Beteiligungsgesellschaften
GSG ENERGIE GmbH
Straßburger Straße 8, 26123 Oldenburg (Oldb.), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Birgit Schütte seit 16.2.2023 | Geschäftsführer |
Christin Völsch seit 16.2.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (5)
| Name | Anteil |
|---|---|
Stadt Oldenburg | 34.50% |
Landessparkasse zu Oldenburg | 22.22% |
Norddeutsche Landesbank -Girozentrale- | 22.22% |
Deutsche Rentenversicherung Oldenburg-Bremen | 11.70% |
Landkreis Oldenburg | 9.36% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GSG ENERGIE GmbHOldenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1.Allgemeine Angaben Die GSG ENERGIE GmbH (GSGE) hat ihren Sitz in Oldenburg und ist eingetragen beim Amtsgericht HRB 218389. Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der GSG OLDENBURG Bau- und Wohngesellschaft mbH (GSG). Die GSGE ist eine nach den Größenmerkmalen des § 267 HGB "kleine" Kapitalgesellschaft. Sie übernimmt die Erbringung von Erzeugungs-, Liefer-, Vertriebs- und Contractingleistungen im Energiebereich. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Dabei wurden die einschlägigen gesetzlichen Regelungen für Gesellschaften mit beschränkter Haftung und die Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer bewertet. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Den Abschreibungen auf Heizanlagen und Gasthermen liegt eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 20 bzw. 18 Jahren zugrunde. Bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als netto 250,00 Euro bis 1.000,00 Euro werden in einem Sammelposten linear über fünf Jahre abgeschrieben. Forderungen sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Das Stammkapital beträgt 500 T€ und ist voll eingezahlt. Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Ihre Bewertung erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem der Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre gemäß der Vorgabe der Deutschen Bundesbank abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.
Die Entwicklung des Anlagevermögens und die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind dem nachfolgenden Anlagengitter zu entnehmen. In dem Posten Unfertige Leistungen sind 7.150,1 T€ noch nicht abgerechnete Wärmekosten erfasst. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr ist darin begründet, dass erstmals die Gewinnrealisierung im Geschäftsjahr 2023 mit Abrechnung der Wärmekosten im Geschäftsjahr 2024 berücksichtigt wird. Entsprechend wurden die erhaltenen Abschlagszahlungen aus der Lieferung von Wärme im Geschäftsjahr den Erhaltenen Anzahlungen in Höhe von 7.729,8 T€ zugeordnet. Die im Geschäftsjahr 2022 eingestellten Forderungen auf die "Dezember-Soforthilfe" des Bundes für den Monat Dezember 2022 mit 932 T€ sind vollständig abgerechnet bzw. korrigiert worden. Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen im Wesentlichen mit 105,9 T€ einen Investitionskostenzuschuss der GSG an die GSGE, welcher bis zum Bilanzstichtag noch nicht zu einer Zahlung geführt haben. Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen mit 14,7 T€ Verpflichtungen für Abschluss- und Prüfungskosten. Die Erhaltenen Anzahlungen in Höhe von 7.729,8 T€ enthalten die von GSG geleisteten Abschläge für Gasbezüge zum Betrieb der Heizanlagen im Geschäftsjahr. Die Erläuterung des Anstiegs im Vergleich zum Vorjahr ist unter dem Posten Unfertigen Leistungen genannt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten neben den bisher ausgereichten Darlehen der GSG zwei weitere im Geschäftsjahr ausgereichte Darlehen der GSG in Höhe von 1.624,6 T€ sowie 700,0 T€. Des Weiteren ist die im Rahmen der ertragssteuerlichen Organschaft vereinbarte Ergebnisabführung bilanziert. Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Investitionskostenzuschüsse der GSG ausgewiesen. Diese werden über die Laufzeit des zugrundeliegenden Anlagencontractingvertrags ergebniswirksam aufgelöst. Bei den Umsatzerlösen handelt es sich um die Abrechnungsergebnisse des Lieferjahres 2022. Die im Jahr 2023 erhaltenen Abschlagszahlungen für die im Geschäftsjahr erbrachten Wärmelieferungen wurden als Erhaltene Anzahlungen berücksichtigt. Die Vereinnahmung als Umsatzerlöse erfolgt erst mit Abrechnung im neuen Geschäftsjahr. Die Bestandserhöhungen resultieren aus der Einstellung in die Unfertigen Leistungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen die Korrektur der "Dezember-Soforthilfe" in Höhe von 585,2 T€, die Auflösung der im Geschäftsjahr 2022 gebildeten Rückstellung für den Gasbezug 2022 in Höhe von 568,9 T€ sowie die Auflösung der durch GSG geleisteten Investitionskostenzuschüsse in Höhe von 164,2 T€. In den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind sowohl Aufwendungen für den Gasbezug des Geschäftsjahres (Abschläge an den Gasversorger) als auch Aufwendungen aus der Abrechnung - bedingt durch unterjährige Wechsel des Gasversorgers - erfasst. Aufwendungen für bezogene Leistungen beinhalten im Wesentlichen Kosten für Instandhaltung, Wartung und Schornsteinfeger. Unter Zinsaufwendungen sind die Zinsen an die GSG für die Darlehen gebucht. Entwicklung des Anlagevermögens
Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Die GSGE beschäftigte durchschnittlich 2 Mitarbeitende. Außerdem wurden mittels eines Geschäftsbesorgungsvertrags erforderliche Dienstleistungen durch die alleinige Gesellschafterin GSG erbracht. Im Rahmen des Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrages mit Eintragung vom 23.01.2023 ist der Jahresüberschuss der GSGE in Höhe von 127 T€ bilanziert worden. Gemäß Punkt 1.11 des Vertrages ist der Anspruch der GSG auf Ergebnisabführung mit Ablauf des Tages der Feststellung des Jahresabschlusses der GSGE für das betreffende Geschäftsjahr fällig. Die GSGE hat erstmalig die Bereitstellung von Wärme aus dem Jahr 2022 im Berichtsjahr mit der GSG abgerechnet. Hierbei ist die vollständige Weitergabe der erhaltenen Entlastungen der "Dezember-Soforthilfe" im Rahmen des Wärme-Soforthilfegesetztes (EWSG) berücksichtigt worden. Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt 8,1 T€, davon entfallen auf Steuerberatungsleistungen 1,9 T€. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich zum Zeitpunkt der Berichtserstattung nicht ergeben. Geschäftsführung Dipl.-Ing. Architekt, Dipl. Wirtschaftsing. Stefan Könner (bis 16.02.2023) Birgit Schütte, M.A. Real Estate Management (ab 16.02.2023) Christin Völsch, Dipl.-Kauffrau (FH) (ab 16.02.2023 Mitglieder des Aufsichtsrats Jürgen Krogmann Oberbürgermeister, Stadt Oldenburg (Oldb) Vorsitzdender Michael Thanheiser Vorsitzender des Vorstands der Landessparkasse zu Oldenburg Stellv. Vorsitzender Marc Schwammbach Leiter Beteiligungsmanagement der Norddeutschen Landesbank - Girozentrale - Stellv. Vorsitzender Ruth Drügemöller Ratsfrau, Angestellte Dr. Christian Pundt Landrat, Landkreis Oldenburg Peter-Oliver Weber Erster Direktor der Deutschen Rentenversicherung Oldenburg-Bremen
Oldenburg, 23. Februar 2024 GSG ENERGIE GmbH
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