Stammdaten

Register
Amtsgericht Gelsenkirchen HRB 7391
Eingetragen
12.10.2000
Branche
Herstellung von TurbinenWärme- und KältehandelGroßhandel mit Photovoltaikmodulen
Gegenstand
Konzeption und Verkauf von Windkraftanlagen sowie vergleichbaren Anlagen

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Katja Korte
seit 6.5.2026
Prokura
André Verhoeven
seit 6.5.2026
Prokura
Prokura
Milan Nitzschke
seit 26.10.2020
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Klaus Schulze-LangenhorstSL NaturEnergie GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SL Windenergie GmbH

Gladbeck

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

LAGEBERICHT FÜR DAS JAHR 2020

A. Grundlagen der Gesellschaft

Die SL Windenergie GmbH wurde im Jahre 2000 gegründet und hat ihren Sitz in Gladbeck. Sie ist Teil der SL NaturEnergie Unternehmensgruppe. Zweigniederlassungen bestehen nicht. Seit Anbeginn verfolgt die Gesellschaft erfolgreich den Geschäftszweck der Konzeption und dem Verkauf von Windkraftanlagen sowie vergleichbaren Anlagen. Durch stetiges Wachstum, ein starkes regionales Engagement - die SL NaturEnergie Gruppe versteht sich als Partner von Kommunen und Stadtwerken und bietet von der NaturEnergie-Stiftung bis zu Bürgerbeteiligungsmodellen eine Vielzahl von Instrumenten an, um die mit der Erzeugung von Windstrom verbundene Wertschöpfung zu erheblichen Teilen am Anlagenstandort zu halten - und die eigentümergeführte Struktur hat sich die Gesellschaft deutschlandweit zu einem namhaften Unternehmen der Branche entwickelt. Sie hat einen großen Anteil am Wachstum der erneuerbaren Energien in Nordrhein-Westfalen, wo die Gesellschaft und verbundene Unternehmen immer wieder einen hohen Anteil an den Zuschlägen bei den Ausschreibungen des EEG erlangen konnte.

Die Gesellschaft führt ihre Geschäfte mit klarem Fokus auf die Segmente Projektentwicklung sowie -realisierung. Der Bereich Projektentwicklung befasst sich im Wesentlichen mit der Planung und Projektierung von Windenergieanlagen sowie deren Realisierung durch enge Baubegleitung von zuvor beauftragten Unternehmen bis zur Veräußerung der betriebsfertigen Anlagen. Die Veräußerung findet im Regelfall über einen Generalübernehmervertrag an ein Betriebsunternehmen der SL Unternehmensgruppe statt, wobei auch Kooperationen mit externen Geschäftspartnern und Stadtwerken hinzukommen. Eigene Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten betreibt die Gesellschaft nicht.

Der Markt für erneuerbare Energien ist ein weitgehend regulierter Markt, in dem Energie erzeugt und zu staatlich festgesetzten Mindestpreisen (über ein nach EEG definiertes Ausschreibungsverfahren) in die Netze eingespeist wird. Die Marktentwicklung wird maßgeblich durch Veränderungen bei der Förderungsstruktur und -höhe oder anderen politischen Messgrößen, wie Genehmigungsauflagen, Abstand zur Wohnbebauung, Luftverkehrsrecht etc. beeinflusst. Veränderungen der diesbezüglichen Gesetzgebungen können sich daher erheblich auf die Investitionen in regenerative Energien auswirken.

B. Wirtschaftsbericht

a. Darstellung der Rahmenbedingungen

Der Ausbau erneuerbarer Energien hat sich im Jahr 2020 mit wachsender Dynamik fortgesetzt. Weltweit befinden sich die Energiemärkte im Wandel, konventionelle Energiequellen und fossile Energieträger werden zunehmend durch den Ausbau und die Nutzung regenerativer Energiequellen ergänzt oder ersetzt. Trotz enormer gesamtwirtschaftlicher Belastungen durch die COVID-19-Pandemie hat sich der Wandel von konventionellen zu erneuerbaren Energieträgern auch im Jahr 2020 unbeeinflusst fortgesetzt.

Laut einer von der World Wind Energy Association (WWEA) veröffentlichten vorläufigen Statistik zum Windenergie-Zubau im Jahr 2020 hat die Welt mit 93 Gigawatt einen neuen Rekord bei neuen Windkraftanlagen aufgestellt. Mehrere Länder stellten neue Installationsrekorde auf, darunter China, die USA und Russland, während die meisten europäischen Märkte nur ein bescheidenes Wachstum verzeichneten. Für Deutschland hat der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) ein Zubau von 1,4 GW Windenergie an Land ermittelt.

Um zumindest die Ziele des "Green Deal" für das Jahr 2030 zu erreichen, muss vor allem die Stromerzeugung aus Solar und Windkraft deutlich vorangetrieben werden. Wie die Analysten von Agora Energiewende und EMBER in ihrer im Januar 2021 veröffentlichten Studie vorrechnen, müssen dafür die durchschnittlich 38 TWh Solar- und Windstrom, die jährlich zwischen 2010 und 2020 erzeugt wurden, auf 100 TWh pro Jahr bis zum Jahr 2030 gesteigert werden. Im Jahr 2020 habe die Produktion immerhin schon bei 51 TWh gelegen. Die IEA erwartet für 2021 ein Rekordwachstum der Solar- und Windkraftkapazität.

In Deutschland ist seit dem 1. Januar 2021 ein reformiertes Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft. Ziel der Novelle ist es unter anderem, den Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Bruttostromverbrauch bis zum Jahr 2030 auf 65 % zu steigern und darüber hinaus konkrete Zubauziele verbindlich festzuschreiben. Bis zum Jahr 2030 soll die installierte Leistung von Windkraftanlagen in Deutschland rund 71 GW erreichen. Ende 2019 hatte sie noch rund 54 GW betragen. Vor allem im windärmeren Süden Deutschlands sollen neue Windräder entstehen. Geplant ist zudem, die Gemeinden an den Gewinnen zu beteiligen. Betreiber neuer Windenergieanlagen sollen künftig der Standortgemeinde pro Jahr 0,2 Cent pro Kilowattstunde für die tatsächlich eingespeiste Strommenge zahlen. Zudem soll geprüft werden, ob Anwohner den Strom vergünstigt beziehen können. Außerdem will man umsetzen, dass alte Windparks ihre Genehmigung nicht verlieren und mit moderneren Anlagen aufgerüstet und weiterbetrieben werden können.

Trotz der grundsätzlich positiven Entwicklungen für die erneuerbaren Energien hat es die Windenergie in Deutschland nach wie vor mit herausfordernden Rahmenbedingungen wie Abstandsregelungen, Artenschutzauflagen und langen Genehmigungsverfahren zu tun, wodurch der Zubau im Jahr 2020 auf niedrigem Niveau verharrte.

b. Darstellung des eigenen Geschäftsverlaufs

i. Allgemein

Die SL Windenergie GmbH hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020 von einer starken Projektpipeline profitiert. Diese resultiert aus den nachhaltigen eigenen Projektakquise und -entwicklungsaktivitäten der Vorjahre, die wiederum auf einer Vielzahl langjähriger sehr vertrauensvoller Partnerschaften und Vertragsverhältnissen basieren.

Im Geschäftsjahr 2020 wurden diese Aktivitäten konsequent weitergeführt Zusätzliche Projekte wurden mit aufgenommen und für Windenergieanlagen mit einem Gesamtvolumen von 21,3 MW wurde im Geschäftsjahr die Genehmigung erteilt.

Im Bau befanden sich insgesamt Anlagen mit einer Kapazität von über 100 Megawatt (Vorjahr: über 70 MW), von denen Anlagen mit rund 12 Megawatt (Vorjahr: 3 Megawatt) noch im Kalenderjahr fertiggestellt werden konnten.

Für ein Projekt mit einem Volumen von 18 Megawatt, das im Geschäftsjahr fertiggestellt werden sollte, wurde aufgrund eines Gerichtsentscheides des Oberverwaltungsgerichts Münster für die Zeit eines zu eröffnenden Revisionsverfahrens ein Baustopp verhängt, kurz nachdem bereits alle Komponenten geliefert und zur Zahlung fällig waren. Abgesehen von den dadurch entstandenen und noch entstehenden Mehrkosten, hemmte das Urteil das Zustandekommen einer Bankfinanzierung beim Auftraggeber der Anlagen. Die kurzfristig erforderliche Zwischenfinanzierung konnte mit Unterstützung der SL NaturEnergie Unternehmensgruppe sichergestellt werden.

Die COVID-19-Pandemie zeigte nur geringfügige Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit. Zwar ergaben sich einige Verzögerungen bei der Projektrealisierung, diese hatten aber abgesehen von geringfügigen Mehrkosten keine gravierenden Konsequenzen, auch weil die Politik eine Verlängerung von Fertigstellungsfristen im Zusammenhang mit erhaltenen Zuschlägen aus Ausschreibungsverfahren ermöglicht hat. Dabei hat die Pandemie den Prozess der Digitalisierung von Geschäftsprozessen im Unternehmen beschleunigt. Für die Mitarbeiter wurde insbesondere die Infrastruktur für die Verlagerung der Tätigkeiten ins Homeoffice geschaffen, sodass der reibungslose Geschäftsbetrieb auch unter Pandemie-Bedingungen gewährleistet werden konnte.

ii. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Die folgende Darstellung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage wird aus der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Bilanz abgeleitet.

Ertragslage

Ergebnisquellen 2019 2020 Veränderung
T€ T€ T€ %
Umsatzerlöse 4.511 21.721 17.210 382%
Bestandsveränderung 6.073 73.072 66.999 1103%
Gesamtleistung 10.584 94.793 84.209 796%
Sonstiges Betriebsergebnis -3.818 -90.060 -86.242 2259%
Betriebsergebnis 6.766 4.733 -2.033 -30%
Zinsergebnis 30 32 2 7%
Ertragsteuern -856 -1.479 -623 73%
Jahresergebnis 5.940 3.286 -2.654 -45%

Die Ertragslage für das Geschäftsjahr ist insbesondere durch erfolgreiche Aktivitäten der Projektrealisierung geprägt. So wurde die Gesamtleistung insgesamt aufgrund des höheren Bauvolumens deutlich gesteigert.

Das sonstige Betriebsergebnis stieg ebenfalls im Wesentlichen aufgrund des korrespondierend zur Gesamtleistung gestiegenen Materialaufwands. Das sonstige Betriebsergebnis des Vorjahres war allerdings auch durch wesentliche periodenfremde Ergebnisbeiträge positiv beeinflusst, sodass das Betriebsergebnis und in der Folge das Jahresergebnis insgesamt unter dem Vorjahr blieb.

Vermögens- und Finanzlage

Wesentliche Bilanzposten 2019 2020 Veränderung
T€ T€ T€ %
Aktiva
Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 48 139 91 190%
Finanzanlagen 479 1.067 588 123%
Anlagevermögen 527 1.206 679 129%
Vorräte 11.276 84.349 73.073 648%
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 12.231 16.390 4.159 34%
Liquide Mittel 10.153 8.640 -1.513 -15%
Umlaufvermögen 33.660 109.379 75.719 225%
Bilanzsumme 34.187 110.585 76.398 223%
Passiva
Eigenkapital 13.178 16.466 3.288 25%
Verbindlichkeiten 21.009 94.119 73.110 348%
davon erhaltene Anzahlungen: 11.969 83.398 71.429 597%
Bilanzsumme 34.187 110.585 76.398 223%

Gleichermaßen ist die Vermögens- und Finanzlage durch die Aktivitäten der Projektrealisierung geprägt. So ist die Bilanzsumme im Wesentlichen aufgrund der in der Bauphase befindlichen Windenergieanlagen deutlich gestiegen. Die Finanzierung des Umlaufvermögens erfolgte maßgeblich durch von den Auftraggebern der Windenergieanlagen geleisteten Anzahlungen, sodass die Liquidität der Gesellschaft stabil blieb und weiterhin keine Bankverbindlichkeiten bestehen.

Die Finanzanlagen enthalten Anteile an einer Gesellschaft, die über Rechte zur Realisierung eines großen Windparks verfügt. Im Geschäftsjahr hat die SL Windenergie weitere Anteile an dieser Gesellschaft erworben und damit zukünftiges Geschäft gesichert.

Insgesamt wird der Geschäftsverlauf sowie die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage als sehr zufriedenstellend beurteilt.

C. Prognose,- Chancen- und Risikobericht

Für das Jahr 2021 rechnet die Gesellschaft aufgrund der starken Projektpipeline und den geplanten Projektrealisierungen mit einer signifikanten Steigerung der Gesamtleistung. Parallel dazu rechnet die Gesellschaft ebenfalls mit einer entsprechenden Steigerung des Betriebsergebnisses, wobei dieses weiterhin diversen Risiken aus den unüberschaubaren Auswirkungen der Corona-Pandemie ausgesetzt ist. Hierzu gehören insbesondere potenzielle Auswirkungen auf die Bautätigkeit sowie die Lieferketten und damit letztlich auf potenzielle Verzögerungen bei der Fertigstellung und Inbetriebnahme von Windenergieanlagen. Weiterhin ist nicht auszuschließen, dass mit Lieferanten aufgrund der aktuellen Situation Einkaufspreise für wesentlichen Komponenten neu verhandelt werden müssen bzw. entsprechende Preisgleitklauseln zu einer Verteuerung führen. Für das Jahr 2022 rechnet die Gesellschaft mit einer Gesamtleistung und einem Betriebsergebnis auf vergleichbarem, voraussichtlich etwas niedrigerem Niveau als 2021. Hier kommen neben Unsicherheiten in Bezug auf die Entwicklung der Corona-Pandemie (insbesondere in China) weitere Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem kriegerischen Überfall des russischen Militärs in der Ukraine sowie Inflationsrisiken hinzu. Dadurch ist mit weiteren Belastungen für die internationalen Lieferketten sowie für unsere Beschaffungskosten zu rechnen.

Die Gesellschaft wird weiterhin nachhaltig in die Akquise und Projektentwicklung neuer Projekte und in die Weiterentwicklung des Personals investieren. Aufgrund dieser Aktivitäten zusammen mit den grundsätzlich sich verbessernden Rahmenbedingungen für regenerative Energien bestehen auch mittel- bis langfristig weiterhin sehr gute Chancen für eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung der Gesellschaft. Risiken bestehen allerdings durch mögliche Änderung politischer Rahmenbedingungen, lange Genehmigungszeiten und durch Klageverfahren gegen erteilte Genehmigungen. So ist durch den Ende Dezember 2020 vom Land Nordrhein-Westfalen beschlossenen Mindestabstand für Windenergieanlagen von 1.000m zu Wohngebieten aber auch zu Wohnsiedlungen im Außenbereich ein nicht unerhebliches Potential für die Windenergie in Nordrhein-Westphalen weggefallen. Dies betrifft auch von der Gesellschaft bereits untersuchte Flächen. Weiterhin hat die eigene Erfahrung aus dem Geschäftsjahr 2020 gezeigt, dass selbst nach einem klaren erstinstanzlichen Urteil zugunsten einer erteilten Genehmigung (siehe B.b.i.) noch erhebliche Risiken für die Realisierung von Windenergie-Projekten bestehen.

In finanzieller Hinsicht bestehen dadurch nicht unerhebliche Liquiditätsrisiken insbesondere dann, wenn eine ungeplante Zwischenfinanzierung erforderlich wird. Im Übrigen bestehen in Bezug auf Finanzinstrumente keine signifikanten Risiken. Finanzinstrumente bestehen lediglich in Form von Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Bankguthaben und Darlehen von Unternehmen der SL NaturEnergie Unternehmensgruppe. Es bestehen derzeit keine nennenswerten Währungsrisiken und auf den Einsatz derivativer Finanzinstrumente wird verzichtet.

Insgesamt werden die bestehenden Risiken als beherrschbar eingestuft und die Gesellschaft sieht sich gut für die Zukunft gerüstet.

 

Gladbeck, 5. Mai 2022

gez. Klaus Schulze Langenhorst

gez. Milan Nitzschke

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 1.205.567,00 527.406,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10,00 151,00
II. Sachanlagen 139.157,00 48.055,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 139.157,00 48.055,00
III. Finanzanlagen 1.066.400,00 479.200,00
1. Beteiligungen 1.066.400,00 479.200,00
B. Umlaufvermögen 109.379.060,28 33.659.149,59
I. Vorräte 84.348.840,54 11.276.401,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 16.390.357,65 12.229.711,20
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.620.334,52 3.867.190,06
2. sonstige Vermögensgegenstände 7.770.023,13 8.362.521,14
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.639.862,09 10.153.036,56
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 819,78
Aktiva 110.584.627,28 34.187.375,37

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 16.466.309,95 13.178.412,56
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen 13.153.412,56 7.213.141,09
III. Jahresüberschuss 3.287.897,39 5.940.271,47
B. Rückstellungen 426.254,59 923.229,09
C. Verbindlichkeiten 93.692.062,74 20.085.733,72
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 207.216,38 1.383.834,94
2. sonstige Verbindlichkeiten 93.484.846,36 18.701.898,78
Passiva 110.584.627,28 34.187.375,37

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Rohergebnis 6.967.688,67 10.537.791,22
2. Personalaufwand 1.216.549,09 1.154.690,19
a) Löhne und Gehälter 1.034.645,18 1.000.850,45
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 181.903,91 153.839,74
davon für Altersversorgung 5.794,08 6.154,08
3. Abschreibungen 31.410,68 30.089,79
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 31.410,68 30.089,79
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 982.890,46 2.584.675,81
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 38.918,25 34.908,17
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.567,66 4.794,13
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.478.579,81 856.071,00
8. Ergebnis nach Steuern 3.290.609,22 5.942.378,47
9. sonstige Steuern 2.711,83 2.107,00
Jahresüberschuss 3.287.897,39 5.940.271,47

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den allgemeinen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 264 ff. HGB unter Berücksichtigung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine Kapitalgesellschaft, welche der Größenklasse einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB entspricht.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB beibehalten.

Bei der Aufstellung des Anhangs wurden die bestehenden Erleichterungsvorschriften gem. § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch genommen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Erstellung des Jahresabschlusses sind die gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Sie erfolgen grundsätzlich nach der linearen Methode. Die Abschreibungsdauer richtet sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und orientiert sich an den steuerlichen AfA-Tabellen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von bis zu € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Wert am Stichtag bewertet.

Unfertige Leistungen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Nennwerten bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Flüssige Mittel sind zum Nennwert bilanziert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthalten im Voraus bezahlte Aufwendungen für nachfolgende Geschäftsjahre.

Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bewertet.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Die SL Windenergie GmbH ist zum Bilanzstichtag als Kommanditistin an der Windpark Gereonsweiler GmbH & Co. KG, Linnich, beteiligt. Sie ist mit 80% (Vorjahr 40%) am Kommanditkapital beteiligt. Zum 31. Dezember 2020 betrug das Eigenkapital der Gesellschaft € 1.041.756,48 unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses für das Jahr 2020 in Höhe von € 232.231,04.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In dem Posten "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 8.620.334,52 (Vorjahr: € 3.867.190,06) enthalten. Es sind " sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr von € 2.769.219,90 enthalten.

3. Eigenkapital

Der Jahresüberschuss des Vorjahres in Höhe von € 5.940.271,47 wurde vollständig in die Gewinnrücklage eingestellt. Der Jahresüberschuss des Berichtsjahres in Höhe von € 3.287.897,39 wird in voller Höhe in die Gewinnrücklage eingestellt.

4. Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen Personal-, Jahresabschluss- und Veröffentlichungskosten und Archivierungskosten enthalten.

5. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind kürzer als ein Jahr für einen Betrag von € 10.292.824,29 und länger als ein Jahr für € 83.399.238,45.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden zum 31. Dezember 2020 durch einen abgeschlossenen Mietvertrag. Bezogen auf die Restlaufzeit bis Februar 2035 ergibt sich eine Gesamtverpflichtung in Höhe von T€ 998,3. Des Weiteren besteht laut dem Gesellschaftsvertrag mit der Windpark Gereonsweiler GmbH & Co. KG eine Nachschussverpflichtung in Höhe von max. T€ 60,0 p.a.

Neben den bereits erwähnten finanziellen Verpflichtungen bestehen keine Haftungsverhältnisse, die nicht aus dem Jahresabschluss ersichtlich sind.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betreffen Erlöse aus dem Projektierungsgeschäft in Höhe von € 21.613.510,80 und Weiterberechnungen in Höhe von € 107.696,51.

V. Sonstige Angaben

1. Handelsregister

Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Gelsenkirchen unter HRB 7391 eingetragen.

2. Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2020 waren 22 Mitarbeiter (Vorjahr: 21) beschäftigt.

3. Organe der Gesellschaft

Zu Geschäftsführern sind Herr Klaus Schulze Langenhorst, Kaufmann, Gladbeck, und Herr Milan Nitzschke, Dipl.-Volkswirt, Hennef, bestellt. Sie sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

 

Gladbeck, 5. Mai 2022

gez. Klaus Schulze Langenhorst

gez. Milan Nitzschke

Anlagenspiegel
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Bilanzposten Stand 01.01.2020
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge/ Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 39.056,22 4.655,00 0,00 43.711,22
1. Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte u. ähnl. Rechte u. Werte 39.056,22 4.655,00 0,00 43.711,22
II. Sachanlagen 184.778,52 117.716,68 690,32 301.804,88
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 184.778,52 117.716,68 690,32 301.804,88
III. Finanzanlagen 498.327,00 587.200,00 0,00 1.085.527,00
1. Beteiligungen 498.327,00 587.200,00 0,00 1.085.527,00
Summe Anlagevermögen 722.161,74 709.571,68 690,32 1.431.043,10
Aufgelaufende Abschreibungen Nettobuchwerte
Bilanzposten kumuliert 01.01.2020
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumuliert 31.12.2020
EUR
31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 38.905,22 4.796,00 0,00 43.701,22 10,00 151,00
1. Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte u. ähnl. Rechte u. Werte 38.905,22 4.796,00 0,00 43.701,22 10,00 151,00
II. Sachanlagen 136.723,52 26.614,68 690,32 162.647,88 139.157,00 48.055,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 136.723,52 26.614,68 690,32 162.647,88 139.157,00 48.055,00
III. Finanzanlagen 19.127,00 0,00 0,00 0,00 1.066.400,00 479.200,00
1. Beteiligungen 19.127,00 0,00 0,00 19.127,00 1.066.400,00 479.200,00
Summe Anlagevermögen 194.755,74 31.410,68 690,32 225.476,10 1.205.567,00 527.406,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24.05.2022 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SL Windenergie GmbH, Gladbeck

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresschluss der SL Windenergie GmbH, Gladbeck, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SL Windenergie GmbH, Gladbeck, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Oldenburg, 20. Mai 2022

Kreutzmann PartG mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Swetlana Sandmann, Wirtschaftsprüferin

gez. Gabi Geyer, Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

69 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.