Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 26582
Vorher
Johanna 299 Vermögensverwaltungs GmbH
Eingetragen
13.11.2018
Branche
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Geändert, nun: Die Verwaltung eigenen Vermögens, insbesondere der Erwerb, das Halten und die Verwaltung von Grundstücken, insbesondere der Immobilie Taunusanlage 8 in Frankfurt am Main. Gewerbliche Tätigkeiten gemäß § 34c GewO werden nicht ausgeübt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mark Göhring
seit 13.3.2025
Prokura
Geschäftsführer
Marc Rudolf Balkenhol
seit 9.10.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (5)

NameAnteil
33.25%
33.25%
16.50%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
WIRTGEN INVEST Real Estate GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

T 8 GmbH

Neustadt/Wied

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

T 8 GmbH

I. Wirtschaftliche und gesellschaftsrechtliche Grundlagen

Die T 8 GmbH ist gesellschaftsrechtlich in den Wirtgen Invest GmbH Konzern (Family Office) wie folgt eingebunden:

Wirtgen Invest GmbH (Konzernmutter)

Wirtgen Invest Holding GmbH (Geschäftsführende Gesellschaft)

(Holding Geschäftsfeld Immobilien)

Wirtgen Invest Real Estate GmbH

T 8 GmbH

Verwaltet wird die T 8 GmbH von der WIRTGEN INVEST Holding GmbH. Sie ist als Tochter der Wirtgen Invest Real Estate GmbH ein wichtiger Bestandteil des Immobilienvermögens des Family Office.

Die wirtschaftliche Grundlage der Gesellschaft ist der Grundbesitz in der Taunusanlage 8 in Frankfurt am Main. Dieser vermögensverwaltende Grundbesitz wird an gewerbliche Unternehmen sowie an eine Versicherung vermietet. Ergänzt wird die vermögensverwaltende Vermietung der Büroflächen durch Leistungen der Schwestergesellschaft T 8 Service GmbH, die für die technische Funktion der Betriebsvorrichtungen verantwortlich ist und ganz allgemein die Betreuung der Mieter übernimmt.

Die Managementholding des Wirtgen Family Offices verwaltet im Rahmen einer konservativen Investmentstrategie Beteiligungen an Tochtergesellschaften in den Bereichen Immobilien, Energie und Venture. Weitere Investitionen im Bereich Finance und Handel trägt die Wirtgen Invest Holding GmbH selbst.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das preis- und saisonbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zum Vorjahr um 0,3 % gesunken. Nach dem starken Rückgang der privaten Konsumausgaben im Winterhalbjahr 2022/2023 erholten sich diese im Laufe des Jahres 2023 etwas. Gleichzeitig sank die Inflationsrate. Im 4. Quartal 2023 stiegen die privaten Konsumausgaben leicht um 0,2 % (preis-, saison- und kalenderbereinigt) gegenüber dem Vorquartal. Positive Impulse gingen dabei von der gestiegenen Nachfrage nach Dienstleistungen aus. Auch die Konsumausgaben des Staates nahmen mit +0,3 % leicht gegenüber dem Vorquartal zu. Die Investitionen gingen im Vorquartalsvergleich dagegen deutlich zurück: So nahmen die Bauinvestitionen preis-, saison- und kalenderbereinigt um 1,7 % ab, nachdem sie bereits in den beiden vorangegangenen Quartalen rückläufig waren. Die Investitionen in Ausrüstungen - also vor allem in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - gingen zum Jahresende mit -3,5 % sogar noch deutlicher zurück.

Die Konjunkturprognosen für 2024 gehen für Deutschland nach einem Rückgang im letzten Quartal 2023 auch für 2024 lediglich von einem "Nullwachstum" der Wirtschaftsleistung aus. Die Aussichten für Deutschland sind damit deutlich schlechter als die der anderen wichtigen Industrienationen. Die globale Nachfrage nach Investitionsgütern, einem Kern der deutschen Exportwirtschaft, bleibt wegen der geopolitischen Lage schwach. Zudem ist der deutsche Wirtschaftsstandort teuer. Die Arbeitskosten sind in den vergangenen beiden Jahren jeweils stark um fünf Prozent gestiegen. Gleichzeit ist die Arbeitsproduktivität um 0,1 Prozent pro Jahr zurückgegangen.

Die Inflation hat sich zuletzt auf eine Höhe von etwa zwei Prozent stabilisiert. Risiken liegen hier in der Entwicklung der Energiepreise und der Arbeitskosten. Die Leitzinsen der EZB liegen bei 4,5 %. Die Wende in der Geldpolitik wurde noch nicht eingeleitet. Die Bruttowertschöpfung wird auch 2024 fast zehn Prozent unter dem Niveau von 2019 liegen.

2. Geschäftsverlauf

Die T 8 GmbH verfügt zum Jahresbeginn 2023 über Aktiva mit einem Buchwert von 388,0 Mio. Euro und zum Jahresende über Aktiva im Wert von 399,2 Mio. Euro. Anpassungen des Vermögens an die Auswirkungen der steuerlichen Betriebsprüfung, die in gleicher Höhe auch handelsrechtlich zu Korrekturen führten, sowie eine Umstellung der Buchungstechnik zu Nebenkostenvoraus- zahlungen sind hier und nachfolgend in den Vortragswerten zum 1.01.2023 bereits berücksichtigt.

Das langfristige Renditeziel besteht im realen Vermögenserhalt. Das Immobilieninvestment in die T 8 GmbH liegt für das Geschäftsjahr weiterhin im Bereich der ursprünglichen Erwartungen zum Erwerbszeitpunkt des Gebäudes. Wesentlicher Aufwandsfaktor ist die korrigierte Abschreibung in Höhe von 8,7 Mio. Euro, die auf einer handelsrechtlichen Nutzungsdauer von 33,33 Jahren basiert. In diesem Zusammenhang kam es zu einer rückwirkenden Verschiebung in den Anschaffungskosten zwischen Grund und Boden zu Lasten des Gebäudewertes als Folge einer Neubewertung im Rahmen einer steuerlichen Außenprüfung. Auch handelsrechtlich ist diese Änderung geboten. Damit verbunden sind Korrekturen der Abschreibungen, die sich im laufenden Wirtschaftsjahr als Einmaleffekt in Höhe von mehr als 7,9 Mio. € ergebniserhöhend in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewirkt haben.

3. Lage des Unternehmens

3.1 Ertragslage

Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 2 HGB bezeichneten Größenklassen als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen. Die geänderte Buchungstechnik bei den Nebenkosten wurde in der Ertragslage zur Vergleichbarkeit auch im Vorjahr in der Darstellung geändert.

Maßgeblicher finanzieller Leistungsindikator ist das handelsrechtliche Ergebnis in Höhe von 9.668 TEUR, vermindert um den Einmaleffekt von 7.927 TEUR abzgl. der ausgewiesenen Steuer von 1.157 TEUR €. Das bereinigte Jahresergebnis liegt somit bei 2.898 TEUR (VJ 2.081 TEUR) und damit in der Bandbreite der Prognose für 2023.

Die handelsrechtlichen Erträge von 24.394 TEUR (VJ 15.586 TEUR) der T 8 GmbH werden dominiert durch Mieterlöse in Höhe von 14.403 TEUR (VJ 13.644 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen 7.977 TEUR (VJ 1.920 TEUR) und waren im Geschäftsjahr begünstigt durch einen Einmaleffekt in Höhe von 7.926 TEUR als Folge einer steuerlichen Außenprüfung. Dazu kommen Zinserträge in Höhe von 57 TEUR (VJ 22 TEUR).

Die handelsrechtlichen Aufwendungen betragen 13.568 TEUR (VJ 13.432 TEUR). Wesentlicher Einflussfaktor ist die zum Vorjahr auf das Gebäude in Höhe von 8.758 TEUR gebildete Abschreibung, die sich als Folge der beschriebenen Korrekturen um 1.662 TEUR dauerhaft vermindert hat. Weiterhin die sonstigen betrieblichen Aufwendungen die sich von 850 TEUR auf 1.075 TEUR erhöht haben. An sonstigen Steuern sind unverändert zum Vorjahr 285 TEUR angefallen.

3.2 Finanz- und Vermögenslage

Durch eine geänderte Buchungstechnik bei den Nebenkosten sowie einer Anpassung an die Ergebnisse einer steuerlichen Außenprüfung ist das Vorjahr nur bedingt vergleichbar. Die Aktivseite der Bilanz weist zum 31.12.2023 ein Vermögen von 399.200 TEUR (VJ 386.153 TEUR) aus. Das Vermögen setzt sich zusammen aus dem Grund und Boden, der korrigiert 123.972 TEUR beträgt. Weiterhin aus dem handelsrechtlichen Vermögenswert des Gebäudes, der sich nach Wertanpassungen zum 1.1.2023 auf 261.989 TEUR und gemindert um die neue planmäßige Abschreibung in Höhe von 8.758 TEUR, auf 253.230 TEUR deutlich vermindert hat. Die übrigen Aktiva bestehen aus Forderungen und unfertigen Leistungen in Höhe von 16.561 TEUR (VJ 1.726 TEUR) sowie einem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 5.437 TEUR (VJ 4.101 TEUR). Bei diesem handelt es sich im Wesentlichen um Baukostenzuschüsse, die über die Vertragslaufzeit der Mietverträge planmäßig aufgelöst werden.

Auf der Passivseite dominiert das Eigenkapital mit einem Betrag von 392.390 TEUR (VJ 382.721 TEUR). Rückstellungen bestehen in Höhe von 1.529 TEUR (VJ 2.310 TEUR). Die Verbindlichkeiten haben sich von 737 TEUR auf 3.715 TEUR, vor allem als Folge der neuen Buchungstechnik zu Nebenkosten, erhöht. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten verändert sich von 311 TEUR auf 336 TEUR.

4. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren

Als wesentlicher finanzieller Leistungsindikator der Wirtgen Invest-Gruppe wird das handelsrechtliche Ergebnis in die Prognose mit einbezogen.

Für das Jahr 2023 haben wir für die T 8 GmbH ein handelsrechtliches Ergebnis mit einem Jahresüberschuss im Bereich zwischen 1,8 und 2,8 Mio. Euro prognostiziert. Diese Zielsetzung wurde mit einem Jahresüberschuss von 9,7 Mio. Euro deutlich übertroffen. Bereinigt man das Ergebnis um Einmaleffekte des Geschäftsjahres, so beträgt die Vergleichszahl zur Prognose für das Ergebnis des Geschäftsjahres 2,9 Mio. Euro. Die obere Bandbreite der Prognose wurde damit leicht übertroffen. Zweifel an der Fähigkeit zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit liegen nicht vor.

III. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht

Die künftige Geschäftsentwicklung der WIRTGEN INVEST Gruppe wird hinsichtlich des Geschäftsbereichs Real Estate vor allem von der Wertentwicklung der konkreten Projekte beeinflusst.

Die Sparte REAL ESTATE konzentriert sich im Wesentlichen auf den Ankauf und die Bestandshaltung von hochwertigen Immobilien in den Top Lagen der 10 größten Städte Deutschlands, ergänzt durch eine Immobilie in London. Wo es sinnvoll ist, übernimmt die Gesellschaft das unternehmerische Risiko, je nach Projekt, ab der Entwicklung, dem Bau oder in der laufenden Betreuung. Von Interesse sind Core-Objekte mit langfristigen Mietverträgen und bonitätsstarken Mietern in guten Lagen. Die WIRTGEN INVEST Gruppe investiert als weiteres Kriterium bevorzugt in Immobilien, welche über eine herausragende Architektur und eine nachhaltige Bauweise verfügen. Um die Risiken weiterhin gering zu halten, richtet die Gesellschaft aktuell ihr Portfolio auf einen Mix aus Büro-, Handels-, Wohnimmobilien und Hotels aus. Die Preise für unsere Prime Immobilien in den 10 größten deutschen Städten und in London sind zuletzt unter Druck geraten. Es besteht tatsächlich ein kurzfristig wirkendes Risiko für den Vermögenswert der Immobilien das unserer Einschätzung nach für die mittel- und langfristige Entwicklung der Immobilienpreise keine nachhaltige Bedeutung haben wird. Ein aktuelles Risiko bleibt die Zinspolitik der EZB. Höhere Zinsen verschlechtern die Refinanzierungsmöglichkeiten der Investoren mit Auswirkungen auf den Immobilienwert. Das Risiko von Zahlungsausfällen in der Vermietung von Immobilien und in der Abrechnung von Nebenkosten ist in wirtschaftlich schwierigen Zeiten selbst bei sorgfältig ausgewählten Mietern nicht vollständig auszuschließen. Zudem sind Immobilienprojekte in Zeiten von stark steigenden Preisen und Handwerkermangel deutlich schwieriger zu kalkulieren.

Trotz der konservativen Anlagestrategie besteht bei den Projekten der WIRTGEN INVEST Gruppe ein Investitionsrisiko. Bestehende Immobilien bilden in diesen unsicheren Zeiten einen Stabilitätsanker für das investierte Vermögen. Das Risiko von Zahlungsausfällen in der Vermietung und in der Abrechnung von Nebenkosten ist in wirtschaftlich schwierigen Zeiten selbst bei sorgfältig ausgewählten Mietern nicht vollständig auszuschließen. Das höhere Zinsniveau erschwert fremdfinanzierte Käufe von Immobilien mit Auswirkungen auf die kurzfristigen Marktpreise der Objekte. Zudem sind Immobilienprojekte in Zeiten von stark steigenden Preisen und Handwerkermangel deutlich schwieriger zu kalkulieren.

Die WIRTGEN INVEST Gruppe verfügt über ein detailliertes Kontrollsystem über das Unternehmensvermögen und dessen Veränderungen. Das System zeigt kurzfristig Schwankungen, insbesondere im Bereich Finance, und ermöglicht so ein zielgerichtetes Eingreifen mit geeigneten Maßnahmen. Dem Kontrollsystem kommt neben der reinen Informations- auch eine Risikomanagementfunktion zu.

Die Zielsetzung besteht auf lange Sicht darin, das Vermögen real zu erhalten. Für das Jahr 2024 erwarten wir in der Prognose ein handelsrechtliches Ergebnis zwischen 1,0 und 2,0 Mio. Euro.

 

Neustadt (Wied), 21. Juni 2024

Marc Balkenhol, Geschäftsführer

Sandra Ahern, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 377.202.484,26 380.325.804,59
I. Sachanlagen 377.202.484,26 380.325.804,59
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 377.202.484,26 380.325.804,59
B. Umlaufvermögen 16.560.533,91 1.725.694,37
I. Vorräte 1.957.274,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 13.641.354,48 568.529,25
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 13.350.000,00 0,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 13.350.000,00 0,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 291.354,48 568.529,25
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 961.905,34 1.157.165,12
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.437.276,69 4.101.087,69
Aktiva 399.200.294,86 386.152.586,65

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 392.389.734,95 382.721.481,73
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 385.820.726,51 385.820.726,51
III. Verlustvortrag 3.124.244,78 5.205.628,50
IV. Jahresüberschuss 9.668.253,22 2.081.383,72
B. Rückstellungen 2.759.771,46 2.383.422,28
C. Verbindlichkeiten 3.714.705,81 736.553,74
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 265.581,37 656.846,27
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 265.581,37 656.846,27
2. sonstige Verbindlichkeiten 3.449.124,44 79.707,47
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.449.124,44 79.707,47
D. Rechnungsabgrenzungsposten 336.082,64 311.128,90
Passiva 399.200.294,86 386.152.586,65

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 20.887.433,38 13.402.562,87
2. Abschreibungen 8.758.210,81 10.420.606,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 8.758.210,81 10.420.606,00
3. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.075.429,33 849.671,47
4. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 56.745,58 22.175,00
davon aus verbundenen Unternehmen 34.779,17 22.175,00
5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.157.201,48 73.076,68
6. Ergebnis nach Steuern 9.953.337,34 2.081.383,72
7. sonstige Steuern 285.084,12
8. Jahresüberschuss 9.668.253,22 2.081.383,72

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

T 8 GmbH, Neustadt/Wied Amtsgericht Montabaur, HRB 26582

I. Angaben zum Jahresabschluss

A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie der ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt.

Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff. HGB.

Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt.

Im Berichtsjahr erfolgte eine umfangreiche Strukturanpassung in Anlehnung an die Bilanzierung in der Wohnungswirtschafft. Davon betroffen sind die Bilanz-Posten "Unfertige Leistungen" (Vorjahr: TEUR 1.707) sowie "Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen" (Vorjahr: TEUR: 1.614) und im Bereich der Gewinn- und Verlustrechnung die Posten "Erhöhung des Bestands an nicht abgerechneten Leistungen" (Vorjahr: TEUR 1.707). Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind daher nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungswahlrechte werden nicht in Anspruch genommen.

Die Bewertungsmethoden werden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt.

Sachanlagen

Die entgeltlich erworbenen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert.

Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vorgenommen. Die Nutzungsdauern des abnutzbaren Anlagevermögens orientieren sich grundsätzlich an steuerlichen Richtwerten. Anpassungen werden vorgenommen, soweit die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer abweicht. Auf die Zugänge des beweglichen Anlagevermögens wird die Jahresabschreibung pro rata temporis verrechnet.

Forderungen und sonstige Aktiva

Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert.

Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet.

Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten.

Rückstellungen

Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Verbindlichkeiten

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen

Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (ebenso sind dem Anlagenspiegel die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu entnehmen).

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

BRUTTOWERTE
1.1.2023
EUR
Zugang
EUR
Umbuchung
EUR
Abgang
EUR
31.12.2023
EUR
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
a) Grund und Boden 68.597.283,59 1.098,67 55.373.710,00 0,00 123.972.092,26
b) Geschäftsbauten 347.353.506,70 5.531,81 -55.373.710,00 45.000,00 291.940.328,51
415.950.790,29 6.630,48 0,00 45.000,00 415.912.420,77
ABSCHREIBUNGEN
1.1.2023
EUR
Zugang
EUR
Zuschreibung
EUR
31.12.2023
EUR
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
a) Grund und Boden 0,00 0,00 0,00 0,00
b) Geschäftsbauten 35.624.985,70 8.758.210,81 5.673.260,00 38.709.936,51
35.624.985,70 8.758.210,81 5.673.260,00 38.709.936,51
BUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
a) Grund und Boden 123.972.092,26 68.597.283,59
b) Geschäftsbauten 253.230.392,00 311.728.521,00
377.202.484,26 380.325.804,59

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind nicht enthalten.

Rückstellungen

Die ausgewiesenen Buchwerte zum Bilanzstichtag entsprechen den ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der Rückstellungen.

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen TEUR 1.511 (Vorjahr: TEUR 2.056) für die Kaufverpflichtungen enthalten.

Verbindlichkeiten Gesamtbetrag mit einer Restlaufzeit von
TEUR bis zu einem Jahr
TEUR
einem Jahr mehr als
TEUR
mehr als fünf Jahren
TEUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.678 1.678 0 0
(Vorjahr) (0) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.765 1.765 0 0
(Vorjahr) (80) (80) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 266 266 0 0
(Vorjahr) (657) (657) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 6 6 0 0
(Vorjahr) (0) (0) (0) (0)
Summe 3.715 3.715 0 0
(Vorjahr) (737) (737) (0) (0)

II. Sonstige Angaben

A. Organe Geschäftsführer: Herr Marc Balkenhol, kfm. Geschäftsführer,

Frau Sandra Ahern, kfm. Geschäftsführerin, gesamtvertretungsberechtigt.

B. Sonstige Pflichtangaben

Mutterunternehmen ist die WIRTGEN INVEST Real Estate GmbH, Neustadt/Wied.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 der WIRTGEN INVEST GmbH, Neustadt/Wied, nach den Vorschriften über die Vollkonsolidierung einbezogen.

Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister bekannt gemacht.

 

Neustadt/Wied, 29. Juli 2024

gez. Marc Balkenhol, Geschäftsführer

gez. Sandra Ahern, Geschäftsführerin

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die T 8 GmbH, Neustadt/Wied

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der T 8 GmbH, Neustadt/Wied, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der T 8 GmbH, Neustadt/Wied, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen.

Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

elektronische Kopie Seite 3 Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt ein schließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnis sen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches un vermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, ein schließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Koblenz, 29. Juli 2024

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