Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 754702
Eingetragen
24.11.2015
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Maschinenspannzeugen und sonstigem Zubehör für Werkzeugmaschinen
Gegenstand
ist die Fertigung, der Vertrieb, die Vermittlung und Wartung von Maschinen und Handhabungsgeräten zur Automatisierung von Bearbeitungstechniken nebst Zubehör und Verbrauchsmaterialien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gerd Lehr
seit 24.11.2015
Vorstandsmitglied

Gesellschafter
Beta

Keine Daten verfügbar

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SHL AG

Böttingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der SHL AG

1. Grundlagen

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Die SHL AG ist ein familiengeführtes Traditionsunternehmen und hat sich seit nunmehr 35 Jahren erfolgreich als Anbieter von Automatisierungslösungen im Kernbereich Schleifen, Polieren und Entgraten etabliert. Zu den Zielgruppen unserer Gesellschaft zählen vor allem Unternehmen aus den Branchen Automobil, Bau, Küche, Implantate, Medizintechnik, Gießereitechnik, Kunststoffindustrie sowie weitere Branchen aus dem strategischen Geschäftsfeld General Industry.

Das Leistungsspektrum unserer Gesellschaft umfasst die Entwicklung, Konstruktion, Projektierung, Fertigung, Installation und Inbetriebnahme von Prozessanlagen im Sondermaschinenbau sowie Technologieentwicklung, Anlagenservice und Ersatzteilversorgung am Kundenstandort.

Unser Anspruch ist: "Gemeinsam zur perfekten Oberfläche".

Die Vision ist es, mit einem gesunden Wachstum und einer guten Ertragslage im Wesentlichen unabhängig von Dritten zu sein. Wir wollen ein gesundes Unternehmen mit zukunftsweisender Struktur, Strategie und inhabergeführtes Familienunternehmen sein.

Um unsere Position als weltweit erfolgreicher Systemintegrator für automatisiertes Schleifen, Polieren und Entgraten zu halten bzw. zu optimieren - erfordert dies:

• klare Werte und eine klare Kultur mit der Marke SHL im Mittelpunkt

• Fairness im Umgang miteinander

• Leistung und Leistungsbereitschaft

• Nachhaltigkeit sowie Offenheit für Neues und Fortschrittlichkeit.

1.2 Forschung und Entwicklung

SHL führte im Jahr 2023 auch wieder zielgerichtete Kundenversuche im Zuge des notwendigen Presales durch = 43 Stück (Vergleich VJ: 2022 = 59 Versuche/ 2021 = 49 Versuche / 2020 = 46 Versuche). Diese Versuche sollen langfristig auch den Umsatz erhalten und als Grundlage für neue Produkte/Technologien oder deren Weiterentwicklung die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens sichern. Der Bereich Prozessentwicklung im Kernbereich Schleifen, Polieren und Entgraten wird weiterhin im Mittelpunkt stehen, damit hier der notwendige Vorsprung gehalten werden kann. Auch im Jahr 2023 wurden wieder mehrere Entwicklungsprojekte - teilweise auch Geförderte - im Bereich Schleifen, Polieren und Entgraten - auch speziell unter den Aspekten künstlicher Intelligenz und Industrie 4.0 - bearbeitet, die Ihre positive Wirkung bis 2025ff erwarten lassen.

Deutschlandweit ist die Innovationskraft nach wie vor auf einem sehr hohen Stand. Mit circa 8,7 Milliarden Euro (plus 6 % zum Vorjahr), die in die Forschung und Entwicklung investiert wurden, zeigt Deutschland weiterhin, dass an die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft geglaubt wird. Insbesondere die Bereiche Digitalisierung und Künstliche Intelligenz standen dabei im Fokus der deutschen Maschinenbauer. Die Entwicklung im Bereich der KI ist rasant.

Für das BMBF ist klar: "KI ist eine Schlüsseltechnologie und als solcher Ausgangspunkt für zahlreiche Entwicklungen, Innovationen und Produkte. Sie birgt als breit einsetzbares Werkzeug enorme Chancen für Wissenschaft, Wachstum, Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit und gesellschaftlichen Mehrwert."

Quelle:https://www.bmbf.de/bmbf/de/forschung/digitale-wirtschaft-und-gesellschaft/kuenstliche-intelligenz/kuenstliche-intelligenz_node.html

Dies sieht SHL als klaren, positiven Trend und Wachstumsschub in den kommenden Jahren, für den man gerüstet sein muss. SHL sieht sich in diesem Markt gut aufgestellt, da die Automatisierung & Robotic in der Industrie bereits seit jeher zur Kernkompetenz gehört und eng mit der Thematik der Künstlichen Intelligenz verwoben ist.

Im Jahr 2023 entwickelte SHL an folgenden Projekten:

1. "RoboGrind" - Hybride KI für die flexible und hochautomatisierte Oberflächenbearbeitung mit Robotern è Laufzeit vom 01.10.2021 bis 31.12.2023

2. "AutoClean" - automatische Nachbearbeitungsstation für Bauteile aus pulverbett-basierten 3 D Druckern è Laufzeit vom 01.10.2022 bis 31.10.2024

3. "Audeko" - Adaptive Roboterschleifzelle zur Herstellung von Dekorschliffen auf komplex geformten Aluminiumprofilen è Laufzeit vom 01.07.2021 bis 15.09.2024

4. "FineSpeedGrip" - Entwicklung eines adaptiven Robotergreifers mit echtzeitfähiger Anpassung der Prozesskräfte mittels sensitivem Polymerüberzug mit integriertem Sensor-Mikrochip zur dreidimensionalen Kraft- und Momenten Messung è Laufzeit vom 01.10.2020 bis 30.09.2023

Wir als SHL-Team sind für die nächste Industrierevolution bestens gerüstet und sehen den kommenden Herausforderungen der Kunden und Märkte gewappnet entgegen. Die geschlossenen Partnerschaften auf dem Markt zahlen sich auch positiv im Bereich Entwicklung aus.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das weltweite Wirtschaftswachstum betrug 2023 ca. 3,1 %. In der Europäischen Union (EU) ist das Bruttoinlandsprodukt ca. 0,5 % angestiegen, in Deutschland dagegen um 0,3 % zurückgegangen. Deutschland war 2023 damit die einzige Industrienation mit rückläufiger Wirtschaftsleistung.

Die Weltwirtschaft erholte sich 2023 langsam von den negativen Ereignissen der vergangenen Jahre: der Corona-Krise mit ihren Störungen der weltweiten Nachfrage und Beeinträchtigung der globalen Lieferketten, dem Krieg in der Ukraine und den darauffolgenden starken Anstiegen der Rohstoffpreise, massiven Energiepreiserhöhungen und der hohen Inflation. Viele Unternehmen begannen angesichts deutlich höherer Zinssätze, ihre Lagerbestände abzubauen, die sie zuvor als Vorsichtsmaßnahme erhöht hatten, um Produktion und Auslieferung während der von Lieferkettenengpässen geprägten Perioden sicherzustellen. Dementsprechend entwickelten sich sowohl die globale Güternachfrage als auch der Handel im Jahr 2023 deutlich schwächer. Die Zinserhöhungen wirkten sich zudem deutlich negativ auf Anlageinvestitionen weltweit aus.

Die anhaltende Flaute der globalen Konjunktur hinterlässt auch im Maschinen- und Anlagenbau zunehmend deutlichere Spuren. Die erste Jahreshälfte 2023 verlief nach vorläufigen Erhebungen des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) aufgrund hoher Auftragsbestände und weniger Engpässe in den Lieferketten noch vergleichsweise gut. Die zweite Jahreshälfte fiel jedoch aufgrund sinkender Auftragsbestände schwach aus. Insgesamt ging die Produktion 2023 in der Branche um ca. 1 % gegenüber dem Vorjahr zurück.

Die hohen Energiepreise waren auch hierzulande eine Herausforderung, der sich die Branche stellen musste. Die daraus entstandenen Mehrkosten konnten von den Unternehmen nur bedingt an die Kunden weitergegeben werden, da viele Aufträge bereits im Jahr 2022 geschlossen wurden und 2023 ein Rückgang an Neuaufträgen verzeichnet werden konnte. Die in weiten Teilen der Industrie gestiegenen Lohnkosten als Reaktion auf die anhaltende Inflation belasten die deutschen Maschinenbauer zusätzlich. Die hohe Personalquote im Vergleich zur sinkenden Auftragslage ist eine Entwicklung, die sich auch 2024 weiter abzeichnen wird.

2.2 Geschäftsverlauf der Gesellschaft

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 16.558 (Vj. TEUR 14.422) realisiert. Die Gesamtleistung beträgt TEUR 18.051 (Vj. TEUR 17.366).

Es wurde ein Jahresfehlbetrag von TEUR 272 (Vj. Jahresüberschuss TEUR 2) erzielt.

Die im Vorjahr gesetzten Planziele konnten weder beim Umsatz (TEUR 19.750) noch beim Ergebnis (TEUR 440) erreicht werden. Die Gründe hierfür sind vielfältig und betreffen v.a.:

- die Verschiebung der kundenseitigen Abnahme von Projekten auf 2024

- starker Rückgang und Verschiebungen der Kundenbestellungen wegen der Unsicherheiten auf dem Markt - v.a. im 1. HJ 2023

- außerplanmäßige Abschreibungen auf Forderungen

- extremer Anstieg der Personal- und Materialkosten

- hohe Abschlüsse der Löhne durch Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände

- starker Anstieg der Energiepreise sowie hohe Inflation

- Lieferkettenproblematik, die sich erst im Sommer 2023 gelöst hat

- Projekte mit Festpreisen, die noch vor oder zu Beginn der Inflation abgeschlossen wurden. SHL konnte auch gar nicht so schnell mit den VK-Preisen auf die Inflation reagieren, da Investitionsgüter immer einen Zeithorizont von > 1 Jahr haben

Der Auftragsbestand beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 11.100. (Vj. TEUR 11.600). Schwankungen der Auftragsvolumina sind eine typische Erscheinung in unserer Branche und wirken sich auch auf den aktuellen Geschäftsverlauf unseres Unternehmens aus. Die Auslastung der Kapazitäten des Unternehmens bewegte sich 2023 zunächst auf hohem Niveau, nahm dann jedoch im 4. Quartal, bedingt durch ausbleibende Auftragseingänge ab, was sich dann auch im Auftragsbestand zum Stichtag widerspiegelt.

2.3 Lage der Gesellschaft

2.3.1 Ertragslage

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr ein - um außerplanmäßige Abschreibungen auf Forderungen bereinigtes - positives Betriebsergebnis von TEUR 223 (Vj. TEUR 108) erwirtschaftet.

Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 15 % auf TEUR 16.558 (Vj. TEUR 14.422) gestiegen. Die Umsatzerlöse eines Geschäftsjahres hängen maßgeblich vom Abnahmezeitpunkt der einzelnen Aufträge ab, wodurch die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr grundsätzlich nur eingeschränkt möglich ist.

Zusammen mit der Bestandsveränderung ergibt sich eine um 4 % erhöhte Gesamtleistung von TEUR 18.051 (Vj. TEUR 17.366).

Die Materialaufwandsquote beträgt 39 % (Vj. 41 %) und konnte aufgrund höherer Eigenfertigung statt dem Zukauf gegenüber dem Vorjahr -trotz weiterer Lieferkettenproblematik - gesenkt werden. Des Weiteren ist ein Programm zur Eigenfertigung der SHL-Standardmaschinen in Planung, um uns hierbei von Lieferanten unabhängiger zu machen und die Durchlaufzeiten der Anlagen in unserem Haus zu verkürzen. Leider mussten auch im Jahr 2023 noch wesentliche Bauteile aufgrund der Lieferkettenproblematik teuer über 'Dealer' eingekauft werden, um überhaupt lieferfähig sein zu können.

Die Personalkosten sind vor allem durch Lohn- und Gehaltssteigerungen - angelehnt an die IG Metall - um 9 % auf TEUR 8.194 (Vj. TEUR 7.499) angestiegen. Die Personalkostenquote hat sich auf 45 % (Vj. 43%) erhöht.

Die Abschreibungen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 467.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind aufgrund der allgemeinen Preissteigerungen um 2 % auf TEUR 3.084 (Vj. TEUR 3.035) gestiegen.

Vor dem Hintergrund der Zinserhöhungen und dem Anstieg unserer Verbindlichkeiten haben sich die Zinsaufwendungen um 25 %, auf TEUR 107 erhöht.

2.3.2 Vermögens- und Finanzlage:

Die Bilanzsumme hat sich um 39 % auf TEUR 6.917 (Vj. TEUR 4.979) erhöht.

Das Anlagevermögen ist um 4 % auf TEUR 486 (Vj. TEUR 507) zurückgegangen. Den Zugängen von TEUR 101 stehen planmäßige Abschreibungen von TEUR 123 gegenüber.

Die Vorräte haben sich um 1.829 % auf TEUR 2.990 (Vj. TEUR 155) erhöht.

Vor Absetzung der erhaltenen Anzahlungen beträgt das Vorratsvermögen TEUR 6.948 (Vj. TEUR 5.486). Dagegen stehen erhaltene Anzahlungen von TEUR 3.958 (Vj. TEUR 5.331). Dies entspricht einer Anzahlungsquote von 57 % (Vj. 97 %). Die Auftragsabwicklung kann somit trotz des Rückgangs zum Großteil über die Anzahlungen vorfinanziert werden.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben sich stichtagsbedingt um 21 % auf TEUR 2.906 (Vj. TEUR 3.689) vermindert.

Die flüssigen Mittel sind um 83 % auf TEUR 37 (Vj. TEUR 218) zurückgegangen.

Das bilanzielle Eigenkapital hat sich im Berichtsjahr um 19 % auf TEUR 1.177 (Vj. TEUR 1.449) vermindert. Die bilanzielle Eigenkapitalquote ist damit von 29 % auf 17% gesunken.

Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war im Berichtsjahr gewährleistet.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen mittelfristige und langfristige Investitionskredite sowie Verbindlichkeiten im Kurzfristbereich durch die Inanspruchnahme von Kontokorrentlinien. Der Posten hat sich um 125 % auf TEUR 1.409 erhöht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Gesellschafterdarlehen, welche sich um 129 % auf TEUR 2.145 (Vj. TEUR 936) erhöht haben und für die Überbrückung von kurz- und mittelfristigen Liquiditätsengpässen genutzt werden.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind einkaufsbedingt um 105 % auf TEUR 624 angestiegen.

Die Gesamtverbindlichkeiten haben sich um 102 % auf TEUR 4.669 erhöht.

2.3.3 Finanzielle Leistungsindikatoren:

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung als Kernsteuerungsgrößen auf Unternehmensebene vor allem die Angebotswahrscheinlichkeit, Auftragseingänge, Umsatzerlöse, die Gesamtleistung, die Materialkosten- und Personalkostenquote und die Auslastung heran.

2.4 Gesamtaussage:

Unsere wirtschaftliche Lage schätzen wir insgesamt als befriedigend ein.

Das Jahresergebnis war nicht zufriedenstellend, das geplante Ergebnis konnte im Berichtsjahr aufgrund der oben genannten schwierigen Rahmenbedingungen nicht erreicht werden.

Das Jahr 2023 war hauptsächlich durch gestiegene Personal- und Materialkosten, hohen Energiepreisen, der Inflation sowie der ökonomischen "Schockstarre" geprägt, die auf innenpolitischen und weltpolitischen Gegebenheiten wie zum Beispiel Kriege oder Konflikte beruht. Die Kunden und Interessenten waren so verunsichert, dass sie so lange alle Investitionsvorhaben verschoben haben, bis auch sie wieder Planungssicherheit haben. Das daraus resultierende Wegbrechen der Anfragen um bis zu 40% war für SHL nicht vorhersehbar und erschwerte somit die Planerfüllung von SHL immens.

In Summe ist somit die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 nicht zufriedenstellend verlaufen.

SHL konzentriert sich jetzt auf die Zukunft und das Jahr 2024.

3. Voraussichtliche künftige Entwicklung einschließlich wesentlicher Chancen und Risiken

3.1 Prognosebericht

Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik unseres Unternehmens zu erwarten. Wir beurteilen die mittel- und langfristige Entwicklung des Unternehmens trotz der zahlreichen wirtschaftlichen und geopolitischen Risikofaktoren grundsätzlich optimistisch.

Aktuell haben wir eine zunehmende positive Kapazitätsauslastung zu verzeichnen. Der Auftragseingang bis zum Stichtag per 15.06.2024 war sehr zufriedenstellend. Er beträgt zum aktuellen Stand TEUR 10.700 Euro und liegt damit deutlich über dem Plan.

Mit dem derzeitigen Auftragsbestand, den prognostizierten und realistischen Auftragseingängen bis Jahresende und den aktuell geführten Vertragsverhandlungen gehen wir davon aus, die Auslastung unserer Kapazitäten mittelfristig sicherstellen zu können.

Die Planung für das Geschäftsjahr 2024 sieht eine Gesamtleistung in Höhe von ca. TEUR 18.500 und ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von ca. TEUR 525 vor.

Die Liquidität ist gemäß unserer Finanzplanung mittelfristig gesichert.

Bei der erwarteten Steigerung der Gesamtleistung und der Substitution der Fremdleistung durch Eigenleistung ist es wichtiges Ziel der SHL, die Materialquote wieder auf unter 36% zu senken. Hierfür werden wir weiter in die eigene Fertigungstiefe investieren, um noch schneller, flexibler und unabhängiger reagieren zu können (VJ: 2023: 39 %, 2022: 41 %, 2021: 39 %, 2020: 35 %)

Die Personalquote sinkt gemäß Planung der Geschäftsleitung für das Jahr 2024 im Vergleich zur Gesamtleistung ab auf 43 % (VJ: 2023: 45 %, 2022: 43 %, 2021: 46 %, 2020: 45 %). Im Jahr 2023 werden die geplanten Lohnerhöhungen, angelehnt an die IG Metall, annähernd umgesetzt wurden.

Die äußeren Einflüsse verlangen eine stetige Anpassung und Optimierung innerhalb der Firma, der SHL stets nachkommt. Weiterhin arbeitet SHL an dem internen Strategieprojekt "SHL 2025 - Ready for future.

Die Firma nahm im Jahr 2023 wieder in Präsenz an folgenden 7 Messen teil, um neue Kontakte zu Interessenten zu knüpfen bzw. Bestandskunden von der sich immer weiter entwickelnden SHL-Qualität erneut für zukünftige Projekte zu überzeugen:

1. Euroguss in Mexico - vom 28. Februar bis 02. März 2023 à Die Euroguss zeigt die gesamte Druckguss-Wertschöpfungskette unter einem Messedach. SHL hat hier mit eigenem Stand teilgenommen.

2. Fabtech Messe in Mexico - vom 16. Bis 18. Mai 2023 à Die führende Veranstaltung für Metallumformung, Fertigung, Schweißen und Endbearbeitung in Mexico. SHL hat mit einem Tischstand teilgenommen.

3. Messe Automate in Detroit - vom 22. Bis 25. Mai 2023 à Automatisierungsmesse (Innovationen, KI, Robotik). SHL hat hier mit einem Tischstand teilgenommen.

4. Belgrade Fair - vom 16. bis 19. Mai 2023 à Messe für Industrie-Technologien (Elektronik, Energieproduktion, Metallverarbeitung uvm.). SHL hat zusammen mit der Partner-Firma Klingspor einen Stand betrieben.

5. Schweißen & Schneiden in Essen - vom 11. Bis 15.September 2023 à Fachwelt der Füge-, Trenn- und Beschichtungstechnik. SHL hat hier zusammen mit der Partner- Firma 3M einen Stand gehabt.

6. Deburring Expo in Karlsruhe - vom 10. bis 12. Oktober 2023 à die führende Fachmesse für Entgrattechnologien und Präzisionsoberflächen in Europa. SHL teilte sich einen Stand mit der Partner-Firma ArtiMinds.

7. Blech Expo in Stuttgart à vom 07. bis 11. November 2023 à Internationale Fachmesse für Blechbearbeitung. SHL hat hier mit eigenem Stand teilgenommen.

SHL hat, u.a. durch die obigen Maßnahmen, eine sehr gute Neukundenquote von 33% im Jahr 2023 erreichen können. Dies soll auch 2024 das Ziel sein. Unsere Bestandskunden sehen unsere langjährigen Mitarbeiter nach wie vor als eine zuverlässige Anlaufstelle, die persönliche Betreuung und fachmännische Expertise mit sich bringen. Dieser Umstand hilft der Firma bei neuen Aufträgen von den immer wiederkehrenden Bestandskunden. Die SHL-Belegschaft zeichnet sich durch hohes Knowhow und langjährige Expertise aus, auf die das Unternehmen stolz ist und unsere Kunden immer wieder von neuem begeistert.

Der SHL-Technologietag 2024 im Mai hat, mit all den angestoßenen Themen, einen weiteren positiven Schub für 2024ff gegeben.

3.2. Risiko- und Chancenbericht

Unser Geschäftsumfeld wird durch die weltweiten konjunkturellen Bedingungen beeinflusst. Ein hohes Maß an Unsicherheiten über die zukünftigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleibt bestehen.

Anhaltende wirtschaftliche Auseinandersetzungen zwischen den USA und China, zunehmender weltweiter Protektionismus, die Kriege in der Ukraine und in Nahost wirken sich belastend auf die globalen Handelsbeziehungen aus.

Der VDMA hat seine Produktionsprognose für das Jahr 2024 auf real minus 4 % gesenkt. Die Bestellungen und Auftragspolster der exportorientierten Anlagen- und Maschinenbaubranche schrumpfen. Eine echte Trendwende scheint vorerst nicht in Sicht.

Wachstumschancen sieht der Verband in der Digitalisierung und Dekarbonisierung. Als entscheidende Faktoren, um Investitionen nun wieder anzukurbeln, bezeichnete der VDMA-Präsident eine industriefreundliche, langfristig verlässliche Standortpolitik in der EU und in Deutschland. Dazu gehöre es, Regulierung und Bürokratie zurückzudrängen und den Unternehmen wieder mehr Freiräume für ihre Innovationen einzuräumen.

Mit dieser digitalen Transformation eröffnen sich Chancen. Die allgemeine Förderung von Innovationen und der verstärkte Einsatz von integrierter, digitaler und technologieorientierter Fertigung passt zum Produktportfolio von SHL und öffnet so in der Zukunft neue Türen für die Firma. Zu den Technologien, denen die größten Zukunftschancen im Industriebereich eingeräumt wird, gehört vor allem Künstliche Intelligenz (KI), zu der SHL - wie oben bereits beschrieben - in Entwicklungsprojekte investiert, um sich hier einen Wettbewerbsvorsprung zu sichern.

Zudem steht uns mit unserem Gesellschafter ein verlässlicher Partner zur Verfügung, der unsere operativen Entscheidungen mit den damit verbundenen Investitionen in Anlagegüter bedingungslos unterstützt und das Fundament der Gruppe bildet.

Wir versuchen stets, uns vorausschauend den Rahmenbedingungen zu stellen und uns der aktuellen Marktlage anzupassen. Hierzu gehört auch unsere ständige Bereitschaft zur Weiterentwicklung mit Weitblick, welche in unseren vielen Forschungs- und Entwicklungsprojekten und unsere in der Vergangenheit gezeigte schnelle Adaptivität an schwierige Einflüsse zu sehen ist.

Weitere Chancen für unser Unternehmen leiten wir vor allem aus unserem Knowhow, dem kompetenten und langjährigen Mitarbeiterteam, sowie einer Vielzahl und breitgestreuten Kunden weltweit ab. Der Trend der Automatisierung wird und muss auch in Zukunft gegeben sein und nach Meinung der Geschäftsleitung ein Megatrend bleiben.

Vorrangiges Ziel unseres Risikomanagements ist es, den Bestand des Unternehmens langfristig zu sichern und Einzelrisiken angemessen zu begegnen.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Anzahlungen, Bankguthaben und -verbindlichkeiten sowie Gesellschafterdarlehen.

Durch die Erhöhung der Leitzinsen durch die EZB haben sich die Finanzierungskosten für unser Unternehmen deutlich erhöht.

Beschaffungsrisiken werden maßgeblich von den Stahl- und Rohstoffpreisen bestimmt und können erheblichen Einfluss auf die Ertragslage und die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft haben. Je nach Marktsituation können die Einkaufspreise für Rohstoffe und Energie erheblich schwanken.

Aufgrund der hohen Maschinen- und Anlagenintensität sowie der voluminösen Fertigungshallen wirken sich Energiepreissteigerungen deutlich auf unser Unternehmen aus.

Neben der konjunkturellen Preis- und Mengenentwicklung sind wir ferner von der Entwicklung wichtiger Kunden und Branchen abhängig.

Ein Cyberangriff wird als weiteres Risiko eingestuft. Derzeit wird Krieg nicht nur mit Waffen praktiziert, sondern auch virtuell - als sogenannter Cyberkrieg. Mit KI sind nicht nur Vorteile verbunden, sondern auch das Risiko, ausgeklügelte Cyberangriffe massentauglich zu machen. Mit KI-basierten Angriffsmethoden maximieren Cyberkriminelle Ihre Gewinne. SHL ist hier stetig auf dem aktuellen Stand der Sicherheitsmaßnahmen und ebenso bestmöglich abgesichert.

Zu guter Letzt sehen wir ein Risiko im Fachkräftemangel, welches die Entwicklung unseres Unternehmens beeinträchtigen könnte. Diesem gilt es mit einer guten Basis für die Auszubildenden und einem attraktiven Unternehmensimage entgegenzuwirken. SHL hat den Vorteil, dass wir ein eigenes Produkt haben, dass wir in unterschiedlichen Branchen unterwegs sind und dies weltweit und der Bereich Automatisierung/Robotik zukunftsträchtig ist,

3.3. Gesamtaussage

Ein guter Auftragsbestand zum Jahresende und ein sehr positiver Auftragseingang im 1. Halbjahr 2024 gibt Hoffnung auf eine merkliche Ergebnisverbesserung für das Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr.

Unter Beachtung aller derzeit bekannten Gegebenheiten und Fakten liegen derzeit keine Risiken vor, welche den Fortbestand unseres Unternehmens in einem absehbaren Zeitraum gefährden. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens ist gemäß unserer Finanzplanung mittelfristig sichergestellt.

Schlusserklärung des Vorstands zum Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 Abs. 3 AktG

Die SHL Holding AG, Böttingen, ist zu 100% Alleingesellschafterin unserer Gesellschaft. Ein Beherrschungsvertrag der SHL Holding AG mit der SHL AG besteht nicht. Der Vorstand hat daher gemäß § 312 AktG einen Abhängigkeitsbericht über Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen erstellt. Der Bericht schließt mit folgender Erklärung: "Unsere Gesellschaft hat nach den Umständen, die dem Vorstand zu dem Zeitpunkt bekannt waren, zu dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Maßnahmen im Interesse oder auf Veranlassung des herrschenden Unternehmens oder der mit ihm verbundenen Unternehmen sind nicht getroffen und auch nicht unterlassen worden."

 

Böttingen, den 15.Juni 2024

Gerd Lehr

Vorstand

Handelsrechtl. Jahresabschluss

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 485.993,63 507.591,51
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 296.345,63 254.238,51
1. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 290.976,63 243.802,51
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 5.369,00 10.436,00
II. Sachanlagen 189.648,00 253.353,00
1. technische Anlagen und Maschinen 38.991,00 54.541,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 150.657,00 198.812,00
B. Umlaufvermögen 5.932.818,51 4.062.100,51
I. Vorräte 2.989.888,74 154.812,32
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.958.279,64 5.331.043,76
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.905.765,88 3.688.968,95
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 216.377,17 664.345,26
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.689.388,71 3.024.623,69
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 37.163,89 218.319,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 46.051,30 37.426,96
D. Aktive latente Steuern 451.577,17 372.152,12
Summe Aktiva 6.916.440,61 4.979.271,10

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.176.642,22 1.449.072,07
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Gewinnrücklagen 94.451,98 94.451,98
III. Bilanzgewinn 82.190,24 354.620,09
davon Gewinnvortrag 354.620,09 353.222,68
B. Rückstellungen 1.070.741,79 1.214.284,88
C. Verbindlichkeiten 4.669.056,60 2.315.914,15
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.408.829,75 625.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.145.073,64 936.137,18
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.115.153,21 754.776,97
Summe Passiva 6.916.440,61 4.979.271,10

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.634.945,38 10.734.194,66
2. Personalaufwand 8.193.839,21 7.499.452,86
a) Löhne und Gehälter 6.746.552,86 6.231.867,37
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.447.286,35 1.267.585,49
davon für Altersversorgung 143.694,20 153.350,20
3. Abschreibungen 589.852,59 80.117,10
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 123.031,41 80.117,10
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 466.821,18
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.084.463,20 3.035.458,48
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 15.104,46 89.623,86
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 210,69 2.938,46
davon aus verbundenen Unternehmen 2.736,26
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 106.871,36 85.452,51
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 8.910,00 8.657,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -79.425,05 22.866,60
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 79.425,05
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 22.866,88
8. Ergebnis nach Steuern -260.445,24 13.785,57
9. sonstige Steuern 11.984,61 12.314,61
10. Jahresfehlbetrag 272.429,85 -1.470,96
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 354.620,09 353.222,68
12. Einstellungen in Gewinnrücklagen 73,55
a) in die gesetzliche Rücklage 73,55
13. Bilanzgewinn 82.190,24 354.620,09

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungsvorschriften wurden teilweise in Anspruch genommen.

Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr

Im Rahmen der Jahresabschlusserstellung 2023 wurden aus Gründen der Klarheit folgende Ausweisänderungen in der Bilanz vorgenommen:

• "erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen" (Umgliederung auf die Aktivseite und Absetzung beim Vorratsvermögen)

• die im Vorjahr unter den Posten "sonstige Verbindlichkeiten" ausgewiesenen Umsatzsteuerverbindlichkeiten wurden im Berichtsjahr aufgrund der bestehenden Umsatzsteuerorganschaft mit der Gesellschafterin in den Posten "Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen" umgegliedert

Die Vorjahreswerte wurde zur besseren Vergleichbarkeit angepasst.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: SHL AG
Firmensitz laut Registergericht: Böttingen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr.: 754702

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Bei der Berechnung der Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der allgemeinen Verwaltungsgemeinkosten eingerechnet.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bzw. unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zu den am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Latente Steuern wurden auf Basis der Differenzen zwischen dem Bilanzansatz gemäß Handelsbilanz und dem Bilanzansatz gemäß Steuerbilanz unter Berücksichtigung von verrechnungsfähigen steuerlichen Verlustvorträgen ermittelt. Vom Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Der Ausweis der aktiven und passiven latenten Steuern in der Bilanz erfolgt saldiert. Basis der Aktivierung von verrechnungsfähigen steuerlichen Verlustvorträgen ist die mittelfristige Unternehmensplanung 2024 bis 2028.

Die Pensionsrückstellungen sind nach dem modifizierten Teilwertverfahren bilanziert. Die zukünftigen Verpflichtungen werden basierend auf einem versicherungsmathematischen Gutachten bewertet. Dabei werden nicht nur die am Bilanzstichtag bekannten Anwartschaftsrechte berücksichtigt, sondern grundsätzlich auch künftig zu erwartende Steigerungsraten der Gehälter und Renten sowie die Inflationsrate in die Berechnung mit einbezogen. Im Übrigen wurden der Berechnung die biometrischen Wahrscheinlichkeitswerte der Richttafeln 2018 G von Prof. Klaus Heubeck zugrunde gelegt

Die sonstigen Rückstellungen für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt, soweit die Restlaufzeit mehr als ein Jahr beträgt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 243.802,51 95.936,63 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 82.974,45 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 326.776,96 95.936,63 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 99.400,00 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 565.244,18 5.496,90 61.932,61
Summe Sachanlagen 664.644,18 5.496,90 61.932,61
Summe Anlagevermögen 991.421,14 101.433,53 61.932,61
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 339.739,14
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 82.974,45
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 422.713,59
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 99.400,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 508.808,47
Summe Sachanlagen 0,00 608.208,47
Summe Anlagevermögen 0,00 1.030.922,06
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 48.762,51 0,00 0,00 48.762,51
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 72.538,45 5.067,00 0,00 0,00 77.605,45
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 72.538,45 53.829,51 0,00 0,00 126.367,96
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 44.859,00 15.550,00 0,00 0,00 60.409,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 366.432,18 53.651,90 61.932,61 0,00 358.151,47
Summe Sachanlagen 411.291,18 69.201,90 61.932,61 0,00 418.560,47
Summe Anlagevermögen 483.829,63 123.031,41 61.932,61 0,00 544.928,43
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 290.976,63 243.802,51
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 5.369,00 10.436,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 296.345,63 254.238,51
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 38.991,00 54.541,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 150.657,00 198.812,00
Summe Sachanlagen 0,00 189.648,00 253.353,00
Summe Anlagevermögen 0,00 485.993,63 507.591,51

Forschungs- und Entwicklungskosten

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert.

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen im Geschäftsjahr 147.688,30 EUR

Davon entfallen 95.936,63 EUR auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

• davon Forderungen gegen Gesellschafter: 69.338,37 EUR (Vorjahr 0,00 EUR)

• davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 216.337,17 EUR (Vorjahr 664.345,26 EUR)

Aktive latente Steuern

Die latenten Steuern wurden mit einem Steuersatz von 27,7% ermittelt. Die latenten Steuern verteilen sich auf folgende Positionen:

Latente Steuern /
TEUR
aktiv passiv
Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens - 81
Pensionsrückstellungen 64 -
Steuerliche Verlustvorträge 468 -
Summe laut Bilanz 532 81

Nach Saldierung ergeben sich aktive latente Steuern von 451 TEUR.

Angaben über die Gattung der Aktien

Das Grundkapital von 1.000.000,00 EUR ist eingeteilt in 10.000,00 Stück Stammaktien im Nennbetrag von jeweils 100,00 EUR. Es handelt sich um Namensaktien.

Bilanzgewinn

Im Bilanzgewinn von 82.190,24 EUR ist ein Gewinnvortrag in Höhe von 354.620,09 EUR (Vj. Gewinnvortrag 353.222,68 EUR) enthalten.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 742.553,80 EUR (Vorjahr: 615.954,63 EUR).

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre EUR
Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 290.976,63
Aktivierung latenter Steuern 451.577,17
Gesamtbetrag 742.553,80

Pensionsrückstellungen

Der Berechnung der Pensionsrückstellungen nach dem modifizierten Teilwertverfahren liegen folgende Annahmen zugrunde:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 2,00 %
Rententrend 0,00 %

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,82 %) und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,74 % %) ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 6.627,00 Dieser Betrag unterliegt gem. § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten, Gewährleistungsaufwendungen und nachlaufende Kosten für abgerechnete Projekte.

Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 3.160.625,51 EUR (vorjahr 1.940.914,15 EUR. Die Beträge gliedern sich wie folgt:

Bilanzposition:

31.12.2023 31.12.2022
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.283.829,75 € 250.000,00 €
Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen 624.077,21 € 305.350,40 €
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 761.642,55 € 936.137,18 €
Sonstige Verbindlichkeiten 491.076,00 € 449.426,57 €
3.160.625,51 € 1.940.914,15 €

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.508.431,09 EUR (Vorjahr 375.000,00 EUR). Sie betreffen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (125.000,00 EUR - Vorjahr 375.000,00 EUR) und gegenüber verbundenen Unternehmen (1.383.431,09 EUR - Vorjahr 0,00 EUR).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren beträgt EUR 0,00.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

• davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern: 2.145.073,64 EUR (Vorjahr 936.137,18 EUR)

• davon sonstige Verbindlichkeiten: 2.145.073,64 EUR (Vorjahr 936.137,18 EUR)

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus dem geschlossenen Pacht- und Betriebsüberlassungsvertrag sind variable Pachtzahlungen zu entrichten. Der Vertrag ist auf die Dauer von 10 Jahren geschlossen und endet am 31.12.2025. Dabei handelt es sich um Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Im Berichtsjahr beliefen sich die Jahrespachtaufwendungen auf 765 TEUR.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Fördermittel für Entwicklungsprojekte und Forschungszulagen (59 TEUR) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (227 TEUR) enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
SV-pflichtig Beschäftige 82,75
Werkstudenten 0,00
geringfügig Beschäftigte 3,00
Beschäftigte, die nur in der gesetzl. UV versichert sind 0,25
versich.freie Altersvollrentner 1,25
versich.pflichtige Altersvollrentner 1,25
Sonstige 1,00
nicht meldepflichtige Beschäftigte 1,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 90,50

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Folgende Personen gehören dem Vorstand an:

Gerd Lehr ausgeübter Beruf: Vorstand

Dem Aufsichtsrat gehören folgende Personen an:

Johannes Lehr ausgeübter Beruf: Vorstand i.R.
Alfons Betting ausgeübter Beruf: Vorstand i.R.
Günter Kirn ausgeübter Beruf: Geschäftsführer i.R.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates war im Geschäftsjahr Johannes Lehr, Stellvertreter war Günter Kirn.

Von der Schutzklausel im Hinblick auf die Gesamtbezüge des Vorstands und des Aufsichtsrats gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt in Übereinstimmung mit dem Aufsichtsrat der Hauptversammlung die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf 272.429,85 EUR . Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags in Höhe von 354.620,09 EUR und der Einstellung in die gesetzliche Rücklage in Höhe von 0,00 EUR ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von 82.190,24 EUR, der zu verwenden ist.

Ein Betrag in Höhe von EUR 6.627,00 unterliegt der Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB.

Ein Betrag in Höhe von EUR 742.553,80 unterliegt der Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 Satz 2 HGB.

• Zur Ausschüttung ist ein Betrag von EUR 0,00 vorgesehen.

• Auf neue Rechnung werden EUR 82.190,24 vorgetragen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag ereignet.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Böttingen, den 15.06.2024

Gez. Gerd Lehr, Vorstand

Bericht des Aufsichtsrats

Bericht des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung

der SHL AG, Böttingen am 11.07.2024 in Böttingen

Der Aufsichtsrat wurde im Jahre 2023 vom Vorstand laufend über wesentliche Geschäftsvorfälle informiert.

Es wurden einige Positionen des Jahresabschlusses 2023 nochmals erläutert. Es haben sich keine Fragen dazu ergeben.

Nach abschließendem Ergebnis unserer Beurteilung sind gegen den Jahresabschluss 2023 keine Einwendungen zu erheben.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss 2023 wird damit vom Aufsichtsrat gebilligt und festgestellt.

Der Aufsichtsrat stimmt dem Vorschlag des Vorstands zu, einen Betrag von

0,00 Euro in die gesetzliche Rücklage und einen Bilanzgewinn in Höhe von 82.190,24 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

Eine Ausschüttung wird nicht vorgenommen.

 

Böttingen, 11.07.2024

Johannes Lehr, Aufsichtsratsvorsitzender

Günter Kirn, stv. Aufsichtsratsvorsitzender

Alfons Betting, Mitglied des Aufsichtsrats

Einladung / TO Hauptversammlung

Protokoll

über die Hauptversammlung der SHL AG, Böttingen am 11.07.2024 in den Geschäftsräumen der SHL Holding AG in Böttingen Beginn: 13:45 Uhr Ende: 14:45 Uhr Anwesend:

Aufsichtsrat:

• Herr Günter Kirn - stv. Vorsitzender des Aufsichtsrats

• Herr Alfons Betting - Aufsichtsrat Vorstand:

• Herr Gerd Lehr Abwesend:

• Herr Johannes Lehr - Vorsitzender des Aufsichtsrats à krankheitsbedingt abwesend Aktionäre:

• SHL Holding AG, vertreten durch die Vorstände und Mehrheitsgesellschafter Gerd Lehr persönlich und Winfried Häring telefonisch

Als Gäste:

• Frau Mareike Kircher, Protokollführerin

Mit Schreiben vom 09. Juni 2024 wurde form- und fristgerecht zu dieser Hauptversammlung mit folgender Tagesordnung eingeladen:

1. Vorlage des Jahresabschlusses der SHL AG zum 31.12.2023, Vorlage des Prüfungsberichts des Wirtschaftsprüfers, Vorlage des Lageberichts des Vorstands und des Berichts des Aufsichtsrats

2. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns

3. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats

4. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands

5. Wahl des Abschlussprüfers

6. Verschiedenes

Der stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats Herr Günter Kirn begrüßte die Anwesenden und übernahm gemäß § 22 Abs.1 der Satzung den Vorsitz der Hauptversammlung.

Frau Kircher wird einstimmig zur Protokollführerin bestellt.

Von der Hauptversammlung wurden keine Einwendungen gegen die Anwesenheit von Frau Mareike Kircher als Protokollführerin erhoben.

Der stellvertretende Vorsitzende stellte fest, dass die Hauptversammlung auf Grund des vollständig erschienenen bzw. vertretenen Grundkapitals der Gesellschaft als Vollversammlung gem.§ 121 Abs.6 AktG abgehalten werden können. Sämtliche Erschienenen verzichteten daraufhin auf die Einhaltung der gesetzlichen und satzungsgemäßen Form- und Fristvorschriften für die Einberufung und Durchführung der Hauptversammlung und erkannten die Beschlussfähigkeit der Hauptversammlung in der Form einer Vollversammlung an.

Anschließend wurde vom stellvertretende Vorsitzende das Teilnehmerverzeichnis nach § 129 AktG, das vor der ersten Abstimmung zur Einsichtnahme für alle Teilnehmer ausgelegt war, als richtig festgestellt und unterzeichnet. Danach waren, wie der Vorsitzende feststellte, 1.000.000 Euro = 100 % des Grundkapitals vertreten.

Daraufhin wurde die Tagesordnung wie folgt erledigt:

Zu Punkt 1 der TO:

Herr Gerd Lehr erläutert wesentliche Daten des Jahresabschlusses 2023 und steht Beantwortung von Fragen zu Jahresabschluss und Prüfbericht von Herrn Wirtschaftsprüfer Erik Starec zur Verfügung.

Herr Günter Kirn trägt den Bericht des Aufsichtsrats an die heutige Hauptversammlung vor. Es haben sich keine Fragen dazu ergeben.

Zu Punkt 2 der TO:

Der Vorstand schlägt in Übereinstimmung mit dem Aufsichtsrat der Hauptversammlung die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag beträgt -272.429,85 Euro einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags in Höhe von 354.620,09 Euro und der Einstellung in die gesetzliche Rücklage von 0,00 Euro ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von 82.190,24 Euro, der zu verwenden ist.

Ein Betrag von 6.627,00 Euro unterliegt der Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs.6 HGB, ein Betrag in Höhe von 742.553,80 Euro unterliegt der Ausschüttungssperre gem. §268 Abs. 8 Satz 2 HGB.

Es ist keine Ausschüttung vorgesehen. Auf neue Rechnung werden 82.190,24 Euro vorgetragen.

Die Hauptversammlung stimmt diesem Vorschlag des Vorstands und des Aufsichtsrats einstimmig zu.

Zu Punkt 3 der TO:

Dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats Johannes Lehr, dem stv. Aufsichtsratsvorsitzenden Günter Kirn und dem Aufsichtsrat Alfons Betting wird für das Jahr 2023 einstimmig Entlastung erteilt.

Zu Punkt 4 der TO:

Entlastung des Vorstands Gerd Lehr für das Geschäftsjahr 2023.

Zu diesem Tagesordnungspunkt wies der Versammlungsleiter auf die gesetzlichen Stimmrechtsausschlüsse nach § 136 Abs. 1 Aktiengesetz hin, demzufolge die Mitglieder des Vorstands bei der Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands Stimmrechte weder für sich aus eigenen noch aus fremden Aktien ausüben dürften. Dieser Stimmrechtsausschluss erstrecke sich auch auf Dritte, die das Stimmrecht für Aktien ausübten, die den zu entlastenden Vorstandsmitgliedern gehören. Der Versammlungsleiter teilte weiter mit, dass ein Stimmrechtsausschluss auch dann in Betracht kommen kann, wenn die Alleinaktionärin der Gesellschaft eine Kapitalgesellschaft ist, die vom zu entlastenden Vorstand vertreten und beherrscht wird. Hier hat die zur Abstimmung berufene juristische Person, die SHL Holding AG, einen mehrgliedrigen Vorstand ohne Einzelvertretungsmacht, dem der zu entlastende Vorstand der Gesellschaft zwar angehört, auf diesen aber keinen beherrschenden Einfluss ausüben kann. Unter Berücksichtigung der hierzu vom OLG Karlsruhe mit Urteil vom 23.05.2000 (8 U 233/99) entschiedenen Grundsätze ist die SHL Holding AG, vertreten durch den zweigliedrigen Vorstand Gerd Lehr und Winfried Häring, damit berechtigt, über die Entlastung des Vorstands Gerd Lehr in der Gesellschaft Beschluss zu fassen.

Der Versammlungsleiter verlas daraufhin: "Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, zu beschließen: "Dem Alleinvorstand Gerd Lehr wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt."

Die anwesenden Vorstände der SHL Holding AG erklärten daraufhin: "Dem Vorstand Gerd Lehr wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt."

Der Versammlungsleiter stellte daraufhin fest: "Dem Vorstand Gerd Lehr wurde für das Geschäftsjahr 2023 einstimmig Entlastung erteilt."

Zu Punkt 5 der TO:

Der Aufsichtsrat schlägt vor, Herrn Erik Starec zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2024 zu wählen.

Die Hauptversammlung stimmt diesem Vorschlag einstimmig zu.

Zu Punkt 6 der TO:

Verschiedenes - keine Besprechungspunkte

 

Böttingen, 11.07.2024

Günter Kirn, stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats

Gerd Lehr, Vorstand

Mareike Kircher, Protokollführerin

Anlage:

• Bericht des Aufsichtsrats an die HV SHL AG vom 11.07.2024

sonstige Berichtsbestandteile

Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses

Der Vorstand schlägt in Übereinstimmung mit dem Aufsichtsrat der Hauptversammlung die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag beträgt -272.429,85 Euro einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags in Höhe von 354.620,09 Euro und der Einstellung in die gesetzliche Rücklage von 0,00 Euro ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von 82.190,24 Euro, der zu verwenden ist.

Ein Betrag von 6.627,00 Euro unterliegt der Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs.6 HGB, ein Betrag in Höhe von 742.553,80 Euro unterliegt der Ausschüttungssperre gem. §268 Abs. 8 Satz 2 HGB.

Es ist keine Ausschüttung vorgesehen. Auf neue Rechnung werden 82.190,24 Euro vorgetragen.

Die Hauptversammlung stimmt diesem Vorschlag des Vorstands und des Aufsichtsrats einstimmig zu.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Böttingen, den 15.06.2024

Gez. Gerd Lehr, Vorstand

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 11.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SHL AG, Böttingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SHL AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SHL AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.;

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Chemnitz, den 25. Juni 2024

AuditConsult Westsachsen GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Erik Starec, Wirtschaftsprüfer

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