TEGUMA GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Hellmann seit 19.1.2026 | Geschäftsführer |
Thomas Gela seit 22.11.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
NS II DACH ONE S.à r.l. | 98.72% |
| 0.81% | |
| 0.47% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NORRES Beteiligungsgesellschaft mbHGelsenkirchenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2024Inhalt A. Allgemeine Informationen zum Konzernlagebericht B. Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäftsmodell 2. Ziele und Visionen 3. Forschung und Entwicklung 4. Unternehmenssteuerung C. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage D. Prognosebericht E. Chancen- und Risikobericht 1. Chancenbericht 2. Risikobericht F. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten G. Bericht über Zweigniederlassungen A. Allgemeine Informationen zum KonzernlageberichtDieser Konzernlagebericht beinhaltet Informationen und Aussagen, die auf Informationen und Annahmen der Geschäftsführung basieren. Diese stützen sich ihrerseits auf die Informationen, die der Unternehmensleitung gegenwärtig zur Verfügung stehen. Der vorliegende Konzernlagebericht der NORRES Beteiligungsgesellschaft mbH (NBG) wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und gemäß § 315 Handelsgesetzbuch (HGB) erstellt. Sämtliche Angaben im Konzernlagebericht beziehen sich, sofern nicht anders angegeben, auf den 31. Dezember 2024. B. Grundlagen der Gesellschaft1. Geschäftsmodell Die NORRES Beteiligungsgesellschaft mbH erstellt als die Muttergesellschaft der NORRES Baggerman Group einen Konzernlagebericht. Die NORRES Baggerman Group wurde 1889 als Hersteller von mechanischen Sicherheitszündern von Wilhelm Norres gegründet und kann auf mehr als 130 Jahre Erfahrung und Tradition zurückblicken. Das Geschäftsmodell basiert auf der Herstellung, dem Verkauf und der Distribution von industriellen Schlauchanwendungen und den entsprechenden Anschlusssystemen. Dabei werden im Wesentlichen die Materialen PVC, PU und Gummi verarbeitet. Durch den Zusammenschluss von NORRES in Gelsenkirchen und Baggerman in Roermond ist NORRES Baggerman entstanden - ein weltweit führender Hersteller von hochwertigen technischen Schlauchsystemen. Die NBG hat ihren Hauptsitz in Gelsenkirchen und beschäftigt in 14 Ländern auf drei Kontinenten mehr als 380 Mitarbeiter mit 6 Produktionsstätten auf drei Kontinenten (Deutschland, China, USA, Italien und Schweiz) sowie Vertriebs- und Lagerstandorten in der Tschechischen Republik, Frankreich, Ungarn, Niederlande, Polen, Rumänien, Schweden, Taiwan, Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland, China, USA, Deutschland sowie Italien. Unser einzigartiges Portfolio zeichnet sich durch eine breite Materialvielfalt und umfassende Anwendungskompetenz aus. In unseren weltweiten Kompetenzzentren entwickeln und fertigen wir ein breites Spektrum an PVC-, PU- und Gummischläuchen einschließlich passender Anschlusstechnik. Dadurch sind wir in der Lage, nahezu jede Anforderung für unterschiedlichste Applikationen zu erfüllen. Wir entwickeln, produzieren und vertreiben Produkte für jeden Einsatzbereich
Die strategische Ausrichtung erfolgt unter anderem durch die weitere Durchdringung von Segmenten mit attraktiver Marktdynamik. Stärkung des Key Account Management festigt die Beziehungen zum Kunden und sorgt zusammen mit dem globalen Industriemanagement für einen Ausbau der Marktanteile. Durch umfassende Zertifizierungen werden attraktive Nischenanwendungen durch die NBG bedient und Wachstum gesichert. 2. Ziele und Visionen Better. Stronger. Together. Unser Leistungsversprechen „Better. Stronger. Together.“ steht für unser starkes Engagement und unsere Innovationskraft, die wir zum Nutzen unserer Kunden einsetzen. BETTER Unsere Kunden profitieren von unserer Kompetenz in Material- und Anwendungsvielfalt, höchsten Qualitätsstandards, langjähriger Erfahrung und exzellentem Service. Dabei streben wir nach ständiger Verbesserung. STRONGER Mit weltweiten Produktions- und Servicezentren sind wir ein zuverlässiger Partner für global agierende Unternehmen. Dabei garantieren wir kurze Liefer- und Reaktionszeiten. TOGETHER Dank unserer gebündelten Kompetenzen bieten wir unseren Kunden herausragende und innovative Lösungen - denn gemeinsam sind wir erfolgreicher. Außenwirkung und Darstellung Die Weiterentwicklung und das Zusammenwachsen der NBG wird nicht zuletzt in unserem neuen Corporate Design dokumentiert. Aus NORRES und Baggerman wird auch optisch NBG. Weiterhin erstellen wir im Rahmen der weltweiten Zusammenarbeit ein ESG Reporting und arbeiten an unseren Zielen und Visionen: Gamechanger Unser Langzeitprojekt gamechanger optimiert maßgebliche Stellschrauben für den Unternehmenserfolg. So:
3. Forschung und Entwicklung Wir entwickeln stetig neue Produkte und finden für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche innovative Lösungen in direkter Zusammenarbeit mit unseren Kunden und zur Stärkung unseres Portfolios. Basierend auf unserer langjährigen Expertise erzielen wir optimale Ergebnisse mit speziellen Material- und Konstruktionslösungen. Da uns Nachhaltigkeit wichtig ist, konzentrieren wir uns auf hohe Qualität und langlebige Produkte. 4. Unternehmenssteuerung Die NBG prüft und erweitert zur Risikosteuerung, sowie der Geschäfts- und Maßnahmenplanung Ihren Werkzeugkasten regelmäßig und fügt bei Bedarf weitere Instrumente hinzu. So nutzen wir für die Unternehmensplanung und Steuerung Planungsdaten auf Basis von Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz, Investitionsplan sowie Kapitalflussrechnung. Einzelne Gesellschaften der Gruppe planen wir gezielt langfristig. Soll-Ist Analysen sowie Vergleiche zum Vorjahr erstellen wir gemäß eines einheitlichen Reportingkalenders und -Schemas. Zusätzlich erstellen wir quartalsweise Forecasts. Ein monatliches Berichtswesen erfolgt auch an unseren Investor basierend auf legalen und business Gesichtspunkten und wird regelmäßig durch den uns beratenden Beirat gemonitored. Wir verwenden zur kurzfristigen Steuerung im Rahmen eines täglichen Briefings:
als finanzielle Leistungsindikatoren. Kennzahlen helfen der NORRES Baggerman Group die Entwicklung der Unternehmensstrategie und die Unternehmenserfolge zu tracken. Hier nutzen wir intern unter anderem gruppenweit (aber nicht ausschließlich):
Zusätzliche Kennzahlen werden bei Bedarf eingesetzt wie bspw. DSO (days sales outstanding) oder DIO (days inventory outstanding), DPO (days payable oustanding). C. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung stellt im Dezember 2024 in seinem Jahresgutachten 2024/2025 folgende Entwicklungen dar1: Deutschland zeigt eine schwache wirtschaftliche Entwicklung, die vor allen einem Rückgang von Produktion und Wertschöpfung im Verarbeitenden Gewerbe zu schulden ist. Im Gegensatz zu Deutschland wachsen Weltwirtschaft und die globale Industrieproduktion mit deutlich positiven Raten. Somit wird für das Welt-BIP in den Jahren 2024 und 2025 ein Wachstum von jeweils 2,6 % erwartet, für den Euro-Raum wird 2024 mit 0,7 % und 2025 mit 1,3 % Wachstum gerechnet. Die Abkopplung des deutschen Industriesektors von der Weltwirtschaft deutet darauf hin, dass die deutsche Schwäche nicht nur konjunkturell bedingt ist, sondern auch strukturelle Ursachen hat. Die Industrieschwäche in Deutschland dürfte die Investitionsbereitschaft im Verarbeitenden Gewerbe senken und auf die Unternehmensdienstleistungen ausstrahlen. Die Schwächephase der deutschen Wirtschaft erreicht außerdem zunehmend den Arbeitsmarkt. Das Wachstum der Erwerbstätigkeit ist nahezu zum Erliegen gekommen und die Arbeitslosenquote ist seit August 2023 um 0,3 Prozentpunkte angestiegen. In den vom schwachen Wachstum besonders betroffenen Bereichen Verarbeitendes Gewerbe und Bau war der Anstieg der Arbeitslosigkeit überdurchschnittlich. Trotz der deutlichen Reallohnerhöhungen im laufenden Jahr haben die Haushalte ihre Konsumausgaben bislang nicht wieder gesteigert. Hohe Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung und eine Verlangsamung des Reallohnwachstums dürften dazu führen, dass von der Konsumnachfrage auch im Prognosezeitraum nur schwache Wachstumsimpulse ausgehen. Der Sachverständigenrat erwartet, dass das BIP im Jahr 2024 preisbereinigt um 0,1 % zurückgeht. Er revidiert damit seine Prognose gegenüber dem Frühjahr 2024 um 0,3 Prozentpunkte nach unten. Im Jahr 2025 ist nur mit einem geringfügigen Wachstum von 0,4 % zu rechnen. Die Inflation dürfte im Jahr 2024 durchschnittlich 2,2 % betragen und damit um 0,2 Prozentpunkte geringer ausfallen als im Frühjahr 2024 prognostiziert. Im Jahr 2025 ist mit einer Inflationsrate von 2,1 % zu rechnen. Die Kerninflation dürfte 3,0 % im Jahr 2024 und 2,6 % im Jahr 2025 betragen. Abwärtsrisiken für die Prognose der deutschen Konjunktur bestehen in einer sich verfestigenden Industrieschwäche sowie in einer nochmals erhöhten Unsicherheit, die die Erholung der Investitionen und des privaten Konsums weiter verzögern könnte. Diese Effekte könnten verstärkt werden, wenn die Konjunktur noch ungünstiger verläuft als erwartet und zusätzliche Sparanstrengungen in den öffentlichen Haushalten erforderlich werden. Eine positivere Entwicklung könnte sich dagegen einstellen, wenn sich die Konsumzurückhaltung der privaten Haushalte auflöst und sich die Sparquote schneller als erwartet normalisiert. 2. Geschäftsverlauf Das Jahr 2024 konnte nicht ganz die Erwartungen erfüllen, insbesondere die ungünstige Marktlage in unseren Kernregionen Deutschland und Niederlande zusammengenommen beeinträchtigt unsere Umsatzentwicklung. Jedoch hat die NORRES Baggerman Group ihre Marktposition behauptet und zusätzliche Marktanteile gewonnen. In Europa wird unser Umsatz weiterhin von einer starken Preisgestaltung getragen. In China haben wir im Vergleich zum Vorjahr wieder ein Wachstum erzielt. In den USA bauen wir unser Geschäft weiter aus und passen unsere Vertriebsstruktur an, weiter setzen wir lokales Sourcing und lokale Produktion verstärkt um. Die NBG verbessert kontinuierlich Ihre Produktionsprozesse und trägt dadurch zur höheren Bruttomarge bei. Wir achten strikt auf Kosteneffizienz bei unseren Fixkosten, einschließlich Personal- als auch die sonstigen Betriebskosten mit ein. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage a) Ertragslage Der Umsatz der NORRES Baggerman Group erreicht 97,2 Mio. EUR in 2024 und liegt damit im Rahmen der erwarteten Werte für das Geschäftsjahr. Zur besseren Vergleichbarkeit werden die Vergleichszahlen für 2023 so dargestellt, als hätte der Konzern das ganze Jahr bestanden („as if“). Trotz eines Umsatzrückgangs von fast 4 % im Vergleich zum Vorjahr erzielte die Gruppe ein EBITDA das auf Jahresbasis (as if Konzernabschluss 2023) weit über dem Vorjahr liegt. Dieser Effekt kommt im Wesentlichen aus im Vergleich zum Vorjahr signifikant niedrigeren Rechts- und Beratungsaufwand, der in 2023 durch den Wechsel des Eigners verursacht worden ist. Insgesamt wurde ein EBITDA in Höhe von 17,9 Mio. EUR erwirtschaftet. Die EBITDA-Marge liegt bei 18,4 % bei einem Konzernjahresfehlbetrag von 11,2 Mio. EUR. Im Gesamtjahresvergleich (as if) liegt der Jahresergebnis damit um 1,2 Mio EUR über dem des Vorjahres, dies entspricht einer Verbesserung von 9,7 %. b) Finanzlage Die Finanzlage ist stabil, das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Das Unternehmen ist solide aufgestellt und wird auch im Falle einer Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Lage weiterhin seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen können. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 15,7 Mio. EUR, für Investitionstätigkeit hat die NORRES Baggerman Group 1,4 Mio. EUR ausgegeben. Dem gegenüber steht der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit mit 10,8 Mio. EUR, die in Tilgungen und Zinszahlungen geflossen sind. Der Finanzmittelfond ist von 15,2 Mio. EUR im Dezember 2023 auf 18,9 Mio. EUR am Ende des Geschäftsjahres 2024 angestiegen. Die Eigenkapitalquote ist leicht gesunken und beträgt 59,8 % nach 60,5 % in 2023. c) Vermögenslage Die Gesellschaft verfügt über ein Anlagevermögen von 173,8 Mio. EUR nach 192,8 Mio. EUR in 2023, dies entspricht 76,4 % (Vorjahr 79,4 %) der Bilanzsumme. Die Vorräte der Gruppe liegen mit 20,3 Mio. EUR um 0,2 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert von 20,5 Mio. EUR und betragen damit 8,9 % (Vorjahr 8,4 %) der Bilanzsumme. Damit garantieren wir Versorgungssicherheit gegenüber und für unsere Kunden, und gewährleisten die Lieferfähigkeit. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 2,7 % der Bilanzsumme nach 2,0 % im Vorjahr. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden, da aufgrund unserer Planungsprozesse jederzeit genügend Liquidität vorhanden ist. Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen 3,2 Mio. EUR (Vorjahr 3,3 Mio. EUR). D. PrognoseberichtAusblick auf das Jahr 2025 BETTER. TOGETHER. STRONGER. ist unser Leistungsversprechen. Die unsicheren europäischen und internationalen Rahmenbedingungen haben auch Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung der NORRES Baggerman Group. Hierbei haben wir insbesondere unsere wichtigsten Kunden und Ihre Geschäftsregionen betrachtet. Wir planen Kostensteigerung durch Vergrößerung des Marktanteils und Preiserhöhungen zu kompensieren. Durch unser Projekt gamechanger und ein Kosteneinsparungsprogramm werden wir unsere EBITDA-Marge erhöhen. Auch im asiatischen Markt sind die Unsicherheiten groß, hier planen wir für 2025 Umsatz und Ergebnis mit einer leichten Steigerung zum Vorjahr. Nach dem Umzug der Produktionsstätte in den USA und der Optimierung der Vertriebsaktivitäten in 2024 werden wir in 2025 Umsätze sowie Margen in den Absatzgebieten in Amerika weiter steigern. Im Energiebereich erwarten wir ebenso wie im Bereich Logistik eine Stabilisierung auf Höhe des Vorjahresniveaus. Die Frachtkosten stabilisieren sich auf einem im Vorjahresvergleich niedrigeren Wert. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen erwarten wir durch weitere Effizienzprogramme eine leichte Steigerung der EBITDA-Marge im Vergleich zu 2024, auch beim Umsatz erwarten wir einen leichten Anstieg. Investieren werden wir 2025 hauptsächlich in:
E. Chancen- und RisikoberichtInsgesamt hat sich die Chancen- und Risikostruktur gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Für die zukünftige Entwicklung der NORRES Baggerman Group sehen wir eine Vielzahl von Chancen und einige Risiken, die wir bei unseren strategischen Entscheidungen berücksichtigen. 1. Chancenbericht Die Reihenfolge der im Folgenden aufgeführten Chancen entspricht ihrer Wertigkeit. Chancen sehen wir insbesondere in einer Erholung der wirtschaftlichen Tätigkeit sowohl in Europa als auch global. In Europa werden sinkende Inflationsraten dazu beitragen, die Wirtschaft wachsen zu lassen, gegebenenfalls ergänzt durch staatliche Fördermaßnahmen oder eine Lockerung der Geldpolitik. Durch weitere Reduktion der Komplexität und die weitere Harmonisierung der Datenstruktur wollen wir eine höhere Digitalisierung erreichen. Dieser höhere Grad an automatisierten Geschäftsprozessen sowie damit verbundene Effizienzsteigerungen sind eine weitere Chance. Auch die Einführung der Produktplattform/webshops eröffnet weitere Chancen. Weitere Chancen bieten sich durch die Steigerung der Effizienz und weitere Professionalisierung der Prozesse der NBG, beispielhaft werden hier genannt, Vertriebscontrolling und Kundensegmentierung, Neukundengewinnung und Verdrängung von Wettbewerbern, Stärkung des Key Account Management, Preisstrategie, Branchenmanagement sowie Synergie-Management. Weitere positive Impulse erhoffen wir uns von dem Einstieg unseres neuen Investors Nalka und deren langjähriger Expertise. 2. Risikobericht Die Reihenfolge der im Folgenden aufgeführten Risiken entspricht ihrer Wertigkeit. Unsicherheit über das private Ausgabeverhalten und die Weltkonjunktur sowie der unsicheren Wirkung der Geldpolitik stellen ein schwer einzuschätzendes Risiko für die weitere Entwicklung der NBG dar. Weitere Risiken sehen wir in erweiterten Anforderungen der EU-Administration und deren Auswirkungen auf die Lieferketten und die zur Verfügung stehenden Ressourcen innerhalb und außerhalb der NORRES Baggerman Group. Die NBG nutzt stets aktuelle Hard- und Software, Schutzsysteme in Form von Firewalls und Antivirenprogrammen um das Risiko unvorhersehbarer Störungen oder Ausfälle unserer IT-Systeme, sowie um Angriffe durch Schadsoftware abzuwehren. Wir haben eine standardmäßige Recovery Strategie neben einer strengen Zugriffskontrolle für sämtliche Systeme implementiert. Zusätzlich haben wir, soweit möglich, Vorsorge getroffen, um einen etwaigen Schaden und dessen Auswirkungen aufzufangen. Ein sich weiter verschärfender Wettbewerb um qualifizierte Fach- und Führungskräfte stellt auch für die NORRES Baggerman Group eine Herausforderung dar. Die unverändert hohe Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften führt zu einer starken Konkurrenzsituation um qualifizierte Fach- und Führungskräfte. Wir versuchen durch Benefits wie Jobrad, Kantine, vermögenswirksame Leistungen, Direktversicherung, Gruppenunfallversicherung für alle Mitarbeitenden der deutschen Gesellschaften, Auslandskrankenversicherung für alle Mitarbeiter mit 24/7 Erreichbarkeit unsere Attraktivität für unsere jetzigen und künftigen Mitarbeitenden zu verbessern. Ein weiterer Fokus liegt daran langjährige und erfahrene Mitarbeiter mit ihrem Expertenwissen zu halten. Zuallerletzt haben auch die im letzten Jahr in den Vereinigten Staaten und in diesem Jahr in Deutschland stattgefundenen Wahlen zu Ergebnissen geführt, deren Auswirkungen noch nicht vollständig absehbar sind. So droht in den USA die Einführung von Zöllen und Gegenmaßnahme seitens der EU. Auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland sind zurzeit nicht voraussehbar. Auch der immer noch andauernde Krieg in der Ukraine kann weitere wirtschaftliche Auswirkungen nach sich ziehen. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, lassen sich nicht erkennen. F. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm und Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Gleichzeitig werden Verbindlichkeiten innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Die NORRES Baggerman Group nutzt zur Absicherung von Zinsänderungs- oder Wechselkursrisiken Zinsbegrenzungsgeschäft in der Form einer Höchstsatzvereinbarung (cap) für die Absicherung von Darlehen von insgesamt 54,9 Mio. EUR. G. Bericht über ZweigniederlassungenZweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Gelsenkirchen, 16. April 2025 Thomas Gela Engelbertus Henricus Cordewener Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2024Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024
Konzern-Anhang für das Geschäftsjahr 20241. Allgemeine Angaben zum KonzernabschlussDie NORRES Beteiligungsgesellschaft mbH stellt einen Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 auf. Der vorliegende Konzernabschluss der NORRES Beteiligungsgesellschaft mbH wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 290 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Ergänzend wurden die Vorschriften des GmbHG beachtet. Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung werden Vermerke, die aufgrund von Wahlrechten in den Anhang aufgenommen werden können, teilweise im Anhang aufgeführt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Konsolidierungskreis und AbschlussstichtagIn den Konzernabschluss der Muttergesellschaft werden grundsätzlich alle Unternehmen einbezogen, an denen die Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss hat. Die Abgrenzung des Konsolidierungskreises erfolgt nach den Grundsätzen der §§ 294 bis 296 HGB. In dem Konzernabschluss werden gemäß § 294 Abs. 1 HGB neben der NORRES Beteiligungsgesellschaft mbH als Mutterunternehmen grundsätzlich alle Tochterunternehmen nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogen. In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 wurden nachfolgende Unternehmen einbezogen:
Erstkonsolidierungszeitpunkt ist der 25. Mai 2023. Am 25. Mai 2023 hat die NORRES Beteiligungsgesellschaft mbH (vorm. NEXUS Hold Co GmbH) mittelbar über Ihre zu 100 % gehaltene Tochtergesellschaft NEXUS BidCo GmbH 100 % der Anteile an der NORRES Holding GmbH erworben. Daraufhin wurden rückwirkend zum 01. Januar 2023 die NEXUS BidCo GmbH und die NORRES Holding GmbH per upstream merger verschmolzen und in NORRES Holding GmbH umbenannt. Die in den Konzernabschluss aufgenommenen Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten aller in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wurden neu bewertet. Der nach Abschluss der Neubewertung verbleibende Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Laufzeit von zehn Jahren aufgelöst. Das Mutterunternehmen hält mittelbar 100 % der Anteile an der NORRES Immobilien Verwaltungs GmbH, Gelsenkirchen. Die Gesellschaft wurde nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da sie für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist. Die Bewertung erfolgt mit den Anschaffungskosten. Die Beteiligung an der Schiema B.V., Schiedam/Niederlande ist am 3. April 2024 veräußert worden. 3. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt Das Gliederungsschema gemäß § 298 Abs. 1 HGB i.V.m. § 266 HGB wurde zur verbesserten Darstellung der Vermögenslage um den Ausweis der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erweitert. Bei der Aufstellung der Konzern-Bilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Anlagevermögen Die Gesellschaft hat von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht und selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aktiviert. Die Abschreibungen werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 Jahren vorgenommen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wie z. B. Software werden aktiviert und nach ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer planmäßig linear und ggf. außerplanmäßig abgeschrieben. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig linear über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren (Einzelgesellschaften) bzw. 10 Jahren (Konzern) abgeschrieben, die Marke über 15 Jahre. Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen über eine Laufzeit von 3 bis 8 Jahren vermindert. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800 EUR wurden aus Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr voll abgeschrieben und in den Abgang gestellt. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten (§ 253 Abs. 1 S. 1 HGB) oder, bei dauerhafter Wertminderung, mit dem niedrigeren zum Stichtag beizulegenden Wert. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten angesetzt, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 256 Abs. 4 HGB). Für die Ermittlung der Anschaffungskosten wird der gewogene Durchschnittswert angewendet (§ 256 Abs. 1 S. 1 HGB). Fertige und unfertige Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben dem Fertigungsmaterial, den Fertigungslöhnen und den Abschreibungen auch die Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie notwendige Verwaltungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen werden durch Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Flüssige Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Periode nach diesem Tag darstellen. Aktive latente Steuern Aktive latente Steuern waren aufgrund von unterschiedlichen Bewertungen in den Handels- und Steuerbilanzen in den Gesellschaften sowie aufgrund von ergebniswirksamen Konsolidierungsbuchungen zu bilden. Hierbei wird der länderspezifische Steuersatz angewendet, der im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen zur Anwendung kommt (19,00 % - 32,63 %). Die Berechnung erfolgte auf Basis der jeweiligen länderspezifischen Steuersätze. Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge werden gebildet, wenn innerhalb der nächsten fünf Jahre mit einer Verrechnung der Verlustvorträge zu rechnen ist. Eigenkapital Die Posten des Eigenkapitals sind mit dem Nennwert angesetzt. Das Stammkapital in Höhe von 1.562.500,00 EUR ist voll eingezahlt. Die Höhe der Kapitalrücklage beträgt 158.952.500,00 EUR. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei der Bewertung werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Die Preis- und Kostensteigerungen orientieren sich an der Teuerungsrate und wurden über die jeweilige Laufzeit der Rückstellung mit Sätzen zwischen 1 % und 2 % berücksichtigt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen, werden innerhalb der passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen und über die Zeit aufgelöst. Passive latente Steuern Passive latente Steuern waren aufgrund von unterschiedlichen Bewertungen in den Handels- und Steuerbilanzen in den Gesellschaften sowie auf aufgedeckte stille Reserven zu bilden. Die Berechnung erfolgte auf Basis der jeweiligen länderspezifischen Steuersätze (15,83 % - 32,63 %). Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden (nur) eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten „sonstige betriebliche Erträge“ bzw. „sonstige betriebliche Aufwendungen“ ausgewiesen. Währungskursbedingte Differenzen aus der Schuldenkonsolidierung wurden ergebnisneutral in die Position »Währungsausgleichsposten« eingestellt. Ergebnisauswirkungen aus der Bewertung des konzerninternen Schuldverhältnisses im Jahresabschluss eines der einbezogenen Unternehmen unter Anwendung des Imparitäts- und Realisationsprinzips gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 4 bzw. § 256a HGB wurden erfolgswirksam eliminiert und in die Position »Währungsausgleichsposten« eingestellt. 4. KonsolidierungsgrundsätzeUmrechnung von auf fremde Währung lautenden Abschlüssen Abschlüsse in einer vom Euro abweichender Landeswährung werden gemäß § 308a HGB umgerechnet. Dabei werden die Posten der Bilanz, mit Ausnahme des Eigenkapitals, mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag umgerechnet. Das Eigenkapital wird mit dem historischen Kurs umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit dem Durchschnittskurs umgerechnet. Umrechnungsdifferenzen werden innerhalb des Eigenkapitals im Währungsausgleichsposten ausgewiesen. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB). Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, grundsätzlich unter dem Posten „Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung“ nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Sämtliche im Rahmen der Neubewertung übernommenen Vermögensgegenstände wurden über die betriebliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben und per 31. Dezember 2024 mit ihrem jeweiligen Restbuchwert ausgewiesen. Schuldenkonsolidierung Die Schuldenkonsolidierung wurde gemäß § 303 Abs. 1 HGB vorgenommen. Alle zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten wurden verrechnet. Eventualverbindlichkeiten wurden in gleicher Weise konsolidiert. Aufwands- und Ertragseliminierung In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind die Aufwendungen und Erträge nach Verrechnung von konsolidierten internen Vorgängen gemäß § 305 HGB ausgewiesen. Zwischengewinneliminierung Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises werden grundsätzlich gemäß § 304 HGB eliminiert. Latente Steuern Auf Ebene der Einzelgesellschaften wird von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, aktive latente Steuern auf unterschiedliche Wertansätze zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz zu ermitteln und gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB als zukünftige Steuerentlastung zu aktivieren. Darüber hinaus wurden latente Steuern auf Verlustvorträge gem. § 274 Abs. 1 Satz 4 HGB aktiviert, sofern sie in den nächsten fünf Jahren genutzt werden können. Aufgrund von Konsolidierungsmaßnahmen ergeben sich Differenzen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände und Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen. Hierauf werden gemäß § 306 HGB bei Anwendung des relevanten Konzernsteuersatzes von 32,63 % latente Steuern gebildet. 5. Erläuterungen zur Konzern-BilanzAnlagenspiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens (Konzern-Anlagenspiegel) wird in einer gesonderten Anlage dargestellt, die Bestandteil des Konzernanhangs ist. Eigenkapital Die Entwicklung des Eigenkapitals (Konzern-Eigenkapitalspiegel) wird in einer gesonderten Anlage dargestellt, die Bestandteil des Konzern-Anhangs ist. Die Minderheitenanteile am Kapital betreffen die Baggerman BV SRL inReghin/Rumänien. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert:
Latente Steuern Die aktiven latenten Steuern betragen insgesamt 2.388 TEUR (Vorjahr 2.836 TEUR). Hieraus ergeben sich aus dem Ansatz gemäß § 274 HGB 570 TEUR. Davon wiederum resultieren 49 TEUR (Vorjahr 54 TEUR) aus Differenzen bilanzieller Wertansätze in der Handelsbilanz und der Steuerbilanz auf Rückstellungen. Weitere 1.818 TEUR (Vorjahr 2.288 TEUR) resultieren aus nutzbaren Verlustvorträgen, bei Nutzung von unternehmensindividuellen Steuersätzen von 15,83 % bis 32,63 %. Aktive latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen werden in Höhe von 520 TEUR (Vorjahr 430 TEUR) angesetzt. Die passiven latenten Steuern gemäß § 274 HGB betragen 4.057 TEUR (Vorjahr 4.367 TEUR) und resultieren aus Differenzen bilanzieller Wertansätze in der Handelsbilanz und der Steuerbilanz 216 TEUR (Vorjahr 215 TEUR). Passive latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen werden in Höhe von 3.841 TEUR (Vorjahr 4.152 TEUR) angesetzt. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 3.699 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.428 TEUR. 6. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und VerlustrechnungAufgliederung der Umsatzerlöse nach geografisch bestimmten Märkten:
Periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Wertberichtigungen und aus Schadensfällen bestehen in Höhe von 85 TEUR (Vorjahr 46 TEUR). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Währungsgewinne in Höhe von 160 TEUR (Vorjahr 65 TEUR) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Währungsverluste in Höhe von 240 TEUR (Vorjahr 249 TEUR) enthalten. 7. Erläuterungen zur Konzern-KapitalflussrechnungDefinition Finanzmittelfonds Die Zusammensetzung des Finanzmittelfonds entspricht den liquiden Mitteln der Gesellschaft gemäß der Bilanzposition „Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten“. Wesentliche zahlungswirksame Investitions- und Finanzierungsvorgänge und Geschäftsvorfälle Die zahlungswirksamen Vorgänge betrafen im Wesentlichen die Zugänge zum Konsolidierungskreis sowie geleistete Anzahlungen für Maschinen. 8. Sonstige AngabenDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres in den Konzernunternehmen durchschnittlich beschäftigt:
Geschäftsführung Geschäftsführer während des Geschäftsjahres war
Der Geschäftsführer ist vertretungsberechtigt gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Beirat Bei der NORRES Holding GmbH ist ein Beirat eingerichtet, der jedoch nicht die Funktionen und Rechte eines gesetzlich verpflichtenden Aufsichtsrates hat. Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen im Geschäftsjahr 2024 setzt sich wie folgt zusammen:
Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz und Ertragslage eingetreten.
Gelsenkirchen, 16. April 2025 Die Geschäftsführung Konzern-Anlagenspiegel 31. Dezember 2024
Konzern-Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024
Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2024
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die NORRES Beteiligungsgesellschaft mbH, Gelsenkirchen Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der NORRES Beteiligungsgesellschaft mbH, Gelsenkirchen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2024, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der NORRES Beteiligungsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernla geberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 16. April 2025 PricewaterhouseCoopers GmbH Reza Bigdeli, Wirtschaftsprüfer ppa. Sebastian Behrendt, Wirtschaftsprüfer Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 wurde am 26. Mai 2025 gebilligt. |
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