Hestia Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniela Elias seit 1.2.2023 | Prokura |
Maik Franke seit 1.12.2021 | Prokura |
Eike Oertwig seit 14.9.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 30.98% | |
T** O****** | 7.01% |
A**** S****************** | 7.01% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Auto-Zellmann GmbHEigenbeteiligung | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Auto-Zellmann GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersVermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Auto - Zellmann GmbH, Berlin - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auto - Zellmann GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem, den Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie die bedeutsamen Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 24. Juli 2024 HPTP
GmbH
Hinkel, Wirtschaftsprüfer Witt-Ladwig, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang 2023Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Nummer HRB 45970 in das Handelsregister eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Auto-Zellmann GmbH, Berlin wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung 2023 ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Mitzugehörigkeitsvermerke und davon-Vermerke wurden der besseren Lesbarkeit wegen teilweise im Anhang gemacht. 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten aktiviert. Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei direkt zurechenbare Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten berücksichtigt wurden. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen, die in der Zukunft Aufwand darstellen, ausgewiesen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Als Bewertungsverfahren wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode, PUC) gewählt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,82 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Es wurden die "Richttafeln 2018 G" nach Dr. Klaus Heubeck zu Grunde gelegt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit einem der Laufzeit angemessenen Zinssatz im 10-Jahres-Durchschnitt abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2. Erläuterungen zur Bilanz 2.1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. 2.2. Angaben zum Anteilsbesitz Verbundene Unternehmen:
2.3. Vorräte Die Handelswaren enthalten Neufahrzeuge (TEUR 4.259), Gebrauchtwagen (TEUR 3.406) sowie Ersatzteile und Zubehör (TEUR 406). 2.4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind durchweg nominell kurzfristig. 2.5. Eigenkapital Gemäß § 272 Abs. 1a) HGB wurde der Nennbetrag eigener Anteile von EUR 52.000,00 in der Vorspalte offen vom gezeichneten Kapital abgegrenzt. 2.6. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Es wurden Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 684 gebildet. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen der Ermittlung der Pensionsrückstellung mit dem 10-Jahresdurchschnittssatz (1,82 %) zur Ermittlung mit den 7-Jahresdurchschnittssatz (1,74 %) beträgt EUR 12.511 und unterliegt der Ausschüttungssperre. 2.7. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für erwartete Kosten im Zusammenhang mit Leasing- und Finanzierungsrückläufern in Höhe von TEUR 366 (Vorjahr: TEUR 422) und Rückstellung für Tantiemen und Provisionsbeteiligungen in Höhe von TEUR 73. 2.8. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben in Höhe von TEUR 740 eine Laufzeit von mehr als 1 Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von TEUR 82 eine Laufzeit von mehr als fünf Jahren und in Höhe von TEUR 330 eine Laufzeit zwischen einem und fünf Jahren. Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber den bestandsfinanzierenden Banken in Höhe von TEUR 6.058 sind durch Pfandrechte an den finanzierten Fahrzeugen besichert. Erweiterte Eigentumsvorbehalte bestehen hinsichtlich der Verbindlichkeiten gegenüber Fahrzeugherstellern in Höhe von TEUR 1.147. Darüber hinaus bestehen Darlehen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 520. 2.9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 27.487. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2026 und 2033. Im Folgejahr sind TEUR 1.272 fällig. Das Obligo wird über die nächsten vier Jahre fällig. Die Gesellschaft hat nicht bilanzierungsfähige Verpflichtungen (Obligo) gegenüber Leasinggesellschaften aus der Verpflichtung, Fahrzeuge nach dem Auslaufen des Leasingvertrages in Höhe eines zu Beginn des Vertrages festgelegten Restwertes zurückzukaufen In Höhe von TEUR 8.831 (Vorjahr: TEUR 6.845). Dieser Verpflichtung steht der tatsächliche Restwert der betreffenden Fahrzeuge gegenüber. Soweit die Verpflichtung die erwarteten Restwerte der Fahrzeuge übersteigt, wurde eine Rückstellung für Restwertrisiken in der Bilanz gebildet. Weiterhin hat die Gesellschaft nicht bilanzierungsfähige Verpflichtungen (Obligo) gegenüber Endkunden aus Finanzierungsverträgen, Fahrzeuge nach dem Auslaufen des Finanzierungsvertrages in Höhe der Schlussrate anzukaufen in Höhe von TEUR 7.048 (Vorjahr: 8.649). Mehrkilometer und Wertminderungen aufgrund von Schäden sind vom Endkunden zu erstatten. Dieser Verpflichtung steht der tatsächliche Restwert der betreffenden Fahrzeuge gegenüber. Soweit die Verpflichtung die erwarteten Restwerte der Fahrzeuge übersteigt, wurde eine Rückstellung für Restwertrisiken in der Bilanz gebildet. 2.10. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag besteht eine Bürgschaft für einen Gesellschafter gegenüber einer Bank. Hiernach bürgt die Auto-Zellmann selbstschuldnerisch in Höhe von TEUR 3.000 für einen Bankkredit. Es bestehen daneben weitere Sicherheiten. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme dieser Bürgschaft schätzen wir als gering ein; Anhaltspunkte für eine andere Beurteilung liegen uns derzeit nicht vor. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 3.1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse entfallen auf die folgenden Geschäftsbereiche:
3.2. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Erträge aus Abzinsung in Höhe von EUR 8.984. 3.3. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 22.332. 4. Sonstige Angaben 4.1. Geschäftsführung Zum Geschäftsführer waren die folgenden Personen bestellt:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4.2. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter
4.3. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 349.603,87 auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, den 24. Juli 2024 Eike Oertwig, Geschäftsführerin Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die Gesellschaft ist als VW-PKW, VW-Nutzfahrzeuge- und Skoda-Händler im Kraftfahrzeuggewerbe tätig. Schwerpunkte der Tätigkeit sind der Verkauf von Neuwagen aus den kompletten VW-PKW; VW-Nutzfahrzeugen und Skoda-Programmen, An- und Verkauf von Gebrauchtwagen, Vermittlung von Finanzierungen, Leasingverträgen und Versicherungen sowie folgende nachgelagerte Dienstleistungen:
In der kompletten Unternehmensgruppe einschließlich verbundener Unternehmen sind zum Bilanzstichtag 207 Mitarbeiter*innen, davon 29 Auszubildende, beschäftigt. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Marktsituation im Kfz-Gewerbe Im Geschäftsjahr 2023 beeinflussten verschiedene eher gesamtwirtschaftliche Faktoren den Geschäftsverlauf von Autohäusern und der gesamten Branche. Steigende Inflation, steigende Energiebeschaffungskosten und ein steigendes Zinsniveau wirkten sich allgemein hemmend auf die Nachfrage sowie auf der Kostenseite aus. Gleichzeitig führten die gestiegenen Preise auch zu höheren Umsätzen. Trotz schwieriger wirtschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen ist der Umsatz im Kfz- Gewerbe im Jahr 2023 über alle drei Geschäftsbereiche (Neuwagen, Gebrauchtwagen, Service) um 11,9 % auf 207,3 Milliarden Euro gestiegen. Das hat der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) bekanntgegeben. Das Umsatzplus ist gleichermaßen auf höhere Stückzahlen und höhere Fahrzeugpreise zurückzuführen. Die Verfügbarkeit von Neufahrzeugen habe sich verbessert. Die gestiegenen Zulassungszahlen seien jedoch zu einem großen Teil dem Abbau des Lieferrückstands aus 2022 geschuldet. Die PKW-Neuzulassungen in Deutschland stiegen mit einem guten Plus von 7,3% (+194 Tausend EH) auf 2,845 Mio. Einheiten. Dennoch bleibt es auf dem niedrigsten Niveau seit der Wiedervereinigung und noch immer unter historischem Tiefststand der Eurokrise 2010. Laut dem ZDK stieg der Umsatz der markengebundenen Autohäuser am Neuwagenvertrieb im Jahr 2023 um 2,6 % auf 66,6 Mrd. Euro im Vergleich zu 2022. Das entspricht 1,57 Mio. Pkw und damit etwas mehr als der Hälfte (55,3%) der 2,84 Mio. Pkw-Neuzulassungen. Die Gründe: um durchschnittlich 4,3% höhere Neuwagenpreise, hohe Lieferfähigkeit und die Umweltprämie für E-Fahrzeuge. Der Gebrauchtwagenmarkt in Deutschland stieg 2023 um mehr als 16% an. Von den rund 6,03 Mio. Pkw-Besitzerwechseln wurden 37 % (rund 2,23 Mio. Pkw) über den Markenhandel verkauft. Der Umsatz stieg hier um 15,2 % auf 58,4 Mrd. Euro. Hauptgrund: Der bisherige Höchststand des durchschnittlichen Fahrzeugpreises, der laut DAT bei 26.170 Euro lag. Im Geschäftsfeld Service und Reparatur war laut ZDK im Jahr 2023 ein Umsatzsprung von 17,7 % auf rund 33,8 Mrd. Euro im Vergleich zu 2022 zu verzeichnen. Die Gründe waren der weiter gewachsene Fahrzeugbestand, die höhere Zahl der Wartungen mit gestiegenen Kosten (plus 8,5 % pro Wartung) sowie die um 15,3 % höheren Kosten pro Unfallreparatur. 2. Umsatzentwicklung und Geschäftsergebnis Im Einzelnen ergeben sich folgende Veränderungen gegenüber dem Vorjahr:
Die positive Entwicklung der Umsatzerlöse war in diesem Geschäftsjahr, vor allem geprägt durch den steigenden Absatz von Gebrauchtwagen und das stetig steigende Werkstatt - und Teiledienstgeschäft. Der Geschäftsbereich Neuwagen war im Jahr 2023 durch die Kaufzurückhaltung unserer Kunden leider rückläufig. Die zu hohen Neuwagenpreise, die wirtschaftliche Situation und die weiterhin gesunkene Nachfrage an Elektrofahrzeugen hat dieses negativ beeinflusst. 3. Personal- und Sozialwesen Wir sind sehr stolz darauf, als Ausbildungsbetrieb einen guten Ruf zu haben. Auch in der Corona-Krise haben wir weiterhin Ausbildungsplätze angeboten. Durch die intensive Aus- und Weiterbildung im Unternehmen wurden hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiter*innen betriebsintern herangezogen. 14% der Mitarbeiter*innen sind Auszubildende. 4. Umweltschutzmaßnahmen In Zusammenarbeit mit der Volkswagen AG wurden umfangreiche Umweltstandards festgelegt. Die Einhaltung dieser Standards wird in jährlichen Audits überprüft. Das Unternehmen Auto-Zellmann erhält bereits seit Jahren das TÜV-zertifizierte Umweltsiegel "Umweltfreundlich geführter Betrieb nach den Richtlinien der Volkswagen AG". Die Trennung von recyclingfähigen Materialien und Müll ist seit Jahren eingeführt. Im neuen Jahr wurden neue Prozesse aufgesetzt, um in Zukunft Papier einzusparen. III. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage und Finanzlage Die Bilanzsumme ist zum Bilanzstichtag um 18% oder TEUR 2.981 gestiegen. Das Anlagevermögen stieg geringfügig aufgrund von Investitionen, das Nettoumlaufvermögen sank nach einem Höchststand 2022 wieder. In der Bilanz drückte sich dies durch höhere Fahrzeugfinanzierungen auf nur unwesentlich weiter gestiegene Fahrzeugbestände aus.
Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr einen operativen Cashflow von TEUR 3.923, der überwiegend auf das Hochfahren kurzfristiger Fahrzeugfinanzierungen zurückzuführen ist, und der weitgehend für die Auszahlungen im Investitionsbereich verwendet wurde. Ein Sondereffekt war eine Einmalzahlung an eine Pensionskasse, um Pensionsverpflichtungen auszulagern. Es bestehen ausreichend Mittel, um alle laufenden Verpflichtungen zu bedienen. 2. Ertragslage Das Geschäftsergebnis war im letzten Jahr deutlich von der Verschmelzung eines Tochterunternehmens geprägt. Wir erläutern daher unser Ergebnis anhand einer adjustierten EBIT-Zahl. EBIT ("Earnings before taxes") ist das Ergebnis vor Abzug des Nettofinanzergebnisses und der Ertragsteuern, aber unter Abzug aller sonstigen Steuern. Davon wurden die Sondereffekte und alle Effekte aus Pensionsrückstellungen abgerechnet, um ein vergleichbares, auf Dauer angelegtes Ergebnis zu ermitteln.
Die Rendite des adjustierten EBIT auf die erzielten Umsätze beträgt 1,6% und ist im Vergleich zum Vorjahr weiter gesunken. Damit wurde das Ziel einer 2% EBIT-Marge unterschritten. IV. Zukünftige Entwicklung, Chancen und Risiken und Prognose 2024 1. Entwicklungen in der Kfz-Wirtschaft 2024 Wie wird das Autojahr 2024? Laut der aktuellen Prognose des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) wird die Zahl der Neuzulassungen 2024 bei 2,6 Millionen und damit auf dem Niveau von 2022 zurückgehen, das der Besitzumschreibungen leicht auf 6 Millionen steigen. Aus Sicht des Branchenvertreters werden gestiegene Rohstoffkosten außerdem zu höheren Fahrzeugpreisen führen. Peckruhn: "Deshalb zögern viele private Kaufinteressierte den Autokauf hinaus, weil deren real verfügbare Einkommen der Ausgabensituation nicht annähernd angepasst sind." Außerdem gebe es kein ausreichendes Angebot an bezahlbaren Kleinwagen. Besorgt zeigt sich der ZDK über den deutlichen Rückgang der Auftragseingänge bei E-Fahrzeugen und sieht Handlungsbedarf. Der Boom der Elektromobilität in Deutschland scheint vorerst beendet. Nachdem die Bundesregierung im Dezember überraschend das Ende der Förderung durch den Umweltbonus beschlossen hatte, wurden von Experten bereits drastische Absatzrückgänge bei Elektroautos prophezeit. Tatsächlich gingen die Neuzulassungen von E- Autos im Januar 2024 im Vergleich zum Dezember deutlich zurück. Nun hat der Zentralverband des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) Autohäuser zu den erwarteten Auftragseingängen bei Elektroautos befragt - heraus kam eine eher düstere Prognose. Dabei hat sich beim Elektroauto in den vergangenen Jahren einiges getan: So steigen die Reichweiten der Stromer immer weiter - und auch beim Thema Laden soll sich einiges tun: Bis 2026 sollen entlang der Autobahnen 1.000 neue Schnellladepunkte entstehen. 2. Markenentwicklung beim VW Konzern Laut Geschäftsbericht wird die Marke Volkswagen Pkw im Jahr 2024 den vollelektrischen ID.7 Tourer auf den Markt bringen. Die Modelle T-Cross und Tiguan bekommen eine Produktaufwertung. Außerdem geht die neunte Generation des Passat an den Start, die auf dem weiterentwickelten Modularen Querbaukasten MQB Evo basiert. Zum 50-jährigen Jubiläum der Ikone Golf bekommt die aktuelle Generation des Bestsellers ein Update. Skoda wird 2024 den neuen Kodiaq und die vierte Generation des Superb einführen. Der Octavia bekommt eine Produktaufwertung. Im zweiten Halbjahr wird außerdem der vollelektrische Elroq präsentiert. 3. Risiken und Chancen Wirtschaftliche und rechtliche Bestandgefährdungspotentiale sind zum gegenwärtigen Erkenntnisstand nicht erkennbar. Das Autohaus ist den unter IV.1 geschilderten Entwicklungen ausgesetzt, und seine Risiken sind diejenigen der gesamten Branche: Insbesondere die Kaufzurückhaltung der Kunden wird sich im Handel mit Neufahrzeugen niederschlagen. Hinzu kommt, dass unser Autohaus von den Entwicklungen bei den Herstellerfirmen abhängt und wie diese strategisch auf die Herausforderungen in ihrer Modellentwicklung und Preisgestaltung reagieren. Die Klimawende soll in Deutschland unter anderem auch durch die Förderung von Elektromobilität erreicht werden. Das stellt eine Chance für den in diesem Bereich stark engagierten VW-Konzern dar. Gleichzeitig dämpfen geänderte Förderregeln und der mangelhafte Ausbau des öffentlichen Ladenetzes auch hier die Nachfrage. Die wartungsarmen E-Autos sind aber auch ein (eher langfristiges) Risiko für den Werkstattbereich. 4. Prognosebericht Unsere auf den Juni-Zahlen beruhende Prognose rechnet mit einer weiteren Steigerung der Umsatzerlöse im Neuwagen- und Gebrauchtwagengeschäft und im Kundendienst der Auto Zellmann GmbH gegenüber dem Vorjahr. Dieses ist auch notwendig, um die steigenden Personal und Betriebskosten aufzufangen. Das modifizierte EBIT soll auch in Zukunft bei mindestens 2% liegen. Die Herausforderungen der Zukunft sind vielfältig, aber der Bestand des Autohauses ist bis auf weiteres gesichert.
Berlin, 24. Juli 2024 Eike Oertwig, Geschäftsführerin Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 28.12.2024. Entwicklung des Anlagevermögens 2023
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