Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 45970
Eingetragen
14.10.2004
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Der Groß- u. Einzelhandel mit Kraftfahrzeugen, Ersatzteilen und Zubehör; Unterhaltung einer Kfz-Werkstatt; Vermittlung von Versicherungen und Finanzierungen in Verbindung mit Ziffer 1; Vermietung von Kraftfahrzeugen aller Art; Erwerb gleichartiger und ähnlicher Unternehmen sowie Vornahme aller Geschäfte, die dem Geschäftszweck dienlich sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniela Elias
seit 1.2.2023
Prokura
Maik Franke
seit 1.12.2021
Prokura
Eike Oertwig
seit 14.9.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
30.98%
T** O******
7.01%
A**** S******************
7.01%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Auto-Zellmann GmbHEigenbeteiligung
50.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Auto-Zellmann GmbH
Germany
52.000 €
50.00%
Hestia Holding GmbH
Germany
46.800 €
45.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Auto-Zellmann GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Auto - Zellmann GmbH, Berlin - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auto - Zellmann GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;Ereignisse

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem, den Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie die bedeutsamen Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 24. Juli 2024

HPTP GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hinkel, Wirtschaftsprüfer

Witt-Ladwig, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

2023 2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermogensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 33.008,00 38.081.00
33.008,00 38.081,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 390.620.00 408.119,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 705.613,00 669.134,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.040.812,00 3.689.317,00
5.137.045,00 4.766.570,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.564,59 25.564,59
2. Beteiligungen 2.914,36 2.914,36
3. Genossenschaftsanteile 2.600,00 2.600,00
31.078,95 31.078,95
5.201.131,95 4.835.729,95
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 24.607,70 14.609,78
2. Unfertige Leistungen 294.810,66 301.432,93
3. Handelswaren 8.070.743,30 7.099.581,77
4. Geleistete Anzahlungen 294,12 446,40
8.390.455,78 7.416.070,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.373.352,13 2.244.871,03
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.598,68 0,00
3. Forderungen gegen Gesellschafter 1.556.064,03 0,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 691.919,86 563.160,87
4.625.934,70 2.808.031,90
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.231.792,17 1.402.198,88
14.248.182,65 11.626.301,66
C. AKTIVE RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 20.285,21 26.329,13
19.469.599,81 16.488.360,74

PASSIVA

2023 2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 104.000,00 104.000,00
Eigene Anteile -52.000,00 -52.000,00
52.000,00 52.000,00
II. Bilanzgewinn 6.029.360,37 5.679.756,50
6.081.360,37 5.731.756,50
B, RÜCKSTELLUNGEN
1. Pensionsrückstellungen 684.052,00 1.254.598,00
2. Steuerrückstellungen 3.905,00 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 527.822,65 708.934,96
1.215.779,65 1.963.532,96
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.547.468,44 3.392.562,73
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 181.168,50 176.109,47
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.927.362,65 2.841.126,35
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 754.242,93 768.923,07
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 519.617,80 966.146,88
6. Sonstige Verbindlichkeiten 1.242.599,47 648.192,78
davon aus Steuern EUR 341.209,60 (Vorjahr: EUR 279.136,99)
12.172.459,79 8.793.071,28
19.469.599,81 16.488.360,74

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 45.035.565,05 43.359.583,01
2. Erhöhung des Bestands in Arbeit befindlicher Aufträge 932,01 19.186,08
3. Sonstige betriebliche Erträge 305.470,86 739.420,27
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -29.321.228,82 -27.872.915,86
b) Aufwendungen für bezogene Waren -207.439,57 -324.179,17
-29.528.668,39 -28.197.095,03
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -7.370.733,04 -7.225.794,16
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.749.062,41 -1.592.732,33
davon für Altersversorgung EUR 36.877,38 (Vorjahr: EUR 6.458,43) -9.119.795,45 -8.818.526,49
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.096.190,13 -979.633,25
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.807.198,48 -4.646.381,56
8. Erträge aus Beteiligungen 234,07 205,75
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 81.578,17 9.828,04
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -342.367,86 -151.054,46
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -153.052,25 -132.514,83
12. Ergebnis nach Steuern 376.507,60 1.203.017,53
13. Sonstige Steuern -26.903,73 -27.421,73
15. Jahresüberschuss 349.603,87 1.175.595,80
16. Bilanzgewinn des Vorjahres 5.679.756,50 4.504.160,70
17. Bilanzgewinn 6.029.360,37 5.679.756,50

Anhang 2023

Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Nummer HRB 45970 in das Handelsregister eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Auto-Zellmann GmbH, Berlin wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung 2023 ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Mitzugehörigkeitsvermerke und davon-Vermerke wurden der besseren Lesbarkeit wegen teilweise im Anhang gemacht.

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten aktiviert.

Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei direkt zurechenbare Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten berücksichtigt wurden.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen, die in der Zukunft Aufwand darstellen, ausgewiesen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Als Bewertungsverfahren wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode, PUC) gewählt.

Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,82 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Es wurden die "Richttafeln 2018 G" nach Dr. Klaus Heubeck zu Grunde gelegt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit einem der Laufzeit angemessenen Zinssatz im 10-Jahres-Durchschnitt abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

2. Erläuterungen zur Bilanz

2.1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

2.2. Angaben zum Anteilsbesitz

Verbundene Unternehmen:

Beteiligung Eigenkapital Ergebnis
% in TEUR in TEUR
Peter Koglin GmbH, Berlin 100 1.172 106

2.3. Vorräte

Die Handelswaren enthalten Neufahrzeuge (TEUR 4.259), Gebrauchtwagen (TEUR 3.406) sowie Ersatzteile und Zubehör (TEUR 406).

2.4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind durchweg nominell kurzfristig.

2.5. Eigenkapital

Gemäß § 272 Abs. 1a) HGB wurde der Nennbetrag eigener Anteile von EUR 52.000,00 in der Vorspalte offen vom gezeichneten Kapital abgegrenzt.

2.6. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Es wurden Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 684 gebildet.

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen der Ermittlung der Pensionsrückstellung mit dem 10-Jahresdurchschnittssatz (1,82 %) zur Ermittlung mit den 7-Jahresdurchschnittssatz (1,74 %) beträgt EUR 12.511 und unterliegt der Ausschüttungssperre.

2.7. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für erwartete Kosten im Zusammenhang mit Leasing- und Finanzierungsrückläufern in Höhe von TEUR 366 (Vorjahr: TEUR 422) und Rückstellung für Tantiemen und Provisionsbeteiligungen in Höhe von TEUR 73.

2.8. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben in Höhe von TEUR 740 eine Laufzeit von mehr als 1 Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von TEUR 82 eine Laufzeit von mehr als fünf Jahren und in Höhe von TEUR 330 eine Laufzeit zwischen einem und fünf Jahren.

Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber den bestandsfinanzierenden Banken in Höhe von TEUR 6.058 sind durch Pfandrechte an den finanzierten Fahrzeugen besichert. Erweiterte Eigentumsvorbehalte bestehen hinsichtlich der Verbindlichkeiten gegenüber Fahrzeugherstellern in Höhe von TEUR 1.147.

Darüber hinaus bestehen Darlehen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 520.

2.9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 27.487. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:

TEUR
Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen 11.608
Obligo aus Rücknahmeverpflichtungen 15.879

Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2026 und 2033. Im Folgejahr sind TEUR 1.272 fällig. Das Obligo wird über die nächsten vier Jahre fällig.

Die Gesellschaft hat nicht bilanzierungsfähige Verpflichtungen (Obligo) gegenüber Leasinggesellschaften aus der Verpflichtung, Fahrzeuge nach dem Auslaufen des Leasingvertrages in Höhe eines zu Beginn des Vertrages festgelegten Restwertes zurückzukaufen In Höhe von TEUR 8.831 (Vorjahr: TEUR 6.845). Dieser Verpflichtung steht der tatsächliche Restwert der betreffenden Fahrzeuge gegenüber. Soweit die Verpflichtung die erwarteten Restwerte der Fahrzeuge übersteigt, wurde eine Rückstellung für Restwertrisiken in der Bilanz gebildet.

Weiterhin hat die Gesellschaft nicht bilanzierungsfähige Verpflichtungen (Obligo) gegenüber Endkunden aus Finanzierungsverträgen, Fahrzeuge nach dem Auslaufen des Finanzierungsvertrages in Höhe der Schlussrate anzukaufen in Höhe von TEUR 7.048 (Vorjahr: 8.649). Mehrkilometer und Wertminderungen aufgrund von Schäden sind vom Endkunden zu erstatten. Dieser Verpflichtung steht der tatsächliche Restwert der betreffenden Fahrzeuge gegenüber. Soweit die Verpflichtung die erwarteten Restwerte der Fahrzeuge übersteigt, wurde eine Rückstellung für Restwertrisiken in der Bilanz gebildet.

2.10. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag besteht eine Bürgschaft für einen Gesellschafter gegenüber einer Bank. Hiernach bürgt die Auto-Zellmann selbstschuldnerisch in Höhe von TEUR 3.000 für einen Bankkredit. Es bestehen daneben weitere Sicherheiten.

Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme dieser Bürgschaft schätzen wir als gering ein; Anhaltspunkte für eine andere Beurteilung liegen uns derzeit nicht vor.

3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

3.1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse entfallen auf die folgenden Geschäftsbereiche:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Neuwagenverkauf 12.621 13.133
Gebrauchtwagenverkauf 13.324 12.413
Kundendienst / Werkstatt 7.507 7.045
Teiledienst 9.390 8.601
Mietwagen 538 563
Sonstige Erlöse 1.656 1.605
45.036 43.360

3.2. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Erträge aus Abzinsung in Höhe von EUR 8.984.

3.3. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsaufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 22.332.

4. Sonstige Angaben

4.1. Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer waren die folgenden Personen bestellt:

 

Frau Eike Oertwig

 

Herr Holger Zellmann (bis 30. Juni 2023)

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

4.2. Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter

Arbeiter 63
Angestellte 118
Auszubildende 25
206

4.3. Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 349.603,87 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Berlin, den 24. Juli 2024

Eike Oertwig, Geschäftsführerin

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Gesellschaft ist als VW-PKW, VW-Nutzfahrzeuge- und Skoda-Händler im Kraftfahrzeuggewerbe tätig.

Schwerpunkte der Tätigkeit sind der Verkauf von Neuwagen aus den kompletten VW-PKW; VW-Nutzfahrzeugen und Skoda-Programmen, An- und Verkauf von Gebrauchtwagen, Vermittlung von Finanzierungen, Leasingverträgen und Versicherungen sowie folgende nachgelagerte Dienstleistungen:

mechanische Instandsetzung

Karosserie-Instandsetzung

Lackierung von Fahrzeugen

Verkauf von Ersatzteilen

Vermietung von Kraftfahrzeugen

Pannenhilfe "Rund um die Uhr"

In der kompletten Unternehmensgruppe einschließlich verbundener Unternehmen sind zum Bilanzstichtag 207 Mitarbeiter*innen, davon 29 Auszubildende, beschäftigt.

II. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Marktsituation im Kfz-Gewerbe

Im Geschäftsjahr 2023 beeinflussten verschiedene eher gesamtwirtschaftliche Faktoren den Geschäftsverlauf von Autohäusern und der gesamten Branche. Steigende Inflation, steigende Energiebeschaffungskosten und ein steigendes Zinsniveau wirkten sich allgemein hemmend auf die Nachfrage sowie auf der Kostenseite aus. Gleichzeitig führten die gestiegenen Preise auch zu höheren Umsätzen.

Trotz schwieriger wirtschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen ist der Umsatz im Kfz- Gewerbe im Jahr 2023 über alle drei Geschäftsbereiche (Neuwagen, Gebrauchtwagen, Service) um 11,9 % auf 207,3 Milliarden Euro gestiegen. Das hat der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) bekanntgegeben. Das Umsatzplus ist gleichermaßen auf höhere Stückzahlen und höhere Fahrzeugpreise zurückzuführen. Die Verfügbarkeit von Neufahrzeugen habe sich verbessert. Die gestiegenen Zulassungszahlen seien jedoch zu einem großen Teil dem Abbau des Lieferrückstands aus 2022 geschuldet.

Die PKW-Neuzulassungen in Deutschland stiegen mit einem guten Plus von 7,3% (+194 Tausend EH) auf 2,845 Mio. Einheiten. Dennoch bleibt es auf dem niedrigsten Niveau seit der Wiedervereinigung und noch immer unter historischem Tiefststand der Eurokrise 2010.

Laut dem ZDK stieg der Umsatz der markengebundenen Autohäuser am Neuwagenvertrieb im Jahr 2023 um 2,6 % auf 66,6 Mrd. Euro im Vergleich zu 2022. Das entspricht 1,57 Mio. Pkw und damit etwas mehr als der Hälfte (55,3%) der 2,84 Mio. Pkw-Neuzulassungen. Die Gründe: um durchschnittlich 4,3% höhere Neuwagenpreise, hohe Lieferfähigkeit und die Umweltprämie für E-Fahrzeuge.

Der Gebrauchtwagenmarkt in Deutschland stieg 2023 um mehr als 16% an. Von den rund 6,03 Mio. Pkw-Besitzerwechseln wurden 37 % (rund 2,23 Mio. Pkw) über den Markenhandel verkauft. Der Umsatz stieg hier um 15,2 % auf 58,4 Mrd. Euro. Hauptgrund: Der bisherige Höchststand des durchschnittlichen Fahrzeugpreises, der laut DAT bei 26.170 Euro lag.

Im Geschäftsfeld Service und Reparatur war laut ZDK im Jahr 2023 ein Umsatzsprung von 17,7 % auf rund 33,8 Mrd. Euro im Vergleich zu 2022 zu verzeichnen. Die Gründe waren der weiter gewachsene Fahrzeugbestand, die höhere Zahl der Wartungen mit gestiegenen Kosten (plus 8,5 % pro Wartung) sowie die um 15,3 % höheren Kosten pro Unfallreparatur.

2. Umsatzentwicklung und Geschäftsergebnis

Im Einzelnen ergeben sich folgende Veränderungen gegenüber dem Vorjahr:

2023 2022 Veränderung
T€ T€ T€
Neuwagenverkauf 12.620 13.133 - 513
Gebrauchtwagenverkauf 13.324 12.413 911
Kundendienst/Werkstatt 7.507 7.045 462
Teiledienst 9.390 8.601 789
Mietwagen 538 563 -25
sonstige Erlöse (Provisionen Leasing/Finanzierung) 1.656 1.605 51
45.035 43.360 1.695

Die positive Entwicklung der Umsatzerlöse war in diesem Geschäftsjahr, vor allem geprägt durch den steigenden Absatz von Gebrauchtwagen und das stetig steigende Werkstatt - und Teiledienstgeschäft. Der Geschäftsbereich Neuwagen war im Jahr 2023 durch die Kaufzurückhaltung unserer Kunden leider rückläufig. Die zu hohen Neuwagenpreise, die wirtschaftliche Situation und die weiterhin gesunkene Nachfrage an Elektrofahrzeugen hat dieses negativ beeinflusst.

3. Personal- und Sozialwesen

Wir sind sehr stolz darauf, als Ausbildungsbetrieb einen guten Ruf zu haben. Auch in der Corona-Krise haben wir weiterhin Ausbildungsplätze angeboten. Durch die intensive Aus- und Weiterbildung im Unternehmen wurden hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiter*innen betriebsintern herangezogen. 14% der Mitarbeiter*innen sind Auszubildende.

4. Umweltschutzmaßnahmen

In Zusammenarbeit mit der Volkswagen AG wurden umfangreiche Umweltstandards festgelegt. Die Einhaltung dieser Standards wird in jährlichen Audits überprüft.

Das Unternehmen Auto-Zellmann erhält bereits seit Jahren das TÜV-zertifizierte Umweltsiegel "Umweltfreundlich geführter Betrieb nach den Richtlinien der Volkswagen AG". Die Trennung von recyclingfähigen Materialien und Müll ist seit Jahren eingeführt.

Im neuen Jahr wurden neue Prozesse aufgesetzt, um in Zukunft Papier einzusparen.

III. Darstellung der Lage

1. Vermögenslage und Finanzlage

Die Bilanzsumme ist zum Bilanzstichtag um 18% oder TEUR 2.981 gestiegen. Das Anlagevermögen stieg geringfügig aufgrund von Investitionen, das Nettoumlaufvermögen sank nach einem Höchststand 2022 wieder. In der Bilanz drückte sich dies durch höhere Fahrzeugfinanzierungen auf nur unwesentlich weiter gestiegene Fahrzeugbestände aus.

2023 2022 Veränderung
T€ T€ T€
Anlagevermögen 5.201 4.836 365
Nettoumlaufvermögen * 2.420 3.878 -1.458
Pensionen, Rückläuferverpflichtungen, Darlehen -1.540 -2.982 1.442
Eigenkapital 6.081 5.732 349

* Nettoumlaufvermögen: Umlaufvermögen abzüglich kurzfristiger Verbindlichkeiten und Rückstellungen und unter Einbeziehung von RAP

Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr einen operativen Cashflow von TEUR 3.923, der überwiegend auf das Hochfahren kurzfristiger Fahrzeugfinanzierungen zurückzuführen ist, und der weitgehend für die Auszahlungen im Investitionsbereich verwendet wurde. Ein Sondereffekt war eine Einmalzahlung an eine Pensionskasse, um Pensionsverpflichtungen auszulagern.

Es bestehen ausreichend Mittel, um alle laufenden Verpflichtungen zu bedienen.

2. Ertragslage

Das Geschäftsergebnis war im letzten Jahr deutlich von der Verschmelzung eines Tochterunternehmens geprägt. Wir erläutern daher unser Ergebnis anhand einer adjustierten EBIT-Zahl. EBIT ("Earnings before taxes") ist das Ergebnis vor Abzug des Nettofinanzergebnisses und der Ertragsteuern, aber unter Abzug aller sonstigen Steuern. Davon wurden die Sondereffekte und alle Effekte aus Pensionsrückstellungen abgerechnet, um ein vergleichbares, auf Dauer angelegtes Ergebnis zu ermitteln.

2023 2022 Veränderung
T€ T€ T€
Umsatz 45.035 43.360 1.665
Wareneinsatz und Bestandsänderung -29.528 -28.178 -350
Personal ohne Pensionen und Sondereffekte -9.062 -8.832 -230
Sonstige übliche Kosten und Erträge -5.718 -5.521 -197
EBIT vor Pensionen und Sondereffekten 727 829 -102
Anpassung Pensionsrückstellung 35 14 82
Verschmelzungsgewinn 0 606 606
Nettofinanzergebnis -260 -141 127
Ertragsteuern -153 -132 325
Jahresüberschuss 349 1.176 1.017

Die Rendite des adjustierten EBIT auf die erzielten Umsätze beträgt 1,6% und ist im Vergleich zum Vorjahr weiter gesunken. Damit wurde das Ziel einer 2% EBIT-Marge unterschritten.

IV. Zukünftige Entwicklung, Chancen und Risiken und Prognose 2024

1. Entwicklungen in der Kfz-Wirtschaft 2024

Wie wird das Autojahr 2024? Laut der aktuellen Prognose des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) wird die Zahl der Neuzulassungen 2024 bei 2,6 Millionen und damit auf dem Niveau von 2022 zurückgehen, das der Besitzumschreibungen leicht auf 6 Millionen steigen. Aus Sicht des Branchenvertreters werden gestiegene Rohstoffkosten außerdem zu höheren Fahrzeugpreisen führen. Peckruhn: "Deshalb zögern viele private Kaufinteressierte den Autokauf hinaus, weil deren real verfügbare Einkommen der Ausgabensituation nicht annähernd angepasst sind." Außerdem gebe es kein ausreichendes Angebot an bezahlbaren Kleinwagen.

Besorgt zeigt sich der ZDK über den deutlichen Rückgang der Auftragseingänge bei E-Fahrzeugen und sieht Handlungsbedarf. Der Boom der Elektromobilität in Deutschland scheint vorerst beendet. Nachdem die Bundesregierung im Dezember überraschend das Ende der Förderung durch den Umweltbonus beschlossen hatte, wurden von Experten bereits drastische Absatzrückgänge bei Elektroautos prophezeit. Tatsächlich gingen die Neuzulassungen von E- Autos im Januar 2024 im Vergleich zum Dezember deutlich zurück. Nun hat der Zentralverband des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) Autohäuser zu den erwarteten Auftragseingängen bei Elektroautos befragt - heraus kam eine eher düstere Prognose. Dabei hat sich beim Elektroauto in den vergangenen Jahren einiges getan: So steigen die Reichweiten der Stromer immer weiter - und auch beim Thema Laden soll sich einiges tun: Bis 2026 sollen entlang der Autobahnen 1.000 neue Schnellladepunkte entstehen.

2. Markenentwicklung beim VW Konzern

Laut Geschäftsbericht wird die Marke Volkswagen Pkw im Jahr 2024 den vollelektrischen ID.7 Tourer auf den Markt bringen. Die Modelle T-Cross und Tiguan bekommen eine Produktaufwertung. Außerdem geht die neunte Generation des Passat an den Start, die auf dem weiterentwickelten Modularen Querbaukasten MQB Evo basiert. Zum 50-jährigen Jubiläum der Ikone Golf bekommt die aktuelle Generation des Bestsellers ein Update. Skoda wird 2024 den neuen Kodiaq und die vierte Generation des Superb einführen. Der Octavia bekommt eine Produktaufwertung. Im zweiten Halbjahr wird außerdem der vollelektrische Elroq präsentiert.

3. Risiken und Chancen

Wirtschaftliche und rechtliche Bestandgefährdungspotentiale sind zum gegenwärtigen Erkenntnisstand nicht erkennbar.

Das Autohaus ist den unter IV.1 geschilderten Entwicklungen ausgesetzt, und seine Risiken sind diejenigen der gesamten Branche: Insbesondere die Kaufzurückhaltung der Kunden wird sich im Handel mit Neufahrzeugen niederschlagen. Hinzu kommt, dass unser Autohaus von den Entwicklungen bei den Herstellerfirmen abhängt und wie diese strategisch auf die Herausforderungen in ihrer Modellentwicklung und Preisgestaltung reagieren.

Die Klimawende soll in Deutschland unter anderem auch durch die Förderung von Elektromobilität erreicht werden. Das stellt eine Chance für den in diesem Bereich stark engagierten VW-Konzern dar. Gleichzeitig dämpfen geänderte Förderregeln und der mangelhafte Ausbau des öffentlichen Ladenetzes auch hier die Nachfrage.

Die wartungsarmen E-Autos sind aber auch ein (eher langfristiges) Risiko für den Werkstattbereich.

4. Prognosebericht

Unsere auf den Juni-Zahlen beruhende Prognose rechnet mit einer weiteren Steigerung der Umsatzerlöse im Neuwagen- und Gebrauchtwagengeschäft und im Kundendienst der Auto Zellmann GmbH gegenüber dem Vorjahr. Dieses ist auch notwendig, um die steigenden Personal und Betriebskosten aufzufangen. Das modifizierte EBIT soll auch in Zukunft bei mindestens 2% liegen.

Die Herausforderungen der Zukunft sind vielfältig, aber der Bestand des Autohauses ist bis auf weiteres gesichert.

 

Berlin, 24. Juli 2024

Eike Oertwig, Geschäftsführerin

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 28.12.2024.

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstande
Entgeltlich erworbene Software 130.433,55 9.804,00 0,00 12,00 140.225,55
130.433,55 9.804,00 0,00 12,00 140.225,55
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 524.967.28 0.00 0,00 0,00 524.967.28
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.165.425,65 161.302,69 0.00 9.021.00 1.317.707.34
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.221.326.74 3.071.513.16 0.00 2.652.066.49 6.640.773,41
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
7.911.719,67 3.232.815,85 0,00 2.661.087,49 8.483.448,03
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 175,564,59 0.00 0,00 150.000,00 25.564,59
2. Beteiligungen 2.914,36 0.00 0,00 0,00 2.914,36
3. Genossenschaftsanteile 2.600,00 0,00 0,00 0.00 2.600.00
181.078.95 0,00 0.00 150.000,00 31.078,95
8.223.232,17 3.242.619,85 0,00 2.811.099,49 8.654.752,53
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstande
Entgeltlich erworbene Software 92.352,55 14.865,00 0,00 107.217,55
92.352,55 14.865,00 0,00 107.217,55
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 116.848,28 17.499,00 0,00 134.347,28
2. Technische Anlagen und Maschinen 496.291,65 115.781.69 0,00 612.073.34
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.532.009,74 948.044,44 880.104,77 2.599.949,41
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.145.149,67 1.081.325,13 880.104,77 3.346.370,03
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 150.000,00 0,00 150.000.00 0.00
2. Beteiligungen 0,00 0.00 0,00 0.00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
150.000,00 0,00 150.000,00 0,00
3.387.502,22 1.096.190,13 880.104.77 3.453.587.58
Nettobuchwerte
31.12.2023 01.01.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstande
Entgeltlich erworbene Software 33.008,00 38.081,00
33.008,00 38.081,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 390.620,00 408.119,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 705.634.00 669.134.00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.040.824,00 3.689.317.00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
5.137.078,00 4.766,570,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.564,59 25.564,59
2. Beteiligungen 2.914.36 2.914,36
3. Genossenschaftsanteile 2.600,00 2.600,00
31.078,95 31.078,95
5.201.164,95 4.835.729,95

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