Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 138546
Eingetragen
13.12.2011
Branche
Einzelhandel mit WohnmöbelnGroßhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und LeuchtenEinzelhandel mit Antiquitäten und antiken Teppichen
Gegenstand
Online-Handel mit Möbeln und Accessoires

Historie

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Management

NameRolle
Niels Emil Nüssler
seit 5.3.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

Gesellschafter
Beta

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

4 von 5 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Atlantic Internet GmbH
Germany
12.500 €
43.05%
SFS Innovations UG (haftungsbeschränkt)
Germany
12.500 €
43.05%
Things I Like GmbH
Germany
2.820 €
9.71%
J****** B***
900 €
3.10%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Things I Like GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015

1. Branchenentwicklung

Der Markt für Möbel hatte in Deutschland 2015 ein geschätztes Volumen von EUR 31 Mrd. Der Onlineanteil am Gesamtmarkt wird je nach Quelle zwischen 3 bis 7% geschätzt. Insbesondere im Online Bereich entwickelt sich das Segment sehr dynamisch mit Wachstumsraten von bis zu 50%, wodurch sich für die Gesellschaft interessante Wachstumsperspektiven ergeben.

2. Geschäftsmodell

Die Things I Like GmbH (nachfolgend "MONOQI" oder "die Gesellschaft") wurde 2011 gegründet. MONOQI bietet seinen Kunden täglich neue Produkte im Bereich Home und Lifestyle an. Die Produkte werden von Lieferanten aus der ganzen Welt bezogen und stehen für eine begrenzte Dauer von 7 Tagen zum Verkauf. Der Fokus liegt dabei vor allem auf weniger bekannten und jungen Designern und Herstellern (nachfolgend "Designer"). MONOQI hat mittlerweile mit mehr als 8.000 Designern aus der ganzen Welt zusammengearbeitet. Da die Anbieterseite sehr fragmentiert ist, kann MONOQI über seinen starken Absatzkanal gute Einkaufskonditionen erzielen und langfristige Beziehungen mit den Designern aufbauen.

Die Verkaufsaktionen sind zeitlich begrenzt, weshalb in der Regel ein Nachlass gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) gewährt wird. Kunden registrieren sich mit ihrer Email Adresse im Shop. Die Preise sind für den Kunden nur nach Registrierung per Email-Adresse sichtbar. Ende 2015 hatte MONOQI 1.8m Mitglieder (per Email registrierte Kunden). Neukunden werden vor allem über Online Marketing Kanäle wie Google oder Facebook akquiriert.

Der Zugang zum Shop erfolgt in der Regel über den Newsletter, welchen die Mitglieder täglich oder wöchentlich erhalten. Darüber hinaus gelangen Mitglieder oder interessierte Kunden aber auch direkt oder über Social Media Kanäle auf die Plattform.

MONOQI reserviert vor dem Beginn der Verkaufsaktion bei den Designern eine bestimmte Menge von Produkten zu festgelegten Einkaufskonditionen. Die rechtlich bindende Bestellung erfolgt erst nach Ende der Verkaufsaktion und somit nachdem die Kunden bereits auf der Plattform bestellt haben. Deshalb besteht für MONOQI kein Produkt- oder Lagerrisiko. Die eingekauften Produkte werden an ein Umschlaglager in Osnabrück geschickt. Für den Versand zum Umschlaglager ist in der Regel der Designer verantwortlich. Im Lager werden die Produkte einer Wareneingangskontrolle unterzogen, umverpackt und zum Versand an den Endkunden vorbereitet. Das Umschlaglager wird von einem externen Dienstleister betrieben. Die Abrechung erfolgt auf Basis der abgewickelten Bestellungen, so dass der Gesellschaft keine Fixkosten entstehen. Die Auslieferung an den Endkunden erfolgt dann über Versanddienstleister. Retouren werden ebenfalls an den Versanddienstleister zurückgesendet. Ein Großteil der Rückläufer wird über regelmäßige Outlet Verkäufe abgestoßen, der Rest an die jeweiligen Designer zurückgesendet.

Neben den zeitlich begrenzten Verkaufsaktionen ("Flash Sales") bietet MONOQI eine Auswahl an Produkten im Bestseller Shop an. Das entscheidende Kriterium für die Aufnahme in den Bestseller Shop sind die Verkaufszahlen im Flash Sale. Produkte im Bestseller Shop liegen in der Regel bei unserem Logistikdienstleister auf Lager um kurze Lieferzeiten für den Kunden zu gewährleisten. In einem Großteil der Fälle werden Kommissionsvereinbarungen mit den Designern ausgehandelt, d.h. die Ware liegt zwar bei MONOQI's Dienstleister auf Lager, wird aber erst bezahlt (bzw. eingekauft), nachdem sie an den Kunden ausgeliefert wurde. Nur in Ausnahmefällen werden Produkte auf Lager eingekauft und vorab bezahlt.

Die stärksten Absatzmärkte für MONOQI sind Deutschland, Großbritannien, die Schweiz und die Benelux Länder. Alle Märkte werden von Deutschland aus gesteuert und über ein Zentrallager beliefert. Gleichzeitig wird allen Kunden ein lokales Einkaufserlebnis, z.B. durch den Einsatz lokaler Versanddienstleister und Zahlungsmethoden, verschafft.

Nebem dem Endkundengeschäft betreibt die Gesellschaft eine B2B Business Unit. Über die MONOQI Business Plattform können gewerbliche Kunden (vor allem Händler und Architekten) Produkte einkaufen und die Bestellungen online verfolgen und verwalten. Die Gesellschaft selbst tritt hier nicht als Händler auf, sondern als reiner Vermittler (im Sinne einer Marktplatzlogik).

3. Ziele und Strategie

Die Strategie von MONOQI steht in Einklang mit der Vision, die führende Destination für Home und Lifestyle Produkte in Europa zu werden. Das Ziel liegt in einem nachhaltigen und profitablen Unternehmenswachstum. Dieses Wachstum wird vor allem durch gezielten Fokus auf die Auswahl der angebotenen Produkte sowie eine hohe Loyalität der Kunden erreicht.

Ein Team von Designscouts sucht weltweit nach den besten Produktdesignern. Dabei wird darauf geachtet, nicht im Trend zu liegen, sondern dem Trend immer ein Stück voraus zu sein. Die Kunden finden bei MONOQI einzigartige Inspirationen zu bezahlbaren Preisen. In einem stark fragmentierten Markt ohne starke Marken ist diese Positionierung für den langfristigen Unternehmenserfolg sehr wertvoll. Unser Online-Auftritt vereint redaktionelle Inhalte mit einer emotionalen Aufmachung der Produkte um spontan inspirierte Kaufentscheidungen zu fördern.

Die zweite wesentliche Säule für den nachhaltigen Unternehmenserfolg liegt in der Akquise und Bindung der Kunden. Steigende Mitgliederzahlen übersetzen sich in kontinuierliches Unternehmenswachstum. Tägliche Inspiration als wesentlicher Teil des Markenversprechens führt zur Loyalität und wiederkehrenden Umsätzen mit Stammkunden.

4. Geschäftsentwicklung

Im Geschäftsjahr 2015 hat die Gesellschaft ambitionierte Wachstumsziele erreicht und gleichzeitig an der Steigerung der Effizienz gearbeitet. Der Umsatz stieg um 146%. Damit ist die Gesellschaft deutlich schneller als der Gesamtmarkt gewachsen. Die wichtigsten Gründe für das Wachstum liegen in der geographischen Expansion in neue Märkte (vor allem Schweiz und Großbritannien) und die Erweiterung des Produktportfolios. Im Weiteren investierte MONOQI im abgelaufenen Geschäftsjahr kontinuierlich in IT Systeme, Prozessverbesserungen und Kundenservice. Diese konsequente Fokussierung trug zu einer deutlichen Steigerung der Kundenzufriedenheit bei.

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter stieg im Geschäftsjahr 2015 auf 112 (Vorjahr 85). Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg der Gesellschaft sind kompetente und motivierte Mitarbeiter. MONOQI legt daher großen Wert auf Recruiting und Mitarbeitermotivation. MONOQI präsentiert sich über verschiedene Recruiting Kanäle wie Jobmessen, Stellenbörsen und Informationsveranstaltungen. Gleichzeitig bietet MONOQI viele Weiterbildungsmöglichkeiten und Aktivitäten wie Yoga und Firmenevents an. Es werden in regelmäßigen Abständen Mitarbeitergespräche durchgeführt und konkrete Entwicklungspläne für alle Mitarbeiter vereinbart.

MONOQI hat im Jahr 2015 die in Großbritannien ansässige Gesellschaft myDeco Ecommerce Ltd. übernommen. Obwohl myDeco zum Zeitpunkt der Übernahme bereits nicht mehr aktiv war, gibt es große Überschneidungen in der Zielgruppe der beiden Unternehmen. Zu den erworbenen Assets gehörte auch der Kundenstamm der in der Folge von MONOQI aktiv beworben wurde.

4.1 Ertragslage

MONOQI erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Jahresfehlbetrag von EUR 8,8 m nach EUR 6,1 m im Vorjahr. Diese Entwicklung stand im Einklang mit der Wachstumsstrategie, die Investitionen in den Aufbau der Mitgliederbasis sowie des Personalstamms vorgesehen hat. Infolge des deutlich gestiegenen Geschäftsvolumens konnte die Nettorendite (Jahresfehlbetrag geteilt durch Umsatzerlöse) von -91% auf -54% verbessert werden.

Das Bruttoergebnis vom Umsatz (Gesamtleistung abzgl. Materialaufwand) stieg von EUR 1,6 m in 2014 (24% der Umsatzerlöse) um 218% auf EUR 5,1 m (32% der Umsatzerlöse). Dieses Wachstum wurde vor allem durch eine Professionalisierung von unternehmensinternen Prozessen und Skaleneffekte des Einkaufs angetrieben.

Die Aufwendungen für Personal und sonstige betriebliche Aufwendungen stiegen von EUR 7,5 m in 2014 auf EUR 13,4 m in 2015 an. Den größten Anteil am Zuwachs hatte der Kostenblock Marketing, der um EUR 2,0m anwuchs. Weiterhin gehören Kosten für Warenausgangslogistik und Präsentation der Produkte auf der Website in die Kategorie sonstige betriebliche Aufwendungen. Aufgrund nicht eingetretener Konversion von myDeco Kundendaten in MONOQI Käufer wurde eine Sonderabschreibung der Anteile an myDeco in Höhe von 0,199 m vorgenommen.

4.2 Finanzlage

Der Betrag an liquiden Mitteln lag am Stichtag 31.12.2015 bei EUR 2,6 m

Der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr belief sich auf EUR -5,4 m. Insgesamt zeichnet sich MONOQI aufgrund des Geschäftsmodells eines Shopping-Clubs durch einen vorteilhaften Cash-Zyklus aus, da MONOQI Zahlungen durch dessen Kunden in der Regel wesentlich früher erhält als Rechnungen für Wareneinsatz gegenüber Designern beglichen werden müssen.

Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit betrug EUR -0.9 m. Hierbei handelt es sich vor allem um Investitionen in Server und selbstentwickelte Softwaresysteme. Des Weiteren enthält diese Position die Investition für den Erwerb der Anteil der myDeco Ecommerce Ltd.

Der Zahlungszufluss aus Finanzierungstätigkeit belief sich in 2015 auf EUR 3,3 m. Ein Großteil davon resultiert aus einer Eigenkapitalfinanzierungrunde im 4. Quartal des Jahres.

4.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme verringerte sich in 2015 leicht von EUR 8,2 m auf EUR 7,3 m. Die Aktiva von MONOQI setzt sich vor allem aus kurzfristigen Positionen inklusive flüssiger Mittel zusammen während die Passiva überwiegend Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und erhaltene Anzahlungen umfassen.

Das Anlagevermögen hat für MONOQI eine untergeordnete Bedeutung. Es entwickelte sich von EUR 0,6 m in 2014 auf EUR 1,0 m in 2015. Im Wesentlichen bestanden die Zugänge aus aktivierten Eigenleistungen für selbstentwickelte Online-Shop Software.

Getrieben vom Wachstum in 2015 erhöhte sich das Umlaufvermögen (ohne Liquide Mittel) um EUR 2,0 m auf EUR 3,3 m. Die Vorräte stiegen dabei von EUR 0,4 m auf EUR 0,9 m.

Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag betrug zum Bilanzstichtag EUR 0,3 m. Der Verlustvortrag erhöhte sich von EUR 6,9m in 2014 auf EUR 13,0 m in 2015. Der Going Concern der Gesellschaft ist durch die nach Abschluss des Geschäftsjahres getätigte Fremdfinanzierung gesichert (siehe auch 6.)

Die Rückstellungen zum Stichtag betrugen EUR 1,5 m. Wesentliche Teile bestanden aus Rückstellungen für Umsatzsteuerrisiken sowie sonstige betriebsübliche Geschäftsvorfälle.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen bedingt durch das höhere Geschäftsvolumen von EUR 1,7 m in 2014 auf EUR 4,2 m in 2015.

5. Künftige Entwicklung und Ausblick

Die Geschäftsführung von MONOQI geht mit einem positiven Ausblick in das Jahr 2016. Es wird erwartet, dass sowohl der Umsatz weiter im deutlich zweistelligen Prozentbereich gesteigert und gleichzeitig das Betriebsergebnis (EBIT) in Richtung Break Even verbessert werden kann. Zur Sicherstellung der langfristigen und nachhaltigen Wettbewerbsposition des Unternehmens wird auch weiterhin in IT Systeme, Prozessverbesserungen und Logistikkompetenz investiert. Trotz allem können konjunkturelle Schwankungen einen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben. Die für das weitere Wachstum erforderlichen Aufwendungen und Investitionen können nur zum Teil durch die erwartete Steigerung der Umsätze gedeckt werden. Deshalb ist auch im kommenden Jahr von einem Jahresfehlbetrag auszugehen. Dieser wird jedoch signifikant geringer ausfallen als im Vorjahr.

5.1 Risiken

Risiken für die Gesellschaft können sowohl durch externe Entwicklungen sowie interne Systeme und Prozesse entstehen. Aufgrund der Turbulenzen an den Finanzmärkten, der Euro-Krise sowie der politischen Konflikte im Zuge der Flüchtlingskrise ist nach wie vor von einer instabilen wirtschaftlichen Entwicklung auszugehen. Sollte sich diese allgemeine Unsicherheit in einem ungünstigen Konsumklima niederschlagen, sind Konsequenzen für die Erreichung der Umsatzziele der Gesellschaft nicht auszuschließen.

Da sich auf der Beschaffungsseite ein substantieller Teil der Designer außerhalb des Euro-Raums befindet, sieht sich die Geschäftsführung einem möglichen Risiko von Wechselkursschwankungen ausgesetzt (z.B. ausgelöst durch einen Austritt Großbritanniens aus der EU). Da die Gesellschaft international tätig ist und auch in Zukunft plant neue Märkte zu erschließen, sind Risiken durch sich ändernde gesetzliche Vorschriften in den jeweiligen Absatzmärkten nicht auszuschließen. Die Geschäftsführung begegnet diesem Risiko durch den Einsatz von Fachanwälten und Steuerberatern.

Aus dem Markt heraus besteht darüber hinaus das Risiko, dass durch neue Wettbewerber der Konkurrenzkampf zunimmt wodurch die Umsatzrendite der Gesellschaft negativ beeinflusst werden könnte.

Zuletzt ist MONOQI von der Verfügbarkeit der Internetplattform abhängig, da über diese Kundenbestellungen eingehen und Umsätze erzielt werden. Potentielle Störungen und Ausfälle haben somit starke Auswirkungen auf die gesamte Umsatzentwicklung der Gesellschaft. MONOQI hat umfassende Maßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass die Systemstrukturen doppelt vorhanden und die Systeme mehrfach geschützt sind. Notfallpläne sind in der MONOQI IT-Infrastruktur besonders wichtig und werden ständig erweitert, um jederzeit eine hohe Verfügbarkeit zu gewährleisten. Die Kernprozesse der Systeme, wie die Verfügbarkeit der Internetplattform, werden mit automatischen Warnsystemen überwacht. Monitoring-Systeme stellen sicher, dass selbst kleine Abweichungen vom normalen Betrieb unverzüglich behoben werden. Die IT-Entwicklung und -Wartung unterliegt dauerhaften Qualitätskontrollen.

5.2 Chancen

Die Geschäftsführung der Gesellschaft sieht eine große Chance in der Fortsetzung des Trends zum E-Commerce in der Home&Living Branche sowie des Trends zum Shopping über mobile Endgeräte. So wie dies in Branchen wie Elektronik und Mode bereits zu beobachten war, liegt zusätzliches gewaltiges Wachstumspotential in der Fokussierung auf die Bedürfnisse der Kunden sowie der Entwicklung innovativer Features zur Verbesserung des Kundenerlebnisses.

MONOQI ist im höherwertigen Segment für Home und Lifestyle optimal positioniert um von diesen Chancen zu profitieren. So wurde unter anderem kontinuierlich in die Weiterentwicklung der mobilen Website und der MONOQI App investiert.

5.3 Zusammenfassende Beurteilung der Risiken und Chancen

Die in diesem Lagebericht enthaltenen Aussagen zur zukünftigen Entwicklung beruhen auf den Einschätzungen der Geschäftsführung und wurden nach bestem Wissen und Gewissen zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses verfasst. Allerdings sind die Einschätzungen der Geschäftsführung naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten verbunden. Die tatsächlichen Entwicklungen können von der Einschätzung abweichen, wenn die erwähnten Risiken und Unsicherheiten eintreten oder wenn sich die zugrunde liegenden Annahmen als ungenau oder fehlerhaft erweisen.

Im Geschäftsjahr 2015 konnte die Gesellschaft in der zusammenfassenden Beurteilung keine Bedrohungen durch Einzelrisiken oder aggregierte Risikopositionen ermitteln, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden.

6. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Im März 2016 schloss die Gesellschaft eine Fremdfinanzierung über EUR 3,25m mit dem Davidson Technology Growth Debt Fund ab. Diese Finanzierung ist ein wesentlicher Beitrag zur nachhaltigen Sicherung des Fortbestehens der Gesellschaft. Zeitgleich wurde ein Wandeldarlehen der Kite Ventures Management Ltd. in Höhe von EUR 0,5m in Eigenkapital gewandelt.

Im Rahmen der Wandlung wurde ebenfalls das Stammkapital um EUR 903 erhöht, das genehmigte Kapital vom Geschäftsjahr 2014 (Genehmigtes Kapital 2014/I) in Höhe von EUR 450 aufgehoben sowie neues genehmigtes Kapital (Genehmigtes Kapital 2016/I und 2016/II) in Höhe von EUR 872 und EUR 2.146 geschaffen.

 

Berlin, den 1. November 2016

Things I Like GmbH

Simon Max Fabich, Geschäftsführer

Manfred Ritter, Geschäftsführer

Wolfgang Jünger, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2015

Aktiva

31.12.2015
31.12.2014
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 851.689,60 483.295,16
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 41.123,60 64.620,52
  892.813,20 547.915,68
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 130.857,56 76.692,83
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 0,00
  1.023.671,76 624.608,51
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. fertige Erzeugnisse und Waren 734.189,57 365.327,67
2. Geleistete Anzahlungen 159.353,83 0,00
  893.543,40 365.327,67
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 146.504,44 114.868,39
2. Sonstige Vermögensgegenstände 2.308.144,64 1.520.660,25
(davon gegen Gesellschaftern € 1.086.345,99, Vorjahr € 1.010.300,00)    
  2.454.649,08 1.635.528,64
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.604.216,97 5.614.204,97
  5.952.409,45 7.615.061,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 30.398,17 6.914,57
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 245.002,15 0,00
  7.251.481,53 8.246.584,36

Passiva

   
  31.12.2015
31.12.2014
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 93.909,00 88.143,00
Eigene Anteile -2.820,00 -2.820,00
Ausgegebenes Kapital 91.089,00 85.323,00
II. Kapitalrücklage 21.424.118,23 18.229.434,23
III. Verlustvortrag -12.984.996,41 -6.930.948,32
IV. Jahresfehlbetrag -8.775.212,97 -6.054.048,09
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 245.002,15 0,00
  0,00 5.329.760,82
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 752.769,20 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 726.759,07 623.904,47
  1.479.528,27 623.904,47
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.518,74 17.932,45
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 823.636,20 305.221,39
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.218.945,02 1.676.937,54
4. Sonstige Verbindlichkeiten 727.853,30 292.827,69
(davon aus Steuern € 155.967,03, Vorjahr € 224.714,86)    
(davon gegenüber Gesellschaftern € 556.052,74, Vorjahr € 53.066,62)    
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0,00, Vorjahr € 1.603,93)    
  5.771.953,26 2.292.919,07
  7.251.481,53 8.246.584,36

Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015

2015
2014
1. Rohergebnis 5.207.326,45 1.675.368,56
2. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 4.727.641,48 3.248.120,60
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für    
Altersversorgung und für Unterstützung 897.206,69 707.444,33
(davon für Altersversorgung € 0,00; Vorjahr € 4.854,00)    
  5.624.848,17 3.955.564,93
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände    
des Anlagevermögens und Sachanlagen 349.010,97 215.035,45
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.801.849,56 3.540.949,24
(davon aus der Währungsumrechnung € 81.572,19,    
Vorjahr € 12.030,50) -8.568.382,25 -6.036.181,06
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 536,95 31,12
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapieren des Umlaufvermögens 199.999,00 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7.368,67 17.898,15
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -8.775.212,97 -6.054.048,09
9. Jahresfehlbetrag -8.775.212,97 -6.054.048,09

Anhang für das Geschäftsjahr 2015

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 242 ff. HGB) und den Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Der Fortbestand der Gesellschaft ist von der Generierung weiterer finanzieller Mittel abhängig. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die notwendigen Mittel auch weiterhin durch Eigenkapital- und Fremdkapitalmaßnahmen generiert werden können und hat den Jahresabschluss unter Zugrundelegung der Going Concern Prämisse aufgestellt. Zum Bilanzstichtag liegt eine bilanzielle Verschuldung der Gesellschaft vor.

Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden bei der Aufstellung des Anhangs teilweise in Anspruch genommen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände betreffen die Website sowie Backend der Website der Gesellschaft. Die Bewertung erfolgt mit den Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2a i. V. m. Abs. 2 Satz 2 HGB. Die Abschreibung abnutzbarer selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände erfolgt linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer, die durch die Geschäftsführung auf vier Jahre geschätzt wurde.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Die Abschreibung erfolgt linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer.

Als Finanzanlagen wurden Anteile an einem verbundenen Unternehmen zum Nennwert aktiviert.

Waren werden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bewertet, geleistete Anzahlungen werden zum Nominalwert angesetzt. Bei der Bewertung des Vorratsvermögens wird das strenge Niederstwertprinzip angewendet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Wertberichtigungen werden, soweit erforderlich, für spezielle Einzelwertrisiken sowie Pauschalwertrisiken durchgeführt.

Flüssige Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Für Verpflichtungen aus Steuern werden Steuerrückstellungen gebildet.

Die Gesellschaft hat im Jahr 2012 ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm (ESOP) aufgelegt, welches es begünstigten Arbeitnehmern und sonstigen Personen, welche Leistungen für die Gesellschaft erbringen, ermöglicht, Geschäftsanteile zu einem vorher festgelegten Bezugspreis (Strike Price) bei Eintritt im ESOP definierter Ereignisse zu erwerben, um sie so am wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft teilhaben zu lassen. Die Optionen werden den Begünstigten in der Regel linear über eine vierjährige Haltefrist (Vesting Period) zugeteilt. Optionen von Begünstigten, die die Gesellschaft vor Ablauf von einem Jahr (Cliff Period) verlassen, verfallen zugunsten der Gesellschaft.

Das Programm ist vollständig gedeckt durch genehmigtes Kapital und eigene Anteile der Gesellschaft. Eine Bilanzierung von Rückstellungen der Gesellschaft aus Verpflichtungen gegenüber den Bezugsberechtigten ist daher nicht erforderlich.

Die sonstigen Rückstellungen werden in der Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist und berücksichtigen alle bis zur Jahresabschlusserstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, soweit ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Soweit die Rückstellungen eine Laufzeit von über einem Jahr aufweisen, werden sie entsprechend § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Das Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB wird nicht in Anspruch genommen, die latenten Steuern werden saldiert ausgewiesen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs des Anschaffungszeitpunktes umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurden § 253 Abs. 1 Satz 1 und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB gemäß § 256a HGB nicht angewendet, sodass diese kurzfristigen Bestände mit dem jeweiligen Kurs zum Bilanzstichtag bewertet wurden.

3. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 wird im Anlagespiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist

Website des Unternehmens

Die Zugänge innerhalb der selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände betreffen Herstellkosten des Backend der Website in Höhe von EUR 645.020,39.

Die Gesellschaft weist per 31. Dezember 2015 selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 851.689,60 aus.

Eine Ausschüttungssperre im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB liegt grundsätzlich vor. Ist aber aufgrund des erzielten Jahresfehlbetrags nicht anwendbar.

Umlaufvermögen

Die Laufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände liegt unter einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Sicherheitseinbehalte in Höhe von TEUR 459 enthalten. Zudem wird unter den sonstigen Vermögengegenständen eine Forderung gegen einen Gesellschafter in Höhe von EUR 399.114 aus der noch nicht vollständig erbrachten Zahlung in die Kapitalrücklage ausgewiesen.

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft ist im Geschäftsjahr um EUR 5.766 erhöht worden und beträgt EUR 93.909,00.

Die Geschäftsführer sind durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 5. März 2012 ermächtigt, das Stammkapital zu erhöhen. Das genehmigte Kapital beträgt nach Änderung durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 13. Dezember 2013 EUR 5.069 (genehmigtes Kapital 2012/I) und kann bis 27. April 2017 verwendet werden. Die Geschäftsführer sind ferner ermächtigt, das Stammkapital bis zum 20. November 2020 um einen Betrag in Höhe bis zu EUR 5.000,00 (genehmigtes Kapital 2015/I) zu erhöhen.

Die am 31. Dezember 2015 gehaltenen eigenen Anteile, mit einem Nennwert von EUR 2.820,00 werden gem. § 272 Abs. 1a HGB offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt.

Die Kapitalrücklage hat sich im Geschäftsjahr 2015 um EUR 3.194.684,00 erhöht. Dieser Betrag setzt sich wie folgt zusammen:

EUR 2.994.684,00 gezahltem Aufgeld (Agio) aus der Ausgabe von Anteilen gem. § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB

EUR 200.000,00 aus Zuzahlung von Sachleistungen gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB

Die Gesellschaft weist einen Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 8.775.212,97 aus.

Rückstellungen

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellung in Höhe von EUR 752.769,20 resultiert aus Umsatzsteuernachzahlungen im europäischen Ausland.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen, Rückstellungen für ausstehend Eingangsrechnungen und Personalkosten

Verbindlichkeiten

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2015
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
von einem bis zu fünf Jahren
EUR
über fünf Jahren
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.518,74 1.518,74 0,00 0,00
Erhaltene Anzahlungen 823.636,20 823.636,20 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.218.945,02 4.218.945,02 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 727.853,30 727.853,30 0,00 0,00
Summe 5.771.953,26 5.771.953,26 0,00 0,00

Es liegen zum Stichtag keine wesentlichen finanziellen Verpflichtungen vor. Das laufende Untermietverhältnis beläuft sich auf EUR 18.000,00 je Monat und endet am 31.07.2016.

Die Things I Like GmbH hält 100% der Anteile an MyDeco Ecommerce Limited mit Sitz in 44 Grand Parade, Brighton BN2 9QA East Sussex und einem festgestellten Ergebnis von GBP -83.565,00 im Wirtschaftsjahr 2015.

Die Things I Like GmbH ist von der Verpflichtung der Aufstellung eines Konzernabschlusses nach § 293 Abs. 1 HGB befreit.

Der Gesamtbetrag der Aufwendungen für die Entwicklung des Backend Systems beträgt im Jahr 2015 EUR 645.020,39.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 27.608,27.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 147.621,24.

4. Sonstige Angaben

Anzahl der Arbeitnehmer: 112 (Durchschnitt des Jahres), davon:
  107 in Vollzeit
  5 in Teilzeit

Geschäftsführer der Gesellschaft:

• Simon Max Fabich - Geschäftsführer Marketing und B2B
• Felix Schlegel (bis 26. September 2016) - Geschäftsführer Operations, IT, Personal, Einkauf und Verkauf
• Wolfgang Jünger - Geschäftsführer Finanzen
• Manfred Ritter (ab 31. Oktober 2016) - Geschäftsführer Einkauf, Verkauf, Marketing und Personal
Gesamtbezüge der Geschäftsführer: EUR 348.100,00

 

Berlin, den 1. November 2016

Things I Like GmbH

Simon Max Fabich, Geschäftsführer

Manfred Ritter, Geschäftsführer

Wolfgang Jünger, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2015

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2015
Zugänge
Abgänge
31.12.2015
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 775.119,75 647.995,51 0,00 1.423.115,26
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 84.487,77 3.495,15 0,00 87.982,92
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 859.607,52 651.490,66 0,00 1.511.098,18
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 125.071,86 96.582,56 0,00 221.654,42
III. Finanzanlagen 0,00 200.000,00 0,00 200.000,00
Anteile an verbundenen Unternehmen 984.679,38 948.073,22 0,00 1.932.752,60
Abschreibungen
01.01.2015
Zugänge
Abgänge
31.12.2015
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 291.824,59 279.601,07 0,00 571.425,66
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 19.867,25 26.992,07 0,00 46.859,32
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 311.691,84 306.593,14 0,00 618.284,98
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 48.379,03 42.417,83 0,00 90.796,86
III. Finanzanlagen 0,00 199.999,00 0,00 199.999,00
Anteile an verbundenen Unternehmen 360.070,87 549.009,97 0,00 909.080,84
Restbuchwerte
31.12.2015
31.12.2014
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 851.689,60 483.295,16
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 41.123,60 64.620,52
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 892.813,20 547.915,68
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 130.857,56 76.692,83
III. Finanzanlagen 1,00 0,00
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.023.671,76 624.608,51

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Things I Like GmbH, Berlin für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Berlin, den 1. November 2016

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Philipp Medrow, Wirtschaftsprüfer

ppa. Sten Kunzmann, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde am 15. Dezember 2016 festgestellt.

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