Einzelhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
ASB-Casa Vital GmbH
Bonhoefferstraße 26, 97078 Würzburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lars-Ejnar Sterley seit 8.11.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Arbeiter-Samariter-Bund Baden-Württemberg e.V. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ASB-Casa Vital GmbHWürzburg-VersbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Rahmenbedingungen für die Leistungen der ASB-Casa Vital GmbH Die Tätigkeiten der ASB-Casa Vital GmbH ergeben sich aus dem Gesellschaftervertrag, welcher letztmalig zum 07.11.2019 geändert wurde. Die ASB-Casa Vital GmbH betreibt ausschließlich Pflegeheime und Stiftswohnungen in Bayern. Im Einzelnen sind folgende Einrichtungen in Betrieb: a) Der "Versbacher Sonnenhof" in 97078 Würzburg mit 110 Pflegeplätzen. Diese Einrichtung wurde im April 2005 eröffnet und hatte im Dezember 2023 eine Belegung von 109 (VJ: 109) Plätzen. b) Im Juli 2009 hat das Haus "Marie-Anne-Claus" in 81475 München-Forstenried eröffnet. Diese Einrichtung hat 135 Pflegeplätze in der sog. 4. Generation und ist Eigentum des Arbeiter-Samariter-Bundes. Von den 135 Plätzen waren im Dezember 2023 133 (VJ: 132) Pflegeplätze belegt. c) Im Juli 2010 wurde das Haus "Chiemgau" in 83278 Traunstein in Betrieb genommen. Das Haus hat nach Wegfall der Doppelzimmer seit Beginn 2020 noch 111 Pflegeplätze. Im Dezember 2023 lag die Belegung bei 110 (VJ: 111) Plätzen. d) Das Haus "Am Wiesengrund" in 85630 Grasbrunn bei München wurde im September 2010 eröffnet. Von den 84 Plätzen waren im Dezember 2023 84 (VJ: 84) Plätze belegt. e) Im April 2007 wurde in 82515 Wolfratshausen das Pflegezentrum "IsarLoisach" eröffnet. Im Dezember 2023 waren 143 (VJ: 134) von 144 Plätzen belegt. f) Das Altenpflegeheim in 91555 Feuchtwangen mit 78 Pflegeplätzen wurde im April 2013 eröffnet, im Dezember 2023 waren 78 (VJ: 78) Plätze belegt. Die Belegung der Einrichtungen hat 2023 mit 237.500 Belegungstagen und einer Gesamtauslastung 98,3% den höchsten Wert der Firmengeschichte erreicht. Die baulichen Gegebenheiten und der Betrieb der Einrichtungen erfolgen nach den aktuellen Erkenntnissen in der Pflege. Bezüglich der Qualitätssicherung sind die Einrichtungen in das Qualitätssicherungssystem des Arbeiter-Samariter-Bund Baden-Württemberg e.V., Stuttgart, vollständig eingebunden. 2. Ertragslage Nach einem Jahresüberschuss im Vorjahr in Höhe von T€ 2.013 ist im Berichtsjahr das Ergebnis mit T€ 2.164 besser ausgefallen. Die Steigerung der Gesamtleistung von T€ 36.023 auf T€ 39.541 ist nahezu ausschließlich auf Leistungs- und Pflegesatzsteigerungen zurückzuführen. Der Anstieg der Gehälter in Höhe von T€ 3.804 sowie der Sozialabgaben von T€ 356 ergeben die Steigerung der Personalkosten von T€ 20.657 auf T€ 24.817. Die Erträge aus Pflegeleistungen stiegen von T€ 32.586 auf T€ 36.599. Neben den Pflegesatzerhöhungen sind Auslastungsverbesserungen für die Steigerung verantwortlich. Die Erstattungen der Kassen zur Abfederung wirtschaftlicher Auswirkungen der Covid-Pandemie sind um T€ 1.253 zum Vorjahr zurückgegangen. Die erstmals geleisteten Erstattungen der Kassen zur Abfederung der Energiekostensteigerungen (Strom, Gas und Fernwärme) haben im Jahr 2023 rd. T€ 295 betragen. Der Personalaufwand im Berichtsjahr stieg von T€ 20.657 auf T€ 24.817. Bei weitgehendem Verzicht auf Fremdarbeit (93 T€) ist die Personalkostensteigerung vollkommen dem eigenen Personal zugutegekommen. Insbesondere in der Pflege hat die Tarifentlohnung zu drastisch steigenden Personalausgaben geführt, um ein attraktiver und wettbewerbsfähiger Arbeitgeber zu bleiben. Darüber hinaus wurden die Gehälter der nicht tariflich entlohnten Mitarbeitenden zur Jahresmitte um 8% erhöht und eine Inflationsausgleichsprämie von 150 € je Monat und VZÄ für nicht tariflich entlohnte Mitarbeitende gezahlt. Der Materialaufwand sinkt zum Vorjahr von T€ 6.296 auf T€ 5.786. Ursächlich hierfür sind die deutlich sinkenden Aufwendungen für den medizinischen Bedarf (- T€ 250). Weiter sind die Kosten der Personalbeschaffung gesunken (-T€ 78). Durch Wegfall der Einmalbelastung des geplanten Projekts Traunreut konnten die Rechtskosten um T€ 264 gesenkt werden. Die Kosten für Lebensmittel sind infla- tionsbegingt um 9,5% bzw. T€ 124 gestiegen, die Kosten für Wasser/Ener- gie/Brennstoffe stiegen um 26,0% bzw. T€ 211. Die Aufwendungen für Miete, Pacht und Leasing stiegen um T€ 248 auf T€ 4.988, insbesondere durch Mietanpassungen aufgrund von Indexklauseln, Anmietung weiteren Wohnraums für Mitarbeitende und steigende Nebenkostenvorauszahlungen. Die Abschreibungen betrugen T€ 224 nach T€ 265 im Vorjahr. Für Instandhaltung wurden T€ 1.019 aufgewendet (Vorjahr T€ 1.191). Die weiterhin hohen Aufwendungen resultierten im Wesentlichen aus Investitionen in Erneu- erungs- und Sanierungsmaßnahmen der Immobilien sowie energetischen Verbesserungen. Die Zinserträge konnten um T€ 304 auf T€ 385 gesteigert werden, da die Verzinsung der Anlagen deutlich gestiegen ist. Die Ausgaben für Steuern, Abgaben und Versicherungen sind leicht von T€ 216 auf T€ 288 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von T€ 726 auf T€ 633 gesunken, insbesondere aufgrund geringerer Umlagen an den Pflegeausbildungsfonds (PAF) in Höhe von T€ 87. Die Geschäftsführung sieht die Entwicklung der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr als günstig an. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme erhöhte sich von T€ 22.620 auf T€ 24.939. Das Sachanlagevermögen ist um T€ 35 zum Vorjahr auf T€ 767 (VJ: T€ 802) gesunken. Zugängen von ESO-Anlagen stehen die Abschreibungen für Einrichtung und Ausstattung gegenüber. Im Berichtsjahr sind zudem unter den sonstigen Finanzanlagen Ausleihungen an den Gesellschafter in Höhe von T€ 18.332 (VJ: T€ 10.408) ausgewiesen. 2023 wurden weitere Einlagen in den Solidarfonds von T€ 8.000 geleistet. Die Laufzeit der Ausleihungen an den Gesellschafter beträgt mehr als ein Jahr. Die Zinssätze bewegen sich bei marktüblichen Sätzen zwischen 0,4 % und 1,8 % p.a. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 2.309 sind zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Vorjahr (T€ 1.858) gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen mit T€ 1.265 (VJ: 975) über das Vorjahresniveau. In den sonstigen Vermögensgegenständen (T€ 1.007, VJ: T€ 810) sind u.a. Mietkautionen enthalten. Die liquiden Mittel sinken nach Einlage von T€ 8.000 in den Solidarfonds von T€ 9.494 auf T€ 3.465. Aufgrund des guten Ergebnisses konnte ausreichend frei verfügbare Liquidität verbleiben. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt gesichert. Das Eigenkapital erhöhte sich aufgrund des Jahresüberschusses auf T€ 21.340. Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt somit 85,4 % (VJ: 84,8 %). Die Rückstellungen reduzierten sich um T€ 45 auf T€ 964 und beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaub und Mehrarbeit in Höhe von T€ 376 (VJ: T€ 368). Weiterhin wurden die exakten Ansprüche für Anwartschaften der Mitarbeitenden in Höhe von T€ 424 passiviert. Diese berücksichtigen die Betriebszugehörigkeit. Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen T€ 1.285 nach T€ 1.198 im Vorjahr und sind kurzfristig fällig. Die Erhöhung resultiert u.a. aus höheren kreditorischen Debitoren (T€ 785; VJ: 740). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen T€ 713 (VJ: T€ 640). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betragen T€ 42 (VJ: T€ 47). 3. Personalentwicklung Die Mitarbeiteranzahl ist zum Vorjahr gewachsen und hat zum 31.12.2023 587 (VJ: 577) Köpfe betragen. Davon sind 487 hauptamtlich Beschäftigte. Gewichtet in VZÄ ergibt sich ein Jahresmittel von 478 Vollzeitstellen. 4. Gesamtaussage Die Gesamterlöse liegen mit T€ 39.541 deutlich über der geplanten Gesamtleistung von T€ 37.110, die ohne jegliche Corona-Unterstützung bzw. Energiehilfen geplant wurde. Der Personalaufwand in Höhe von T€ 24.817 entspricht in etwa den geplanten Kosten von T€ 24.331. Die Sachaufwendungen in Höhe von T€ 12.560 liegen auf dem Niveau der geplanten Ausgaben von T€ 12.659. Insbesondere durch die Leistungssteigerungen und Pflegesatzerhöhungen konnte das geplante Ergebnis von T€ 120 signifikant übertroffen werden. Der Jahresüberschuss in Höhe von T€ 2.164 liegt um T€ 2.044 über dem Plan. Die Geschäftsleitung ist mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr und dem erzielten Jahresergebnis zufrieden. 5. Künftige Entwicklung Seit dem 01.09.2022 muss die ASB-Casa Vital GmbH alle Mitarbeitenden in der Pflege und Betreuung unter Anwendung eines Tarifvertrags entlohnen und hat sich entschieden, für alle Mitarbeitenden dieser Bereiche die Lohnbestandteile des TVöD-B bzw. TVöD-plus zur Anwendung zu bringen. Im Jahr 2024 wurde aufgrund der Unwägbarkeiten der Energiekostenentwicklung (Auslaufen der Energiehilfen zum April 2024) und Tarifsteigerungen sowie der möglichen Refinanzierung über Pflegesätze in der Planung ein geringeres positives Ergebnis erwartet. Bei Gesamterlösen von rd. Mio. € 40,8, Personalaufwendungen in Höhe von rd. Mio. € 26,5 und Sachkosten in Höhe von rd. Mio. € 12,9 wird mit einem Ergebnis in Höhe von rd. Mio. € 1,4 gerechnet. Das Ergebnis der Gesellschaft weist zum 30. April 2024 einen positiven Betrag von rd. Mio. € 1,0 aus. Daher geht die Gesellschaft davon aus, das ursprünglich geplante Ergebnis deutlich zu übertreffen, da die zwischenzeitlichen Pflegesatzabschlüsse die eigenen Erwartungen übertreffen und der Tarifvertrag 2024 keine Kostensteigerungen in erwartetem Ausmaß mit sich bringt. Ein Ergebnis wie im Vorjahr erscheint realistisch. 6. Ausblick und Chancen / Risiken Das Geschäftsfeld der stationären Pflege hat aufgrund der demographischen Entwicklung nach wie vor eine steigende Nachfrage und somit für die Zukunft eine positive Ausrichtung. Für 2024 wird mit einer weiterhin hohen Auslastung der Einrichtungen gerechnet. Es wird eine Auslastung auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahrs erwartet. Die Herausforderung besteht in den Pflegesatzverhandlungen darin, die Kostensteigerungen entsprechend refinanziert zu bekommen und auskömmliche Pflegesätze zu erreichen. Alle Mehraufwendungen und Mindereinnahmen aus weiteren Corona-Wellen bzw. Energiekostensteigerungen werden nicht mehr erstattet und alle Aufwendungen und Risiken müssen von der Gesellschaft getragen werden. Eine permanente Herausforderung für die Einrichtungen ist nach wie vor die Personalbeschaffung im Bereich der Fachkräfte sowie die langfristige Bindung der Mitarbeitenden. Es werden weiterhin Aktivitäten bezüglich der Bindung der Auszubildenden sowie Gewinnung ausländischer Fachkräfte zur Festanstellung betrieben. Auch die Entlohnung wird permanent marktgerecht angepasst und freiwillige Sonderzahlungen an die Mitarbeitenden ohne tarifvertragliche Entlohnung geleistet. Dazu gehören insbesondere die Sonderzahlungen im Rahmen des steuer- und sozialabgabenfreien Inflationsausgleichs im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben bis August 2024. Die Auswahl des für die Beschäftigten ökonomisch besten Tarifvertrags TVöD-B bzw. TVöD-plus sollte Gewähr dafür sein, dass die Gesellschaft ein wettbewerbsfähiger und attraktiver Arbeitgeber in der Branche bleibt. 2024 sind bisher keine Aufwendungen für Leiharbeit angefallen und es besteht die Hoffnung, dies auch für das restliche Jahr so halten zu können. Eine massive Belastung stellt die weiterhin hohe Inflationsrate bei den Materialaufwendungen (u.a. Energie, Lebensmittel, Wäsche) dar und führt auch zu deutlichen Mietsteigerungen bei indexgebundenen Mietverträgen der Einrichtungen (u.a. Grasbrunn, Wolfratshausen). Betroffen sind nahezu alle Bereiche der Sachkosten. Für die Instandhaltung und Modernisierung der Infrastruktur und Reduzierung des Energieverbrauchs ist weiteres finanzielles Engagement notwendig. Diesem Bereich wird in der Gesellschaft große Bedeutung beigemessen und entsprechende Budgets für die Einrichtungen zur Verfügung gestellt. Ausfallrisiken im Bereich der Forderungen wird durch Überwachung der Zahlungseingänge und zeitnaher Beitreibung und ggfs. entsprechender Wertberichtigungen permanent Rechnung getragen.
Würzburg, den 26.07.2024 gez. Lars-Ejnar Sterley, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Die ASB-Casa Vital GmbH ist unter der gleichlautenden Firma im Handelsregister des Amtsgerichts Würzburg unter der Handelsregisternummer - HRB 8597 - geführt. Der Firmensitz der Gesellschaft ist in 97078 Würzburg-Versbach, Bonhoefferstraße 26. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und unter Berücksichtigung der Pflege-Buchführungsverordnung (PBV) sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung von Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Anlagennachweis erfolgen nach der PBV. Die ASB-Casa Vital GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB und vom zuständigen Finanzamt als gemeinnützigen Zwecken dienend im Sinne der Abgabenordnung anerkannt und von der Körperschaftsteuer befreit. Die Umsätze aus Pflegeleistungen sind ferner von der Umsatzsteuer befreit. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die im Folgenden dargestellten Bilanzierung- und Bewertungsmethoden sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert angewandt worden. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die geringwertigen Güter werden im Jahr ihrer Anschaffung abgeschrieben. Finanzanlagen werden mit Anschaffungskosten bzw. bei dauerhafter Wertminderung mit dem niedrigeren Wert bilanziert, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Die Vorratsbestände sind mit einem Festwert bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurde den erkennbaren Ausfallrisiken durch Einzelbzw. Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Das Eigenkapital und die Rücklagen unterliegen den Beschränkungen des steuerlichen Gemeinnützigkeitsrechts (§§ 51 ff. der Abgabenordnung). Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Verbindlichkeiten wurden mit Ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben des Geschäftsjahres, die zu Aufwand im folgenden Geschäftsjahr führen und sind mit dem Nennwert angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem nachstehenden Anlagespiegel. Unter den sonstigen Ausleihungen sind fünf Darlehen an den Gesellschafter in Höhe von T€ 18.332 (VJ: T€ 10.408) ausgewiesen. Diese setzen sich wie folgt zusammen:
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben bis auf die geleisteten Mietkautionen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegenüber Gesellschafter sowie gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus laufenden Verrechnungen aus Lieferungen und Leistungen. Die geleisteten Mietkautionen in Höhe von T€ 383 unter den sonstigen Vermögensgegenständen haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Das Stammkapital beträgt T€ 250. Im Rahmen der Verschmelzung mit der ASB Senior-Care GmbH wurde das Eigenkapital der ASB Senior-Care GmbH zum 31. Dezember 2013 (T€ 2.665) in die Kapitalrücklage nach § 272 Nr. 4 HGB der ASB-Casa Vital GmbH eingestellt. Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 42. Die Verbindlichkeiten haben bis auf die Kautionskonten (T€ 91) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 81 (VJ T€ 134). Die periodenfremden Erträge betreffen i. W. die Ausbuchung von Verbindlichkeiten aus den Jahren bis 2020 aufgrund Verjährung und Korrekturen der Pflegeheime in der Abrechnung für das vergangene Jahr. Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen periodenfremden Aufwendungen in Höhe von T€ 77 (VJ T€ 126) betreffen im Wesentlichen Nachberechnungen und Schlussrechnungen des Vorjahres. E. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. F. Sonstige Angaben Aus Mietverträgen für die sechs Einrichtungen resultieren sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 3.811 jährlich. Weitere Verpflichtungen ergeben sich aus der Anmietung von Wohnraum für Betreutes Wohnen und Mitarbeitende in Höhe von T€ 767 p.a.
Die Gesellschaft bildet eine umsatzsteuerliche Organschaft mit dem Arbeiter-Samariter-Bund Baden-Württemberg e. V., Stuttgart. Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung, der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung. Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr: Michael Goby, Bürgermeister Peter Schmid, Steuerberater Karl-Eugen Altdörfer, Rektor i.R. Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten. Geschäftsführer der Gesellschaft: Lars -Ejnar Sterley Landesgeschäftsführer Arbeiter-Samariter-Bund Baden-Württemberg e. V. Der Geschäftsführer ist beim Gesellschafter angestellt. Von der ASB-Casa Vital GmbH erhält der Geschäftsführer kein Entgelt. Unterschrift nach § 245 HGB
Würzburg, den 26. Juli 2024 gez. Lars-Ejnar Sterley sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 03.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ASB-Casa Vital GmbH, Würzburg-Versbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ASB-Casa Vital GmbH, Würzburg-Versbach - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ASB-Casa Vital GmbH, Würzburg-Versbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 26. Juli 2024 Solidaris
Revisions-GmbH
gez. Niko Ballarini, Wirtschaftsprüfer gez. Christian Hesse, Wirtschaftsprüfer |
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