PdP Betriebs GmbH
Selbe AdresseBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Inger Maria, geb. Steinhäuser Heintz seit 8.4.2024 | Geschäftsführer |
Martin Ernst seit 6.3.2015 | Geschäftsführer |
Michaela, geb. Neumann Pape seit 24.11.2008 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gastro & Soul GmbHHildesheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 vom 01.01.2023 bis 31.12.2023der Gastro & Soul GmbH, HildesheimVorbemerkung: Im Weiteren wird nicht nur die Gastro & Soul GmbH ausschließlich beleuchtet, sondern teilweise die gesamte Unternehmensgruppe, da die Gastro & Soul GmbH über direkte und indirekte Leistungen zu den beteiligten Gastronomiekonzepten in Beziehung steht und darüber das Geschäftsmodell sowie die wirtschaftlichen Abhängigkeiten der Gastro & Soul GmbH am besten erklärt werden kann. Erläuterung Gastro & Soul / Vapiano-Gruppenstruktur und Grundlagen der Gesellschaften 1. Gesellschaftsgruppenstruktur (allgemein) Rechtliche Grundlagen: Die Gesellschaftsgruppenstruktur in der Gastro & Soul / Vapiano Gruppe ist dadurch gekennzeichnet, das alle Gesellschaften als GmbH ́s gegründet und rechtlich selbstständig sind. Wesentliche Gastronomiekonzepte sind die Marken: Cafe Del Sol, Bavaria Alm und Vapiano. Cafe Del Sol: Es ist Deutschlands erstes Freestander Restaurant Konzept im Fullservice Segment. Ein Ganztagesrestaurant untergebracht in einer jeweils neu erbauten Villa im Kolonialstil, das täglich für ein sehr breites Zielgruppenspektrum geöffnet ist. Ende 2001 gestartet, hat das überdurchschnittlich erfolgreiche und expandierende Gastronomiesystem bereits 33 erfolgreiche Betriebe in einem riesigen Wachstumsmarkt. Bavaria Alm: Mit dieser Erfahrung wurde in 2005/2006 das Bavaria Alm Freestander-Konzept entwickelt. 2006 wurde ein Restaurant als Freestander im Almhütten Stil in der Nähe von Hildesheim im Harz am Torfhaus eröffnet. Daraus entwickelte sich bis heute eine kleine Systemkette mit 6 Standorten inklusive einem Innenstadtstandort in Hannover ́s Innenstadt (Bavarium). Vapiano: In Restaurants der Kette werden Speisen italienischer Art nach dem Fast-Casual-Prinzip angeboten. Nach der Insolvenz der Vapianio im März 2020 ist die Gastro & Soul-Gruppe Master Franchisegeber für das Deutschlandgeschäft geworden und hält eine Minderheitsbeteiligung an der Vapiano-Weltmarke. Per Ende 2023 hält die Gruppe insgesamt 18 eigene Standorte als Corporate Standorte sowie 2 Joint-Ventures mit insgesamt 4 Standorten. Dazu kommen rechtlich unabhängige 26 Franchisenehmer Standorte. Die Standorte sind Mietobjekte in guten bis sehr guten Innenstadtlagen. Dazu kommen folgende neue, im Aufbau befindliche Marken: We Are Pinsa: Pinsa ist die knusprigere Variante der Pizza und das neue Trend Produkt ! Der vorgebackene Rohling wird in der eigenen Manufaktur hergestellt. Die Gründung erfolgt mit wenig Aufwand auf kleiner Mietfläche. Verbaut werden mobile Ladenbauelemente mit einem überschaubaren Invest. In Hildesheim hatte im Juli 2020 der erste WE ARE PINSA Store eröffnet. Corona bedingt ist aktuell aber von keiner schnellen Expansion auszugehen. LewensLust: Das LewensLust steht für unkomplizierte, atmosphärische Steakhouse-Gastronomie. Ende 2014 enstand in einer denkmalgeschützten Gastronomieimmobilie ein Restaurant in Hildesheim, das als LewensLust Steakhouse umgesetzt wurde. Für 2025 ist in Hannover-Garbsen ein erster LewensLust-Freestander geplant. Geschäftsmodell Gastro & Soul / Vapiano Gruppe: Das Geschäftsmodell der Gastro & Soul / Vapiano-Gruppe beruht im Wesentlichen auf 3 Säulen bei der die ertragsstärksten Elemente in der gesamten Wertschöpfungskette Gastronomie in eigenen Händen gehalten werden. Die Gastro &Soul GmbH ist dabei die zentrale Verwaltungseinheit mit Sitz in Hildesheim. Von hier aus werden alle zentralen Funktionen wie Operation, Marketing, IT, Bau, Facilitiy Management, Recht, Finance/Controlling/Finanzbuchhaltung, Human Resources, Einkauf-Rahmenbedingungen sowie Expansion für die gesamte Gruppe wahrgenommen. Zentrale Erlösquellen der Gastro & Soul GmbH sind: Über 2 wesentliche Verträge sind die Leistungsbeziehungen zwischen der Gastro & Soul GmbH und den operativen-Betrieben geregelt: Dem Franchise-Fee-Vertrag und dem Verwaltungs-Fee-Vertrag 2.1 ENTWICKLUNG VON GESAMTWIRTSCHAFT UND BRANCHE im Kontext der Nachwirkungen insbesondere der Ukraine Krise und damit einhergehenden Teuerungsraten 2.1.1. WIRTSCHAFTLICHE ERHOLUNG VERZÖGERT SICH WEITER Die wirtschaftliche Entwicklung scheint im Frühsommer erneut ins Stocken gekommen zu sein, die allgemein erwartete konjunkturelle Erholung dürfte sich damit weiter verzögern. Die jüngste Eintrübung der Stimmungsindikatoren und die erneuten Rückgänge bei Auftragseingängen und Produktion zeigen eine anhaltende Schwäche in der stark exportorientierten deutschen Industrie, auch wenn die jüngsten Zahlen infolge von Brückentagen im Mai etwas nach unten verzerrt sein können. Bei der Stimmung der privaten Haushalte in Deutschland, gemessen am GfK-Konsumklimaindex und dem HDE-Konsumbarometer, deutet sich zuletzt ein Dämpfer an: Das HDE-Konsumbarometer fiel im Juli - nach fünf Anstiegen in Folge - leicht um 1,1 Punkte. Auch der Aufwärtstrend beim Konsumklima ist laut GfK im Juni sowie Juli (Prognose) vorerst gestoppt, wobei sich sowohl Einkommenserwartungen als auch Anschaffungs- sowie Sparneigung negativ auswirkten. Insgesamt ist die Erholung der Verbraucherstimmung in Deutschland aktuell vorerst zum Stillstand gekommen. Im Zuge steigender Löhne, zunehmender Erwerbstätigkeit und rückläufiger Inflationsraten dürfte sich der private Konsum in der zweiten Jahreshälfte jedoch spürbar beleben. INFLATIONSRATE ZULETZT WIEDER GEFALLEN Die Inflationsrate (Preisniveauanstieg binnen Jahresfrist) ist im Juni wieder leicht gesunken. Sie lag mit +2,2 % wieder auf ihrem Wert von März und April, nachdem sie im Mai mit +2,4 % infolge eines Basiseffekts aus der Einführung des 49-Euro-Ticket im Mai 2023 angestiegen. Die Kernrate (ohne Energie und Nahrung) verringerte sich im Juni geringfügig auf 2,9 %, nachdem sie im Mai +3,0 % betragen hatte. (Quelle: BMWI, Berlin, Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Juli 2024) 2.1.2. Drohende Insolvenzwelle in der Gastronomie Bonitätsexperten erwarten für 2024 eine "Insolvenzwelle" in der Gastronomie. Das zeigen exklusive Daten. Es trifft auch prominente Namen. Noch viel mehr Wirte hören einfach auf. Im ersten Halbjahr hatten bundesweit 552 Betriebe finanziell so große Probleme, dass sie Insolvenz anmelden mussten. Das ergab eine exklusive Auswertung der Wirtschaftsauskunftei Crif (vormals Bürgel) für das Handelsblatt. Für das Gesamtjahr 2024 erwartet Crif 1190 Insolvenzfälle in der deutschen Gastronomie. Damit würde die Zahl der Gastro-Insolvenzen um über 30 Prozent zum Vorjahr zunehmen. Bereits 2023 hatten die Insolvenzfälle um 35 Prozent zugelegt. Zum Vergleich: Im Querschnitt durch alle Branchen prognostiziert Crif für 2024 nur einen Anstieg um 15 Prozent. "Insofern kann man durchaus von einer Insolvenzwelle in der Gastronomie sprechen", sagt Frank Schlein, Geschäftsführer von Crif Deutschland. Wegen all dieser Mehrkosten (Personal, Lebensmittel, Energie etc.) halten knapp 78 Prozent der Gastronomen geplante Investitionen zurück. 62 Prozent passen ihr Angebot an und stellen die Speisekarte um. Doch all diese Sparmaßnahmen reichen oft nicht aus. Seit vielen Jahren geben mehr Betriebe in der Gastronomie auf, als neu gegründet werden, zeigen Zahlen des Statistischen Bundesamts. Von 2019 bis März 2024 sind unter dem Strich 18.188 Betriebe verschwunden. 2019 wurden noch 165.044 Firmen gezählt. (Quelle Handelsblatt, 19.07.2024 - 03:51 Uhr, Düsseldorf) 2.1.3. Branchenentwicklung in der Gastronomie Gäste entscheiden immer häufiger, wohin sie gehen, aufgrund des Preisniveaus und des Angebots von Promotions. Die Preissensibilität ist auf einem Allzeithoch. In der Circana-Verbraucherbefragung gaben 58 Prozent an, dass die persönliche finanzielle Situation die Essgewohnheiten beeinflusst und 63 Prozent sagen, dass erschwingliche Preise die Wahl des Restaurants bestimmen. Dies resultiert vor allem aus den Preiserhöhungen, die in der Gastronomie in den vergangenen Monaten durchgesetzt wurden Die einzelnen Segmente weisen höchst unterschiedliche Entwicklungen auf. Während die Quickservice-Branche und der Retail-Markt konstante Gästefrequenz erzielt haben, ist die Bediengastronomie stark ins Minus gerutscht. "Die größte Zeche zahlt Fullservice, inklusive Hotelgastronomie mit minus 6,8 Prozent weniger Besuchen", weiß Pinsker. Dabei liegen Betriebe mit Fokus auf deutscher Küche auf der Skala ganz unten, Ethno-Küchen, vor allem italienische Konzepte, performen mit einem Minus von 6 Prozent etwas besser. Warum letztere sich stärker behaupten konnten, liegt laut Pinsker an drei Gründen: italienische Küche ist etwas günstiger, weniger fleischlastig und eher mitnahmefähig als zum Beispiel die gut-bürgerliche deutsche Küche. Deutlich zu sehen im CREST-Panel ist der Rückgang der Besuche. In Summe sind das 1,8 Prozent weniger als noch im 1. Halbjahr 2023. Doch der Vergleich der beiden Halbjahre ist nicht exakt, denn 2024 kommt ein zusätzlicher Tag zum Tragen. Der 29. Februar steht für plus 0,6 Prozentpunkte, ohne den Schalttag sind die Besuche insgesamt um 2,5 Prozent zurückgegangen. Inflationsraten in Deutschland. Indiziert zu Januar 2020 (Quelle: Statistisches Bundesamt): Gastronomie Handel (Quelle: foodservice, 07.August 2024: "Die größte Zeche zahlt der Fullservice 2.2 Geschäftsentwicklung der Gastro & Soul/Vapiano-Gruppe (allgemein) sowie der Gastro & Soul GmbH (Wirtschaftsbericht) Aus den oben dargestellten gesamtwirtschaftlichen sowie den Branchenspezifischen Folgen der Ukraine Krise (signifikant hohe Einkaufspreise für Food/Beverage und teilweise Energie) und zunehmend durch geändertes Konsumentenverhalten beeinflussen die Geschäftsentwicklung der gesamten Gastro & Soul/Vapiano Gruppe. Im Folgenden ist in den Betrachtungen zu berücksichtigen, dass das operative Gastronomiegeschäft in 2023 im zweiten Jahr in Folge ganzjährig geöffnet hatte, wobei quantifizierbare Vergleiche zum Vorjahr 2022 erst im 2.HJ aussagefähig sind, da im VJ 2022 in den ersten 4 Monaten im Hinblick auf die pandemischen Sicherheitsvorschriften (je nach Bundesland: 2G+, 3G etc.), noch mit Einschränkungen zu kämpfen hatten. Im Folgenden werden daher trotzdem Vergleiche zum GJ 2022 herangezogen, insbesondere wo es sich um den eigentlichen Jahresabschluss handelt, im Hinblick auf das Verständnis für das Geschäftsmodell teilweise aber immer noch auch Vergleiche zum GJ 2019 (dem letzten GJ vor Corona). Gastro & Soul Kernmarken Cafe Del Sol und Bavaria Alm Die Gruppe hat insgesamt in 2023 ohne Vapiano über alle Marken hinweg mit 13,5 % deutlich mehr operativen Umsatz erzielt als im GJ 2019. Die Ergebnisentwicklung der Gastro & Soul - Gruppe resultiert ansonsten insbesondere als Effekt der Folgen des Ukraine-Krieges unabhängig der ohnehin stark angestiegenen Lohnkosten gerade mit Preisen für Food/Beverage und Energie und Mieten. Die Vapiano Betriebe (Corporate, JV und FN) haben immer noch teileweise Corona-bedingt im LfL-Vergleich ca. 24 % weniger Umsatz gemacht als im GJ 2019. Einen positiven Einfluss auf die Ergebnisentwicklung der Vapiano-Gruppe hatte die im Rahmen der bei der zuständigen Behörde/Investitionsbank (N-Bank für Niedersachsen) gebuchten Corona-Hilfen. 2.3 Ertragslage der Gastro & Soul GmbH 2023 im Vergleich zum GJ 2022 Insgesamt haben sich die Umsatzerlöse der Gastro & Soul GmbH um 15,3 % im Geschäftsjahr 2023 verbessert. Der deutlich zweistellige Anstieg der Erlöse ist auf den Wegfall der pandemie-bedingten Einschränkungen für Jan.-Mai 2022 der operativen Betriebe zurückzuführen. Die Haupterlösquellen umsatzabhängige Franchise-und Verwaltungsgebühren sowie Einnahmen aus der Industrie sind dadurch entsprechend wieder angestiegen. Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr von TEUR 4.815 in 2022 auf TEUR 5.446 in 2023 deutlich gestiegen. Der Grund dafür liegt auch im Jahr 2023 in der weitergeführten Personalressourcenplanung durch den Kauf der Marke Vapiano im Jahr 2020 und den daraus resultierenden Neueinstellungen in vielen Bereichen des Unternehmens wie neu zentraler Einkaufs-Rahmenbedingungen, Facility Management, sowie zusätzliche Ressourcen insbesondere in Finanzbuchhaltung, Marketing und Operation. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich von TEUR 5.920 auf TEUR 6.551 zwar deutlich erhöht, allerdings ist hier hervorzuheben zugekaufte Fremdleistungen, erhöhte IT Lizenz-und Dienstleistungskosten, insbesondere durch die strategische Umstellung auf MS365 Azure/Cloud incl. externen Telekom -Support sowie das erweiterte Outsourcing von 1.-und 2. Level-support für die Betriebe und wieder durchgeführte Werbeaktionen zur Unterstützung des opeartiven Umsatzes in den Betrieben. Darüber hinaus investiert die Gastro & Soul GmbH bzw. die gesamte Gruppe strategisch weiterhin massiv in die digitale Transformation. Der Jahresüberschuss beträgt im Berichtsjahr TEUR 1.032 und ist um 60,5% gegenüber dem Vorjahr TEUR 642 weiter deutlich angestiegen. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) ist von TEUR 914 in 2022 auf TEUR 1.526 in 2023 um 67% gestiegen und damit wieder deutlich verbessert. Das Jahresergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbessert sich von TEUR 721 in 2022 auf TEUR 1.245 in 2023. Das für die Beurteilung des Funktionierens des Geschäftsmodells bedeutende Jahresergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ist in 2023 mit TEUR 1380 (EBITDA-Marge: 10,5 %) gegenüber TEUR 866 in 2022, aber immer noch unter dem letzten normalen Geschäftsjahr 2019 in Höhe von TEUR 2.801. Zielsetzung in der Gastro&Soul in 2024 ist eine EBITDA-Entwicklung/-Performance wie vor Corona-Zeiten. 2.4 Vermögenslage der Gastro & Soul GmbH Die Vermögenstruktur der Gastro & Soul GmbH ist wesentlich durch Gewinnvorträge in Höhe von TEUR 7.140 vor Verwendung (Vorjahr: TEUR 6.498 vor Verwendung) sowie bedingt durch das System des Cash-Pooling als Cash-Pool Führer durch Kassenbestände/Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 14.501(Vorjahr: TEUR 20.969) geprägt. Die aktuelle Liquiditätssituation (Cash-Pool) resultiert daraus, dass es keine Corona-bedingten Zuführungen mehr gegeben hat. Das Eigenkapital beträgt im Berichtsjahr TEUR 8.197 gegenüber TEUR 7.165 im Vorjahr 2022. Insgesamt ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 28% (Vorjahr: 18%). Im aktuellen Geschäftsjahr ist die Eigenkapitalrentabilität (Jahresergebnis/Eigenkapital) von 8,96% im Vorjahr auf 12,59% signifikant gestiegen. 2.5 Finanzlage der Gastro & Soul GmbH Durch die gewährten und ausgezahlten Corona Hilfen ist die Finanzlage der Unternehmensgruppe stabil. Das Finanzjahr 2023 war nicht mehr durch Nachwirkungen der Corona-Pandemie (Sicherheitsabstände etc. in der Gastronomie wie Abstandsregeln) geprägt. Daher wurden die Umsätze in der Liquiditätsplanung für alle Monate Januar bis Dezember 2023 normal geplant. Eine wichtige Maßnahme war auch hierbei wieder zur Durchführung des durchgeführten Corona-Hilfen Schluss Antrages zur Berechnung möglicher Rückzahlungen das Team der zuvor bereits eingesetzten Steuerberaterprofis im Beihilfeantragsrecht Corona-Hilfen mit seinem Mitarbeiterstab zu beauftragen. Hierzu wurden aufgrund der Komplexität der Zusammenhänge in der Unternehmensgruppe wieder Berechnungen in der Gruppe insgesamt und für die Gastro&Soul als Cash-Pool Führer im Besonderen gestellt, um evtl. Risiken für Nachzahlungen im Rahmen des Schluss Antrages ausschließen zu können. 3. Bericht über Chancen und Risiken der Gastro & Soul/Vapiano-Gruppe (allgemein) und der Gastro &Soul GmbH mit Prognosebericht Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich auch im August weiter verschlechtert. Das Ifo-Geschäftsklima als wichtigstes Barometer für die Konjunktur in Deutschland sank auf 86,6 Zähler von 87,0 Punkten im Vormonat, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag zu seiner Umfrage unter rund 9000 Führungskräften mitteilte. Es war bereits der dritte Rückgang in Folge. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Geschäftslage schlechter und auch die Aussichten für die kommenden Monate pessimistischer als zuletzt. "Die Stimmung der Unternehmen ist im Sinkflug", kommentierte Ifo-Präsident Clemens Fuest die Daten. Insbesondere die Investitionsgüterhersteller seien in einer schwierigen Lage. "Die deutsche Wirtschaft gerät zunehmend in die Krise", sagte Fuest. Vor allem in der Industrie habe die Stimmung merklich nachgelassen. "Die Unternehmen waren deutlich unzufriedener mit den laufenden Geschäften." Zudem seien die Erwartungen auf den niedrigsten Stand seit Februar gefallen. "Die deutsche Wirtschaft hat sich in der Stagnation eingerichtet. Wir wandern beim Wachstum schon länger an der Nulllinie entlang", sagte Ifo-Konjunkturexperte Klaus Wohlrabe der Nachrichtenagentur Reuters. "Im dritten Quartal könnte es sogar einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes geben. (Ifo-Institut.26.08.2024) Die Zentralbanken in Europa und den USA senken zwar aktuell Leitzinsen, auch aufgrund rückläufiger Preise auf den globalen Energiemärkten, sowie der weiter nachlassenden Inflationsdynamik. Die erwartete wirtschaftliche Belebung im Euroraum wird dennoch leider nicht für Deutschland eine konjunkturelle Erholung im weiteren Jahresverlauf 2024 ergeben. Ganz im Gegenteil geht es technisch in eine Rezession, bei 2 aufeinanderfolgenden Quartalen mit neg. BIP. Vor diesem Hintergrund besteht auch im Jahr 2024 für die Gastronomie die gleiche Herausforderung im Bereich Personalbeschaffung, Lohnkosten-, Rohstoff-und Energiepreissteigerung eine entsprechende Absicherungsstrategie bis zur Normalisierung des gesamten Wirtschaftslebens in Deutschland vorzunehmen. DEHOGA compact G.Zöllick und I. Hartges v. 13.09.2024 schreibt zum für die Gastronomie wesentlichen Thema Mindestlohndiskussion: "Eine weitere staatliche Anhebung des Mindestlohns würde für die Mehrzahl unserer Betriebe erneut einen fatalen Druck auf das gesamte Lohngefüge und massive Personalkostensteigerungen verursachen. Wirtschaftliches Arbeiten wird für unsere Betriebe immer schwerer. Bereits jetzt gehören die gestiegenen Personalkosten zu den größten Herausforderungen für unsere Betriebe. So lagen die Arbeitskosten im Gastgewerbe laut Statistischem Bundesamt im 4. Quartal 2023 um 31,1% höher als im 1. Quartal 2022. Das Gastgewerbe hat damit in den letzten Jahren den höchsten Anstieg der Arbeitskosten im Branchenvergleich zu verzeichnen. Unsere Betriebe sind es, die Arbeitsplätze sichern und neue schaffen. Höhere Löhne müssen dort zunächst einmal erwirtschaftet werden..." Die Wiedereinführung der Mehrwertsteuer von 19% zum Jahresbeginn 2024 hat insgesamt zu einem signifikanten Umsatzeinbruch geführt. Die Umsatzzahlen Jan. bis Mai 2024 zeigen, dass trotz Mehrwertsteueranhebung, Inflation, Konsumzurückhaltung und Ukrainekrieg eine Stabilisierung des Umsatzes auf dem Niveau 2023 insbesondere beim Freestander-Gastronomie Konzept Cafe Del Sol und Bavaria Alm also dem Kerngeschäft der Gruppe eintrat. Allerdings ist ab Juni `24 eine deutliche Zurückhaltung der Konsumenten beim Umsatz zu spüren. Im Innenstadtkonzept Vapiano ist die Konsumentenzurückhaltung deutlicher als im Freestanderkonzept, auch hier der Trend ab Juni `24 noch stärker zurückhaltend. Weniger Gäste mit geringerem Durchschnitts Bon honorieren nicht mehr in diesem Maße gute Restaurantqualität beim Essen und Service mit entsprechender Besucherfrequenz und damit einhergehendem stabilen Umsatzzahlen. Im Vordergrund steht mehr und mehr der Trend zu günstigeren Angeboten (exemplarisch im QSR-Bereich die sehr günstigen Burgeraktionen!) Geschäftsentwicklung/Prognose Gastro & Soul/Vapiano Gruppe 2024 Deshalb lagen die Zahlen in der der Kerngeschäftsmarke Cafe Del Sol kumuliert zum Aug. `24 nur (-3,5%) unterhalb vom Umsatzniveau 2023. Bei der Marke Bavaria Alm waren es (-7,6%) kumuliert unterhalb von 2023, wobei 2023 das beste Umsatzjahr der Almen war. Das deutlich schwierigere Innenstadtgastronomiegeschäft Vapiano hat die Umsatzerwartungen kumuliert bis August gegenüber 2023 kumuliert mit ca. (-10%) abgeschlossen, hier trifft die Konsumentenzurückhaltung die Innenstadtkonzepte härter als die Freestander Konzepte. In Q1/Q2 `24 geht die Geschäftsführung im Kerngeschäft Freestander von signifikant besseren Ergebnissen als Q1/Q2 `23 aus, da die operationelle Excellence (Fokus Kostenkontrolle) deutlich greift. Personalneueinstellungen im Jahr 2024 und eine weitere Anpassung der Löhne und Gehälter werden aber weiterhin eine Kernaufgabe für das operative Management sein. Insgesamt ist bis Juni `24 in den CDS-Betrieben kumuliert eine bessere Personalkostenquote (bei Bavaria Alm ist die Quote durch Mitarbeiterwechsel deutlich gestiegen) festzustellen. Der Materialaufwand (F/B) reduzierte sich mit kumuliert bis Juni `24 bei Cafe Del Sol /Bavaria Alm um ca. 1,5% bzw. 0,8%. Vapiano tritt als Innenstadtgastronomiekonzept aufgrund der weiter oben beschriebenen stark ausgeprägten Konsumentenzurückhaltung und damit einhergehenden Umsatzrückgängen im Jahr 2024 in einen Konsolidierungskurs ein. Das heißt das unrentable Standorte, die nicht in Metropolregionen liegen geschlossen wurden. Personalkosten und Warenkosten sind auf dem hohen Niveau geblieben bzw. teilweise noch gestiegen. Um einerseits die Mehrwertsteueranhebung auf 19% und andererseits dem Trend generell steigende Food/Beverage-Kosten (F/B) zumindest dämpfend entgegenzuwirken hat die Geschäftsleitung die Maßnahmen weiterer Preiserhöhungen beschlossen: Bei Cafe Del Sol, Bavaria Alm und Vapiano wurden deshalb im Januar `24 die Preise um ca. 5-6% erhöht. Im Laufe des Geschäftsjahres 2024 erwirtschaftet die Gastro&Soul-Gruppe mit den Kernmarken Cafe Del Sol/Bavaria Alm deutlich positive Ergebnisse. In den Vapiano-Betrieben wird dieser Effekt wahrscheinlich nicht vor Q4/2024 eintreten, sofern die Budgets erfüllt werden. Grundsätzlich geht die Geschäftsführung davon aus, dass das Gastronomiegeschäft in Q3/Q4 `24, wenn die Geschäftslage stabil und normal weiterläuft die Geschäftsergebnisse in den Kernmarken stabil positiv weiterläuft und insgesamt deutlich positiv und zumindest in den CDS-Betrieben besser als in 2023 ausfallen wird. Im Bereich HR sind in der Gastro&Soul im Rahmen des Transformationsprozesses Reorganisationsmaßnahmen und Umstrukturierungen im Hinblick auf Prozessintegration, Effizienz und Effektivität innerhalb Aufbau- und Ablauforganisation auch bisherige Abteilungsstrukturen auf den Prüfstand gestellt worden mit der Folge, dass einige Abteilungen zusammengelegt wurden, was auch zu einer Personalreduktion führt. Für das 2.HJ sieht die Geschäftsführung im HR-Recruiting und der HR-entwicklung Jahr 2024 eher Chancen. Natürlich sind der Gastronomie im Langzeittrend durch die lange Pandemiezeit Mitarbeiter nachhaltig verloren gegangen, aber der Arbeitsmarkt wird sich durch Personalreduktionen in vielen anderen Branchen für den Dienstleistungsbereich etwas verbessern. Dennoch sind gut ausgebildete Mitarbeiter im Service/Küche schwer zu bekommen. Das eingeführte digitale E-Learning bleibt ein zentraler Baustein für die Schulung. On-Boarding-Prozesse sind mit der Einführung von Personio (HR-Management-Lösung) sowohl in den Betrieben als auch in der Zentrale implementiert. Die Gastro&Soul-Gruppe hat sich als verlässlicher und gut kommunizierender Arbeitgeber einen hervorragenden Ruf im Markt erarbeitet und somit als im Markt positiv wahrgenommene Arbeitgebermarke etabliert. Auch im Jahr 2024 bleibt die Geschäftsleitung bei der Aussage einer deutlichen Zunahme an Bewerbungen hochqualifizierter Fachleute auch vom Wettbewerb zu rechnen. Im Bereich der Beschaffung erwartet die Geschäftsführung weitere Steigerungen der Marktpreise, die aber in enger Abstimmung mit unseren Lieferanten durch verbesserte Einkaufskonditionen aus Skaleneffekten im Rahmen der weiteren Expansion teilweise aufgefangen werden. Durch konsequente Qualitätsverpflichtung unserer Partner stellen wir eine gleichbleibend hohe Produktqualität sicher. Auch im Bereich strategischer Einkauf, werden in 2024 für Schlüsselprodukte bereits jetzt entweder Großvolumige Kontrakte zu festen Preisen vereinbart bzw. mit den Produzenten im täglichen Dialog der beste Zeitpunkt zur Beschaffung fixiert. Das Thema der eigentlichen Warenverfügbarkeit stellt kein Risiko dar, sondern eher das des ggf,. zu hohen Preises für einen Artikel, so dass dann temporär das Angebot auf der Karte eingeschränkt werden könnte. Im Bereich der Energiebeschaffung (Strom, Gas) hat die Unternehmensgruppe einen langjährigen Partner, der die gesamte Gruppe insgesamt beliefert. Die Unternehmensgruppe hat auch für 2024/2025 in enger Kooperation mit Energieversorgungspartners vorausschauend früh in 2023 in mehreren Tranchen Strom und Gas auch für das komplette GJ 2024/2025 mit vertraglich vereinbarten Preise eingekauft. Das schafft maximale Planungssicherheit einerseits im Hinblick auf die Belieferung als solches als auch auf die die Planbarkeit des zugrundeliegenden Preises, der sich mit der Beruhigung auf den Beschaffungsmärkten zwar teilweise wieder unter Vorkriegsniveau bewegt, aber schnell wieder nach oben explodiert , sobald sich die weltpolitischen Lage ändert. Im internationalen Vergleich hat Deutschland unabhängig vom Ukrainekrieg allerdings keine wettbewerbsfähigen Energiekosten mehr , was unter anderem auf die Klimapolitik der derzeitigen Bundesregierung zurückzuführen ist. Leider ist durch die Entscheidung der Bundesregierung die Mehrwertsteuer ab 01. Januar 2024 wieder auf 19% für alle Speisen anzuheben "der" zusätzliche Ergebnistreiber weggefallen. Über alle Konzepte hinweg ist die Gastro & Soul/Vapiano-Gruppe mit einen Foodanteil von deutlich über 70% von dieser Entscheidung der Bundesregierung überproportional negativ betroffen, denn die Konzepte sind keine Take-away Konzepte. Das ist für die gesamte Gastronomiebranche ein herber Rückschlag, da alle wesentlichen Kostentreiber wie Personal, Food/Beverage, Mieten, Energie etc. ständig steigen. Dazu warnt die DEHOGA Hamburg im Hamburger Abendblatt v. 25.09.2024 vor fatalen Folgen einer Steuerhöhung: "30 Prozent der Restaurants vor dem Aus" Jens Stacklies, Vize-Präsident des Dehoga in Hamburg, sagt: "Grundsätzlich gibt es in der aktuellen Situation keinen Spielraum, Preise in Restaurants zu senken." Die Gründe sind nach seinen Angaben vielfältig: steigende Kosten für Personal, Lebensmittel, Energie, Transport und vor allem der höhere Mehrwertsteuersatz. "Die Mehrwertsteuer auf Speisen muss wieder runter auf sieben Prozent", fordert Branchenfunktionär Stacklies. Die unterschiedlichen Sätze, 19 Prozent in Restaurants und sieben Prozent in Imbissen, seien ungerecht. Schon Ende des vergangenen Jahres hatte die Politik den Appellen der Gastronomen, auch angesichts der klammen Haushaltslage, eine Absage erteilt. Jetzt hofft Stacklies auf einen Stimmungsumschwung vor den Bundestagswahlen im nächsten Jahr Das Problem: Die Menschen gehen - auch wegen der hohen Preise - seltener essen oder bestellen bei einem Restaurantbesuch Corona-Hilfen Abschlußanträge Hierzu wurden wie oben bereits ausgeführt wieder Berechnungen in der Gruppe insgesamt und für die Gastro&Soul als Cash-Pool Führer im Besonderen gestellt, um evtl. Risiken für Nachzahlungen im Rahmen des Schluss Antrages ausschließen zu können, das heißt das sich keine Rückzahlungsverpflichtungen aus den Schlussanträgen ergeben. Die Geschäftsführung der Gastro & Soul GmbH schätzt trotz der Mehrwertsteuerthematik insgesamt die Chancen- und Risikolage für die Gastro & Soul GmbH selber als auch für die gesamte Gruppe insgesamt als ausgewogen und beherrschbar ein. Im Prognosezeitraum sind keine weiteren erhöhten Risiken ersichtlich, denen nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen (insbesondere Preisanpassungen) begegnet werden könnte oder aus welchen eine potentielle Bestandsgefährdung der Gruppe droht. Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen, dass gerade in Krisenzeiten die Menschen Stabilität und Sicherheit suchen und gerade das in wertstabilen Marken wie CafeDelSol/Bavaria Alm und Vapiano wiederfinden. Gerade dann zahlt sich ein klarer Markenkern mit nachhaltig guter Qualität bei Service und Küche in allen Standorten aus und Preisanpassungen sind hier eher nachhaltig durchsetzbar als anderswo. Sind Risiken identifiziert steuert die Geschäftsleitung wie im Falle von den überproportionalen Umsatzherausforderungen in Innenstadtkonzepten wie Vapiano entgegen, indem im Rahmen des Vapiano Konsolidierungskurses unrentable Standorte geschlossen werden und der Bereich Vapiano Operation/Training/Development signifikant verkleinert wird. Mithin erwartet/prognostiziert die Geschäftsführung für die Gastro & Soul GmbH ein positiveres Geschäftsergebnis im Jahr 2024 trotz stagnierenden Umsätzen als in den Vorjahren.
Hildesheim im September 2024 gez. die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt worden. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 2,5 Mio. (Vorjahr Euro 2,8 Mio.). Angaben und Erläuterung zu den Verbindlichkeiten und Mitzugehörigkeitsvermerke
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Die finanziellen Verpflichtungen bestehen im kommenden Jahr in Höhe von TEuro 3.351, innerhalb der nächsten 2 bis 5 Jahre in Höhe von TEuro 3.715, und in mehr als 5 Jahren in Höhe von TEuro 4.468. Die Gesellschaft bürgt in Höhe von Euro 3,0 Mio. für ein Darlehen einer anderen Gesellschaft. Die Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt.
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von Euro 1.031.803,05 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Unterschrift der Geschäftsführung
Hildesheim, den 08. September 2024 Inga Maria Heintz Martin Ernst
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.10.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkNach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir am 20.09.2024 dem als Anlagen 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss der Gastro & Soul GmbH, Hildesheim, zum 31. Dezember 2023 und dem als Anlage 4 beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt, der von uns an dieser Stelle wiedergegeben wird: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Gastro & Soul GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gastro & Soul GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gastro & Soul GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Peine, 20.09.2024 PHC GMBH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Franz Hartmann, Wirtschaftsprüfer John-Oliver Hartmann, Wirtschaftsprüfer |
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