Airborne International GmbH

Am Prime-Parc 2A, 65479 Raunheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 100359
Eingetragen
6.12.2005
Branche
Vermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wasser- und LuftfahrzeugenGüterbeförderung in der Luftfahrt
Gegenstand
ist die Vermittlung von Transportaufträgen für sämtliche Verkehrsträger (Spedition, Luftfracht, Seefracht und Strassentransporte), Vertretung von nationalen und internationalen Fluggesellschaften, Beteiligungen an anderen Gesellschaften in dieser Branche, die Vermittlung von Fracht-Charterverkehre weltweit.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

WFC Investment Deutschland GmbH & Co. KG
Germany
180.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Airborne International GmbH

Raunheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.780,76 3.147,44
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 26.443,96 38.038,06
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 108,73 108,73
28.333,45 41.294,23
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14.591.778,54 13.740.053,29
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.832.138,65 5.279.764,96
3. sonstige Vermögensgegenstände 107.083,23 82.505,28
21.531.000,42 19.102.323,53
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.887.947,62 1.715.000,03
23.418.948,04 20.817.323,56
C. Rechnungsabgrenzungsposten 48.485,19 24.164,98
23.495.766,68 20.882.782,77

Passiva

31.12.2022 31.12.2021
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 180.000,00 180.000,00
II. Gewinnvortrag 957.802,08 957.802,08
III. Jahresergebnis 0,00 0,00
1.137.802,08 1.137.802,08
B. Rückstellungen
1. sonstige Rückstellungen 701.966,23 1.122.369,78
701.966,23 1.122.369,78
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.665.528,38 7.241.668,88
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 18.882.721,96 11.345.046,99
3. Sonstige Verbindlichkeiten 107.748,03 35.895,04
- davon aus Steuern € 85.038,09 (Vj. € 21.183,76)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 1.444,13 (Vj. € 1.843,09)
21.655.998,37 18.622.610,91
23.495.766,68 20.882.782,77

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022

2022 2021
1. Umsatzerlöse 124.229.237,82 90.641.320,86
2. sonstige betriebliche Erträge 1.203.871,59 478.909,83
- davon aus der Währungsumrechnung € 1.039.736,79 (Vj. € 265.638,35)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -107.533.558,21 -80.009.933,08
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.236.217,54 -1.589.687,38
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -287.341,00 -218.917,28
-2.523.558,54 -1.808.604,66
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -13.489,27 -28.450,27
6. sonstige betriebliche Aufwendungen -2.947.282,88 -2.100.104,16
- davon aus der Währungsumrechnung € -974.148,03 (Vj. € -257.230,95)
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
- davon an verbundenen Unternehmen € 12.496,40 (Vj. € 4.085,68) 12.496,40 4.085,68
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -40.885,78 -10.995,00
- davon an verbundenen Unternehmen € -24.070,38 (Vj. € -10.310,74)
9. Ergebnis nach Steuern 12.386.831,13 7.166.229,20
10. sonstige Steuern -2.151,66 -1.387,85
11. Aufwendungen aus Gewinnabführung -12.384.679,47 -7.164.841,35
12. Jahresergebnis 0,00 0,00

ANHANG für das Geschäftsjahr 2022

Airborne International GmbH, Raunheim

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft:

Firmenname laut Registergericht: Airborne International GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Raunheim
Registergericht: Darmstadt
Register-Nr.: HRB 100359

Der Jahresabschluss der Airborne International GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 Abs. 3 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Gesellschaft.

Die folgende Aufstellung entspricht in ihrer Reihenfolge dem Postenaufbau des gesetzlich vorgeschriebenen Gliederungsschemas.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden stetig angewendet.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei den Anschaffungskosten wurden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die beweglichen Anlagegegenstände wurden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Für betragsmäßig kleinere Anschaffungs- und Herstellungskosten des Anlagevermögens wurde wie folgt vorgegangen:

Geringwertige Anlagegüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG mit Anschaffungskosten bis zu € 800,00 wurden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird.

Die Finanzanlagen wurde wie folgt angesetzt und bewertet:

Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betrafen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellten; die Auflösung des Postens erfolgte linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagengegenstände

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Jahre 2022 ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt (Anlagenspiegel). Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 6.832.138,65 (Vorjahr: € 5.279.764,96) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 1.017.064,85 enthalten (Vorjahr: € 1.972.679,51).

Die Forderungen gegen Gesellschafter (ausgewiesen in den verbundenen Unternehmen) betragen insgesamt € 666,24 (Vorjahr: € 0,00).

Eigenkapital

Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgte gemäß § 272 HGB. Die Bilanz wurde unter Verwendung des Jahresergebnisses auf Basis des Ergebnisabführungsvertrages aufgestellt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von € 701.966,23 (Vorjahr: € 1.122.369,78) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Bonuszahlungen mit € 555.900,00 (Vorjahr: € 474,652,00) und Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen mit € 87.202,10 (Vorjahr: € 580.274,06).

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 885.834,95 (Vorjahr: € 3.308.777,34) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von € 17.996.887,01 (Vorjahr: € 8.036.269,65) enthalten.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (ausgewiesen in den verbundenen Unternehmen) betragen € 16.434.929,61 (Vorjahr: € 7.822.964,62) und weisen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf. Darin sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 0,00 (Vorjahr: € 48.624,00) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von € 16.434.929,61 (Vorjahr: € 7.774.340,62) enthalten.

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten beträgt € 21.655.998,37, davon beläuft sich der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf € 21.655.998,37 (Vorjahr: € 18.622.610,91). Dieser Betrag teilt sich auf die Bilanzposten wie folgt auf:

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen: € 2.665.528,38

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: € 18.882.721,96

Sonstige Verbindlichkeiten: € 107.748,03

Die Verbindlichkeiten sind bis auf geschäftsübliche Sicherungsgeschäfte wie Eigentumsvorbehalte u. a. unbesichert.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von € 991.035,14 sonstige finanzielle Verpflichtungen, und zwar hauptsächlich aus dem ab 6.2022 erweiterten Mietvertrag der genutzten Büro- und Archivflächen und Parkplätze von € 195.655,80 jährlich (Laufzeit bis 31.12.2027) sowie weiteren kleineren Mietverträgen über Büro- und Betriebsgeräte.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse:

Geographisch bestimmte Märkte liegen wie folgt vor:

Umsätze Inland € 91.401.246,44
Umsätze EU € 31.393.692,48
Umsätze Drittland € 1.434.298,90
Summe der Umsätze € 124.229.237,82

Unterschiede in den Tätigkeitsbereichen ergeben sich nicht.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von € 1.203.871,59 (Vorjahr: € 478.909,83) beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Währungsumrechnungen mit € 1.039.736,79 (Vorjahr: € 265.638,35), der Umlage von Mietaufwendungen an Konzerngesellschaften mit € 101.009,89 (Vorjahr: € 76.150,20) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit € 32.030,05 (Vorjahr: € 65.688,84).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von € 2.947.282,88 (Vorjahr: € 2.100.104,16) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen aus Group Management Fees mit € 770.883,00 (Vorjahr: € 542.462,00), aus Währungsumrechnungen mit € 974.148,03 (Vorjahr: € 257.230,95), aus Werbekosten mit € 398.882,40 (Vorjahr: € 209.762,09) sowie Buchführungskosten mit € 190.519,27 (Vorjahr: € 164.834,08).

V. Sonstige Angaben

Ergebnisübernahme

Aufgrund des mit der WFC Investment Deutschland GmbH & Co. KG, Mörfelden-Walldorf, abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages vom 30.11.2012 hat die Airborne International GmbH den im Berichtsjahr entstandenen Jahresüberschuss in Höhe von € 12.384.679,47 (Vorjahr: € 7.164.841,35) abzuführen.

Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Joao Pires Ramos ausgeübter Beruf: Managing Director

Die Geschäftsführer haben Einzelvertretungsbefugnis. Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Bezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Bezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022 berechnete Gesamthonorar beträgt € 24.500,00. Es entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis *) Eigenkapital *)
Airborne International Ltd./ Derby, UK 100% -24.526,35 € 363.277,72 €

*) Die ausgewiesenen Beträge betreffen das Geschäftsjahr zum 31.12.2021, da aktuellere Informationen noch nicht vorliegen. Das im Jahresabschluss für den Zeitraum 01.01 .-31.12.2021 ausgewiesene Jahresergebnis (- £20.609,00) und das Eigenkapital (£305.255,00) wurden hier umgerechnet mit dem Euroreferenzkurs der Europäischen Zentralbank zum Bilanzstichtag 31.12.2021.

Konzernzugehörigkeit

Die Airborne International GmbH wurde in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft World Freight Company S.A.S., Sitz in Roissy Charles de Gaulles Cedex, Frankreich, einbezogen. Die World Freight Company S.A.S. stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf. Der offengelegte Konzernabschluss ist am Sitz des Mutterunternehmens erhältlich.

Die Airborne International GmbH wurde in den Konzernabschluss der Gesellschaft WFC Top S.A.S., Sitz in Luxembourg, Luxemburg, einbezogen. Die WFC Top S.A.S. stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Der offengelegte Konzernabschluss ist am Sitz des Mutterunternehmens erhältlich.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 20 Mitarbeiter (Vorjahr 18 Mitarbeiter), von denen alle Angestellte sind. Nicht darin enthalten sind Geschäftsführer, Auszubildende und Praktikanten.

Nachtragsbericht

Es sind keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag eingetreten.

 

Raunheim, den 19. Juli 2023

Joao Pires Ramos, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

Anlagenspiegel für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand am 1.1.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 89.813,44 0,00 0,00 0,00 89.813,44
89.813,44 0,00 0,00 0,00 89.813,44
II. SACHANLAGEN
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 195.274,82 528,49 0,00 0,00 195.803,31
195.274,82 528,49 0,00 0,00 195.803,31
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 108,73 0,00 0,00 0,00 108,73
108,73 0,00 0,00 0,00 108,73
285.196,99 528,49 0,00 0,00 285.725,48
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2022 Abschreibungen lfd. Jahr Abgänge Stand am 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 86.666,00 1.366,68 0,00 88.032,68
86.666,00 1.366,68 0,00 88.032,68
II. SACHANLAGEN
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 157.236,76 12.122,59 0,00 169.359,35
157.236,76 12.122,59 0,00 169.359,35
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
243.902,76 13.489,27 0,00 257.392,03
Buchwerte
Stand am 31.12.2022 Stand am 31.12.2021
EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.780,76 3.147,44
1.780,76 3.147,44
II. SACHANLAGEN
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 26.443,96 38.038,06
26.443,96 38.038,06
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 108,73 108,73
108,73 108,73
28.333,45 41.294,23

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

Grundlagen des Unternehmens

Die Airborne International GmbH wurde am 07. Oktober 2005 gegründet und hat ihren Sitz in Raunheim. Die Gesellschaft ist spezialisiert auf Vermittlung von Luftfracht-Kapazitäten, Luftfracht-Chartern und Vertretung u. Vermarktung von Fluggesellschaften. Hauptgeschäftstätigkeit der Airborne ist dabei die Handelsvertretung von internationalen Fluggesellschaften in Deutschland für ihr Cargo-Geschäft (General Sales Agent / GSA). Darüber hinaus werden weitere ergänzende Dienstleistungen angeboten, wie z.B. die Abwicklung der Luftfracht an Flughäfen und die Vermittlung von ergänzenden LKW- Transportdienstleistungen. Durch ihre zuverlässige Abwicklung und effiziente Kostenstruktur konnte sich die Airborne seit ihrer Gründung zu einem erfolgreichen Partner für Cargo-Dienstleistungen etablieren. Die Airborne profitiert dabei von ihrer internationalen Ausrichtung und ihrer Einbindung in den Konzern der WFC-Gruppe, ein global agierender Konzern mit Hauptsitz in Frankreich und zahlreichen Tochtergesellschaften weltweit.

Die Airborne vertritt als GSA in Deutschland u.a. Airlines aus dem europäischen und asiatischen Raum.

Kunden der Airborne sind internationale Speditionen wie z.B. DHL, Dachser, UPS und weitere sowie Air-Cargo-Broker.

Die Airborne hat ihre Geschäfte im abgelaufenen Geschäftsjahr an ihrem Hauptstandort in Raunheim betrieben. Des Weiteren werden Betriebsstätten am Flughafen Düsseldorf (Aufgabe in 2022) und München unterhalten. Mit der Gesellschafterin, der WFC Investment Deutschland GmbH & Co. KG, wurde am 30.11.2012 ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen, der auch weiterhin gültig ist.

Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2022 nicht verändert.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche sowie branchenspezifische Rahmenbedingungen

Nach Angaben des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft verzeichnete die Luftfrachtbranche in Deutschland auch im Jahr 2022 eine höhere Nachfrage als in den Jahren vor der Pandemie.1 Dabei hat der Flughafen Frankfurt die meisten Güter verladen (rd. 2 Mio. Tonnen). Aber auch der Flughafen München hat seine Position im europäischen Wettbewerb gestärkt. Aufgrund der Rückkehr vieler Langstreckenflüge im Passagierbereich konnte die Transportkapazität erheblich erhöht werden. Insgesamt war das Jahr 2022 aber noch immer von Logistikproblemen im Seeverkehr geprägt, vor allem aufgrund wiederholter coronabedingter Schließungen von Häfen in China, was die Nachfrage nach Luftfracht weiter gestärkt hat.

Geschäftsverlauf

Im Jahr 2022 profitierte die Luftfrachtbranche von einer hohen globalen Nachfrage, die durch Engpässe bei der Seefracht und Störungen weltweiter Lieferketten weiter verstärkt wurde. Die Nachfrage nach Luftfracht im Jahr 2022 lag in Deutschland wieder über dem Niveau des Vor-Corona Jahres 2019. 1 Von dieser erhöhten Nachfrage profitierte auch das Geschäft der Airborne.

Die Entwicklung des Geschäftsverlaufs der Airborne International GmbH im Geschäftsjahr 2022 war wiederholt äußerst positiv. Wie in den vergangenen Jahren konnten die Umsätze weiter gesteigert werden, im Jahr 2022 zum Vorjahr 2021 um etwas mehr als 37 %, während in 2021 der Anstieg zum Vorjahr 2020 noch annähernd 100 % betragen hatte. Die prognostizierten Ziele für das Jahr 2022 (Planung Gross Profit (Rohertrag): TEUR 15.947 und Planung Jahresüberschuss: TEUR 10.747) konnten übertroffen werden. Dieser positive Geschäftsverlauf ist unter anderem zurückzuführen auf das weiterhin geringe Kapazitätsniveau im Flugfrachtverkehr und die damit zusammenhängenden Preiserhöhungen. Insbesondere konnte der Durchschnittsertrag pro Kilo im Vergleich zum bereits sehr guten Vorjahr weiter gesteigert werden von 0,26 €/kg in 2021 auf 0,34 €/kg in 2022. In den Vor-Corona-Jahren lag der Wert bei rd. 0,10 €/kg.

Die Gesellschaft erzielte im Jahr 2022 ein Ergebnis nach Steuern (vor sonstigen Steuern) in Höhe von Euro 12.386.831 und damit einen deutlich höheren Jahresüberschuss als in den Vorjahren (Euro 7.166.229 in 2021 und 3.793.051 in 2020). Der Gross Profit (Rohertrag), berechnet aus Umsatz abzüglich Materialaufwendungen, hat sich im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls erhöht, und zwar um 57 % von Euro 10.631.388 auf Euro 16.695.680. Insgesamt ist die Geschäftsführung mit dem Geschäftsverlauf sehr zufrieden.

1 Jahreszahlen 2022 - Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V. https://branchenreport.bdl.aero/jahreszahlen-2022

Lage der Gesellschaft

Vermögenslage

Die Bilanzsumme beläuft sich zum Bilanzstichtag auf Euro 23.495.766. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2021 (Euro 20.882.782) um Euro 2.612.984 erhöht. Aufgrund der gestiegenen Umsatzerlöse stiegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Passivseite ist im Wesentlichen aufgrund einer Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gestiegen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen Euro 14.591.779 (62 % der Bilanzsumme). Sie haben sich im Vergleich zum Vorjahr um Euro 851.725 erhöht, was auf die Steigerung des Umsatzvolumens zurückzuführen ist.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen Euro 6.832.139 (29 % der Bilanzsumme). Sie haben sich im Vergleich zum Vorjahr um Euro 1.552.374 erhöht, was hauptsächlich ebenfalls mit der Steigerung des Umsatzvolumens zusammenhängt. Darüber hinaus hat die Gesellschaft aber auch verbundenen Unternehmen liquide Mittel zur Verfügung gestellt, die selbst nicht benötigt wurden.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich um Euro 24.578 auf Euro 107.083 erhöht.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Berichtsjahr insbesondere durch einen umsatzbedingten erhöhten Einkauf von Vorleistungen im Intercompany-Bereich, von Euro 7.241.669 um Euro 4.576.140 auf Euro 2.665.528 verringert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich von Euro 11.345.047 um Euro 7.537.675 auf Euro 18.882.722 (80 % der Bilanzsumme) erhöht. Dies ist zum einen auf einen umsatzbedingten erhöhten Einkauf von Vorleistungen im Intercompany-Bereich zurückzuführen, zum anderen ist die in diesem Posten verbuchte Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr mit einem fast doppelt so hohen Betrag (Euro 12.384.679) enthalten wie im Vorjahr (Euro 7.164.841).

Das Eigenkapital beträgt unverändert zum Vorjahr Euro 1.137.802. Trotz des Anstiegs der Bilanzsumme konnte die Quote bei rund 5 % gehalten werden.

Finanzlage

Der Finanzmittelbestand, bestehend aus Kasse und Bankguthaben, hat sich um ca. 10 % erhöht auf Euro 1.887.948. Die Erhöhung der Finanzmittel beruht im Wesentlichen auf dem im Geschäftsjahr positiven Verlauf der Geschäftstätigkeit. So konnte der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit auf Euro 7.379.203 erhöht werden. Im Vorjahr betrug der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit Euro 5.037.743. Investitionen sind für den Geschäftsbetrieb der Airborne nur in geringem Umfang erforderlich. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit für das Geschäftsjahr betrug Euro -528 und Euro -23.120 im Vorjahr. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist im Wesentlichen beeinflusst durch die Auszahlung des Ergebnisses (vor Gewinnabführung) des Vorjahres aufgrund des geschlossenen Gewinnabführungsvertrages mit der Muttergesellschaft. Für das Geschäftsjahr 2022 beträgt der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit Euro -7.205.727 und für das Vorjahr Euro -3.792.553. Diese negativen Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit entsprechen in etwa den jeweiligen Ergebnissen der Vorjahre, welche im darauffolgenden Wirtschaftsjahr an die Muttergesellschaft ausgezahlt wurden.

Die Airborne ist aufgrund ihrer ausreichend hohen Liquidität jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

Ertragslage

Der Umsatz mit Euro 124.229.238 hat sich gegenüber dem Vorjahr (Euro 90.641.321) mit Euro 33.587.917 um 37 % erhöht. Wie im Abschnitt Geschäftsverlauf erwähnt, ist der Umsatzanstieg auf die hohe globale Nachfrage zurückzuführen, welche auf Engpässe bei der Seefracht sowie Störungen in den Lieferketten zurückzuführen ist. In diesem Zusammenhang stiegen auch die Aufwendungen für den Einkauf der Vorleistungen, sodass sich der Posten Materialaufwand mit Euro 107.533.558 gegenüber dem Vorjahr (Euro 80.009.933) um 34 % erhöht hat.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von Euro 1.203.872 sind gegenüber dem Vorjahr (Euro 478.910) um 151 % gestiegen, davon entfällt eine überdurchschnittliche Erhöhung auf die Erträge aus Währungsumrechnung (von Euro 265.638 auf Euro 1.039.737).

Die Personalkosten erhöhten sich von Euro 1.808.605 im Vorjahr auf Euro 2.523.559 im Berichtsjahr (Anstieg um 39%). Hauptursache hierfür waren umsatzbedingt höhere Bonuszahlungen an Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr (Anstieg rd. 115%) und damit einhergehend erhöhtem Gehaltsaufwand. Dadurch wurde auch im Geschäftsjahr 2022 das Personalkostenniveau vor der Coronapandemie überschritten (Euro 1.527.880 in 2019, Euro 1.415.459 in 2018) und dem nochmals gesteigerten Geschäftsvolumen in 2022 weiter angepasst.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von Euro 2.947.283 sind gegenüber dem Vorjahr (Euro 2.100.104) um 40 % gestiegen. Dies ist hauptsächlich auf einen Anstieg der Aufwendungen aus Währungsumrechnung (von Euro 257.231 auf Euro 974.148), auf gestiegene Management-Fees (von Euro 542.462 auf Euro 770.883) und Marketing-Fees (von Euro 209.762 auf Euro 398.882) sowie Reise-, Bewirtungs- und Veranstaltungskosten (von Euro 20.053 auf Euro 78.525) zurückzuführen. Grund für die Erhöhung dieser Kosten ist im Wesentlichen das höhere Umsatzvolumen und der damit zusammenhängende Mehraufwand in der Abwicklung der Geschäfte für die Gesellschaft.

Die erhöhten Währungsumrechnungserträge und -aufwendungen stehen, neben einer stärkeren Wechselkursschwankung, auch vor allem mit dem erhöhten Umsatz- und Einkaufsvolumen in Zusammenhang.

Es wurde ein Jahresüberschuss nach Steuern und sonstigen Steuern, vor Ergebnisabführung, von Euro 12.384.679 erzielt, verglichen mit einem Jahresüberschuss in Höhe von Euro 7.164.841 im Vorjahr.

Risikomanagement sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Gesellschaft sieht ihre Chancen für eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 darin, Wachstumspotential im Markt aufzugreifen, in dem sie auf eine passende Entwicklung des Dienstleistungsportfolio setzt, wie auch auf eine gezielte Weiterentwicklung ihrer vorhandenen Dienstleistungen sowie der Erweiterung des Brokerage-Bereichs. Chancen liegen auch mittelfristig in der Implementierung bzw. Forcierung des Einsatzes von künstlicher Intelligenz (KI), durch die Prozesse automatisiert und dadurch kostengünstiger abgewickelt werden können. Die Wettbewerbsfähigkeit vor allem im wachsenden Markt der Internetgeschäfte soll dadurch gestärkt werden. Die Gesellschaft profitiert hierbei von der konzerneigenen IT-Abteilung, welche die Entwicklung der KI-Prozesse schneller und individueller vorantreiben kann, als dies bei einem Fremdbezug dieser Leistungen möglich wäre.

Die Risiken im Jahr 2023 sind im Wesentlichen in der nicht absehbaren konjunkturellen Entwicklung im gesamten europäischen Raum und global zu sehen, da sich eine Abschwächung des Konjunkturzyklus abzeichnet. Des Weiteren führt der seit 2022 wieder zunehmende Flugverkehr speziell bei den Passagierfluggesellschaften zu erheblich steigenden Kapazitäten und somit zu einem erhöhten Preisdruck und damit verbunden zu sinkenden Erträgen. Erwartet wird ein Rückgang der in 2021 und 2022 außerordentlich hohen Margen (rd. 12-15%) auf das Vor-Corona-Niveau (rd. 5%). Risiken im Jahr 2023 sind auch in der zunehmenden Entwicklung der Internetverkäufe zu sehen. Diese stellen auch eine Bedrohung der Preisstruktur im Markt dar. Generell ist eine weitere Verringerung des Marktpreises für die kommenden Jahre für die Standarddienstleistungen zu erkennen, daher setzt die Gesellschaft zukünftig ihren Fokus auf horizontale Produktdiversifikationen oder Eigenprodukte.

Für das Jahr 2023 rechnet die Airborne auch mit einem erhöhten Reisekostenaufwand, da nach Aufhebung der fast dreijährigen Corona-Beschränkungen wieder die physische Präsenz im Kundenkontakt zur Stärkung der Geschäftsbeziehungen in den Mittelpunkt rückt.

Im Wesentlichen rechnet das Unternehmen seine Leistungen in Euro ab, so dass hier auch zukünftig keine nennenswerten wechselkursbedingten Risiken erwartet werden. Jedoch liegen erhöhte Zahlungsströme zwischen verbundenen Unternehmen vor, die mit Kursrisiken behaftet sind.

Der Ukraine Krieg wirkt sich bisher nicht negativ auf die Geschäftsentwicklung der Airborne aus. So unterhält die Gesellschaft keine Geschäftsbeziehungen mit Airlines oder anderen Geschäftspartnern aus der Ukraine und Russland. Es können aber finanzielle Risiken nicht ausgeschlossen werden.

Alle aufgeführten Risiken stellen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende Risiken sind zurzeit nicht erkennbar.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Umwelt

Die Gesellschaft führt aktuell Gespräche mit verschiedenen Airlines, bei denen es um die Konzeptentwicklung zur Nutzung von CO 2 -neutralem Flugbenzin geht. Da dessen Kosten derzeit noch deutlich über den Kosten von Standardbenzin liegen, wird die Umsetzung von Hybridmodellen angestrebt, um wettbewerbsfähige Angebote im Bereich umweltschonenderer Energietechnologie am Markt platzieren zu können.

Arbeitnehmer

Zur Steigerung der Qualifikation der Mitarbeiter wird großer Wert auf sinnvolle Weiterbildung gelegt. So finden viele Inhouse-Schulungen statt, derzeit z.B. wöchentlich im Pharma-Bereich, einem großen Kundensektor. Darüber hinaus bietet das Unternehmen gute Karrierechancen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten an, und bildet auch selbst regelmäßig aus. Freiwerdende Stellen werden möglichst aus den eigenen Reihen besetzt.

Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt keine Forschung- und Entwicklungstätigkeit.

Voraussichtliche Entwicklung

Insgesamt wird die zukünftige Geschäftsentwicklung positiv von der Geschäftsführung gesehen. Der Auftragsbestand der Airborne für das Jahr 2023 ist wieder überaus zufriedenstellend, es gab keine Abgänge von Vertrags-Airlines. Allerdings wird aufgrund der höheren Frachtraumkapazitäten und sinkenden Margen mit einem Rückgang des Umsatzes von 10% bis 20% in 2023 gerechnet. Laut Planung werden sich der Rohertrag und der Jahresüberschuss für 2023 rund 50% unter dem außerordentlich guten Jahr 2022 bewegen.

 

Raunheim, den 19. Juli 2023

Joao Pires Ramos, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Airborne International GmbH, Raunheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Airborne International GmbH, Raunheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Airborne International GmbH, Raunheim, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 19. Juli 2023

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Maximilian Meyer zu Schwabedissen, Wirtschaftsprüfer

Frank Schmitt, Wirtschaftsprüfer

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