätzlich auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen, soweit diese sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, sowie steuerliche Verlustvorträge der nächsten fünf Jahre zu bilden. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags werden anfallende latente Steuern im Jahresabschluss der Organträgerin berücksichtigt.

Erträge und Aufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung werden periodengerecht erfasst. Umsatzerlöse werden im Zeitpunkt des Gefahrenübergangs an den Kunden bzw. bei der Abnahme durch den Kunden realisiert.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagengitter - siehe Anlage zum Anhang - dargestellt.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen insgesamt TEUR 12.215 (Vorjahr: TEUR 12.709). Dieser Betrag setzt sich im Wesentlichen zusammen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 149 (Vorjahr: TEUR 295) und aus Forderungen aus kurzfristigen Finanzmittelanlagen im Cash-Pool in Höhe von TEUR 11.932 (Vorjahr: TEUR 12.414).

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert TEUR 25 und ist voll eingezahlt. Die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 4.925 weist das Agio aus der Ausgliederung zur Aufnahme des Jahres 2006/2007 gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB aus.

Aufgrund des zwischen der nVent Thermal Germany GmbH, Siegen, und der nVent Armaturen Holding GmbH, Straubenhardt, bestehenden Ergebnisabführungsvertrags wird der Gewinn in Höhe von TEUR 483 an die nVent Armaturen Holding GmbH, Straubenhardt, abgeführt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.182 (Vorjahr: TEUR 2.243) enthalten personalbezogene Rückstellungen in Höhe von TEUR 372 (Vorjahr: TEUR 324). Insbesondere sind dies Rückstellungen für ausstehende Bonuszahlungen in Höhe von TEUR 239 (Vorjahr: TEUR 123) und für noch nicht in Anspruch genommene Urlaubstage in Höhe von TEUR 61 (Vorjahr: TEUR 78).

Die übrigen sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.810 (Vorjahr: TEUR 1.919) sind im Wesentlichen Rückstellungen für Provisionen für Handelsvertreter und Kundenboni von TEUR 1.542 (Vorjahr: TEUR 1.737), für ausstehende Eingangsrechnungen von TEUR 80 (Vorjahr: TEUR 25), Jahresabschlussprüfungs-, Steuerberatungs- sowie Rechtsberatungsgebühren von TEUR 63 (Vorjahr: TEUR 67) und Warenrücklieferungen von TEUR 48 (Vorjahr: TEUR 67).

Die Rückstellungen für Pensionen entfallen in Höhe von TEUR 9 (Vorjahr: TEUR 9) auf ehemalige Geschäftsführer.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind unbesichert.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von insgesamt TEUR 1.098 (Vorjahr: TEUR 2.801) beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 615 (Vorjahr: TEUR 1.429) sowie eine Verbindlichkeit in Höhe von TEUR 483 gegenüber der Gesellschafterin (Vorjahr: TEUR 1.372) aus der Ergebnisabführung für das aktuelle Geschäftsjahr.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 584 (Vorjahr: TEUR 689) beinhalten im Wesentlichen mit TEUR 535 (Vorjahr: TEUR 487) Verbindlichkeiten aus Steuern, wovon im Berichtsjahr TEUR 494 aus Umsatzsteuer und TEUR 41 aus Lohnsteuer ausgewiesen sind.

Haftungsverhältnisse

Für die aus Cash-Management-Systemen resultierenden Überziehungskredite, die der nVent International Holding S.à r.l., Luxembourg, Schaffhausen Branch/Schweiz, infolge der Übertragung der täglichen Kontostände eingeräumt werden, haben alle an den Cash-Management-Systemen beteiligten Unternehmen die gesamtschuldnerische Haftung übernommen. Zum 31. Dezember 2023 ergab sich aus diesen Vereinbarungen kein Haftungsrisiko, da Überziehungen nicht beansprucht wurden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der vertraglich festgesetzten Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, die innerhalb der nächsten fünf Jahre fällig werden, beträgt TEUR 1.055 (Vorjahr: TEUR 1.035);davon sind TEUR 211 bis zum 31. Dezember 2024 fällig.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse von TEUR 23.555 (Vorjahr: TEUR 24.194) teilen sich auf in TEUR 22.044 (Vorjahr: TEUR 22.051) Erlöse Inland und TEUR 3.511 (Vorjahr: TEUR 5.192) Erlöse Ausland, abzüglich Boni und Skonti in Höhe von TEUR 2.833 (Vorjahr: TEUR 3.049).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 1.257 (Vorjahr: TEUR 1.363) und bestehen überwiegend mit TEUR 534 (Vorjahr: TEUR 617) aus Provisionen für Kommissionäre, mit TEUR 255 (Vorjahr: TEUR 224) aus Kfz-Kosten, mit TEUR 103 (Vorjahr: TEUR 135) aus Rechts- und Beratungskosten, mit TEUR 90 (Vorjahr: TEUR 111) aus Reise- und Bewirtungsaufwendungen und mit TEUR 142 (Vorjahr: TEUR 144) aus Bürokosten.

V. Sonstige Angaben und Erläuterungen

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer waren bestellt:

Herr Willem Gheysens, nVent Thermal Belgium NV, Leuven/Belgien - Financial Controller EMEAI

Herr Harald Ernst Weppler, Freudenberg - Operations Manager Central Europe

Die Geschäftsführer sind jeweils alleinvertretungsberechtigt, auch wenn mehrere Geschäftsführer bestellt sind.

Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung unterbleiben unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB, da sich anhand dieser Angaben die Bezüge eines Mitgliedes der Geschäftsführung feststellen lassen. Die Bezüge von einem Geschäftsführer werden zudem von der nVent Thermal Management Belgium N.V. in Leuven (Belgien) gezahlt.

Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr betrug die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer 31 (Vorjahr: 30), davon waren 27 Personen in Vollzeit und 4 Personen in Teilzeit angestellt.

Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der nVent Electric plc., Dublin/Irland, einbezogen. nVent Electric plc. ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird bei der SEC in Washington/USA unter der Register-Nr. CIK 0001720635 veröffentlicht.

Ereignisse nach dem Stichtag

Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2024 ist weiterhin durch die Auswirkungen des Russland-Ukraine- Kriegs geprägt. Vertiefende Ausführungen hierzu erfolgen im Lagebericht in den Abschnitten "H. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung" und "I. Voraussichtliche Entwicklung/Ausblick".

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

Ergebnisverwendung

Der Gewinn des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 483 wird aufgrund des mit der nVent Armaturen Holding GmbH abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages an die nVent Armaturen Holding GmbH abgeführt und in der Bilanz als Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

 

Siegen, den 5. Juli 2024

Willem Gheysens, Geschäftsführer

Harald Ernst Weppler, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Historische Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 96.121,80 20.222,39 -12.354,37 103.989,82
96.121,80 20.222,39 - 12.354,37 103.989,82
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 65.913,26 23.352,63 12.354,37 76.911,52
65.913,26 23.352,63 -12.354,37 76.911,52
Buchwerte Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Euro Euro
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 27.078,30 30.208,54
27.078,30 30.208,54

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Geschäftstätigkeit und Gesellschafterverhältnisse

nVent Thermal Germany GmbH, Siegen, ist Lieferant von elektrischen Begleitheizungssystemen, -produkten und -serviceleistungen (Rohrleitungs-, Behälter- und Freiflächenbeheizungen, Steuerungssysteme etc.). Die Begleitheizungssysteme werden entsprechend kundenspezifischer Vorgaben, Anforderungen, Vorschriften und Spezifikationen geplant, geliefert und im Bedarfsfall auch errichtet. Sie finden ihren Einsatz in nahezu allen Industrie-, Gewerbe- und Wohngebäudebereichen.

Aufgrund der unterschiedlichen Anwendungen, Anforderungen wie auch Kunden ist die nVent Thermal Germany GmbH in zwei Geschäftsbereiche aufgeteilt:

1.

BIS (Building Infrastructure Solutions): Vertrieb von Standardbegleitheizungsprodukten überwiegend über Großhändler, Planer, Installateure und Baumärkte,

2.

IHS (Industrial Heating Solutions): Planung, Vertrieb und Montage von elektrischen Begleitheizungssystemen sowie reines Vertriebsgeschäft von Standardbegleitheizungsprodukten.

Im industriellen Produkt- und Projektgeschäft (IHS) plant, liefert und errichtet nVent Thermal Germany GmbH Begleitheizungssysteme bis hin zu schlüsselfertigen Anlagenlösungen. Im Bereich bautechnischer Anwendungen (BIS) agiert nVent Thermal Germany GmbH im Wesentlichen als Vertriebsorganisation und Lieferant von Begleitheizungskomponenten und -produkten. In beiden Geschäftsbereichen ist die Gesellschaft branchen- und länderübergreifend tätig.

Im 4. Quartal 2014 hat die Pentair Thermal Management Germany GmbH (ab April 2018: nVent Thermal Germany GmbH) ein "Distribution Agreement" und ein "Project Services Agreement" mit der Pentair Flow Control AG, Schweiz, Niederlassung Lausanne, abgeschlossen. Dies beinhaltete die Optimierung der Geschäftsprozesse und eine Zentralisierung der Managemententscheidungen in der Schweiz.

Seit der Einführung dieses Modells wird die Gesellschaft als Dienstleistungs-(Service Provider) sowie Vertriebsgesellschaft für die Pentair Flow Control AG tätig. Infolge der Reduzierung der Geschäftsrisiken für die nVent Thermal Germany GmbH sind im Rahmen der Vereinbarungen auch die für die Gesellschaft realisierbaren Margen begrenzt. Der Vertrieb der von der Pentair Flow Control AG erworbenen Produkte erfolgt im eigenen Namen und auf eigene Rechnung. Für die im Rahmen des Project Services Agreements gegenüber der Pentair Flow Control AG auf dem Gebiet des Engineerings, des Projekt Managements sowie der Beschaffung erbrachten Dienstleistungen erhält die nVent Thermal Germany GmbH eine Vergütung auf Basis eines Cost Plus Models.

Die Geschäftsaktivitäten der Pentair Flow Control AG, Schweiz, Niederlassung Lausanne, wurden in 2016 im Rahmen einer Unternehmensveräußerung auf eine neue Gesellschaft, die Pentair Technical Solutions Europe GmbH, Schaffhausen, Schweiz, und damit auch die bestehenden Verträge an diese Gesellschaft übertragen. Mit Wirkung zum 1. Oktober 2016 hat die Pentair Thermal Management Germany GmbH (ab April 2018: nVent Thermal Germany GmbH) dann das "Distribution Agreement" und das "Project Services Agreement" mit der Pentair Technical Solutions Europe GmbH, Schweiz, (ab April 2018: nVent Thermal Europe GmbH) abgeschlossen. Die tatsächliche Durchführung begann am 30. Dezember 2016. Der Inhalt stimmt mit den bisherigen Verträgen überein.

Bis zum 31. Dezember 2018 war die nVent Thermal Germany GmbH eine 100%ige Tochter der nVent Thermal Holding Germany GmbH, Siegen. Da die nVent Thermal Holding Germany GmbH rückwirkend zum 1. Januar 2019 auf die nVent Armaturen Holding GmbH, Straubenhardt, verschmolzen wurde, ist die Gesellschaft seit dem Geschäftsjahr 2019 eine 100%ige Tochter der nVent Armaturen Holding GmbH. Es besteht seit dem 1. Oktober 2006 ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft.

B. Marktumfeld und Geschäftsverlauf

Der globale Kampf gegen die Inflation, Russlands Krieg in der Ukraine und ein Wiederaufleben des Nahost-Konflikts belasteten die globale Konjunktur im Jahr 2023. Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird es ein voraussichtliches Wachstum von 3,2% geben. Im vierten Quartal stieg das BIP in den Vereinigten Staaten um 3,3% und somit endete das Jahr 2023 mit einem Plus von 2,5.

Im Jahr 2023 war die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland maßgeblich geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine und drastischen Energiepreiserhöhungen. Weiterhin waren ein hoher Fachkräftemangel, massive Material- und Lieferengpässe sowie extreme Preiserhöhungen, beispielsweise für Nahrungsmittel, zu verzeichnen.

Im Geschäftsbereich BIS erfolgen regelmäßig wiederkehrende Jahresgespräche, durchgeführt durch die nVent Thermal Germany GmbH Geschäftsbereichsleitung direkt bei/mit den maßgeblichen Partnern des Sanitär- und Elektro-Großhandels (zwölf Großhandelsgruppen). In Verbindung mit der aktuell negativen Entwicklung im Wohnungsbau sowie der allgemein schwierigen Situation in der Baubranche lässt sich eine abgeschwächte Nachfrage nach Produkten im Bereich elektrischer Begleitheizungssysteme erwarten. Der Bereich BIS ist jedoch auch sehr stark von der Intensität des Winters abhängig. Sprunghafte Umsatzanstiege bei z.B. länger andauernden Frostperioden sind nicht ungewöhnlich.

Das Marktumfeld für den Bereich IHS ist durchwachsen. Der Trend aus den Vorjahren, dass lokale Projekte einem stärker werdenden Wettbewerbsdruck aufgrund rückläufigen oder stagnierenden Anfragevolumina unterliegen, hat sich fortgesetzt. Bei strategischen Großprojekten hingegen hat nVent Thermal Germany GmbH, bedingt durch die globale Präsenz und Organisation sowie aufgrund der Ausrichtung als "Begleitheizungs-Systemlieferant und -Integrator" mit entsprechenden Planungs-, Service- und Engineering-Erfahrungen, seine Position gegenüber dem Wettbewerb weiter ausgebaut.

Trotz weiterhin guter Auftragslage ist bei der nVent Thermal Germany GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr mit TEUR 23.555 gegenüber dem Vorjahr ein leichter Umsatzrückgang, um absolut TEUR 638 oder 2,6%, zu verzeichnen.

C. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Die für uns bedeutsamsten finanzielle Leistungsindikatoren, die aus der handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung abgeleitet werden, sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis (vor Ergebnisabführung).

Umsatzerlöse betrugen im Berichtszeitraum TEUR 23.555 (Vorjahr: TEUR 24.194) und liegen damit unter den für das Geschäftsjahr prognostizierten Werten. Der Grund hierfür liegt in zeitlichen Verzögerungen der Projektfertigstellung. Der Jahresüberschuss (vor Ergebnisabführung) betrug TEUR 483 (Vorjahr: TEUR 1.372) und lag damit ebenso unter den prognostizierten Werten.

Folgende Faktoren haben - neben der zuvor erläuterten Veränderung der Umsatzerlöse - wesentlich zu der Ergebnisentwicklung (vor Ergebnisabführung) beigetragen:

Die Umsatzerlöse sind beeinflusst durch die Auftragslage, die im Berichtsjahr leicht unter dem Vorjahresniveau lag. Der Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr (und gegenüber der Prognose) erklärt sich durch niedrigere Umsätze aus Projekten im Vergleich zum Vorjahr. Dies liegt überwiegend daran, dass es einige größere Projekte gab, die im Geschäftsjahr oder in den Vorjahren anfingen, jedoch im Laufe des Geschäftsjahres 2023 nicht fertiggestellt und daher auch nicht als Umsatz realisiert wurden.

Der Materialaufwand ist um TEUR 1.643 oder 8,6% angestiegen. Zusammen mit der Bestandsveränderung betrachtet, liegt der Materialaufwand allerdings relativ zu den Umsatzerlösen leicht über Vorjahresniveau. Hier spiegelt sich das Geschäftsmodell wider, das im Zusammenhang mit der Minderung von Geschäftsrisiken entsprechend angepasste Margen vorsieht. Die Margenberechnung berücksichtigt dabei auch die Entwicklung operativer Aufwendungen der Gesellschaft

Der Personalaufwand hat sich um TEUR 405 oder 13,3% im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Im Wesentlichen resultiert dies aus der Erhöhung der Aufwendungen für Altersversorgung , darüber hinaus hat die Zunahme der durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl zur Erhöhung beigetragen.

Finanzlage

Die Gesellschaft besitzt keine eigenen Kreditlinien bei Banken. Sie ist stattdessen in das konzerninterne Cash-Pooling-System der nVent International Holding S.à r.l ., Luxembourg, Schaffhausen Branch/Schweiz, eingebunden. Im Cash-Pool waren zum 31. Dezember 2023 TEUR 11.932 (Vorjahr: TEUR 12.414) als Guthaben angelegt. Es wurden keine außerbilanziellen Finanzierungsinstrumente im Berichtszeitraum benutzt.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug TEUR 909 (Vorjahr: TEUR 11), der Cashflow aus Investitionstätigkeit TEUR -20 (Vorjahr: TEUR -9) und der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit TEUR -483 (Vorjahr: TEUR -572). Die Erhöhung des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit ist hauptsächlich auf die Zunahme der unfertigen Erzeugnisse zurückzuführen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt zum Ende des Geschäftsjahres TEUR 21.443 und erhöhte sich damit im Berichtszeitraum um TEUR 1.727 oder 8,8 %.

Diese Entwicklung beruhte auf der Erhöhung der unfertigen Leistungen um TEUR 2.063, was auf eine Erhöhung der noch nicht fertiggestellten Projekte zum Bilanzstichtag zurückzuführen ist.

Die Pensionsrückstellungen erhöhten sich um TEUR 104 im Wesentlichen aufgrund des Rentensowie Gehaltstrends bei einer minimalen Veränderung des Diskontsatzes von 1,78 % im Vorjahr auf 1,82 % im Geschäftsjahr. Die Auszahlung laufender Beiträge im Geschäftsjahr stehen dem entgegen. Die sonstigen Rückstellungen haben sich auf TEUR 2.182 (Vorjahr: TEUR 2.243) vermindert. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Verminderung der Kundenboni auf TEUR 1.542 (Vorjahr: TEUR 1.737). Bei den Verbindlichkeiten kam es zu einem Anstieg der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen um TEUR 3.281 oder 130,4%. Im Gegenzug verringerten sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 1.703 auf TEUR 1.098 (Vorjahr: TEUR 2.801). Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf die um TEUR 889 geringere Verbindlichkeit an die Gesellschafterin aus der Gewinnabführung zurückzuführen.

Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2023 gegenüber dem 31. Dezember 2022 ist mit 24,5% im Vergleich zu 26,7% im Vorjahr gesunken. Dieser Rückgang ist bei unverändertem Eigenkapital auf die Erhöhung der Bilanzsumme zurückzuführen.

D. Bestehende Standorte

Am Standort in Siegen wurden bislang im Wesentlichen für den Geschäftsbereich IHS/Tracer (Projektgeschäft) sowohl lokale als auch internationale Projekte abgewickelt. Die Außendienstmitarbeiter (Vertrieb/Kundenkontakt) sind vom Home-Office aus tätig. Ein Großteil administrativer Tätigkeiten wird im Rahmen von Dienstleistungsverträgen durch andere nVent Konzernunternehmen (u.a. Standorte BE- Leuven, DE- Straubenhardt) wahrgenommen. Da im Geschäftsbereich BIS (Bautechnik) eine steigende Nachfrage nach Komplettlösungen (EPC-Projekte) zu verzeichnen ist, wird auch dieses Geschäftsfeld vom Standort Siegen unterstützt.

E. Qualitätswesen, Forschung und Entwicklung

Das bestehende Qualitätsmanagementsystem ISO 9001:2015 der nVent Thermal Germany GmbH mit der Zertifizierungsnummer CERT-01269 wurde am 6. Mai 2021 in ein globales nVent-Thermal- LLC-Unternehmenszertifikat mit der Nummer CERT-0134124 eingebunden. Dieses Zertifikat ist bis zum 3. September 2026 gültig. Insgesamt sind derzeit 12 nVent Standorte in diesem Zertifikat erfasst.

Das auf nVent Thermal Germany GmbH ausgestellte Arbeitssicherheitsmanagementsystem SCC ** (Safety Certificate Contractors) wurde bei einem turnusmäßigen Re-Zertifizierungs-Audit in 2020 durch ein unabhängiges Zertifizierungsunternehmen überprüft. Das Zertifikat trägt die Zertifikatsnummer 0157349 und ist bis zum 03.09.2026 gültig.

Die Produktion, Entwicklung sowie Weiterentwicklung der eingesetzten Produkte erfolgt im Wesentlichen zentral in den USA und Kanada. Im Bereich Marketing- und Produktmanagement erfolgen diverse Analysen und Beobachtungen zur Marktentwicklung. Daraus resultierend werden dann Produktweiterentwicklungen durchgeführt. Dabei erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit der zentralen Marketingabteilung in Belgien.

F. Mitarbeiter und Umwelt

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtszeitraum durchschnittlich 32 Mitarbeiter (inklusive Geschäftsführer). Es erfolgten regelmäßig wiederkehrende Schulungen und Informationsveranstaltungen in den Bereichen Arbeitssicherheit und Gesundheitsmanagement. Zudem ist nVent Thermal Germany GmbH in diesem Sektor entsprechend zertifiziert (SCC**- Zertifizierung). Darüber hinaus werden freiwillige arbeitsmedizinische Gesundheitsuntersuchungen angeboten und von den Mitarbeiter*innen gerne wahrgenommen.

Das Thema Umweltschutz ist bedingt durch die Unternehmensstruktur und -aktivitäten kein wesentliches Element, aber u.a. in bestehenden Arbeitssicherheits- und Qualitätsmanagementsystemen ein dennoch wiederkehrendes Thema. Aufbauend auf der europaweit gültigen IHS Environment Health & Safety Policy ist beispielsweise der Umweltschutz Bestandteil unserer Grundsatzerklärung des SCC **-Management-Handbuchs. Des Weiteren sind im Alarmplan der nVent Thermal Germany GmbH Störungen, die zu Beeinträchtigungen der Umwelt führen können, thematisiert und geregelt. Zudem werden basierend auf dem Umweltschutzgedanken Emissionswerte der Firmenfahrzeuge durch entsprechende Grenzwertfestlegungen in der "Car Policy" limitiert. Weiterhin bestehen seit Februar 2014 Regelungen zur Rücknahme und Verwertung von Transport-/ Verkaufs-/ und Umverpackungen. Die fachgerechte Entsorgung/Wiederverwertung erfolgt über ein dafür spezialisiertes- und zertifiziertes Unternehmen.

G. Risikomanagementsystem

Das interne Risikomanagement basiert auf einem detaillierten, seit Jahren betriebenen Berichtswesen, das seit dem Geschäftsjahr 2014 über das ERP-System SAP abgebildet wird. Die Erfolgsquellenanalysen und Soll-Ist-Vergleiche dienen insbesondere im Projektgeschäft, aber auch im Tagesgeschäft dazu, mögliche Risiken bereits frühzeitig erkennen und Korrekturmaßnahmen ergreifen zu können. Regelmäßiger Informationsaustausch zwischen Geschäftsführung und Financial Controlling mit detaillierten Analysen (Woche, Monat, Quartal) unterstützen dieses Frühwarnsystem. Zudem erfolgen, basierend auf dem bestehenden Qualitätsmanagementsystem ISO 9001:2015, regelmäßige Risikobewertungen (SWOT-Analyse) unter Berücksichtigung des gesamten Unternehmensumfelds sowie der beteiligten/interessierten Parteien und Personen.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Finanzinstrumente unterliegen grundsätzlich Ausfall-, Zinsänderungs-, Währungs- und Liquiditätsrisiken.

Das Ausfallsrisiko der Forderungen wird durch ein entsprechendes Forderungsmanagement bzw. durch die mit der nVent Thermal Europe GmbH abgeschlossenen Verträge reduziert. Aufgrund der Einbindung in den Konzern-Cash-Pool wird zudem das Zinsänderungs- und Liquiditätsrisiko als begrenzt angesehen. Ähnliches gilt für das Währungsrisiko, da Fakturierungen und Einkäufe überwiegend in Euro erfolgen. Insoweit können wir derzeit auf entsprechende Sicherungsgeschäfte verzichten.

Obwohl die seit Ende Februar 2022 herrschenden Kampfhandlungen in der Ukraine ein nicht abschätzbares indirektes Risko darstellen, werden nach wie vor keine bestandsgefährdenden oder entwicklungsbeeinträchtigenden Risiken gesehen.

H. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Das Unternehmen ist in Bezug auf die Generierung seiner Umsätze sehr breit aufgestellt, wodurch eventuell bestehende Einzelrisiken minimiert werden. Zum einen durch die zwei Bereiche IHS, BIS, welche konjunkturell sehr stark entkoppelt sind, zum anderen durch die breite Basis der vorhandenen langjährigen Kundenbeziehungen. Partner des Unternehmens (z.T. formelle Handelsvertreter) arbeiten seit Jahrzehnten loyal mit nVent Thermal Germany GmbH zusammen. Hinzu kommt eine große Anzahl fest in Deutschland etablierter Groß-/Endkunden, die die bewährte Qualität der nVent- Produkte und -Dienstleistungen zu schätzen wissen.

Das Projektgeschäft läuft grundsätzlich etwas unstetig und z.T. zyklisch. Da jedoch verschiedene internationale Anlagenbauer zur Kundschaft des Unternehmens zählen, kompensieren sich etwaige lokale Einbrüche in der Regel durch andere Projekte in anderen Ländern und Regionen.

Die Gesellschaft setzt verstärkt auf die Entwicklung und den Einsatz neuer, moderner Technologien. So werden vor allem durch den weiterhin zunehmenden Einsatz von elektrischen Begleitheizungssystemen (Kerngeschäft nVent Thermal) - im Gegensatz zu den in der Vergangenheit vermehrt eingesetzten Dampfbegleitheizungssystemen - Chancen am Markt gesehen. Zudem und im Hinblick auf mögliche Einsparungspotentiale im Instandhaltungsbereich steigt die Nachfrage nach automatisierten Regelungs- und Überwachungskonzepten (zentrale Regelung und Überwachung aus i.d.R. Messwarten), der wir mit entsprechenden Produktentwicklungen Rechnung tragen. Des Weiteren erfolgt ein stetiger Ausbau der Anwendungs- und Geschäftsbereiche hin zu "Turn Key"-Lösungen (Engineering, Beschaffung, Errichtung, Inbetriebnahme) inklusive i.d.R. zusätzlicher erforderlicher Gewerke wie beispielsweise Isolierung und Elektroverkabelung.

I. Voraussichtliche Entwicklung/Ausblick

Der Ausblick für das Jahr 2024 ist weiterhin durch die seit Ende Februar 2022 herrschenden Kampfhandlungen in der Ukraine geprägt, welche weiterhin ein noch nicht abschätzbares indirektes Risiko für die Geschäftsentwicklung der nVent Thermal Germany GmbH darstellen. Es werden gleichbleibende Umsatzerlöse sowie ein gleichbleibendes Ergebnis vor Ergebnisabführung erwartet. Die bisherige Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2024 liegt unter den geplanten Werten. In den Folgejahren sollte sich das Ergebnis vor Ergebnisabführung auf ähnlichem Niveau bewegen. Ursächlich hierfür ist das im Oktober 2014 eingeführte Geschäftsmodell und die damit einhergehenden geminderten Geschäftsrisiken sowie geänderten Funktionen der Gesellschaft.

Nichtsdestotrotz setzen wir unseren Fokus weiterhin auf die intensive Betreuung des bestehenden Kundenstamms wie aber auch auf die Akquisition von Neukunden mit dem Bestreben zur Optimierung unserer Marktdurchdringung. Anhand verfügbarer Daten werden die Marktanteile je Region analysiert und Maßnahmen für einen Ausbau abgeleitet. Intensiviert wurden auch Aktivitäten zur Schulung des Vertriebsaußendienstes. Des Weiteren wird der Ausbau des Geschäftsbereiches BIS, insbesondere im Hinblick auf EPC-Projekte, weiter forciert werden. Erste Projekte wurden erfolgreich abgewickelt, unsere Erwartungshaltung bestätigt, sodass wir der weiteren Entwicklung in diesem Geschäftsbereich sehr positiv entgegensehen.

 

Siegen, den 5. Juli 2024

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die nVent Thermal Germany GmbH, Siegen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der nVent Thermal Germany GmbH, Siegen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der nVent Thermal Germany GmbH, Siegen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen des Unternehmens bzw. von dessen Teilbereichen ein, um Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Jahresabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, den 5. Juli 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Wilsch, Wirtschaftsprüfer

Timo Leßlauer, Wirtschaftsprüfer

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