Beteiligungsgesellschaften
SL Packaging GmbH
Bünder Straße 105, 32051 Herford, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Röttger seit 15.3.2023 | Geschäftsführer |
Ulrich Rohlfing seit 15.3.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
SL Packaging Holding B.V. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SL Packaging GmbHHerfordJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SL Packaging GmbH, Herford Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SL Packaging GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SL Packaging GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 26. Februar 2024 Nexia
GmbH
Santosh Varughese, Wirtschaftsprüfer Adrian Schmidt, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine HinweiseSL Packaging ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Ab. 2 HGB. Die Gesellschaft ist unter der Firma SL Packaging GmbH mit Sitz in Herford beim Amtsgericht Bad Oeynhausen unter der Handelsregisternummer HRB 14295 angemeldet. Der Jahresabschluss der SL Packaging wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches gemäß §§ 242 ff. HGB aufgestellt und umfasst gemäß § 264 HGB die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Ergänzend werden die einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) beachtet. Von den Aufstellungserleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. Die Wertansätze der Schlussbilanz zum 31. Dezember 2022 wurden unverändert vorgetragen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Der Jahresabschluss wird in EURO aufgestellt. In den folgenden Ausführungen ist der Vergleichszeitraum das Geschäftsjahr 2022. Aufgrund des Brandes am 13. Juli 2020 und dem daraus resultierenden Produktionsausfall besteht nur eine bedingte Vergleichbarkeit. Der schrittweise Wiederanlauf der Produktion hat Ende Juli 2021 begonnen. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Anlagevermögen Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über die voraussichtliche Nutzungsdauer vom 3-5 Jahren planmäßig linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Abschreibungen erfolgen linear nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bei Anlagen und Maschinen von 5-20 Jahren und bei Gebäuden von 20-33 Jahren. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgt der Ansatz mit dem um außerplanmäßige Abschreibungen verminderten Wert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20% p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden [im Übrigen] zeitanteilig vorgenommen. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert, gegebenenfalls unter Berücksichtigung des Wahlrechts gemäß § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB, angesetzt. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden ggf. in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Für nicht gängige Rohstoffe wird eine Abwertung vorgenommen. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne, die Material- und die Fertigungsgemeinkosten sowie die Sondereinzelkosten der Fertigung. Der in den Herstellungskosten enthaltene Wertverzehr des Anlagevermögens, der der Fertigung der Erzeugnisse dient, wird durch lineare Abschreibung vom Anschaffungswert ermittelt. Für nicht gängige und technisch veraltete Erzeugnisse werden ausreichende Bewertungsabschläge vorgenommen. Die Erzeugnisse sind verlustfrei bewertet. Kosten der allgemeinen Verwaltung und Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Waren werden zu Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet; die niedrigeren beizulegenden Werte werden nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt und am Absatzmarkt ermittelt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Auf Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Die Bilanzierung des Kassenbestands und des Guthabens bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennbetrag. Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital der Gesellschaft ist zum Nennbetrag bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter der Verwendung der "Heubeck-Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre von 1,86 % (Vorjahr: 1,79 %) verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,2 % (Vorjahr: 2,0 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,2 % (Vorjahr: 2,0%) berücksichtigt. Für die Berücksichtigung der Fluktuation wurden unternehmensspezifische alter- und geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt. Steuerrückstellungen und Sonstige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen Zinssatz abgezinst. Als Zinssatz wurde der durchschnittliche laufzeitadäquate Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Latente Steuern Latente Steuern werden aufgrund bestehender Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen sowie steuerlicher Verlustvorträge, sind für die sich daraus insgesamt ergebenden Steuerbelastungen passive latente Steuern und für sich daraus insgesamt ergebende Steuerentlastungen aktive latente Steuern gemäß § 274 HGB zu berücksichtigen. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden dabei saldiert betrachtet (Gesamtdifferenzenbetrachtung). Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird das Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB ausgeübt. Bei der Ermittlung wurde ein unternehmensindividueller Steuersatz von 30,88 % verwendet. III. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel auf der letzten Seite dieses Anhangs dargestellt. Vorräte
Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Restlaufzeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt, wie im Vorjahr, weniger als ein Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeit der sonstigen Vermögensgegenstände beträgt, wie im Vorjahr, weniger als ein Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 25 und ist voll eingezahlt. Mit Gesellschafterbeschluss vom 26. September 2016 wurden TEUR 3.000 gem. § 272 Abs.2 Nr. 4 HGB in die freie Kapitalrücklage eingezahlt. Dieser Betrag wurde lt. Gesellschafterbeschluss vom 17. Dezember 2021 mit dem Verlustvortrag TEUR 563 sowie der Gewinnausschüttung in Höhe von TEUR 1.197 verrechnet und weist zum 31. Dezember 2021 ein Saldo von TEUR 1.239 aus. Lt. Gesellschafterbeschluss vom 12. April 2022 wurde Kapitalrücklage aufgrund der Gewinnausschüttung in Höhe von TEUR 2.800 um weitere TEUR 600 reduziert und weist zum 31. Dezember 2022 ein Saldo von TEUR 639 aus. Bilanzgewinn / -verlust Der Bilanzverlust 2023 nach § 268 Abs. 1 Sätze 2 und 3 HGB beträgt TEUR 1.054 (Vorjahr Bilanzgewinn TEUR 4.156). Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurde mittels eines versicherungsmathematischen Gutachtens durchgeführt. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 1 (Vorjahr TEUR 7). Steuerrückstellungen
Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten zeigt folgender Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mittels Sicherungsübereignung des Grundstücks und von technischen Anlagen und Maschinen besichert. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 57 (Vorjahr TEUR 79) beinhalten im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 47 (Vorjahr TEUR 62) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr TEUR 17). Latente Steuern Zum 31. Dezember 2023 bestehen passive latente Steuern insbesondere aus steuerlich abweichenden Bewertungen von Sachanlagevermögen.
IV. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf TEUR 232 (Vorjahr TEUR 9.189), die im Wesentlichen aus Förderleistungen aus dem Energiekostendämpfungsprogramm TEUR 165 und aus Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 40 bestehen. Materialaufwand Die Materialeinsatzquote hat sich gegenüber 2022 verbessert auf 66,1% (Vorjahr 70,7%). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 4.314 (Vorjahr TEUR 4.361) und enthalten TEUR 2.043 (Vorjahr TEUR 1.864) an Ausgangsfrachten, TEUR 474 (Vorjahr TEUR 408) an Beratungsaufwand, TEUR 95 (Vorjahr TEUR 144) an IT-Beratungsaufwand, TEUR 346 (Vorjahr TEUR 497) für die Instandhaltung der Maschinen und Gebäude sowie TEUR 240 (Vorjahr TEUR 240) für Vertreterprovisionen. V. Sonstige AngabenAufgliederung der Arbeitnehmerzahl Im Berichtsjahr 2023 wurden durchschnittlich beschäftigt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen, zahlbar in 2024 bis 2028, in Höhe von TEUR 307. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse. Außerbilanzielle Geschäfte Die ab dem Geschäftsjahr 2018 genutzte Möglichkeit einer alternative Finanzierungsform durch Auslagerung von Forderungen, wurde im Laufe des Geschäftsjahres 2023 seit dem Wiederanlauf 2021 erstmals wieder genutzt, zum 31.12.23 wurde das Factoring in Höhe von TEUR 303 genutzt. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis Ende Januar 2026. Mitglieder der Geschäftsführung Geschäftsführer der SL Packaging GmbH sind:
Bezüglich der Bezüge der Geschäftsführung, wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine Geschäfte zu marktunüblichen Bedingungen mit nahestehenden Personen getätigt. Honorare des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 46 für Abschlussprüfungsleistungen, TEUR 4 für andere Bestätigungsleistungen und TEUR 5 für Steuerberatungsleistungen. Vorgänge nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag waren nicht zu verzeichnen. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag von TEUR 1.054 im Unternehmen zu belassen und auf neue Rechnung vorzutragen.
Herford, 26. Februar 2024 Die Geschäftsführung Ulrich Rohlfing Alexander Röttger Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der SL Packaging GmbH 1.1. Geschäftstätigkeit Die SL Packaging GmbH entwickelt, produziert und vertreibt Packmittel mit UN-Zulassung (UN = Vereinte Nationen), die für den Transport von Gefahrgut geeignet sind. Unsere UN zugelassenen Packmittel werden überwiegend für Gefahrgut verwendet, eignen sich darüber hinaus jedoch auch für andere Füllgüter. Mit unserem hauseigenem entwickeltem Fertigungskonzept realisieren wir individuelle Verpackungslösungen nach den Spezifikationen unserer Kunden unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorschriften, insbesondere unter Bezug auf das Gefahrgutrecht. Ebenfalls haben die Wiederverwertung, die vollständige Recyclingfähigkeit unserer Packmittel und die Nachhaltigkeit bei SL Packaging GmbH einen hohen Stellenwert. Von unserem Produktionsstandort Herford bedienen wir Kunden aus dem deutschen Markt und Kunden im europäischen Ausland. Auch Kunden in Übersee wissen um die Bedeutung unserer Gefahrgutverpackungen, die so beispielsweise ihre weitere Verwendung in den USA oder in Asien haben. Die SL-Produkte werden ausschließlich aus spezifikationsgerechten Materialien hergestellt, deren Qualität einer permanenten Überwachung unterliegt. Die Verarbeitung unserer Rohstoffe erfolgt unter Beachtung höchster Qualitätsanforderungen. Dafür werden die SL Systeme regelmäßig nach DIN EN ISO 9001:2015 und ISO 22000:2018 überwacht und zertifiziert. Für eine kontinuierliche Verbesserung unserer Prozesse und Abläufe sorgt ein praktiziertes KVP- System, dass uns beständig voranbringt und somit von Jahr zu Jahr unsere internen Prozesse optimiert. Für diese Zwecke wurde ein Umfangreiches Schulungssystem erarbeitet, in dem ein interdisziplinäres Team in Six Sigma ausgebildet wurde. Nach dem Prinzip des lebenslangen Lernens erfolgen weitere Schulungen. 1.2. Entwicklung Im Vordergrund steht die Entwicklung von Industriefässern für unterschiedlichste Anwendungsbereiche. In ihrer langjährigen Firmenhistorie hat SL Packaging bis heute verschiedenste Fassvarianten konzipiert, die sich je nach einem vom Kunden vorgegebenen Anforderungsprofil hinsichtlich Durchmesser, Materialeigenschaften sowie zahlreicher weiterer Parameter unterscheiden. Hinzu kommen auf den jeweiligen Verwendungszweck ausgerichtete Lackiersysteme, Verschlusssysteme, Dichtungen und Deckel. Die Entwicklungsabteilung der SL Packaging GmbH arbeitet markt- und praxisnah nicht nur an der Weiterentwicklung der Produktpalette, sondern insbesondere an der Entwicklung und Realisierung bedarfsgerechter Produkte und Verpackungslösungen. Somit wird auch in Zukunft eine Entwicklungsstellung am Markt gesichert. Weitere Entwicklungen wurden einer Auswahl an Kunden vorgestellt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Geschäftsführung Die Geschäftsführung der SL Packaging hat im vergangenen Geschäftsjahr erfolgreich an dem Ausbau der Prozesslandschaft gearbeitet und verschiedenste Modernisierungen und Anpassungen vorgenommen, um auch zukünftigen den Marktanforderungen gerecht zu werden. Dazu befindet sich die Geschäftsführung im permanenten Austausch mit den Fachbereichen im eigenen Unternehmen und in Gesprächen mit externen Partnern, deren Rückmeldungen zur weiteren Optimierung genutzt werden. 2.2 Allgemeine wirtschaftliche Rahmenbedingungen Wie von Institutionen wie der Europäischen Zentralbank (EZB) 1 oder dem Gesamtmetall Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie 2 veröffentlichten Einschätzungen und Prognosen zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung 2023 zu entnehmen ist, haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eingetrübt und verschlechtert, Auftragsvolumen sowie auch Absatz- und Umsatzwerte waren rückläufig. 2.3 Umsatz und Auftragsentwicklung Die Auftragsentwicklung im Geschäftsjahr 2023 startete planmäßig, im Laufe des 2. Quartals waren die Bedarfe der Kunden waren dann plötzlich rückläufig, was mit den allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und angestoßen Kostenoptimierungsprogrammen begründet wurde. Für das Geschäftsjahr 2024 konnten bereits im Geschäftsjahr 2023 neue Vertragsabschlüsse getätigt werden, die die rückläufigen Auftragsmengen kompensieren werden. 2.4 Produktion Die Sortiments- und Losgrößenstrukturen konnten in 2023 weiter optimiert werden. Die Kunden der SL Packaging GmbH schätzen insbesondere die Serviceorientierung und die schnellen Reaktionszeiten in Hinblick auf Produktionsmengen und Liefertermine. Die technischen und organisatorischen Maßnahmen im Rahmen des internen KVP-Programms konzentrierten sich im Wesentlichen auf Verbesserungen mit dem Ziel der Effizienzsteigerung und der Minimierung eingesetzter Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. 2.5 Beschaffung Die Materialeinsatzquote lag (im Wesentlichen bedingt durch schwankende Rohstoffpreise) im Durchschnitt bei 66,1 % der Gesamtleistung und damit unter dem Niveau des Jahres 2022 (70,7 %). Bedingt durch die Einflüsse der weltweiten Nachfrage und der allgemeinen Kostenentwicklung befand sich der Einkaufspreis für den Rohstoff Stahl im Jahr 2023 weiter auf einem durchschnittlichen hohen Niveau. Durch die variable Kunden- und Sortimentsstruktur ergeben sich nur leicht kompensierende Effekte auf die Materialeinsatzquote resultierend aus dem Produktmix.
1 Gesamtwirtschaftliche Euroraum-Projektionen
von Fachleuten des Eurosystems, Dezember 2023 (europa.eu)
www.ecb.europa.eu/pub/projections/html/ecb.projections202312_eurosystemstaff~9a39ab5088.de.html
Die erprobte Beschaffungspolitik der Stahlbedarfsverteilung auf mehrere Anbieter wird weiterhin beibehalten, um den anhaltenden Konzentrationstendenzen auf der Anbieterseite zu begegnen. Um auch in Zukunft flexibel und weitestgehend unabhängig auf Preisänderungen reagieren zu können, wurden Geschäftsbeziehungen zu weiteren Stahllieferanten aufgenommen, aufrechterhalten und weiter ausgebaut. Während die physische Rohstoffbevorratung üblicherweise die Materialbedarfe für zwei bis vier Wochen abdeckt, befinden sich weitere, durch Kontrakte abgesicherte Ordermengen im Vorlauf und gewährleisten somit einen störungsfreien Produktionsbetrieb. 2.6 Investitionen Das Investitionsvolumen des Geschäftsjahres 2023 liegt bei 0,03 Mio. EUR (2022: 0,31 Mio. EUR). Im Wesentlichen wurde in die Modernisierung der technischen Ausstattung investiert. Im Berichtszeitraum wurden weitere Investitionen geplant, die erst in Folgeperioden zur Umsetzung kommen. 2.7 Finanzierungsmaßnahmen Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag Kreditverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 700 (2021: TEUR 1.002) aus. Diese Verminderung der Kreditverbindlichkeiten wurde aus dem operativen Geschäft getilgt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen erhöhen sich zum Stichtag um TEUR 384. 2.8 Personal- und Sozialbereich Die Anzahl der gewerblichen Stamm-Mitarbeiter betrug im Geschäftsjahr im Mittel 34 im Vergleich zu 45 im Jahr 2022. Die Anzahl der Gehaltsempfänger lag bei 15 (2022: 15). Der Bedarf an Aus- und Weiterbildung wird im Rahmen von Inhouse-Schulungen durch eigene Mitarbeiter oder mit externer Unterstützung gedeckt. Die Weiterbildung von gewerblichen Mitarbeitern erfolgt im Rahmen regelmäßiger Kaizen-Veranstaltungen. Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit werden durch einen externen Fachbetrieb in enger Abstimmung mit der Geschäfts- und Produktionsleitung sowie dem Betriebsrat abgebildet. 2.9 Umweltschutz Die technischen Anlagen der Gesellschaft werden nach den Genehmigungen des BImSchG betrieben und regelmäßig durch den TÜV und die internen Emissionsschutzbeauftragten überwacht. Die SL Packaging GmbH betreibt ein Umweltmanagementsystem und lässt dies regelmäßig nach DIN 14001 zertifizieren. 2.10 Geschäftsergebnis Durch die weitere Fokussierung auf Spezialanwendungen soll mittelfristig eine weitere Margen- und damit Ergebnisverbesserung eintreten. Die SL Packaging GmbH verwendet das EBITDA als zentrale Kennzahl und interne Steuerungsgröße, um das operative Geschäft zu steuern und um die Entwicklung über mehrere Berichtsperioden beurteilen und vergleichen zu können. Das operative Ergebnis (EBITDA) lag im Geschäftsjahr 2023 bei TEUR -614 (Vorjahr TEUR 5.435). Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -1.054 (Vorjahr TEUR 4.156 TEUR) ab. Der Anteil der Abschreibungskosten an der Gesamtleistung liegt bei ca. 3,4 % (Vorjahr 3,5 %). 2.11. Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Trotz der konsequenten Verfolgung der internen Prozessoptimierungen, die Ausweitung alternativer Beschaffungsquellen und weiteren Fokus auf die Vertriebsaktivitäten hat sich das Ergebnis vor Steuern im Berichtszeitraum um TEUR 7.468 auf TEUR -1.245 verschlechtert im Vergleich zum Vorjahr. Das geplante Jahresergebnis für 2023 wurde verfehlt. Die Umsatzerlöse sind um 7,4 % auf TEUR 17.571 gesunken. Dies resultiert im Wesentlichen aus der aktuellen Stahlpreisentwicklung (MEPS) in 2023, da diese Entwicklung durch Preisbindungen in die Verkaufspreise weitergegeben werden. Die bis in das vorherige Geschäftsjahr erfolgte Kompensationszahlungen durch die Versicherung, die zum Ausgleich des ausgefallenen Rohertrags durch den am 13. Juli 2020 erlittenen Brandschaden und der Wiederaufnahme der Produktion ab Juli 2021 sind im Berichtsjahr nicht mehr enthalten TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 8.865), diese wurden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst. Die Personalaufwandsquote in Höhe von 14,6 % (Vorjahr 10,8 %) ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, was durch den oben genannten Wegfall der Kompensationszahlungen durch die Versicherung begründet ist. Unsere Mitarbeiter wurden für neue Projekte und an dem Maschinenpark kontinuierlich qualifiziert, um die Flexibilisierung der Mitarbeiter zu erhöhen. Für die Berechnung der Personalaufwandsquote wurden Aufwendungen für Fremdpersonal in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr. TEUR 2) berücksichtigt, welche in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Aushilfen und Fremdpersonal ausgewiesen sind. Die Bilanzsumme beträgt zum 31.12.2023 TEUR 9.050 (Vorjahr TEUR 11.543). Das handelsrechtliche Eigenkapital beträgt 42,2% (Vorjahr 42,2%) der Bilanzsumme. Zum Stichtag entfallen 59,1% (Vorjahr 51,4%) auf das Anlagevermögen, 12,6% (Vorjahr 7,2%) auf die Vorräte, 8,2% (Vorjahr 5,7%) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie 3,0 % (Vorjahr 22,9 %) auf liquide Mittel. Von dem handelsrechtlich ausgewiesenen Fremdkapital entfallen 21,1% (Vorjahr 29,3%) der Bilanzsumme auf Rückstellungen, 25,1% (Vorjahr 16,3%) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und 7,7% (Vorjahr 8,7%) auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Zum Zeitpunkt des Abschlusses bestanden freie Kontokorrentlinien in Höhe von TEUR 1.250 (Vorjahr TEUR 1.250). Das als alternative Finanzierungsform zur Verfügung stehende Factoring wurde zum 31.12.23 mit einem Volumen von TEUR 303 genutzt. 3. Prognose- Chancen- und Risikobericht 3.1 Erwartete Entwicklung Auf Basis der aktuell von meinungsführenden Institutionen wie der Europäischen Zentralbank (EZB) veröffentlichten Prognosen zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Verbindung mit den Prognosen führender Wirtschaftsverbände wie dem Gesamtmetall Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie geht SL Packaging von einer allgemein schwierigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in den für sie relevanten Märkten aus. Trotz dieser Aussichten plant das Unternehmen für das Jahr 2024 und folgende seine Markt- und Wettbewerbsposition wieder aufzunehmen, auszubauen und zu festigen. Die SL Packaging befindet sich weiterhin in der Wiederhochlaufphase der Produktion und Vertriebsaktivitäten nach der Wiederaufnahme der Produktion im Jahr 2022, durch den brandbedingten Produktionsstillstand im Jahr 2021. Für die kommenden Jahre erwartet SL Packaging ein organisches Umsatzwachstum von 13 %, wobei die Entwicklung der Ertragslage im Jahr 2024 in hohem Maße von der Nachfragesituation nach Stahl-Emballagen abhängen wird. Zu den wichtigsten Abnehmerindustrien von Open Top Fässern zählen vor allem die chemische und pharmazeutische Industrie sowie die Lebensmittelindustrie. Positive Effekte in Bezug auf die Erweiterung unseres Kundenportfolios und der Erschließung neuer Absatzmöglichkeiten erwarten wir insbesondere durch unsere im Jahr 2018 abgeschlossene und im Jahr 2022 erneut verlängerte ISO 22000 Zertifizierung für den Lebensmittelbereich. Wir planen für das Geschäftsjahr 2024 mit einer erneuten Fortsetzung der in 2018 begonnenen positiven operativen Entwicklung der Gesellschaft. Darüber hinaus investiert SL Packaging kontinuierlich weiter in höhere Qualitätsstandards, die Verbesserung der Produktqualität und die Senkung der Produktionsausschussquoten. Im Kerngeschäftsfeld Industrial Packaging / Stahl-Emballagen plant das Unternehmen daher auch 2024 die Anzahl der Reklamationsfälle im Verhältnis zu den durchgeführten Aufträgen und auch die Quote der reklamierten Stückzahl im Verhältnis zur insgesamt verkauften Stückzahl weiter zu senken. Dabei steht eine Null Fehler Strategie im Fokus, die konsequent bei jeder internen und externen Beanstandung umgesetzt wird. 3.2 Wirtschaftliche Gefährdungspotentiale Die Gesellschaft unterliegt den üblichen Schwankungen der industriellen Nachfrage in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld, die in ihrer Entwicklung schwierig einschätzbar sind. Diesem Marktrisiko wird durch ständige Beobachtung der Zielmärkte und einem stetigem Kundenkontakt seitens der Kundenbetreuung aktiv begegnet. Ein starker Nachfragerückgang könnte zu Unterauslastung und daraus resultierenden Verlusten führen. Die Gesellschaft ist allerdings in der Lage, Personalkapazitäten durch die Flexibilisierung von Arbeitszeiten. Somit kann auf konjunkturelle Rückgänge sehr rasch reagiert werden. Sollte das Risiko längerfristig bzw. schwerwiegender eintreten, so besteht auch die Möglichkeit, die Fixkosten des Unternehmens entsprechend anzupassen. Neben allgemeinen wirtschaftlichen Gefahren, wie Haftungsrisiken oder Anlagenhavarie, bestehen Ergebnisrisiken durch das Marktumfeld. Die Gefährdung ergibt sich insbesondere durch fusionsbedingte Konzentrationen auf der Kunden- und Rohstoffanbieterseite. In der durch intensiven Preiswettbewerb und geringe Margen geprägten Industrieverpackungsbranche bestehen grundsätzliche Risiken. Diese generieren sich insbesondere aus der Entwicklung von Absatzmengen und -preisen sowie den Beschaffungskonditionen für Rohmaterial und Frachten. 3.3 Risikomanagement Entsprechend den angewendeten Prinzipien einer frühzeitigen und systematischen Identifikation von Risiken in allen Bereichen der Geschäftstätigkeit ordnet die SL Packaging GmbH die Verantwortung für das Management von Risiken den jeweiligen Funktionsbereichen, in Person den jeweiligen Fachverantwortlichen, zu. Zielsetzung ist es dabei, die Möglichkeit zur Vermeidung von Risiken im Vorfeld weitgehend auszuschöpfen sowie geeignete Gegensteuerungsmaßnahmen zeitnah einleiten zu können und negative Auswirkungen somit zu minimieren. Die Fachverantwortlichen sind innerhalb ihres Verantwortungsbereiches für die Identifikation, Bewertung, Steuerung und Kommunikation von Risiken verantwortlich. Mit einem weiteren Marktteilnehmer wurden Beistandsvereinbarungen im Falle von unvorhersehbaren Produktionsausfällen ("Force Majeure") getroffen. Die Entwicklung der weltwirtschaftlichen Konjunktur, Wechselkurse sowie die Verknappung von Rohstoffen und Energie sind Risiken, die den Geschäftsverlauf nachhaltig beeinflussen können. • Risiken aus Rohstoffen und Vorprodukten Aufgrund der aktuellen geopolitischen Lage können die Planungen sowie die Einstufung der Risiken für das nächste Geschäftsjahr nur mit großer Unsicherheit betrachtet werden, die Auswirkungen auf den Umsatz und die Marge sind aufgrund von Preissprüngen zurzeit nicht abschätzbar. Um das Risiko zu neutralisieren hat die SL Packaging entsprechende Preisbindungsklauseln in Ihren Angeboten verankert, die eine nachträgliche Anpassung der Kosten zulassen. Die anhaltenden Konflikte wie in der Ukraine oder im Bereich des Roten Meeres zeigen aktuell keine weiteren Einschränkungen im Abrufverhalten der Kunden, es ist nicht bekannt, dass Rohstoffe aus den betroffenen Ländern in Vorprodukten verwendet werden. Lieferkettenverzögerungen werden weiterhin beobachtet. Dennoch steht die Geschäftsführung der SL Packaging diesbezüglich mit den Kunden & Lieferanten in Kontakt und diskutiert mögliche Risiken, die sich auch in einem weiteren Verlauf ergeben könnten. Die SL Packaging hat bei ihren Geschäftstätigkeiten einen hohen Bedarf an unterschiedlichen Rohstoffen, die von unterschiedlichen Lieferanten bezogen und anschließend weiterverarbeitet werden. Dies betrifft vor allem Stahl und verschiedene Komponenten wie z.B. Spannringe und Verschlüsse. Hierzu führt SL Packaging mit unterschiedlichen Lieferanten Verhandlungen, um das ihrer Ansicht nach günstigste Angebot zu erhalten. Mit einigen Lieferanten wurden Rahmenverträge mit in der Regel Befristung abgeschlossen, um die kontinuierliche Belieferung sowie eine bestmögliche Preisstabilität auf Einkaufsseite sicherzustellen. • Gewährleistungsrisiken SL Packaging überprüft ihre Produkte stichprobenartig vor dem Verkauf im Rahmen des internen Qualitätsmanagementsystems. Grundsätzlich kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistungspflichten mangelhafte Produkte ausgetauscht, repariert oder Kaufpreisminderungen hingenommen werden müssen. Das Qualitätsmanagementsystem wird stetig weiterentwickelt und regelmäßig durch interne sowie externe Parteien überprüft. • Lieferrisiken bedingt durch defekte Betriebsanlagen Die SL Packaging produziert an einem Standort in Deutschland. Auf Basis einer Analyse der Anlagen und Produktionsmittel wurden neuralgische Punkte identifiziert und sofern technisch oder betriebswirtschaftlich realisierbar entsprechende Alternativen geschaffen. Dennoch kann es bei Beschädigungen oder Zerstörungen im ungünstigsten Fall zu Lieferverzögerungen kommen. SL Packaging verfügt über eine Vielzahl von vollautomatisierten Anlagen zur Herstellung Stahl- Emballagen mit einer sehr hohen Stückzahl sowie weitere automatische Fertigungsanlagen für Verschlüsse und andere Anwendungen. Der Ausfall einer vollautomatisierten Anlage könnte zu Lieferverzögerungen führen. Diesen Produktionsrisiken begegnet SL Packaging mit dem Qualitätsmanagement und seinen definierten Prozessen, einschließlich systematischer Wartungen. Aktuell werden die Maschinen technisch erneuert und auf den neusten Stand gebracht, um zukünftig Stillstände zu vermeiden. • Risiken durch Ausfall von Informationstechnologiesysteme Die SL Packaging verlässt sich für die geschäftlichen und betrieblichen Tätigkeiten auf Informationstechnologie ("IT")-Systeme und Netzwerke bzw. elektronische Datenverarbeitungssysteme. In diesen Systemen und Netzwerken werden auch sensible Geschäftsinformationen und andere geschützte Informationen gespeichert und verarbeitet. Diese Systeme sind anfällig für Ausfälle durch Feuer, Überschwemmungen, Stromausfälle, Versagen von Telekommunikationseinrichtungen, Viren, Einbrüche und ähnliche Ereignisse oder Sicherheitsverletzungen. SL Packaging hat durch Implementierung fortschrittlicher Sicherheitstechnologien, interner Kontrollen, widerstandsfähiger Netzwerke und Rechenzentren sowie eines Wiederherstellungsprozesses Maßnahmen im Hinblick auf diese Risiken ergriffen. • Personalrisiken Auch für SL Packaging sind motivierte und qualifizierte Fach- und Führungskräfte elementar für einen nachhaltigen unternehmerischen Erfolg. Um den Risiken aus einem entsprechenden Mangel entgegenzuwirken, hat SL Packaging seinen Recruiting-Prozess optimiert und Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber umgesetzt bzw. weiterhin eingeleitet. Sowohl die internen als auch externen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten wurden nachhaltig beibehalten. • Risiken bezogen auf die Liquidität Die mittel- und langfristige Finanzierung der SL Packaging erfolgt über Eigenkapital und Finanzverbindlichkeiten, insbesondere Bankkredite. Die Aufrechterhaltung der externen Finanzierung ist von der Einhaltung der Covenants abhängig. Die Geschäftsleitung begegnet dem Risiko unter anderem durch das stetige Monitoring der bestehenden Forderungen sowie einer fortlaufenden Aktualisierung der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten. Diese können regelmäßig verlängert oder bei Fremdkapitalgebern refinanziert werden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dienen der kurzfristigen Finanzierung der bezogenen Lieferungen und Leistungen. Die Geschäftsleitung beurteilt aus diesem Grund die Risikokonzentration hinsichtlich ausreichender Finanzierungsquellen eher als niedrig. • Gesamtbeurteilung Die Geschäftsleitung beurteilt die Risikolage von SL Packaging als im Wesentlichen unverändert. Es wurden keine Einzelrisiken identifiziert, welche den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Dies gilt analog für eine Gesamtbetrachtung aller Risiken. Die für wesentliche Risiken beschlossenen Gegenmaßnahmen sowie internen Kontrollen werden regelmäßig analysiert. • Chancen Grundsätzlich werden die Chancen von SL Packaging im Zusammenhang mit dem Strategieprozess sowie Workshops ermittelt bzw. bewertet. Als Chancen werden solche Entwicklungen angesehen, die zu einer positiven Abweichung von der strategischen Planung und somit zu einer zusätzlichen Verbesserung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen können. Ein wesentlicher Faktor wird hier der weitere Ausbau der Auftrags- und Kundengewinnung im weiteren Wiederanlaufprozess sein, um die optimale Produktionsauslastung zu erreichen. Hierzu werden die anstehenden Kundenausschreibungen und zusätzliche Kundenakquise genutzt werden, um das aktuelle Auftragsvolumen weiter auszubauen und zu optimieren. Erste Erfolge konnten hier bereits in 2023 für das Jahr 2024 erzielt werden. 3.4 Ausblick / Prognose Vor dem Hintergrund der genannten Potenziale geht die SL Packaging in der Mittelfristplanung von einem durchschnittlichen organischen, inflationsbereinigten Wachstum von 13 % pro Jahr aus. Mittelfristig geht die Geschäftsführung bis zum Jahr 2025 von einem organischen Wachstumspotenzial auf ein Umsatzniveau von ca. 23 Mio. EUR aus. Gleichzeitig erwartet die Geschäftsführung in den Folgejahren eine Ausweitung des EBITDA und der EBITDA-Marge, wobei maßgebliche Treiber der Ergebnisexpansion die Optimierung Produktionsabläufen und -schritten und Kostenreduzierungen im Bereich der Materialbeschaffung sein wird. Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein Umsatz von rund TEUR 22.623 sowie ein EBITDA von etwa TEUR 570 erwartet.
Herford, 26. Februar 2024 Die Geschäftsführung Ulrich Rohlfing Alexander Röttger |
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